Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2125 (16.7.1965)
- Date
- 1965-07-16
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, lf de Julio de 1965 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVI. — N* 2125 — 5 Jhel*nes, H den alt»n ^lí fr’ Tan, “nd M sogar H V*1 '? des Kftndle % ^türlich y *ád h°chimí,Jln'* ütej, 'iel »«O N, ‘dt01s2ewskialsR 4 eine .**■ übende r •Blc^ ' & °n 82 tv ** » te Werl^Stelleri> S» Sit? en T;lauem<i ^en plate 2ff> 'ab * auf der L fUS*'».*S rS, neDars<«l- ^auernd dM Ko- *ta-. Ro>f Morel] £abei fertig, di# 5?®, sämmiidi Geschehen spielt waren mal dann hoch- Tanz und Musil let Otto Wereographiel). g* »Prechen unterla"der dauernd. Hexensabbat. bIe war so wun- P]e)t, dass man fanden hervor- ■ Trotzdem sei ‘t der als Ausdem eleganten Anstaltsleiter "r einzig Versager, Körniger, Tänzer, ’ollbult-Komö- Andersen als ade gab mit “indringlichen sprechewien ochst persönlg seiner sadin, sogar mit isselung. Dien „Glamourchön für den Marat. doch her und auser Sterbeszelan als seine aoch schöner hat Charlothlafende ge- Aufwachen ehr. Die vier nzer und holler ausserst, Bert Ober- Zimmermann ie Wohlbauer m Zusammenospiel für sich. war, ebenso eting, ein wahin Wahnsinnsdete. le, ob Schiller, odeme Theater, i nur als Unmowar, als morabezeichnet hatjedenfalls nie so ,n. Man muss n Werk einverdoch die Aufisst hin. Man icht versäumen, m war begeistert- Di Karl Kost DER) 16. Tamus n Tamus -XXV 9 18. Tamus amüs Ereignisse der Woche ,< Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) «o u. a. der Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität von Buenos Aires, Dr- Osvaldo Fustinoni. Er fügte hinzu, dass er die Universitäten im Landesinnern zu besuchen plane, und sprach in diesem Zusammenhang von der Universität von Tel Aviv, die heute von 5.000 Studenten besucht wird, deren Zahl sich in den nächsten Jahren auf wonl 15.000 erhöhen dürfte. Der Dichter und Journalist Efraim Talmi bekundete regstes Interesse, möglichst viel über Argentinien zu erfahren, um seine Leser über die Aktivitäten in unserem Lande eingehend informieren zu können. Auf die Bedeutung des wachsenden Handelsaustausches verwies Herr Manuel Graiver, Sekretär der israelisch - argentinischen Handelskammer und Vertreter von Aerolíneas Argentinas ln Tel Aviv7. Diese kommerziellen Beziehungen begannen vor 12 Jahren, und man glaube, dass sie bei weitem ausgebaut werden können. Argentinien und Israel Auf die Frage, warum Argentinien das Land war, welches für diese Art von Kontakten durch nicht offizielle Missionen als erstes ausgewählt worden sei, entgegnete Herr Graiver, dass Argentinien für das israelische Volk von besonderer Bedeutung unter den lateinamerikanischen Nationen ist- Er erinnerte an die jüdische Kolonisation, die hier so ausgezeichnete Resultate zeitigte, und den Unfstand, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung des Landes von Europäern abstammt, was dazu berechtige, von einem Zentrum westlicher Kultur in Lateinamerika zu spreellen. E!r erwähnte auch, dass die Erklärungen über religiöse Gleichheit und gegen die rassische Diskriminierung der argentinischen Regierungen in Israel günstiges Echo finden. Schliesslich betonte Herr Efraim Scheffer, Wirtschafts-Attaché der Israel- Botschaft in Buenos Aires, dass sich wichtige kommerzielle Resultate