Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2117 (21.5.1965)
- Date
- 1965-05-21
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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V ^Viernes, 31 **»y« «•» *365 LA «EMANA ISRAELITA Afio XXVI. — No. 2117 — 5;§5ÿï5> Gemeinden und Vereine *° alle W fneut ",,e unser» V »Id iÄ^a, ~ Sí 7*-S7*5 EJ8*» XnLBE,8*M. utlltöts n ein?e ^■MÎSr-S:;? st«t Einee^tT«chun. ‘te Kaoe-t^ «eine, aber 'haf^gsunTS % &»■ *r °eh)nomlT flanusi't er Auswahl 10 feich. wir rechS n?eD b>tr ^nih fnmÖnd,ic}l n ln unserem Offen*«..- îininar iteración" ma M el ««OA» conten,. fark Turto* r¡<fe Judía. Natan Blum * del Judaismo Mo Dr. León Pérez e M Colectividad Ju- Goldenberg, A. »o Oentroeuropeo en odoiío Hirschfeld, el actual Quehacer ibajador Sr. oque Actual y su iw Mundial, ime Brendal. läumen der HCI, O Uhr 30. KIBUNGEN Dentra, Vidal 3049, le Belgrano) baldie Seminar möglich SER Oeberweisung Aet n #o"el m/B 5®®*"* H$: »/• .. die üh«11“15 d“ der Ste¡9erun? *n (Fortsetzung der Vereinsnaehriehten von Seite 6) Sekretariat unter den Nummern 71-9069 und 72 2725 roizunehmen. Unkostenbeitrag $ 100.—. Herr Dr- WALTER MIESES ipiieht am Mittwoch, de* 26. Mai um 21 Uhr über das anregende The. na: „Eine zeitgeschichtliche ’lawrierei: Hintergründe der Gegenwart“. Dieser Vortrag, ier für unsere Mitglieder md Freunde stattfindet, vird uns Aufklärung über Teitfragen. die besonders in ier Gegenwart interessant ¿ad, geben. Vforgen, Sonnabend, den 22. and Sonntag, den 23. M*L findet ein Campeonat unserer Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren in Chascomus statt. Bedingungen zu erfragen unter 72-2725. GYMNASTIK: Unsere Damen treffen sich wie immer jeden Mittwoch um 26 Uhr zum Turnen, unter Leitung von Frau Edith Hammerschlag. Ab 21 Uhr ist Gymnastik für Herren anschliessend spielen wir mit viel Eifer und grosser Begeisterung Volley- Ball, unter Leitung von Ju. lio. Wir erwarten alle „älteren Herren“. — TENNIS: Wir beenden unser „Torneo a la Americana“ am Bonntag, den 30- Mai, und erwarten, dass sich noch viele Paare klassifizieren werden. Anschliessend veranstalten wir ein „Asado de Camara- -deria“ mit darauffolgender Preisverteilung. AUSSPRACHEABEND: Am 2. Juni ds. Js. findet in unserem Heim um 21 Uhr ein Ausspracheabend statt. Zur Debatte steht die Erwerbung des Grundstückes in Banfield. Da diese Versammlung von grundsätzlicher Bedeutung für unsere Vereinigung ist, erwarten wir alle Mitglieder. BRIDGE.TEE Wie üblich veranstalten Wir auch dieses Jahr einen Bridge-Tee und zwar am Sonnabend, den 26 Juni. Wir bitten Sie, sich schon jetzt diesen Termin zu reservieren. Näheres wird unter Vereinsnachrichten noch bekanntgegbeen. EINHEITSKAMPAGNE: Wir ersuchen unsere Mitglieder. ihrer Pflicht der Einheitkampagne gegenüber nachzukommen. Annahmestelle ln unserem Sekretariat. / V y AMENABAR 2972 — Capital Meisterschaft 1965 Ergebnisse der 1. Runde: División A: BIJA — Bar Kochb* 2:0 IMaccabi — NCT 3:0 BAMI — Bet Am, Lanús 2:0 OASA — D. Wolffsohn 0:0 División B: Bet Israel — AIA 2:0 Caja Popular — Bet El 1:0 Aciba — Lamrot Hakol 0:0 J. Weizmann — J. Bialik 0:0 Am Sonntag, den 23. Mai, findet die 2. Runde mit folgenden Spielen der ,,B’ statt: Sportplatz AU Boys (Jonte/Chivilcoy) 12.30 Uhr: Caja Popular — J. Bialik 14 Uhr: Aciba — J. Weiz mann 15.15 Uhr: Bet Israel — Macabi Hazair Sportplat* Off. de Belgrano 13 Uhr: Bet El — L. Hakol Die Division