Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2103 (12.2.1965)
- Date
- 1965-02-12
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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.Viernes, 12 de Febrero de 1965 LA SEMANA ISRAELITA Buchausstellung in Jerusalem Jerusalem. — Anfang April wird die zweite Internationale Buchausstellung unter den Auspizien der Stadtverwaltung in Jerusalem eröffnet werden. Die erste Ausstellung dieser Art fand im Jahre 1963 unter Beteiligung von 27 Ländern, darunter auch Argentinien, statt. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit einem noch grösseren Erfolg. Der „Jerusalem-Preis“, der bei dieser Gelegenheit erteilt wird, beträgt zweitausend Dollar. Bei der ersten Ausstellung wurde er dem englischen Philosophen Bertrand Bussei zugesprochen. Er ist für einen Autor bestimmt, der in seinen Schriften für den Frieden und die Freiheit ein tritt. General Rattner gestorben Haifa. — Brigadegeneral Jocihanan Rattner, Dekan der Fakultät für Architektur des Tecihinions und Leiter der Planungs-Abteilung der Israelarmee während des Befrei ungskrieges. ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Er wurde auf dem Militärfriedhof von Haifa beigesetzt. (ITA) Genf. — Die Subkommission der Vereinten Nationen für Verhütung der Diskrimination und den Schutz der Minderheiten eröffnete auf ihrer diesjährigen Tagung in Genf eine Volldebatte über das von den USA vorgelegte Projekt zur Wahrung der Religionsfreiheit, nachdem die Sowjetunion und Polen seit Jahren versucht haben, die Diskussion dieses Themas zu verschleppen. Der Plan wurde von dem USA- Delegierten Morris B Aibram präsentiert, der auch Vorsitzender des American Jewish Committee ist. Ohne die Sowjetunion zu nennen, wenden sich die Vorschläge der Nordamerikaner in erster Linie gegen die antiregiliösen Praktiken, die in den kommunistischen Ländern und im besonderen in Russland geübt werden, wo den Juden im Gegensatz zu den anderen Minoritäten oder Religonen die religiösen Rechte verweigert werden. Das von Dr. Abram ausgearbeitete Projekt rief den Widerspruch der sowjetischen und polnischen Delegierten hervor. Der Präsident der Swbk omm isst o n, Heman Santa Cruz aius Chi¬ Vj: PENSION FAMILIÄR M. FLAMM CHASCOMUS — T. E. 29(0 — Cordoba 38 unter Auisicht s. Ehrw., Robb. Dr. J. Oppenheimer AB 23. FEBRUAR GEOEFFNET FUHR ERWACHSENE Reservieren Sie beizeiten für Karneval und Pessaeh. Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 76 2312 u. 70-5805 ALFREDO STERN MALERARBEITEN DEPARTAMENTOS — BUEROS — HAEUSER Unverbindliche Kosten Voranschläge für jede Arbeit T.E. 76-7281 y 76-9088 Virrey del Pino 2639 DEPOSITO: V. de la Plaza 1779 y Vidal 1575 g» ♦ ♦ ♦ ♦ + ♦ 4 J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. 01. 550 T.E.: 30-1474 CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma DEINE SPARKASSE DEIN HOBBY « STAMPS CENTER 94 Aüenby Rd. TEL AVIV P. O B. 4444 le, verfügte die Bildung einer Sonderkommission, die diese Frage behandeln soll. Zu einem offenen Zusammenstoss zwischen Abram und dem sowjetischen Delegierten Eiwgeni N. Nasinowsky kam es, als Abram den Vorschlag machte, dass bei der Untersuchung über die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz nicht nur die Erklärungen der Regierungen sondern auch die von niohtstaatlichen Organisationen gemachten Angaben in Betracht genommen werden sollten. Die Untersuchung wird von dem sudanesischen Delegierten, Richter Abou Rannat, durchgeführt. Dr. Abram ersuchte Richter Rannat, im besonderen einen kürzlichen Bericht der Internationalen Juristen. Kommission einzubeziehen, in dem Sowjetrussland beschuldigt wird, die russischen Juden im Zusammen hang mit den Prozessen we gen angeblicher Wirtseihafts, verbrechen zu verfolgen. Nasinowskv widersprach dem Vorschlag Abrams mit ausser, ster Heftigkeit und bezeichnete den Bericht der Internationalen Juristen-Kommis. sion als eine „Schmähschrift gegen Russland“. Der Franzose Pierre Juveny unterstützte Dr. Abram Schliesslich erklärte der so. wjetische Delegierte, er widersetze sich nicht der Teilnahme nichtstaatlicher Organisationen, solange diese in seinem Land den staatlichen Organisationen angeschlossen seien. Hierauf erwiderte Abram. er sähe hierin nichts Schlechtes, aber er wolle wissen, was mit den Organisationen geschehen solle, denen in Russland der Anschluss nicht gestattet wird, so z. B. die jüdischen Organisationen wie der Jüdische