Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2132 (3.9.1965)
- Date
- 1965-09-03
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Annaeherung oder Begegnung H. Sw.: — Vielerorts ist das Bemühen feststellbar, durch Erklärungen oder Veranstaltungen zu einer jüdischchristliohen Verbrüderung, zu einer Annäherung zwischen Juden und Christen und zu einem besseren Verständnis untereinander zu gelangen. Eis wird keinen Juden geben, der sich gegen solche Versuche wehren wird. Wenn man es unternimmt, objektiv die Frage zu untersuchen, aus welchen Gründen eine derartige Annäherung überhaupt erforderlich ist, wird man zunächst erkennen müssen, dass die Notwendigkeit hierzu allein schon eine bedauerliche Tatsache darstellt. Sich gegenseitig brüderliche Gesinnung oder Gefühle beteuern zu müssen, lässt darauf schliessen, dass solche Elmpfindungen und Gedanken bisher nicht vorhanden gewesen sind. Sonst brauchte man wohl nicht nach aussen hin verkünden, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Dass wir Juden in der Vergangenheit Objekte wenig brüderlichen Verhaltens seitens der christliche« Umwelt gewesen sind, bedeutet nicht, albe Wunden aufzureissen, sondern die Beziehungen wahrheitsgemäss darzustellen, um den rechten Ausgangspunkt für eine Aenderung ' der bisherigen Sachlage zu finden. Dass Juden und Christen, dass alle Menschen Brüder sind, ist keine neue Elrkenntnis. .Eigentlich' geht jede der grossen Kultur-Religionen davon aus. Nur ist der Unterschied zwischen Lehre und Praxis unüberbrückbar gewesen. Wenn sich hierhin eine grundlegende Wandlung vollziehen soll, so würden wir Juden als erste diase Aenderung der christlichen Position begrüssen. Damit würde die jüdische Stellung in der christlichen Umwelt eine völlig andere werden, als sie dies bisher ist. Dabei handelt es sich um ein gesellschaftliches Problem ersten Ranges, nicht aber um eine theologische Frage. Die Verbesserung der bürgerlichen Position der Juden durch das christliche Anerkenntnis der Brüderlichkeit ist eine politische Frage. Sie hat mit dem Glaubensbekenntnis oder mit Glaubensfragen nichts zu tun. Hieraus folgt für uns Juden als eine organisierte Gemeinschaft, dass die gewählten und zuständigen Gesellschaften und politischen Organe jeder Judenheit diese Schritte der Verbrüderung oder der christlich-jüdischen Brüderlichkeit leiten und unternehmen sollten. Einzelaktionen, und seien sie noch so aufrichtig und ehrlich gemeint, müssen zu irrtümlichen Beurteilungen führen. Nicht der einzelne, sondern die Gemeinschaft muss über ihre Haltung, ihren Weg und ihre Zukunft entscheiden. Da die Judenheit nicht theokratisch, sondern demokratisch aufgebaut ist, gibt kein Amt die Berechtigung, dass der einzelne Amtsträger unternimmt, was ihm richtig erscheint- Um es deutlicher zu sagen: Elin Rabbiner kann nicht die Gesamtheit verpflichten, die ihre gewählte Leitung hat, genau so wenig wie das Auftreten eines Geistlichen seine Kirche oder die von ihr vertretene Gemeinschaft repräsentiert. Hierbei gibt es zwischen Judentum und Kirche einen grossen Unterschied, denn die Katholische Kirche ist theokratisch organisiert mit dem Papst als höchste Instanz an der Spitze, der durch die kirchliche Hierarchie jeden Geistlichen zu jeder ihm richtig erscheinenden Aktion autorisieren kann. Das ist aber bisher nicht geschehen, soweit die jüdisch-christliche Verbrüderungsaktion