Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2149 (31.12.1965)
- Date
- 1965-12-31
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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I JÜDISCHE UlOUflSCUfll) JOxJem/íHC,D[s^x^¿iUi ,r PUEYRREDON 2190 — 1? izq. Año XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 31 DE DICIEMBRE DE 1965 N® 2149 Feindseligkeiten aufgenommen In einer kleinen Zeitungs meldung wurde mitgeteilt, dass Präsident Gamal Abdel "Nasser erklärt habe, Aegyp ten sei darauf vorbereitet, die Feindseligkeiten im Yemen wieder aufzunehmen, wenn die Monarchisten noch ein mal den Kampf gegen die Republikaner beginnen wiir den. In der Sprache der Dik tatoren will diese verklausu lierte Formulierung nur be sagen, dass Nasser den Zeit- . punkt eines neuen Angriffs im Yemen für gekommen hält. Die Schuld und die . Verantwortung für dieses Vorgehen wird selbstverständlich der Gegenseite zugeschoben. Das Land Yemen, einst Schauplatz wunderbarer Reiche und hochstehender Zivilisationen, im Altertum kurz „Arabia Felix“, glückliches Arabien genannt, kann sich von den Bruderkämpfen nicht erholen, die seit Jahren über dieses irregeführte Volk dahinbrausen. Seit 1934 lebt das Land unter der Drohung einer Invasion oder Besetzung durch seine „arabischen Brüder“, die darauf lauern, dieses Gebiet zu erobern. Damals war es der mächtige Ibn Saud, der versuchte, von Norden her in den Yemen einzufallen, und der seine beiden Söhne Saud und Faisal mit wenigen Kriegern in den Yemen eindringen liess. Die Engländer intervenierten damals, nicht weil sie den Yemen retten wollten, sondern die Nachbarschaft des immer stärker werdenden Sauds befürchteten. Ihnen war es angenehmer, den schwachen Iman des Yemen an den Grenzen des Protektorats Aden zu wissen. Inzwischen haben die Sauds andere Sorgen als den Yemen, an dessen Schicksal sie nur mittelbar interessiert sind. Dagegen sucht Nassers Expansionspolitik den schwachen Punkt und glaubte ihn im Yemen gefunden zu haben. Der Yemen bildete auch einen Teil der mit so grossem Pomp verkündeten Vereinigten Arabischen Republik, jener von Nasser erträumten Vorstufe zum grossarabischen Reich, das von den Säuien des Herkules bis zum Indischen Ozean reichen sollte. Aber die Nasserschen Träume sind bisher immer in ein Nichts zerflossen. Im Yemen verbluteten sich die ägyptischen Expeditionstruppen, die für diesen Feldzug erforderlichen Mittel überstiegen die Möglichkeiten des ohnehin durch Krisen geschwächten ägyptischen Haus halts und die russischen Waffen, die in den Wüsten des Yemen verrosten, konnten nicht schnell genug ersetzt werden. Unter diesen Umständen sah sich Nasser vor einigen Monaten gezwungen, Friedensverhandlungen zu führen, die mit einem Abkommen abgeschlossen wurden, das als grosser Erfolg von Nasser gefeiert wurde. Dafür äst Nasser bekannt, dass er es versteht, seine vielfachen und oftmals vernichtend schweren Niederlagen zu Triumphen umzuformen. Wie Phönix aus der Asche steigt er bei solchen Gelegenheiten hervor, ob das nun im Suez-, Algier- oder Yemen-Konflikt war. Einige Monate hatte sich Nasser auffallend ruhig und zurückhaltend aufgeführt, seit er die Waffenruhe im Yemen verkündet hatte. Man wusste, dass die inneren j Schwierigkeiten den ägyptij sehen Diktatur diesmal dazu von B. B. SAMUEL gezwungen hatten, sich von aussenpolitischen Abenteuern zurückzuziehen, zumal auch der neue Mann in Algier seine Position dem ägyptischen Präsidenten gegenüber nicht definiert hatte. Inzwischen ist der oberst Boumedienne von den Sowjets gefeiert worden, die ihm offensichtlich nicht nachgetragen haben, dass er mit dem Nasser - Freund-Rivalen Ben Bella wenig sanft umgegangen ist. Diese Haltung der Russen dürfte Nasser nur dazu veranlassen, noch vorsichtiger zu sein, damit er nicht allzu schnell seinem Freunde Ben Bella folge. Nasser hat die diesmalige Generalversammlung der UN Vorbeigehen lassen, ohne den geplanten neuen Generalangriff gegen Israel zu lanzieren. Sicherlich ist dies allen UN-Beobachtern aufgefallen, die damit rechneten, dass die Araber gerade im Angesicht ihrer eigenen, wachsenden Schwierigkeiten verbale