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Jüdische Wochenschau · 1965-04-15 · 2112 (15.4.1965) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2112 (15.4.1965)
Date
1965-04-15
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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P1ÍEYKKEDON 219« — 1’ teq. Año XXVI. Jü&JkmxíKj&JsA&jeltUt 1 k * 3 2 6 1 BUENOS AIRES, JUEVES 15 DE ABRIL DE 1965 INF 2112 Iff/// ittelost Das politische Barometer schwankt iin Mittleren Osten stärker als in anderen Weltgegenden obwohl man keinesfalls davon sprechen kann, dass anderwärts Ruhe und Frieden herrschen mögen. Es vergehrt kein Tag, an wel ■ chem nicht irgendeine Meldung über bedauerliche Vorgänge und Entwicklungen im Nahen Osten berichten würde. Im Königreich Marokko werden gleich 14 Soldaten des Hochverrats bezichtigt und hingerichtet. In anderen Ländern arbeiten die Sonder- und Militärge richte, in Algier lasst Nasser- Konkurrent Ben Bella seine Gegner verschwinden oder standrechtlich erschiessen, selbstverständlich nicht ohne entsprechendes Urteil eines aus seinen Leuten bestehenden Kriegsgerichtes. Was sich in Aegypten abspielt, kommt nicht mit aller Klarheit an die Oeffentlichkeit. Wie in jedem Lande, das von einem Diktator regiert wird, gibt es keine verfassungsrechtlichen Garantien. Die innere Unsicherheit ist weit grösser, als allgemein vermutet wird. Aus diesem Grunde wächst auch die Unruhe über die künftige Entwicklung. Nasser hat in den letzten Wochen starke Rückschläge erhalten. Der Besuch des ostdeutschen Kommunistenchefs Walter Ulbricht war eine Fehlspekulation, ein Schlag ins Wasser, der zwar viel Schaum erzeugte, oleibende Resultate nicht hinterliess. Im Grunde genommen, bestand für die Westdeutschen, die sich als schwache politische Virtuosen bewiesen, kaum eine Veranlassung zur Beunruhigung, zumal für jeden objektiven Besucher längst vor dem Besuch Ul brichts klar war, dass — ausgesprochen oder nicht — Aegypten Beziehungen zu Ostdeutschland unterhält. In Bonn versuchte man zu interpretieren und alles zu tun, um Nasser zu beschwichtigen. Deswegen war man auch überraschend bereit, den mit Israel geschlossenen Vertrag zu zerreissen. Erst als Nasser nicht wollte, lenkte Bonn ein... Man täte gut daran, sioh das in Jerusalem zu merken. Ob und inwieweit Bezie hungen zwischen Bonn und Israel hergestellt werden sollen, bleibt abzuwarten. Offensichtlich gibt es doch unerwartete Schwierigkeiten Jedenfalls ist es auch nicht klar, ob die Aegypter bereits ihre Beziehungen zu Deutschand abbrachen oder nicht Noch sind die deutschen Ex perten in Nassers Waffenfabrifcen beschäftigt und bau en Raketen, Flugzeuge and andere Angriffs Waffen, in erster Linie gegen Israel. Aber es verhandeln deutsche Sonderbotschafter in Jerusalem und vielen arabischen Städten, weil man es in Bonn mit niemandem verderben will und nach einer neuen Methode sucht, sich die Hände zu waschen, ohne sich nass zu machen... Inzwischen hat sich Nas ser bei der für ihn lebenswichtigen Beschäftigungstherapie den Kr iegen im Yemen und im Irak zugewandt, zwei Aktionsgebieten, die zwar ausserhalb der üblichen Weltstrassen der internationalen Politik liegen, für Nasser« von B. B. Prestige und Kriegspläne aber von grosser Bedeutung sein köunen. Itn Yemen verbluten sich seit langem ägyptische Soldaten, weil Nasser die Rebellion gegen das alte Königshaus angestiftet hat und nun die eine Bürgerkriegspartei gegen die ande re unterstützt. Das kostet nicht nur viele Menschenleben, sondern noch mehr Geld. De Waffenhändler sind an dem Geschäft interessiert. die Block-Politiker nicht weniger. Russland schickt Waffen und die Amerikaner helfen Nasser bei der Ueberwindung seiner niemals abbrechenden Geldnöte. So lang te dieses Spiel der Grossmächte anhält, zu denen sich nunmehr auch noch Rot-China gesellt — Chou Ein Lai besuchte soeben Nasser wie- Das Wunder des jüdischen Ueberlebens von Zeiten und Räumen — und ist es nicht trotz aller rationalistischen Begründung ein Wunder7 — kann man in den Tagen des Pessach erneut und immer wieder erleben. Denn während dieses Festes entdeckt sich der Mensch und entdeckt sich dieses