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Jüdische Wochenschau · 1965-10-08 · 2137 (8.10.1965) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2137 (8.10.1965)
Date
1965-10-08
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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JÜDISCHE UIOCUEDSC PUEYRREDON 2190 — 1* izq. la Jemxuta^uxeüia T. E. 83 - 2613 Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 8 BE OCTUBRE DE 1965 N*> >137 Vergeltung für Auschwitz Vorsitzender: “Für eine ge- _ rechte Sühne ist das Menschenleben viel zu kurz.” “Tod durch den Strang” oder “Tod durch das Fallbeil” — hätten die Urteile gegen die SS-Funktionäre des Menschen - Schlachthauses Auschwitz gelautet, wenn die Angeklagten im Jahre 1945 nach Kriegsende von alliierten oder deutschen Gerichten hätten abgeurteilt werden können. Erst während der letzten Jahre hatte man ihrer habhaft werden können, so musste ihnen der Kopf geschenkt werden, weil inzwischen durch das Bonner Grundgesetz die Todesstrafe abgeschafft worden ist. Aber auch Beweismittel, die nach Kriegsende noch ein klareres Bild über die Mitbeteiligung der Auschwitz- Mörder an den einzelnen Morden. Leichenfleddereien und Raubtaten etabliert hätten, sind inzwschen verblasst. Trotz grössten Bemühens der überlebenden und gequälten Opfer der Auschwitz-Henker, die zu Hunderten während der eineinhalb Prozessjahre auftraten, hat manchmal ein direkter Beweis für die Schuld eines bestimmten Täters gefehlt Diese Rechtslage ist auch den grössten Verbrechern dar Menschheit in dem ordentlichen und gewissenhaft durchgeführten Verfahren vor dem Frankfurter Schwurgericht unter Vorsitz des ausgezeichneten Senatspräsidemten Dr Hans Hofmeyer zugute gekommen; nur sechsmal wurde lebenslängliche Zuchthausstrafe ausgesprochen, und zwar wegen gemeinschaftlichen Mordes; gegen die Angeklagten Boger, Hofmann, Kaduk, Baretzki, Klehr und Bednarek, und eine vierzehnjährige Freiheitsstrafe gegen den 70jährigen Angeklagten Mulka, die praktisch eoer.- falls lebenslänglich bedeutet. Sie waren die Menschenschlächter und Henker, über deren Schuld an den Massenmorden kein Zweifel bestehen konnte. Mit Recht weisen die Verfolgten darauf hin, dass die zeitigen Zuchthausstrafen zwischen 3 und 14 Jahren, die gegen SS-Lagerärzte und SS-Apoth'ker vorhängt wurden, der moralischen Mordschuld nicht gerecht werden. Aber die irdische Gerechtigkeit hat ihre moralischen Mängel und wird besonders in einem Rechtsstaat nach starren Beweisregeln ausgeübt. Hiervop profitierten der SS-Lagerarzt Dr. Lucas, der SS-Zahnarzt Dr. Frank, der ehemalige Lagerapotheker Dr. Capesius, der SS-Sanitäter Scherpe ’ der Sanitäter Hantl, aber auch der Lageradjutant Höcker, das Mitgl ed der politischen Abteilung Stark, sein SS- Kollege Dylewski. und die SS-Funktioräre Broad, und Schlage. Auch gegen sie hatte die Staatsanwaltschaft lebenslängliche Zuchthausstrafe beantrag1;. Die minutiöse rechtliche Beurteilung durch das Gericht kam auch in den Freisprüchen von Schobert. Breitwieser und Dr. Schatz zum Ausdruck. Wichtiger als das Strafmass für die einreinen Angeklagten ist die rechtl che Begrürdung des Urteils; vor allem hat das Schwurgericht mit dem Mythos aufgeräumt, im Unrechtsstaate Adolf Hitlers hätte jeder SS-Mann das Recht und die Pflicht, von ROBERT M. W. KEMPNER gehabt, Juden, russische Kriegsgefangene, Polen, Slowenen, Zigeuner