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Jüdische Wochenschau · 1965-04-02 · 2110 (2.4.1965) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2110 (2.4.1965)
Date
1965-04-02
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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^Viernes, 2 de Abril de 1965 jüdische Wochenschau Año XXVI. — N° 2110 ■ergangene khená te\\ ■erden art die sctum* ‘t SfflW: DfiR Wh *. den )Ä. lallTJbi. t Mm sehr, n in der , itvtud. Es i d gutes 1 ostet i % die nV‘w N1S nis lie „ ierr SRAEl HST AG, den m ßmein-;HTSA8£ND, enberg i sieben Jah- Religion und che — Schuandere interhen Lebens. ÜSSPRACHE j rweisung iu w«He> . »/* 500,- i a/n We- . m/fl 500,- Erhoehuag det i ist Steiqemnq orbehaltea. — Tschechische Antisemiten London- — In der Tschechoslowakei wurden in letzter Zeit verschiedene antisemitische Ausschreitungen verübt, wie hier eingelaufene Berichten aus tschechischen Zeitungen melden. Die Zeitung „Praee“ teilt mit, dass in der Stadt Trebice zwei 18jährige Burschen verhaftet wurden, weil sie sich an der Schändung eines alten jüdischen .Friedhofs beteiligten, auf dem 700 Jahre alte Gräber liegen. In Pilsen, so informiert ,,Rude Pravo“, überfiel eine Bande von Halbstarken im Alter von 13 und 14 Jahren unter der Führung eines 17jährigen Lümmels eine Synagoge. In dieser Stadt begriissen sich die Schüler untereinander mit „Heil Hitler“, rempeln Juden an und singen chauvinistische Lieder. (ITA) Saragat und die Juden In jüdischen Kreisen Roms I zeigt man sich über die Wahl von Giuseppe Saragat, dem sozialdemokratischen Führer zum Präsidenten der Italienischen Republik sehr erfreut. Saragat hat stets man nigfaltige freundschaftliche Beziehungen mit jüdischen sozialistischen Führern in Italien und auswärts unterhalten und hat immer eine positive Haltung gegenüber den Juden eingenommen. Insbesondere wird daran erinnert, dass Saragat als damaliger Minister für die Handelsmarine gegenüber der illegalen Einwanderung nach Palästina in den ersten Nachkriegsjahren, die ihre Stützpunkte in italienischen Häfen hatte, nicht nur eine wohlwollende Neutralität ge. wahrt, sondern durch stillschweigende Duldung der projüdischen Aktivitäten der Haienfunktionäre Hilfe geleistet hat. Im Dezember 1962 besuchte er in seiner Eigenschaft als Sekretär der italienischen Sozialdemokratischen Partei Israel. Die Eindrücke, die er damals erhielt, formten auch die Meinung, | welche er als italienischer Aussenminister vertrat. Bei seinem letztjährigen Besuch in Aegypten erklärte 1 Saragat dem ägyptischen Aussenminister offen, dass! er es nicht verstehen könne, wie vierzig Millionen Araber einen aggressiven Hass gegenüber zwei Millionen Israelis empfinden können. Ae. gyptischen Journalisten gegenüber bezeichnete er den israelisch-arabischen Konflikt „nicht als ein Weltproblem, sondern als ein lokales Problem, welches durch Verhandlungen und eine friedliche Einstellung innerhalb der Vereinten Nationen leicht gelöst werden könnte.“ Gleichfalls als Aussenminister stellte er sich in Opposition zu der von anderen Kabinettsmitgliedern vertretenen negativen Haltung gegenüber den israelischen Schritten, mit der EWG zu Vereinbarungen zu gelangen- . K£«£n KAyemET C.£tSftJ)££ PP! 31731p , COMITE CENTKOE UKOPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 LOS HOLANDESES DESEAN AYUDAR EN LA RECONSTRUCCiON DE LA GALILEA Un programa televisado en los canales de la Televisión Holandesa, sobre el Plan de Desarrollo de la Galilea, despertó una ola de entusiastas ofertas da ayuda a Israel por parte de miles de ciudadanos de Holanda. Después de la transmisión, que mostraba el papel que juega el Keren Kayemet en el desarrollo de la Galilea, se recibieron incontables llamadas telefónicas en las oficinas del Servicio de Televisión y del Keren Kayemet en ese país, de parte de televidentes, en su gran mayoría no judíos, que expresaron su de- AUS UNSER Anlässlich der Hochzeit von Herrn Heriberte Neumann und Frl. Silvia Grünebaum wurde durch die wertvolle! Mitarbeit von Frl. Norma Grünebaum die Summe von $ 9.100.