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Jüdische Wochenschau · 1965-01-22 · 2100 (22.1.1965) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
26 (1965)
Issue
2100 (22.1.1965)
Date
1965-01-22
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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_ N* 2100 XXVI W O C H E N S C H F Viemes, 2® de Enero de 1968 * - Ty«^ >i ,S£s 900 ï* in? (Aty^J ** W ei« a«f ilitt» w° »On p » n. di« |v,i . . ®hun« ii‘tersk)hArt0l4'Athe' Pl«teduerSchien*n «toUÎSc»* s» w*î- ¿»¿•S Wz) iter 121ühr m n Weltnithanfiob SSION. R veisHf I "UH m/n 500.—* m/n 250em/n 500ehoehung des et Steigerung jehalten. — ¡côte Zabi«»« ¡ben) K£A£lt AüyeniET C£tSKA££ pp!?&&** COMITE CENTROEUROPEO Orrientcs 2294 - VI. Stock - T. E. 48-3895, 48-5683 DIE FEIER DES 15. SCHWAT Wir benachrichtigen unsere Freunde, dass die Feier des 15. Sehwat am vergangenen Sonntag zufolge schlechten Wetters, nicht, oder auf einigen Weefeendplätzen nur teilweise durchgeführt werden konnte, weshalb diese auf den folgenden Weekendplä tzen für den kommenden Sonntag verlegt wurde: AC3BA in Baniield lind Olivos und „Bar Koch ba“ in Moreno. Auf den Weekendplätzen der Nueva Oomunid&d israelita in Olivos. sowie von „Bet Israel" in Bella Vista wurde die Feier durehgeführt. Wir bitten deshalb unsere Freunde, auch am kommenedn Sonntag unsere freiwilligen Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Aufgabe z>u unterstützen. 1940 AP RIL 5 Wirtschaftliche Grund! la gen galilaeischer Siedllungen verbreitert Die wirtschaftlichen Grundlagen von zwei galilä ischen Siedlungen, welche kurz nach gtaatsgründung erbaut wurden, werden jetzt durch Urbarmachung von Boden durch den Keren Kayemefh Leisrael in ihrem Umkreis erweitert. Das Dorf Kefar Setim, im östlichen Untergagiläa. hat für Bearbeitung 70 Dunam am Fass des er loschenen Vulkans Ka-nej Chittim erhalten, wo schwere Basaltblöcke von der Fläche zu räumen waren, sowie weitere 300 Dunam nahe dem Kibbuz Lavi. Das Dorf - Margalijoth, dicht am der libanesischen Grenze auf dem das Chulatal beherrschenden Naftali- Karram gelegen, hat weitere 100 Dunam zur Anlage von Aepfel-, Aprikosen- und anderen Ostpflanzungen erhalten. AUS UNSERER ARBEIT Aus unserer Arbeit: Anlässlich der glückliche« Geburt von Sandra Patricia Juda, des Töcbterchens des Ehepaares Roberto und Barbara Juda wurde uns eine Spende von $ 5.000.— übergeben; das Kind wird im „Seiet Hajeled“ eingetragen. Herr Georg Marcuse, Munro, spendete anlässlich seines 80. Geburtstages $ 3.000.—, wofür Bäume auf seinen Namen aus diesem Anlass gepflanzt werden. BESTE BLAUE »UBCMSEN IM DEZEMBER: Familien Anker und Vogel, Herbert Arnold, Dr. Bendix, Etatique Brieger, Alberto Ber nardo Oha ml tatsch. Leopolde Cihwat, Hermann Freudenstein. José Hasdeu, Enrique Heinemann, Antoniette Heynemann. Ana Jacobson, Juanita Kantorowiez. Norberte Rom, Alfredo Langes feld, Eirnesto Neumann, Rosa Nussbaum, Salo Nussbaum, Ahron und Horst Oppenheimer, Eirnesto Oppenheimer, Juan Oppenheimer. Nicolas Rosenberg, Werner Rosenberg. Irma Schlesinger, Federico Strauss, Eîtta Streit; San Miguel: Dra. Zora Griinbaum. Tekla Gutmann, Paula Katz. Dina Wolff. Wir danken allen unseren Freunden. Unser Teiegrammdienst. Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Weinstein 68-7404 Sra. Ehrlich 64 2966 Sra. Lubascher 54.3209 Frl. Werthelmer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat Boykott zu Propaganda-Zwecken New York.'— Der ökonomische arabische Boykott gegen Israel ist heute wenig mehr als ein Propagandafeldzug und hat kaum noch eine praktische Wirkung, denn die Ehohungen der Araber werden von den grossen europäischen und nordamerika n ischen Firmen ignoriert, wie die Liga gegen Diffamierung der Bne Brit mitteilte Arnold T. Förster, Ratgeber der Liga, veröffentlichte eine Liste von 70 amerikanischen Unternehmen, die trotz der arabischen Boykott- Drohungen heute mit Israel Handel treiben. Zu diesen Firmen gehören so bedeutende Gesellschaften wie Westinghouse. International Paper, Republic Steel, General Tire. National Cash Register und Inland Steel. Die Liste bildet den Anhang zu einem Sonderbericht der Liga, die die seit 1948 bis heute von der Arabischen Liga mit ihren Drohungen erzielten Erfolge prüft, alle die Firmen auf eine Schwarze Liste zu setzen, die ihre Handelsbeziehungen mit Israel nicht lösen wollen. Der Bericht der Liga wurde in der Ueberzeugung 1 aufgesetzt, dass „die Tatsa- ( J& Jemjcuua Js/uzelùtû, trotz Krieg - Verfolgung - VernioMung BANNERTRAEGER EINER BESSEREN ZUKUNFT Rathaus in Jerusalem Jerusalem. — Das im Bau befindliche Rathaus in Jerusalem, gegenüber dem Heohal Sohlomo wird ein 20stöckiger Wolkenkratzer sein. Unter 52 Architekten wurde dem haifaer Architekten Prof. Alfred Mansfield der Preis zuerkannt, der an diesem Projekt mit dem haifaer Architekten Daniel Chawkin gearbeitet hat. ehen über den Arabischen Boykott zur Zierstreuung der Illusionen von einer wirksamen Boykottaktion der Araber dienen können.