Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2140 (29.10.1965)
- Date
- 1965-10-29
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE UIOM PUEYRREDON 2190 — 1* ¡zq. £&, JkmxkHJd, JshjCdzUici Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 29 DE OCTUBRE DE 1965 T. E. 83 - 26 1 3 N® 2140 Jehuda Gottheimer: Die neue Wahrheit Mit grosser Erwartung hat die interessierte Welt der Entschliessu' g entgegengesehen, die von der Vierten Sitzung des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Judenfrage verabschiedet werden würde. Gewiss gab es viele Auseinandersetzungen zwischen den Konzilsvätero, die sich auf andere Gebiet des kirchlichen und menschlichen Lebens beziehen, die ebenfalls heftig debattiert wurden und Gegenstand ernster und weittragender Ausei andersetzungen gewesen sind. Das Konzil ist mit äusserster Vorsicht vorgegangen. Die Texte der verschiedenen Erklärungen zur Judenfrage, die in den einzelnen Phasen des Konzils und zur Vorbereitung der Abstimmui. gen unter den Konzilsteilnehmern verteilt worden sind, wurden nicht immer in ihrem Wortlaut bekannt gegeben, sodass es auch heute nicht ganz einfach ist. zu einer umfassenden und abschliessenden Stellungnahme zu gelangen. Sicher ist, dass der von dem gut meinenden Jesuitenpater, Kardinal Bea, ausgearbe'tete erste Text nicht angenommen worden ist, wobei es dah» gestellt bleiben kann, aus welchen „Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum“. (Goethe > Gründen die Abänderungen vorgenommen wurden. Neben religiösen Gründen haben zweifellos hierfür auch politische Motive mitgesprochen. Die Bischöfe i> den arabisohen Ländern haben heftig dagegen protestiert, dass irgendein Text beschlossen werde, der sich zugunsten der Juden aussprechen würde. Dass das Konzil auf diese Einwände gehört und gewisse textliche Variatione*.! vorgenommen hat, steht ausser Frage. Dies ist ein Armutszeugnis, das sich das Konzil und mit ihm die Katholische Kirche ausgestellt hat. So schwach ist bere'ts die Kirche, dass sie solchem Druck nachgibt? Solchem Druck, der doch nichts mit ethischen, geschichtlichen, religiös3n oder theologischen Prinzipien zu tun hat. Selbst der jetzt angenomme e, verwässerte Text, hat zu Einsprüchen seitens der in arabischen Ländern wirkenden Bschöfe geführt, was doch nur ein Zeichen dafür sein kann, dass nicht religiös-theolcgische, sordern politische Gesichtspu* kte geltend gemacht und berücksichtigt worden sind. Sogar gegen die an sich unhaltbare Behauptung, dass nicht alle Juden für die Kreuzigung Christi verantwortlich gemacht werden könnten, wurde protestiert. Welches religiöse Interesse körn ten die Araber dagegen haben, dass man heute feststellt es waren nicht die Juden, die für den Tod Christi verantwortlich sind. Die jetzige Fassung der Erklärung des Konzils weicht erheblich von der ursprünglichen ab, auch wen* sich Kardinal Bea aus verständlichen und von uns respektierten. Gründen dagegen wehrt, diesen gewaltigen Unterschied anzuerkenne* . Sehr wahrscheinlich musste er diese Position ergreifen, um wenigstens einen Restbestand seines ursprünglichen Entj wurfes zu retien. