Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2135 (24.9.1965)
- Date
- 1965-09-24
- Page
- [Seite 23] (sequence 23)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 24 de Septiembre de 1965 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Año XXVI. — N“ 2135 — 23 Gemeinden und Vereine nachrichten von Seite 22) (Fortsetzung der Vereinsam- Aktion 1965 beigesteuert haben, mit dem dringenden Appell nun ihrer Ehrenpflicht zu genügen. Die Beisteuerung zum Keren Hajessod ist ein Gebot jüdischer Würde und ein Beweis wahrer Solidarität. Denkt daran: Gebt mit Herz und Verstand! ¿Sri KANIN A - SZENE« - GR UPPE Am Mittwoch den 13. Oktober, findet unser traditionelles Sukkot-Fest um 16 Uhr in der NCI, Arcos 2319, statt. Wir haben uns in diesem Jahr bemüht, dieser Veranstaltung einen israelischen Charakter zu geben. Wir würden uns freuen, alle unsere Freunde und Mitglieder bei uns begrüssen zu können. Einladungen sind bei allen Damen der Kommission erhältlich. Reservieren Sie sich den 13. Oktober für das Sukkot- Fest der Hanna - Szenes- Gruppe! THEODOR HERZL GESELLSCHAFT Sekr. Sgo. del Estero 454 9. p. of. 36 - Tel. 38.5816 GOTTESDIENSTE ZU DEN HOHEN FEIERTAGEN: Wegen aller Einzelheiten des Kartenverkaufs zu unserem Gottesdienst verweisen wir auf die in dieser Ausgabe erscheinende Anzeige. Wir machn nochmals auf die von uns eingetführte NEUERUNG aufmerksam. Am Jom Kippur werden wir ausser dein Predigten vor der Seelenfeier und vor Neilo eine Ansprache an die Jugend halten lassen, die etwa um 15 Uhr 45 (vor Mincha) von Herrn Schmuei Chomski, dem Delegierten des KH aus Israel, in spanischer Sprache gehalten werden wird. Hierzu haben alle jüdischen Jugendlichen freien Zutritt, auch Jugendliche, deren Familien nicht im Rahmen un_ seres Gottesdienstes beten. VEREINGTE KAMPAGNE Wir bitten alle, die ihre Boisteuerung zur Vereinigten Kampagne noch nicht geleistet haben, dieser Ehrenpflicht noch vor den Hohen Feiertagen zu genügen. — ' /»**• #•*«•*** BARKOJBÄ Gorriti 3951 — T. E. 87-7559 FUSSBALL DE SALON Die Hebraica organisiert ein Kampsonat „Fussball de Salon“ für Jugendliche bis 18 Jahre, bei welchem der Pokal „Periodismo deportivo“ vergeben wird. Unsere Mannschaft spielt in diesem Kampeonat am Sonnabend, den 25. September, um 18 Uhr gegen Hebraica im Klubhaus des Gegners. Wir erwarten alle unsere Freunde, um unsere Jugendlichen beim Spielen anzuspornen. TISCHTENNIS: Unsere Mannschaft konnte im Kampeonatspiel der 1. Mannschaften der „Federación de Tenis de Mesa“ den 3. Platz belegen. ONEG SCHABAT: Heute, Freitag, um 21 Uhr findet in unserem Heim ein Oneg Schabbat für unsere Jugendgruppen statt. Wir erwarten alle Chawerim. AUSFLUG: Mit grosser Begeisterung haben sich am 21. September 50 Jugendliche im Heim getroffen, um gemeinsam auf unsere Quinta zu fahren. Mit Sport, Gesang und Unterhaltung haben sie bei bester Stimmung den Tag verbracht. EINHEITSKAMPAGNE: Wir bitten alle unsere Mitglieder noch ausstehende , K£A£tt KAy£m£T| C.£tSAJ)EC PP líiwp. COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 BENDICION DEL GRAN RABINO DE ISRAEL (Fragmento) A nuestros queridos hermanos, la Casa de Israel, un saludo de paz desde Sión. En los umbrales, de este nuevo año que se acerca para nuestro bien, están nuestras almas expectantes plenas de esperanza de que el Todopoderoso habrá de darnos una muestra de Su Buena Voluntad, apresurando la completa redención que nos fuera prometida por los Profetas. Nuestra añoranzas espirituales deben ir acompa¬ ñadas de obras tangibles que aceleren la reconstrucción de la Tierra Santa y asistan a la repatriación de los exilados y absorción de los inmigrantes. Es así que me dirijo a vosotros. amigos y amantes de Sión, instándolos a ayudar fervorosamente a-1 Keren Kayemet Leisrael a rescatar nuestra Tierra del yermo y de la desolación, y a arraigar la Tierra Santa q asistan