“ In dem Bericht wird im besonderen darauf hingewiesen, dass das arabische Boykott - Comité häufig Sanktionen androht von denen die Araber selbst wissen, dass sie sie nicht in die Tat umsetzen können, derer sie sich jedoch zu Propagandazwecken gern bedienen. Zur Erhärtung dieser Behauptung werden die Fäl. le aufgezählt, in denen die arabischen Drohungen ohne Folgen blieben. (ITA) Israel und Kongo Jerusalem. •— Ministerpräsident Levi ISsbkol erklärte auf eine Anfrage in der Knesset, dass die israelischen Instruktoren, die das kongolesische Heer schulen, sich auf grund einer Abmachung mit der Regierung de« Kongo und auf Ersuchen des UN.Generalsekretärs U Thant in diesem Lande befinden. Er fügte hinzu, dass die Israelis sich nicht an den Kämpfen beteiligen und Israel nicht beabsichtige, sie vor Beendigung ihres Auftrags zurückzurufen. (ITA) Besseres Verstaendnis New York. — In New York fand eine Konferenz zur Förderung des interkonfessionellen Verständnisses statt. Die Untedlagen, auf denen die Diskussionen basierten, wurden von führenden protestantischen, katholischen und jüdischen Autoritäten der Yale Divinity School "i« t; J» i '.vsv: i», , , DIESES BILD ZEIGT eines der Wunder in Israel: die neue Stadt CARMIEL, aufgekaut inmitten einer bergigen Steinwüste im Zentrum eines der wichtigsten Entwicklungsgebiete des Landes. Fabriken. Geschäfte. Schulen, Wohnungen usw. sind schon fert iggestellt. Alles dies wurde in kurzer Zeit geschaffen (protect antiHch), der St. Louis University (katholisch) und des Dropsie College (jüdisch ) vorbereitet. Israel and China Tel Aviv. — Israel ist höchst interessiert an offiziellen Beziehungen mit Peking, so erklärte Vize-Ministerpräsident Abba Eiban der Zeitung „Jediot Aohronot“. EV fügte hinzu, dass Bemühungen in diesem Sinne unternommen werden und die israelischen Diplomaten an. gewiesen wurden, zu diesem iweck mit den chinesischen Repräsentanten in den einoelnen Ländern den Kontakt auf zunehmen. Absage an die Araber Bonn. — Ekigen Gerstenmaier, der Präsident des westdeutschen Bundestages, hat gegen den Beschluss protestiert, de« die in Kairo versammelten arabischen Ministerpräsidenten über die diplomatischen Beziehungen mit Israel gefasst haben. Gerstenmaier äusserte hierzu, keine Regierung. die vor steh seist Achtung hegt, könne sich von fremden Ländern Vorschriften über ihr Benehmen machen lassen. HTA) ISRAEL WARNT TRANSJORDANIEN Jerusalem. — Israel sieht mit höchster Besorgnis die wiederholten Zwischenfälle an der tr ans jordanischen Grenze, bei denen vier israelische Polizisten ln wenige* als einem Monat schwere Verwundungen davongetragen haben. Nach einer Rücksprache mit Mordechai Kidron, dem Chef der Abteilung für die Waffenstillstände de« Aussen ministeriums, kündigte General Odd Bull an. dass er nach Kenntnisnahme der Verschlechterung der Lage an dieser Grenze in seiner Eigenschaft als Generalstabschef der UN. Organisation für die Ueberwachung der Waffenstillstände nach Amman zu reisen gedenke, um dort mit dem transjordanischen Verteidigungsminister zu konferieren. Inzwischen erwartet man hier die Einberufung der Knesset-'Kommission für Sicherheit und auswärtige Angelegenheiten, die die Situation prüfen soll, die man als eine „radikale Aenderung der transjord an ischen Grenzpolitik“ betrachtet. Nach dem letzten Zwischenfall hatte Ministerpräsident; Levi Eshkol eine Unterredung mit General Jizohak Rubin, dom Chef des Generaistabs des israelischen Ve> teidigungs. heeres. Zwei Stunden danach empfing Eshkci den Besuch des USA-Botsohafters Walworth Barbogr. Obwohl der Zusammenhang dieses Besuches mit den Grer.zzwischenfallen verneint wmrde, so machten die Beamten des Büros des Ministerpräsidenten kein Geheimnis daraus, dass die Zusamr.renstösse mit den Transjordaniem zur Sprache gelangt seien. Falls die transjordanisohen Behörden sich keine Ra, chenschaft von dem Ernst der Situation ablegen und Massnahmen ergreifen sollten, um diesen Angriffen ein Ende zu setzen, so kann sich nach Aussage hiesiger Gewährsleute eine weitere Verschärfung der Grenzhige zwischen Transjordanien und Israel ergeben.

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