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Jüdische Wochenschau · 1965-12-24 · 2148 (24.12.1965) · p. [Seite 8]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2148 (24.12.1965)
Date
1965-12-24
Page
[Seite 8] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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o m FRANQUEO PAGADO Concesión 908 TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 ISRAELITA Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 24 BE DICIEMBRE DE 1965 N* 2148 EL EJEMPLAR en toda la República 10.- PUEYRREDON 2190 1* izq. T.E. 83 - 2613 Buenos Aires Demokratie-Auftrag für die Jugend 'Kollektive Atom-Macht Die 6. ordentliche Bundes, jugendkonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) tagte im November in München. Zum Leitthema dieser eindrucksvollen Tagung wurde das Motto „Demokratie-Auftrag für die Jugend" gewählt. Diese Aufschrift im Kongressraum des Ausstellungs - Gebäudes in München und im Kongressmaterial gaben das Stichwort für die Probleme und Piagen, mit denen sich die jungen Staatsbürger beschäftigen wollen. „Die Gewerkschaftsjugend ist ein politischer Jugendverband, von dem man erwanen muss, dass er sich politisch engagiert und seine Vorstellungen von diesem Staat und dieser Gesellschaft zum Ausdruck bringt und Misstände anprangert“, schrieb Günter Stephan, Mitglied des Bundes-Vorstandes Die gewerkschaftliche Jugendarbeit ist mit demokratischen Vorstellungen verwachsen und ohne eine demokratische Staatsform undenkbar, sie ist deshalb um ihre Stabilität, Festigung interessiert und verpflichtet für ihren Bestand sich einzusei-zen. Die 6. Bundesjugendkonferenz hat die Forderungen der Gewerkschafts - Jugend zum Erziehungs- und Bildungswesen, zur Novellierung des Betriebs- und Persona'- vertretungsgesetzes, des Ju- _a gendschutzgesetzes, zu einem j wir erlebt, einheitlichen Betufsausbil- ■ wendig dungsgesetz, die Notstands¬ und Abrüstungsfragen sowie politische Fragen behandelt und an den Gesetzgeber gestellt Auch innenorganisatorische Probleme wurden in München beraten. Günther Stephan erklärte in seinen Ausführungen, dass | von Dipl.Ing. STEFAN SCHWARZ samkeit die gefährlichen Erscheinungen des Nationalismus verfolgen müsse. Nicht nur die „Deutsche Naiional- und Soldatenzeitung*- sondern auch das Auftreten der Nationaldemokratischen Partei und die Vorkommnisse in deutschen Schulen neben dem Bartels-Kult in Schleswig-Holstein sprechen eine ziemlich deutliche Sprache. Wenn man ausserdem noch an die Bücherverbrennung in Düsseldorf denke, so müsse man mit Schrecken .erkennen, dass alles schon einmal so begonnen habe. Aus diesen Gründen müsse die politische Bildung^a.beit der Gewerkschaftsjugend noch verstärkt werden. In seiner vielbeachteten Begrüssungsansprache, in welcher er von der Verantwortung der jungen Generation sprach, sagte der Vorsitzende des DGB Ludwig Rosenberg: „Wenn es in diesem Lande nieln, gelänge in kürzester Zeit eine feste und sichere Basis fiir eine demo kraiische Ordnung und ein verantwortungsvolles Staatsbewusstsein der Bürger zu schaffen, dann sei wirkücn die Furcht vor der Zukunft nicht unberechtigt. Was willgewordene Spiessbürger in Zeiten der Krise anzurichten vermögen, — führte Ludwig Rosenberg aus — da-, haben Abei es sei notdaraus die Konsequenzen zu ziehen. Vor allem miiss;e man aus den Irrtümern der Vergangenheit lernen und den ideologischen Betrug, den Missbrauch junger Menschen und das furchtbare Ende nicht vergessen. Was die Jugend heute in erster Linie zu erfüllen hat. ist man mit äusserster Wach. eine freie demokratische Ge- MIT OFFIZIELLER GENEHMIGUNG voll HORST WINCKLER Im schleswig-holsteinischen Rendsburg fand das bereits seit längerer Zeit angekündigte Treffen der ehemaligen SS-Leute statt, obwohl hiergegen zahlreiche Verbände. vor allem Organisationen der Verfolgten aus aller Welt. Protest eingelegt hatten. Mehr als 1.000 Ehemalige waren erschienen, unter denen wohl der Prominenteste Herr Sepp Dietrich, Exkommandeur der Leibstandarte, gewesen ist. Ihm