aus der Tätigkeit dieser Mission ergeben könnten. Er fügte hinzu. dass man wegen der* Trauer um den Tod des ehemaligen Premierministers Mosche Sharett von offiziellen Empfängen für die Delegation absehen werde. Die Mitglieder der Mission werden bis zum 15. Juli hier verbleiben und die sie interessierenden Verbindungen aufnehmen. Einige der Herren werden auch ins Innere des Landes reisen. Ehrung Israels Die erste Sendung des Programms “Este Mundo nuestro’’ der Station LR1 Radio El Mundo, war Israel gewidmet. Der Leiter des Programms Raiil Quiroga, berichtete über seine Eindrücke bei einem kürzlichen Besuch des Landes. Ansprachen des früheren Ministerpräsidenten David Ben Gurion und von Monsignor Georges Hakim, des geistlichen Oberhauptes der griechisch - katholischen Gemeinde in Israel, gelangten zur Uebertragung. Für Radio El Mundo in Kol Israel in Jerusalem aufgenommene Schallplatten verschiedener Kompositionen vervollständigten das Programm. Israelische Wissenschaft An dem alle Jahre stattfindenden traditionellen Ban kett des Argentinischen Comités für das Weizmann -Institut nahmen Vertreter der argentinischen Behörden, der Geschäftsträger der Israel Botschaft und zahlreiche jüdische Persönlichkeiten teil. Dr. Marcos Arsen der Präsident dieser Vereinigung, erläuterte an vielen Beispielen den wissenschaftlichen Fortschritt in Isr tel und betonte, dass die Forschungen des Weizmanr,-Instituts u a die Fruchtbarmachung von Oedland, die Ausnutzung der Sonnenenergie. die Umwandlung von Meerwasser in Trinfcwasser umfassen, die sämtlich positive Ergebnisse zeitigen, welche nicht nur den Israelis sondern der ganzen Menscheit zugute kommen. Auf den aktiven Austausch von Wissenschaftlern zwischen Israel und Argentinien verwies der israelische Geschäftsträger, der gleichzeitig die enge Freundschaft zwischen beiden Völkern hervorhob. Gerchunoff-Preis Der Gerchunoff-Preis des jüdisch - argentinischen Kultur- und Informations-Institutes ist dem Schrifsteller Bernardo Verbitsky verliehen worden. Der Jury gehörten DEINE SPARKASSE DEIN HOBBY STAMPS CENTER 94 ADenby Rd. TEL AVIV P. O B. 4444 ALFREDO STERN MALERARBEITEN DEPARTAMENTOS — BUEROS — HAEUSER Unverbindliche Kosteñvorañschlage für jede Arbeit NEUE ADRESSE: VIDAL 1575 fast Ecke PINO Tel.: 76-7281 y 76-9088 Depósito: V. DEL PINO 2639 und V. DE LA PLAZA 1779 folgende Persönlichkeiten an: Frau Fryda Weber de Kurlat in Vertretung der Facultad de Filosofía y Letras der Universität Buenos Aires und die Herren Avelino Herrero Mayor für den Circulo de la Prensa, Carlos Viilafuerte für den argentinischen Schriftsteilerverband, Isaac Lublinsky für das IJA und José Isaacson, Redaktionssekretär der Zeitschrift “Comentario”. Die Wahl fiel einstimmig auf Verbitsky, dessen Schaffen von dem humanitären Ideal des Verfassers des Buches “Gauchos Judíos” durchdrungen ist. Frühere Träger des Gerchunoff-Preises waren Pablo Rojas Paz, Samuel Eichelbaum, Manuel Mujica Lainez, David Viñas, Rodolfo Mondolfo, José Pedroni und José Isaacson. Der diesjährige Preisträger hat sich in der argentinischen Literatur einen geachteten Platz errungen, und viele seiner Bücher sind schon früher mit Preisen ausgezeichnet worden. Der Gerchunoff-Preis ist ihm für seinen Roman “iEB difícil empezar a vivir” zuerkannt worden. EIN BISCHOF BESUCHTE NAZARETH Tel Aviv. — Die