A hat spiel, frei, da verschiedene Mannschaften an einem Training für die bevorstehende Makkabiah in Israel teilnehnien. Gorriti 3951 — T. E. 87-7559 ASADO Sonntag, den 30 Mai, um 11 Uhr 30 treffen sich alle Barkochbaner zu einem Asado in unserem Heim in der Gorriti 3951. Karten sind bei allen Vorstandsmitgliedern erhältlich. SPORT: Sonnabend ab 15 Uhr Gymnastik im Heim. — Jeden Dienstag ab 20 Uhr 30 Tischtennis-Training. HEIM Unser Heim ist jeden Sonntag geöffnet. Die Bewirt Schaffung hat der Oekonom der Quinta übernommen. — Der Festsaal wird für Familien feeirn vermietet. Auskünfte werden unter 86.0241 erteilt. EINHEITSKAMPAGNE: Wir bitten alle Mitglieder, baldmöglichst ihrer Ehrenpflicht nachzukommen und ihre Beisteuerung für die Kampagne zu leisten. Musik in Buenos Aires „LONDON S FESTIVAL BALLET” Vor fünf Jahren debütierte im Teatro Colon dieses Ballet das unlängst unter den Auspizien der ..Asocia ciön Argentina de Cultura“ seine „come back“ auf derselben Bühne machte. Unsere Ansicht von damals, dass es sich um hohe künst.erische, das Starsystem verschmähende Leistungen mit grosser technischer Meisterschaft, ideale Zusammenarbeit und äusserste Disziplin handelt, können wir bestätigen. Nachdem wir aber nun andere europäische choieo. graphische Gruppen wie die des „Ballet du 20 me Siecle“ (Maurice Bejart) und jenes der „Deutschen Oper. Berlin“ kennenlernen durften, müssen wir uns mit Befremden fragen, warum die Engländer keinerlei moderne Schöpfungen kreieren, sondern mit dem Herkömmli. chen operieren. Die Berliner und Brüsseler haben uns mit neuen, zum Teil hypermodernen, auch mit elektronischen Hilfsmitteln konfektionierten Partituren und Tanzbüchern bekannt und zum Teil auch vertraut gemacht. Tanz bedeutet ja von jeher Blick in die Zukunft-, keine andere Kunstgattung gibt sich so zu weitschauen, der Vision her wie die der Terpsichore. Was immer jedoch die „Londoner“ boten, das tanzten sie sozusagen „auf hoher Ebene“. Kongenialität bei den Solisten unter sich selbst — von ihnen seien nur der künstlerische Direktor und . Kcacn KAy£m£T CEtSftREC PP Isrotp, COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 Dr. JUAN KLEPETAR 60 JAHRE Am 24. Mai vollendet Dr. Juan Kiepetar das 60. Lebensjahr. Mit ihm, der schon in frühester Jugend, in seiner tschechoslowakischen Heimat. der zionistischen Sache ergeben war, ist die Arbeit für Israel und die nationalen Fonds aufs engste verbunden. Er trat vor jetzt 20 Jahren, 1945, an die Spitze unseres damals geschaffenen Zentraleuropäischen Comites, das er volle acht Jahre als Präsident leitete. In seine Amtszeit fiel die Staatsgründung Israels und damit eine neue, andersgeartete Tätigkeit für den Keren Kajemeth, der in jener Epoche in weiteste Kreise getragen wurde, und wir alle, die wir dann, nach seinem Rücktritt, weiterarbeitefen, hatten in ihm, Dr. Juan Klepetar ein Vorbild, wie wir es nicht besser hätten haben können. Seither, wann immer unser KKL-Comite diesen bedeutenden und stets bescheidenen Menschen ruft, um seine Unterstützung für die nationale Sache in Anspruch zu nehmen, dürfen wir auf ihn zählen, sofern es seine berufliche Ueberlastung ir- Unser unermüdlich eifriger Chcrwer, Mitglied unseres Vorstandes, SAMUEL ROSENRAUM sichronoh liwTachah ist von uns gegangen. Sein Wirken und sein Andenken werden wir in Ehren halten. BET ISRAEL gendwie erlaubt. Und zahlreich und grosszügig sind die Zuwendungen, mit