Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2136 (1.10.1965)
- Date
- 1965-10-01
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1? izq. & Jemxuta j&lgüzIUcí T. E. 83 - 26 1 3 Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 1® OE OCTUBRE DE 1965 N’ 3136 Desinnung auf sich seihst Am Vorabend des Rosch Haschana 5726 entbiete ich dem jüdischen Volk in der ganzen Welt im Namen Israels, seiner Regierung und in mein m eigenen Nair.en meine Glückwünsche. An diesem Tage fühlen alle unsere Brüder in der Diaspora die Kraft unseres gemeinsamen Schicksals, das uns seit den Anfängen unseres Volkes zrsammengebunöen und uns trotz der Stürme unserer Geschichte zu überleben befi'h'gt hat. Dank dieses Schicksals erstand der Staat Israel, der im 18. Jahr seiner Existmz die uns auferlegten historischen Aufgaben fortgesetzt hat. Wir haben nicht ah Kräften gespart, die jüdische Einwanderung in Israel zu stegern. Wir haben Zehntausende von Brüdern von allen Enden der Welt aufgenommen, ihnen Heime gebaut und ihnen nach Masgabe unserer Kräfte zur Einordnung vernolfen. Wir stärkten weiter unsere Verteidigung und Sicherheit und erweiterten unsere Schulen und religiösen, kulturellen und wissenschaftlichen Bildungsstätten Wir förderten unser geistiges Erbe und verankerten unsere demokratische Gesellschaft, die sich auf soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit gründet. Ausdruck dieser demokratischen Tradition ist auch die ausgedehnte Wahlkampagne am Beginn des Neuen Jahres, die gewiss nicht im geringsten den Schwung des Aufbaus und der Befestigung unseres Landes mindern wird. Wir haben im verflossenen Jahr den Kreis der Länder erweitern könne«, die uns Freundschaft bezeugen. Da« Verständnis für uns unter den Grossmächten ist grösser geworden. Wir werden uns weiter bamühen, den Friede^ mit unseren Nachbarn herzustellen. Wir konnten mit vielen Ländern Pakte der Freundschaft, Kultur und Wissenschaft schliessen. Mit Frankreich! erreichten wir pin Abkommen über gemeinsame ozeanographische Studien, und die Regierung der USA schlug uns vor, mit uns an der Entsalzung von Meerwasser und der Erzeugung von Elektrizität zu arbeiten. Wir sind stolz; dass die USA-Reglerung unsere Mitarbeit auf diesem Gebiet, das für Entwicklungsländer grosse Vorteile bieten kann, für nützlich erachtet. An unserem Fortschritt haben die Juden in der Diaspora Ante 1 die uns auf jede Weise geholfen haben. Der Aufbau unseres Vaterlandes wird noch viele Kräfte erfordern. Wir hoffen weiter auf die materielle und moralische Hilfe des jüdischen Volkes. Jetzt, da wir uns der letzten Etappe der Rettung von Juden aus Ländern de* Unterdrückung nähern, wird das Verständnis unserer Brüder in Ländern des Ueberflusses wachsen, die wir in Israel erwarten, damit sie Schulter an Schulter mit uns dem historischen Gebot der Wiedergeburt des Volkes folgen. Unser besonderer Gruss gilt den Juden in Sowjetrussland. Wir erhoffen den Tag, an dem sie das Erbe unserer Väter mit uns teilen können, und wir bitten die sowjetischen Behörden, ihnen in Gewährung ihrer nationaleii und kulturellen Rechte die Auswandsrung nach Israel zu erlauben. Dem ganzen Hause Israel und dem Volke in Israel wünsche ich ein glückliches Neues Jahr! Ein wunderbares Gedankengebäude bilden die Hohen Feiertage, zwischen denen wenig mehr als eine Woche der inneren Vorbereitung vom Rosch Hasehariah, dem Tag der Besinnung und des neuen Anfanges bis zum Jom Kippur, dem Tag der Versöhnung, des Gerichts, der Entscheidung liegt. An dem Schabbat zwischen diesen beiden höchsten und erhabenen Tagen des jüdischen Jahres wird die Haftara gelesen, Hosea XIV, 2—10 und Joel II. 15—27 die mit den Worten beginnt: „Kehre um Israel zu dem Ewigen, deinem Gott, denn du bist gefallen durch deine Schuld.