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Jüdische Wochenschau · 1965-07-02 · 2123 (2.7.1965) · p. [Seite 6]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2123 (2.7.1965)
Date
1965-07-02
Page
[Seite 6] (sequence 6)
Language
German, Spanish
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Die Gott suchen in Israel LITERATURA i. Ole regelt Wallfahrer) nach Zion gab es zu allen Zelten. Als das Volk auf eigenem Boden „unter seinem Wein- Stock, unter seinem Feigenbaum“ lebte, zogen sie nach Jeruschalayim; als sie schon verstreut ausserhalb des Landes rings um die Küsten des „Grossen Meeres“ sassen, trieb sie die Sehnsucht „einmal den Tempel auf dem Beige Moria zu sehen" als schwarze Nacht des Mittelalters die Juden entrechtete, ■ogen Auserwählte nach dem „Heiligen Lande“, um , seinen Bilden küs>en zu dürfen und mit ihren Füssen die Erde treten zu können, auf der die Propheten das Volk er- Bogen hatten“, wenigstens Sterben zu dürfen auf geweihtem Boden, um schon dort zu sein, wenn der Me- BOhiach zum neuen Leben in einer besseren Welt rufen wird, war die Sehnsucht Zehntausender. Alle vereinte die Ldee von der Einzigartigkeit, vom Anderssein Frez Israels. Es war ihnen ein Tor des Himmels. Die Touristik bringt heute nach Lsrael eine hundertfache Zahl von Menschen im Vergleich zu vergangenen Epochen. Das Band zwischen dem Juden der Gola und dem Staate Lsrael ist enger und lockerer geworden. Enger, weil der Kontakt vielfacher, häufiger ist als er je zuvor sein konnte. Jet-Fugzeuge verbinden uns mit I ydda. während anderthalb Tagen ist die Reise getan — die Reise, aber nicht die Aliya. Das Band ist lockerer, denn man bewundert den wirtschaftlichen und politischen Fortschritt, die Fülle der wissenschaftlichen und erzieherischen Institutionen und steht erstaunt vor modernen Synagogen, Fabriken und Krankenhäusern Aber der Anspruch an den Menschen ist geringer geworden, fast auf den Nullpunkt gesunken. Wer nicht die Konsequenz zieht, sich und seine i'amilien nach Israel zu verpflanzen, und andere, neue und schwierigere Lebensbedingungen auf sich zu nehmen bereit ist, kehrt nicht als gewandelter Mensch von seinem Eesuch im Lande zurück. Wir sind tioh, wenn er mit gewandeltem jüdisch-politischem Aspekt zuiückkehrt und die Verpflichtung spürt, seine freiwilligen Steuern al6 Jude an Israel zu bezahlen und andere dazu zu veranlassen; noch grösser ist unsere Freude, wenn er duich das Wort der hebräischen Sprache in Israel angelegt, mit Scham seine mangelnde Bildung zur Kenntnis nimmt und beginnt, Ivrit und Tora zu studieren. Aber wer von all den Flug- und Schiffstouristen ist durch die Berührung mit dem „Heiligen Lan de“ ein gewandelter Mensch geworden? Wer hat in Medinat Israel den Freund geixoffen, der den Anruf G'ttes vernommen und aufgenommen hat? II. Nachdem viele Bücher über die gesellschaftliche wirtschaftliche und politische Entwicklung Israels geschrieben wurden, wagte es ein Reform-Rabbiner aus den USA (Heibert Weiner „The Wild Goats of Ein Gedi — A Journal of Religious Encounters in tbe Hoiy Land“ Meridian Books 1963, New York), sich auf die Suche nach der religiösen Anrede im „Heiligen Lande“ zu machen. Wählend mehrerer Jahre Desuchte Weiner nicht nur das land, sondern auch seine Leute, studierte mit Eifer und Behagen alle Ansätze eines religiösen Bewusstseins bei Juden, Christen und Mohammedanern. Es sind keine ephemeren Interviews mit berühmten Menschen, die um der Personen willen interessant sind, sondern