Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2088 (30.10.1964)
- Date
- 1964-10-30
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 30 de Octubre cíe 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — 2088 — 1 , K£ft£n KAy£m£T C£tS£.A£C SNIWi1* Musik in Buenos Aires COMITE CENTROEÜROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 „Jerusalemsflagge“ von jetzt an auch für jüdische Schulen in Europa Die „Jerusalemsflagge" zu deren Träger jährlich diejenige Schule in Israel ernannt •wird, die auf hervorragende Leistungen in gesellschaftlichem Zusammenwirken, in landwirtschaftlicher Arbeit, in engem Kontakt mit Kindern der Diasporaländer, in Beteiligung an Eingliederung von Kindern von neuen Einwanderern und in Beisteuern für den Keren Kaverne th hinweisen kann, wird in Zukunft auch an jüdische Schulen in Europa vergeben. Dies wurde bei der letzten Feier vom Vorsitzenden des Lehrer-Weltrates für den Keren Kayemeth, Dr. B. Ben Jehuda, bekanntgegeben, wo die Flagge von der Jerusalemer Beth’ Ha-Kerem-Schule an die „Deror“.Schule in Bath Jam überging. AUS UNSER Herr Karl Strauss, spendete? 20.000.— anlässlich der Barmizwali seines Enkels: Guillermo Strauss, Beccar; Guillermo wird im „Sefer Barmizwah“, und Herr Karl Strauss in das „Goldene Buch“ eingetragen. Ausserdem werden auf den Namen der Eitern des Barmizwah, des Ehepaares: Alfredo Feder ico und Cariota Strauss, geh. Spinoza, Bäume gepflanzt. Anlässlich der Barmizwah von Roberto Daniel Hajnal, Olivos, wurde der Betrag von $ 5.500.— gesammelt; Roberto Daniel wird im „Sefer Barmizwa‘‘ eingetragen. Bei der Barmizwahfeier von Daniel Meller führte das Ehepaar Jorge und Toni Isakowicz eine Sammlung durch, welche die Summe von $ 5.400.— ergab; Daniel wird im „Sefer Barmizwah“ eingetragen; ausserdem spendete das Ehepaar Meller den Betrag von $ 1.000.— für die Pflanzung von 10 Bäumen aus diesem Anlass zum Andenken an den Grossvater des Barmizwah, Herrn Adol. fo Fisch s. A. Das Ehepaar Harry und Wally Münz geb. Wagner, ER ARBEIT spendete anlässlich der Bar. Mizwah ihres Sohnes Rudi $ 3.000.—, wofür Bäume auf seinen Namen gepflanzt werden. Anlässlich der Hochzeitsfeier von Herrn Dr. Jorge S. Kischinefsky und Frl. Ines R. Findling führten Frau Senta Meller und Herr Jacques Hirsch eine Sammlung zu Gunsten des KKL durch, ■welche die Summe von $ 13.350.— ergab; das neuvermählte Paar wird in das „Goldene Buch“ des KKL eingetragen; ausserdem werden Bäume auf den Namen des Grossvaters der Braut, Herrn Abraham Findling s. A. sowie zum Andenken an die Grasseltern mütterlicherseits, Arthur und Martha Frenkel s. A., gepflanzt. Anlässlich der Hochzeitsfeier von Herrn Gerardo Stern und Frl. Claudia Blum wurde durch die Mitarbeit von: Frl. Renate Beatriz Mansbach und Frl. Ines Judith Pfifferling der Betrag von $ 10.000.— gesammelt; die Neuvermählten werden in das „Goldene Buch“ eingetragen. Die Theodor HerzI Gesellschaft pflanzte 20 Bäume auf JOSEPH HAYDN: „DIE JAHRESZEITEN« Mit der Aufführung des unvergänglichen Oratoriums im Colón beendete die „Asociación Wagneriana“ ihre diesjährige „temporada“. Der Chor der Gesellschaft, gut von Hermann Kumok vorbereitet und phonetisch verständlich auf deutsch singend, war die tragende Säule der künstlerisch uneinheitlichen Wiedergabe, als deren positive Werte sich weiterhin Maria Kallay (Sopran) und Angel Mattiello (Bariton) offenbarten, während Per Drewsen der Tenorpartie mancherlei schuldig blieb. (Die Solisten waren von Leo Schwarz vorbildlich einstudiert worden). Das Philharmonische Orchester leistete sich mehrere seiner unrühmlich beknnnten „Freiheiten“, wodurch