Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2088 (30.10.1964)
- Date
- 1964-10-30
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1? iz<l. Ano XXV. JGziJ&*uutaJb\c&liia T E. 8 3 2 6 1 3 BUENOS AIRES, VIERNES 30 OE OCTUBRE DE 1964 N* 2088 Jahrestag der Vereinten Nationen ln diesen Tagen begingen die Vereinten Nationen den 19 Jahrestag ihrer Grün düng. Es dürfte verstimdnch sein dass in dieser Welt der grossen Interessengegensatz» die Idee der Vereinten Nationen nicht in einer so kurzen Zeitspanne verwirklicht werden konnte, wie dies kaum zwei Jahrzehnte sind. Viel ist bereits über die Erfolge und Enttäuschungen geschrieben und gesprochen worden, die uns die Vereinten Nationen gebracht haben. Der positive Gedanke, einen Völkerbund zur Aufrechterhaltung des Friedens zu schaffen, hat m den Vereinten Nationen und Ihrem täglichen Kampf um die Durchsetzung friedlicher Prinzipien im internationalen Leben einen deutlichen Ausdruck gefunden. Wenn die Vereinten Nationen auch heute noch nicht über die mo. ralische und tatsächliche Macht verfügen, die sie zur Erfüllung ihrer hohen Ziele entfalten und besitzen mussten so ist doch die Tatsache ihrer Existenz allein schon von Bedeutung. Das Ansehen der UN zu verstärken, ist eine Pflicht der Völker, denen an der Vermeidung kriegerischer Auseinandersetzungen gelegen ist. Israel hat eine besondere Beziehung zu den Vereinten Nationen in mindestens zweifacher Hinsicht. Die Idee des Völkerbundes als eines Garanten des Friedens entspricht einer alten loschen Forderung. Aber über diese allgemeine hinaus muss sich staat Israel als ein Kind der UN betrachten, da seine Entstehung auf einen Beschluss der uN-Versammlung zuruckzuführen ist, die sich am 29. November 1947 mit Zweidrittelmehrheit ivü' dieScha^ fung eines jüdischen Staates ausgesprochen hat. im Lauie seiner kurzen Geschichte hat Israel schon oft die UN und vor allem auch den Sicherheitsrat der d beschäftigt. Durch die feuKh liehe Stellung der arabischen Länder gegenüber Israel hat dieses Thema bisher auf keiner Vollversammlung ge fehlt. Die Araber haben ihre haltlosen Anklagen von Jahr zu Jahr erneut erhoben u auf diese Weise durch eine Zerm ürbungstaktik ihre estruktiven Ziele durchzusetzen. Vor allem muss man aber auf die durch die UN-Vermittlung abgeschlossenen Waffenstillstände zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn hinweisen, die beinahe ständig zum Gegen, stand von Diskussionen in den hierfür zuständigen gemischten Kommissionen bei den vielen Grenzzwischenfällen geworden sind. Niemand wird die Bedeutung der Leistung der UN unterschätzen wollen, die durch die Herbeiführung der Waf. fenstillstände zu einer relativen Befriedung hinübergeleitet haben. Man darf aber trotz dieser Tatsachen nicht übersehen, dass der augenblickliche — und schon seit Jahren bestehende — Zu sland der Waffenstillstände keine Lösung des Problems darstellt. Das Wesen eines Waffenstillstandes muss man ln der provisorischen, vorübergehenden Regelung einer Streitfrage erblicken, die dann durch den Abschluss eines Friedens van B. B. ihre definitive Lösung finden muss. Die Vereinten Nationen haben aber bisher kaum einen ernsthaften Versuch unternommen das Provisorium zu überwinden und zu einem Frieden zwischen Is. rael und den Arabern zu gelangen. Dass hierfür die Unversöhnlichkeit der arabischen Länder ausschlaggebend war, ändert nichts an der Tatsache, dass hierdurch eine der UN obliegende Ver. pflichtung nicht in Angriff genommen worden ist. Inso weit muss man von einem Versagen der United Nations sprechen, das sich für Israel ungünstig ausgewirkt hat. Aber auch in anderen Fragen, die mit diesem Grundproblem in Zusammenhang stellen, haben die UN jede positive und konstruktive Initiative vermissen lassen. In der Frage des arabi. sehen Boykotts um ein markantes Beispiel herauszugreifen, haben die UN die arabischen Rechtsverletzungen stillschweigend hingenommen. Denn Boykott ist ein unerlaubtes Kampfmittel im SAMUEL Völkerleben, das nur unter kriegführenden Parteien als erlaubt