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein Problem, das uns als Ju- ' den oder das die Juden ub;r- - haupt betr'fit sondern um ■ eine interne kirchliche Fra-; ge. Es war beabsichtigt, die | Juden von der Anklage oder von dir Schuld des sogen. | Go tesmordes frcieuspre- ■ chen und zwar die Juden aller Zeiten und keinesfalls > ur Die umstrittene Erklaerung von SEM FRANKENSTEIN In alle*! Kreisen und auf allen Kontinenten werden die Verhandlungen und Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils lebhaft diskutiert. Es ist zwar nicht richtig, dass die Debatte über die Stellung der Katholischen Kirche zu den nichtschristlichen Bekenntnissen, vor allem über die Position der Kirche gegenüber den Juden, zu den am meisten umstrittenen Themen gehört habe. Andere religiöse und weltliche Probleme haben grössere Meinungsverschiedenheiten hervorgerufen u* d lebhaftere Zusammenstösse verursacht. Allerdings dürfte die vatikanische Auseinandersetzung über die sogenannte „Judenerklärung“ des Konzils die Weltöffentlichkeit besonders interessiert habe*!. Konnten doch alle beobachten, wie Stück für Stück von der noch vom Papst Johannes XXIII. inspirierten und vom Kardinal Bea vorbereiteten Erklärung über die Freisprechung des jüdischen Volkes von der Anklage des „Gottesmordes“ abgebröckelt wurde und wie diese uc ter den langwierigen Beratungen des Konzils durch Streichungen und Ergänzungen'abgeschwächt worden ist. Dass Kardinal Bea immer wieder versichert, durch die Fortlassung des Wortes ,Gottesmord‘. .jjabe sich der Sinn der Erklärung nicht geändert, ist bekannt. Dass aber sehr gewichtige Ei* wände und Widerstände hierfür masgebend gewesen sind, dürfte nicht geleugnet werden. Ansonsten wäre doch keine Veranlassung für eine Abwandlung oder Abschwächung des vorgesehenen Textes vorhanden gewesen. In diesem Zusammenhang ist auf ein Dokument hinzuweisen, das von drei hohen Geistlichen unterzeichnet und verbreitet wurde: vom italienischen Bischof Luigi Carli, vom Pater Marcelo Lefevre, dem General des Ordens vom Heiligen Geist, und vom brasilianischen Erzbischof Proenza Siguad. In diesem Dokument wird verlangt, die Konzilsväter sollen gegen die Vorlage der Erklärung Beas stimmen, was im Grunde genommen, wie diese Geistlichen behaupte*., von den meisten Teilnehmern des Konzils gewünscht werde. Es sei unrichtig, heisst es in diesem Schriftstück, dass die Juden nicht kollektiv für den Tod Christi verantwortlich gemacht werden müssten. Ihre Verantwortung sei von allen Kirchenvätern mindestens im religiösen Sinn festgelegt worden. Ausserdem würden viele Exegeten erklären dass man aus der Tradition und aus den Heiligen Schriften die Vera* twortlichkeit der Juden und den Fluch über die jüdische Religion herleiten müsse. Sie verlangen deswegen, dass nicht, nur die Stelle über den Goltesmord weggelassen werde, wie dies schon geschah, sondern auch diejenige, die den Fluch von den Juden nehme. Diese Ko* zilsväter vertreten die Auffassung, dass sich die „Judenerklärung“ allein auf eine Verurteilung der Verfolgungen aus religiösen Gründen beziehen dürfe. Alle anderen Teile seien zu streichen. Es ist bekannt, dass diese Auffassi» g nur von einer Minorität vertreten wird. Inzwischen hat der Rabbiner von Rom, Prof. Elio Toaff in einer würdigen Erklärung darauf hingewiesen, dass es nicht Aufgabe der Juden sei> könne, über dieses Dokument zu urteilen. Ein endgültiges Urteil werden wir erst abgeben können, wenn wir Taten sehen, die dieser Erklärung folgen sollen, erklärte dieser Rabbiner. Nicht uninteressant ist auch die Stellungnahme des Bischofs der Evangelischen Kirche