Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2144 (26.11.1965)
- Date
- 1965-11-26
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 19 ¡zq. £xJkwvcut&Jsá&&¿ila 83 - 26 1 3 T. E. Año XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 26 DE NOVIEMBRE DE 1965 N? 2144 Fronten in der arabischen Welt Dass man von einer Einheit oder Einigkeit der arabischen Welt schon längst nicht mehr sprechen kann, hat sich im Laufe der letzten Monate noch stärker als zuvor gezeigt. Die Eliminierung Ben Bellas war ein Ereignis, das in erheblichem Umfang dazu beigetragen hat, die nordafrikanischen Länder von den politischen Abenteuern und Zielen Nasseirs unabhängiger zu machen. Denn Ben Bella war sicherlich ein Gefolgsmann der ägyptischen Politik, wenn er auch insgeheim ein Rivale Nassers gewesen sein mag. Dass jedoch die Nordafrikaner nicht gewillt sind, vor allem auch in der anti-israelischen Linie die bisherige arabische Politik bedingungslos mitzumaohen, ergab sich unzweifelhaft aus den eigenen Plänen Bour. giba.s, denen der König von Marokko nicht widersprach. Dass hier jedoch nicht die einzige Bruchstelle in der arabischen Front gesucht werden muss, ist bekannt. Wenn man die Analyse scharf durchführen würde, so müsste man zu dem Er. gebnis gelangen dass eigentlich zu keinem Zeitpunkt von einer einheitlichen ara_ blechen Welt gesprochen werden konnte, so laut und wirkungsvoll auch die ägyptische Propaganda dies verkündet haben mag. Die In teressen der verschiedenen Länder stehen mit Aspira. tionen der anderen im Gegensatz. Die Intervention Nassers im Yemen brachte ihm nicht nur militärische Niederlagen und schwere finanzielle Verluste, sondern untergrub auch das Prestige und das Vertrauen der anderen in ihn der sich immer als Wortführer einer gemeinsamen Sache aufgespielt hatte, im Yemen aber ganz eindeutig Stellung für eine Partei nahm und damit in die inneren Angelegenheiten eines befreundeten Landes mit bewaffneter Hand eingriff. Das gefiel keinem der arabischen Staaten, die wohl nicht zu Unrecht meinten, sie könnten eines Tages dem gleichen Schicksal anheimfallen. Zu den berufsmässigen Hetzern gegen Israel gehört Herr Ahman Shukeiri, der in den letzten Jahrzehnten immer wieder und stete in Anderer Form versucht hat, Öen Staat Israel zugrunde au richten. Vor einiger Zeit war es ihm bei einer der vielen arabischen Gipfelkonferenzen -gelungen, ein Mandat zur Aufstellung einer „ palästinensischen Befreiungsarmee“ zu erhalten, was sicherlich mit hohen Einnahmen verbunden war. Shukeiri meinte, einen grossen persönlichen und politischen Erfolg errungen zu haben, obwohl er doch wissen musste, dass die Aufstellung einer solchen Armee mit sehr grossen Schwierigkeiten verbunden wäre. von B. B. SAMUEL Rebell auftritt, und der so., mit einen Unsicherheitsfaktor bildet, der besser ausge-j schlossen werde. Der nicht ungeschickte und bezie.1 hungsreiche König suchte bei arabischen Ländern, wie | dem reichen Sultanat Kuweit - und bei mächtigen Freun. | den wie Frankreich eine j Rückendeckung. Wie weit er sie bekam, ist nicht wesen t. j lieh, es besteht sogar Veran.! lassung daran zweifeln, dass andere dieses Spiel mitmachen wollten. Das ist schon nicht mehr wesentlich gewesen. Es genügte das Prestige, das sich Hussein erworben hatte. Der Erfolg seiner Bemühungen war, mindestens zeitweise diesen Rivalen ausgeschaltet