Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2124 (8.7.1965)
- Date
- 1965-07-08
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE üionrail PUEÏ KKEDON 2190 — 1’ tea- J&JkMtxiKjCiJsA&elUa T E. 83 2613 Año XXVI. BUENOS AIRES, JUEVES 8 DE JULIO DE 1965 N® 2124 VERLAGERUNG DER FRONTEN Die Vorgänge in Nordafrika haben offensichtlich einen grosseren Einfluss auf die Lage im Vorderen Osten genommen, als man ursprünglich annehmen konnte. Erneut und immer wieder muss man darauf hinweisen. daiss es nicht empfehlenswert ist, Prognosen auf lange Sicht zu stellen. Dass Ben Bella gestürzt wor den ist. bedeutet auch dann eine Niederlage für Nasser, wenn es gelingen sollte, ihn aus dem Kerker zu befreien und an die Macht zurückzubringen. Alle Entwicklungen in den letzten Jahren, die von Nasser begonnen wurden, haben zu keinen für die Aegypter oder die arabischen Länder erfreulichen oder zufriedenstellenden Ergebnissen geführt. Die Lage ist unsicher, wie seit langen Zeiten. Aber alle Erschütterungen haben die Position Nassers nicht zu ändern vermocht. Er ist der nach aussen erfolgreiche Politiker, der in Kairo die grossen Staatsmänner am laufenden Band empfängt. ES ist schwer zu sagen, worauf das Geheimnis dieses Erfolges beruht. Mit persönlichem Charme allein lässt »ich das nicht erklären. Die Yemen-Frage ist für Aegypten zu einer Art Schicksalsfrage geworden Die Intervention Nassers in eineu befreundeten Land, die an sich kein Novum und noch nicht einmal eine Sei tenheit darstellte, hatte zunächst zu ernsten Auseinandersetzungen in der Arabischen Liga geführt. Nur langsam drangen Nachrichten durch, dass die von Nasser gemeldeten Siege in der Wüste nur Propaganda waren, um die Bevölkerung und die Oeffentlichkeit über die wahre Lage hinwegzutäuschen. Nassers starker Vasall im Yemen war der durch Revolution zur Macht gekommene Präsident Abduliah Al-Sallal, eine Art yemenitischer Ben Bella. Sallal sitzt war noch nicht, jedenfalls wissen wir es nicht. Wohl aber hat Al-Sallal grosse Schwierigkeiten im eigenen Lager, nachdem Ahmed Mohammed Noman zum Ministerpräsidenten ernannt worden war. Man vermutet, dass Ahmed Mohammed Noman versuchen wird, durch einen Ausgleich den inneren Frieden des Landes wiederherzustellen, falls hierfür überhaupt Möglichkeiten vorhanden sein sollten. Der verlängerte Krieg im Yemen schwächt Nassers Position oder müsste sie schwächen, denn hier hat er grosse Aufwendungen und ungeheure Schulden gemacht. Statt seinen ägyptischen Untertanen den .Endsieg“ im Yemen melden zu können, präsentiert Nasser die einflussreichen Staatsmänner aus dem Osten, vor allem Chou En-Lai und Sukarno. Ohou En-Lai vertritt immerhin die grösste Nation der Erde, die grosse Unbekannte, das Land der Zukunft, wie es bezeichnet wird. Wenn solche Persönlichkeiten sich mit Nasser beraten, so kann dies seinen Eindruck auf die arabischen Länder nicht verfehlen, obwohl die innere Schwäche deutlich sichtbar wächst. Aber nicht nur Chinesen Und Indonesier sind wie die „dei ex machina“ aufgetrevou B. B. ten, wie unerwartete Rettungsengel, a/uch die Amerikaner meldeten sich hilfsbereit zur Stelle, um dem ägyptischen Diktator in seinen finanziellen und sonstigen ökonomischen Schwierigkeiten zur Seite zu ste hen. Sicherlich haben die Herren des Weissen Hauses Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen, als sie vor aller Welt verkündeten, Nasser werde Keine Lebensmittel mehr erhalten. Die unglückselige Dulles - Linie ist noch nicht verlassen werden. Nasser kann also seine alte „Schaukelpolitik“ ruhig fortsetzen. Eissen und Geld liefern die Amerikaner, die Waffen erhält er aus Moskau, die Ratschläge aus Peking. Dass es die Amerikaner SAMUEL selbst sind, die — wahrscheinlich gegen ihren Willen — entscheidend dazu beitragen, dass die Unruhe weiter besteht, dürfte kaum zweifelhaft sein. Dabei sprechen einflussreiche amerikanische Staatsmänner von der Notwendigkeit, im Nahen und Mittleren Osten stabile Verhältnisse zu schaffen. Aber über Reden , hinaus