D. Dr. Otto Dibeüius, dessen Haltung im. Dritten Reich nicht „sehr überzeugend“ war. In der ihm eigenen Art meinte er, es sei auch für die Protestanten wicht’g zu beobachten, „welche Mannigfaltigkeit der Meinungen in der Katholischen Kirche vorhanden“ sei. Dibelius meinte: „Wenn einige Konzilsväter z. B. in Fragen der Mischehe eine Stellung einnähmen, die de« protestantischen Wünschen entgegenkommt, so dürfe dom och n:cht der Eindruck entstehen, als täten sie das um der Protestanten willen“. Es ist zweifellos richtig, diesen Grundsatz auch auf die Judenerklärung anzuwendem. Die Juden dürfen nicht am ehmen, dass die Katholische Kirche ihnen einen Gefallen tun wolle. Die Bsseitigung des alten, gegen die Juden begangenen Unrechts liegt im kirchlichen Interesse, denn der durch die bisherige katholische Doktrin vertretene Standpunkt kann den eigenen Gläubige*.: gegenüber nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der Verlauf des Konzils hat gezeigt, dass die Kirche offensichtlich noch nicht den richtigen Weg gefunden hat, sich von dieser alten These loszusagen, ohne ihre eigene bald zweitausend jährige Geschichte Lügeu zu strafen. die Juden der Gegenwart. Wenn man ruhig überlegt, ist es absurd, gegen uns Juden von Heute den Voiwurf zu erheben, am Tode Christi die Schuld zu tragen. Als wir Jud.n uns erlaubten, vo* einer Gesamtschuld j des deutschen Volkes am To- | de von sechs M llionen Ju- , den zu sprechen, hat man | uns von allen Seiten, auch von Seiten der katholischen I Deutschen, empört entgegen-! gehalte« , dass eine solche Beschuldigung ein Unrecht darsielle. obwohl die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes hinter Hitler und seiner Regierung gescan-! den hat. Kein Jude ist auf | den Gedanken gekommen, | diese Schuld- und Blutanklage ge ge* das deutsche Volk : in seinen künftigen Geschlechtern zu erheben. Kein! Jude hat daran gedacht, | Deutsche auch noch in zwei- | tausend Jahren mit dieser i Blutschuld zu belasten oder! sie dessen anzuklagen, was . ihre Vorfahren ei* st im 20. . Jahrhundert gemacht ha.b:n. Aber über unsere Blutschuld I diskutiert man noch heute, j weil angeblich Juden vor 2.000 Jahren die Schuld an j d r Kreuzigung eines ande-! ren Juden, der von der Christenheit posthum zur Gotti heit erheb'* wurde, gehabt | haben würden! I Wir wollen nicht in ein! D skussion über die Wid >r i sinnigkeit einer solchen Be I haup.ung eintreten. Wäre de I Jude Christus nicht den To< j am Kreuze gestorben, wi , hätte dam: sonst durch sei nen Opfertod die Menschhei! erlöst werden können? Das:; diese einfach: Ueberlegunr j zutreffend ist, weiss n emant besser als die Kirche. Warurr wi d aber an dieser Behauptung dennoch festgehalten' I Ist es de* n wirklich der Fall : dass erst jetzt — nach sc j vielen Jahrhunderten einige Kirchenväter auf den Gei dank n kommen, dass die j Behauptung von der Blut-! schuld des jüdischen Volkes : ein Irrtum ist. um andere | Bezeichnungen für diese These» zu vermeide. . jetzt haben doch Kirchenväter erkannt dass d:e Kirche Jahrhunderte lang in einem Irrtum verstrickt war. Jetzt haben sie doch selbst die Wahrheit ausgesprochen, dass man die Blutanklage gegen das jüdische Volk nicht aufrecht erhalten kann. Und doch schweigen sie u*.:d geben sich mit einer ausweichenden öteilungnahme zufrieden Tsnicht die halbe Wahrheit 110Ch eine ganze Lüge? Mahnend steht