— für den KKL gesammelt; auf den Namen des jungen Paares werden Bäume gepflanzt. Bei der Hochzeit von Herrn i Manfrede Schönfeld und Frl. I Muschi Gorta wurde durch die Mitarbeit von: Frl. Lies Jakob und Frl. Marga Nordhäuser' der Betrag von 4.220 Pesos gesammelt, wofür Bäume auf den Namen der Neuvermählten gepflanzt werden. Herr Jiriio Tonn spendete anlässlich seines 60. Geburtstages 1.000.— Pesos; seinem Wunsch gemäss werden Bäume saun Andenken an seine Fitem: Max und Elise Tonn s. A. gepflanzt. seo de participar en los esfuerzos que se hacen en pro del desarrollo de esta zona, contribuyendo generosamente para la plantación de un bosque en la región. Posteriormente se recibieron cheques, que cubrían la suma necesaria para la plantación de 5.500 árboles. El entusiasmo por esta empresa no ha disminído y las contribuciones siguen llegando. La Oficina central del Keren Kayemet en Jerusalén enviará a cada contribuyente una carta personal de agredecimiento Junto con el certificado de plantación. ER ARBEIT Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern. Zur gefl. Rsachtung: Im Sinne von Herrn Dr. Hardi Swarsensky, erlauben wir uns die Anregung, dass alle diejenigen die der „Jüdischen Wochenschau“ anlässlich ihres 25jährigen Jubiläums gratulieren möchten, dies in FGrm von Baumdiplomen des KKL zu tun. Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. W ei netein 68-7404 Sra. Ehrlich 64 2966 Sra Lubascher 54-3209 Frl. Werthetoer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat Aegypten und Russland Moskau. — Die politischen Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Aegypten gestalteten sich in zunehmendem Masse freundlicher und seien von wachsendem Verständnis getragen, erklär te der stellvertretende sowjetische Ministerpräsident Scheljepin in einer Fernsehrede in Moskau. Auch die Zusammenarbeit der beiden Länder in internationalen Fragen sei in letzter Zeit ständig verbessert worden- Die sowjetischen und ägyptischen Standpunkte gegenüber vielen bedeutenden internationalen Problemen stimmten überein. Mit diesen Erklärungen zog der stellvertretende Ministerpräsident eine Bilanz seines zehntägigen Aegypten-Auf enthaltes im Dezember vergangenen Jahres In seinen Gesprächen mit ä gyptischen Politikern hätte er das Verständnis und die Unterstützung der UdSSR gegenüber den arabischen Einigungsbestrebungen unterstrichen, erklärte Scheljepin. Deutsche bauen Nil.Brücken Bonn. — Einige deutsche Firmen werden mit einer Kredithilfe der Bundesrepu. blik in Kairo zwei Brücken über den Nil bauen- Ein Ab; kommen, nach dem die Bun- ( desrepublik Aegypten für j dieses Projekt einen Kredit j in Höhe von 18.3 Millionen | Mark gewährt, wurde in Kai- | ro unlängst unterzeichnet ARABER UND DEUTSCHLAND Bonn. — Dr. Eugen Gerstenmaier, Präsident des deutschen Bundestages, erklärte auf der CDU Konvention in Düsseldorf, dass sich das Bild Westdeutschlands in den Augen der Araber geändert habe. Früher sei für viele Araber Deutschland „das Land gewesen, das gegen England und Frankreich Krieg führte und Verbrechen gegen die Juden beging“. Er nannte es „gut, dass dieses Bild jetzt zerschlagen wurde“. Er äusserte. dass die diplomatischen Beziehungen mit Israel „wichtig für die Selbstachtung des deutschen Volkes sind“. (ITA) Buenos Aires Musik in MOZARTEUM ARGENTINO Das argentinische „Mozarteum“ gab soeben die Nomina der von ihr für die kommende Konzertsaison engagierten Künstler bekannt. Der französische Violoncellist Pierre Fournier wird zusammen mit dem argentinischen Pianisten Rafael González an zwei Abenden den vollständigen Zyklus der Beethovensonaten für diese Instrumente interpretieren. Das