Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2105 (26.2.1965)
- Date
- 1965-02-26
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1? iza. JGxJenuist&Dkà&elUa i E. 032613 Año XXVI. BUENOS AIRES, VIERNES 26 »E FEBRERO DE 1965 N'-' 2105 Die Fortsetzung des Dramas von JEHVDA GOTTHFAMER „Du bist mein David- Sollte ich krank und traurig •werden, so banne die bösen Träume durch Dein Spiel. Ich werde auch nie mit dem Speer nach Dri werfen“. — (Goethe zu Felix Mendelssohn) Das eben ist der Fluch der bösen Tat, Dass sie, forteeugend, immer Böses muss gebären. (Friedrich Schiller in „Die Piccolomini“) I- Mystik und Realitaet Eis ist das Leben, das die grossen Roman schreibt Mit einer ungeheuren Dynamik rotten die Ereignisse ab. die das deutsche Problem ruck artig wieder einmal in den Vordergrund des Geschehens getrieben haben- Wie weit geschichtliche Begegnungen von Völkern auf Zufällen beruhen, soll hier nicht geprüft werden. Wesentlich dagegen sind nur die Ursachen und Folgerungen, die sicn hieraus ergeben, besonders daun, wenn es zu einer weitgehenden Symbiose gekommen ist- Weder die Kunst eines glänzenden Chirurgen kann sondern, was durch Jahrzehnte oder Jahrhunderte zusammenwuohs, noch die frevle Hand des Mörders kann durch Verbrechen und Liquidierung ungeschehen machen, was historisch geworden ist. Wie weit sich hier Mystik und Realität überschneiden, muss dahingestellt bleiben. Goethe dachte wohl an Rem.brandts Bild .David vor Saul“, als der 12jährige Mendelssohn vor ihm spielte. Als ein Nachfahre des königlichen Sängers und Harfenspielers erschien ihm der Junge, dessen Kunst wohl ge eignet war, trübe Gedanken zu zerstreuen. So wie es in der Bibel geschrieben steht „Wenn der Geist Gottes über Saul kam, da nahm David die Zither und spielte mit seiner Hand; und es wurde dem Saul leichter, es war ihm wohl, und der böse Geist wich von ihm“ (1- Buch Samuel, Kapitel 16, Vers 23).— Der letzte Satz der Bemerkung Goethes „Ich werde auch nie mit dem Speer nach Dir werfen“ hat man ches Kopfzerbrechen bereitet Wollte der greise Goethe der sich als der Repräsentant des deutschen Volkes — ein Begriff, den es im politischen Sinn damals eigentlich nicht gab. — gefühlt hat, damit, zum Ausdruck bringen, dass sich das alte, an den Juden begangene Unrecht nicht und nie mehr wiederholen solle’ Kannte Goethe doch noch selbst aus seiner Vaterstadt die schrecklichen Bedingungen, unter denen die Juden im Frankfurter Ghetto zu leben gezwungen waren. Jedenfalls ist das Versprechen, das Goethe für sein Volk gegeben hat, nicht eingelöst worden- Wenig mehr als einhundert Jahre später ist der Speer gegen David, gegen das jüdische Volk, gegen den jü dischen Genius, von Deutschen geschleudert worden Die Folgen waren tragisch, vernichtend, niederschmetternd. Dass dies vor allem auch für das deutsche Volk gilt, wurde schnell vergessen Wirtschaftswunder und Weltpolitik taten das Ihrige, um sich neuen Problemen zuzu. wende.u, onne die alten zu überwinden. Aus der tatsächlichen und auch geheimnisvollen Verstrickung der Schicksale hat weder der radikale Schnitt der Mörder noch das mitunter ernsthafte Bemühen des Neuen Deutschlands die beiden Völker tren nen können- Die Ereignisse der letzten Wochen haben gezeigt, dass in einer ganz anderen als der bisherigen Form eine echte Lösung gesucht werden muss. II Die Vergangenheit Die allgemein übliche — und von gut meinenden Deutschen gefundene — Formu lierung von der .unbewältigten Vergangenheit muss man in jeder Hinsicht als die richtige Kennzeichnung der Sachlage akzeptieren. Kann diese, kann eine solche Vergangenheit überhaupt bewältigt werden? Man muss es mit aller Klarheit und Schärfe wiederholen: das jüdische Volk kann diese Vergangenheit, die den Untergang von sechs ¡ Millionen Juden durch systematischen Mord bedeutete, ' nicht überwältigen. Dieses ich mit ihm sprach Seit einigen Tagen bewegt mich die Nachricht, dass der jeteige Oberstaatsanwalt Er win Schüle Mitglied der NSDAP gewesen ist. An und für sich hat diese Meldung gewiss nichts Aufregendes