und andere ‘‘minderrassige” oder religiös Unerwünschte, wie katholische Priester, zu ermorden. Einer der Kerr.sätze der Urteilbegründung lautete: Die Angeklagten waren sich sehr wohl bewusst, dass ihre Taten kriminelle Morde waren. Sie hatten nur gehofft, dass infolge eines S:eges der nationalsozialistischen Idee nemals jemand wagen würde sie zur Rechenschaft zu ziehen. Das Urteil ist auch aus einem anderen Grunde wichtig: Freunde und Kameraden der Massenverbrecher hatten während der letzten Monate eine immer stärkere Propaganda für Amnestie urd Verjährung betriebe und gehofft, zum.ndest psychologisch dadurch auch d.e Justiz einzuschüchtern. Sie haben sich getäuscht. Wo immer noch Verbrecher dieser Art frei herumlaufen. — sie müssen gewärtig sein, eines Tages abgeholt und vor Gericht gestellt zu werden. Das Damoklesschwert der Strafverfolgung wird sie von gesteuerter politischer Tätigkeit in der Bundesrepublik abbalten. Sie werdet, auch begriffen haben, dass das Einschleusen von erheblichen Mitteln in die Familien der SS-Mörder. um diese von Geständnissen abzuhalten, keineswegs vor langjährgen Zuchthausstrafen bewahrt. Es war ein fe'erlicher Moment, als das Schwurgericht am 19. August zur Urtei’sverkündung in der Sache “Mulka und Genossen” zusammentrat. Frauen mit der Auschwitznummer am Aim im Gerichtssaal weinten, hohe Beamte der Justiz lauschten den Worten des Vorsitzenden. Ang. hörige der Verurteilten wischten sich Tränen aus den Augen, amerikanische, deutsche, israelische und andere Fernseh-, Radio- und Pressereporter füllten den Gerichtssaal, der etwa siebe hundert Anwes-nde fasste. Die Verteidiger werden gegen das Urteil Revision einlegen. möglicherweise auch d;e Staatsanwaltschaft, soweit nur zeitliche Freiheitsstrafen verhärgt wurden. Aber es ist kaum anzunehmen, dass der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die rechtlich sehr gründlich fundierten Ausführungen der Schwurg^r:chtsinstanz aufheben wird. WIE ICH ES SEHE von JEHUDA GOTTHEMER Die Elemente s!nd entfesselt. Schwere Naturkatastrophen fordern ihre Opfer Während der Mensch in den Himmel vorstösst und sich anschickt, immer tiefer in de Geheimnisse der Natur einzudringen, während er die Geschwindigkeit des Schalls und des Lichts durchbrechen wird oder durchbrochen nat, ist er andrerseits hilflos den Gewalten ausgeliefert, dem Feuer, dem Sturm, dem Beben und der Flut Das eine um das andere Mal wird dem Menschen ins Bewusstse n gerufen, wie begrenzt se ne Macht, wie gering seife Möglichkeiten, wie klein seine Mittel sind, und wie weit entfernt er sich noch von jenem Augenblick befindet, wo er wirkl ch imstande sein kann, die Kräfte der Natur einzudämmen oder zu lenken, falls diese Zeit überhaupt jemals anbrechen wird. — Inzwischen sieht es wenig erfreulich auf unserer Erde aus. Nicht nur die Gewalten der Natur, auch die Leidenschaften der Menschen sind aufgepeitscht und befinden s.ch in Aufruhr. Ob und welche geheimnisvollen Querverbindungen es zwischen den äusseren und den menschlichen Erscheinungen gibt, wissen wir eicht, sondern können dies nur vermuton. Die grossen Massen im asiatischen Osten geraten in eine immer stärkere, bedrohendere Bewegung Werden sie wieder einmal, wie bereits des öfteren in der langen Menschheitsgeschichte, von Hunger Not, anderen Leidenschaften oder dem Machtbegehren ihrer Anführer