der Weihe des herrlichen Oratoriums Abbruch getan wurde. Am Pult debütierte der ungarische, in Paris ansässige Louis Soltesz, dessen „métier“ - Beherrschung ausser Zweifel steht, der aber offenkundig keine inneren Beziehungen zu den „Jahreszeiten“ in sich birgt; mit mangelndem Verständnis für Haydn, und temperamentlos, dirigierte er das vierteilige ISRAEL - BRIEFMARKEN AJf WIEDERVERKAETJFER — ALLE NEUAUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEM PREIS Agencia Filatélica oficial áel Estado de Israel, VIAMOKTE SM, I/B — B««Wi Aires, 8*f ArgsstiM den Namen unseres Präsidenten, Herr Curt Wilk, als Anerkennung für seine lang, jährigen Verdienste im Interesse (ter THG. Herr Stanley Nash spende, te $ 1.000,— anlässlich der Silbernen Hochzeit seiner Eltern des Ehepaares Frank und Paula Nash, wofür Bäume gepflanzt werden. Herr Bernardo Holländer spendete anlässlich der Hohen Feiertage $ 3.000.—. Herr José Hochner spendete anlässlich der Feiertage in der Synagoge des „Bet Hamidrasch“, Cerrito 744, $ 1.000.—. Herr Julio Mannheimer, Hurlingham spendete anlässlich der Barmizwah seines Sohnes $ 1.000.— in der Synagoge der NCI. Herr Amoldo Sonnenschein überwies uns anlässlich seines Geburtstages $ 1.500.—, wofür Bäume auf seinen Namen aus diesem Anlass gepflanzt werden. Herr Ernesto Vogel spendete $ 1.000.— für die Anfertigung einer Jahrzeitstafel. Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern, JUEDISCHES LEHRHAUS THG - BET ISRAEL - W1Z0 BIBELKURS (VIERZEHHTAEGIG) Leitung: Rabb. Dr. MEIR ROSENBERG MONTAG, DEN 10. NOVEMBER, UM 20.30 UHR HEBRAEISCHE KURSE ANMELDUNGEN UND INFORMATIONEN: CRAMER 2070 Tel.: 73-8922 (Bürozeit: Mentag, Dienstag, Donnerstag von 15—19 Uhr) Opus ohne wiederholte Entgleisungen der Instrumental, gruppe verhindern zu können. Es gab nichtsdestoweniger herzlichen Beifall. —:o:— LUlOl DALLAPICCOLA IN BUENOS AIRES Aus seinem Oeuvre kennt unsere Metropole vor allem die „Canti di Prigionia“ (Gesänge der Gefangenschaft), „n Prigionero“ (Der Gefangene),,,Volo diNotte“ (Nacht. flug, nach der homonymen Novelle .von Antoine de Saint- Supéry, die sich auf dem bonaerenser Flughafen abspielt) und den kürzlich hier erstaufgefiihrten „Job“ (Hiob). Auf Einladung von Alberto Ginastera, Direktor des „Instituto Torcuato Di Telia, Centro latinoamericano de Altos Estudios Musicales“ befindet sich seit etwa zwei Wochen der bekannte italienische Avantgardist der Dodekaphonik unter uns. Bei einer zu Ehren Dallapiccolas veranstalteten Feier bei der ausser Ginastera auch der technische Direktor des Instituts, Ing. Enrique Oteiza sprach und bei dieser Gelegenheit den neuen Kammermusiksaal einweihte (akustisch vorbildlich!), dissertierte der Komponist in offener, sympathischer Art über die anschliessend interpretierten Kompositionen aus semer Feder, bei denen er selbst zum Teil am Flügel mitwirkte, zusammen mit Eduardo Acedo (Violine), Marta Benegas (Sopran), Gerardo Gandini (Klavier) und einem Kammerorchester unter Leitung von Antonio Tauriello. Die Kulturdirektion der Kommune ehrte ihrerseits Luigi Dallagiecola in einem Festakt im Teatro San Martin, bei dem der Kulturse. kretär Dr. Manuel Soto eine Begriissungsansprache hielt. Hilda Dianda gab anschliessend einen Abriss über Leben und Werk des berühmten Komponisten, worauf Emma Curti die „Giaconnä, Intermezzo e Adagio“ für Violoncello (1945) spielte. Ein Kammerorchester, dirigiert von Gerardo Levy, begleitete die Sopranistin in den „Tri Liriehe Greche“. *Bei beiden Veranstaltungen wurde Dallapiccola lebhaft geehrt und applaud'ert. Das Publikum spendete auch den ausübenden Künstlern gebührenden