an sich, jedenfalls für den nicht, der den Namen und der den Mann Erwin Schüle nicht kennt- Wer ist Erwin Schüle? Die deutschen Demokraten, die das Neue, das angeb lieh Andere Deutschland in Gestalt der Bundesrepublik geschaffen haben und repräsentieren, hielten und halten es für ihre besondere Aufgabe, mit der schrecklichen, der nazistischen Vergangen heit zu brechen, die begangenen Verbrechen aufzuklären und die Missetäter, von denen schauderhafte unvor stellbare Greueltaten begangen worden sind, einer irdischen Strafe zuzuführen. Aus diesem Grunde wurde — wenn auch reichlich spät — die „Zentralstelle für V-orermittlungen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen“ ins Leben gerufen- Leiter der Stelle ist der Obers taatsafc walt Erwin Schule, dem ein Stab weiterer Staatsanwälte und sonstiger Beamter zur Verfügung steht. Hier also, in dieser Zentralstelle wer. den die Vorermittlungen angestellt, die es ln einem vorgeschrittenen Stadium der Untersuchungen der zustän digen Staatsanwaltschaft ermöglichen, die eigentliche Anklage gegen die Verbrecher zu erheben. Die Zentralstelle greift gewisse Geschehnisse auf, die bis dahin noch nicht im einzelnen geklärt waren, z-B. den Komplex KZ Auschwitz Durch die aussergewöhnliohen Vorarbeiten der Zentralstelle war es ermöglicht worden, den Prozess einzulei ten, dessen weitere Vorbereitung dann der Staatsanwaltschaft Frankfurt übergeben worden war, deren genialer Leiter, der Generalstaatsan. von SEM FRAIS KEN ST EIN walt Bauer, dem Riesenprozess sein Gepräge gegeoen hat- Aber die Vorermittlungen leitete Schüfe... Es mag ungefähr zwei Jah re zurückliegen, dass ich dem Oberstaatsanwalt Schüle meinen Besuch abstattete, um die Zentralstelle und deren wichtige Arbeit kennen.! zulernen. In einer zweistün-! digen Unterhaltung konnte; ich mich von dem Ernst, der j Sachkenntnis und der Gründj lichkeit der Ermittlungen i überzeugen, die von dieser j Stelle durchgeführt wurden und werden- Ganz ohne Zweifel wird hier eine Arbeit geleistet, die weit über die eigentlichen Funktionen einer Staatsanwaltschaft hinausge. lien- Hier werden tiefgreifen. de historische Forschungen angestellt, die für die Erfassung der gesamten nazistischen Epoche, für ihre Grausamkeit, für ihre Abgründig. keit, für ihre Perfidie und Barbarei von grosser Wich tigkeit sind- Der Mann, der mit Sachkenntnis, Umblick und viel Verständnis für die Opfer der nazistischen Grau samkeiten diese Untersuchungen und Vorermittlungen leitet, Ist der Oberstaats, anwalt Schüle, der — wie man jetzt mitteilte — selbst Mitglied der Verbrecher-Partei gewesen ist- Wer mit Deutschen zu tun hat, muss damit rechnen, dass sein Gegenüber zumin. destens auch Mitglied der NSDAP gewesen ist, auch wenn er selbst kein Verbrechen begangen hat oder sich aktiv an irgendwelchen antijüdischen Aktionen beteiligte- ,Heil Hitler!' gerufen und damit ihren Führer gesegnet, haben wohl alle, von gezähl ten Ausnahmen abgesehen. Man kennt alle Argumente: was sollte ich als einzelner tun?, konnte ich allein Nein sagen?, musste ich mich nicht wenigstens hinter der Mitgliedschaft zur NSDAP tarnen?, usw- Die Argumente sind zahlreich, mitunter sogar verständlich, besonders dann, wenn man weiss dass Zivilcourage nicht of ¿ anzutreffen ist Man könn te auch darüber hinwegsehen. dass ein Herr Erwin Schüle einmal Mitglied der NDSAP gewesen ist. Aber muss ein solcher Mann ausgerechnet derjenige sein, dem man die Vorermittlungen nationalsozialistischer Verbrechen anvertraut? Bemerkenswert genug, dass dieser Herr Schüle mehrere Male Israel im Zusammenhang mit dienstlichen Funktionen besucht hat, wo er im besten Einvernehmen mit den dortigen Stellen seine Aufgaben erfüllte. Ich muss bekennen, dass mich diese Mitteilung über Schüle schwer getroffen hat. Es war also nicht möglich, für eine solche Funktion, die in ihrer Art einmalig ist, einen einwandfreien Menschen zu finden, der Kein NSDAP-Mitglied gewesen ist? Jedoch mehr als die Tatsa che, dass auch Schüle NS¬ DAP-Mitglied war, erschiit terte mich dessen eigene