geschah bisher nichts in dieser Richtung. Dass die anti-israelische Hasspropaganda in den Setzten Tagen nachgelassen hatte, war durch die anderen im Vordergrund stellenden Ereignisse verursacht. Das Tauziehen um die „Zweite Bandung - Konferenz“, die Beratungen mit den Asiaten, die düsteren Wolken, die für Nasser im Yemen heraufzogen, drängten die üblichen Drohungen gegen Israel zurück, die im Laufe der Zeit schon zu Routine-Akten ge worden waren. Auf diesem Umwege ist auch die Diskussion um das Jordan-Wasser vertagt worden. Nasser will diese Frage wieder anschneiden, wann es ihm gefällt. Allein aus diesem Vorgehen ergibt sich, dass es sich hierbei nur um ein Politikum handelt, jedenfalls für ihn. Das Wohlergenen der Völker wird solchen politischen Schachzügen unberge ordnet. Obwohl diese Manöver offen vor sich gehen, fördern die Amerikaner durch ihre Hilfspolitik ein Vorgehen, das gegen jedes Interesse der beteiligten Nationen verstösst, die dem politischen Machtrausch eines einzelnen übergeordnet oder gar preisgegeben werden. WIE ICH ES SEHE Vom leeren Himmel von JEHUDA GOTTHEMER (Dieser Aufsatz stellt den Abscnluss der Betrachtungen „Im Angesicht des Tooes“ und „Ohne jeden Widerstand?“ dar). — Der bekannte Ghettokämpfer Jizchak Zuckermann sagte bei seiner Zeu genvernehmung im Eichmann-Prozess: „Wir waren Kämpfer, Pioniere für Zion, und wir waren am Leben geblieben Das war eine solche Schande; wir schämten uns vor uns selbst. Aber einige Kameraden sagten damals: Das kann doch nur noch ein paar Tage dauern “ Sie meinten damit den Tag, an dem auch sie von den Deutschen getötet und dadurch auf die natürlichste Weise von dieser Beschämung, so lange am Leben geblieben zu sein, befreit würden... Diese Noch-Nicht-Ermordeten empfanden es also als eine Schande, noch zu leben. Hierin dürfte wohl nicht nur ein formeller, sondern der höchste Ausdruck brüderlicher Solidarität liegen. Und wenn jeder einzelne unter uns noch eine Regung für das unsagbare Elend in seinem Herzen verspürt, so wird er zugeben müssen, dass er selbst ein solches oder ein ähnliches Gefühl empfindet, wenn er an das furchtbare Schicksal seiner Nächsten denkt. Wie lebensecht und lebenswahr diese Worte Zukkermanns sind, kann man entnehmen, dass zur gleichen Stunde in grosser Entfernung ein anderer Jude, Perez Goldstein, von den gleichen Gefühlen durchdrungen war. Goldstein war gemeinsam mit einem anderen Leidensgefährten von polnischen Freunden versteckt worden, wann immer Gerüchte umgingen, dass eine Aktion zu befürchten ist. Einige Male hatten sich diese Gerüchte als unrichtig erwiesen, aber eines Abends erfuhren sie von ihren Wirtsleuten, dass wirklich eine Aktion vor sich gegangen sei. Und Goldstein vermerkte in seinem Tagebuch; „Wir schämten uns beide, einander anzusehen.“ | Einfache Juden schämten i sich, dass sie noch am Le-! ben waren, während andere | ermordet oder verschleppt wurden. Eis mag manch’ ei- ' nen gegeben haben, der sich von diesem brennenden Gefühl der Scham gequält fühlte und das Schicksal der anderen bewusst teilen wollte. Wer hätte nicht ohne Erschütterung das Buch „Der Letzte der Gerechten" gelesen, in dem vön einem jungen Manne erzählt wird, eben dem „Letzten der Gerechten“, der bewusst mit den anderen in die Gasöfen von Auschwitz ging War das ein Einzelfall? Wie viele Väter haben die Möghchkei ihrer Errettung durch Flucht oder auf anderen Wegen abgelehnt um nicht ihre Frauen und Kinder im Stich lassen zu müssen? Wie viele jüdische Mütter haben ihre Kinder gegen die Nazisebergen verteidigt und sie nicht her gegeben, bis man sie niedermachte? Wie viele Entern sind mit den Kindern mitgegangen, die man bei diesen abscheulichen „Selektionen“ auf den Weg des Todes geschickt hat? Unter diesen Umständen davon zu sprechen, dass die Verfolgten und dem Tode Geweihten feige gewesen wären, ist frevelhaft und eine Schändung ihres Andenkens! Eis ist wahr, und dies muss hier in dankbarer Anerkennung einer Ehrenschuld gesagt werden, dass es auch Nichtjuden