angesehen werden kann. Die Aegypter vertreten nun als Wortführer der arabischen Länder die Auffassung, sich mit Israel noch im Krieg zu befinden. Denn der Waffenstillstand stellt einen Vortrag zwischen kriegführenden Parteien dar, und solange nur ein Waffenstillstand die Grundlage der ge. genseitigen Beziehungen bildet, gibt es eben keinen Frieden. Dieser Gedankengang wird jedoch weder der Rechtsnoch der Sachlage gerecht, die durch einen Waffenstillstand geschaffen wird. Denn jeder Waffenstillstand bedeutet eine Unterbrechung oder Pause der kriegerischen Handlungen, selbst wenn oder gerade weil es keinen Frieden gibt. Boykott aber ist eine kriegerische Handlung und bereits deshalb eine Verletzung des Waffenstillstandes selbst. Bei dieser eindeutigen Rechtslage hätten die UN die Verpflichtung, die aus der ihnen zufallenden Kontrolle des Waffenstillstandes erwächst, die arabischen Staaten auf das Rechtswidrige ihres Verhaltens hinzuweisen. Dies haben die UN nicht getant, und wenn es doch geschehen sein sollte, den erforderlichen Nachdruck ihres Verlangens missen lassen. Denn der arabische Boykott wird aufrecht erhalten. Darüber hinaus sind die Araber bemüht, immer weitere Länder in das Netz ihrer Boykottmassna hmen einzuschlie. ssen. Dass Israel die Kraft entfaltet hat, dem arabischen Boykott erfolgreich zu widerstehen, ändert an den tatsächlichen Verhältnissen nichts. Das Versagen der UN in diesem Punkt wie in ¿dien anderen Fragen, die mit Isra el in Zusammenhang stehen, spiegelt nur das Chaos der allgemeinen Interessengegen. Sätze im Kampf um die Einfluss-Sphären im Mittleren Osten wider. Der Erfolg der UN wird durch die Machtverhältnisse und politischen Machenschaften verhindert i die sich der Durchsetzung des Rechtes entgegenstellen. WIE ¡CH ES SEHE .=--- :... I Ein denkwürdiges Datum ‘ ... --^ JEUUDA GQTOMMER Die Liebe zu Zion und die Sehnsucht nach Israel sind zwei bewegende Kräfte im religiös-nationalen Leben unseres Volkes. Das Buch, das wir Bibel zu nennen pflegen klingt wider von diesen beiden Leidenschaften, die zu einem guten Teil Schicksal und Sendung, stets aber Aufgabe der Juden gewesen sind. Alle Versuche, die im Laufe der Zeiten gewagt wurden, die Liebe zu Zion oder die Sehnsucht nach Israel aus den Herzen der Juden zu reissen, mussten scheitern. Diese Art einer verunglückten Reform hat nichts als einen bitteren Geschmack hinterlassen. (Mit der so oft diskutierten ,Assimilation' hat die. ses Phänomen nichts zu tun). Die Hoffnung auf die Befreiung aus dem Joch der Galut und die Sehnsucht auf Rückkehr nach Zion sind die geistig-moralischen Kräfte, die unser Volk all jene Epochen der Schmach und der Leiden, der Entsagungen und der Verfolgungen hat überleben lassen. Die schöne, man darf sagen erhabene menschliche Eigenschaft unverbrüchlicher Treue gab unseren Vätern und Vorvätern die Kraft, mit dem Bekenntnis zu Gott und seinem Volk die Scheiterhaufen zu besteigen, die zu ihrer Vernichtung von der christlichen Welt errichtet worden sind. Das jüdisch® Volk hat all diese Katastrophen, auch die der letzten Jahrzehnte, überlebt, weil es seinem Gott, seinem Gesetz und sich selbst treu geblieben ist. Die Aufgabe irgendeiner jüdischen Substanz muss zur Verkleinerung der jüdischen Basis beitragen. Dies war immer der Fall, auch wenn man sich selbst das Gegenteil Vortäuschen wollte. Die Festigung des Fundaments, auf dem sich jüdisches leben erhebt, — wo auch immer dies sein mag, — ist eine konkrete Verpflichtung aller Juden und ihrer Gemeinschaften. Lehren und Lernen ist eine politische und polemische Forderung für diejenigen, die unsere Rechte verteidigen ' wollen, aber es ist auch eine ganz allgemeine und unpolemische Aufgabe für alle, die an unserer Zukunft mitzu. \ arbeiten bereit sind. Jüdische Geschichte könnte unter dem Motto „Liebe zu Zion und Sehnsucht nach Israel“ geschrieben werden, vor allem die moderne jüdische Geschichte, die mit der Französischen Revolution und dem Zeitalter der Emanzipation (nicht nur der Juden) beginnt. In jedem Jahrhundert sind