Zeitung „Haaretz“ brachte einen Bericht ihres Korrespondenten in Nazareth, in dem die überaus judenfreundliche Haltung des libanesischen maronitischen (mit Rom unieirfeen) Bischofs Joseph Huri anlässlich seines Israel - Besuches zum Ausdruck kommt- Bei seiner Predigt vor den Mitgliedern der maronitischen Gen.ein de in Nazareth verteidigte Bischof Huri das „Judenschema” des Vatikanischen Konzais gegen alle Angriffe von arabischer Seite: er dementierte die unter arabischen Christen mit tendenziöser Absicht verbreiteten Gerüchte, das Kon. zil habe die Absicht, das Neue Testament zu „verbessern” und gewisse Abschnitte daraus zu eliminieren. Bischof Huri sagte, es würden keine Aenderungen vorgenominen werden; allei-- man würde dem gläubigen Christen klar machen, es sei seine Pflicht, nicht zu hassen und nicht an Rache zu denken. > Man müsse, so führte er aus, den Christen in Erinnerung bringen, dass die Eltern Jesu und auch seine .Türe sich zur jüdischen Religion be¬ Musik in Buenos Aires Platzmangel verhindert uns, über das ausserordentlich bunte und vielfältige Musikleben ausführlich zu hpriehfpri. DIE KUNST DER FUGE wurde in einer Veranstaltung vom „Mozarteum Argen tino“ in der Version für zwei Klaviere von Tila und John Montes gespielt. Das theoretisch - abstrakte Opus, von Johann Sebastian Bach niemals zur Aufführung bestimmt, hörte man durch das wie stets ernst und gediegen musizierende Pianistenehepaar in ergreifendkonzentrierter Form. Es war vom Guten das Beste. ★ HANS RICHTER-HAASER stattete Buenos Aires seinen dritten Besuch ab. In Rezitalen -in „Wagneriana*, „Mozarteum“, Teotro Colon, und als Solist mit dem Nationalen Symphonie-Orchester — 2. Brahms Klavierkonzert unter Leitung des polnischen Dirigenten Jan Krenz, über dessen Zyklus allein schon eine Kritik fällig wäre — begegnete uns der berühmte Pianist in Programmen, die in ihrer Mehrzahl wieder auf Beethoven abgestellt waren. ★ TEATRO COLON „Werthei"“, die veraltete und abgegriffene, unfreiwillige Persiflage über Goethes Jugend, aus der Feder von Jules Massenet wurde leider wieder gespielt. Jean Four net bot am Pult eine langatmige, korrekte Version mit dem ebenso spielenden Colön-Orchester, und der uns von den „Carmeliterinnen“ her als ausgezeichneter Regisseur bekannte Maurice Jaccjuement vermochte der unbeschreiblichen Langeweile der Oper nicht Herr zu werden, ★ „Boris Godunow“ in der sachlichen, jegliche notwendigen Temperamentsausbrii che vermeidenden Stabführung von Bruno Bartoletti — warum hört man immer wieder die Rimsky-Korsakov sehe Einrichtung und niemal die neue von Shostakowitsch? — wurde dank der grandiosen Neuinszenierung von Ernst Poettgen zu einem grossen Ereignis. Der Regisseur, welcher über 400 Personen (verstärkter Chor und Komparserie) auf die Bretter brachte, war meisterlicher Beherrscher der eindringlichen Massenszenen ★ „Tosca": Wieder stand der veristische unverwüstliche Kassenreisser auf der „cartellone” und füllte unser „primer coliseo“ bis an sämtliche Ränder. Eine Luxusbesetzung wie selten, »ine Französin, 2 USA-Stars, mit Ausnahmen des italienischen Dirigenten Bruno Bartoletti — er leitete die Aufführung mit Schwung — kein Landsmann des Komponisten auf der Bühne. Regine Crespin: imposante Erscheinung als „Flora Tosca“ mit zuweilen etwas ermüdeter Stimme. Richard