in Betracht kommt. Veranstaltungen und Deklarationen aber, in denen man sich gegenseitigen Respektes versichert, sind überflüssig und für das sittliche Empfinden weitester jüdischer Kreise sogar beschämend. Wir brauchen uns unsere Werthaftigkeit nicht von Dritten beteuern lassen. Hierauf hat das Judentum beinahe zweitausend Jahre seiner physischen Existenz unter christlichen Völkern verzichten können. Es kann dies auch heute. Zu einer echtem Begegnung zwischen Judentum und Christentum ist es — jedenfalls auf diesem Kontinent — noch nirgends gekommen. Hier würde das theologische Gespräch beginnen, wenn wir diesen Ausdruck einmal für unser Judentum akzeptieren. Ein Gespräch ist eine Auseinandersetzung über Glaubensfragen, nicht aber die gegenseitige Anerkennung der Brüderlichkeit, des „Ihr seid auch Menschen wie wir“. — Es ist nicht bekannt, dass Juden bereit seien, in Fragen ihrer Glaubenswelt irgendwelche Konzessionen an die christliche Dogmatik vorzunehmen oder in diesem Sinne Annäherungen vorzunehmen. Wenn man diese Gespräche als theologische Debatten auffassen wollte, wäre es die Aufgabe unserer Rabbiner, den jüdischem Standpunkt gegegenüber den christlichen Würdenträgern zu vertreten nicht aber den christlichen ihren Gemeinden näherzubringen. Durch den beabsichtigten Konzilsbeschluss, durch welchen die Kirche die Blutschuldanklage gegen das jüdische Volk zurücknehmen will, wird noch nichts geändert. Wir empfinden diese Anklage als ungeheuerlich, als beleidigend, als diffamierend. Wir haben uns niemals als Gottesmörder oder Söhne von Gottesmördern empfunden und betrachtet, und dies schon deswegen, weil wir die Göttlichkeit Christi als Juden nicht anerkennen können. Aber wir sind auch nicht Mörder des jüdischem Rabbis Jehuschua aus Nazareth, ob man uns dessen anklagt oder nicht. Wie kann man aiber von Brüderlichkeit sprechen, solange diese Mordanklage mit allen ihren Konsequenzen nicht zurückgenommen wurde? Und selbst wenn dies geschieht, dürfte wohl der Weg vom Angeklagten zum Bruder, und der des Beschuldigten zu dem, der ihn zweitausend Jahre hindurch zu Unrecht verdächtigt hat, nicht so kurz sein, wie dies die Verbrüderer wollen. In einem Vortrag eines evangelischen Philosophen über Christen und Juden war zwar davon die Rede, dass alle „Religionen“ auf gleicher Ebene stünden, worin ein evangelischer Angriff gegen die katholische Auffassung unverkennbar war. Aber-der auf Versöhnung abgestellte Vortrag endete in der Hoffnung des christlichen Philosophen, dass die Zeit nicht fern sein möge, in der auch die Juden in Christus den Erlöser erblicken werden. Mit diesem Finale wurde aber de facto alles zurückgenommen, was vorher gesagt war. Denn ein Jude kann in Christus niemals den Erlöser erblicken, ohne sein Judentum und sein Judesein aufzugeben. Diese Episode erinnert an den berühmten Fall des Schweizer Theologen Johann Kaspar Lavater, der wiederholte Gespräche mit Moses Mendelssohn über Christus und das Judentum geführt hatte. Lavater hatte den berühmten Philosophen aufgefordert, die „Beweise für das Christentum“ zu widerlegen, oder aber, falls ihm dies nicht möglich wäre, aus seinem philosophischen Standpunkt die Konsequenzen zu ziehen und d*as Judentum zu verlassen. JÜDISCHE UJOC PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. JfoJeMjan&JsàjG&lUa Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 3 DE SEPTIEMBRE