Weltkongress, die Agudnt Israel, Bene Brit. der Board of Deputier u. a. — Spaete Ehrung Paris. — Als späte Ehrung für den französischen Politiker und ehemaligen Staatsmtaister Georges Mandel, der 1885 geboren und 1944 von den Nationalsozialisten ermordet wurde, hat die französische Postverwaltung eine Gedächtnismarke im Werte von 0,30 MF mit einem Porträt Mandels herausgegeben. (AWZ) I—2 Schülerinnen FINDEN PENSION bei europ- Familie mit zwei Töchtern. Chalet Residencial-Viertel Nähe deutscher und englischer Schulen. Zuschriften an die J.W. unter „Vertrauensvoll" Ihr Begleiter im Beruf, für die Reise und bei Festlichkeiten Carlton-Kleidung ★ MASSKLEIDUNG ★ FERTIGKLEIDUNG ★ LOHNANFERTIGUNG Ernst Koppel Moipü 982 Tel 31-7845 Musik in Buenos Aires SILVIA KERSENBAUM: 2. CHOPINKONZERT Bei der Eröffnung der Somme ikonzertsaison befindet sich das Philharmoni. sehe Orchester auf einem beklagenswerten Tiefstand Unrein und lustlos war sein Klang, und uninteressiert folgte es dem Taktstock des jungen, zweifellos begabten, aber noch unreifen und un sicheren Dirigenten Bruno D'Astoli, zur Zeit Korrepeti tor am Teat.ro Colon. Wenn auch die gerillte Seitenholztäfelung im Saal „Martin Coronado“ des Teatro Gra! San Martin der Oper zugetan, akustisch einem Konzert abträglich ist, so täuscht dieser technische Notstand nicht über das unterdurchschnittliche Orchester hinweg, und der Umstand, dass der das Szenarium abschliessende Samt-Vorhang den Klang dämpfte, darf der Instrumentalvereinigung eher angenehm als lästig gewesen sein, weil so mancher unschöner Ton gebremst wur.; de. Die Beethoven’sche „Corio lan“-Ouvertüre wurde eher dem Geschmack eines Freilufttheaters entsprechend in terpretiert, dagegen erfuhr die „Elegia I“ 11960) des jungen argentinischen Zwölftönlers Armando Krieger eine dynamische Ausdeutung. In der 4. Symphonie, opus 36, von Tschaikovsky, herrschten unangebrachte Tempowechsel, turbulente Klangeruptionen und unerträgli ohes Langziehen vor. Die erfreulich positiven Faktoren des Abends: eine sehr ernstzunehmende, gut durchstudierte und mit romantischem Zauber durch, wirkte Wiedergabe des 2. Ohopin-Klavierkonzers opus 21, f-moll, von der in steter Evolution begriffenen Pianistin Silvia Kersenbaüm, der das Philharmonische Orchester nicht eben ideal sekundierte, trotz vergeblicher Bemühungen von D'Astoli-.. und die prachtvoll funktionierende Kalbluftanlage. Ein gut durchgekühltes Auditorium spendete freigebigen Beifall auch dann, wenn es besser gezischt hätte. UMBESETZTER „FIGARO“ Die lobenswerten Bemümühungen, jungen, zum Teil unbekannten Sängern die Opernkarriere zu eröffnen, sollten sich nicht gerade auf das so einfach erscheinende und ebenso unsäglich schwer zu realisierende Mozartsche Meisterwerk konzentrieren. Eine „Italianada“ oder Spieioper würde diesem Zweck zuträglicher sein. Mit Ausnahme der Titelrolle (Mastromei) und des „Grafen“ Mattiello) fanden wir einige Veteranen (so sangen sie auch!): „Bartolo“ (Mario Verazzi), „Don Curzio“ (Italo Pasini), „Gärtner“ (Hevtor Barbiere) und „Cherubino“ (angenehm aus dem Rahmen fallende Carmen Burello). Sonst gab es nur neue Stimmen, von denen lediglich die sehr ausgeglichene, mit gutsitzender Stimme singende „Gräfin“ von Malvina Parnas zu vermelden ist. Die Zentralfigur „Susanna“ fand in Nelly Año XXVI. — N» 2103 — 5 Pranza eine forcierende Stimme, die mit einem „Elsa“. Tempérame nt agierte. Recht nett: Die „Marcelhna“ von Tatjana Zlatar. Dank Roberto Kinskvs hellendem Takt-stock und Urne sicht konnte \* iederholt Schlimmeres verhütet werden. Der Rest sei Schweigen. Nichtsdestotrotz gab es enormen Applaus. Ciirt B. M. WeissstWn I ^5 M 137 7 U IUI JUNIO 14 LÜNES ITINERARIO DEL S/S “JERUSALEW ZARPA Di HAIFA EL 24 DE MAYO con escalas en: Ñapóles, Marsella, Lisboa, Madeira, Rio, S'antos, Montevideo, Buenos Aires. ZARPA Di BUENOS AIRES j j£L 14 DE JUNIO Icón escalas en: Santos, Río, Madeira,1 'Ñapóles, Haifa, llegando $1 4 de julio.] *\ :ira,^ Consulte a su agente de viajes o a ZIMYD'ai ISRAtt NAVIGATION CO. if O. ï 4IAAIPU a66~-Tel^32-74ó5-~7823 BUENOS AIRES INDUSTRIAS YUVENA S.A Fábrica de calzado y sapatillaa t>ESCANSa», ANDONAEGLT1 127« T. E.: 51 - 40tt Aíras -MiniuiimiiiuiiiuninniiutimnnnunnnninnnnnniimmmminiiiuttittmHiinnnmnnuig RIAS DE '.aiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiimiiiiiiiiimiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiíiimiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii)?