Volk Israel, wie es über sich hinausdenkt. Pessach knüpft nicht nur diesen einen Feiertag, sondern alle jüdischen Feste an den Auszug aus Aegypten Darüber werden alle sozialen Forderungen, die von der Bibel gestellt werden, wie Liebe zum Nächsten, Gerechtigkeit für den Arbeitenden den Armen und den Leiden den, Achtung vor dem Fremden, Hilfe für den Bedürftigen ausdrücklich erst mit dem Hinweis auf das Erleben des „Auszuges aus Aegypten“ sanktioniert. Welche Bedeutung dem Pessach beizumessen ist, dürf- SAMUEL der einmal —, ist kein Ende abzusehen. Dagegen forderte Nasser seinen irakischen Kollegen auf, den Kampf gegen die Kurden aufzugeben, um sich ganz der Vorbereitung des Krieges gegen Israel widmen zu können. Sicherlich weiss Nasser gut genug, dass die ser Appell ungehört verhallen muss, weil die Auseinandersetzungen mit den Kurden nicht allein von der Zentralregierung in Bagdad, son dern auch von den Führern der Kurden in den Bergen abhängig ist. Aber Nasser kann nicht stehen b'eiben. Er muss mit dem Säb"l rasseln. Er muss ohne Unterlass seinem eigenen Volk Sand in die Augen streuen. Inzwischen setzt er die Hetze gegen Israel fort und te aus dem Satz der Bibel (Exodus 12,15) hervorgehen: „Wer den Pessach nicht einhält, „soll ausgerottet wer. den aus Israel’’ “ — Das menschliche Denken und die Wissenschaften sind ohne Zweifel vorgeschritten Der menschliche Geist ist in manche Höhen und Tiefen gedrungen, aber der Forschung und der Erkenntnis sind doch allen sichtbar erhebliche Schranken gesetzt, die bisher nicht überwunden werden konnten. Das Unbekannte nennen wir Geheimnis, das Unerforschte und Nicht.Erklärbare wird mit einem Schleier der Mystik umgeben. Eis gibt aber keinesfalls nur solche Geheimnisse die uns die Natur aufgibt, die Erde, der Kosmos, die natürlichen Gewalten, auch der Prozess der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit ist ebenfalls von vielen unerklärten Begebenheiten und Tatsachen bestimmt worden. versucht, andere arabische Länder, vor allem den Libanon, zur Ablenkung der Jordanwasser zu bewegen. Der Libanon zaudert. Ohne Zwei fei sind die zwischen Libanon und Israel bestehenden Spannungen gering wenn überhaupt hiervon geprochen werden kann. Dennoch hat Israel — zu seinem Bedauern — den Libanon nicht darüber in Zweifel gelassen, dass ir gendwelche Versuche der Ab ienkung der Jordanwasser oder die Beeinträchtigung der Wasseranlagen Israel s als casus belli angesehen werden. Trotz der permanenten Spannungen um Israel und im Nahen Ossten kann man von einer Erleichterung der augenblicklichen Situation sprechen, wenn auch die Gefahren nicht geringer geworden sind. — Zu diesen Erscheinungen gehört die einfache, beinahe naive und doch wohl berechtigte Frage, aus welchen Gründen das Zehngebot einem Volk im Werden. Stämmen, die einst Sklaven waren und sich auf die Wanderung durch die Wüste begeben hatten, die noch auf keine grossen kulturellen Lei. stungen blicken konnten, die zivilisatorisch am Anfang einer Entwicklung standen, gegeben worden sind und nicht den alten Kulturvölkern früherer Epochen. Zu diesen Fragen gehört auch jenes Phänomen, dass der höchste und edelste Ausdruck menschlichen Denkens und menschlicher Empfindungen, dass die unwandelbaren Gesetze der Ethik und des menschlichen Lebens vor tausenden Jahren erteilt wor den sind, ohne dass jemals in der langen, uns bekannten Geschichte Gedanken gleicher Grösse oder Formulierungen klareren Inhalts gefunden worden wären. Jedenfalls trat das jüdische Volk als der Träger die .ser Gesetze und Forderungen in die Geschichte ein. nach dem ihm das „Wunder des Auszuges aus Aegypten“ geschehen war Das Wunder, das zur Volkwerdung Israels führte, bewirkte auch sein Ueberleben. De ungeheute Beharrlichkeit, die aqs dem rhythmischen Ablauf des jüdischen Jahres mit dem bis ins Einzelne festgelegten Festkalender hervorgeht, die klare Weisung, diese Tage zu beachten bis zu der Drohung der Ausmerzung aus Israel, trug ebenfalls entscheidend dazu bei, dass dieses gejagte und gepeinigte Volk, das in seiner spä teren Geschichte von einem M.iz.rajim ins nächste ziehen sollte, alle Verfolgungen und