denen unsere Fonds von seiner Seite aus rechnen können. Der Keren Kajemeth Le. jisrael grüsst an seinem 60. Geburtstage seinen Freund und Mitkämpfer für die jüdisch-nationalen und kulturellen Ziele und wünscht ihm noch viele gute Jahre in Gesundheit und Schaffensfreude zum eigenen Wohle und zum Ruhme unseres Volkes und sein«- alt-neuen Heimat- Aus unserer Arbeit Anlässlich der Bftrmizwah von Davdi Hirsrhberg wurde durch die wertvolle Mitarbeit der Damen, Frau Hella Stern und Frau Henny Wachtel, der Betrag von $ 20.000.— zu Gunsten des KKL gesammelt; David wird im „Sefer Barmizwah“ und seine Grossmutter, Frau Rosa Nussbaum, in das „Goldene Buch“ eingetragen. Auf den Namen des verstorbenen Grossvaters Luis Nussbaum s. A., werden 50 Bäume gepflanzt. Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern- Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Weinstein 64 2966 Sra. Lubascher 54.3209 Frl. Wertheimer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat Solotänzer John Gilpin erwähnt, sowie die Argentinierin Irina Borowska. die seinerzeit Buenos Aires als Gruppentänzerin verliess und nun im Triumph als „prima ballerina“ zurückkehrte — und Kongenialität zwischen Solisten und den hervorragend geschulten Gruppen hebt das „London’s Festival Ballet“ über den internationalen Ballett Durchschnitt hinaus. Im Grieg'schen „Peer Gynt“ hatten Gilpin und die Borowska — seltsame Duplizität übrigens mit der ehemaligen Gruppentänzerin Ddi Carli aus Buenos Aires, die ebenfalls als Solotänzerin mit dem „Berliner Ballett" auf Besuch kam — besonderen Applaus. Abei in wahrhaft demokratischer Zusammenarbeit wurde auch bei allen anderen Leistungen Wert darauf gelegt, dass sowohl Solisten wie letzte Gruppentänzer zu gleichem Beifall kamen. Von den drei Programmen seien noch besonders die Chopin Fokinschen „Sylphides“ der Tschaikowsky . Bourmeistersche „Schwanensee“ (2. Akt) und als Neuaufnahme „El Salón embrujado“ (Toye- Valois) genannt, ohne die „Bourrée fantasque" (ChabHer Baianchine) und die vom letzten Mal her bekannten „Etudes“ nach Czerny von Riisager-Lander) und die diversen „Pas de deux“ und „Suiten" vergessen zu wollen. Die beiden Dirigenten Aubrey Bowman und Donald Eiliot teilten sich in die wiederholt vergebliche Aufgabe, dem Philharmonischen Orchester ein Mindestmass an Wohlklang abzugewinnen und es zu erträglichem rhythmischen Zusammenspiel mit den Tänzern zu bewegen. Es gab bei allen Vorstellungen herzlichen Beifall, und das Haus war trotz hoher Eintrittspreise (Platea $ 1.500.—) fast stets ausverkauft. Curt B. M. Weissstein TEATRO COLON Viernes 21 a las 21 hoi as: func. extraord. “La Traviata“, ópera de G. Verdi, c-: Moffo, Sassola, Carmona. Dir. de orq.: Juan E. Martino. Orq-, coro y cuerpo de baile establ. del T. Colón. Reg.: C. Madanes- Sábado 22 a las 21 horas: 2da. func. ab. sáb. “Dálogos de Carmelitas” ópera de Francis Poulenc, libro de E Bücher-Umschau Bewährung und Untergang, ein Gedenkbuch, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart, 1965. — Dieses Gedenkbuch an jene Männer und Frauen, die im jüdischen, öffentlichen Leben standen und im Dritten Reich Tod und Untergang fanden, wurde im Aufträge des Council of Jews from Germany, London, durch Herrn Dr. E. G. Löwenthal zusammengestellt In jahrelanger, mühseliger Arbeit hat Lowanthal dieses Material gesammelt, das nun in Form kleiner Lebensbeschreibungen und Würdigungen der von jenen Menschen