Beifall. —:o:— „ARIADNE AUF NAXOS« IM COLON Mit einer vorzüglichen Neueinstudierung der reizenden Kammeroper von Richard Strauss (2. Version) — leider lernt Buenos Aires die interessante „erste“ niemals kennen — wurde die diesjährige offizielle Opernsaison als Ehrung anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten beschlossen. Lovro Von Mata tic leitete das aus 36 solistisch behandelten Instrumenten zusammengesetzte, •wohlklingende Colón - Kam. merorchester mit bemerkenswerter Ueberlegenheit und Eingehen auf den intimen, von Strauss und Hofmannsthal einmalig die „opera seria“ mit der „commedia dellarte“ verquickenden Charakter (laut Moliere) der ,,Adriadne“. Die stilvollen, ausserordentliche Werkkenritnis verraten, den Detiors von Leni Bauer- Ecsy, welche auch für die gelungenen Kostüme verantwortlich zeichnete, gaben Ernst Poettgen Gelegenheit, ein ganzes Feuerwerk von originellen und genialen Re gie.Einfällen abbrennen zu lassen, die in der Führung aller Interpreten und in sehr gelungener Ausleuchtung gewahr wurden. Wie im vorausgegangenen „Rosenkevaiier“ gibt es auch hier drei grosse Frauenrollen: Der „Komponist“, zweite Hosenrolle von Christa Ludwig in dieser Saison, wurde von ihr abermals unübertrefflich und rührend überschwenglich verkörpert; „Ariadne“ gab der hiermit am Colón debütierenden Hildegard Hillebreeht dankbare Gelegenheit, ihren gepflegten, den Ansprüchen der Titelrolle restlos gewachsenen Sopran und ihre schau. spielerischen Qualitäten von der besten Seite zu zeigen, und Renate ‘Holm sang die neben Mozarts „Königin der Nacht“ meistgefürchtete Koloratur-Partie in der deutschen Opernliteratur „Zer. binetta“ mit frischer, unverbrauchter und kontrollierter Stimme, nahm die zahlreichen Küppen nahezu ideal und war auch äusserlich der charmante ,Spiritus rector« der szenischen Improvisierung, der man die Verführerin glaubte. Das weibliche Trio der Mythologie (Najade, Diva de und Echo) war in besten Händen von Myrtha- Garbarini, Noemi souza und (speziell!) Olga Chelavine. Walter Berry gab einen guten, abgeklärten Musiklehrer; Fritz Uhl überzeugte eher als „Tenor“ wie als „Bacchus“. Das von Heina Friedrich (erstklassig gesungener und gesprungener „Harlekin“) angeführte Männerquartett der „Commedia; dell’arte“ (ebenso Eugenio Valori, Carlos Feiler und Ni¬ ño Falzetti als Scaramuccio, Truffaldin und Brighella — sowie Tanzmeister) ist als geschlossenes Ganzes zu werten. Der Haushofmeister von Victor Parlaghi war nicht unnahbar blasiert, sondern ■ eher deklamatorisch bor. j niert.! Es gab ausserordentlich j reichen Beifall. j j Curt B. M. Weissstein ¡TEATRO COLON i Viernes 30 a las 21.30 hs.:! func. extraord. de Ballete “Joao de Zarissa (Werner Egk), “Masquerade“ estreno (Ar am Khachaturian-Tamara Grigorieva). Orq. Filarm, de Bs. As., dir. p. Antonio Tauriello. Sábado 31 a las 21 horasf 15a. func. ab. sáb.: “Ariadne en Naxos“ (nueva pres. esc.), ult. represent. Opera de Richard Strauss, libro de Hugo von Hofmannathal, con Hille, brecht, Ludwig, Holm, Uhl* Berry, Friedrich. Dir. de orq. Lovro von Matacic. Regie« Ernst Poettgen. esc. y vestj Leni Bauer-Ecsy, orq. del TL Colón. n " a ARON MERR und Frau HERSCH SINGER und Frau zeigen hiermit die VERMAEHLUNG ihrer Kinder MARTA und MANFRED0 die am 31. Oktober im Templo Paso um 20 Uhr stattfindet, an. Lavalle 1948, 1? B. Frau SiDONIE SCHWARZ feiert am 6. November ihren 85. GEBURTSTAG. Empfang am Samstag, den 7. November, in Estomba 2283 von 17 bis 20 Uhr. GEBT Mil HERZ und VERSTAND S OF ORT COMITE CENTR0EUR0PE0 DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) Sarmiento 2376, Hl. — T. E. 47-3820