DE 19«5 *r?s i s N* 2132 Die Verhandlungen in Moskau von JEHUDA GOTTHEÍMEH Der Präsident Aegyptens, General Gamal Abdel Nasser, hat zum fünften Mal einen Besuch in Moskau abgestattet, wo er mit besonderen Ehren von den neuen Herren des Kreml empfangen worden ist. Seit Nasser das letzte Mal in Moskau war, hat sich nicht nur dort vieles geändert, denn Krutschew, der starke Mann des Ostens, wurde inzwischen aus seinen Aemtern gedrängt. Auch Nasser ist nicht mehr der gleiche, der glänzende, der erfolgreiche Führer aller arabischen Völker, zu dem er sich selbst ernannte. Zwar hat er sein ständiges Lächeln nicht abgelegt, aber das Lachen ist ihm doch verschiedene Male vergangen, da er seine kühnen Pläne scheitern und seine Hoffnungen ins Nichts zerstieben sah. Niemand sollte annehmen, dass von Nasser nicht doch noch immer grosse Gefahren ausgehen, vor allem auch für Israel, auch wenn er auf der ganzen Linie nur negative Ergebnisse erzielen konnte. Sein enger Freund und Anhänger Ben Bella ist abgesetzt worden; die Nasserschen Erwartungen auf eine Rückkehr Ben Bellas auf die politische Bühne haben sich nicht erfüllt. Die neuen Männer Algiers sitzen noch immer fest im Sattel und bemühen sich darum, das Land nach ihren Plänen aufzubauen. Die Rolle, die einst Algier im panarabischen Konzept spielte, wird von niemandem mehr gespielt. Offensichtlich stehen andere als propagandistische Projek- Rektor dar H. U. gestorben Rom. — Der Physiker Dr. Giulio Racah, Rektor der Hebräischen Universität von Jerusalem, starb an einem Herzanfall in Florenz, Er be_ fand sich auf einer Vortragsreise. Der 56jährige Dr. Racah entstammte einer florentiner Familie, die seit dem I. Jahrhundert in Italien ansässig war. Er floh im Jahre 1938 aus seinem Geburtsland, als Mussolini die ersten antisemitischen Massnahmen einführte. Ehr trat als Professor für Theoretische Physik in die Hebräische Universität ein, wurde später Dekan der Fakultät für Exakte Wissen, schäften und im Jahre 1961 Rektor. Mitglied der jüdischen Untergrundbewegung vor Staatsgründung, diente er als Zweiter Kommandant der Hagana auf dem Skopus- Berg, Seine Spezialität war die Atom-Spektroskopie. Der „Racah-Quotient“ ist unter den Fachwissenschaftlern in der ganzen Weit bekannt. — (TA) te im Vordergrund der politischen Anstrengungen eines Landes, das durch lange, schwere und besonders blutige Kämpfe seine Unabhängigkeit errungen hat, um dann sofort in neue Abenteuer, Revolten und Revolutionen gestürzt zu werden. Auch die Seitenhiebe, die Bourguiba, der Präsident von Tunis, in offener Gegnerschaft zu Nasser der Arabischen Liga und den ägyptischen Hegemoniebestrebungen versetzt hatte, sind noch nicht vergessen und nicht überwunden. Bourguiba wollte einen Weg beschreiten, der die Möglichkeiten einer Verständigung, eines modus vivendi, mit Israel eröffnen sollte. Wer solche Friedensgedanken hegt, setzt sich mit den Nasserschen Absichten in einen offenen Widerspruch. Ausgangs- und Endpunkt seiner Politik ist und bleibt der grenzenlose Hass gegen Israel, das er niederwerfen, „von der Landkarte streichen“ und usurpieren will, weil es vor allem andere Länder wie den Libanon und auch Syrien vor einem unmittelbaren Zugriff Nässere schützt, der den pharaonisohen Traum von einem Gross-Aegypten, das bis an die Gestade des Eufrat und Tigris reicht, nicht aufgegeben hat. Bourguiba hatte wohl verstanden, dass es