zu haben. Hierbei hat sich der König eines Argumentes bedient, das nicht nur für den innerarabischen Gebrauch interessant und gewicl tig ist, sondern auch von Israel unter politischen und juristischen Aspekten betrachtet werden sollte. Hussein behauptete nämlich, dass „Transjordanien Palästina und Palästina Transjorda. nien‘‘ sei. Mit anderen Wor. ten bedeutete dies, dass kein anderes Land sich um diesen Fall zu kümmern habe ausser Transjordanien, das sich jetzt bekanntlich eigenmächtig Jordanien nennt und dass das ganze palästinensische Territorium nichts anderes als tranjordanisches Staatsgebiet sei! Die Folge wäre z.B. dass die von Transjordanien (nach jüdischer Auffassung widerrechtlich) okkupierten palästinensischen Gebiete niemals wieder herausgege. ben werden müssten, auch wenn man den Bourgiba. plan akzeptiert. Br, Hussein, und kein anderer ist der Herr über ganz Palästina, obwohl weder er noch sein Vater oder Grossvater jemals die Herrschaft über Cisjordanien ausgeübt haben! Hussein stellt den ge. schichtlichen Werdegang dieses ehemaligen Mandatsgebietes auf den Kopf. Nicht in ihren besten Zeiten haben die Husseini jemals die Macht über das Territorium gehabt das man mit Palästina bezeichnete. Es handelt sich also bei dieser Forderung des Königs um Träumereien an arabischen Kaminen, die aber dennoch auch für die israelische Position von Bedeutung werden können. Dies zu prüfen, dürfte zu interessanten Ergebnissen für Israel führen. WIE ICH ES SEHE Die verfallene Hütte Davids von JEHUDA GOTTHEMER Die gute, alte Zeit Dass wir, die durch die Hölle zweier Weltkriege und der schrecklichen Judenverfolgungen durchgegangen sind, die vorhergehenden Jahrzehnte um die Wende unseres Jahrhunderts mit der Legende von der guten, alten Zeit verbinden, in welcher alles besser, ruhiger und angenehmer war als in unseren Tagen, ist menschlich verständlich. Einer ernsthaften Untersuchung jedoch halten diese Vorstellungen nicht stand. Auch jene „gute, alte Zeit“ war von den gleichen Leidenschaften und ähnlichen Erschütterungen erfüllt, die gestern wie heute unser Leben beherrschen. Die jüdische Existenz in Europa — und nicht nur in den östlichen Ländern unter zaristischem Einfluss — war ständig bedroht. Wien hatte seinen eigenen Antisemitismus, in Frankreich wüteten die Klerikalen im Bündnis mit Chauvinisten, die vor dem ärgsten Justizverbrechen nicht zurückschreckten, nur um die Juden zu eliminieren, und in Deutschland tobte eine wilde Auseinan. dersetzung besonders in jener Epoche, die dem Zusammenbruch mancher Unternehmungen der sogen. Gründerzeit folgte. Wahrscheinlich hat Shukeiri nicht damit gerechnet, dass de rtransjordanische König Hussein ihm den grössten Widerstand entgegensetzen und ihn endlich völlig — jedenfalls zeitweise — jaus schalten werde. Hussein war zu der Ueberzeugung gelangt dass man eigentlich •diesen nnangenehmen shukeirj nicht gebrauche, der Immer nur als Rivale und In den letzten Monaten wurde die allgemeine Aufmerksamkeit durch zwei Pu. blikationen auf diese Zeit gelenkt. In Her Zeitschrift „Der Monat“ wird eine Ansprache abgedruckt, die Prof. Walter Boehlich in der Berliner Universität über den „Berliner Antisemitismus- Streit“ gehalten hat, über jene Kontroverse zwischen den beiden angesehenen Berliner Historikern Heinrich von Treitschke und Theodor Mommsen, der weiteste Kreise