Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2130 (20.8.1965)
- Date
- 1965-08-20
- Page
- [Seite 11] (sequence 11)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 20 de Agoeto de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVI. N* 2120 11 of' ù «teg, ¿ *«í "" "leC11 22.a J*>?cfef J4? iur »«‘fcc: ten HütJ 4e mcht '■»eine b ». A» pa« Au?“sí . > 10—jo e“tl» An* Centi 'once/ r*le«fo fcdep Ohr' P«a cir* * »fiTÄ s^ttfindet £ S,nti W den D, Sj^ondi. Unl* 26-6115 £ :o:— >LLStEi\ OLIVOS: fPhden 20. Au. 1 wanstai- Kultur-Nach. «ton rau lm. Oeros 1450 in Seefeld wird Wer - Vortra» . * nach Israel halten. [fatigfceitsvorsteL 1sten der Wizo m San Teim(>i a® Samstag um 19 Uhr wird das Er B»t Brecht: un Hotnbre'1 gelangen, ter 710-6565 r Vereins- Seite 11) SZ£«£S Uhr 76-8115 Í ollen 500.- 250«—’ 500.— ang d®8 eiqerunij i'.' ZahJ""* Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 10) AMEN AB AR 2972 — Capital Meisterschaft (965 Am Sonntag, den 22 Au gust, finden folgende Spiele der 2. Runde statt: Sportplatz AU Boys: 12.30 Uhr: Lamrot Hakol — AIA 14 Uhr: Aciba — J Weizmann 15.15 Uhr: Ca ja Populär — J. N Bialik Sportplatz Excursiönistas: 13 Uhr: Bst Israel — Maccebi Hazair. Die Einheitskampagne teilt mit: Dr. LEON LAPACO, einer der führenden und aktivsten Männer des Kerer H: jessod in Argentinien schreibt in dem soeben er schienenen ersten: Bo’etin Informativo para Act’vidades de la Campana Unida“ fol gendes: „Die Männer, die die Arbeit für den Keren Hajes sod leisten, verlassen oftmals ihre berufliche Tätigkeit, ihre Unternehmen, ihre Geschäfte, um für die ESnhcitskampagne zu arbeiten und d*e anderen aufzufordern. ihrer Verpflichtung nachzu kommen. Diese Vornehmheit verpflichtet Sie lieber Freund.. Oft genug scheint es, als ob unsere Menschen n’cht verstehen, welche Opfer an Zeit und Geld die Mitarbeiter die Askanim der Einheitskampagne bringen. Sonntag für Sonntag und oft auch in der Woche machen sie Be suche, um Säumige aufzurütteln oder Hartherzige zu überzeugen. Tausende sind es, die in ganz Argentinien für diese ihnen heilige Aufgabe eintreten, die Männer aus den „barrios“ der Grossstädte die Askanim im Innern der Republik, die Aktivisten der Branchen-Comites, sie alle, die anonymen Soldaten des Keren Hajessod, sie verlangen keinen Dank für die von ihnen ge leistete Arbeit, aber sie bitten tun Verständnis und Mitarbeit. Und so rufen sie auch heu te allen zu: Gebt mit Herz und Verstand! ARAOZ 2854 Tel. 71-9059 — 72.2725 GOTTESDIENST- KOMMISSION: Kartenverkauf für die Hohen Feiertage: Erneuerung der Plötze des Vorjahres: (Nur für Mitglieder-) : Sonntag, 22. August 10 bis 12 Uhr. Montag, den 23 August, 18 bis 20 Uhr Dienstag 24. August, 18 bis 20 TJhi. Neuverkauf für Mitglieder und Gäste: Sonntag, den 29. August, von 10 bis 12 Uhr; Mont:.g den 30. August, von 18 bis 20 Uhr; Dienstag, den 31. Au gust, 18 bis 20 Uhr. KULTURKOMMISSION : Am Mittwoch, den 25 Au gust, um 21 Uhr wird de' Chor der AMIA unter Leitung seines Dirigenten Bernardo Feier bei uns singen. Ein auserlesener Programm wird zu Gehör gebracht wer den. Anschliessend spricht Herr José Brecher über das Thema: „Was ist die AMIA“ Wir erwarten zu dieser Veranstaltung zahlreichen Besuch unserer Mitglieder und Freunde. — UNSERE JUGEND-KOM¬ MISSION TEILT MIT: Wie bereits angakündigt begannen am vergangenen Sonnabend und Sonntag die Gemeins: men VeranstaPun gen mit der befreundeter. Ju gendgruppe „Raaiah" der Congregación Israelita Unsere Jugendgruppe nahm an einer eindrucksvollen Reunión am Sonnabsna Nachmittag im Heim der Ramah Libertad 773, teil Am Sonntag kam diese Jugendgrvppe zu uns nach Banfield und n;hm regen Anteil an unserem Sportbetrieb Der Tag endete mit einer Einladung der Ram ah zum Té in ihrem Heim. Wir werden diese Art degemeinsamen Zusammenkünfte der verschiedenen