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Jüdische Wochenschau · 1965-04-30 · 2114 (30.4.1965) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2114 (30.4.1965)
Date
1965-04-30
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Vlermfi, 3© de Abril de 1965 LA SEMANA ISRAELITA Afin XXVI. — N’ ZI 14 — 5 '"'serHD -iter. verbunden ideria schaftü. besondegesfaltite Camara. ier Jiididie in und wiir- Räumen Ausser nen H. Rosensidenten «Iler neu eren der riisohen Miises tischen imiens, AMU, kt sch, tg-Jied ividolisrten aham der der fochba, (Anfhrüch, vergeshu'.iigt- :den erjüinther Veran- Gechick Ereignisse wr igigsrael . ein. ZEITUNG ielend^n rfUSCHE _ ntriH ifei ¡Sí Vf** È. Ereignisse der Woche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) und Humor leitete. Es sprachen Dr. M. Goldman, der Vertreter der israelischen Botschaft. Dr. Scheffer Dr. Gorbatt, der frühere israelische Botschafter M. Tow, als persönlicher Freund aus alten Tagen der zufällig in Buenos Aires weilende Dr Hans Capell (Tel Aviv), Dr. Davidovicz, Mark Turkow und der Herausgeber der Jüdischen Wochenschau. Besondere Dank schulden wir der ACIBA und ihrem Präsidenten, Dr. Ballin, die die Durchführung der Veranstaltung ermöglichten, sowie den Herren Mark Turkow, Alfred Korn, Julius Tonn und José Brecher, die sich als Mitglieder des vorbereitenden Comités tatkräftig zur Verfügung gestellt hatten. Dank allen Rednern und Anwesenden, die durch Ihre Gegenwart ihre Sympathie für die Jüdische Wochenschau zum Ausdruck brachten. — Theater- Jubilaeum H. Sw.: — Fast zur gleichen Zeit wie die “Jüdische Wochenschau“ wurde, die „Freie Deutsche Bühne“ vor 25 Jahren in Buenos Aires ins. Leben gerufen. Die Vorgeschichte ist der breiten Geffentlichkeit nicht bekannt- Damals gab es hier zwei Theatergruppen, die eine unter der Leitung unseres Freundes Max Wächter, die andere unter Fühlung von Paul Walter Jacob. Allen Beteiligten war klar, dass zwei rivalisierende Bühnen keine Existenz-Möglichkeit hatten. Was lag also näher, als zu einer Vereinigung der Kräfte zu gelangen, eine gemeinsame Bühne zu schaffen und den Regisseuren, Schauspielern und sonstigen Theater-Leuten damit die Möglichkeit zu bieten, ihren Beruf wenigstens als “Nebenbeschäftigung“ auszuüben. Aber das war nicht einfach. Die streitenden Parteien fanden den Weg zu mirdem Schreiber dieser Zeilen, noch bevor ich die erste Nummer der JW herausgebracht hatte. Schliesslieh gelang es, eine Basis zur Einigung zu finden. Irgendwo muss sich noch das von Wächter und Jacob Unterzeichnete Protokoll befinden. Meinen Vorschlag, die Bühne "Freie Bühne’’ zu nennen, wollte man nicht annehmen, aber an einer Aeusserlichkeit sollte das Werk nicht scheitern. Schliesslich ist die Kultur und die Sprache nicht an die Nazis gebunden, und sie waren es niemals. So begann die Freie Deutsche Bühne ihre Tätigkeit, die auf einen fruchtbaren Boden fiel. Was alle Beteiligten leisteten, ist jeden Lobes wert. Jede Woche während der Spielzeit wurde Jahre hindurch eine Premiere herausgebracht, unter Entbehrungen und Opfern aller Mitwirkenden. Natürlich waren es Juden, die das Theater besuchten, wenigstens bildeten sie die Mehrheit des Publikums. Später kamen die ersten Gast - Schauspieler, vor allem Ernst Deutsch, der sehr gefeiert wurde Werfels “Jacobowsky und der Oberst ’ fand hier seine erste deutschsprachige Aufführung überhaupt, Zuckmayers “General und der Teufel” erlebte hier seine Erstaufführung auf amerikanischen Boden. Nach Paul W. Jakob übernahm Breslauer die Bühne, die er Jahre hindurch mit wechselndem Elrfolg und grossem Enthusiasmus führte. In den letzten Jahren kamen neue Leute, der Str.mm der alten Idealisten wie Max Wächter, Anni Ernst s. A., Karl Ewald, Alexander Berger s. A., Martha John, Lili Wiehert, Hedwig Schlichter und wie sie alle heissen, wurde kleiner. Wie wir erfahren, soll die Bühne in diesem Jahr keine eigenen Aufführungen mehr veranstalten, was aber heute schon nicht mehr unsere Sache, sondern die der Deutschen ist. Immerhin dürfte es bemerkenswert sein, dass, das, was wir als jüdische Emigranten für das deutschgesprochene Theater in den schwersten Jahren der Einwanderung und Einordnung geleistet haben, heute nicht weitergeführt werden kann. Wir als Juden brauchten uns trotz aller kritischen Vorbehalte dieses Theaters nicht zu schämen, das sieh bemüht hat, Kunst, literarische Bildung und all das zu vermitteln, was wir unter gutem Theater verstehen. Pessach in La Falda In dem cordobeseT Städtchen La Falta, in dem man weder das Vorhandensein einer grösseren Zahl von ehemals deutschen Juden und noch weniger eine deutschsprechende jüdische Gemein- \ de vermutet, fand am Fi eitag, den 15. April, ein Seder statt. Er war von dem Circulo Israelita „Schalom“ in seinen Räumen in der Avenida MiSS WOCHENSCHAU ITA - Telegram m Ne«v York. — Botst halt von Smolar für Dr. Hardi Swar.seh.sky La Semana Israelita Stop Bitte empfangen Sie meine herzlichsten Glückwünsche anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Semana Israelita. die in hohem Grade dazu beigetragen hat, das jüdische Leben und die jüdischen Interessen in Lateinamerika zu stärken Stop Ihre persönliche Hingabe an die jüdische Sache, die in dem hohen Niveau ihrer Publikation Ausdruck gefunden hat. hat als ein Ansporn nicht nur den Lesern in südamerikanischen Ländern gedient sondern auch vielen anderen, die die Entwicklung der Jüdischen Wochenschau von den allerersten Tagen ihres Bestehens an beobachtet haben Stop Ich wünsche Ihnen weiter Kraft in Ihren sehr wertvollen Bemühungen um die Judenheit für viele kommende Jahre Stop Boris Smolar Chefredakteur der Jüdischen Telegraphen-Agentur. DEINE SPARKASSE DEIN HOBBY STAMPS CENTER 94 Aüenby Rd. TEL AVIV P. O B. 4444 JUAN JULIUSBUR MALERARBEITEN 73 1148 BLANCO ENCALADA 1646 ALFREDO STERN MALERARBEITEN DEPARTAMENTOS — BUEROS — HAEUSER Unverbindliche Kosten Voranschläge für jede Arbeit T.E. 76-7281 y 76-9088 Virrey M Pím 2639 DEPOSITO: V. 4e h Pkwa 1779 y Vidal 1575 Vor vielen Jahren erhielt beim Purimfest auf dem Wochenendplatz der NCI dieses kleine Mädchen den ersten Preis für ihr Kostüm als „Miss Wochenschau". Ihr guter Freund an kalten Tagen der MANTEL in moderner und klassischer Form. AQUATITE, der Gabor din Mantel für höchste Ansprüche, mit auswechselbarem Mohair. Und wenn Sie Maßkleidung wünschen, erst recht zu CARLTON. Grossauswahl in Fertigkleidung — Stabiloform Anzüge. Fachgesehaeft für Herrenkleidung