staatsmännisch klüger ist, sich mit Realitiäten zu konfrontieren als Phantasmagorien nachzulaufen, die sich nur durch Blut und Tränen, durch gewaltige Opfer an Menschen und Mitteln verwirklichen lassen könnten. Dass Bourguiba seine Vorschläge nicht gemacht hat, weil er ein Freund Israels ist, brauoht nicht unterstrichen zu werden, zumal sein Pian für Israel kaum annehmbar gewesen wäre. Bourguiba war und ist allerdings nicht gewillt, sich von Nasser beherrschen oder klassifizieren zu lassen. Die nordafrikanischen arabischen Länder beschreiten heute sämtlich andere Wege, nachdem Ben Bella verschwunden ist. Seit Nasser in die Gesehikke des Yemen direkt eingegriffen, die Regierung des Imam gestürzt und wegen dessen überraschenden Widerstandes erhebliche eigene Truppenkontingente in den Bruderkrieg im Yemen geschickt hatte, traten Schwierigkeiten auf, die auch auf die ägyptische Innenpolitik schwarze Schatten warfen. Der Kleinkrieg in der Wüste hat nicht schon deswegen seinen Charakter als Guerilla-Krieg verloren, weil er mit modernen Waffen geführt wurde. Die ägyptischen Expeditionscorps waren den wendigen Wüstenreitern nicht gewachsen. Sie wurden aufgerieben. Neue und immer wieder neue Transporte von Waffen und Soldaten stellten auch an den ägyptischen Etat Anforderungen, denen man auf die Dauer nicht gewachsen war. Die militärischen Niederlagen, die in den eigenen Bekanntmachungen verschwiegen wurden, aber doch nicht geheimgehalten werden konnten, blieben auf die allgemeine Lage nicht ohne Eiinfluss. Hinzukamen jene Gerüchte, die nicht schwächer wurden, als man sie unterdrückte, dass Saudi Arabien nicht weiter ruhig zusehen werde, wie Nasser versucht, seine Einfluss sphären im Yemen durch direkte militärische und wirtschaftliche Interventionen zu vergrössern. Saudi Arabien, durch eigene innere Schwierigkeiten längst nicht mehr jene militärische Macht, die es einst unter Saud I., dem Eroberer, gewesen ist, nahm eine bedrohliche Haltung ein und wollte selbst Truppen entsenden, um die neue Regierung von Nasse ai Gnaden zu beseitigen und die alte Macht des Imam wiederherzustellen. In dieser für Nasser nicht ungefährlichen Situation, in welcher nun nicht mehr allein sein Prestige auf dem Spiel stand, sondern die Zukunft seines Regimes, da er selbst merkte, dass er diese yemenitische Krise nicht überleben werde, unternahm er einen Schritt von staatsmännischer Klugheit, dessen Bedeutung nicht dadurch geringer wird, dass er sich aus Schwäche hierzu entschloss: er suchte den sauditischen König Feisal aus, um mit ihm das Probl *n Yemen zu besprechen und eine Lösung herbeizuführen. Dass er sich in der Rolle dessen bei. nd, der um die Unterredung bat, kann nicht bestritten werden. Aber der ägyptische Diktator verliess sich wieder einmal auf eigene Geschicklichkeit, nachdem er auf dem offenen militärischem und diplomatischen Schlachtfeld durch seine Soldaten oder Verbündeten eine empfindliche Niederlage erlitten hatte. Nasser fuhr nach Seudi Arabien und sprach mit Feisal, nachdem ihm ein anderer Weg nicht offen war, ut.n die Beendigung eines Abenteuers zu erreichen, das nicht nur 50.000 Mann ägyptischer Truppen festhielt, sondern auch die Kassen Kairos belastete. Wie nicht anders zu erwarten war, meldete Nasser umfassende dip'omatische Erfolge, nachdem er Djidda, die Hauptstadt Scudi Arabiens, verlassen hatte. Der grosse nasseristische