Stellungnahme: Söhiile in Sachen Schüle. Der Herr Oberstaatsanwalt schimpfte zunächst auf die Kommunisten, die ihn verleugnen würden. Der Ober. Staatsanwalt möchte allzu gern im seichten westli. oben Gewässer schwimmen und sich antikommunistische Strömungen für seine billigen Argumente nutzbar machen. Als ob eine Wahrheit unwahr werde, wenn es die Kommunisten sind, die diese Wahrheit aussprechen. Das ist Nr. 1 der abwegigen Schiileschen Apolegetik. Noch belastender — und auch noch deprimierender — ist ein weiteres oberstaatsanwaltliches Argument: seine Mitgliedschaft bei der NS¬ DAP habe einen derartigen „formalen-informalen“ Charakter getragen, dass er .selbst garnicht mehr gewusst habe, ob er ein aktives Mitglied der NSDAP gewesen ist- Er habe erst nach Berlin fahren müssen, um eine Urkunde einzusehen, die von den Amerikanern bei Kriegsende beschlagnahmt worden sei, um sich davon zu überzeugen, dass er wirklich aktives Mitglied der Nazipartei seit 1937 gewesen ist. — Wo alles feige war, konnte auch von einem Schüle, der Karriere machen wollte, nicht Tapferkeit erwartet werden. Hätte Schüle erklärt, es stimmt, ich war seit 1937 Parteimitglied, wenn ich mich auch sonst nicht betä tigt habe, man hätte ihn vielleicht nicht mit der Leitung dieser Zentralstelle beauftragt, aber seiner sonstigen beruflichen Laufbahn wäre kein Hindernis entgegengetreten. Das aber tat der jetzige Oberstaatsanwalt nicht. Im Gegenteil! Er demonstrierte ein so schlechtes Ge. dächtnis, dass er erst nach Berlin fahren musste, um sich über sich selbst zu informieren. Finden Sie das nicht selbst zu viel, Herr Oberstaatsanwalt? Solche Märchen soll die Oeffentüch keit glauben? Einen schönen Eindruck muss man von einem Oberstaatsanwalt bekommen. dem so wichtige Funktionen anvertraut sind- Ist das wirklich der geeignete Mann für diese schwere historische Aufgabe?... Merkwürdig ist es, dass die Zentralstelle zur Vorermitt lung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen im Ludwigsburger Gefängnis (in unmittelbarer Nachbarschaft Stuttgarts) untergebracht ist Ich habe mich immer gefragt. ob hierfür nur technische-räumliche Gründe .nass gebend waren. Es ist ein seltsamer Zufall. dass diese Staatsanwaltschaft im Gefängnis und nicht ausserhalb des Gefängnisses sitzt Oder1 Vatikan von MOllSI L WINKLER In der vergangenen Woche wurde gemeldet, dass ein» Bombe im Vatika« geplatzt sei, die zwar einigen materiellen, jedoch keinen sonstigen Schaden angerichtet habe. Sofort teilte ein Sprecher der pontifikalen Gendarmerie mit, dass die Bombe möglicherweise von kommuaisti. sehen oder extrem-Unken Elementen gelegt worden sei Offensichtlich sollte auf diesem Wege gegen das Verbot einer Aufführung des Theaterstückes von Rolf Hochhuth „Der Stellvertreter“ protestiert werden. In diesem Theaterstück wird bekanntlich die Haltung des Papstes Pius des XII gegenüber den nazistischen Verbrechen an den Juden heftig kritisiert. — Ein :>n Zusammenhang hiermit verhafteter Schauspieler bestritt energisch seine Täterschaft Was bei dieser Nachricht auffällt, ist die Behauptung, dass es linksgerichtete oder gar kommunistische Elemente gewesen seien, die eine Bombe als Protest gegen das Verbot einer Aufführung des bekannten Theaterstücks von Hochhuth gelegt haben sollen. Eis ist auf den ersten Blick nicht klar was mit dieser Meldung beabsichtigt wird Sefbsfc der Vatikan steht in seinen politischen Aktionen offensichtlich nicht einseitig auf dem Standpunkt, dass alles, was von kommunistischer Seite geschieht, an sich schon terdammenswert ist Aus welchen Gründen jetzt aber , Der Stellvertreter“ in irgendeinen Zusammenhang mit links, gerichteten Kreisen gebracht werden soll, ist undurchsiolv tig- Jeder, der sich der Mühe unterzogen hat, dieses ungewöhnlich umfangreiche Theaterstück zu lesen, weiss, das« politische oder gar kommunistische Einflüsse überhaupt keine Rolle spielen Hochhuth ist auch nicht linksgerichtet und gewiss kein Kommunist- Sicherlich wird man verstehen, dass die Kurie sich gegen das Theaterstück zur Wehr