a trabajo fecundo. Derrame sobre vosotros plenitud de bendiciones Aquél Bank aus. que eligió a la Torá y a Israel Su Pueblo, poniendo Su morada en Sión. Llegue para nosotros la hora de regocijarnos con nuestra completa Redención y con la Gloria de nuestra Nación y de nuestra Sagrada Torá. Veamos, en nuestros días la consolación de Sión y de Jerusalén, inconmesurable merced divina que el alma añora. Iser Iehudá Unterman Rabino Supremo de Israel Vísperas de Rosh Hashaná 5726 Jerusalén Die Tischri-Aktion Die Tischri-Aktion wurde am vergangenen Sonntag fortgesetzt und wird am kommenden Sonntag beendet werden. Wir bitten deshalb alle unsere Freunde, die Jugendlichen, die die Neujahrsglückwünsche des KKL überbringen, würdig in ihrem Hause zu empfangen. Unsere Jubilaeumsfeier Da es uns nicht möglich ist, allen Institutionen und Freunden des KKL für ihre Glückwünsche separat zu danken, sprechen wir auf diesem Wege unseren besten Musik in Buenos Aires1 Hilton Hotel in Tel Aviv DURCH DIE KONZERTSAELE RUGG1ERO RICCI (Mozart, Beethoven, Prokofieff), welcher seinerseits ein Rezital in der genannten Ge_ Seilschaft absolviert hatte Vorher spielte er unter Janos Ferencsik mit dem Philharmonischen Orchester das Violinkonzert Alberto Ginasteras in südamerikanischer Erstaufführung, welches einen Bombenerfolg errang Piainstin und Violinist sind inzwischen in neue Wirkungskreise abgereist. HECTOR PANIZZA wurde im Teatro San Martin anlässlich seines 90. Geburtstages geehrt. Der greise argentinische Dirigent lebt seit längerer Zeit in Mailand; Carlos Pessina (Violine), Ro~ dolfo Caracciolo (Piano) und Luis W. pratesi gaben Kost, proben von Kam.nerkompositionen aus der Feder Panizzas. RAQUEL ZIPRIS gab einen Liederabend mit Oscar Locatelli im Flügel. Die Sopranistin war wundervoll in Form; es wurden Werke von Moussorsky, Ravel, Rachmaninoff, Britten, Guastavi. Zahlungen für die Einheitskampagne baldmöglichst zu leisten. HEIM: Unser Heim wird für Festlichkeiten vermietet. Auskünfte werden unter 86-0241 erteilt. BA ARAOZ 2854 Tel. 71-9059 — 72-2725 GOTTESDIENSTE AM RAUSCH HASCHONOH: (in der Unione e Benovo-lenza, Cangallo 1352) Vorabend: Sonntag, den Ballin. 1. Tag Montag, den 27. Predigt Prof. Dr. Günther Ballin. 1. ag Montag den 27. 9.: Beginn 8 Uhr 45. Predigt Dr. Hardi Swarsensky. — 1. Abend: Montag den 27. 9.: Gottesdienst für die Jugend, Beginn 19 Uhr. Predigt in Spanisch: Prof. Dr. Günther Ballin. — 2. Tag: Dienstag den 28. 9.: Beginn 8 Uhr 45. Predigt Herr Curt Wilk. Wir wünschen unseren Mitgliedern und Freunden ein gesundes glückliches Neues Jahr. no u. a. zu Gehör gebracht-, bei denen auch die Sprachbegabung der Sängerin zu vollem Recht kam. ZWEI ITALIENISCHE KAMMERMUSIK¬ VEREINIGUNGEN „I Müsici“ nennt sich oescheiden das grossartige und bekannte, aus 13 Integranccn bestehende Streicherensemble. mit Cembalo, welches lei. der nur) drei Programme absolvierte; Werke Haendels Corellis, Bachs, Vivaldis, Bonportis, Respighis, Pergolesis, Rossinis und von Stamitz erlebten prefekte, unerhört erlebnisreiche Interpretationen. Das ebenfalls in Buenos Aires hochgeschätzte berühmte „Trio de Trieste“ gab erneute Proben seiner einmaligen Kunst auf dem Gebiet des Klaviertrios; im Colón. „Wagneriana* und „Conciertos de Mediodía“ musizierten sie in bekannt verinnerlichter Weise Kompositionen von Schu. bert, Brahms, Beethoven, Mozart u. a. Auch sie mussten, wie die „Musici“ nach Riesenbeifall jedesmal Zugaben spielen. ALTE MUSIK Fast gleichzeitig debütierten zwei Vereinigungen zur Pflege alter Musik. „New York Pro Música“ nennt sich ein lOköpfiges, unter Leitung von Noah Greenberg stehendes Ensemble, deren Pro. gramm sich aus Komponisten des 14. bis 16. Jahrhunderts zusammensetzte („Mozarteum“); „Studie der früheren Musik“ ist der Name der anderen, aus 4 Künstlern bestehenden Vereinigung, („Amigos de la Música“) mit ähn. lichem