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Jüdische Wochenschau · 1964-12-18 · 2095 (18.12.1964) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2095 (18.12.1964)
Date
1964-12-18
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. JûxJè*nxiH&\ZsStfielMa T. E. 832613 Ano XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 18 DE DICIEMBRE DE 1964 N? 2095 WIE ICH ES SEHE Was für ein Land das ist __von JEHUDA GOTTHEIM ER Wer die Annalen unserer jüdischen Geschichte nachblättert, wer Bücher über das Leben der Juden in den vergangenen Jahrhunderten internationalen Beziehungen der Völker zu den Juden sein müsse, war eine der Grunderkenntnisse Herzls und seiner zionistischen Be. Land der Väter und Land der Söhne leben wollen die Sammlung der Zerstreuten sowie der eigene Beitrag zum internationalen Zusamliest, wer sich über die Le. , wegung. Der jüdische Intelj menwirken, d?s sind nur ei nige Momente, die ein neues ..Bild vom Juden“ zeichnen halfen. Die sechzehn Jahre der politischen Eistenz des Staates Isiael sind ein kurzer bensverhältnisse informieren! lektuelle musste erst sehr allwill, in denen sich lange mählich umlernen, dass im Zeitläufte hindurch das jüj materialistischen 20. Jahrdische Dasein abgespielt hat, I hundert die Realitäten anwird von der grossen Tra ders aussehen als ihre gödie erschüttert sein, die! Wunschträume von einer sich vor dem geistigen Au- : durchgeistigten Weit, in der! Zeitabschnitt in unserer lan. ge abspielt. Not und Tod, j die Philosophen die Könige . gen Geschichte. Sie sind ei- Verfolgungen und Leiden, sind, wie dies schon Platon ne mit unendlichen Schwie- Wandersohicksal und Mär.; in seiner „Politeia“ gezeich. i rigkeiten und Problemen ertyrertum wiederholen sich \ net hatte. Noch immer wird in jedem Abschnitt unserer - die Welt vom Starken re- Vörgangenheit. Das Herz giert, von dem der Schwaweint, oder das Blut gerät . che geduldet oder zertraten in Wallung 'oder beides), je \ wird. Mitleid ist trotz beinach dem Temperament nahe zweitausendjähriger oder der Veranlagung dessen, der solches studiert. Wir wissen, dass der Untergang eines Volkes oder einer Gruppe niemals eine tiefe Wirkung auf das Weltgewissen ausübt, wobei wir Unerwünschte Naxis Los Angeles. — Die Stadtverwaltung der nahegelegenen Ortschaft Klendale hat sich gewei. gert, das von einem gewissen Ralph Forbs gemietete Haus an das elektrische Liohtnetz anzuschliessen. Forbs nennt sich selbst einen Nazi und hatte sein Vorhaben an. gekiindigt, das Haus als Zentrale für den Widerstand gegen Kommunisten, Neger und Zionisten und als Sitz der nordamerikanischen Nazipartei Rockwells zu benutzen. Stadtsekretär Harold Perkins erklärte: „Wir haben den Anschluss abgelehnt, weil Rockwell und Forbs geäussert haben, sie würden das Haus nicht als Privatwohnung sondern als Sitz der Nazipartei gebrauchen.“ — (ITA) Heue transjordanixhe Angriffe Tel Aviv. — Transjordani.sche Truppen eröffneten das Feuer gegen die Grenzkolonie Magal in der Nähe von Jad Ghana, das in der vergangenen Woche beschossen wurde. Auch bei diesem Ueberfall wurde ein Israeli getötet und ein anderer verwundet. Die Israelis erwiderten die Schüsse. Auf der Strase von Sdom nach Elat gerieten zwei israelische Autos in einen Hinterhalt, den einige Trans. Jordanier gelegt hatten. Opfer waren nicht zu beklagen, wie ein Sprecher der Israel Armee mitteilte, der die Transjordanier beschuldigte, vier Kilometer tief in israelisches Territorium eingedrungen zu sein und auf die Autos geschossen zu haben. Er stellte fest, dass dies der dritte transjordanische Angriff in den letzten zehn Tagen ist. Herz bricht, so reagiert die garnicht erst die Frage auf. i Masse Mensch auf den Mitwerfen un<j untersuchen wollen, ob es ein Weltgewissen überhaupt gibt. Der Tod der Millionen während des letzten Weltkrieges ist wirkungslos geblieben, ohne tiefe Spuren zu hinterlassen. Jedenfalls haben die sechs Millionen ermordeter Juden nicht vermocht, das Interesse der Völker an der jüdischen Frage nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches wach zu rufen. Nur wenige bemühten sich