Propaganda - Apparat wurde zur Verkündung des Triumphes Nassers, der arabischen Sache und der gemeinsamen arabischen Interessen in Bewegung gesetzt. Nach einem dreijährigen Bürgerkrieg wurde ein Uebereinkommen getroffen, aufgrund dessen die VAR, die Vereinigte Arabische Republik, in Wahrheit Aegypten, sich verpflichtet, bis zum September des nächsten Jahres seine Truppen aus dem Yemen zurückzuziehen; ausserdem solle eine Volksabstimmung veranstaltet werden, damit der Yemen selbst über das Regierungssystem entscheide, das er zu haben wünsche. Dieses Plebiszit soll spätestens am 23. November 1966 durehgeführt werden. (Schluss auf Seite 2) SABOTAGE Tel Aviv. — Mitglieder dar E51 - Patah - Banden drangen in Israel ein und sprengten eine Wasserlei, fcung in der Nähe der libanesischen Grenze. Die Saboteure waren »ach Aussage der Untersuchungs - Kommission von ihrer Base im Libanon nach Israel gelangt, wie aus den Fusspuren zweier Männer zu schliessen war, welche von dieser Grenze hin und zurück führten. Die Explosion zerstörte den Teil der Rohrleitung zwischen den Wohnhäu. sern der Kolonie und den südlich hiervon gelegenen Feldern. Dies war der erste Ueberfall von libanesischem Gebiet aus seit dem Monat Mai. (ITA) Lavater hat zwar später sein Vorgehen Udauert und seine Angriffe zurückgenommen. Aber eine Reihe von Hetzern hatte sich dieser Auseinandersetzung angenommen und Mendelssohn geschmäht. Was man hieraus elrnen mag, ist die historische Erfahrung, dass bisher jedenfalls immer am Ende dieser Gespräche die. an die Juden ergehende Aufforderung steht, sich selbst aufzugeben. Das haben Juden trotz aller Konsequenzen ihres Verhaltens bis heute nicht gewollt. Es ist nicht der geringste Grund für die Annahme vorhanden, dass sich hierin eine Wandlung das jüdischen Standpunktes und Willens vollzogen habe. Eine mit Selbstaufgabe erkaufte Brüderlichkeit oder auch nur Verbesserung unserer gesellschaftlich-politischen Situation liegt eindeutig ausserhalb des für uns Annehmbaren und Möglichen. Es ist gut, dies auch heute und hier mit aller Klarheit auszusprechen. Von den russischen Juden Jerusalem. — Aufsehen erregte das aus Moskau ergangene Angebot an Dr. Zwi Harkawi, Direktor der Thora-Bibliothek des Hechal Schlomo, dem Sitz des jerusalemer Rabbinats, das Amt des sowjetischen Oberrabbiners zu übernehmen. Dr. Harkawi nahm den sowjetischen Vorschlag an und enthüllte, dass die Angelegenheit zum ersten Mal vor drei Jahren in einer Unterhaltung zwischen dem israelischen Oberrabbiner Isser Unterman und einem sowjetischen Diplomaten zur Sprache gelangte. Er machte seine Bereitschaft davon abhängig, dass der Oberrabbiner von Moskau, Rabbi Levin, und andere international anerkannte rabbinische Führer hiermit einverstanden wären. EJr stellte die weitere Bedingung, dass die Juden die gleichen Rechte wie die anderen Religionen in Russland gemessen sollen. M>»n nimmt allgemein an, dass Dr. Harkawi dem Kreml genehm sei, weil er im Gegensatz zu anderen israelischen Besuchern in Sowjetrussland in seinen Berichten über das Schicksal der russischen Juden relativ weniger heftige Kritik an den Sowjetbehörde« übte. — Wie in London aus Russland eingetroffene Meldungen besagen, hat das an Dr. Harkawi aus Moskau ergangene Angebot grösste Ueberraschung unter den dortigen führenden Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinschaft ausgelöst. (ITA) fC 3 •-*./ -