Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2143 (19.11.1965)
- Date
- 1965-11-19
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE »IBM A _ PUEYRREDON 2190 — 1? ¡zq- Ano XXVI. JûxJèmxïnaDkACtjeitta BUENOS AIRES, VIERNES 19 I>E NOVIEMBRE DE 1965 T. E. 83 - 2613 N" 2143 Werden Verhandlungen geführt? Von Zeit zu Zeit laufen Gerüchte über Verhandlungen um die von arabischer oder auf Initiative von Juden zur Beilegung des £- rae lisch-arabischen Konfhk tos geführt werden so'len- SUt veröffentlichte die in Transiordamen erscheinende Zeitcmg wEman al Masa m sensationaller Form «™« Nachricht, dass Handlungen zwischen fcrael und Arabeistaa ten im Gan ge seien. Die* Besprechungen sollen dem Zweck dienen. einen modus vive. zwischen Juden und Arabern zu finden. Diese Begebungen seien jedoch geheim. Wo sie stattfinden, wurde nicht gesagt. Auch wird verschwiegen, wer die Unterhändler auf der einen wie auf der anderen Seite sind. Man verriet nur es handle sich be« den Arabern um Persönlichkeiten, .die früher hohe Funktionen aus geübt hätten. Weitere Meldungen aus dem zitierten Artikel der trans jordanischen Zeitung liegen nicht vor. Die Nachricht über diese Publikation Stammt aus Angora, der türkischen Hauptstadt. So auritig diese Information ist, muss sie doch Interesse und Aufmerksamkeit erwecken, trotzdem derartige Nachrichten sporadisch und periodisch erscheinen. Dass auf jüdischer Seit« Schon während der Mandatszeit der Willen vorhanden war. mit der arabischen Bevölkerung zu einem Ausgleich der Interessen und zu einer friedlichen Zusammenarbeit zu gelangen, ist von den Repräsentanten der Zionistischen Organisation, insbesondere von deren langjährigen Präsidenten Chaim Weizmann, ebenso wie von der Vertretung der palästinensischen Judenheit als deren Sprecher Ben Zwi, der zweite Präsident Israels, damals auf getreten ist, immer und immer wieder versichert und unter Beweis gestellt •worden. Die leider von extremen Chauvinisten beeinflussten Araber haben die Friedenshand zurückgeschlagen. Als sie dann auch noch nach der Schaffung Israels ihren Verführern folgten, mussten sie ihren Irrtum mildem Verlust ihrer Wohnsitze bezahlen. Dass eine zufriedenstellende Lösung des israelisch-arabischen Problems gefunden werden muss, ist allen Einsichtigen klar. Die Schwierigkeiben, die sich jeder ernsten Regelung entgegensetzen, sind verschiedener Art, wobei wir nicht verkennen, dass cfie andere Seite Forderungen stellt, die uns nicht akzeptabel erscheinen, obwohl wir sie vielleicht verstehen können. Diese Forderungen beziehen sich in erster Linie auf die Regelung der Flüchtlingsfrage oder — um es klarer auszudrücken — des Problems der so genannten arabischen Flüchtlinge, die in Wirklichkeit keine echten Flüchtlinge sind, da sie das Land aus eigenem Willen verlassen haben. Soweit man sie als Flüohtlinge gegen ihren Willen betrachten möchte, muss man feststellen, dass dieser fremde Willen derjenige der arabischen Drahtzieher war, die den Krieg gegen den jungen, soeben . proklamierten Staat entfesselten. Die erste Schwierigkeit gegen eine friedliche Regelung des durch Jahrzehnte sich hinziehenden Konfliktes zwischen Juden und Araber ixt von B. B. SAMUEL aber politischer Art. Denn die Versuche der arabischen Führung, eine Einheitsfront der arabischen Welt herzustellen, wurden in erster Linie immer und ausschliesslich auf anti-israelische Sentiments gestützt. Hiervon