“ Dieses Kehre um1 — Schuwa — gab diesem Schabbat seinen Namen: Schabtot Schuwa. Dieses eherne Wort des „Kehre um Israel zu dem Ewigen, deinem Gott, denn du bist gefallen duren deine Schuld „klingt zu uns durch die Jahrtausende, zu uns allen, mögen wir „fromm“ und gottesfürchtig sein oder nicht, mögen wir uns an modernen Ideen erwärmen oder den alten Glauben bewahren, mögen wir orthodox oder liberal denken, mögen wir die Worte der Heiligen Schrift nach dem Buchstaben verstehen oder in irgendeiner anderen Weise interpretieren. Dieses „Kthre um Israel“ gilt für alle. Der Prophet Hosea aber begnügt sich nicht nur damit, zur Umkehr aufzurufen, er fordert auf, zum Ewigen, zu unserem Gotte umzukehren. An diesem Wort oder Begriff „Gott“ straucheln viele Menschen, die nicht mehr die Kraft des Glaubens in sich fühlen oder die ihren Glauben durch äussere Ereignisse oder Schicksale verloren haben. Seit den Zeiten der Aufklärung ist die Unmittelbarkeit des echten Gottesglaubens bei vielen schwächer geworden, die durch die Schriften oder Ideen der Aufklärer ihre Glaubenskräfte auf andere Ideale verwandten, realere Vorstellungen vom Wesen der Schöpfung und den Gesetzen der Natur zu gewinnen vermeinten oder sich auf nüchterne, materielle Vorstellungen konzentrierten. Wir wollen hier nicht in eine Debatte darüber eintreten, ob die Bibel doch Recht habe, ob die Darstellungen der Bibel historisch erwiesen sind oder nicht. Wir wollen auch über den Gottesbegriff nicht streiten, der im Laufe der vergangenen rund 200 Jahre manche abweichende Interpretation gefunden hat. Je tiefer die Manschen jedoch in die Geheimnisse der Natur und des Weltalls Einblick gewinnen, desto stärker wird die Ueberzeugung der wissenden dass trotz aller gewaltigen Erfolge der Wissenschaften und der Technik neben der sichtbarphysisch-materiellen Welt andere Kräfte walten, die uns noch immer verschlossen sind und unbekannt bleiben. Möge man diese nicht gekannten Und nicht vorstellbaren Kräfte mit dem Begriff “Gott” erfassen, möge man sie überirdische, transzendental, metaphysisch oder anderswie benennen, sie bestehen und sie wirken, auch ohne dass der Mensch" sie sieht, von ihnen weiss, sie zu bestimmen oder zu erkennen vermag. Wir dürfen nur wie eh und jeh die göttliche oder natürliche metaphysische Ordnung bewundern, die besteht, auch wenn wir noch tiefer in die Gesetze einzudringen vermögen, die sie lenken. Aber dass hier Gesetze walten, dürfte kaum bezweifelt werden. Werfen wir einen flüchtigen Blick auf das vergangene Jahr, das im Zeichen eines neuen, kaum erahnten technischen Fortschritts stand, als dessen vorläufige Krönung der Schritt eines Menschen ins Weltall, in den Kosmos, in den “luftleeren Raum” angesehen werden darf. Mit unheimlicher Geschwindigkeit rasen vom Menschen geschaffenen Flugkörper um die Erde, überwinden die Schwerkraft und kehren auf unseren Planeten zurück. Die Träume früherer Generationen fanden insofern ihre Erfüllung. Die Reise nach dem Mond ist keine Träumerei oder Phantasie mehr, sondern nimmt allmählich Gestalt an. Aber wenn die Astronauten zu unserer Erde zurückkehren, was finden sie dort? Das vergangene Jahr VHte wider vom Platzen der Granaten, der Raketen, de* Geschosse. schwere Tanks rollten gegeneinander, Krieg und Vernichtung herrschte in vielen Kontinenten. Die alten, Jahrtausende auflodernden Leidenschaften trieben Menschen und Völker gegeneinander. Während die Raumforschung au immer neuen Erfolgen vordrang, wütete auf der Erde derselbe Hunger, derselbe Krieg, der gleiche Hass und dieselben Machtambitionen wie seit den Anfängen der uns bekannten geschichtlichen Zeiten. Unerfüllt bleiben die Worte der Heiligen Schrift, der Sittenkodex, die Ethik und Moral, die Forderungen des Rechtes und der Gerechtigkeit, des Friedens und des Wohlergehens für alle Menschen, mag man diese Worte als götth di als philosophisch, als ethisch oder sonstwie bezeichnen. Nicht darauf kann es ankommen, über Begriffe zu diskutieren, wo nichts anderes als Taten verlangt werden, Taten im Sinne dieser Postulate, Taten zur Verwirklichung dieser Forderungen, Taten, durch welche die Menschheit erlöst von ihrem Jahrtausende alten Leid befreit werden soll. Dass das vergangene Jahr auf diesem Gebiet einen Fortschritt bedeutete, wird niemand zu behaupten wagen. Wie ist es nur möglich, dass dem menschlichen Geist vermeintlich keine Grenzen gesetzt sind, wenn es sich um Erkenntnis der aussermenschlichen