Peinigungen überstanden hat, bis auf den heutigen Tag. Die stete Erinnerung an den Auszug aus Aegypten hat den unbeugsamen Willen eines Volkes zur Freiheit erhalten und gestählt, das lange Jahrhunderte hindurch in finsterer Nacht zu leben gezwungen gewesen Ist. Was steh hinter diesen vielleicht. Neue deutsche Schachzüge New York. — Die „Times’ berichtet aus Kairo, dass Rudolf Werner, Sondergesandter des deutschen Bundeskanzlers Elrbard. geäussert haben soll, Bonn habe der ägyptischen Regierung das Versprechen geleistet, dass seine Anerkennung Israels keine irgendwie geartete Garantie der israelischen Grenzen bedeuten würde(!). Werner flog in der vergangenen Woche nach Kairo, um zum dritten Mal mit ägyptischen Funktionären zu verhandeln. Seiner Aussage nach gründen sich diese Unterhaltungen auf die Erwartung, dass Kairo nicht a,’s Repressalie gegen die von Westdeutschland angekiin digte Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel nun Ostdeutschland anerkennen würde. Anderen ägyptischen Quellen zufolge sollen die Verhandlungen, die Werner geführt hat, bewirkt haben, dass die Aegypter ihre Drohung, Ostdeutschland anzuerkennen, fallen lie ssen. „Times“ behauptet, Werner habe es abgelehnt diese Meldung zu bestätigen oder zu dementieren. An scheinend beabsichtigt Kairo, immer noch den Abbruch der Beziehungen mit Westdeutschland wegen der israelischen Frage, und das Verhalten der Aegypter zu Ost deutschland würde von einem Versprechen Bonns ab hängen, Israel keine Waffen mehr zum Schutz semer heutigen Grenzen zu liefern, sowie von einer Uebereinkunft über den Wortlaut des Communiqués, das die diplomatischen Beziehungen zwischen Bonn und Jerusalem ankündigen wird. Rudolf Werner sagte aus, Bonn habe beides versprochen und Aegypten und anderen arabischen Ländern versichert, dass das Communiqué keine beleidigenden Ausdrücke enthalten wird. (ITA) WIE ICH ES SEHE-------—--j | Deinem Sohne künden ' 1- . . ■-von JEHUDA GOTTHEMER van S£.i*i t t<Ai\ K EN ST EIN Eine päpstliche Ansprache bat nicht nur in jüdische» Kreisen grosse Aufmerksamkeit erregt, auch wenn hoh» vatikanische Stellen die Meldung abgeschwächt und von einer irrtümlichen Interpretation gesprochen haben. Papst Paul VI. hatte in einer Predigt die Juden als das Volk bezeichnet, das den Christus getötet habe. Das war der schlichte Sinn der päpstlichen Ausführungen, der au« dem Wortlaut hervorgeht. Die Juden hätten seit Jahrhunderten auf den Messias gewartet, sagte der P'pst. als er aber gekommen war, hätten sie ihn nicht anerkannt, sondern ihn beleidigt und bekämpft, und schliesslich sei Chrü stus getötet worden. — Wenn man diesen Text durch liest, uleiben eigentlich recht geringe Möglichkeiten für eine Intet pretaöiou. Man kann nur lakonisch sagen: Kommentar überflüssig. — Die Juden haben so viele schwere Verfolgungen übe* sich ergehen lassen, sie haben so viele Leiden im Laufe ihrer langen Geschichte ertragen, dass sie sich an jeden» Lichtstrahl freuen, der ihre Lage verbessern und ihren Kindern grössere Sicherheiten für die Zukunft bieten kann. Unter diesem Aspekt ist es verständlich, darw di» Bestrebungen einiger Kirchenfürsten zur Ueberwindung alter Vorurteile und geschichtlicher Irrtümer, die von der Kirche begangen worden sind, mit Genugtuung aufgenommen wurden. Allerdings hat — bisher wenigstens — für überschwängliche Freundschaftsbezeugungen von jüdischer Seite keine Veranlassung bestanden. Deswegen wurde auch von führenden Persönlichkeiten des jüdischen Lebens Zurückhaltung empfohlen. Schliesslich ist es eine rein kirchliche Frage, deren Konsequenzen für die Juden von grossem Einfluss sind, die aber nnt unserer Haltung nicht« zu tun haben. Denn wir haben uns niemals als Gottesmörder angesehen, schon deshalb nicht, weil wir die Gött’ichkeit Christi nicht anerkennen. Dieselben Juden, die es seinerzeit für richtig hielten, mit flatternden Fahnen sozusagen die Konzllsbescbhiss» zu begriissen, haben jetzt gegen die päpstlichen Ausführungen protestiert. Nur die eigene Unsicherheit kann man aus solchen .Protesten" ersehen, mit denen man noch niemals irgendetwas Positives erreichen konnte. Mit Sentiments hat die