Tukker, dessen strahlender „Cavaradossi“ wiederholt minutenlang die Vorstellung mit Applausssalven unterbrach; Cornell MacNeil als mächtiger „Scarpa“ in Erscheinung, Stil, spiel und Stimme- Das Colon - Orchester hielt sich gut, der Chor unter Tullio Boni, unnötig zu sagen, klang herrlich. Koiventionelle Regie führte „Prinzgemahl” Lou Bruder (Mme. Crispins s’apelle Bruder, sodass der Mann der Bruder ist). Curt B. M. Weissstein kannt haben- Er erklärte dann wörtlich: „Wir müssen der jüdischen Religion eine historische Schuld abtragen.” Der Widerstand er arabischen Kirchenfiiioter in den Nachbarländern gegen das Judenschema habe mit religiösen Erwägungen nichts zu tun: er komme nur aus der Angst, dass sich Menschen finden könnten, welche dieses Dokument als politischen Akt der Kirche deuten. Die Einheitskampagne teilt mit: DIE EINHEITSKAMPAGNE APPELLIERT AUCH AN SIE! Im zentraleuropäischen Comité der Einheitskampagne sind ausnahmslos alle Institutionen unseres Sektors vertreten und arbeiten in harmonischer Weise seit vielen Jahren gemeinsam für den Keren Hajessod. Diese Zusammenarbeit hat die erfolgreiche Arbeit er möglicht, die immer wieder von den Zentralinstanzen der Campaña Unida anerkannt wird. Wir bemühen uns, unseren Freunden an dieser Stelle stets ein objektives Bild unserer Tätigkeit zu geben, und so sagen wir auch heute wieder", dass wir selber mit unserer Arbeit solange nicht zufrieden sein können, solange es Menschen gibt, die nicht zu unseren Beisteuerern gehören. Deshab wenden wir uns immer wieder an unsere Freunde mit der Bitte, nicht nur selbst sofort zu zahlen, sondern in ihrem Bekanntenkreis auf die Notwendigkeit einer schnellen und grosszügigen Beisteuerung für die Einheitskampagrre aufmerksam zu machen. Wrr wenden uns an Jung und Alt! Jeder ist verpflichtet, seiner“ Ehrenpflicht nachzukommen und uns keine „Almosen” zu überweisen, sondern eine Zahlung, die wirklich seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten entspricht. Die Einheitskampagne appelliert auch an SIE! Antworten Sie sofort! Mahnung zur Toleranz London: — Kardinal Heenan, Erzbischof von Wes fern inster, forderte in iner Predigt in der gleichnamigen Kathedrale zu religiöser Toleranz auf. Er nahm auf das gegenwärtig der.. F la_ ment vorliegende Gesetz gegen rassische Diskrir.iina. tion Bezug und bemerkte, dass auch Gesetze nicht die Liebe zwischen den Menschen erzwingen könnten. Auch zum Antisemitismus nahm der Kardinal Stellung, als er sagte: „Wenn wir heute die Neger verfolgen . der die Indianer von ihrem B »den vertreiben, so werden wir morgen Synagogen verbren. nen und politische und religiöse Intoleranz üben.” (OJI) Ihr guter Freund an kalten Tagen der CARLTON- MANTEL in moderner und klassischer Form. AQUATITE, der Gabardin Mantel für höchste Ansprüche, mit aus* wechselbarem Mohair. Und wenn Sie Mass* kleidung wünschen, erst recht zu CARLTON. Grossauswahl in Fertig* kleidung — Stabiloform* Anzüge. Fachgeschaeft für Herrenkleidung €ht\£ie»t ERNST KOPPEL Maipu 982, TE 31 7845 50 Meter von Plaza San Martin mit vielen Verbiu* düngen und Parkplätzen. JUAN JULIUSBURG MALERARBEITEN 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646 ICHERHEIT 0LIDARITAET! EINHEIT PAGNE COMITE CENTR0EUR0PE0 DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) Sarmiento 2376, NI, — T. E. 47-3820