Welt, der uns umgebenden Natur in allen ihren Aspekten handelt, dass aber die Menschen in dem Augenblick versagen, in welchem sie aufgefordert sind, ihre eigenen, höchst menschlichen Angelegenheiten zu regeln, in welchem sie gerufen werden, um aus ihren Erkenntnissen Realitäten zu schaffen, eine internationale Gesellschaft der Freiheit und des Friedens aufzubauen und in ihren Vaterländern eine gerechte Gesellschaftsordnung aufzubauen, in der es keine inneren und bhuigen Kämpfe gibt. Eine Gesellschaftsordnung, die auf der Erkenntnis aufbaut dass jeder Mensch ein Recht auf Arbeit und Brot, auf Freiheit und Frieden, auf Ruhe und Sicherheit, auf ein wenig Glück und Wohlergehen hat. Von diesen “Idealen”, di® doch eigentlich Nahziele und nicht ferne Träume sei« sollten, sind wir alle weit entfernt. Um den echten Fortschritt der Menschheit zu sichern, dienten die Vorstösse in den Weltenraum ebenso wenig wie die sonstigen Heldentaten des Geistes, weil niemand imstand« war, die menschliohen Schwächen und Leidenschaften zu gesitten, zu überwinden, einzudämmen. Immer noch bestimmt da« FVäutsrecht der Primitiven | die Macht und das hieraus abgeleitete Recht des Stärkeren unserer Leben. Der Prophet sagt aber nicht nur, dass wir Menschen zum Ewigen zurückkehren sollen, er fordert nicht nur Israel zu diesem entscheidenden Schritt der Besinnung auf, sondern fügt noqh einige Worte hinzu, über die gerade wir Juden in diesen Tagen und am Schabbat Schuwa gut nachdenken sollten: denn du bist gefallen durch deine Schuld.” Das sind klare, scharfe, harte Worte, die an jeden von uns gerichtet sind. Fast alle Menschen neigen dazu, in schweren Stunden oder im Unglück nach der Schuld oder dem Schuldigen zu suchen. Da werden dann die widrigen äusseren Verhältnisse, die Umstände, die Lebensbedingungen verantwortlich gemacht, die an dem Schicksal des einzelnen oder der Gemeinschaft die Schuld tragen würden. Da werden andere Menschen böse Nachbarn die Feind* unseres Volkes oder die politischen Gegner die wir als Individuen wie als Gesamtheit haben, für unsere Rückschläge, fiir unsere Leiden, für unsere Not angeklagt. (Schluss auf Seite 2) SchlussG. in Kruft getreten Dr, W.: — Das Bundesentschädigungsgesetz in der Fassung des Zweiten Gesetzes zur Aenderung des Bundesentschädigungsgesetzes, allgemein BEG-Schlussgesetz genannt, ist vom Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet und im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Damit hat es — endlich — nach langem Warten Gesetzeskraft erlangt. Das Gesetz bringt manche Verbesserungen gegenüber der bisherigen Gesetzgebung, Verwaltungspraxis und Rechtsprechung der zuständigen Gerichte, über die von uns Einzelheiten bereits bei verschiedenen Gelegenheiten publiziert worden sind. Viele der Ankündigyngep, die von gewisser Seite seit Monaten das Publikum alarmierten, sind durch das neue Gesetz nicht gedeckt. Jeder Fall liegt im übrigen anders sodass jeder, der glaubt, Ansprüche stellen zu können, gut daran tut, sich bei einem Rechtskundigen oder Sachverständigen seines Vertrauens zu erkundigen, >b er oder seine Erwartungen unter das neue Gesetz fallen. Inzwischen haben wir u. a. auch einen anonymen Brief, eines .polnischen Juden' aus Uruguay erhalten der unsere Kritik nicht scharf genug erachtet, soweit die Ansprüche der polnischen Juden durch das SchlussG. nicht erfüllt worden sind. Obwohl wir sonst niemals mit unbekannten Briefschreibern debattieren, wollen wir nur darauf hinweisen, dass in unserer Ausgabe vom 20. August unter dem Titel „Das Schlussgesetz“ u. a. folgende Ausführungen gemacht worden sind: „Dass durch die Wiedergutmachung manches Unrecht geschaffen wurde, kann kaum bestritten werden. Diejenigen, die am meisten gelitten haben, wurden am geringsten berücksichtigt.