Londoner „Philharmonia Orchestra“, die Italiener „I Musici“, das Streichquartett Vegh '(an 2 Abenden die 6 Bela Bartók. Quartette, der Pianist Hans Richter-Haaser, Silvia Marlowe (Cembalo), Tila und John Montes (an 2 Flügeln), der Pianist Enrique Ricci, welcher das Mozarteum-Stipendium 1963 gewann, und das Nationale Symphonie.Orchester werden die Programme der Gesellschaft bestreiten. Daneben wird, zum 7. Mal das „Mozarteum Argentino“ den Zyklus der „Conciertos del Mediodía“ organisieren der jeden Freitag von 13 bis 13 Uhr 45, von Mai bis einschliesslich September, bei freiem Eintritt vonstatten gehen wird. Gegen retigioese Genf. — Der Richter des Obersten Gerichtshofes, Gha- , im Cohen, Mitglied der UN. Kommission für Menschenrechte, erstattete in der 21. Sitzung der Kommission einen ausführlichen Bericht über die von den sowjetischen Behörden gegen die Juden gerichteten Diskrimi nierungen. Er sprach zu dem der Kommission vorliegenden Projekt, jedwede Form religiöser Intoleranz zu verurteilen. Richter Cohen wies eingangs darauf hin, dass die Katholische Kirche von der Verfolgung der Angehörigen anderer Religionen Abstand genommen und im Rat der höchsten kirchlichen Würdenträger für die Zukunft Prinzipien der Toleranz verkündet hat. Aber, so betonte er, die in jeder Religion latente Intoleranz liege auch in dem Glauben, dass keine Religion die wahre sein könne, und zitierte das marxistische Dogma, dass „Religion Opium für das Volk ist“. Auf diese Weise seien die früher von den einzelnen Relicio nen verursachten Leiden heute von den atheistischen Dok trinen hervor gerufen, doch der Grund für die Intoleranz habe sich nicht geändert denn er liege in beiden Fällen in der Ueberzeugung von der Unfehlbarkeit der eigenen Anschauungen. Als bittere und Verhängnis. \olle Tragödie bezeichnete Cöhen die Tatsache, dass die Bekenner der jüdischen Relisrion die ersten und schutzlosen Order der fanatischen religiösen Verfolgungen gewesen sind. Keine vernunft- Erklärung gäbe es hierfür, äusserte er. und das V oH „Antisemitismus" sei ein Begriff aber keine Erläuterung. Zur Lage der russischen Juden erklärte Cohen, dass andere Glaubensgemeinschaften m der Sowjetunion ihre Religionen in gewissem Masse frei ausüben und bekennen dürfen, während den Juden die ihnen hin und wieder zugestandenen Erleichterungen schrittweise und systematisch entzogen würden. Er fei 'g'l'ieklich“ berichten und bestätigen zu können, fügte er hinzu, dass die russischorthodoxe Version der Bibel rI5ZjWe Wiederausgatoe in w.ooo Exemplaren erfuhr und die protestantische Version 1956 in 10.000 Exemplaren neugedruekt wurde. So hatten auch die mohammedanischen Gemeinden in Ufa und Taschkent zwischen 1959 und 1962 drei Ausgaben des Koran auf Arabisch herausgeben dürfen, aber den Juden sei es niemals erlaubt worden, eine Neuausgabe der Bibel m hebräischer Sprache zu drucken. Cohen ve-.sicher te, er stelle „mit Vergnügen“ fest, dass die Mohammedaner sieh des Arabischen als heilige Sprache bedienen dürfen, doch für das Bebrüt sehe gebe es in Russland keine Bewilligung. Er stellte weiter fest, dass es für 40 Millionen russisch-orthodoxer Bürger den Pressemeldungen zufolge 20.000 Kirchen, 35.000 Geistliche und 69 Klöster gibt, was ein Gotteshaus für je 2.000 Kirchgänger und einen Priester fiir je 1,100 Menschen bedeute. Für die 10 Millionen Baptisten seien rund 6.000 Pfarrereien mit Pastoren vorhanden, in de nen je 500 Bekenner dieser Religion beten könnten. Cohen verglich diese Ziffern mit den 90 existierenden Synagogen und der annähernd gleichen Zahl von Rabbinern für schätzungsweise eine Million frommer Juden, das hiesse eine Synagoge und ein Rabbiner für über 15.000 Beter. Während die anderen Gemeinden in Russland die verschiedensten rituellen Gegenstände ¡-.erstellen dürfen und die liircnen vor allem aus dem Verkauf von Kerzen grosse Einnahmen