Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1965-12-03 · 2145 (3.12.1965) · p. [Seite 1]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2145 (3.12.1965)
Date
1965-12-03
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9616703-9614788-9615273--4151-9615274
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

jüdische mom PUEYRREDON 2190 — V ¡zq. jfcJ&nxinaJsh&jeliici An» XXVI. BUENOS AIRES. VIERNES 3 DE DICIEMBRE DE 1965 83 - 26 1 3 T. E. N“ 2145 Proies! gegen Westdeutschland New York. — Di« westdeutsche Regierung wurde von Dr. Nachum Goldmann, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses und der Konferenz jüdischer materieller Ansprüche gegen Deutschland, ernsthaft getadelt, weil sie versucht, die Zahlung von 50 Millionen Dollar an Naziopfer für „ein oder zwei Jahre“1 hinauszuschieben. Die Mehrzahl der Opfer sind Juden, die ihre JEntschädigungs - Ansprüche nicht vor dem Monat Okto. ber 1953 anmelden konnten, weil sie in Sowjetrussland oder anderen Ländern hinter dem Eisernen Vorhang lebten. Das deutsche Parlament beschloss vor mehreren Monaten, eine erste Zahlung von 50 Millionen Dollar im Jahre 1966 zu leisten. Der Finanzminister Rolf Dahlgriin behauptete jetzt, er könne diese Summe aus budgetären Gründen nicht zahlen. „Der Versuch Bonns, den Verpflichtungen des westdeutschen Regierung gegenüber den Naziopfern nicht Genüge zu tun, muss als unmoralisch bezeichnet werden“, erklärte Goldmann. Er wies darauf hin, dass viele dieser Opfer seit 20 Jahren auf die Entschädigung warten. Zu gleicher Zeit übte er Kritik an der Regierung in Bonn, die sich noch immer ihrem Versprechen zu entziehen versteht, mit Israel über die deutsche wirtschaftliche Hilfe für den jüdischen Staat in Verhandlungen zu treten. Dr. Goldmann sprach auf einem Bankett, das zum Andenken an den 20- Jahrestag der Befreiung der Juden im KZ Bergen Belsen stattfand. Ueber tausend Personen wohnten der Veranstaltung bei, zu der auch der Befreier des Lagers Bergen Belsen, Brigadegeneral H. I. Glynn Hughes, erschienen war. Dr. Goldmann hob hervor, dass die Juden die Nazigreuel nie vergessen dürfen, und dass es notwendig sei, „die Deutschen immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern.“ — (ITA) Verhandlungen mit der EWG Paris. — Der israelische Handels- und Industrieminister Chaim Zadok begab sich nach Paris, um Israels Protest gegen die Pläne des Europäischen Gemeinschaftsmarktes zu fördern, die eine 20prozentig Erhöhung der Kleinhandelspreise israelischer Orangen in den EWG- Ländem vorsehen. Der Plan soll am 10. Dezember in Kraft treten, wenn dieser Entschluss nicht geändert wird. Israels Interessen sind bedeutend, denn 40 Prozent der israelischen Ausfuhr in diese Länder bestehen aus Orangen und sonstigen Zitrusfrüchten. Minister Zadok führte eine Unterhaltung mit dem französischen Aussenminister Maurice Couve de Murville, dem er den israelischen Standpunkt auseinandersetzte und den er um Unterstützung der Position seines Landes ersuchte. Der Aussenminister Frankreichslegte zwar grosses „Verständnis1“ für die israelische Auffassung an den Tag, doch, wie es scheint, besteht nach dieser 30 Minuten währenden Unterredung nicht mehr als „ein Funken Hoffnung“. Die Vorstellungen Zadoks zeitigten keinen anderen Erfolg als seine Zusammenkunft in Brüssel mit dem belgischen Vize-Premierminister für Wirtschaftsfragen, A. Spiney. Dort hatte der israelische