Injurien als Zeitbomben werfen würden. Es hat sich aber gezeigt, dass trotz allen Aufwandes die Fakten stärker als die arabischen Intentionen sind. Die Welt wird von anderen Problemen erschüttert als vom selbstgewollten Schicksal der sogenannten arabischen Flüchtlinge, die Jahr für Jahr an Interesse verlieren und immer mehr zu einem Propaganda mittel herabsinken. Der Rhodesien - Konflikt schien Nasser eine unerwartete Gelegenheit zu bieten, sich einzuschalten, um wieder eine Rolle zu spielen. Er möchte zu gern als Oberster Afrikaner anerkannt werden. Bei den Afrikanern stösst dieses Bemühen auf wenig Gegenliebe, zumal eine ganze Reihe anderer Kanditaten für diesen Posten vorhanden ist. Nasser war schnell dabei, eine besondere Konferenz für Rhodesien nach Kairo einzuberufen, aber sein Plan wurde kaum beachtet. Die Kon. ferenz kam nicht zustande, und Nasser hat auch über den Umweg Rhodesien keinen Einfluss nehmen können. In den letzten Monaten haben die Araber an vielen Fronten an Einfluss und Macht verloren. Hieran dürfte auch durch die Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen mit Westdeutschland nichts Entscheidendes geändert, werden, von der ge. sprechen wird. Die ständigen Kabinettsänderugnen in Syrien, Libanon, Irak und anderen arabischen Staaten unterstreichen die Krise. Dass Nasser seine Position entscheidend verbessern wird, wenn er erneut im Yemen interveniert, dürfte nur als höchst zweihaft bezeichnet werden können. Gespraeche in Washington Tel Aviv. — Finanzminister Pinchas Sapir Kam von einer Reise nach Nordamerika zurück und berichtete, dass die dortigen Behörden wünschen, Israel solle für die Lebensmittelüberschüsse in Dollar zahlen und höhere Zinsen für die ihm gewährten Anleihen entrichten. Der Minister wies auf den Fortschritt in den israe liscn-nordamerikanisehen Verhandlungen hin, betonte jedoch, dass die amerikanischen Beamten in der Frage der Lieferungen überschüssiger Lebensmittel auf dem Standpunkt Siehen, Israel falle schon nicht mehr in die Kategorie der „in der Entwicklung befindlichen“ Länder, so dass die finanziellen Beziehungen zwischen beiden Ländern dementsprechend reguliert werden müssten. Er unterstrich in diesem Zusammenhang, dass die Regierung Johnsons eine allgemein strenge Linie in ihrem Programm für Auslandslinie eingeschlagen hat (ITA) : WIE ICH ES SEHE Eine kurze Rückschau von JEHUDA GOTTHEIMER 1965 war ein ereignisreiches Jahr für die Entwicklung der Menschheit. Der Sturmlauf in den Himmel hat ganz neue Formen angenommen, die erzielten Erfolge waren verblüffend. Der technische Fortschritt war grandios. Mit grosser Spannung sieht man den künftigen Experimenten, Erfindungen und Entdeckungen entgegen. Hat doch die Mehrheit den Eindruck gewonnen, dass die Menschen gegebenen Möglichkeiten praktisch unbegrenzte sind, sodass alle Träume in Erfüllung gehen werden, die heute noch vielversprechende Produkte der menschlichen Phantasie sind. Das politische Bild der Erde hat sich allerdings während dieses Jahres nicht zum Guten gewandelt. Die mei sten, bisher offenen, ungelösten Probleme haben auch im Laufe des vergangenen Jahres keine Entscheidung oder befriedigende Klärung gefunden. I. Vietnam Der Vietnam-Konflikt und damit die Bedrohung mit einem Dritten Weltkrieg hat eine Verschärfung erfahren. Die Amerikaner haben eine Luftoffensive gegen Nordvietnam unternommen, die bis heute nicht abgeschlossen ist, wohl aber zu einer Einmischung neuer kommunistischer Streitkräfte geführt hat. Die Lage ist durchaus nicht geklärt. Zum Glück der Nordamerikaner haben auch die Rivalitäten zwischen den kommunistischen Hauptmächten zugenommen. Die Reaktion auf die amerikanische Luftoffensive war insofern überraschend. Man hätte vermuten dürfen, dass hierdurch die kommunistische Front wenigstens nach aussen hin eine Stärkung erfahren würde. Dies doch nicht der Konflikt senden Opposition in den eigenen Reihen in der Vietnam-Frage rechnen. Dieser Krieg ist unpopulär. Niemand ist recht davon überzeugt dass der chinesische Vormarsch durch einen in weite Ferne gerückten Sieg in Vietnam aufgehalten werden könne. Das Volk drängt auf eine