das "Werl Goethas uns gegjniiber. dass nchts schädlicher für ein« neue Wahrheit ist als ei. r: FC Levi Eshkol 70 Jah Jerusalem. — Ministerpräsident Levi Eshkol feiert, seinen 70. Geburtstag. Er be nutzte diesen Tag zu eine: energischen Wahlkampagn. und sprach bei verschiedenen Versammlungen auf de; Strasse. Er besuchte die jerusalemer Stadtviertel vor Ratamon und Baltaa, in denen hauptsächlich neue Einwanderer leben, die er auf forderte-, für seine Liste zi st mmen. In einem der Häuser, das er betrat, wurde ei mit einer .riesigen Geburtstags.ort^-ä “schenkt. (ITA) Antisoziale Tendenzen KRITIK AM SCHLUSSGESETZ Dr. W.: — Im Entschädigungsrecht versuchte der Gesetzgeber zunächst, den von der Regierung eines Unrec t-ssiaates angerichteten Schaden individuell, soweit d;es möglich war, wiederauszugleichen. Um h crfiir geeignete und gesicherte Grundlagen zu schaffe. , musste die friih1- :e Situation und das jetzige Einkommen der Geseh.d.gteui in sehr vielen Fällen entweder bewiesen oder giauoiiaft gemacht werden. Dass hierbei recht verschiebe e Masstäbe angewandt worden si> d, ist b:i einer so uns heren und allgemeinen Forderung wie Darstellung der tmiiercn Verhältnisse oder der jetzigun Situation nicht anders zu erwarten. Nehmen wir eine* praktischen Fallein Jude aus Polen, cter mit 13 Jahren von den Verfolgungsmassnahmen überrascht und dann Jahre hindurch .n Glietti, Arbeitslagern, KZ oder unter illegalen Beda gangen gelebt hat, soll jetzt für seinen eigenen Gesundheits- Schaden carstellen, in welcher wirtschaftlichen Lage sich sein Vater vor dem Kriege befunden hat. Kann er hierzu nichts sagen, weiss er keine Zeugen zu nennen, wei’. er niemanden mehr aus seinem Heimatort kenn:, mus» er sich mit der Einstufung in den einfachen Dienst zufrieden geben. Das ist gerecht? Wäre derselbe Verfolgte aber der Sohn eines Frankfurter Rechtsa* waltes gewesm, dann kommt er in die höchste vergleichbare Beamtenstufe. Und das ist gerecht? Das ist sozial gedacht? Hat der eine weniger als der andere gelitten? Hat er weniger Schläge erhalten? Hat man nicht beiden die Eltern, die Geschwister ermordet? — Das Gesetz kennt de* sogen. Lebensschaden, der neb.m anderen Schadenstatbeständen auch den Ettern zust'iht, deren Kinder und Stützen des Alters umgebracht weiden sind. In einem solche*. Fall wird verlangt dass Vater oder Mutter bzw. die Eltern b.»dürftig sind Denn Unterhaltungsansprüche sind nur bei Bedürftigkeit gegeben. Zwar auch dies nicht in allen Fällen, aber i. der Regel ist dies so. Wieder ist os erforderlich, dass eine betag e Verfolgte, die alle Schrecken von Auschwitz überstanden hat, Beweis dafür antritt, welche Wirtschaftliche Position sie vor dem Kr.ege einnahm, wobei Zeugen nicht ausieichen, Dokumente ater i> 90 Prozent aller Fälle nicht vorhanden sind, weil die Nazis die Spuren ihrer Schandtat :n und Raubzüge selbst vernichtet haben. Und aann ist die je.zige Lage unter Beweis zu stellen. Die Bedürftigkeit muss bew esen werden. Die alt: Frau, dere» Kinder man ermordete, muss nun an Eidesstatt ihr Elend demonstrieren... Das ist sozial, das ist gerecht? Ist es denn wichtig, ob derjenige bedürftig im Sinne einer ad-hoc-Gesetzgebung ist, dessen K> der in der gemeinsten Art umgebracht wurden!? — Das Schlussgesetz bringt nun zu all diesem Gestrüpp von abwegigen Gedanken und Massnahmen einige Neuerungen zugunsten dtr Verfolgte* , die ebenfalls Anlass für eine Kritik bieten. Da finden wir eine Vorschrift über die Erhöhung der Höchstrenten durch das Gesetz. Das ist ein eigenartiger, im Grunde unverständlicher Vorgang. Alle d eje> igen, die die Höehstren.e erhalten, können ab 1. 