Handelsminister in einer Pressekonferenz erklärt, dass der neue Plan Länder wie Israel benachteilige, die 93 Prozent der Zitrusfrüchte an EWG-Länder liefern, während die Versorgung mit diesem Obst aus Italien nur 7 Prozent ausmacht. Der erwähnte Plan wurde auf Eruschen Italiens angenommen und in einer Sitzung des Europamarktes gebilligt, an der Frankreich nicht teilgenommen hat. Frankreich boykottiert seit einigen Monaten aus verschiedenen Gründen die Europa :sche Wirtschafts - Gemeinschaft. WIE ¡CH ES SEHE Die Jugend ist besser von JEHUDA G0TTHEIMER Sehr selten erklären Zeitkritiker, Aerz.e, Psychologen, Erzieher. Politiker oder sonstige Fachleute, lie Jugend sei besser als die Alten. Im Gegenteil es wurde der Ju gend zu allen Zeiten und in allen Generationen immer ein Abstieg, immer ein Mangel an Verantwortungsbewusstsein, an Fleiss oder am erforderlichen Ernst für die Sorgen des Lebens vorgeworfen. ,Da waren wir doch anders, reifer, ergebener, zielstrebiger gesitteter’ und dgl. hört man des öfteren die jüngeren - älteren Damen und die alten Herren sagen, wenn sie sich zusam. mensetzen und auf „die Jugend von heute“ zu sprechen kommen. Mit dieser Jugend von heute sind aber nicht allein die jetzt jungen Menschen gemeint, das waren auch wir, das waren auch unsere Väter das waren unsere Grossväter, Generation um Generation, in allen Ländern, in allen Kreisen und auf allen Kontinenten. Und so wird es auch bleiben, Jedenfalls sind Anzeichen der Aenderung für die offensichtliche Charakter- Veranlagung, sich selbst im rosigen Spiegel einer besseren Vergangenheit zu sehen, nicht vorhanden. Wenn man diese allgemeine Betrachtung fortführen will so wird man gereohterweise feststellen, dass es nicht tragbar ist, gene rell zu erklären, die heutige Jugend sei schlechter als andere vor ihr waren. Sittenrichter zu sein, ist kein zweckmässiges Tun, denn auch die Formen der Sittlichkeit ändern sich, wie die äusseren und inneren Lebensumstände einer tiefge henden Wandlung unterzogen wurden. Wenn es wirk lieh einen Abstieg der Jugend geben sollte, so sind es die Väter, die hierfür allein zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Denn sie sind es. die den Rahmen schaffen, in dessen Grenzen sich eine Jugend bewegt. Bleiben wir bei einigen Aeusserlichkeiten: Ein Problem für vie'e Eltern ist der Hang der heutigen Jugend, st-'ndig vor rlt-m Televisionsapparat zu sitzen deswegen keine Schularbeiten zu machen, vieles zu wissen und sich für menches zu interessieren, was dort gezeigt wird. Unsere Generation hatte das Problem nicht, denn wir hatten keine Television. Ebenso wenig, wie man den Eltern den Vorwurf der Erfindung des Fernsehens oder irgendeines anderen technischen Fortschritts machen kann, ist es Kindern oder Jugendlichen vorzuwerfen dass sie sich das anschauen, was dort Chinesische Berater in Syrien Tel Aviv. — Rotchinesische Fachleute sind als Berater im Hauptquartier der syrischen Armee tätig, um aus der arabisch-israelischen Spannung Nutzen zu zie. hen, wie der Rundfunkkommentator Elieser Ben Mosche mitteilte. Unter diesen Experten, die kürzlich aufgrund eines syrisch-chinesischen Abkommens über militärische, ökonomische und wissenschaftliche Hilfe aus Peking kamen, befanden sich 185 Spezialisten und Techniker. Wie Ben Mosche auseinandersetzte, ist Peking bemüht, den Arabern zu zeigen, dass Peking sie gegen Israel stärker als Moskau unterstützt. Er