“ Und dann folgt die Begründung unserer Kritik am Beispiel der polnischen Juden. Die ,.Jüdische Wochenschau'* war im übrigen die einzige jüdische Zeitung, die von Anfang an die Ausschliessung der polnischen und anderer jüdischer Gemeinschaften von der wichtigsten Schadensart, nämlich vom Berufsschäden, beanstandet, kritisiert und immer gefordert hat. Damit sind wir aber nicht durchgadrungen, obwohl wir uns mit Zeitungsartikeln nicht begnügt haben. Dies sei hier nur zur Klarstellung bemerkt. Im übrigem muss man die weitere Entwicklung der Praxis abwarten, um zu wissen, wie die neuen Bestimmungen interpretiert werden. Zu den deutschen Wahlen von KURT KAISER-BLUETH Praktisch die gesamte deutsche Presse war sich nach den Wahlen darüber einig: es gibt keine neonazistische Gefahr, keine Renaissance der nationalsozialistischen Barbarei in der Bundesrepublik. Sämtliche Jünger des Joseph Goebbels, die „Nationaldemokraten“, haben nicht die fünf Prozent-Hürde überspringen können, sie bleiben ausser Kurs. Aus der Perspektive der parlamentarischen Kräfteverteilung der unmittelbaren Einflussnahme auf die politische Entwicklung betrachtet, haben diese sorgenlosen Kommentatoren, die offensichtlich erleichtert aufatmen, zweifellos recht. Aber kann man die Dinge wirklich so nachlässig, mit soviel oberflächlichem Optimismus abtun? Die Neonazis werden nicht im neugewählten Bonner Parlament sitze«, und das ist gewiss sehr gut so! Sie werden keine Möglichkeit haben, ihr gemeingefährliches Gift, gedeckt durch ihre parlamentarische Immunität, auf diesem im Brennpunkt der Oeffentlichkeit liegenden Wege zu verbreiten. Aber sie sind immerhin bei weitem die stärkste der sogenannten Splitterparteien geworden und konnten mehr als 600.000 stimmen mustern. Kann dies Anlass zu selbstzufriedenem, nachlässigem Achselzucken sein? Man lege sich einmal Rechenschaft darüber ab: rund 20 Jahre nach dem Ende des fürchterlichen Schreckens, der für Millionen und Abermillionen Menschen dein qualvollen Tod bedeutete, rund 20 Jahre nach der Auflösung der Todeslanger und dem Absohalten der Gasöfen, in einer Zeit, in der niemand mehr sagen kann, er habe nichts von den unsäglichen Greueln gewusst, da die zahlreichen Prozesse gegen die KZ-Massenmörder im vollen Licht der Oeffentlichkeit geführt wur- , den, haben mehr als 600.000 mündige deutsche Wähler für j die „NPD“ gestimmt. Für eine Partei also, die man als absolute Nachlassverwalterin der blutigen Hass- und Vernichtungsideologie des Nationalsozialismus. betrachten kann. Mehr als 600.000 deutsche Wähler, gezwungen von niemandem, also völlig frei in ihrer Wahlentscheidung. Und wieviel junge Menschen sind unter diesen 600.000 gewesen? Junge Menschen, die niemals das Regime und seine Schrekken erlebt hatten und die nach ihrer Geburt von den Erwachsenen im Ungeist der Unmenschlichkeit vergiftet worden sind? Mehr als 600.000!! Sie glauben, das ist wenig? Im Gegenteil, das ist schrecklich viel! Zumal ein Teil der NS- Wochenblätter die Parole ausgegeben hatte, aus Wahlnützlichhfcit -Gründen für CDU/CSU und FDP zu stim- ISRAEL UNO WESTDEUTSCHLAND Bonn. — Ascher Ben Nathan, Israels erster Botschafter in der Bundesrepublik, erklärte in einem Interview mit der Deutschen Nachrichtenagentur, er sei für den Austausch von Jugendlichen zwischen Israel und Westdeutschland. Er fügte hinzu, seiner Ansicht nach könne man die heutige junge deutsche Generation nicht für die Verbrechen ihrer Väter im Hitlerreich verantwortlich machen. Er erwähnte auch die deutschen Versprechen, Israel Wirtschaftshilfe zu leisten, die bei den Unterhaltungen, welche zur Aufnahme der diplomatischen Beziehungen führten, abgegeben worden sind. Er bemerkte, er hoffe, dass die hierauf bezüglichen Verhandlungen zu einem für be:de Teile befriedigenden Abschluss gelangen würde«. Der israelische Botschafter betonte, er sei nach Westdeutschland gekommen, um „die Verwirklichung der gemeinsamen Siele in einem offenen Dialog herbeizuführen und gute politische und wirtschaftliche Kontakte herzu stellen“. Auch eine Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet sei seiner Meinung nach wünschenswert. Ueber seine Eindrücke im ersten Monat seiner Anwesenheit in Bonn äusserbe Ben Nathan, er habe „eine freundschaftliche Aufnahme und Zuvorkommenheit gefunden, so dass ihm von allen Seiten die Möglichkeit geboten worden sei, die beiderseitigen Probleme in offenen Unterhaltungen zu erörtern.“ (ITA)