Programm. Beide Gruppen setzen sich aus Vokalisten und Musikern alter Instrumente zusammen (z. B. Rauschpfeifen, Krummhörner, Gamben, Clavicord, Orgelpositiv und -Regal etc.). Die ernsten Künstler, vertieft in ihre seltenen und hoch interessanten Darbietungen ernteten reichen Beifall. PIA SEBASTIAN! Nach langen Jahren der Abwesenheit machte die argentinische Pianistin ein glanzvolles Rentrée; nachdem sie bereits mit Orchesterbegleitung musiziert hatte bot sie ein eigenes Rezital aus welchem ganz besonders die schwer zu interpre- Tel Aviv. — Premierminister Levi Eshkol würdigte in seiner Rede bei der Einweihung des Hilton Hotels in Tel Aviv das kürzlich in den USA erlassene Gesetz, das 6ich gegen den arabischen Boykott richtet. Er lobte gleichzeitig die Hilton-Gesellschaft, die in Missachtung dieses gegen Israel gerichteten Boykotts am Strand der Stadt ein 17stöckiges Hotel mit 440 Zimmern gebaut hat, und stellte mit Befriedigung fest, dass die Zahl der Regierungen, welche den Boykott öffentlich brandmarken, in ständigem Steigen begriffen ist. Dias nordamerikanische Gesetz, auf das sich Eshkol bezog, ist ein Zusatz zum Gesetz der Ausfuhrkontrolle. In seiner Rede drückte Eshkol auch die Erwartung aus, dass die arabischisraetierende, hervorragende gelungene Brahmssonate f-moll op. 5 zu erwähnen ist. Die Künstlerin, welche in Bälde bedeutenden Verpflichtungen in Europa nachzukommen hat, wurde Gegenstand langer Beifallskundgebungen. JUAN JOSE CASTRO¬ EHRUNG Leider konnte der noch immer leidende grosse argentinische Komponist und Dirigent, den wir in dieser Spalte so oft und so lobend erwähnen durften, nicht an seiner „hommage“ teilneihmen, in der sein Bruder Washington das Nationale Symphonie-Orchester mit eigenen Werken des Jubilars interpretierte; „Sinfonia Argentina (1934)“,,„Bl llanto de las sierras (en memoriam de Manuel de Falla)“ und das Klavierkonzert (1941) mit Antonio de Raco am Flügel bildeten das würdige Programm der würdigen Feier. C. B. M. Weissstein lischen Friedengespräche „in naher Zukunft“ und vielleicht in einem Hilton Hotel, sei es in Tel Aviv, Kairo oder an einem anderen Ort, stattfinden mögen. Er hoffe, so fügte er hinzu, dass die 500 Gäste sich Rechenschaft davon ablegen könnten, dass „Israel nicht nur ein Land der politischen Spannungen und Kämpfe in der Zeit vor den Wahlen ist“. Conrad Hilton jun. verlas in seinem und in seines Vaters Namen eine Rede, die optimistische Voraussagen über die Zukunft des israelischen Fremdenverkehrs enthielt. Hierauf verlas Levi Eshkol das Schreiben Conrad Hiltons an das arabische Boykott-Comitö, in dem dieser die Androhung des Boykotts als „den amerikaninischen Prinzipien zuwiderlaufend“ bezeichnete. In diesem Brief steht auch folgender Satz: „Als Nordamer kaner betrachten wir sowohl die Araber wie auch die Juden als Freunde, und wir hoffen, dass sie eines Tages in Frieden leben mögen.“ Er bemerkte darin auch, dass „aus Israel keine Drohungen laut wurden, als wir ein Hilton Hotel in Kairo eröffneten“. (ITA) Marktforschung Jerusalem. — Das Kabinett ernannte eine Kommission, die unter Leitung des Ministerpräsidenten grössere Investitionen in die Erforschung des Industriemarktes studieren soll. Es wurde darauf verwiesen, dass das Niveau der von der Regierung durchgeführten Marktforschung zwar befriedigend ist, die industriellen Unternehmen hingegen nur 0,22 Prozent ihres Budgets für diesen Zweck verausgaben, auf den in westlichen Ländern zumindest 1 Prozent verwandt wild. (ITA) BET ISRAEL CRAMER 2060 Tel. 73 8922 KIDDUSCH zu Ehren unseres Rabbiners, Herrn Dr. MEHR ROSENBERG nach dem Gottesdienst am Freitagabend, 1. Oktober 1965. Zu Rosch Haschanah erfülle Deine Ehrenpflicht durch grosszügige Zahlung für die EINHEITSKAMPAGNE COMITE CENTROEUROPEO DE U CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) Sarmiente 2376, III. — T. E. 47-3820 r j , f