ERNST KOPPEL Maiyu 982, TE 31-7845 50 Meter von Plaza San Martin mit vielen Verbindungen und Parkplätzen. Eden 252, 1. Stock, Dept 2, veranstaltet worden die kaum ausreichten, um die 36 Teilnehmer, alles ortsansässige Juden aus Deutschland und einige Gäste aufzunehmen. — Der religiöse Teil des Abends lag in den bewährten Händen von Herrn Fraenkel, dem die Ausdeutung der einzelnen Abschnitte oblag und der von den Herren Frank und Hejdinger wirkungsvoll beim Vorlesen unterstützt wurde. Nach dem im Hause selbst hergestellten und von den Damen servierten traditionellen Festmahl ergriff der Präsident der Vereinigung, Dr. Meirovich, das Wort, um auf den tieferen Sinn des Festes, nämlich den Wunsch nach Freiheit des jüdischen Volkes hinzuweisen. Seine Worte fanden reichen Beifall. Der Circulo Israelita La Falda. eine jüdische Vorhut in dem weiten Gebiet Argentiniens. ist eine kleine, aber sehr rührige Gemeinde. Das bisherige Vereinslokal ist schon zu klein, und es muss ein grösseres gesucht werden. Zur Zeit, sind Verhandlungen über die Errichtung eines eigenen jüdischen Friedhofes im Gange. Es finden auch Vorträge und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Besonders gross ist die Freude, jüdische Gäste aus anderen Städten empfangen zu können. Mateo Urwand Katholischer Priester im JWK Die südamerikanische Executive des Jüdischen Weltkongresses veranstaltete in ihren Räumen einen Empfang für den italienischen Piiester. Professor Giovanni C'aprile, der zu einem kuizen Besuch nach Argentinien gekommen ist. Eine grosse Anzahl bekannter Persönlichkeiten waren erschienen, unter ihnen der neue Botschafter Israels, Herr Dr. Scheffer, Oberrabbiner Dr. Wilhelm Schlesinger, eine Reihe von katholischen und evangelischen Geistlichen sowie die Mitglieder der Kongress-Executive, die Repräsentanten der zentralen und grossen jüdischen Organisationen der Stadt und des Landes sowie eine Reihe geladener Gäste, unter ihnen der frühere argentinische Botschafter in Israel, Dr. Gregorio Topelews- Ry. Prof. Caprile ist Autor verschiedener bedeutender Werke, vor allem eines Buches über „Die Verantwortlichkeit der Juden an der Kreuzigung Christi“. Wie Dr. Moises Goldman, der Präsident der südamerikanischen Exekutive des JWK, in seinen einleitenden Worten hervorhob, ist Prof. Caprile einer der engsten Mitarbeiter des Kardinals Bea, dessen Tätigkeit zur Ueberwindung alter Vorurteile und zur Verständigung zwischen Juden und Christen allgemein bekannt ist. Der Ehrengast sagte, diese ihm zugedachte Ehrung gelte in erster Linie den Anstrengungen, ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Juden und Christen herzustellen. Er möchte aller Menschen guten Willens, Juden wie Christen, gedenken, die sich diesem Werk gewidmet haben, in erster Linie des „Guten Papstes“ Johannes XXIII. sowie des „jüdischen Apostels“ Jules Isaac. Auch den Kardinal Bea wolle er erwähnen, dem die Idee der jüdisch-christlichen Verständigung so ungeheuer viel verdankt. Als einfacher Pilger wolle er, Giovanni Caprile, die Gelegenheit seines Besuches auf der gesegneten Erde Argentiniens benutzen, um alle Menschen — Juden wie Christen — aufzurufen, am Werke der Verbrüderung aller Menschen mitzuwirken; seien wir doch alle Kinder des gleichen Vaters. ..Ich bin sicher, so sagte der Geistliche, dass dies kein Traum ist. Fs ist eine feste Hoffnung, dass sich auf der Grundlage der Wahrheit ein Weg zu glücklicher Erfüllung finden wird, wenn Gott uns beisteht, und wenn wir es nur wollen!