es wird hier ein Querschnitt dessen eegeben, was dem leisen, suchenden OLAMENU“ TEL AVIV POB 3002 ISRAEL NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina I., Grœsoktavformat — 180 Textseiten — 42 Bildertafeln 239 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe $ 35.00 GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina II., Grossoktavformat — 232 Textseiten — 51 Bildertafeln 457 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe $ 35.00 SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG GOLD: Geschichte der Juden in Wien ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: Vor Erscheinen $ 20.—, nach Erscheinen S 30. BILDPROSPEKT KOSTENLOS DURCH; Edition „OLAMENU“ TEL AVIV. P.O.B. 3002, ISRAEL Alle Publikationen erscheinen in deutscher Sprache Die Preise sind in U$A-Dollar angegeben. Beobachter sichtbar geworden ist. Es werden die Körner von der Spreu getrennt und dem Leser Einsicht in die verschiedenen stiuen Zirkel gegeben. Ernüchtert erfährt der Leser von der rein poetischen Auffassung'ihrer Aemter, die die Würdenträger der verschiedenen christlichen Kirchen und Sekten in ihrem Herzen hegen, die sich weniger als Hirten ihrer Heide, die sie als dumm und unintelligent ansehen, ilenn als Verteidiger von kirchenpolitischen Interessen fühlen. Ob es sich um den Griechischkatholischen Bischof Georges Hakim handelt, der 20.000 Gläubige im Gefolge hat, oder um den Erzbischof Isidoro. der 17.000 Griechisch-Orthodoxen vorsteht, oder um die Repräsentanten der römisch - katholischen Kirche, immer wieder ertönt dieselbe Melodie: „Für den Glauben ist es wohl besser das Heilige Land zu besuchen, aber nicht in ihm zu wohnen“ oder „Wenn man zu nahe am Heiligen ist, merkt man es nicht mehr“ oder „Hier ist kein Heiliges Land, hier gibt es nur Heilige Stätten“. Mit dieser Haltung wird natürlich der Born religiöser Offenbarung verschüttet. Beim Islam, der die Trennung vom religiösen und politischen Bezirk an sich schon seit seiner Konzeption nicht kennt, ist Religion und Nationalismus eines geworden, wobei natürlich das vornehmlich Religiöse in der Ausübung der traditionellen Riten völlig in den Hintergrund gedrängt wurde. Aufschlussreich ist ein Gespräch, das Weiner mit dem Kadi von Akko führte. Nach Mängeln des religiösen muselmanischen Lebens im Staate Israel gefragt, antwortete er prompt: „Die Türken konnten wir nicht leiden, aber wenn ein Festtag war, kam der Pascha in seiner roten Uniform mit militärischer Eskorte und nahm an unserer Freude teil..." — Nach dem Gebet in der Moschee, aus dem der Araber — voller Ungeduld wegen der ständigen Gebetswiederholungen — den jungen Rabbiner herauszog, gestand Shoukri: „Trotz alledem, es bringt einem etwas wieder in Erinnerung das spürt man hier in der Brust.“ III. Licht brennt in ihrer Kapelle in Erinnerung an Die Nazi-Opfer. Teile des Yom kipr pur Machsor beten sie an diesem Tage. Auf intellektueller Hohe, weniger durch Emotion als durch Absurdität uns berührend. stehen die Diskussionen die Weiner mit Karmeliter-Mönchen — einer von ihnen jüdischer Familie entsprossen — um das Mysterium jüdischer Existenz geführt hat. Hier und anderswo gibt es religiöse Ansätze und Absichten aber sie sind Anliegen einzelner und keine Züge im Antlitz bestimmter Gruppen im Heiligen Land. IV. Der Autor Weiner bekennt, dass die Kontakte mit den Vertretern des Islam zu knapp waren, um nicht doch verborgene Quellen einer neuen Religiosität aufdecken zu können; wie er solche sowohl