erfasste und einen nachhaltigen Eindruck hin'erliess. Gewiss war die Thematik in ihren Auswirkungen noch nicht mit den späteren antisemitischen Schrif ten der allgemeinen Hetze und den hieraus resultierenden Folge, rungen mit denen der Nazis zu vergleichen. Aber im Prinzip finden wir bereits damals alle Elemente des späteren rassistischen. Antisemitismus. Stöcker, Naudh. Ahlwardt und viele andere machten sich das Prestige Treitsch. kes zunutze, bauten auf seinen Ausführungen auf und einigten sich alle auf der Basis, dass die Juden einen Fremdkörper im deutschen Volke darstellen, der ausgeschlossen werden müsse. Ausser Mommsen und dem Frankfurter Gymnasialprofessor Karl Fischer ist damals kein Christ aufgestanden, der für die angegriffenen Juden eingetreten wäre, die sich jedoch mutig und entschlossen gegen ihre Verleumder wandten, unter ihnen einige Rabbiner wie Caro aus Erfurt und Joel (Breslau), einige Gelehrte wie vor allem Heinrich Graetz. Hermann Cohen, Harry Breslau und Moritz Lazarus sowie die beiden Politiker Ludwig Bamberger und Heinrich Bernhard Oppenheim. Ihre Gegenargumente waren recht verschiedener Natur. Aber sie alle kämpften mit Würde, in erster Reihe Heinrich Graetz, der zur Hauptzielscheibe der Antisemiten gewählt worden war. — Wie wenig diese Zeit eine „gute, alte“ gewesen ist, ergibt sieh auah aus einem Aufsatz über Dr. Ludwig Jacobowski, einem früh verstorbenen Dichter, der aber mehr Keine Hilfe für Nasser New York. — Der republikanische Senator für New York, Jacob K. Javits, äusserte, dass Präsident Johnson .schlecht beraten“ worden sei, als er auf Anraten des State Department der weiteren Lieferung von Lebensmitteln an Aegypten zustimmte. Javits kehrte von einer lOtägigen Rei. se durch den Mittelosten zurück und sprach auf einem Bankett, das das Amerikan Jewish Committee zu Ehren des Industriellen Robert I. Vishnick veranstaltete. — (ITA) j als ein Künstler, der ein I Kämpfer für jüdisches Recht gewesen ist, wie es nicht viele gab (vgl. hierzu Bulletin des Leo Baeck-Instituts Nr. 26). Wie schwierig die Lage! der Juden in Deutschland I damals war, springt aus jej der Phase dieses kurzen Le-! bens hervor, das von diesem i Streit gegen die immer mächtiger werdenden Antisemiten ausgefüllt wurde. Es ¡ fehlte bereits damals keines ’ der Argumente, die dann j von den Nazis zu einer „dia. | bolischen Weltanschauung“ | zusammengebraut wurden und ihre vernichtenden Folgen in der physischen Ausrottung der ganzen europäischen Judenheit hatten. — II. Theodor HerzI Herzl gehörte zu denjenigen europäisierten Juden, die sich selbst vom Kern des Judentums entfernt hatten. Sein jüdisches Erlebnis war die Degradierung des französischen Offiziers Dreyfus, ein Erlebnis, das zum Zusammenbruch seiner bisherigen inneren Welt führte und ihn erkennen liess, dass die Judenfrage besteht und eine jüdische Lösung erfahren müsste. Dass Herzl bei der Durchführung seiner Idee in erster Linie mit dem Widerstand gewisser jüdischer Kreise rechnen musste, ist nicht überraschend. Unrühmlich bekannt ist das Manifest, das der Vor. stand des Rabbinerverbandes in Deutschland erlassen hat, nachdem die Münchner Israelitische Kultusgemeinde bereits öffentlich und formell gegen die Abhaltung eines Zionistenkongresses in München Stellung genommen hatte. Zu den „Protest, rabbinern“, wie Herzl die Unterzeichner dieses Dokuments