Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2122 (25.6.1965)
- Date
- 1965-06-25
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE UlOCflEnsaiMI PUEYRREDON 2190 — 1* izq. JfoJejnxiKaJsA&ßlUa rf> «p 83-?$ 13 Ano XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 25 de JUNIO DE 19KJ5 N® 2122 Unsicherheit im Orient Die letzten Ereignisse in Algerien haben nur die Tat. Sache unterstrichen, dass die Lage im Orient vollkommen unsicher ist. Ein Mann wie Ben Bella, der nach aussen einer der stärksten Diktatoren im arabischen Lager ge>- wesen ist, wurde über Nacht abgesetzt. Selbst wenn es ihm hoch einmal gelingen sollte, zur Macht zu kommen und seine Position zu festigen, würde dies am Sachverhalt nichts ändern. Die Hintergründe dieser Vorgänge sind durchaus nicht klar. Die Regierungserklärung des Obersten Houari Boumedienne, der als alter Weggenosse und Gegner Ben Bellas bekannt ist, lässt auch alle Fragen offen. Bei der heutigen internationalen Verflechtung der internationalen Probleme müssten auch die äusseren Einflüsse untersucht werden, die zum Umsturz in Algerien geführt oder diese Entwicklung begünstigt haben. Sicher ist, dass Ben Bella vielen Staats männern und Ländern unbequem war, ganz abgesehen von seiner so oft zur Schau getragenen Gegnerschaft gegen Israel, mit dem es im Grunde genommen weder gemeinsame Streitfragen noch widersetzliche Interessen hatte, wenn man von Phantomen und dem übertriebenen arabischen Nationalismus absehen will, dem Ben Bella in Gesellschaft Nassers gern huldigte- Dabei gelangt man bei seiner Betrachtung des Phänomens Ben Bella bereits zu einem interessanten Punkt Ben Bella galt als ein unbedingter Anhänger Nassers Er war bei den unzähligen arabischen Konferenzen immer an seiner Seite zu sehen und unterstützte ihn mit sei nen Worten, die mitunter reichlich bombastisch und der Nasserschen Sprachtechnik angepasst waren. Aber war Ben Bella nicht zugleich auch der einzige ernste Konkurrent Nassers in der arabischen Führungsspitze? — War Ben Bella vielleicht unbequem für Nasser geworden? Obwohl die Vermutung naheHegen würde. Bourgui-ba habe beim Sturz Ben Bellas geholfen, dürfte diese Erwägung abwegig sein. Zwischen den benachbarten Tunis und Algier gibt es viele gemeinsame Interessen, die eher zu einer Kooperation als zu einer Gegnerschaft geführt haben müssten. Die Vorschläge Bourguibas über eine Stell ungsänderung bei der Behandlung der Israel-Frage haften auf das Verhältnis der beiden nordafrikanisohen Länder keinen Einfluss, da das von Nasser künstlich gezüchtete Tsrael-Problem letztlich sowohl für Algier als ■»uch für Tunis von höch- ■ tens zweitrangiger Bedeutung Ist. »ras aridere Frage dagegen kann sehr wohl erheblichen Einfluss auf die Vorgänge gehabt haben. Tunis und Ma rokko sind westlich orientierte Länder, Ben Bella zeigte ein erhebliches Anlehnungsbedürfnis an den Osten, wobei er auch hierin Nasser folgte. Bisher haben sich 7war weder Aegypten noch Algerien entschieden, wel ’-hem östliclven Propheten ie folgen, dem russischen der dem chinmtsctien; desvon B. B. wegen hatte auch Ben Bella Kontakt mit beiden. Oberst Boumedienne beeilte sich zu versichern, dass er einen ernsten, demokratischen Staat aufbauen wolle, aber die sozialistische Lüvie einhalben wird. Was hierunter au verstehen sein wird, ist abzuwarten. Auch Israel ist eine echte, sozialistische Demokratie, die im übrigen keine Beziehungen aur kommunistischen Welt unterhält, wenn man von den normalen diplomatischen Kontakten mit den meisten Ostländern absieht. Ob Algerien über- S AMli EL Haupt die Möglichkeiten besitzt. einen solchen Staat au schaffen, wird die Zukunft zeigen. Sicher ist, dass Ben Bella wie jeder Diktator eine furchtbare Erbschaft hinterlassen hat, bei der es wenige Aktiven gibt- Boumedienne hat deswegen sofort das Volk über die Schwierigkeiten in Kenntnis gesetzt, die es auf ökonomischem Gebiet zu überwinden gilt. Am Anfangsstadium dieser Entwicklung können keine Prognosen gestellt werden Wir können nur einige Feststellungen treffen: Einer der lautesten Israel-Feinde ist ge stürzt worden. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen sich die von Diktatoren regierten arabischen Länder befinden haben wenigstens in diesem Fall au politischen Aenderungen gezwungen. Es sind keine Umstände erkennbar, dass andere Diktatoren nicht das Schicksal Ben Bellas teilen könnten- Es bleibt a-bzuwarben, welche Rückwirkungen diese Vorgänge auf die internationale Politik hatien werden, welche Position vor allem Frankreich beziehen wird, mit dem Algier auch heute noch eng verbunden ist. — WIE ICH ES SEHE - Im Angesicht — — von JEHUDA GOTTHEIMER Die Kontroverse um die Behauptungen und Thesen der jüdischen Soziologin und Philosophin Hannah Arendt, zu denen an dieser Stelle bereits einmal Stellung genommen wurde, ist noch nicht beigelegt. Die heftige Debatte wird weitergeführt Dr. Meir Teich hat sich in der Monatsschrift ,,Die Stimme die in Tel Aviv erscheint, au diesem Problem geäussert, wobei er von dem in deutscher Sprache geschriebenen Buch „Die Kontroverse“ einem Sammelband mit einer Fülle hervorragender Meinungsäusserungen, ausgeht. Ob man wie er die Haltung der Frau Arendt mit dem von Theodor Lessing geschaffenen Begriff des jüdischen Selbsthasses kennzeichnen will oder kann, ist nicht wesentlich, obwohl manche Symptome für diese Auffas sung sprechen. Im übrigen sollte man sich nicht nur auf Theodor Lessing berufen, sondern auch Konstantin Brunner zitieren. Aber nicht allein Meir Teich hat sich noch einmal mit Hannah Arendts Thesen beschäftigt. Wir finden im 2 Heft 1965 der Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte. die im Aufträge des Instituts für Zeitgeschichte in München herausgegeben wer den, einen gründlichen Aufsatz de« Schriftstellers Dr Hans Egon Holthusen, der umfassend den angeschnittenen Fragenkomplex behandelt, und dessen Ausführungen sicherlich auch in man chen Punkten zur Diskussion heraus fordern. Immerhin ist es sehr interessant, einmal zu erfahren, wie ein deutscher Nichtjude die grosse Debatte ansieht was er dazu zu sagen hat und welche Ein. Wendungen er gegen die eigenartigen Ansichten der Frau Arendt erhebt. In der gesamten jüdischen Presse, auch in der Jüdischen Wochenschau, sind verschiedene direkte Appelle an Hannah Arendt abgedruckt worden, vor allem der ausgezeichnete, sachlich überzeugende Brief des jerusa lerner Universitätsprofessors Gerschon Schalom < Gerhard Scholem*, die vielleicht noch manchem in Erinnerung sind. Deswegen seien sie hier nur erwähnt, nicht aber in ihren wesentlichen Zügen wiedergegeben; sonst müsste man noch ein Buch au dieser Frage schreiben, und dies dürfte in Anbetracht der be. reits erfolgten Publikationen unangebracht sein. Die brennende Frage, aus welchen Gründen sich die in Hitlers Klauen befindlichen Juden „Wie Schafe zur Schlachtbank“ haben führen lassen, ist nicht von Hannah Arendt aufgeworfen worden. Mit besonderer Eindringlichkeit ist die Jugend in Israel, die in der Freiheit geboren wurde und deren Lebensele- Deutsch-israelische Beziehungen Bonn. — Bundeskanzler Ludwig Erhard erklärte er habe zu den israelischen Einwänden gegen die Wahl von Rolf Pauls als erstem westdeutschen Botschafter in Israel eine feste Stellung bezogen Wie berichtet wurde. weigerte sich Israel Dr. Pauls, einen Berufsdiplo maten, zu akzeptieren, wodurch die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern verzögert worden ist Israel, so hiess es. betrachtete die Wahl Bonns als ungeeignet, weil Pauls im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Wehrmacht gedient hat Ohne Namen zu nennen, erklärte Erhard: „Wenn ein Deutscher Soldat gewesen ist und seine Pflicht erfüllt hat. so kann dies keinen Grund zu einer Disknmination ge gen ihn sein.