Menschen aufgestanden die das jüdische Volk zur Umkehr und Rückkehr aufgefordert haben. Zu allen Zeitabschnitten sind Bestrebungen im Gange gewesen, um aus der Sehnsucht des Volkes und einem religiös-nationalen Postulat eihe Wirklichkeit werden zu lassen. Und so steht es geschrieben „von Geschlecht zu Geschlecht“. Und jedes Geschlecht von Juden soll sich fühlen, als sei es selbst aus Mizrajim, aus Aegypten befreit worden. Jedes Geschlecht soll jene unbezwing bare Liebe zur Freiheit und zum eigenen Lande empfinden, als wäre es selbst Sklave gewesen. Aber nicht nur die Gefühle der Erlösung aus der Knechtschaft soll jede jüdische Generation erfüllen und damit auch die Liebe zu Zion. Darüber hinaus soll jeder Jude sich als ein Träger der höchsten und heiligsten Menschheitspflichten bekennen, weil er sich fühlen soll, als habe er selbst am Sinai gestanden und hätte dort das Gesetz mit in Empfang nehmen dürfen. Immer wieder wird von dem „Ewigen Bund“ gesprochen, der aus der Frühzeit unserer Geschichte bis in unsere Gegen. U Thant beantwortet Fragen Vereinte Nationen. — UN.Generalsekretär U Thant gab der Ansicht Ausdruck, dass es ihm im Augenblick nicht notwendig erscheine, den Sicherheitsrat einzuberufen, um die kürzliche Erklärung der 13 arabischen Staaten auf ihrer Spitzenkonferenz in Alexandrien zu behandeln, wo sie mit der „Vernichtung“ Israels gedroht haben. Auf einer Pressekonferenz erklärte U Thant folgendes: „Wie in allen ähnlichen Lagen, wenn ein Ereignis eintritt, das den Frieden zu stören angetan ist, liegt es dem Sicherheitsrat oder einem Mitgliedstaat ob, die Initiative zu ergreifen. Wenn ich der Meinung bin, dass ich dies tun muss, so werde ich es tun. Aber ich sehe nicht die Notwendigkeit ein, in diesem Augenblick den Sicherheitsrat zusammenzurufen.“ Der Ausdruck „„Vernichtung Israels“ wurde von einem Journalisten benutzt während ein anderer Korrespondent, der den arabischen Standpunkt vertrat, an U Thant die Frage richtete, ob er diese Formulierung akzeptiere. Anscheinend wandte sich der Generalsekretär an beide Journalisten, als er antwortete: „Ich identifiziere mich nicht notwenidgerweise mit den Fragen, die in dieser Pressekonferenz gestellt werden.“ APPELL AN DEN SICHERHEITSRAT Vereinte Nationen. — Israel ersuchte den Sicherheitsrat, von den arabischen Staaten eine „unzweideutige“ Erklärung zu verlangen, dass „sie bereit sind, auf Gewalt zu verzichten und die in der UN-Charter verfügten friedlichen Mittel zur Lösung von Konflikten zu respektieren.“ Dieser Apoell wurde in einem Schreiben des ständigen Repräsentanten Israels vor den UN, Botschafter Michael Comay, an den Engländer Sir Patrik Dean gerichtet, der in diesem Monat als Präsident des Sicherheitsrates waltet. Comay bezieht sich in seinem schreiben auf seine frühere Beschwerde über die Absichten der Araber, Israel zu vernichten, die auf der kürzliehen arabischen Konferenz in Alexandrien verkündet wurden, sowie auf die Beschuldigungen, die als Nachklang zu dieser Konferenz von Re- Präsentanten der 13 arabischen Teilnehmerstaaten in den UN erhoben wurden. Comay wies darauf hin, dass die arabischen Diplomaten den vollen Text der in Alexandrien gegen Israel gerichteten Proklamation wiederholt haben. Ehbetonte ebenfalls, dass der von den betreffenden arabischen Regierungen veröffentlichte offizielle Text über jeden Zweifel das arabische Ziel der Vernichtung Israels erweise. „Entweder haben sich die arabischen Staaten vorgenommen, einen anderen Mifgliedstaat zu vernichten, oder sie sind gewillt, auf Gewaltanwendung zu verzichten“, schreibt Comay. „Es ist das Recht der Vereinten Nationen und der internationalen Völkergemeinschaft, eine unzweideutige Antwort auf diese Frage zu erwarten.