getrieben, aufbrechen 1 die ihnen benachbarten der überfluten? Nicht ausgeschlossen ist es, dass w r vor einer neuen Völkerwanderung stehen die doch auch früher nur eine gewaltsame Umsiedlung der Massen aus Hungergebieten oder übervölkerten Zonen in weniger bewohnte Gegenden gewesen ist. und die sich keinesfalls friedlich vollzogen hat, sondern von blutigen Kriegen und ständigen Kämpfen begleitet war. Die gewaltsamen Umwandlungen, d e sich in der Natur und im Leben der Menschen vollziehen, und die s ch mit den wachsenden Spannungen zu Beginn dieses Jahrhunderts mehr urd mehr Israel warnt Transjordanien Jerusalem. — Der Zweite Chef der UN-Kommission für die Waffenstillstand3 in Palästina, Oberst William Marsh, fuhr von Jerusalem nach Amman, wo er vermut! ch mit dem transjordanischen Ministerpräsidenten und dem König Hussein das Problem der El Fatach- Terroristen behandeln dürfte, nachdem Israel er, eut auf den Ernst der Situation hingewiesen hat. Man glaubt, dass die israelischen Behörden die Vereinten Nationen und ebenfalls die Westmächte über die Zunahme der von dieser Organisation verübten Anschläge verständigten und die an den Grenzen herrschende Unruhe mit der Lage in Kaschmir verglichen, wo der heikle Waffenstillstand infolge der ständ gen Grenzverletzungen brach. NEUE ZWISCHENFAEöLLE Tel Aviv. — Ein Heeressprecher gab bekannt, dass Mitglieder der El Fatach in drei aufeinanderfolgenden Nächten neue Ueberfälle unternahmen Der dritte Sabotageakt richtete sich gegen die Pumpstation in Amazia, drei Kilometer von der transjordanischen Grenze entfernt. Die Infiltranten wurden von den Israelis beschossen. Zwei Araber wurden getötet. Auch in der Nacht vorher wurden zwei arabische Schmuggler kn Negow erschossen. In allen Fällen führten die Spuren zur transjordanischen Grenze. (ITA) steigern, haben nicht mit den Waffenstillständen aufgehört, die nach dem Zwe'tsn Weltkrieg geschlossen worden sind Diese Einstei ungen kr egerischer Handlunge.; sind .künstliche* Zäsuren einer Entwicklung die sichtbar we'tergeht. Dem blutigsten aller Kriege, den die Alliierten gsgen das Dritte Reich und das gelbe Imperium führen mussten folgte der sogenannte Kalte Krieg, der Kampf um den Mittleren Osten, d e Schlacht um Korrea, die Revolutionen ln Nordafrika, Mittelamerika, Fernostasien. Noch ¡mmer hallt die Erde von dem Läim der Waffen und dem Stöhnen unschuldig leidender Menschen wider. Von Frieden zu sprechen, wäre ein Hohn, u1 d dies nur deswegen zu tun, weii die europäischen Völker im Augenbl'ck ausserhalb des Alten Kontinents ihre Machtintfressen austragen, wäre kurzs’chtig. Es ist eine Wahrheit, wenn man davon spricht, dass seit dem Beginn des Jahrhunderts kein Stein auf dem anderen gebleben wäre. Für viele Länder, ja für Kontinente. kann man d'ese Formulierung wörtlich nehmen. In ei em übertragenen, bildlichen Sinne g'lt dies für alle Völker der Erde Nehmen wir das konservativste aller Länder als Be'spiel: England. Das Königshaus, das Parlament, die Regierungsform, viele herkömmliche Sitten und Gebräuche sind geblieben. Aber ist dies wirklich das England der P'tts u d der Gladstones, der Zeiten der Königin Victoria und ihrer Pa’.ad ne, ist dies wirklich noch das stolze Br'tish Empire, wie es selbst- und siegesbewusst in den Ersten Weltkrieg zog? Was ist von all der Pracht geblieben? Der ungeheure Strom, der all dies und noch viel mehr mit sich gerissen hat, hat seine übersch.3 umende Kmft loch nicht ve-'nren. I~t Hekatomben wm R<V ■¿n’-'t r <- nen sanken dw? Imperium p:»r.tt lin s va«J C-f te rrtyfre Koloss“ Jrr . />. i ..