Lösung. Man mag den dreissigstündigen Waffenstillstand zu Weihnachten als einen Beginn zur Aufnahme von Verhandlungen betrachten. Bisher ist aber nicht ersichtlich, wer eigentlich die Verhandlungspartner sein sollen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich dann erst der Konflikt zu einer Endrunde zwischen China und der Sowjetunion zuspitzen wird. Ob die Amerikaner dieser Auseinandersetzung gegenüber abwartend verharren werden, ist durchaus nicht sicher. Damit wächst die Gefahr, dass dieser Konflikt Weitere Kreise ergreifen wird. Die Perspektiven für 1966 sind leider nicht die besten. — II. Die Afrikaner war je- Fall. Der zwischen Moskau und Peking vertiefte sich, nachdem die Nordamerikaner ihre Bombardements in Nordvietnam erhöhten. — Die amerikanische Regierung muss mit einer wacii- Einladung an de Gaulle Jerusalem. — In seinem Glückwunsch-Kabel zur Wiederwahl von de Gaulle hatte Präsident Shazar den französischen Präsidenten zu einem Besuch Israels eingeladen. De Gaulle kabelte zurück, dass er noch keine Pläne zu einer Reise in den Mittelosten machen und daher die Einladung noch nicht annehmen könne, über die er erfreut sei und die er später in Erwägung ziehen wolle. In seiner Antwort versichert de Gaulle, er sei von der Freundschaft, die ihm Shazar in seiner Botschaft ausdrückte, tief bewegt gewesen, und er glaube fest daran, dass sich die französisch-israelischen Beziehungen noch enger gestalten werden. (ITA) Die afrikanischen Länder haben ihre Position konsolidiert. Sie sind unabhängiger geworden. Mit dem Sturz Ben Bellas ist der Einfluss Nassers erheblich zurückgegangen. Die Nordafrikaner treiben eine eigene Politik. Sie lehnen sich bewusst stärker wieder an Frankreich an und kooperieren mit allen souveränen Ländern des afrikanischen Kontinents, die früher zum französischen Imperium gehörten. Dieser Block lehnt die Nasserschen Führungsbestrebungen ab. Die Engländer haben in ] Rhodesien neue Schwierigkeiten, da der frühere Ministerpräsident Ian Smith die Unabhängigkeit des Landes auf die weisse Minorität zu stützen bemüht ist. Die Regierung in London lehnt die Politik des Herrn Smith ab, ist aber zu schwach, um ihn auf eine vernünftige Linie zu zwingen. Rhodesien und seine Nachbarländer drohen durch diese Politik, durch Boykott- und andere Zwangsmassnahmen ins Chaos gerissen zu werden. Die Afrikaner erheben Vorwürfe gegen London, das zu lange gewartet habe und für die jetzige Lage verantwortlich sei. Ministerpräsident Harold Wilson macht einen hilflosen Eindruck. Die UN haben keine Möglichkeit zum Eingreifen gesucht. Nasser wollte intervenieren, fand aber wenig Resonanz. Das Problem Rhodesien ist ungeklärt und belastet die Weltläge. Zwei andere Fragenkomplexe lassen die afrikanischen Staaten nicht zur Ruhe kommen: die Haltung des belgischen Imperiums, des letzten in Afrika, und die Situation in der Südafrikanischen Union. Beide Fragen sind durch die Hartnäckigkeit der Weissen belastet, die keine .natürliche“ Lösung zulassen weil sie ihre eigenen Rechte nicht aufgeben wollen. Die Verhältnisse spitzen sich weiter zu. Die warnenden Stimmen werden von den Weissen Politik und Gerechtigkeit Dr. W.: — Hinter Tränen und einer allgemeinen Gefühlsduselei, vermischt mit den siissüchen Klängen der Weihnachtslieder, verschwinden die Rechte der „post 53-sr“ immer mehr in einer — wer weiss wie langen Ferne. Was eigentlich geschehen ist, dürfte den wenigsten zum Bet wusstsein gekommen sein. Der letzte Bundestag wollte das .ögrandiose“ Gesetzeswerk der Wiedergutmachung durch, ein Schlussgesetz krönen, das die letzten offenen Fragen der Entschädigung regeln sollte. Mit Schlussgesetz wurde dieses Torso bezeichnet, weil weitere rechtliche Regelungen, im Gesetzeswege auf diesem Gebiet nicht erwartet werden dürfen, sagte der letzte Bundestag. Nach dieser feinen Methode bestimmen also die Schuldner den Umfang und das Ende der Zahlungsleistungen und Verpflichtungen Dies ist in der Tat ein für alle Schuldner idealer Zustand, erstmalig praktiziert und erfunden in der Bundesrepublik Deutschland, die Schuldner, Gesetzgeber und Richter in einer Person für das durch die