genannt hat, zählte übrigens auch der Münchner Rabbiner Dr. Werner, von dem interessanrerweise Dr. Georg Tietz in seiner Familiengeschichte „Hermann Tietz“, Publikation des Leo Baeck-Instituts folgendes sagt: „Eine Schuloa.se dieser Zeit war der Religionsunterricht..beson- (Schluss auf Seite 2.) Debatte um Wiedergutmachung Dr. W.: — Die Bundesregierung beabsichtigte, durch, den Erlass des Schlu&sgesetzes d:e Debatte um den gesamten Fragenkomplex der Wiedergutmachung zu beenden. Diese Absicht entsprach sozusagen einem einseitigen. Wunsch derjenigen Par.ei, die Wiedergutmachung zu lei. sten hatte nicht aber derjenigen, die sie zu fordern und zu erhalten haben würde. In einer anmassenden Selbstherrl chkeit hat der Bundestag die den Verfolgten zustehenden Rechte selbst lim tiert. Fürwahr, wo würde man eigentlich in der Jusüz landen, wenn jeder Schuldner nach dieser Methode verfahren würde? Die Tragödie besteht aber darin, dass sich hiermit die Gläubiger, das sind die Verfolgten, wie die Alliierten abgefunden haben, die an einer Wiederherstellung rechtlicher und rechtestaatlicher Prinz:pien in Deutschland interessiert sind. Um allen Vermutungen entgegenzutreten, sei hier festgestellt, dass die Gruppen durchaus nicht schwach oder unbedeutend sind, die mit der im Schlussgesetz niedergelegten Regelung keinesfalls einverstanden sind oder einverstanden sein werden. Dass durch dieses Schlussgesetz einige Verfolgungsgruppen eine durch nichts gerechtfertigte, privilegierte Stellung erhalten, ändert nichts daran, dass mit diesem Gesetz nicht neues Recht, sonderiü neues Unrecht geschaffen wurde. Die völlig sinnlose Ausschaltung der sogen, .post 53er‘, d. h. derjenigen, die erst nach einem bestimmten Tag im Jahr 1953 aus Ländern! hinter dem Eisernen Vorhang auszuwandern vermochten, und deren Abspeisung mit Zahlungen aus dem Härtefonda dürfte am klarsten beweisen, zu welchen Unrechtshandlungen die Hüter des neuen Rechtsstaates Deutschland bereit sind. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um die Anwendung eines alten, bei Antisemiten häufig äugewandten Prinzips: Wer Jude ist, bestimme ich, nach welchem sogar die Nazis gehandelt haben. Die neue!, deutschen Demokraten meinen, was an Diebesgut zurückgezahlt wird, das bestimmen wir. Und bisher sind sie sogar mit dieser Gewaltmassnahme durchgekommen! Sie sind alles in einer Person: Räuber und Mörder. Gesetzgeber für die Beseitigung des Unrechts und Richter dazu. Von einer Gewaltenteilung kann doch hierbei keine Rede sein. Die Juden spielen nur eine einseitig passive Rolle. Sie diirden zwar fordern oder mitunter müssen sie bitten, aber die Entscheidung über ihre Ansprüche liegt bei denen, die zur Entstehung der Ansprüche beigetragen haben. Jetzt wird noch auf einem anderen Wege versucht, das Entschädigungsrecht einzuschränken. Während man bisher sich darum bemühte, auf geestzgeberischem Wege viele Ansprüche zu elim nieren, z. B. durch ungesetzlich beschlossene Ausschlussfrisren oder in der Verwaltungspraxis durch einengende Interpretation der Bestimmungen oder auf gerichtlichem Wege durch juristische Spitzfindig, keiten, die nur zu neuem und skandalösem Unrecht führten, geht .man heute noch einen anderen Weg und bemüht Sich darum, durch Bestimmungen im Haushaltssicherungsgesetz zu einer Art Zahlungsaufschub zu gelangen. Hierfür liegen Vorschläge vor, die „sinnigerweise zwischen den Vorschriften über die Mineralsteuer und Schaumweinsteuer“ eingeschaltet wurden, wie es in einer Information des vom Zentralrat der Juden in Deutschland herausgegebenen Pressedienstes lautet. Die Konsequenzen einer solchen „gesetzlichen“ Handhabung werden im einzelnen dargestellt. Eis wird dann mit einer weiteren erheblichen Verzögerung bei den Zahlungen der Wiedergutmachungsleistungen zu rechnen sein. Diese Verschleppungstaktik, zu der sich auch die.. Gerichte hergegeben haben, die für die Entscheidung ihrer Streitfälle Jahre benötigen, hat einen neuen Anhaltspunkt erhalten, der dazu noch in einem Haushaltssicherungsgesetz verankert wird! Mit sentimentalen Argumenten wird man diese Leute nicht überzeugen. „Das geschieht genau 27 Jahre nach der Niederbrennung der Synagogen“, usw. Hier geht es um Rechtsfragen und um wohl begründete Forderungen wegen Rückgabe geraubter Vermögen, wegen staatlich gelenkter Mordtaten und Raubzüge usw. L'ebrigens hat ein» Partei in Deutschland Einspruch gegen die Erhöhung uer Sektsteuer erhoben, jenes Sekts, der geflossen ist während Ströme jüdischen Blutes vergossen wurden. Was an der Zahlung der Wiedergutmachungsleistungen gesnart wird, das kann man entgegenkommend für seine w-ibiermassen an Sekt- und anderen Steuern erlassen So'ien die Deutschen weniger Atomwaffen erhalten, sollen Fe ihre Ausgaben im Wehretat senken, sollen sie machen, was sie wollen, aber nicht auf Kosten und zu Lasten derjenigen, die in der unerhörtesten Weise von ihnen drangsaliert oder ausgeplündert worden sind. Dass die Deutsche Bundesrepublik w;rklich ein Rechtsstaat geworden sei, ist noch zu beweisen, auch wenn man schon grosse Wiedergutmachungsleistungen entrichtet bat. deien Höhe nur auf den Umfang des begangenen Unrechts hindeutet. — Papst Paul VI. und die Juden Paris: — Bekannte fran. zösische Katholiken spra. chen „ernstliche Zweifel“ an den realen Folgen der kürz, lieh promulgierten ökumeni. sehen Deklaration über die Juden aus. Die D'klaration. die jetzt ein katholisches Dogma ist, bedauert den An. tisemitisjnus und verurteilt die gegen die Juden erhobene Beschuldigung des Gottes, mordes. Diese Ansichten wurden bei einer Veranstaltung laut, an der 50 katholische Geist.’ liehe, Historiker und Intel, lektuelle teilnahmen und die unter den Auspizien der Internationalen Liga g:gen Antisemitismus und Rassen, hass stattfand. Der ehema. lige justizminister Edmond Michelet äusserte, er hege ein gewisses Misstrauen, weil das Konzil sich wie eine Versammlung von strengen Juristen aufführe. Er fügte hinzu, in Zukunft werde dig Kirche neue Wege erschliessen und nicht mehr den Massen folgen müssen. Oberrabbiner Jacob Ka. plan bedauerte die Tatsa he, dass die Deklaration ,n:cht aus dem katholischen Kit«, chismus die Wurzeln des Antisemitismus entfernt hat“. Rom: — Papst Paul VI. versprach in einer öffentlichen Sitzung des Kirchcnkonzils, die kürzlich vom Konzil promulgierte Deklaration über die B Ziehungen nht den Juden in die Tat U’’ setzen. G’eichzeibg k in. digte der Papst allerdings an, dass die Durchführung dieser Erklärung ircht mehr in Händen des Selcr tariats für die Förderung der christlichen Einheit liegt, an decsm Spitze Kardinal Agostin Bea steht. Er gab bekannt, dass sie dem Sekretariat für die Nichtchristen übertr’gan worden ist dessen Chef Kardinal Marolla ist. (ITA)