unter katholischen Mönchen als auch unter den protestantischen Nonnen von Darm Stadt kennen lernen konnte. Die Beschreibung des katholischen Ordens der „Bescheidenen Brüder und Schwestern Jesus“, die auch inmitten der Israel-Gesell- Schaft arbeiten, ohne Sich die Zurückgezogenheit des Klosters zu gönnen, und die diversen Begegnungen, die Weiner mit diesen Menschen im Israel-Alltag, sogar bei „Traempen“, hatte, sind aufschlussreich. — Die Aktivität der in unseren zentraleuropäischen Kreisen schon eher bekannten Missionarin Lily Wresohner aus Haifa (von orthodoxer deutsch jüdischer Herkunft) wird im Zusammenhang deT Reue-Aktion deutscher Protestanten geschildert, die nach Israel gehen um beim Aufbau zu helfen (ohne Missions-Absichten!) „Wir sind hier, weil wir gegen das jüdische Volk gesündigt haben Das Leben, das geopfert worden ist, können wir nicht ersetzen. Doch möchten wir beweisen, dass wir in Sorge sind." Yom kippur ist Ihr Fasttag geworden, ein ewiges Auf dem gesellschafthch dürftigen Nährboden, aber bei einzelnen doch fruchibarem Grund religiöser Erfahrung entfaltet sich eine Fülle eigenartiger Erscheinungen, von denen man jedoch nicht sagen könnte, dass sie zukunftsträchtig für die geistige Entwicklung des christlich mohammedanischen Sektors Israels sein können. Docl^ auf diesem Hintergrund hebt sich das so oft geschmähte Wesen religiöser Realität unseres Jischuw in Zion ab. Von Amram Blaus „Neture Karta“ die den . Judenstaat“ als unerlaubtes Vorgreifen dem Kommen des Messias’ ablehnen, bis zu den „Yuvaliten“ einer ernst zu nehmenden Kollektivität von Theosophen, die ihr Lebensideal in einer Gemeinschaftssiedlung realisieren, findet man eine Darstellung des gesamten Panoramas jüdischen Lebens in Weiners Buch. Sehr wohl hat der Autor daran getan, dass er sich nicht auf die als religiös frei oder orthodox . definierten Anschauungen beschränkt hat, sondern geistige Erscheinungen des Israe’i-Kulturlebens wie Bi bei-Wett bewerbe. Arc-häologie-Beeeisterung. soziale Ideale wie Kibbuz-Bewegung. Folklore und Volkstanz unter seine kritische Lupe genommen hat, um ihre Motive und Sehnsüchte zu erläutern und auf ihren eventuellen religiösen Gehalt zu untersuchen. Denn im Gegensatz zu dem dürren Ergebnis der Untersuchungen im nicht-jüdischen Sektor ist es dem Autor gelungen, das unbestimmbare „Verlangen“ im Herzen der Israeli-Menschen fotografisch wiederzugeben, die bei all ihrem Materialismus, ihrem Gegenwartssinn, ihrer Technisierung nach etwas streben, was man dem philosophischen Suchen nach dem wahren Sein während des Mittelalters vergleichen darf. Hier ein Beispiel: Nach einer im Grunde unfruchtbaren Debatte zwischen sehr jungen Siedlern von Ein Ge-- di und einem von der Regierung gesandten Experten entspann sich folgender kurzer Dialog zwischen Weiner und Uri. Weiner fragte ihn, warum er eigentlich zur Ansiedlung an den schweren, entlece^en Punkt gekommen sei. Uri zuckte die Achseln und warf einen Bi ick auf seine Fiisse, antwortend: „Weil ich hier Dinge spüren kann, reale Dinge.