lebt der arabische Nationalismus. Ein anderes, die arabischen Länder einigendes Band gibt es nicht. Da die Gefühle zur arabischen Verbrüderung in den letzten Monaten zusehendst schwächer geworden sind, ist es durchaus möglich, dass auf der anderen Seite der Wunsch zu einem Ausgleich mit Israel wächst. Nicht nur Israel und nicht nur die Menschheit, auch die arabischen Länder brauchen Frieden. Der permanente Zustand eines Nichtfriede«« oder eines „Quasi-Krieges“ ist auf die Dauer weder für die einen noch die anderen tragbar oder erträglich. Das ewige Sä beigerassel, die stän-! digen Drohreden, die dauern-! den Grenzzwischenfälle erschüttern nicht allein die Situation des Mittleren Ostens, sondern müssen auf viele andere Länder zurückstrahlen. Hiermit endlich Schluss zu machen, ist ein Gebot der politischen Vernunft, aber auch ein wirtschaftliches Erfordernis ersten Ranges. In diesem Zusammenhang gewinnt eine -weitere Meldung an Gewicht, dass die Sowjetunion sich zur Abdeckung einer israelischen Schuld mit der Entgegennahme israelischer Waren einverstanden erklärt hat. Ber Sachverhalt ist foigender: Israel schuldet den Sowjets für Gebäude und Grundsiiicke in Jerusalem, die sieh früher in zaristischem Eigentum befanden, den Betrag von mehr als vier Millionen Dollar. Hierfür nimmt Russland israelische Textilwaren im Werte von 1,5 Millionen Dollar in Zahlung. Was dieses Abkommen für Regierung und Wirtschaft Israels bedeutet, ist leicht zu erkennen. Es lässt auf den guten Willen der russischen Behörden schliessen. Wie weit heute die sowjetische Bereitschaft zu einem Ausgleich oder einer Verständigung mit Israel geht, ist nicht klar. Dass aber eine Aenderung der russischen Haltung auch Rückwirkungen auf die arabische Friedens- oder Verständigungsbereitschaft haben muss, dürfte kaum zu bestreiten WIE ICH ES SEHE Um Verstaendigung bemüht --- -—-trr Hnn JEHUDA GOTTHEIMER Im Grunde genommen wird die ganze, uns bekannte Ge-! schichte von dem gewaltigen Prozess einer ständigen Umgestaltung und Wandlung der menschlichen Gesellschaft bestimmt. Immer wie- 1 der werden die Menschen i veranlasst, ihr Denken und ihre Lebensformen neuen Erkenntnissen, neuen Gegebenheiten, neuen Möglichkeiten anzupassen. Obwohl man allgemein annimmt, dass der Geist den Tatsachen vorauseilt, trifft diese Behauptung in dieser verallgemeinernden i Form durchaus nicht auf vie-! le Erscheinungen des sozia- : len Lebens zu. Oft genug muss sich erst die Doktrin, die Vorstellungswelt, das Bekenntnis dem Neugewordenen angleichen. Die äusere Entwicklung steht mit der inneren, die technische mit der geistigen, die theoretisierende mit der praktischen in einem stän. digen Spannungsverhältnis. In dem Augenblick, in dem es gelingen wird, einen Ausgleich zwischen diesen beiden Polen des Lebens zu schaffen, wird Frieden herrschen, wird sich der kategorische Imperativ durchsetzen, wird jene tiefe Diskrepanz zwischen den Idealen der Menschheit und ihren Wirklichkeiten überwunden sein. Nicht immer verstehen die Menschen das Geschehen in | seinem wahren Gehalt zu in- ' terpretieren. Der schwere I Existenzkampf der Massen fördert das Bestreben, die Probleme der Gegenwart und erst recht die der Zukunft zu übersehen, um sich der wenigen Annehmlichkeiten zu erfreuen, die das Leben über den grauen Alltag hinaus zu bieten hat. Häufig unterstützen die Verantwortlichen diese Schwächen, um die vorhandenen, grossen