um eine Regelung dieses seit Jahrhunderten ungelösten Problems. Erst als sich die Juden des damaligen Palästina dem Kolonialsystem widersetzten und den Kampf um ihre Freiheit selbst mit Mitteln aufnabmen, die sie bei anderen gelernt hatten, in diesem Augenblick wurde die Welt aufmerksam, in diesem Augenblick schlugen die Sympathien zugunsten der Juden um, in diesem dramatischen Moment machten sich Stimmen für die Juden geltend und schw'iegen die Gegner. Der jüdische Kampf des Rechtes gegen die Gewalt war lange nicht beachtet oder verstanden worden, aber der Kampf der Gewalt gegen die Gewalt, das war nach dem Geschmack der Völker... Dass die Normalisierung des jüdischen Lebens eine der Grundvoraussetzungen für die Normalisierung der füllte Zeit. Sie sind für die jüdische Zukunft möglicherweise wesentlicher als die vorangegangenen 16 Jahrhunderte. Denn nirgends steht es geschrieben, dass kirchlich . christlicher Herr- I unser Volk immer im Etend, Schaft kein bestimmender j immer in Not und Bedränggestimmt. Sie umfassen den Faktor. Wie der Millionär , nis leben muss politischen ebenso wie den seinen Diener ruft, um einen Es ist verständlich, wenn; wirtschaftlichen Bereich, die Bettler herauswerfen zu las-; Juden von Begeisterung und | Hochschulen wie die Armee, sen, weil dieser ihm das vom Glück über diese Geschehnisse überwältigt sind. Vielleicht haben sie auch die Gewerkschaften, die Kib buzbewegung, die Frauen- und die Jugendorganisationen“. — bürger, der nur Mitleid verlangt, der nicht ,,mit-bürgt“, sondern „mit.leidet“ Als das jüdische Volk nach langer Zeit wiederum begann, sein Schicksal in eigene Hände zu nehmen, und als es nicht mehr der Spielball fremder Launen rein wollte, errang er auch erneut den Respekt und das Ansehen, das jedes Volk verlangen darf. Der Kulminationspunkt dieser Entwicklung war die Schaffung des Staates Israel. Seine Leistungen und Errungenscnaften, sein heroischer Kampf gegen die feindlichen Nach, barn und für den Aufbau eines friedlichen Lebens, seine Bereitschaft zur Aufnahme aller Juden, nicht die erforderliche Distanz, um zu einer vo ten und richtigen Wertung des Geschehenen und des Erreichten zu gelangen. Umso interessanter dürfte die - tel- Nach diesen, für sich allein schon interessanten Feststellungen tritt der Verfasser dieser Studie in eine genaue Analyse ein. Er schildertzunächst die israelische Bevölkerung, weist auf den grossen Unterschied der Bildung der „europäisch-amerikanischen“ zu den orientalischen Juden hin und hebt hervor, dass in den letzten 15 Jahren mehr als eine Mil. lion Einwanderer aus ca. 100 Ländern nach Israel gekommen sind. Als hervorragendes Instrument für die Integration diene die Armee, in der alle eine gemeinsame Ausbildung erhalten, eine gemeinsame Sprache!Hebräisch) sprechen, das Land, seine Geschichte und Enri wicklungv, projekte kennen lernen sowie Berufe erlernen. , , die für ihr künftiges Leben IL8™ * .,.®lneL Xpfr^.n | wn Bedeutung sind. Mit dem : Satz „Schwere, gemeinsame sein, der sich über dieses Thema mit fachkundiger : Hebungen‘zei^n “hnen“da« Nüchternheit aussert. j sie aufein5nder an?ewiesen sind“ soll auf die Wichtigkeit des Verschmelzungsprozesses der verschiedenen Eie- Ein Beispiel für die New York. — Der Richter des Obersten Gerichtshofes, Earl Warren, erklärte vor 2.400 Delegierten auf der 27. Nationalkonferenz des United Jewish Appeal (Vereinigten Einheitskampagne), dass die relativ reichen Menschen in der Welt dem Beispiel der Juden auf der ganzen Erde folgen müssten, die in siebzehn Jahren Israel grosszügig geholfen haben, sozial und ökonomisch um vier Jahrhunderte fortzuschreiten und die jüdischen Opfpr zu rehabilitieren, die Verfolgungen und Krieg entkommen konnten. Warren nannte die jüdische Philanthropie und Hilfe für Israel „in Wahrheit ein Wunder“ und fügte hinzu. es werde ein „Wunder aller Wunder“ sein, wenn es Israel gelingen würde der Welt das Beispiel zu liefern. wie man die Armut abschaffen könne. Es gäoe kein beseres Mitte], um die Welt für die Demokratie reif zu machen, als ihre Bewohner gegen die Armut?.u schützen. Fiir das