kündigte die Ankunft weiterer 415 Kommunisten aus Peking an, die in anderen syrischen Ministerien beratende Funktionen übernehmen werden. Aufgrund des unlängst zwischen Rotchina und Syrien geschlossenen Paktes schicken sich d.ie Chinesen nach Ben Mosches Aussage an, Syrien angesichts seiner Vorrangstellung in der arabischen Welt als Operationsbasis im Mittelosten zu gebrauchen. (ITA) geboten wird. Wenn aber Kinder oder Jugendliche durch geväse Darbietungen angeregt werden das Gesehene naebzumaohen. wer ’st dafür zur Verantwortung zu ziehen: die junge oder die ältere Generation, die solche Programme aufstellt, vorführt und gestattet. Dass Jugend nicht besser und nicht schlechter ist als es die früheren Generationen vor ihr waren, dürfte sicher sein. Jugend ist anders. Jugend steht in einem schon als natürlich zu bezeichnenden, deswegen gesunden Gegensatz zur vorhergehenden Generation. Jugend rebelliert, weil sie nioht mit allem, was sie vor finden, einverstanden ist, auch nicht einverstanden sein kann, weil sie noch Illusionen und Ideale hat die langsam unter dem Druck der betrübenden Wirklichkeit verblassen Wenn ein Erwachsener sich die Hoffnungen und Vorstellungen seiner Jugend bewahrt, so zeigen die anderen die sie verloren haben, mit dem Fänger auf ihn und spotten ihn einen Idealisten. Was ein Ehrenzeichen in unserer eigenen Jugendzeit war, wird allmählich zur bedauernden Verachtung. So war, so ist es — und wahrscheinlich wird es stets so sein. — Ein wesentlicher Faktor bei der Erziehung ist das Vorbild, Werd? ein ord-mt iichei Mersch wie dein Vater oder bemühe dich, die Herzensgüte deiner Mutter den Ordnungssinn die Rechtschaffenheit, kurzum alle Tugenden nachzuaijmeu, die deine Vorfahren auszeichneten. Dann treten Begriffe und Eigenschaften in das Leben des Kindes oder heranreifenden Jugendlichen wie Ehre und Treue, Be- Wahrung des Geschaffenen, Fortsetzung des Erstrebten, Erhaltung des Ererbten. Von Kindern und Jugendlichen wurde zu allen Zeiten gefordert, nicht allein Respekt vor der .Tradition1 zu haben, sondern diese Tradition weiterzuführen, damit die Kette der Geschlechter Mit Hussein unzufrieden Jerusalem. — Achmed Schukeiry, der die Organisation zur Befreiung Palästinas befehligt und für die terroristischen Ueberfälle der El Fatach- Banden verantwortlich ist, gab in Beirut zu, dass seine Bewegung in Transjordanien lahmgelegt worden ist, wie hier verlautete. In seiner Rede griff er König Hussein scharf an und beschwerte sich, dass er bei seinem letzten Besuch in Amman nicht einmal mit den arabischen Flüchtlinge sprechen durfte. Radio Damaskus forderte inzwischen die Wiederaufnahme der Sabotageakte durch die El Fatach- Bewegung, die ein Ende nahmen, nachdem Israel eine Strafexpedition gegen Transjordanien durebge. führt hatte. (ITA) nicht abreisst. Flamilientradition, Volkstradition, Glaubenstradition fliessen zu einer imaginären und geheimnisvollen Einheit zusammen, selbst bei denen, die selbst garnicht so stark an diese Traditionen gebunden sind. Wir können diese grundsätzlichen Brziehungs-Miaximen bei uns, in unserer Mitte, in unserer Gemein, schaft, in unserem Volk beobachten. Wir selbst fordern die Fortsetzung der Tradition, manche in straffer, ungelockerter Form, andere etwas .liberaler1, indem sie dem Geist der Zeit Und einer selbstverständlichen Entwicklung Rechnung zu tragen meinen, wobei unter Entwicklung der