“ Pater Caprile beendete seine Ausführungen mit einem Dank an den Weltkongress und mit den Worten ,.Schalom! Schalom!“ — Jüdische Pioniere Die jüdische Kolonisation in Argentinien wird das Thema eines Films „Tierras Vírgenes“ sein, dessen Herstellung die Gesellschaft „Pioneros Films“ ankündigte. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass am Sonntag, den 2. Mai, um 16 Uhr im Salon -der Comedores Populares Israelitas ein Teenachmittag stattfindet, an dem die Gäste über Einzelheiten des Drehbuchs unterrichtet werden sollen. besitzen, das in diesem Jahr fangeweiht werden soll. Diese Mitteilung machte Herr Enrique Ratinoff in einer Pressekonferenz im Sitz des Klubs SIJA (Sociedad Juvenil Argentina i. Wie Herr Ratinoff berichtete, wurde von der EZRAH seinei-zeifc das Terrain gekauft, das 2.000 Quadratmeter gross ist und in der Strasse San Martin in Avellaneda zwischen Arenales und Paso liegt. Architekt Bernardo Ringach unterrichtete die Journalisten über Einzelhe*en des geplanten Baus Der Plan sieht 3 850 Quadratmeter bebaute Fliehe vor und soll für 350 Sportler Raum bieten. Vorgesehen sind zwei Schwimmbassins, ein Basketball-Platz. der gleichzeitig als offener Turnplatz benutzt werden soll, sowie eine Confitería, ein Restaurant, Umkleideräume Tennisrüätze. ein ärztliches Konsultorium. ein Festsaal, eto. Einheits-Liste Tel Aviv. — Die Cherut und die Liberale Partei schlossen ein formelles Abkommen, bei den Wahlen eine Einheitsliste aufzustellen, nachdem in beiden Fraktionen über diesen Vorschlag abgestimmt wurde. Die Exekutive der Liberalen Partei erklärte einstimmig ihr Einverständnis, während die Führer der Cherut in ihrer Mehrzahl dafür stimmten. (ITA) Ein eigenes Sportzentrum Die jüdische Kollektivität steht vor der Verwirklichung ihres langjährigen Traumes, ein eigenes Sportzentrum zu TEATRO COLON Viernes 30 a las 21.30 hs.í fuñe, extraord. y despedida del London’s Festival Ballet. “El lago de los cisnes” (Tschaikovsky - Bourmeister. Ivanov); “El salón embrujado” (Toye-Valois); “Bourrée fantasque” Chabrier-Balanchine). Dir. artíst. y 1er. bailarín: John Gil pin. Autarey Nowman y Donald Elliot. Orqueta Filarm. de Bs. Aires. Domingo 2 a las 10 30 hs.: Concierto extraordin. de la Orq. Sinfón. Nacional. Martes 4 a las 21 horas: inaugurac. de la temp. lírica oficial 1965 función de Gran Abono "La Traviata” ópera de Giuseppe Verdi, con: Moffo, Cossutta, Baquier. Reg.: Cecilio Madanes. Escenogr.: Miguel Angel Lumaldo. Vest* Cec. Eduardo Lerchundi Dir. de Orq.: Juan E. Martini. Dir. de coro: Tulio Boni. Or. questa y coro estable del T. Colón. — Nota: p. esta fuño, es obligat. traje de etiqueta para damas y caballeros en palcos y platea. BALANCEADORES Ta y Venta D E GARAGES Y ESTACIONES DE SERVICIO Sanabria 2501 * T.E. 50-7780-9767 AUTO - REPARATUR „ WERKSTATT wBEN0” BEÑO HUTSCHNECKER Avéa. CONSTITUYENTES 4902 (Ecke Monroe) T. E. 51 - 2205

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