*£■ ssis-en und me*er*-»n«r> T/wft gestützt auf Terror, Unter- , Die Hand am „Zapfhahn“ Br. W.: — Nachdem aa; sogen. Schlusjgesotz iri Knaft getreten ist. se'.zt auch sehen e ne Diskussion am Rande ein. Es trifft zu, üass allzu vie e Agenlen am Werk sind, die versuchen, durch vielfach unsinnige, aus der Luft gegr ffene Behauptungen Bauernfang zu treiben, wie d :r Glossist der Zeitschrift zur Rechtsprechung zum Wiedergutmachungsrechi im Septemberheft schre bt. Wir alle hab'n diese sinnlosen Anzeigen gelesen, schon lange bevor das Gesetz überhaupt in Knaft getreten ist. Hinter den merkwiird gsten Firmenbezeichnungen wird um Kundschaft geworben. Illusionen werden erweckt, sodass man dam t rechnen muss, dass die Entschädigungsämter mit zahllosen, oftmals unbegründeten Ansprüchen überhäuft werden. Der Glossist der genanr. ten Zeitschrift wettert gegen die Geschäftemache; und zieht gegen sie unsanft zu Felds. Vielle:cht hat er in manchen Punkten sogar recht mit dem. was er schreibt. Aber die letzte Verantwortung liogt doch n cht bei diesen Leuten, die hier ein Betätigungsgebiet suchen und finden, sondern an ganz anderer Stelle. Zunächst einmal sei festgestellt, dass die bisherige Verwaltungspraxis ganz ohne Zweifel Bevorzugungen zuge assan und ermöglicht hat. Irgendwo gibt es ette‘ Menscnen, d e zugänglich sein müssen. Dass es i».n Laufe der Jahre bei ein gen Aemtern zu nicht angenehmen Zwischenfällen gekommen ist, dass Durchstechereien vorkamen ist auch ichts Neues. Dar Glossist wendet sich gegen die Bauernfänger. die behaupten, die „Hand am Zapfhahn“ zu haben. Ob es solche wirklich gibt, bleibe dahingestellt, da ma gela Wissens und Beweises solche Behauptungen jeder falls von uns nicht aufg.«teilt werden. Wenn der Glossst es tut. weis» er sicherlich warum. Jahre um Jahre schleppen sich die einzelnen Anträge und die spätere.: Klagen, snwe t sie notwendig werdan, nin. Das ist ein Uebel der Wiedergutmachung urd Entschädigung, das beseitigt werden sollte. Das hat mit Geschäft unachern oder Leuten mit der Hand am Zapfhahn überhaupt nichts zu tun. Unzählige Prozesse sind bei deutsch n Gerichten in E. tschädigungssachen anhängig d e mehr als zwei oder auch fünf Jahre dauern. Muss das sein? H er regt ein Hindernis, das nur vor deutschen Amtsstellen selbst korrigiert werden könnte. Als ob das übl ch langsame Tempo der Entschädigung deutlich demo. striert werden sollte, haben sch die Beratungen des sogen. Schlussgesetzes Jahre lang hingezogen, und die Publika.ion des endlich beschlossenen Gesetzes hat wiederum Monate gedauert, ohne dass man es auch nur für erforderlich hielt, die Oeffe tlichse;t iibei die Hinderungsgründe in Kenntnis zu setzen. Dass das Gesetz weit hinter den Forderungen der Geschä.d gten blieb, ist bereits des öfter n iestgestellt worein Da aber die Deutschen selbst u d allein bestimmen we -ha von ihnen ang„richteten Schäden s e zahlen und in welcher Höhe die Entschädigungen geleistet werden, konnte Kran wahrscheinlich nichts Besseres erwarten Wir k.nn n den Einwand: die Formul'erung „von .hnen anger.ehteten Schäden“ ist ungenau, angeblich wenigstens; es muss heissen: voi. den Nazis angerichteten Schäden. ., sagt man uns. Wir aber meinen, dass noch manches Unrecht wiedergutzumachm bleibt, sodass die Bezeichnung .Sch ulgesetz* jedenfalls von uns in dieser Form n cht akzeptiert weraen kann.