“ V. „Direktor“ Halperin a David (Dave) Halperin ist sechzehn Jahre alt und ein Gymnasiast aus Levittown, einer Stadt in Pennsylvania, die man noch auf keinem Atlas — nur auf Regionalkarten — finden kann. Eine kaum über zehn Jahre alte Siedlung in der Daves’ Vater als Experte für Radiotoren (wenn ich richtig verstanden habe) in Regierungsdiensten tätig ist-. Dave, der einzige Sohn, weilt gegen wärtig — allein — zunn ersten Male im Lande Israel, sozusagen als Ehrengast der Jüdischen Welt Bibel-Gesellschaft., einer Tochtergesellschaft der Israelischen Gesellschaft für Bibelforschung, die praktisch eine Abteilung der Sochnut unter Leitung von Dr. Chaim Gevarjahu clarsteltl. David Halperin ging unter etwa teusend (jüdischen) Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren (davon mehr Mädchen als Knaben) als Bibel- Meister in einem Bibelwettbewerb in den USA und Kanada hervor, der im vergangenen Jahr, schon zum fünften Mal, durchgeführt wurde. Nun sass mir der Bibelmeister gegenüber; ein hagerer Junge mit scharfen Erillengläsem, etwas nachlässig in seinem Aeusseren, unrasiert (obwohl schon mit stattlichem Bartwuchs geschmückt) und beladen mit Büchern, Broschüren und Manuskripten eigener Hand. BVst im Regional- und Distrikts-Wettbewerb in Philadelphia und dann aus dem Grossen Wettbewerb in New York ging David Halnerin als Sieger hervor, obwohl er die Bibel eigentlich nur in englischen Uebersetzungen kennt. Für unser Bibelgesprach dienten daher die Revised Version (New York 1952) und die ich aus meiner Bibelsammlung vom Bücherbord holte, als Grund’age. Hier sitzt ein (für mich) neuer Typus des jungen Juden aus der Diaspora, der die Bibel studiert, sie wirklich kennt und liebt, aber weitgehend auf das Hebräische dabei verzichtet. David Halperin kennt nicht nur seine Bibel. er setzte sich auch wirklich sehr kritisch mit ihr ausvon SCHALOM BjN CHOR« einander- So 1 hat er einen Essai über Kohelet geschrieben, wobei er sorgfältig den urspiünglichen Prediger von späteren Zusätzen sonderte. Für diese Arbeit, die für ein (nichtjüdisch - allgemeines) Schüler-Magazin geschrieben wurde, erhielt er einen Preis von hundert Dollar. Die Siegespaime im Bibel Wettbewerb aber war mit 535.— Dollar in Form einer El AJ-Flugkarte nach Israel und zurück verbunden, wobei das „und zurück“ von grosser Bedeutung ist, denn David erklärt ganz offen, dass ihn das Land der Bibel zwar interessiere, aber keineswegs als künftige Heimat. Er bezeichnet sich stolz als „amerikanischer Sabre“ und will es bleiben. Nach dem Abitur will er die Cornell-Universität beziehen, um Literatur und Philosophie zu studieren und Schriftsteller zu werden. Die Pläne des jungen Mannes sind klar und scharf Umrissen. Er weiss, was er will. Die Bibelprüfung war keineswegs leicht, wenn man bedenkt wie jugendlich die Teilnehmer waren Hier einige Proben aus den 15 schriftlichen und 15 mündlichen Fragen, die den Knaben und Mädchen vorgelegt wurden, wobei folgende Bücher der Bibel Gegenstand der Prüfungen waren: Exodus (da6 zweite Buch der Thora, das vom Auszug aus Aegypten und der Gesetzgebung am Sinai handelt), das Erste Buch Samuel, also Geschichte der bereits sesshaften Stämme sodann der älteste der Schrift-Propheten Arnos; das sicher nicht unproblematische, aber durch das Purim-Pest stets populäre Buch Efcther, die ersten sechs Kapitel des Propheten Jesaja und der sogenannte Zweite Jesaja . (Jes. 40—45), die Trostschrift „Tröstet, tröstet mein Volk“; endlich fünf-- zehn ausgewählte Psalmen, die bekanntesten, wie- David lächelnd meint und sofort zitiert: „Der Herr ist mein Hirte“ oder: „Ich erhebe meine Augen zu den Bergen, von denen mir Hilfe kommt“ und zum Schluss einige Kapitel DSpr«*en ‘ proverb Wenn man sich nach der Lektüre dieses Buches fragt, zu welchen Schlüssen führt uns Rabbi Weiner, so kann und darf man solche von ihm nicht verlangen; aber man ist tief beeindruckt von der geistig-religiösen Aufnahmefähigkeit