gegeben hat, die in menschlicher Solidarität den Weg in den Tod mitgegangen sind. Der Dichter Hoehhuth spricht von einem jungen Geistlichen, der das Kreuz auf sich nahm, um mit Worten christlicher Doktrin zu sprechen. Auch das waren Gerechte, die durch ihre Menschlichkeit den Glauben an die Menschheit verteidigten und durch ihren Tod das Unrecht der anderen zu sühnen sich bemüht haben. — In dieser Hölle des Unterganges, deren Schrecklichkeiten nur von denen wirklich empfunden werden können, die durch dieses Tal des Leidens geschritten sind und meist auf unerklärliche Weise tausendfach vom Tode gerettet wurden, flehten die Menschen in ihrer Verzweiflung, in ihrer Not und in ihrer Angst, in GERUECHTE AUS DEM VATIKAN New York. — „New York Times" berichtet aus Rom, dass man sich erzählt, Papst Paul VI. habe angeordnet, die vatikanische Erklärung über die Juden von der nächsten Konzilssitzung zu streichen. Elin Sprecher des Kardinals Amleto C.cognani, vatikanischer Staatssekretär und Chef der Koordinierungs-Kommission für die Aufstellung der Tagesordnung, lehnte es ab, sich zu der Information zu äussern, dass der Papst die Kommission durch ein Schreiben anwies, die Deklaration aus der Tagesordnung zu entfernen. Die Nachricht beruft sich auf die Aussage hochstehender Persönlichkeiten, dass die Deklaration gegenwärtig „einer Prüfung unterzogen wird“. Unter norma len Bedingungen müsste die Deklaration mit den geringen Abänderungen, die vom Sekretariat für die christliche Einheit schon vorgenommen wurden, ohne neuerliche „Prüfung“ zur endgültigen Abstimmung gelangen. Die Tatsache, dass eine „neue Prüfung“ stattfindet, so betont die „New York Times“, scheint die Gerüchte zu bestätigen, dass der konservative Flügel der Küche und der antiisraelische Druck der arabischen Staaten mit Erfolg gegen die Deklaration agitieren. Diese Meldung wurde schon am nächsten Tag aus Vatikankreisen dementiert. (ITA) Unterschiede zwischen Juden? D*-. W.: — Der Herr Finamsminister sagte: „Aus dem Blickfeld der deutschen Wiedergutmachung ist es nun einmal ein grosser Unterschied, ob ein Verfolgter unmittelbar durch deutsches Staatsreoht i*m Inland betroffen wurde oder ob es sich um Menschen handelt, die im Zuge der Kriegsereignisse nach der deutschen Besetzung fremder Länder in den unheilvollen Strudel der Verfolgung hineingerissen wurden.“ Der Minister begründete diesen Standpunkt: „Bei diesen Fällen handelt es sich reohtlich, nicht nur nach unserer Meinung, um ein Reparationsproblem. (Dieses Wort „Reparationsproblem“ erschien im Fettdruck). — Die Berücksichtigung dieses Personenkreises im innerdeutschen Entschädigungsrecht stellt deshalb eine freiwillige und zusätzliche Wiedergutmachungsleistung der Bundesrepublik dar, fiir die m ,ralisehe und humanitäre Erwägungen massgebend sind Dabei kann es sich nur um eine nach Art und Umfang oeschränkte Entschädigungsregelung handeln, nicht um eine volle individuelle Einbeziehung dieses Personenkreises in das Gesetz.“ — Diese Ausführungen können wir von unserem jüdischen Standpunkt nicht akzeptieren. Sie machen einen zweckbedingten Eindruck und stehen in mancher Hinsicht mit den Tatsachen der bisherigen Gesetzgebung nicht im Einklang. Wenn wir aber nur für einen kurzen Augenblick unterstellen würden, dass das vom Minister verkündete Prinzip angenommen wird, bleiben einige Fragen offen: Aus welchen Gründen hat man auch für die im deutschen Inland begangenen Unrechtshandlungen Ausschlussfristen festgesetzt und sich geweigert, den Nachzüglern, die eine ,rechtzeitige“ Anmeldung versäumt haben, durch das Scnlussgesetz die Möglichkeit einer Nachmeldung zu geben? — Aus welchen Gründen hat man z. B. den Begriff der Deportation einengend ausgelegt, sodass gerade diejenigen, deren Angehörige in deutschen inländischen Konzentrationslagern umkamen, durch die Praxis der Aemter und der Gerichte schlechter gestellt waren, ohne dass von »höherer Stelle“ etwa durch eine Ländervereinbarung eingegriffen wurde? — Das sind nur zwei Beispiele, die