allgemeine Wandel der Auffassung über die Erscheinungen des Lebens zu verstehen ist. Wie bei uns ist auch in anderen Gemeinschaften re. ligiöser oder nationaler Natur, bei anderen Völkern urd in anderen Glaubensbekenntnissen die Forderung an die Jugend lebendig, die Tradition fortzusetzen. Auch wenn es uns in manchen Fällen nicht bequem ist, müssen wir zu der Feststellung gelangen, dass dieses Bestreben der anderen, ihre Tradition ebenfalls weiterzuführen, eine natürliche Erscheinung ¡st. Diese Bemerkungen mass. jBr W — Ein grelles Licht auf die Probleme der Wiedergutmachung, ihre Verzögerung, ihre Begrenzung und ihre spielerische Behandlung durch Gerichte, die mit allgemeinen Rechtsprinzipien die Unrechtstatbestände beseitigen wollen hat der Artikel im Manchester Guardian ge* worfen der hier vor wenigen Wochen wiedergegeben worden ist. Nun hat nicht jedes unglückliche Opfer des nationalsozialistischen Unrechts die Möglichkeit und die damit verbundene Chance, vom Manchester Guardian ge* nannt zu werden. Umso lauter müssen wir unsere Stimme erheben,-um andere mitzureissen und wachzurufen, dia ebenso wie wir für Demokiaie und Recht, für Fortschritt und Frieden kämpfen. Es geht hier nicht — oder nionfc nur — darum, dass einem einzelnen Gerechtigkeit widerfahre, obwohl’dies eine lohnenswerte Aufgabe wäre, sondern es geht ganz eindeutig um die Wiederherstellung des von den Nazis geschändeten Rechtes. Soweit und solange dieser Prozess der Restitution des Rechtes von Finanzfragen abhängig gemacht wird, kann man diese Methode nur als korruptiv, weil unmoralisch ansehen. — Es gibt viele tragische Fälle. Allein von einer grossen Familie konnte sich nach schrecklichen Erlebnissen und Leiden eine Frau retten, deren Weg nach Argentinien führte. Die arme Frau, die alles verloren hat, meldete ihre Ansprüche anstatt bis zum 1. April 1958 erst zum Januar 1959 an, weil sie in der fraglichen Zeit krank war. Mit einer Spitzfindigkeit, auf die drei deutsche Richter sicherlich noch stolz sind, lehnten sie den Antrag ab indem sie die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand verweiger. ten. Aus formal-juristischen Gründen werden die nazistischen Verbrechen nicht gesühnt, kann die Bundesrepublik Wiedergutmachung und Entschädigung verweigern und einen Menschen seinem Unglück überlassen, in das er von den Nazis hineingestossen worden ist. D:e Paragraphen sind fein säuberlich aufgeführt. Daus Urteil ist „abgesiohert“. — Das Gericht ist garnicht auf die Idee gekommen, die Frage zu überprüfen, ob die einengende Fristsetzung für die Anmeldung von Entschädigungsansprüchen überhaupt verfassungsrechtlich zulässig ist. Denn dadurch, d iss für einen bestimmten Personen kreis Fristen ein geführt werden, die beim Eintritt des Schadens nicht bekannt waten, wird gegen das Gleiohheitsprinzip verstoßen, das in der neudeutschen Verfassung verankert ist. MP welchem Ret ,.t wurden die Ausschtiessfristen im Entschöc-gungsrecht gesetzt?, wobei es mehr als auffallend sein dürfte, dass im Lastenausgleioh keine Fristen bestehen, der im wesentlichen den ehemaligen Nazis und Ausländsdeutschen zugute kommt, die nicht nur überall die Fünfte Kolonne gebildet haben, sondern auch die Hetzer und Akteure bei antisemitischen Exzessen gewesen sind. Es ist an der Zeit,, die Spruchpraxis deutscher Gerichte in Entsohädigungsverfahren vom Standpunkt der Verfolgten zu beleuchten, wobei z. B. das