Schwierigkeiten des Regierens, der Lenkung der Völkerschicksale zu mindern. Das alte Wort „panem et circenses“, gebt dem Volk zu essen und beschäftigt es mit Zirkusspielen aller Art, ist die viel geübte Weisheit der Herrscher seit grauen Zeiten, die auch heute noch nicht ihre Zauberwirkung verfehlt. Aber wenn das Volk einmal satt zu essen hat und sich nicht mehr durch Spiele ablenken will, dann gerät es irt Bewegung und reisst die bestehenden Ordnungen ein. Noch häufiger allerdings haben wir erlebt, dass es nicht Brot genug gab und die Spiele nicht durohgefiihrt wurden.. Dann gingen die Massen auf die Strasse und revoltierten, bis neues Brot gebacken und neue Spiele veranstaltet wurden. Allmählich begreifen auch die Völker heute, dass hinter den Kämpfen auf allen Kontinenten geistige Auseinandersetzungen von transzendentaler Bedeutung ausgetragen werden, die von den politischen, wirtschaftlichen und territorialen Forderen- Kabinett and Parlament Jerusalem. — Das israelische Kabinett beschloss, formell seinen Rücktritt zu erklären und als interimistische Regierung die Geschäfte weiterzuführen, bis die Knesset dem neuen Kabinett ihr Vertrauensvotum ausgesprochen hat. Justizminister Dow Josef erklärte nach der letzten Kabinettssitzung, dass dies der mit der Demokratie vereinbare Weg sei. Elf Gesetzesvorschläge, gegen die keine Opposition vorhanden ist, figurierten an erster Stelle auf der Tagesordnung der Knesset, deren Sitzung von Vize-Premierminister Abba Eban präsidiert wurde. Die am 2. November gewählte sechste Knesset wird am 22. November um 4 Uhr nachmittags zusammentreten. Die Sitzung wird von Staatspräsident Salman Shazar eröffnet werden, der die Präsidentschaft des Hauses dann dem ältesten Deputierten David Ben Gurion übergeben wird. Hierauf werden die neuen Abgeordneten den Eid leisten. (ITA) gen schwer zu trennen sind. Nicht nur Zivilisationen, sondern Kulturen stehen im Widerstreit. Mit dem „nationalen Erwachen“ der bisher bevormundeten Völker hat das Ringen um das wahre, echte, das der Zukunft gehörende „Weltbild“ neue Formen angenommen. Die Formulierung von der „gelben Gefahr“, die wir schon in der politischen Philosophie des Vorkriegseuropa, des kaiserlichen Imperialismus und der Epoche zwischen den beiden Weltkriegen antreffen, reflektierte bereits den verzweifelten Widerstand gegen neue Kräfte, die sich mit einer urwüchsigen Gewalt gegen das europäische, das christliche, das abendländische Primat erhoben hatten, die aber erst heute in unseren Tagen mit aller Macht vorst ossen. Die asiatischen Völker, und als deren Vorkämpfer das unter dem Zarenjoch seufzende Russland, waren den alten kommunistischen Ideen in ihrem modernen Gewande und in ihrer philosophisch - wissenschaftlichen Präsentation, mit neuen Schlagwörtern und Parolen aufgeschlossener, weil ihre Vorstellungen und Träume mit diesen Gedanken der Gleichheit und des gleichen Rechtes auf irdisches und künftiges Glück übereinstimmten. Es standen nicht nur die Gläubigen des Kommunismus gegen die Abendländler auf, sondern hinter den Linien der kommunistischen Welt formierte sich die Front der in ihrer Buntheit kaum dem Westen bekannten asiatischen Religionen j und Lebensweisheiten, vor allem des Buddhismus, dessen Apostel durchaus den Anspruch der Weltgültigkeit ihres Bekenntnisses erheben und von einer Oekumene des Buddhismus träumen, durch den die Welt erlöst werden soll und müsse. In