Jugendgruppen fortsetzen und ausbauen. Für statistische Zwecke benötigen wir von jedem Ju gendlichen ein Gesundheits- Zeugnis. Unser Arzt Dr Ernesto Bartfeld, assistiert von einem Zahnarzt, nimmt dis Untersuchungen jeden Donnerstag zwischen 18 und 2o Uhr in unserem Hsim vor Es ist Pflicht jedes Jugend- K£A£n KÄy£tn£T L£tSKJ4££ COMITE CENTKOEUKOPED Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 Unsere Jubilaeumsfeier findet MORGEN Sonnabend, den 21. August, ab pwnkt 21 Uhr in der JKG — ACIBA, Arazo 2854, statt! Auf der Speisekarte des KKL-Programms stehen K leine K östliche L eckerbissen Unter anderem: Conjunto Folklórico Israeli mit der Sängerin Ziporah. Hans Sil ber in seinen „Reminiszenzen“. Die bekannten Komiker der TV: Marcos Zuker und Gogo Andreu! Ausserdem Charlie und seine Unterhaltungs- und Tanzmusik. Dieses Programm wird von John M. Keyt serviert. Ausser obigem Programm: Tombola mit äusserst wertvollen Prämien, wie: lOtägiger Aufenthalt für 2 Personen in Córdoba, gestiftet von unseren Freunden: Herrn Leo Kahn, in seinem Hotel „Lago“. Rio Cevallos, und von Herrn Marcus, in seinem Hotei „Rincón Serrano“ Villa „La Paisanita“ und vieles mehr Amerikanische Versteigerung von Nerzen durchgeführt vom Komiker Gogo Andreu. Um den harmonischen Verlauf des Programms zu sichern, Beginn punkt 21 Uhr Die letzten noch verfügbaren Eintrittskarten sind im Sekretariat und bei unseren Vorstandsmitgliedern erhältlich. Keine Abendkasse! Tischreservierungen kön nen aus technischen Gründen nicht vorgenommen werden. BESUCH BE! RUSSISCHEN JUDEN Die Juden und die Neger Los Angeles. — Obzwar viele jüdische Gescnättsinhaber in den sechs Tagen und Nächten, die der rtUfstand in dem Negervi.vrtel Watts dauerte. erhebLehe Verluste erlitten naben, so waren die Aktionen uchi. antisemitisch, wie Charles Posner, Direktor lür gemeindliche Angelegenheiten der Föderation jüdischer Veroän. de in Los Angele.- mitteilte. Ueber gewisse Pressekomme-ntare zu dem antijüdischen Char. kter verschiodener Ausschreitungen ’oefagt, äusserte Posner, dass diese irrig seien. Mehrere der bei den Brandstiftungen zerstörten Geschäfte waren jüdisches Eigentum, von denen einige Neger beschäftigten und andere nicht /vber die Ueberfälle richteten sich nicht gegen die Juden als solche. Die Schäden sind ungeheuer Sie oelaufen sich auf hunderte Millionen Dollar und betreffen nicht nur kleine Geschäfte sondern auch Grossunternehmen die zum Teil Juden gehören. Ioi Rundfunk oeschuldigte ein Redner der Schwär zen Muselmanen die Geschäftsleute in Watts, dass ySie der schwarzen Bevölkerung d.s Geld wegnehmen und damit anderswo leoen“. Aber er erwähnte mit ke nein Wort hierbei ausdrücklich die Juden. (ITA) London: — Unter den Juden Russlands macht sich heute mehr denn je zuvor und in steigendem Masse der Vii unsch bemerkbar, sich mit dem Judentum zu identifizieren, wie ein nordamenkanischer Rabbiner berichtete, der sich auf seiner Rükkehr aus Russland ln Lonaon auf hielt. Rabbi Rafael G Grossman aus Long Bianch, New Jersey, hatte der Delegation von neun Pabbinern angehört, die im Namen des orthodoxen Rabbinei rates von Amerika die Sf wjetunion besuchten. Er wohnte dem Gottesdienst in der moskauer Grossen Synagoge bei, wo drei amerikanische Rabbiner die seltene Erlaubnis bekamen, je fünf Minuten vor den Gläubiger. predigen zu dürfen. Rabbi Grossman, der eigens betonte, er spreche in seinem eigenen Namen und ru< hi namens der Delegatio) berichtete, dass er und seine Kollegen an allen Orten die sie in Russland besucht hatten, mit der grössten Sympathie empfangen woicen seien. Ausser in Moskau waren sie auch in Leningrad, Tbilisi (Tiflis) und Kiew gewesen. Wie er hetvorhob, hätten er und seine Reisegenossen den Eindruck gewonnen, dass ihr Besuch für die Juden ,m allgemeinen und im besonderen für die