jubelten die tausend Mann zu — und sicherlich nicht nur diese —, als er sich bei diesem Treffen einfand. Die Veranstaltung war „offiziell“. Fis war ein Vertreter der Stadt Rendsburg <36.500 Einwohner) erschienen aber auch Bundestagsabgeordnete und aktive Bundeswehroffiziere weilten unter den „Ehrengästen“ Fürwahr eine grosse Ehre, Gast bei dieser vom Nürnberger Gerichtshof als verbrecherisch verurteilten Organisation zu sein, deren schwärzer Rock das Symbol einer bisher in der Geschichte nicht bekannten Grausamkeit gewesen ist. Wer war Sepp Dietrich? Schon vor der Machtergreifung war er der Kommandant der Leibwache Hitlers die damals mit Pistolen und Nilpferdpeitschen ausgerüstet war. Beim Röhm-Putsch wurden aus der unter dem Befehl Dietrichs stehenden „Leibstandarte Adolf Hitler" Ersehiessungskommandos im Strafgefängnis Stadelheim aufge stellt, wo die angeblichen Rebellen erschossen wurden. Von wem, das weiss man nicht und danach wird auch heute nicht mehr gefragt... Später war Dietrich zum Chef der 6. SS-Panzerarmee avanz.ert. die in den Ardennen eingesetzt und von den Alliierten geschlagen wurde. Nach der Niederlage erhielt Dietrich ein Telegramm seines Führers, die Truppe cabe nicht so gekämpft, wie es die Lage erforderte deswegen befehle er, dass den SS-Divisionen Adolf Hitler, das Reich Totenkopf und Hohenzollern die Aermelstre fen abgenommen werden. Dietrich widersetzte sich, da er den Befehl für ein Unrecht und einen Undank betrachtete Er kabelte zurück: Eher werde er sich erschiessen als den Befehl ausführen. (Vgl. hierzu Alan Bullock, Seite 779L Dict.i-h verliess sich auf die Alliierten, erschoss sich nicht und w'rd jetzt wegen seiner „Heldentaten* mit Genec ,m - gung und unter dem Beifall (?) der bundesrepublikanischen Instanzen gefeiert... Seilschaft zu schaffen, die jeder Erschütterung standhält. Von den 185 Anträgen Entschiiessungen und Empfehlungen, die dem Kongress zur Beratung und Verabschiedung vorgeiegt und angenommen wurden, möchten wir einige herausgreifen, die vom jüdischen Aspekt von Bedeutung sind: „Der DGB-Bundesvorstand möge sich bei der Bundesrei gierung für einen verstärkten Jugendaustausch mit Israel einsetzen. Gleichzeitig auch eine erhöhte Bezuschussung gewährleistet werden.“ — „Der DGB-Bundesvorstand wird beauftragt, eine umfassende Untersuchung über rechtsradikale Gruppen in der Bundesrepublik unter besonderer Berücksichtigung ihrer Einflüsse auf die junge Generation durehzufiihren und diese in geeigneter Weise zu publizieren.“ — „Die Delegierten der 6. Bundes-Jugendkonferenz ries DGB begriissen die positive Einstellung auch der Bundes, regierung zur diplomatischen Anerkennung Israels. Sie sind darüber hinaus der Meinung, dass diese Anerkennung nur ein Teil zur Bewaltigung unserer Vergangenheit sem kann. Sie verlangen deshalb energisch von der Bundesregierung und vom deutschen Bundestag eine unbegrenzte Verlängerung der Nazi, und Gewaltverbrechen, so dass Schuldige zur Rechenschaft gezogen werden können. Es ist den Delegierten der Bundesjrgendkonferenz des DGB unverständlich, dass in der Bundesrepublik schon wieder SS-Traditions - Treffen stattfinden können. Sie fordern deshalb bei weiteren SS-Treffen in Zusammenarbeit mit dem DGB und den ihnen angeschlossen«! Gewerkschaften sowie den demokratischen Jugendverbänden, geeignete Schritte zu deren Verhinderung einzuleiten.“ „Mit ausserordentlichem Bedauern nehmen die Delegierten der 6. Bundesjugendkonferenz zur Kenntnis, dass sich auch heute noch Bürger unseres Staates antisemitischer Schmierereien bedienen, wenn ihnen persönliches Unbill widerfahren ist und sie ihrem Protest Ausdruck geben wollen. Die Gewerkschaftsjugend ist bestürzt dass es gerade Jugendliche waren, die als Täter entlarvt wurden. Von diesen Tätern distanziert sich die Gewerki schaftsjugend mit allem Nachdruck. Aber das allein i soll nicht genügen, zeigt sich I doch, class es in unserem; Staat noch zahlreiche Grupj pen gibt, die antisemitisches Gedankengut an die Jugendlichen vermitteln. „Deshalb ist es erforderlich, dass die Jugend mehr von den Feinden der Demokratie erfährt, die erneut den Völkerhass schüren. Der DGB wird daher aufgefordert, in seiner Bildungsarbeit nicht nur eine Aufklärung über die Gefahren des Kommunismus zu betreiben, sondern in stärkerem Masse als bisher ebenso über die Gefahren des Faschismus und den analogen nationalen Tendenzen, wie sie heute wieder zu finden sind, Aufklärung zu geben. Die Jugend muss erfahren, dass jeder Totalitarismus Feind der Demokratie ist.