dem Minister bei seiner Begriffserklärung und seinen juristischen Deduktionen Unrecht geben. Dass es aber den vom Minister konstruierten Gegensatz zwischen Juden im deutschen Inland und Juden im besetzten Ausland geben würde, müssen wir aufa schwerste zurückweisen. Das mag für Kriegsschäden ausserhalb des ehemaligen deutschen Reiches gelten, niemals aber für die an Juden begangenen Verbrechen. Hier handelt es sich keinesfalls nur um ein Reparations- Problem. Denn die Juden standen ausserhalb jeder Rechtes, sogar ausserhalb des Kriegsrechtes. Sie wurden verfolgt, ausgeplündert, geschunden und ermordet, weil sie Juden waren. Diese Verfolgung vollzog sich ausserhalb des sonstigen Kriegsgeschehens. Sie wurde nicht von den Armeestäben, sondern von der nazistischen Hierarchie, insbesondere den Führern der SS und sonstigen Gestapofoimationen beschlossen und systematisch betrüben. Die vom Minister vorgetragenen, unrichtigen rechtlichen Gesichtspunkte bleiben auch dann unrichtig, wenn; man versucht, das Problem mit moralischen odei (und> humanitären Erwägungen zu verkleiden. Seit wann gibt es eine begrenzte Moral oder eine beschränkte Humanität? — Im Angesicht der NS-Verbrechen an Juden in Polen oder sonstwo davon zu sprechen, dass diese Menschen keinen direkten Rechtsanspruch hätten, sondern eine magere Wiedergutmachung nur nach „moralischen oder humanitären“ Gesichtspunkten erhalten sollten, ist ein Hohn. Mit diesen Argumenten werden die „post 53-Fä’le“ also diejenigen Opfer nazistischen Unrechts abgefertigt, die erst nach dem 1. 10. 1953 aus Ländern hinter dem „Eisernen Vorhang“ auswandem konnten. Sie bekommen kein Recht, sie erhalten im Verhältnis zu dem aa ihnen begangenen Verbrechen nur eine Zahlung aus dem für sie geschaffenen Härtefonds. Einer individuellen Regelung standen, so sagte der Minister, „schwerwiegende rechtliche, verwaltungsmässige und finanzielle Gründe entgegen“ Jede Analyse muss ergeben, dass es finanzielle Gründe gewesen sind, die sich einer dem Recht entsprechenden Wiedergutmachung in diesen Fällen entgegenstellten. Die post-53er, wie sie allgemein genannt werden, sind selbst gegenüber den vor 1953 nach dem Westen gekommenen nichtdeutschen Juden aufs schwerste benachteiligt worden. Wie kann man dann noch von Reoht sprechen? ihrer Sorge und Hilflosigkeit für das Leben ihrer greisen Eltern, ihrer Frauen und ihrer kleinen Kinder zum Ewigen, aber er erhörte ihr Gebet nicht. In dieser furchtbaren Oede brach die innere Welt des Juden zusammen, der sich täglich und stündlich die Frage vorlegte, wie Gott, wie unser Gott, wie der Vater im Himmel, dem ruhig zusehen könne, was auf Erden mit einem Volke geschah. Ich gestehe, dass mich bei der Durchforschung der kaum noch zu übersehenden Literatur über die Schreckenszeit dieses Thema am stärksten ergriffen hat, das von K. Schabbetai mit einer meisterhaften Darstellungskraft behandelt wird, die in der Einfachheit der Schilderung dieser Problematik liegt. Eh“ berichtet vom Rabbiner von Klausenburg, dessen Glauben an Is raels Erwählung erst im Lager sich gefestigt habe Aber dieser vom tiefsten Glauben erfüllte Mann war in der Minderhet, stellt Schabbetai fest. „Die grosse Mehrheit, ja, man kann wohl sagen, fast alle, waren bis in den Grund ihrer Seele hinein verwirrt und verstört. Damals, in jenen Schreckenstagen, war es allzuschwer, die Anschauung und das Vertrauen des Rab¬ bis zu teilen.“ — „Die Juden, um die es hier (Schluss auf Seite 2> IMMER WIEDER HAKENKREUZE Bonn. — Neue antisemitische Ausschreitungen werden aus Westdeutschland gemeldet. In Morsbach in der Nähe von Köln wurde das Denkmal für die Toten der beiden Weltkriege mit antisemitischen Inschriften beschmiert. In Heilbronn sind Hakenkreuze an die Mauern mehrerer Häuser gemalt worden, die an ein von Familien der nordamerikanischen Verwaltung bewohntes Gebäude grenzen. Nach Aussage der Polizei waren die Täter amerikanische Kinder, die sich einen Spass machen wollten. 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