russischen Juden von grosser Bedeutung war. “Es gibt mehr Jüdischkeit unter den russischen Juden als wir angenommen hat- Verbundenheit zwischen den Juden Russlands und ihren G.ctbensbr ädern in anderen Ländern wäre sehr nützlich unu fruchtbar. Zuan Beispiel könnten mehr fromme Ji.cen die Sowjetunion besucren. Ich meine dabei nicht Reisen, die zur Instph tion oder Verhandlungen dienen, sondern Besuche von frommen Juden, die sich mit ihren Brüdern im Gebet vereinen sollen. Dies tat unsere Delegation, und es war liehen, sich dieser Untersuchung, die gratis ist, zu un terziehen. — Morgen, Sonnabend, und am Sonntag um 8 Uhr 45 beginnt unsere Sportgruppe „Pelota al Cesto“ mit den Vorspielen zu den Wettkämpfen die vom Club Atlético River Plate organisiert ab 5. September ausgetr&gen werden. für uns ein grosses Ereignis — und ich hoffe auch für die Gemeinde der Grossen Synagoge —, als drei von uns auf Aufforderung von Rn üb) Levin in Moskau predigen durften.* Der Rabbi erzählte auch von den ergreifenden Szenen, die sich nach ihrem Besuch in Tbilisi abspielten. Als die amerikanischen Rabbinei ihren Autobus besteigen wollten, um abzufahren, umringten sie die orientalischen Juden, die ihnen die Har.c schütteln wollten und sie mit ihren Umarmungen tast erdrückten. Er äusserte sich auch zu der jüdischen Monatsschrift “Sowjetisch Heimland’’, die seiner Ansicht nach weit eher ein literarisches Blatt se: und die religiösen Bedüv*nissen der russischen Juden nicht befriedigen köure, die vielmehr eine Zeitung brauchen würden wie diejenige die in Rumänien von Oberrabbiner Dr. Mosche Rosen herausgegeben wird. (ITA) Israel koennte Rakete abschiessen Jerusalem: — Israel besitzt heute schon die wissenschaftlichen und technologischen Fähigkeiten, um einen Satelliten in den Weltraum abschiessen zu können, erklärte Prof. A. D. Bergmann, Präsident der is~r jlischen Kommission für Raumforschung. Er fügte hinzu, dass dieses Unternehmen ungeheure Kosten erfordert und ausser einem Prestigezuwachs kein n praktischen Gewinn für Israel bringen würde. Ausserdem, bemerkte er, „hat Israel es nicht nötig, noch mehr wissenschaftliches Pri -tige zu gewinnen als es hon hat“. Kein Versteck Bern: — Kriegsverbrecher haben keine Chance, sieh in der Schweiz verstecken zu können. Die Schweizer Bundesregierung ist nach “iner kürzlich veröffentlichten Stellungnahme davon überzeugt, dai die verfassungsmässigen Bestimmungen des Landes ausreichen, um Kriegsverbrecher von den Grenzen öer Schweiz fernzuhalten ider aber ausweisen zu können. In einem solchen F. 11 könnten ritg Verbrecher den Strafverfölgungs - Behörden ausgeliefert werden. (AWZ) Prozess in Hagen Hagen: — Elf frühere SS-Unterführer und ein ehemaliger Polizei - Oberwaehtmeister werden sich vor dem Schwurgericht vom September an wegen der Ermordung von Juden in dem Vernichtungslager Sobibor im rinischen Distrikt Lublin verantworten müssen. In sobibor, das zusammen mit Treblinka und Belzec um a Tahreswende 1941 —42 errichtet wurde, sind 2o0.00o Juden umgebracht worden. Es wird damit gerechnet, dass der Prozess, zu dem insgesamt 34 Zeugen aas Deutschland, Israel und den1 USA gehört werden oollen, mehrere Monate dauert. (AWZ) Centra - Seminar “para la segunda generación" PROGRAMA 7areunión, 24 de Agosto: Israel, Enfoque Actual y su Gravitación en el Judaismo Mundial. Conferenciante: Prof. Jaime Brandel ULTIMA REUNION con el EX EMBAJADOR MOSCHE TOW MARTES, EL T DE SETIEMBRE ARCOS 2319 (NCI) a las 20.30 hs. Auskünfte im Sekretariat der CENTRA, Vidal 2049, (Gemeindehaus des Culto Israelita de Belgrano> baldmöglichst erbeten. — Zu Rosch Haschanah | erfülle Deine Ehrenpflicht I durch grosszügige Zahlung für die 1 EINHEITSKAMPAGNE , COMITE CENTR0EUR0PE0 DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod'i Sarmiento 2376, til. — T. £, 47-3820 * /