“ Es ist auch verständlich, dass im Geiste dieser Anträge, die Delegierten des Kongresses es als ihre Gesinnungspflicht und ein Herzensbediirfnis ansahen, die Stätte zu besuchen, wo das Grauen begann, wo Recht und Menschenwürde getreten wurde, dort wo das Morden unschuldiger Menschen begonnen hat! Am Freitag, den 19. November, begaben sich die Kongressteilnehmer zu einer Gedenkstunde in das ehemalige Konzentrationslager Dachau, zu welcher der israelische Botschafter Asher Ben Na tan eingeladen war und zur deutschen Jugend gesprochen hat. Das DGB - Vorstandsmitglied Günter Stephan richtete an die Versammelten u.a. folgende Worte: „Wir sind nicht hierher gekommen, um über Schuld und Sühne, über Versagen und und Vergehen einer Generation zu rechten und zu richten, der die meisten in diesem Kreis nicht angehören. Ein Volk kann aber nicht plötzlich einen Abschnitt seiner Geschichte einfach ablegen wie ein Hemd, das beim Tragen sehr schmutzig geworden ist.“ Stephan dankte dann dem Botschafter Israels, der sich auf die Bitte der Gewerkschaftsjugend spontan bereit erklärt hatte, hier in Dachau zu sprechen. „Dass dies vor uns, der Gewerkschaftsjugend, geschieht — sagte Stephan — erfüllt uns mit Stolz und Freude. Mit Stolz deshalb, weil wir daran erkennen können,, dass unser ständiges Bemühen um die Aufnahme diplomatischer Beziehungen unseres Landes zum Staate Israel Wirklichkeit geworden ist; und mit Freude, weil so viele von uns als Einzelpersonen oder als Teilnehmer einer Gruppenreise schon Gelegenheit hatten, Ihr Land und die bewundernswerte / Aufbaujeistung Ihrer Jugend kennen und schätzen zu lernen. Sagen Sie bitte den jungen Bürgern Ihres Staates und vor allem denjenigen, die sich zu der mit uns im internationalen Bund Freier Gewerkschaften gemeinsam wirkenden Bruderorganisation Histadtut bekennen,, wie ernst es uns ist, in diesem Teile Deutschlands eine stabile soz'aie und fortschrittliche Demokratie zu errichten und zu erhalten.“ Beim Schein der Fackel vom Ort, wo er stand, ganz ergriffen, sprach der erste israelische Botschafter in der Bundesrepublik zu der deutschen Jugend: „Hier an diesem Ort. wo man es vorziehen müsste, in Schweigen der Toten und Gefallenen zu gedenken, gerade hier darf man nicht schweigen. Hier — noch viele Jahre vor dem Kriegsausbruch geschahen Verbrechen vor den Augen Deutschlands und der ganzen Welt. „Ich spreche zu Ihnen als Vertreter des Staates Israel als Angehöriger eines Volkes, das 6 Millionen seiner Brüder und Schwestern verloren hat. An d^ser Stelle zu stehen, ist bisher mein erschütterndstes Erlebnis. Es mit von ARIE ASCHKENAS Von grösster Bedeutung dürften die Anstrengungen der deutschen Regierung sein, am Kommando einer militärischen Atom-Macht beteiligt zu werden. Vielleicht an keiner anderen Frage kann man den grundlegenden Wandel der i Situation so deutlich erkennen, wie auf diesem unheilvol- I len,, militärischen Gebiet. Zu diesem Zweck ist der deutsche Bundeskanzler Erhard nach Washington gefahren, um den Präsidenten Johnson davon zu überzeugen, dass die! deutsche Partnerschaft im allgemeinen Inferesse liegen! würde. I Noch vor ein paar Jahren haben die Bundesdeutschen j alles getan, um sich vor dem Wiederaufbaueiner Wehrj macht zu hüten. Sie selbst wollten nicht mehr Soldaten I sein, so gründlich hatte ihnen Hitler mit seinem blutigen Krieg das Metier verdorben. Inzwischen haben sich aber I die Verhältnisse gewandelt. Der alte preusslsche Militarismus zeichnet sich am Horizont ab. Noch vermeidet man i offizieli, hiervon