erzielen, so ist die Herstellung und der Verkauf jüdischer ritueller Gegenstände verboten. Noch weniger verständlich, so fuhr der Redner fort, sei der Umstand, dass seit der Absage an die Stalin istische Aera die Dinge sich noch verschlimmerthaben. Im Jahre 1962 erbessen die sowjetischen Behörden zum ersten Mal das Verbot, Mazzot für TEATRO COLON Sábado 3 de abril, 21.30 hs. Extraord. N? 1. Inauguración de la Temporada Oficial de Otoño 1965. Concierto sinfónico a cargo de la Orquesta Estable del Teatro Colón. Director: Witold Rowicki. Programa: Música fúnebre, para cuerdas (Ira. aud.), W. Lutoslawski: Concierto para piano y orq., A. Ginastera. Solista: Haydee Loustaunau; Cuarta Sinfonía, Brahms. Platea $ 200.—. Loe, en vta. Ultimos días de venta de tres series de abono a tres funciones c¡u. para el “London’s Festival Ballet“. Presentación: Lúnes 19 de abril, a las 21.30 hs. Director artístico y 1er. bailarín: John Gilpin Abono a platea $ 3600. Drlant. de Paraíso $ 750 Boletería: Todos los días de 10 a 20 hs. en A. Toscanini, Viamonte 1124, T. E. 35-1430. Pessaen zu hacken. Die sowjetische Propaganda habe dieses Fest, aas von den Juden zum Andenken der Betreiung aus der Knechtschaft gefeiert wird, als „umstiirzieriseh und zerstörerisch für die Liebe zum sowjetischen Vaterland“ gebrandmarkt, obzwar es absolut mit der Liebe zum Vaterland in Einklang zu bringen ist. „Um der Gerechtigkeit willen“ setzte er noch hinzu, dass in diesem Jahr einigen wenigen Synagogen erlaubt worden sei, beschränkte Mengen von Mazzot zu backen, wobei er die Hoffnung aussprach, dass dies ein Schritt in der richtigen Richtung sein möge. Richter Cohen stellte eine weitere Diskriminierung gegen die jüdische Religion fest, der es untersagt ist, eine Organisation auf nationaler Basis zu bilden und den Kontakt mit Glaubensgenossen im Anstand, selbst nicht in anderen kommunistischen Ländern, aufzunehmen Da- , gegen besessen die Baptisten j eine nationale Föderation in I Russland, die ihrerseits Mit-! güed des Baptistischen 'Weltrates ist. Auch die russischen Mohammedaner dürften ausländische Delegationen empfangen und ihre Delegierten ins Ausland schicken, ebenso wie ihre Pilger der T-adition gemäss rach Mekka reisen können. Warum, so fragte Colven. werden einzig und allein die Juden in Russland j von den jüdischen Gemein. : den in der Welt völlig Lso- I liert? (ITA) 17. KONVENTION der CAMPAÑA UNIDA TAGESORDNUNG» Sonnabend, den 3. April: 18 Uhr 30: Sitzung der Kommission für die Kredentialen, im Hause Sarmiento 2376 19 Uhr ESnpiang für die Delegierten aus der argentinischen Provinz, Sarmiento 2376 21 Uhr . Feierliche Eröffnung der Konvention im Hause der AMIA, Pasteur 633 Eröffnungsansprache des Präsidenten. Begrüssung im Namen der zentralen Instanzen durch Emilio Gutkin, Präsident der OSA. — Begrüssung durch den Delegierten der Tugend. — Begrüssung durch einen Delegierten der Provinz. — Ansprache des Delegierten des Keren Hajessod in Jerusalem, Herrn George Gideon Flesch. — Referat des israelischen Botschaftsrates. Herrn Aba Geffen. — 23 Uhr;; Bericht der Kommission für die Kredentialen. — Wahl des Kongress-Präsidiums und der Kommissionen. — Sonntag, den 4. April: in Pasteur 633 9 Uhr; Berichte des Generalsekretärs Dr, Gorbatt und des Sekretärs für die Provinz Herrn Saul Patrich. — 11 Uhr; Referat des Herrn Mark Turkow über „Die jüdische Wirklichkeit im gegenwärtigen Augenblick“. — 11 Uhr 30: Generaldebatte. — 13 Uhr : Gemeinsames Mittagessen im Salon Pa. naderos, Sarmiento 2523, — 14 Uhr 30: Fortsetzung der Generaldebatte. — 17 Uhr : Berichte der Kommissionen. — Anschliessend Wahlen der neuen Exekutive und des Zentralcomités. — Abschluss der Konvention — An den Beratungen nehmen die Delegierten des Keren Hajessod, die Herren Samuel Chomsky und Professor Chaim Brande teil.

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