diesem Zusammenhang betrachtet, gewinnt die Teilnahme des Papstes Paul VI. am 38. Eucharistischen Kongress in Bombay eine Bedeutung, die man im Westen häuf:g übersehen hat. Dies war ein wohl geplanter Ver- ... und wartet noch immer j Dr W.: _ Aus Leserkreisen wird uns ein interessante* Artikel’ eingeschickt, der in der grossen englischen Zeitung „Manchester Guardian“ erschienen :st und sich mit einer Frage beschäftigt, die nach unserer Auffassung eine Stellungnahme der „verantwortlichen Organe" in der republik Deutschland erfordert. Zunächst einmal soll de . zitierte Artikel hier — wenig gekürzt — wiedergegeben werden: | „Was West-Deutschland an Zahlungen für Entschädigung an Nazi-Opfer vorzuweisen hat, ist im grossen ganzen befriedigend. Aber es gibt viele Fälle, wo die Behörden Einzelfälle verschleppt haben. Zuweilen ist ihr Mangel an 1 Interesse geradezu in unzweideutige Blockierung degeneriert. Einer der übelsten Fälle ist jetzt zutage getreten. , Frau Derrick Sington ist jetzt britisch; geboren wurdsie als Gerirude Kafka, Kusine des Schriftstellers, und sie geriet in Nazilager, weil sie Jüdin ist. Drei Jahre verbrachte sie in den Lagern Theresienstadt. Neugraben, Auschwitz und Belsen. Dort wurde sie von britischen Truppen befreit — 1945 —. Der erste britische Offizier, der 1 das Lager betrat, war ihr künftiger Ehemann, Mr. Derrick Sington. Seit 1954 hat sich Frau S. darum bemüht, eine entsprechende Entschädigung für ihre Leiden zu erzielen. Diese Leiden umfassen fast völlige Aushungerung, UePerarbeit, heftige Misshandlung; gelegentlich wurde Frau S. auf Befehl des Lagerleiters von Neugrabe exemplarisch verprügelt. Sie hat pnysische Störungen und depressive Neurosis durchlitten, die sie ernstlich arbeitsbeschränkt gemacht haben. Ihr erster Ehemann starb in Auschwitz; ihre Eltern u.nd Grossmutter in anderen Nazilagern. Frau S.’s erster Antrag wurde 1954 an die Behöide des Freistaats Hamburg gerichtet. In den folgenden neun Jahren wurde sie von elf Aerzten untersucht, davon vier Behörden-Aeizten. Die Meinung dieser vier ging daoin. sid müsse für die Zeit bis 1950 als — zumindest — 50 Prozent, ' ab 1950 zu 40,5 Prozent erwerbsbehindert zufoige der Misshandlungen erachtet werden. Diese Empfehlungen wurden zurückgewiesen von drei Hamburger Aerzten, die Ft au S. nie untersucht haben. 1963 erhob Frau S. Einspruch gei genüber einem Anerbieten der Hamburger Behörde 'ine einmalige Abfindung von 9.184.— DM. zu machen Der Einspruch führte dazu, dass diese Summe um rund zwei , Drittel auf rund 3.024.— DM gekürzt wurde. Schliesslich i ordnete die Hamburger Behürde neue ärztliche Prüfungen an. Diese kamen darauf hinaus, 41,5 Prozent Erwerbsbeschrännkung bis Ende 1958, und seitdem lfd. 32,5 Prozens zu belegen. Aber die Behörde drängte Frau S. im September 1965, einen Satz von nur 25 Prozent als Grundlage der Entschädigung anzunehmen Im Ergebnis hat Frau S. bisher nicht einen Pfennig Entschädigung für ihre entsetzlichen Leiden und für diese teilweise Zerstörung ihres Lebens erhalten, und das 20 Jahre nach Kriegsende Es wäre nicht am Platze, den Fall zu kommentieren', sofern nicht ein Umstand das nahelegte. Der Freistaat Hamburg ist ein Land, das nach dem Kriege — einen kurzen Intervall abgerechnet — stets sozialdemokratische Regierungen gehabt hat. Man sollte erwarten, dass dort Ent- | schädigungsverfahren für Schäden von Nazihand mit be- : sonderer Umsicht und Objektivität gehandhabt werden. Das Gegenteil scheint in diesem Falle zuzutreffen.