des Autors, der als ein echter Sucher sich bewährt bei Jud’ und Christ und Muselman zu finden bereit ist und — auch als Reform-Jude — seinen Blick auf die echten Werte der orthodoxen jüdischen Welt lenkt. Es ist wohl keine einzige Gestalt in diesem Buch mit so viel Liebe und Respekt gezeichnet wie gerade die des sei. Oberrabbiners von Erez Israel Abraham Kuk, dessen von Mystik durch tränkte Lehre hier geradezu als eine neue Offenbarung und Durchbruch gütlicher Anrede auf gezeichnet wird. Die verschiedenen Gestalten, Gesprächspartner Weiners, gewinnen in seinen Aufzeichnungen Leben, weil der Autor ein wirklicher Erzähler ist. der den denkenden und sprechenden Menschen zu zeichnen versteht, durch ein paar Striche seine Körperhaltung, seine Reaktion und seine ^Un.)Sachlichkeit sichtbar werden lasst. Obwohl das Buch von ab¬ Schenkt Euren Kindern BUECHER IN SPANISCHER SPRACHE AUS DEM VERLAG ' EDITORIAL CANDELABRO — Pasteur 341 weni| nie« P-en «a-,en ™ Und d* dt Je«he Dt. Irin yoik mc) keC»1*® woher «el und Bi» ¡“SW“*?;" teigige BUtn £ ßt*der hierSdU u ¿ci!t Was swi dieI‘ Amc-s?Ai j? 4.) Feuer (Am if5) i Senkblei m nw«) herunter. Wo hat er seine Bi temtnisse, her? Aus eige Shdium. B®ehunp*« Issor Krakauer der koi vatven Gemeinde „ hadern Jungen zwar all Lileratur an Hand geg* eigentliche Bibelkurse git jedoch weder in der Sc. nah in der Gemeinde, i schon mit zweit Jahren Dsnd Halperin von sich b^onnen. sich mit der 1 tiire der Bibel eingehenc befassen, wobei er es nur klagtdass es nicht ge die strakten Dingen handelt, ist es von einer so dichten Realität unseres Menschen-Daseins erfüllt, dass man nicht miide wird, immer wiedöp zu ihm zu greifen. Wer über das geistige. Su- ' eben in Israel sich orientieren will und nicht nur an das offizielle Israel denkt.sondem an seine verschiedenen geistigen Möglichkeiten, die im Lande verborgen liegen, soll zu diesem Buch greifen. Unserer Jugend, die nach Israel ihren Blick richtet, sollte eine Uebersetzung dieses Buches in dje Hand gegeben werden. Viele Bemerkungen über den Charakter unseres Volkslebens werden auf dem Wege — so nebenbei — aufgenommen werden, die wert sind, Aussprachen und Meinungs- Austausch in ihrem Gefolge zu organisieren. Will man die Haltung des Autors zu einem Thema näher umreiseen, so dienen dazu am besten die Worte, die Rabbi Zwi Yehuda Kuk, der Sohn des verewigten ersten Oberrabbiners von Erez Israel formulierte: „Wir brauchen in Israel mehr Glauben für die Gläubigen, mehr Gedankenfreiheit für die Freidenker und vor allem — Liebe, ein bisschen mehr Liebe!“ MABIT Kommentare gäbe, nem kritischen Geschn entsprechen. Die Bibel - Literatur: das ist .seine „ dwfemg,". ‘Weder \n Schule noch in der 0e> - d« kennt man das. war hier viel mehr Selbe stindlichkeit geworden ’ Früher las man in ■ Schule täglich ahn Bibe ■ se. meist aus dem Alten stament, dann das „Vate ser aus dem Neuen T< ■ ment aber das ist. jetz -angesichts der rariik Tiffinung von Kirche •Staat in den USA - r mehr statthaft: Auch im —temhaus, wo man zwar ■ wenig jüdische Trad: pflegt, erhielt David Halt ■kette Anregungen inb ad sein Bifcefstudium; *»gt ihn seihst 'dazu.' Wetm ihm in den c sßüeberseteungen ein ¿“tourdig vorkommt, i ‘ er im hebräis ‘ und im Wörter . kann er, un( "S Kd» gnliÄ'» Wich dTängt ö 4 -S’ ™ht mich. mir''ïv!nd nun dürfen. Ich nahm an a War der tongen IsraeL^1 an m fiel « m>n ein. ende *>e &£***■ ■ e ’nterna Jn? laut, “»eh,;

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