“ Die Beamten des Bonner Aussenministeriums sträuben sich gegen Israels Bemühen, Deutschland zu einer Aenderung seiner ¡Ernennung veranlassen zu wollen, wie hier versichert wird denn die Dienstakte von Dr. Pauls während der Naziära sei absolut untadelig. Man glaube in Botin, dass Israel Dr. Pauls nur deswegen ablehnt, weil er Berufsdiplomat ist und man jemanden wie Prof Franz Böhm vorgezogen hätte, der sich als Deputierter persönlich für eine deutsch-israelische Veiständi gung eingesetzt hat. (ITA) ment der Kampf um ihr Lebensrecht gewesen ist, immer wieder in ihre Eltern und Lehrer gedrungen, wie das, was geschah, eigentlich möglich gewesen sei. Sie, die nicht dabei waren und die Grausamkeiten einer Diktatur nicht kennen, vermoch ten es nicht zu verstehen, dass man die Juden „Wie Schafe zur Schlachtbank“ geführt hat. Die ungeheuerliche Tragödie des europäischen Juden t'ums in der schrecklichen Zeit des Dritten Reiches ist überhaupt schwel' verständlich- Hunderte Fragen werden auch in Zukunft gestellt werden, die sich auf die ie Epoche menschlichen oder unmenschlichen Tiefstandes beziehen, und keinesfalls nur von der israelischen oder der jüdischen Jugend, und keinesfalls nur über unser Schicksal und unsere Leiden. Die erste Frage wird immer die bleiben, wie es möglich war, dass ein Volk mit Kultur bereit gewesen ist, schweigend all das hinzunehmen, was durch seine Regierung (und war es wirklich nur die NS-Regierung? > über die Menschheit, über Europa über viele Völker und leider vor allem über die Juden gebracht worden ist. „Wie Schafe zur Schlachtbank?“ nennt K. Schabbetai, der selbst dabei gewesen ist und die Schrecken der Verfolgung überlebte, seine Schrift, die jetzt auch in deutscher Sprache vorliegt und von Emanuel Bin Gorion aus dem Hebräischen übersetzt wurde- Sie dürfte das ergreifendste Dokument sein, gerade weil Schabbetai Op fer und Zeuge der naztstischen Grausamkeiten war, bei seiner Stellungnahme und bei seinen Aesserungen nicht auf theoretische, historische. philosophische, psychologische oder sonstige Betrachtungen und auf Theorien angewiesen ist. sondern aus dem Erlebnis heraus meisterhaft die Situation der Verfolgten schilderte, wie sie wirklich war und nicht wie man sie sich trotz aller Gelehrsamkeit vorstellt. Auch dieses Bekenntnisbuch, das nicht nur in seiner Form und Formulierung, sondern In seiner Menschlichkeit und seiner Demut über zeugt, muss zum Verständnis des gesamten Fragenkomplexes herangezogen werden. Die Rechenaufgabe I)r. \V.\ — Wir sprachen üi unserem letzten Artikel iibttt die Rede, die Bimdesfina-nzrnüiister Dahlgrün im Bundestag bei der 3, Lesung des Schlussgesetzes gehalten hat, in der er sich u. a. auch mit dem Preis für das Entreebilleti in die internationale Gesellschaft auseinandersetzte. „Wae wir für Zwecke der NS-Liquidation und der Gemeinschaften aufgaben ausgeben können, meinte der Minister, hat aber Grenzen. Auch hier gilt der primitive Satz, dass man d/ia Mark nur einmal ausgeben kann. Angesichts der zum Teil ernsten Situation, Ln der sich die Pflege der CemeinschaftHauf gaben befindet, muss uns allen klar sein, dass wir die Ausgaben für die NS- und Kriegsfolgenliquidation, die sich ohnehin noch auf weit über 100 Milliarden DiM belaufen werden, nicht nooh mein’ steigern können, dass diese Aus« I gaben auslaufen und diese Gelder freiwerden müssen, da« i mit wir nichts versäumen dürfen, wenn wir die Zukunft gewinnen wollen“. Was aiies will der Herr Bundeefinanzminister reaflisi«' ren, loh die Zukunft zu gewinnen? Nicht ohne Innere Erregung kann und darf man diese Ausführungen lesen, dia mit skrupelloser Klarheit zeigen, welche Gesichtspunkt» wirklich für die bewilligte und für die zuriiekgewiesen» Wiedergutmachung galten- So meint der Minister: „Da« gilt auch -- mit aller IVutlichkeit sei es gesagt — für Wiedergutmachung“... Was bedeuten diese Ausführungen, wobei wir uns derselben klaren Sprache bedienen wollen, selbstverständlich mit äusserster Sachlichkeit. Denn für polemische Diskussionen ist heute schon kein Platz mehr. Natürlich besteht keine Veranlassung, sich durch die ministeriellen Worte einsL-hüchbern zu lassen: „Niemand seilte vergessen, dass auch die Wiedergutmachungsberechtigten wegen der Sicherstellung ihrer berechtigten Forderungen das allergrösste Interesse daran haben müssen, das* wir fällig bleiben, solche Leistungen zu erarbeiten“. Do« war eine offene Warnung oder eine versteckte Drohung, nicht zu viel zu verlangen. Wie anders könnte dieser —* überf ' t-»™: .frflw wntreebiijei auf« .