1. 1963 mit einer weiteren, recht erheblich Erhöhung rechnen. Wer würde es diesem Kreis der Verfolgten nicht gönnen? Wer könnte sich hierüber nicht freuen? Aber nur die Höchstrenten weide.. erhöht?, fragt jeder ers.aunt. Die Antwort lautet: nach dem Gesetz ja, was nicht ausschliesst, dass durch eine neue Rechtsverordnung die anderen Renten der neuen Höehstrente angeglichen werden. Jeder hätte verstanden, wenn die niedrigsten Renten oder dass alle Renten erhöht worde. wären. Aber nur die Höchstrenten? Wo bleibt das geringste soziale Empfinden? Muss man nicht hierin eine Fehlleistung oder Fehlhaltung des Gesetzgebers erblicken, die dem ganzen „Schlussgesetz“ seinen >. egativen Stempel aufdrückt. Je länger wir darüber nachdenken, desto grösser wird unsere Gewissheit, dass dies nicht das Schlmsgcsetz sein kann oder bleiben’ darf, mit dem das nationalsozialistische Unrecht abschliessend wiedergutgemaacht werden muss. ter Irrtum, den man nicht eingestehen will. Millionen Juden haben zu allen Zeiten den Opfer tod gefunden, weil sie unter dieser Blutanklage, deren Träger ohne Zweifel die Kirche war, gestanden haben. Nicht nur die Blutbäder der Kreuzzüge, sondern die Verfolgungen zu allen Zeiten standen im Zeichen jener Beschuldigung, dass die Juden den Herrn ans Kreuz geschlagen hätten. Zu diesem Zweck wurde bis in unsere Zeit, und selbst von angeblich wohlwollenden Christen, die sich jetzt mit un6 fraternisieren wollen, der römische Statthalter Pontius Pilatus zu einem Unschuldslamm gestempelt, der nichts anderes tun konnte, als d:m Willen der jüd sehen Obrigkeit in damaliger Zeit zu willfahren Als cb die Römer jemals zimperlich gewesen wären und die Verantwortung für ihre .imperialistischen Zwangsmassnahmen auf and re abgewälzt hätten. Wir wollen nicht in die Frage eintreten, welches Interesse d ese jüdische Obrigkeit daran gehabt haben würde, gerade diesen Rabbi Jehoschua von Nazaret und (Schluss auf Seite 2) Entspannung im Mittellost sn Parts. — Frankreichs Aussenminister Maurice Couve de Murv Ile teilte dar französischen Nationalversammlung mit, dass augenblicklich k .ine Kriegsgefahr im Mittleren Osten zu bestehen scheine. Diese Feststellung machte er in einem Bericht über die Lag: im palästinensischen Raum und dan kürzlichen Besuch des ägypt sehen Vizepräsident' ' mer in Paris Im Zusammenhang mit dem E -ines Ministeriums gab Couve de Burville der ';ung seiner Regie; ung über die Normalisierung i.. ..Ziehungen Frankreichs zu don arabischen Staaten mi. folgenden Worten Ausdruck: „Anscheinend ist gegenwärtig der Frieden im Nahen Osten durch nichts bedroht “ Einer anderen Meldung aus Paris zufolge hat Innenminister Roger Frey der Poliz »i bef hien den Dmck und Vertrieb von antisemitischen Flugblättern mit tem Titel „Hitler hatte recht“ zu verhindern, Cer M n ste? teilt: dies dem Generalsekretär der Alliance Franse- Israel in einem Schreiben persönlich mit Die F'ugbüitter sollten von der französischen Zweigstelle de.'- Weltverbandes der Nationalsozialisten hergestellt werten wie die londoner Zentrale dieser Organisation auf ihrer letzten Tagung beschlossen hatte. (ITA)