Nationalsozialisten an den Juden begangene Unrecht ist! Die primitivsten Grundregeln des Rechtes, der Gerechtigkeit, des Rechtsstaates und der Teilung der Gewalten werden beiseite geschoben. Dass es überdies eine Ungeheuerlichkeit ist, wenn derjenige, der das Unrecht verursachte, auch noch über d:'e Rückgabe des Diebesgutes entscheiden soll, wird vergessen. Nur mit Abscheu braucht man sich die sogenannte .Rechtsprechung der Wiedergutmachungsämter“ anzusehen, die z. B. über die im Osten geraubten Vermögenswerte entscheiden. Den Bestohlenen, Ausgepliinderten und Verjagten wird noch der Beweis auferlegt, dass die gestohlenen Sachen in den Westen verbracht worden sind. Und das nennt sich Recht! Wer sind aber die „post 53-er“? Das ist eine besondere Verfolgtengruppe, die bisher völlig ausserhalb des Gesetzes stand. Denn wer Entschädigung haben wollte, musste vor dem 1. Oktober 1953 aus den Ländern hinter dem Eisernen Vorhang ausgewandert sein. Auch dieser Stichtag ist von den Deutschen und ihren Wiedergutmachungsgesetzen eingeführt worden. In Wahrheit haben diese sogen, post 53-er viel mehr gelitten als viele andere, die sofort nach dem Westen entkommen konnten. Nach einem nur als unangenehm zu bezeichnenden Feilschen sollten die post 53-er nach dem Schlussgesetz geringfügige Entschädigungen bekommen, die jetzt zum Schutz des deutschen Haushaltes um ein oder zwei Jahre verzögert werden können. Uns scheint, das letzte Wort in dieser ganzen Sache noch nicht gesprochen zu sein. STATE DEPARTMENT IST MACHTLOS Washington. — In dem Bemühen, die westdeutsche Position in der Frage der Kürzung der Entschädigungen an die jüdischen Naziopfer zu erklären und zu rechtfertigen, verwies ein hoher Beamter des State Department auf die Versicherungen des deutschen Finanzministers Dahlgrün, dass die Juden selbst mit den Beschränkungen des Entschädigungsprogramms einverstanden gewesen seien. In einem Schreiben an den republikanischen Senator für New York, Jacob K. Javits, betonte Douglas MacArthur jun., Beigeordneter Staatssekretär für Beziehungen mit dem Kongress, dass der deutsche Finanzminister angegeben habe, die Gruppen der Verfolgten hätten es selbst gebilligt, dass die Erhöhung in den Wind geschlagen. Die ruhigen Beobachter halten trotz des .weissen“ Opportunismus und der Zuversicht der heutigen Regierung die weisse Position für verloren. Die bisherige Entwicklung im übrigen Afrika gibt ihnen recht. III. Entwicklung Israels Die Entwicklung Israels im vergangenen bürgerlichen Jahr war schwierig und interessant. Israel durchlebt einen Normalisierungsprozess, wenn man dieses Stadium seines Aufbaus so bezeichnen mag. Mit jedem Tag wird der Alltag im eigenen Staat selbstverständlicher. Eine Generation Jugendlicher wächst Schluss auf Seite 2) von 4.5 Millionen DM im Entschädigungs - Programm laut dem im September angenommenen Schlussgesetz keine zusätzlichen Budgetausgaben verursachen dürfte sondern um mehrere Jahre aufgeschoben werden müsste. MacArthur wies darauf hin, dass vor der Annahme der neuen Gesetzgebung, die am 9. Dezember erfolgte und die Zahlungen an gewisse Naziopfer einschränkt, USA- Botschafter McGhee die Anr* gelegenheit verschiedene Male mit hohen deutschen Beamten besprach. „Allerdings haben die deutschen Budget- Rücksichten jede Aenderung verboten“, so sagte MacArthur. Er bezog sich auf die Erklärung Dahlgrüns, dass er vor Erteilung von Direktiven die Verfolgtengruppen befragen und die Prozentsätze festsetzen werde, nach denen die Entschädigungen gezahlt werden sollen, falls die ausgeworfenen Beträge nicht für die Ausschüttung der Gesamtsumme genügen. In der Tat hätte Dahlgrün hervorgehoben, dass die Bonner Regierung 1964 und 1965 die Summen für die Posten des Entschädigungs - Programms erhöht habe. Senator Javits bezeichnet« die Antwort des State Department auf sein Ersuchen, vor der westdeutschen Rerienmg zu intervenieren als unangemessen und abwegig Er kündigte seinen Entsch oss an, weiter nach Gerechtigkeit für die Naziopfer sucnen zu wollen, denen „die ihnen durch die deutsche Regierung feierlich versprochene Entschädigung willkürlich vorenthalten wird“. (ITA)