“ (ITA) Die Araber bluffen Die „Arabische Liga“ hat die „Société Générale Aeronautique“ in Frankreich, die bekanntlich dem fähigen jüdischen Grossindustr ¡eilen und Flugzeug-Konstrukteur Marcel Dassault gehört, vor kurzem in ultimativer Form aufgefordert, jeden Handel mit dem Staate Israel sogleich ab/.obrechen und auch die Lieferung bereits feriiggestellter Flugzeuge nach Israel einzustellen. Sollte Marcel Dassaults Unternehmen dieser Aufforderung nicht nachkommen, so würden die Flugzeuge dieser Firma in den arabischen Ländern einem strengen Boykott unteiworfen weiden. Marcel Dassault hat dieses Ultimatum nur von der komischen Seite genommen. Man versteht die Gelassenheit der Firma, die erklärte, dass sie natürlich weiterhin olle ihre Kunden und so auch Israel benefern werde, nd das „Ultimatum“ mit einem Achselzucken als eine Affäre „ohne Bedeutung“ klassierte, wenn man bedenkt, dass die Firma Dassaults, wie sie abschliessend feststellt, niemals auch nur die geringste Bestellung aus arabischen ländern erhalten habe. — Dies ist wahrlich ein erstaunlicher Taschenspieler- Trick der arabischen Propaganda, die mit einem Boykott blufft, der, mangels vorhandener Geschäftsbeziehungen, iiv existent und eine Farce ist. CHARLES KOßr.MEK wart reicht, einen „ewigen Bund“ der Himmel und Eide, aber auch Vergangenheit und Gegenwart für uns Juden zusammenschweisst und eine grandiose EINHEIT schafft, die unser jüdisches Weltbild kennzeichnet. Aus dieser absoluten Einheit unserer Weitsicht oder Weltanschauung erwachsen die gross. artigen Prinzipien der Gleichheit und der Freiheit, die von Zeit und Ort unabhängig sind und deswegen eines Tages, der vielleicht garnieht so fern ist, wie manche meinen, zur Besinnung aller Nationen zum Frieden führen muss, zu einem Frieden, der eben auf diesen Grundsätzen der Wahrheit, der Freiheit und Gerechtigkeit, der Gleichheit und der Menschlichkeit auf. gebaut sein wird, deren Gültigkeit vom Lauf der Zeiten und dem Einfluss der äusseren Mächte unabhängig ist und bleiben wird. — In unserer Zeit hat der unerschütterliche Glauben un. seres Volkes gegen angebliche Wirklichkeiten von beinahe zwanzig Jahrhunderten einen realen, sehr konkreten Ausdruck durch die Schaffung des jüdischen Staates auf dem Boden Israels gefunden In wenigen Tagen jährt sich zum 47. Male der Tag, an Hicht erwünschte Einwanderung Melbourne. — Das Einwanderungsamt in Canberra beabsichtigt nicht, ein Büro in Tel Aviv zu eröffnen. Der Sprecher der Regierung erklärte, dies bedeute, dass Israel ebenso wie Australien ein Einwanderungsland ist, und es nicht der Politik der Behörden entspreche, die Einwanderung aus solchen Ländern zu ermuti. gen. Das Einwanderungs. amt hat unlängst ein Büro in Beirut eingerichtet. (ITA) dem ein Markstein auf diesem, wahrhaft domenreichen Wege gesetzt wurde: am 2. November 1917 wurde dem Lord Rothschild ein Brief des britischen Aussenministers Lord Balfour übermittelt, in welchem die englische Regierung die Ansprüche des jüdischen Volkes auf sein Land, das damals den Namen Palästina trug, anerkennt. Als Balfour-Deklaration ist dieses eigenartige Dokument in die Geschichte eingegangen. Warum wurde dieses Datum gewählt? Man sagt des. halb, weil am gleichen Tage des Jahres 1898 Theodor Herzl vor den Toren Jerusalems vom deutschen Kaiser Wilhelm II. empfangen worden sei. Henzl, der Schöpfer der modernen zionistischen Bewegung, hatte die schweren Jahre seines kurzen Lebens um diesen Charter, um einen solchen Brief um die Anerkennung der Welt für die Ansprüche seines Volkes auf sein Land gekämpft. Er war in der Blüte seines Lebens nicht zuletzt auch durch den inneren Widerstand, auf den seine Bemühunen bei den jüdischen Notabein gestossen sind, gebrochen. Was bedeutet die Wendung, Herzl sei der Schöpfer der modernen zionistischen Bewegung? — Auf diese Frage die rechte Antwort zu suchen, verlangt nicht allein die Kenntnis der allgemeinen und jüdischen Zeitgeschich. te, sondern auch ein Verständnis für die Psychologie unseres Volkes und seiner vielen durch Jahrhunderte dauernde Entwicklungen so ungleich gewordenen Söhne. Herzl ist zu seinem Judentum durch die Schärfe seines Verstandes und politischen Denkvermögens, aber auch durch ein nie versiegendes jüdisches Gefühl zuriiekgekommen, jenes jüdische Ge. fühl, das vom Dichter Richard Beer-Hofmann in wun. (Schluss auf Seite 2)