* >■ ■ .. :•> i , ->i jg Eindruck her* wenn man die NS- und die Kriegsfolgen in einem Atemzug nennt. Die NS-Schäden wurden ausnahmslos durch Unreohtsmassnahmen hervorgerufen, übet deren Grausamkeit ebensowenig wie über ihren Umfang hier im einzelnen Ausführungen gemacht werden sollen, da es siota. um bekannte Tatsachen handelt, die historisch festgesteilt worden sind, und die nur noch bei weiteren Forschungen in ihrer Grausamkeit und in ihrem Umfang erweitert werden können. Das wissen natürlich der deutsche Finanzminister sowie alle Abgeordneten des Bundestage« mindestens so gut wie wir, da sie zu einem erheblichen Teil über das erforderliche Material verfügen. Wie gut Herr Dahlgriin die Probleme kennt, ergibt sich aus seiner eigenen Rede, aus sein-'1 i Bemerkungen über die Hölle der Jahre 1933 bis 1945 usw. Bis zum deutschen Geldbeutel denkt der Minister gerecht: Br unterstreicht den Unrechtscharakter oer nationalsozialistischen Verbrechen Er macht aber den Fehler, diese Unrechtshandlungen im gleichen Atemzug mit den Kriegsschäden zu nennen und hierdurch notwendigerweise bei Alien weniger gut Informierten eine Verwirrung hervorzurufen. Kriegsschäden sind niemals durch Unrechts Handlungen verursacht, denn nach dem sogen. Kriegsrecht -- wobei wir es dahingestellt sein lassen, ob Krieg jemals Recht» gibt, — sind derartig« Schäden durch Kriegshandlungen hervorgerufen, die einfach durch die Tatsache gerechtfertigt sind, weil eben Krieg — Krieg ist. Ausserdem sind di» meisten Kriegsschäden für welche die Bundesregierung Entschädigungen leistet, nur Kriegsfolgen, wie z. B. die Flucht der ostpreussisclien Bevölkerung vor den Russen- Im übrigen wird hier für Schäden gezahlt, die von and» len Armeen zugefügt wutden, während die den Opfern der NS-Verfolg urigen geleisteten Entschädigungen für Unrechtshandlungen einer deutschen Regierung oder ihrer Helfershelfer geleistet werden. Diesen fundamentalen Unterschied kann man nicht durch Gleichstellung der Schäden verwischen, die der einen oder der anderen Gruppe angetan worden sind, den Juden oder den deutschen Kriegsgeschädigten. Wir wollen in diesem Zusammenhang davon absehen, diese Kategorie der Kriegsgeschädigten im einzelnen zu analysieren Es würde sien sofort erweisen, dass die überwiegende Mehr heit selbst ungeheuerliches Unrecht, vor allem gegenüber den Juden angeriehtet hat. Ihr Repräsentant in der Adenauer-Regierung, der Vertriebenen-Minister Oberländer, musste seinerzeit wegen seiner .Belastung' abtreten, woran in diesem Zusammenhang erinnert werden muss. Minister Dahlgrün verfolgte aber einen klaren Zweok, als er diese unglückliche Formulierung wählte und von der Liquidation der Kriegs- und NS-Folgen sprach (Wird fortgesetzt) Plenarsitzung des JWK in Strassburg New York; — Dr. Nachum Goldmann, Präsident des Jü disohen Weltkongresses, wies in einer Sitzung dieser Orga. nisation auf die Bedeutung hin, die der Plenarversammlung der Exekutive zukom.mt, welche vom 11. bis 16. Juli in Strassburg tagen wird. Ausser dem Bericht des Präsidenten über die weiteren. Aufgaben des JWK und der traditionellen politischen Debatte, ist beabsichtigt, auf dieser Plenar-Versammlung verschiedene fundamentale Debatten abzuhalten, an denen besonders geladene Experten teilnehmen werden. Die Themen sind olgende: Wir erblicken in der von der Jugend aufgeworfenen Frage und in den Auseinandersetzungen eine tragische Verlängerung des schwersten Erlebnisses für jeden einzelnen (Schluss auf Seite 2> Die Juden in der Sowjetunion. Die Beziehungen zwischen dem jüdischen und den deutschen Volk und Die Beziehungen zwischen Arabern und Juden in der ganzen Welt. Dr. Aron Steinberg und Prof. Andre Neher. der kürzlich zum Präsidenten der französischen Sektion gewählt wurde, werden die Debatte über den Jüdischen Weltkongress auf dem Gebiet der Kultur einleiten. Dr. Goldmann, der zu einem zehntägigen Besuch nach New York gekommen war. hob die geschichtliche Bedeutung der zu behandelnden Themen hervor und fügte hinzu, das« die Repräsentanten der vier Zweige der Exekutive Gelegenheit finden würden, ihre einzelnen Berichte über die in ihren Gebieten herrschende Situation zu Überreben und Gesichtspunkte über alle zur Diskussion stehenden Fragenkomplexe darzulagr" / »/ LEO BAECK INSTITUTE NEW YORK