Jahr 1965 habe Israel den Rekord seiner Einwanderungswelle angekündigt, die Israels Be. völkerung in den letzten vier Jahren um eine viertel Million Juden bereicherte, (ITA) In der Beilage zur deutschen Wochenzeitung .Das Parlament“ die unter dem Titel „Aus Politik und Zeit geschichte“ erscheint, finden wir den Aufsatz des Referenten für Planung und Koordination der Deutschen Stiftung fiir Entwicklungsländer, Ernst-Joachim Fieiherrn von Ledebur, der dem Thema „Isiael-Entwieklungs. die in diesem i hilfe eines sich entwickeln- ' den Landes“ gewidmet ist. Wie man;-us einer kurzen biographischen Notiz üner den Autor erfährt, besuchte Ledebur Ende 1963 als Teilnehmer der ersten Studienreise der Bundeszentrale für politische Bildung Israel: er hatte es sich zur besonderen Aufgabe gestellt, den Gründen naehzugehen, auf denen die Wirksamkeit und der Erfolg der israelischen Entwicklungshilfe beruhen Einleitend schreibt Frhr. von Ledebur : „Israel, ein in der Entwicklung befindliches Land leistet afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern wirkungsvolle Entwicklungshilfe Seine eigene Entwicklung und die Entwicklungs-Förderung anderer Nationen sind eng mit- | einander verbunden und wer- I laufend miteinander ab i mente der Bevölkerung auf. merksam gemacht werden. „Dadurch, dass z. B. junge Lehrerinnen die Soldaten unterrichten, werden die orientalische und westliche Auffassung über den Status der Flau in einer modernen Gesellschaft konfrontiert“. _ Bei der ständig wachsenden Bevölkerung ist das Lehrerproblem von grosser Bedeutung. „Wie jung Israel ist, zeigt die Zahl von 650 000 Schülern <a.b 5. Lebensjahr bis zur Berufsschule ein- Vorwand: Rechtstaatlichkeit Dr. W..: — Die Debatte um die Verlängerung der Verjährungsfristen für die Kriegsverbrecher geht weiter. Zunächst folge ein Bericht aus der Düsseldorfer Zeitung: Die Bundesregierung nimmt es aus Gründen der Reohtstaatliohkeit in Kauf, dass nach Eintritt der Verjährung nationalsozialistische Verbrechen nach dem 8. Mai nächsten Jahres nicht mehr verfolgt werden können. Bundesjustizminister Dr. Ewald Bücher erklärte in einem Gespräch mit Journalisten, es sei nicht mehr damit zu rechnen, dass noch eine grössere Zahl bisher nicht ermittelter Verbrechen bekannt werde. Bücher erläuterte die Gründe, die die Bundesregierung veranlast haben, sich gegen eine Verlängerung der Verjährungsfristen auszusprechen. Zunächst sei es fragwürdig, einen Täter zu bestrafen, dessen Taten mehrere Jahrzehnte zurückliegen. Eine Verlängerung der Verjährung würde vermutlich in erster Linie untergeordnete Täter treffen, und zwar au einem Zeitpunkt, da eine Reihe von einflussreichen und prominenten Tätern von den Besatzungsmächten sehr glimpflich abgeurteilt und später wieder auf freien Fuss gesetzt worden seien. Schwere Bedenken richteten sich auch gegen eine rückwirkende Verlängerung der Verjährungsfrist, die mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren sei. Bücher mein, te, gegen die NS-Verbrecher könnte nicht die von den Nationalsozialisten geübte Praxis rückwirkender Strafgesetze angewandt werden. Ausserdem würden Strafverfahren gegen NS-Verbreoher nach mehr als 20 Jahren häufig nicht zur Aufklärung der Tat, sondern zu Freisprüchen führen, da die Tat nach so langer Zeit in vielen Fällen nicht mehr zu klären sei. — Dieser Bericht lässt nicht klar genug erkennen, was eigentlich die Absicht der Regierung sei. Was soll es bedeuten „es sei nicht mehr damit zu rechnen, dass noon eine grössere Zahl bisher nicht ermittelter Verbrechen bekannt werde“. Abgesehen davon, dass diese Stellungnanme unrichtig ist und irreführend wirken muss —. denn es sind noch sehr viele Verbrechen nicht ermittelt. — handelt es sich nicht nur um diese kühle Frage der Strafverfolgung. Es müsste geklärt —- — werden, ob die bereits bewohl nicht beabsichtigte, kannten Verbrechen — und 1 aber in Kauf genommene Verbrecher — auch tatsäch- Folge dieser Situation. D ss lieh unter Anklage gestellt , Verbrecher, die an solchen, worden sind. Denn es nützt Straftaten beteiligt waren, ja nichts, dass die Verbresich jemals auf