setet, obwohl selbst in katholischen Kreiser, Stimmen der Kritik an Pius Xn. laut geworden sind. Man sollte es aber vermeiden, mit billigeoi Argumenten und wohlfeilen Mitteln eine Auseinandersetzung zu führen, die gewiss nicht mit einer Handbewegung abgetan werden kann- — Volk kann weder vergessen, was ihm geschalt, noch wer ihm das Unrecht angetan hat. Es waren nicht Tataren und Kosaken, es waren nicht halbwilde Völkerschaf, ten, die aus den Dschungeln aufgebrochen waren, es war das Volk der grossen Denker und Dichter, es war ein Kulturvolk, zu dessen Entwicklung — wie kaum zu dei eines zweiten — Juden beigetragen haben. Aber auch die Deutschen, und vor allem sie, haben diese Vergangenheit nicht bewältigt, was von ihren Besten zugegeben wird, ohne dass allerdings irgendetwas Entscheidendes geschehen ist oder geschieht, um der grossen Schuld in einer wirklich ernsthaften Form und nicht nur durch Palliativmittel gerecht zu werden. Was wir jetzt erleben, beweist den Mangel an Ernsthaftigkeit und an Aufrichtig keit, die Vergangenheit zu bewältigen- Ein deprimieren, der politischer Utilitarismus wird hinter allen Deklarationen und Massnahmen sichtbar, die bis heute von den Regierungen Konrad Adenauer und Ludwig Erhard bekannt gegeben und erlas sen worden sind. Eine tiefge hende Bereinigung der Vergangenheit ist nioht erfolgt, wobei zugegeben werden muss, dass dies bei der nazistischen Verfilzung des Volkes äusserst schwierig ist- Weder mit schön klingen, den Worten der Fraternisierung oder mit der Redensart ' von der .Gesamtreue', die der erste Bundespräsident Heuss erfunden hat, noch mit ma- | teriellen Zuwendungen der i einen oder anderen Art kann das Problem wirklich gelöst werden. Zu dieser Ueberzeugung müssten jetzt endlich alle kommen, denen tatsächlich und ernsthaft an der Ueberwindung der Vergangenheit gelegen ist- Hierzu gehört vor allem Zivilcourage, die das deutsche Volk in der Schreckens- Zeit des Nazismus verloren, und bisher nicht wiedergefunden hat- Nach den letzten Feststellungen, wer alle« ,dabei* gewesen ist, dürfte ea wohl sehr schwer sein, auf der Linie der Gesamtreue zu verharren, anstatt endlich zur Bereinigung der Atmosphäre von Gesamtschule! und Gesamtverantwortungf zu spieehen. Hierin liegt eine unabdingbare Voraussetzung. um die Vergangenheit zu überwinden, wozu mehr als Halbwahrheiten und teilweise Geständnisse gehören- III. Das Entreebillet Das Odium einer zweckgebundenen Wiedergutma. chung auf materiellem Gebiet lastet schwer auf der Bundesrepublik. Der klar denkende und sehr schlaue erste Bundeskanzler erkannte sofort, dass diese Wiedergutmachung das Entreebillet für die Wiederzulassung der Deutschen in die internationale Politik ist. Hiernach handelte er entschlossen, wenn auch die Durchsetzung der Wiedergutmachungsforderungen nur mit Hilfe der j Westalliierten und der Sozialdemokraten möglich war, und wenn auch viele Erwar- (Schluss auf Seljte 2) HALSKETTE MIT HAKENKREUZ Jerusalem. — Ein Taxiehauffeur aus London, der sich geweigert hatte, die Gattin des britischen Nazif üh rers zu fahren, erhalt als Belohnung für sein Ve.hal ten 3000 israelische Pfund ilOOO Dollar) von dem ehemals britischen, jetzt in Israel ansässigen Kaufmann Nahum Zeev Williams Der 42jährige Chauffeur Wolf Busell musste sich im Januar vor einem Londoner Gericht verantworten, weil er die aus Frankreich stammende Gattin des eng lisohen „Führers“ Colin Jordan, Francoise Jordan, tat lieh angegriffen hatte Beim Anblick ihrer Halskette, deren Anhänsel ein grosses Hakenkreuz war. hatte Buseil sich geweigert die „Dame“ zu befördern, mit dem Hinweis, das« er Jude sei- „So. Sie sind Jude?“ replizierte sie. „Was tun Sie dann ausserhalb der Verbrennungsöfen?“ Daraufhin riss er ihr die Ketre vom Hals. Nach dem Gerichtsverfahren, das diese Episode auslöste, begab sich Buseil in Begleitung seiner Frau seiner Tochter und seiner Mutter nach Israel, wo er zumindest vorübergehend bleiben will, weil er eine Reihe von Drohbriefen erhielt und weil Unbekannte versucht hatten, sein Hau« "i/izuziinden.