Auseinanderseizung mit der Kirche nichts zu tun. Die Juden haben auch dann, wenn die Kirche ihre Haltung uns gegenüber ändert, nicht die Absicht, in irgendeiner Giuudsatzfrage ihren Standpunkt und damit sich selbst aufzugeben. Dagegen haben wir wie jeder Mensch das Recht zu fragen und zu forschen, was eigentlich die päpstlichen Meinungsäusserungen im Angesicht der Konzilsbeschlüsse bedeuten. Hat denn der Papst die Möglichkeit, sich gegen die Beschlüsse zu stellen, kann er sie aufheben? — Man verkündete doch, das« die bisherige Doktrin von der jüdischen Schuld am Tode Christi definitiv aufgehoben sei, dass man nur noch am Wortlaut des Beschlusses Korrekturen vornehmen dürfe. Was ist nur geschehen, dass der Papst die alte Mär von der jüdischen Schuld am Tode Christi wiederholt? Hierauf sollte man eine klare Antwort erbitten, vom Papst selbst. Schon regen sich die antisemitischen Geister, die in der Karwoche seit Jahrhunderten besonders regsam waren... ein wenig pathetisch klingenden Worten „in finsterer Nacht“ verbirgt, ist unschwer in den Annalen unserer Geschichte nachzulesen, von Jahrhundert zu Jahrhundert, bis in unsere Zeit hinein. Immer wieder können wir beobachten, dass eine Generation. die der Mahnung der Hgggada nicht folgt, und et. wa glaubt, sich über diese Satzung erheben zu können,' in einen Abgrund stürzt, den Boden unter den Füssen verliert, den Wanderstab ergreifen muss oder untergeht. Jede Generation muss sich betrachten, als wäre sie selbst in Aegypten gewesen Jeder Jude soll sich immer dessen bewusst sein und bleiben was es bedeutet, in Knechtschaft zu leben. Jeder Jude soll in sich den Gedanken und den Willen zur Freiheit tragen, für sich, für die Seinen, für sein Volk. Ohne in eine Mystifizierung unseres eigenen Schicksals eintreten zu wollen, ist es eine Tatsache, dass die Generationen der europäischen Emanzipation den Begriff der Freiheit mit Selbstaufgabe verwechselten. Noch in den zwanziger Jahren waren manche unter uns selbst Zeugen jener bezeichnenden gedanklicher. Entgleisung, als der Leiter des Seder-Abends den Satz der Haggada, der doch einen Höhepunkt darstellt, „Im nächsten Jahr in Jerusalem“ in ein „Im nächsten Jahr in Berlin“ abänderte. Und da bei war er ein .bewusster“, ein überzeugter Jude. Jedoch wollte man zu jener Zeit nicht erkennen und nichts mehr davon wissen, dass wir es doch selbst wa ren die in Mizrajim gewesen sind, wie es die Haggada uns berichtet, zu uns spricht, uns ermant und damit zur seelischen Wachsamkeit auffor dert, niemals den Willen und die Sehnsucht zur eigenen Freiheit und zur Befreiung unseres Volkes zu vergessen oder zu vernachlässigen so gülden auch der Käfig sein mag, in dem sich die jüdische Galut im Augenblick befindet. Niemals sollen wir die Belehrung und Warnung überhören, die uns durch die Haggada, durch die jüdische Weisheit, durch die Bibel, durch das geschriebene und gesprochene Wort unserer Grossen gegeben worden sind: Denn Knechte waren wir in Mizrajim. Diese stete Gegenwartsnahe unserer Geschichte ist eine der wundersamen Kräfte, die ins uns lebendig sind, die unsere Geschichte beherrschen, die unseren Weg durch Zeiten und Völker bestimmt haben. Juden in Deutschland und anderswo haben einmal zu bestimmten Epochen angenommen, sich auf ihnen verliehene Rechte, auf Verfassungen und Ver träge, auf Versprechungen und die anständige Gesinnung der anderen verlassen zu können. Die Weimarer Verfassung hat den Juden (Schluss auf Seite 2) —- Schaendung der Religion Wien. — Der Erzbischof von Wien, Kardinal Franz König, übergab dem österreichischen Oberrabbiner Akiba Eisenberg eine schriftliche Erklärung des österreichischen Erz- 8 bischofstums, die auf die I jüngsten Vorfälle in die- I sem Lande Bezug nimmt und im besondeien den Rassenhass und Antisemitism us streng verurteilt. Der Erzbischof ver sprach dem Oberrabbiner in einer Unterhaltung, welche in einer besonders herzlichen Atmosphäre stattfand, dass er allen Geistlichen in Oesterreich Anweisung erteilen wird, von der Kanzel den An tbemitismus als eine schwere Schändung der Religion zu brandmarken (ITA)

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