Landgericht Mainz — aber nicht mehr als andere Kammern _ einen umfangreichen Stoff liefert. — ten vorausgesohickt werden, um zu einem Phänomen Stellung nehmen zu können, das heute die weitesten Kreise beschäftigt und das auch für uns von erheblicher Bedeutung ist. — Bei der Betrachtung der Deutschland - Frage wird häufig das Argument benutzt, die Jugend ist bes ser, um den Weg für eine Verständigung zu suchen oder zu bahnen, um zur Ueberwindung der von keiner beteiligten Seite überwundenen Vergangenheit zu gelangen. Dass diese Behauptung, die Jugend sei besser, unzutreffend ist, kann man nicht allein aus den allgemeinen Erörterungen ableiten, die eine solche einmaligie Erscheinung zweifelhaft machen, sondern aus vielen Tatsachen. Im Anschluss an den Frankfurter Auschwitz-Prozess hatte man den Obersekundanern eines süddeutschen Gymnasiums das Thema zur Behandlung gestellt „Soll man Nazi-Verbrechen heute noch verfolgen?“ Dis Tatsache dass man diese Frage überhaupt formuliert, deutet darauf hin, dass sie besteht. Bereits vor einigen Jahren fand im Rahmen einer Veranstaltung der jüdisch - christlichen Brüderlichkeit ein Aussprache- Abend von Schülern eines deutschen Gymnasiums statt, in dessen Mittelpunkt die selbe Frage stand. Nach einleitenden Worten eines Staatsanwaltes, der über die Grausamkeiten während der Nazizeit sprach, wandten sich die meisten jugendlichen Sprecher und Fragenden gegen die Abhaltung dieser Prozesse die „alte, längst begrabene Dinge“ auf rühren, die man „endlich ruhen lassen“ sollte. Das Thema hat an Aktualität nichts verloren. Obwohl ausser diesem Aufsatz- Thema noch weitere gestellt worden waren, haben, immerhin io von den 20 Jungen zur Frage der Naziverbrechen Stellung genommen, ein Zeichen dafür dass die Jugendlichen selbst die Wichtigkeit einer Stellungnahme hierzu erkannten. Nur ein einziger dieser zehn Gymnasiasten bejahte diese Frage ohne Einschränkung, alle anderen sprachen sich gegen die weitere Verfolgung der Naziverbrechen aus. Damit ist — wie wir betonen wollen — noch keineswegs gesagt, dass die Gegner nun selbst Nazis sein müssten. Immerhin finden sich in diesen Schüleraufsitz.en Formulierungen und Auffassungen, die bedenklich sind. Wenn z. B. die Naziverbrechen in AuPiih. rungszeichen gesetzt werten, dürfte daraus der Z Ufei sprechen ob es sich bei den von Nazis begangenen Untaten überhaupt um Verbrechen handeln würde. Hierzu bemerkt der Berichterstatter, an desen sachlichen Darstellungen schon deswegen kaum ein Zweifel gestattet ist, weil sie von einer der führenden deutschen Zeitschriften wiedergegeben werden: „Der Ueberzeugungs - Tatbestand, der da zum Vorschein kommt, ist gewiss in hohem Masse unerfreulich, es wäre aber, wie der Umgang (Schluss auf Seite 2) Hilfe für Kuba-Flüchtlinge Washington. — Der Minister für Gesundheit, Erziehung und Wohlfahrt, John W. Gardnei, und hohe Beamte seines Ministeriums berieten mit leitenden Persönlichkeiten der Katholischen Nationalkonferenz für Wohlfahrt, dem Weltdienst der Kirchen, dem United Hias Service und dem Internationalen Rettungscomite in Vertretung katholischer, protestantischer jüdischer und nichtreligiöser Institutionen über die Ansiedlung der kubanischen Flüchtlinge, die aufgrund des Abkommens zwischen den USA und Kuba schon angekommen sind oder in Kürz« in den Vereinigten Staaten eintreffen werden. (ITA)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.