zu sprechen. Aber mit allen alten Generälen kam auch der alte Geist zurück, die Disziplin, die : Unteroffiziere, die ihre Rekruten auf Kasernenhöfen j schleifen, die ganze alte Phraseologie von der Notwendigkeit, dabei zu sein, um sich und andere verteidigen zu kön-; nen: Was man noch wenige Jahre zuvor als Gegenargu- ’ mente gegen den Militärzwang angeführt hat, ist verges-; sen. Alles wird restauriert, Frühlingsluft weht, die gute. | alte Zeit kommt wieder... Erhard malt ein schwarzes Bild von der russischen Gefahr. Dass diese Gefahr grösser wird, wenn Westdeutschland wirklich Atommacht werden sollte, sagt Erhard nicht. Er spricht von den tausend Sowjet-Koheten, die über Deutschland dahingehen könnten, und von der Notwendigkeit, an der eigenen Verteidigung teilhaben zu können. Nai tiirlich will man keine eigene Atom-Macht, aber an einem j multilateralen Abkommen will Bonn beteiligt sein. Vielleicht soll das ähnlich der NATO aussehen, wo dann die | Deutschen (vorläufig neben den Franzosen) die führende 1 Rolle spielen, wo die alten und bewährten Hitler-Generäle — jetzt zu angeblichen Gegnern gestempelt — eine fiiii- I rende Rolle spielen.; Alle Beteiligten wissen, dass die Russen eine deutsche! Atom-Macht oder die Beteiligung hieran nicht ohne weite- 1 res hinnehmen werden. Auch die Franzosen sind dagegen. I Aber man versucht es, langsam, allmählich, schrittweise! bis es dann eines Tages wieder so weit ist... ANTISEMITISMUS UNTER SCHÜLERN Woodbridge. — 17 Eltern haben sich beschwert, dass ihre Kinder von ihren Mitschülern antisemitische Beleidigungen erfahren mussten und zumindest ein jüdisches Kind tätlich angegriffen wurde, als sie in einem Atobus in die Sekundarschule von Woodbridge fuhren. Der Erziehungsausschuss der Stadt gab bekannt, dass Ihnen gemeinsam zu tun. aber auch mein ermutigendstes Erlebnis“. „Dachau wird ein ewiges Mahnzeichen für die ganze Menschheit bleiben. Eine Mahnung, dass Rassenhass, Intoleranz, Selbstherrlichkeit und Missachtung menschlicher Würde die Samen sind, die das Böse säen, um Tod und Vernichtung zu ernten . Unsere Pflicht ist es zu wissen, was geschehen ist. und dieses Wissen weiter zu vermitteln. Schweigen wäre Schuld an denen die wir nicht mehr ins Leben zurückrufen können. „Ich spreche zu Ihnen im Glauben an das Gefühl, eine bessere Zukunft zu gestalten, für die wir eine gemeinsame Verantwortung tragen. Die Demut, die dieser Ort fordert, das Gedenken an die vielen unschuldigen Opfer, festigt uns in dieser Stunde.“ Jeder der hier stand, verspürte zutiefst Worte der Mahnung und der Hoffnung zugle'ch, die in der Ansprache des israelischen Botschafters zu hören waren. Schulinspektor Patrick Boylan mit der Untersuchung dieses Falles beauftragt worden ist. Die Eltern, in ihrer Mehrzahl Juden, haben die Polizei um Schutz für die Kinder ersucht, die aus dem Vorort Colonia, in dem gutbiirgerliche Familien leben, mit dem Autobus nach Woodbridge in die Schule befördert werden. Einige der Eltern hatten ihre Kinder an die Haltestelle begleitet und berichteten, dass zwei Lastautos voller Jugendlicher angefahren kamen, die jedoch nicht hielten, als sie die Anwesenheit von Polizisten wahrnahmen. „Ich möchte nicht, dass mein Name in der Zeitung erscheint“, erklärte einer der Väter bei der Sitzung des Erziehungsausschusses. Auch alle anderen Väter wollten ihre Namen nicht preisgeben, weil sie Repressalien befürchten. „Diese wilden Burschen werden sich an meinem Sohn rächen“, äusserte einer der Beschwerdeführer, und ein anderer sagte: „Mein Sohn hat mich gebeten, keine Anzeige zu erstatten, weil er Angst hat, dass sie unser Haus anstecken werden.“ Der Leiter des Erziehungsausschusses der Schule gab zu, dass die Anstalt für die Disziplin in den Autobussen verantwortlich ist, doch er betonte dabei, dass die Schule nicht dazu da sein, um die Befolgung der Gesetze zu erzwingen. (ITA) Impreso en la Imprenta POLIGLOTA — Rivadavia 831- Rsgistro de la Propiedad Intelectual N*> 868.707

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