unter furchtbarsten Bedingungen geleisteten Arbeit vorliegt. Es ist ein Gedenkbuch, in mancher Hinsicht jedoch noch mehr als ein solches. Es bildet einen nicht unwichtigen Beitrag für eine spätere Gesamtdarstellung einer Epoche, die mit dem nazistischen Umbruch begann und in den Gasöfen von Auschwitz endete. Der in London befindliche ,Rat der Juden aus Deutschland“ hat die Herausgabe ermöglicht, die ganz offensichtlich nicht diejenige Unterstützung aller Kreise der Juden aus Deutschland gefunden hat, die für eine vollständigere Arbeit erforderlich gewesen wäre. Manche Namen fehlen, andere sind nur ganz kurz erwähnt wor- Georges Bernanos, c: Duval, Guiot, Bouvier, Sarocca Berton, Bacquier Dr. de or. Jean Fournet. Reg: Maurice Jacquemont. Esc. y vest.: Suzanne Lalique. Dir. de coro: Tulio Boni. Orq. y coro est. del T. Colón. Domingo 23 a las 15 horas: 2da. tune. ab. dom. “Diálogos de Carmelitas“ ópera der F- Poulenc, con los mism. intérpr. del día 22. Lunes 24 a las 21.30 hs.: 2do. concierto del ab. a 8 de la Orq. Sinfón. Nacional. Jueves 27 a las 21.30 hs.: func. extraordin. “Coppelia“ Ballet de Leo Delibes. Arg. de Nuitter y Saint-Leon- Dr. de orq.: Juan E. Martini Coreogr. y puesta en escena: Jack Cárter. Escy vest. Norman McDowell. Orq. Fil. de Bs. Aires- Solistas y cuerpo de baile est. del T. Colón. — Nota: p. ésta tunees obligtrt. traje de gala p. damas y cab. en platea y palcosden. Für eine zweite, ergänzende Auflage sollte die Vorarbeit auf breiterer Basis erfolgen. Dieses Buch ist nicht nur deswegen ein Widerspiegel der Tragödie der einstigen deutschen Judenheit, weil so viele bekannte und noch viel mehr unbekannte ausgezeichnete Männer. Frauen und Kinder ihr Leben im Untergang einer schändlichen Epoche verloren haben, sondern weil es zugleich auch die Gründe — unbewusst und sicherlich ungewollt — andeutet, die zu dieser Katastrophe geführt haben. Man wollte nicht sehen, was geschieht, man sträubte sich aus ideologischen“ Gründen gegen die Erkenntnis unserer Situation, man lehnte .innerlich“ Zionismus ab, man dachte deutsch, war deuttch und arbeitete erst zu spät für die Rettung der Verfolgten, zu spät, weil man sich erst im Herbst 1933 zur Reiohsvertretung xusam menschloss usw. Aber aus diesem Buch selbst atmet dieser Geist der .deutsch-jüdischen Reaktion* aus vielen Gründen, was sich schon aus den beiden Vorworten ergibt, die der Materialzusammenstellung vorangestellt worden sind. Viele Freunde und viele Bekannte wird jeder in diesem Gedenkbuch finden, deren Ehrung allein die Herausgabe rechtfertigt. Daser stillen Helden, die aushielten, um anderen zu helfen, bis der Tod sie erlöste, gebührt die Anerkennung, die sie in dem vorliegenden Buch finden. —y- Zehnjaehriges Jubiiaeum New York. — Auf einem Bankett, an dem führende Erzieher, Nobelpreisträger und tausende Gäste am 10. Jahrestag der Albert-Einstein-Schule für Medizin der Jeschiwa Universität teilnah. men, wurden 7 Millionen Dollar als Spenden für den Ausbau dieser Anstalt gezeichnet. Glückwünsche von Präsident Johnson, dem Premierminister Israels Levi Eshkol, Adlai Stevenson und anderen nordamerikanischen Persönlichkeiten aus Politik, Erziehungswesen und Wissenschaft wurden verlesen. Der englische Nobelpreisträger Dr. Ernst B. Chain, war einer der Hauptredner. Einheitskampagne APPELLIERT AUCH AN S I COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) Sarmiento 2376, III. — T. E. 47-3820