— driiekung, Verr ichtung, auf Tanks, auf Bomber und auf Raketörf. Was ist davon anderes geblieben als eine schmerzliche Erinnerung an Elend, an Leid, an Tod? Welche Weltreiche von Heute werden diesen Weg des Untergangs for, setzen und zerfallen? Alle befinden sich im Kampf, in Abwehr, in Bedrängnis, auch wenn sie nach aussen hin als die grossen Mächte, als die sicheren Herren, als die Angreifer auftreten. Throne und Thrönchen wanken, gegen Sukarno und gegen Nasser wird von den eigenen Leuten konspir'ert. Ein 2s Tag-s s.nd sie weggespült, wie so viele der mächtigen Herren vor ihnen, von denen man houte selten spricht oder kaum noch etwas we'ss... Die geistigen Fronten. sind auf gerissen. Die alten Kräfte erscheinen in einer neuon Gewandung. Es wird versucht, bisher schlummernde Le denschaf :en als motorische Beweggründe in den Kampf und die grossen Auseinandersetzungen unserer Zeit einzuführen, schon die Naz's haben, ihren Instinkten folgend und dem deutschen Charakter Rechnung trage d, sich darum bemüht, mystische, romantische, religiöse oder pseudorel giöse imponderab.le Saiten anzuschlagen, um ihrem übersteigerten Chauvinismus und ihrer ins Groteske ausgearteten nationalen Ueberheblichkeit ebenso wie ihrem brutalen Machtrausch, ihrer Herrschsucht und unersättlichen Ger rach irdischer Pracht e nen irrationalen, ins Weite weisenden Anstrich zu geben. In dem Kampf um die Zukunft des Weges, d^a die Menschheit beschreiten soll, werden jetzt d,n Ideologien, die Wel*ÄnsrhA,-:u''gen, die rel'gjAsrn IVjbe.-jjwigiingen in ö*n y-?i .Vr $ c« Tu^en. *vi ein^ra m. «(fit.', ö , v'i*i "Oä'i RA.-ab z*i verschi* lern u>>J i*,> iö>'hen w*«* Völker eirzuschaltm, die wohl daran glauben, um eile Ziele zu r'ngen, ja die annehmen, Gottesstreitcr zu sein, während sie n Wirklichkeit nur in die polit sehen Machtkämpfe eingogliedert sind, die auf einer ganz andere! Ebene ausgetragen werden. — Des :r Entwicklung wollte der Papst Johannes XXIII. wirkungsvoll entgegentceten, indem er den Weg der Verständigung zwischen den Völkern, des Ausgleich zwischetn den divergiere den Auffassungen, der Annäherung zwischen den Glaubenden und den Gläubigen einzuschlagen beabsioh igte. Sein Ted hat seinem Bemühe:: ein Erde gesetzt was nicht unbed ngt bedeutet, dass sein Nachfolger nicht gewillt ist. auf des r Eaton vorwärtszuschreiten. Aber wenn zwei Menschen das selbe tun. ist es n'cht immer das se'fce. Der Verlauf und d:r Ausgang des Konzils beweisen das. Was An äherung und Befriedung bezweckte, dreht in eine Verschärfung der Gegensätze umzufchlagen. Dabei spielt, um n’Cht missverstanden zu werden, die jüdische Frage, die auch (Schluss auf Seite 2) Englands Handel mit Israel London. — Im Laufe von sieben Mona'en bis zum 31. Juli 1965 hat England nach Israel Waren im Wert von 31.890.000 Pfund ausgeführt ln der gleiche.: Zeitspanne führte Israel engliscne Produkte für 18 852 000 Pi und ein. D e Ziffern für d e gleichen Monate des Jahres 1964 waren 17 361.000 und 13 994.000 Pfund. Die für das Jahr 1965 angegebenen Zahlen schü-Nssen zum ersten Mal ’t-e :ige für ci-;-r Expc' t von Dia- 'rjS.rt.er. auf Israel ein. — (ITA)

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