Verjährung chen bekannt sind, wenn keine Strafverfolgung eir.gelsi tet wurde. Was ist mit den Fällen Viaion. Globke. Oberg und anderen hohen Rentenempfängern der Bundesrepublik? Werden sie straf verfolgt werden? berufen können, widerspricht jedem gesunden Rechtsempfinden. Die Idee der Rechtstaatlichkeit hierfür vorzuspannen, ist ein Missbrauch dieses rechtsphilosophischen Gedankens. — In der Diskussion um die Die Tatsache, dass man j Verjährung von NS-Verbre. die Verjährungsfrist ab 5. I chen hat der sozialdemokra- Mai 1945 in Lauf setzte, an. tische Bundestagsubgeordstatt ab Datum deutscher ' nete Gerhard Jahn die „un- Souveränität, begünstigt nur glaublich grossen Lücken“ die Kriegsverbrecher, eine : in der Strafverfolgung von ___ Delikten aus dem Dritten Reich kritisiert. In einem Interview sagte der Abgeordnete, es werde zuviel Wert auf die Frage gelegt, ob die Verjährungsfristen verlängert werden sollten. Dabei werde vergessen, dass es im Kern um das Problem gehe, wie die verantwortlichen Täter möglichst vollständig zur schliesslich)“ bei einer Gesamtbevölkerung von heute zweiundeinhalb Millionen. Von 1.000 Kindern, die in die Volksschule eintreten, absolvieren etwa 12 das Abitur. Als ein weiteres Mittel vorausschauender Bildungs Planung werden die 30 Ort- Verantwortung gezogen wer Schulen und die 92 Land- , den könnten wirtschaftsschulen, darunter i Jahn meinte Berei, Spezialschulen für Bewasseche der n;;tionalsozialisti.! Henscham . Org.ni.aUo,,« net. Ben Gurions Worte „Nur seien bisher noch nicht sy- «Sprint .orbildungslücke geschlossen ist. werden die sozialen und ökonomischen Lücken geschlossen sein, und wir werden ein Volk werden“, haben nicht nur für Isiael, sondern den. So sei die Verantwortlichkeit des Auswärtigen Amtes im Dritten Reich für die Aussiedlung der Juden aus Ungarn noch ungeklärt. Israels neues Budget Jerusalem. -- Israels Finaiizininister Pinchas Sanir -eQß-e?5r Knesset em Budget für das Geschäftsjahr i96o-66 vor, welches die Ausgaben mit 4 Milliarden IL f'r,.un(i 8 Prozent grösser als das jetzige Budget und 26 Prozent grosser als das des Vorjahres ist Das neue Budget sieht höhere Steuern vor. doch bemerkte Sapir, dass es sich auf „vernünftige Erwartungen’ der neuen Immigration stütze. Er informierte riie Knesset, dass sich der Gesamtwert der Reserven in ausländischen Devisen zu Ende des nächsten F^kal Jahres auf 620 Millionen Dollar belaufen und ständiv waehsenwird. Seiner Voraussage nach wird sich Ehrte 1965 die Bevölkerung Israels auf insgesamt 2.630 (MX) ■Seelen vermehrt haben. (ITA);.. T “ , T , Gegen die Amtsgruppe des für alle sich entwickelnden \ , Völker Bedeutung, stellt der; Z t s Autor fest tungshauptamtes der SS. die; für die sogenannte Hilft- Die wirtschaftliche und lingseuthanasie verantwortlandwirtschaftliche Entwicklieh war, seien noch keine lung wird anhand zahlreicher , Ermittlungen eingeleitet wor- Beispiele geschildert. 1948 den. war Israel ein industriell un- John wies darauf hin, dass terentwickeltes Land. Heute die Ludwigsburger Zentralexportiert es für 600 Millio- ■ stelle sich nur mit Ermitt. nen Dollar im Jahr, 1965 sol- ' lungen von Verbrechen belen 700 Millionen erreicht , schäftigt, für die es keinen werden. 1948 produzierte Is-! Gerichtsstand in Deutschland lael nur 30 Prozent der Le. g-ab. Jahn hält es für notbensmittel für seine 600.000 wendig, eine eigene Zentral- Einwohner, heute jedoch 80 j stelle auch für die innerdeutsch] uss auf Seite 2) i fhen Verbrechen Schaf. j fen. Er befürwortete auch Ermittlungen gegen „Schreib-! tischtäter“. i Der sozialdemokratische I Bundestagsabgeordnete for-! derte die Bundesregierung I aut. auch das Dokurrenten- | material in Ostdeutschland i und in den osteuropäischen I Staaten auszowerten. — I Auch aus dieser Stellungnahme kann man unschwer erkennen dass das Problem „Kriegsve rbrecli en “ bisher keineswegs erschöpfend be handelt wurde lim bereits jetzt an Verjährung zu denken. es sei denn, der Steat ist an der Verfolgung dieser Schandtaten nicht oder nicht mehr interessiert —

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