“ — Soweit die Darstellung des Manchester Guardian, Nicht jeder Geschädigte hat das Glück, dass sich der Manchester Guardian seiner Sache annimmt. Hier handelt es sich nämlich durohaus nicht um einen Einzelfall, vielmehr ist dieses Schicksal der Frau S. typisch für viele, viele andere, die ebenfalls vergeblich darauf warten, dass sie wenigstens die schmale Entschädigung erhalten, die ihnen nach dem Gesetz zusteht. Die „zuständigen Behörden“ sollten gegen allgemeine Praxis der Begutachtung durch „beratende“ Behördenärzte, die sich Stellungnahmen und Meinungen erlauben, obwohl sie niemals den Kranken gesehen haben, endlich einschreiten. Menschen, die Jahre lang von den SS-Schergen verfolgt wurden, heute immer neuen Untersuchungen und Begutachtungen zu unterzie. hen, schafft zum alten nur neues Unrecht hinzu. Aber da, ist nicht das einzige Problem, das im Zusammenhang mit den sogen. Gesundheitsschäden aufzurolien ist. ’ such, im Lager des Gegners j [ die eigenen Reihen zu stärj j ken. Ein Teilnehmer an diei sem Kongress berichtet in * 1; einer katholischen Leitung 1 hierüber; „Und doch waren, j der übersinnlichen Schutzi macht nicht ganz vertrau- . end, ganze Armeekorps von j blauen Knüppelträgern in Nebengassen und hinter Ufermauern versteckt... Vor so viel stämmiger Wehrbereitschaft mussten die Gegner des (Papst-)Besuches, indische Nationalisten, Vishnu-Hörige, Buddhisten, doch wohl zurückgeschreckt sein. Ihre Drohungen erreichten, uns... in Form von anklagenden und herausfordernden Flugblättern... Sie rühmten sich der älteren Glau, benszlvilisation und wollten das Christentum nur als verfälschten Ableger davon gel. ten lassen. Und während der prangende Wagen (des Papstes) sich durch das Labyrinrh Bombay bewegte, opferten Hindus verschlossenen Gesichts am Ufer der Backbay dem Meergott Samudra Blumenketten, ja ganze Körbe von duftenden Tuberosen".. . Hinter dieser plastischen, aber auch sarkastischen Dar- Stellung will der Autor die Unruhe verbergen, von der die wissenden europäischen Kreise erfasst sind. Er hat die sozusagen statische Dynamik der langsam eine klarere Form annehmenden Massen in Indien und viel- . leicht, auch anderen asiatii sehen Ländern gesehen, die! in einer Verbindung buddhi- | sttscher Erlösungsideen mit kommunistischen Weltverbesserungsprinzipien den Zukunftsweg für alle Menscheii erblicken, während fiir sie das Christentum jene von. ihnen abgelehnte Welt der „Herrenvölker“ der imperialistischen Mächte und ehemaligen Kolonisatoren repräsentiert. Der auf dem 38. Eucharistischen Kongress entfaltete Pomp stand, wenn wir diesem Beobachter folgen, in einem unüberbrückbaren Gegensatz zu der materiellen Armut der Völker Indiens, wodurch die Unterschiede auf vielen anderen Gebieten des Lebens nur noch deutlicher gemacht wurden. — Aus dieser Sicht ist auch das Bemühen der Kirche zu verstehen, zunächst einmal einen Ausgleich zwischen den einzelnen christlichen Glaubensbekenntnissen herbeizuführen, die nicht der Katholischen Kirche zugehören. Hierbei hat das Konzil eine (Schluss auf Seite 2> Hakenkreuze in Berlin New York, — Häi’s« Autos, Telefon - Kabin< und Feuermelder wurdi in einem Viertel Westbe lins mit roten Hakenkre zen beschmiert. Danebi war überall der Buch?,! be „Z“ gemalt worde Was dieser Buchstabe b deuten soll konnte c Polizei nicht erklären. (ITA)