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Jüdische Wochenschau · 1964-09-25 · 2083 (25.9.1964) · p. [Seite 7]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2083 (25.9.1964)
Date
1964-09-25
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 25 de Septiembre de 1964 LA SEMANA ISRAELITA hr i r Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) vormittags wird die Justa Deportiva in Banfiel unter Beteiligung einiger bedeutender jüdischer Sportorganisationen feierlich angefangen. Wir bitten alle, die an Jugend- und Sportarbeit interessiert sind, bereits zu dieser „frühen" Morgenstunde auf dem Platz zu sein. ALT-HERRENDOPPEL- TURNIER Di TENNIS Unsere alten Herren (über 45 Jahre) führen zur Zeit ein Doppelturnier in Banfield durch. Eine entsprechende Veranstaltung fUr Damen ist nicht vorgesehen, weil es vermutlich an Einschreibungen fehlen würde— BEIMSCHLIESSUNG A«n Samstag wird das Beim ab 16 Uhr geschlossen; auch das Restaurant bleibt an diesem Abend für Nichtteilnehmer am Lernen gesperrt. Am Sonntag ist das Heim den ganzen Tag geschlossen, ausser zum Gottesdienst. RESTAURANT-BETRIEB Wir machen darauf aufmerksam, dass ausser an den gewöhnlichen Wochentagen das Restaurant auch am Sonntagmittag geöffnet ist und ein vorzügliches, gut | bürgerliches Mittagessen ver- [ abreicht. Wenn Sie also nicht nach Banfiel oder Olivos gehen, lassen Sie Ihre Frau am Sonntag nicht kochen, sondern kommen Sie zu uns essen! Die Einheitskampagne teilt mit: Wir treten nun in die zweite Etappe der diesjährigen Aktion für die Einheitskampagne ein. Wir haben an dieser Stelle laufend über den erfolgreichen Verlauf unserer Arbeit in den ersten Monaten berichtet, ohne zu verschweigen, dass immer noch viele Menschen unseres Kreises sich, ihrer eigentlich selbstverständlichen Verpflichtung zu entziehen trachten. 1 i Heute wenden wir uns erneut zuerst an die wenigen ' Herren der Vorstände der uns angeschlossenen Institutionen, die bisher ihre diesjährige Beisteuerung noch nicht vollzogen haben, mit der Bitte, dieses nunmehr zu tun. Darüber hinaus wenden wir uns an alle, die noch in den Listen der diesjährigen Bei- . Steuerer fehlen, mit dem Ap- I pell, sich ihrer Verantworj tung bewusst zu werden und unserem Sekretariat recht! bald ihre Zeichnung zu über- \ senden. * Aii«'«“«-'jfcfC1 BARKOJeä Gorriti 3951 — T. E. 87-7559 SPORT Im argentinischen Tisch- Tennis - Kampeonat konnte unsere Mannschaft gegen Aciba 5:2 gewinnen. Kommenden Freitag spielen wir gegen c. Comunicaciones. Jeden Donnerstag Ping-Pong- Training im Heim. Fiir die Jugend jeden Sonnabend ab 14 Uhr Gymnastik im Heim. Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr Gymnastik. HEIM: Unser Festsaal wird für Familienfeiern vermietet. — Auskünfte werden unter 86- 0241 erteilt. Die Comisión Directiva gratuliert ihrem langjährigen Mitglied Frau Paula Pfennig zum 80. Geburstag und wünscht ihr noch viele gesunde Jahre im Kreise ihrer Familie. OSFA Centro Europeo BEER SHEVA. die Hauptstadt des Negew. Neue Wohnv'tertel vnt zufriedenen Menschen, deren Kwr der die Zukunft Israels mit ba-ue n helfen. j Die traditionelle ,,Kermesse“ des gesamten Centraleuropäischen Sektors der OS¬ FA findet in diesem Jahr am Sonntag, den 18. Oktober, und Montag, den 19. Oktober,! in den Räumen der David Wolffsohn-Schule, Amenabar 2972 statt. Näheres ersehen Sie aus unserem Inserat in der näoh- 1 sten Nummer der Jüdischen Wochenschau. Musik in Buenos Aires . K£A£tt KAy£m£T CEtSRAEL PP COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2264 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 EL FESTIVAL MfftttTtL DE SIMJAT TORA Como ya lo anunciáramos, se realizará nuestro tradicional Festival Infantil con motivo de Simjat Tora el domingo 18 de octubre pximo. en el Colegio Peataloazi a partir de las 13.30 horas con el siguiente programa: Torneo de Baby.Football por la copa del KKL con la •participación de varones de 10—13 afios. — Torneo de Golpe-Goo! por la Copa del KKL con la participación de niñas de 10—13 años — A todos los integrantes de los equipos se entregarán medallas! — Concurso de Manchas con valiosos premios — participan los niños que no toman parte en los torneos deportivos — Baile israelí — Sketch, coi: la actuación de la Agrupación Juvenil de ACIBA — Mago — Rifa — Entrega de premios a los campeones de la Acción Tischri — Coca Cola y masas para todos! Todos los chicos participan en el alegre Festival del KKL! — Vayan entrenándose por la Copa del KKL! Homenaje israelí a Marc Chagall En ocasión del septuagési. mo quinto cumpleaños de Miare Chagall plantó la Corporación Nacional de Turismo, por intermedio del Reren Kayemet, un arbolado de 75 unidades en homenaje al famoso pintor. El director general del Ministerio de Go. bierno envió Chagall el certificado correspondiente. En esta ocasión comunicó el director de la Corporación de Turismo que Chagall está preparando para ese organismo, un affiche sobre Eilat con el objeto de promover el turismo hacia el "Ferla del Mar Rojo". Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Weinstein 68-7404 Sra. Ehrlich 64 2966 Sra. Lubascher 54.3209 Frl. Wertheimer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS BUENOS AIRES TEATKO LICEO RIVADAVIA ECKE PARANA ^ndendant: KURT JULIUS SCHWARZ HEUTE FREITAG, UM 19 UHR DER TALISMAN von JOHANN NEPOMUK NESTROY ¡Bearbeitung in Inszenierung: Kurt Julius Schwarz Bühnenbild: Gómez Martín- Ciuró Musikalische Leitung; Prof. Manfred Gynth Mitwirkende; Sissy Adam, Cissie HenckeU, Lilly Rapp, Beatrize Umbricht, Lilly Wiehert, Karl Ewald, Helmut Kramer, Rolf Maertens, Juan Porstner, Kurt Jtdius Schwarz, José Luis VillaUa. WIEDERHOLUNGEN: Sonnabend 26. 9., 15 Uhr; Sonnte«. 27. 9., 15 Uhr; Dienstag, 29. 9., 21 Uhr; Mittwoeh< 3®- 9., 19 Uhr; Freitag, 2. 10., 19 Uhr. KARTENVERKAUF werktäglich: 15—19 Uhr, Samstags 10—12 Uhr sowie 1 Stunde vor der Vorstellung. Bteeaer nachmittags befc Lft>. Cosmopolita, Belgrano; Lito. Beutelspacher, Belgrano; Lifo. Knuth, Villa Ball ester, Cucaré, Martine«. Ein gut gelungener Nestroy Schwarz singt ein Chanson: „Die Zeiten ändern j viel“; doch 100 Jahre haben; die Wirksamkeit von Niestroys „Talisman“ nicht gej ändert. Noch immer erregt er! Lachen und Schmunzeln, strahlt frohe Laune aus, und . Nestrovs billige, jedoch volks- , tümliche Lebensweisheit geht den Zuschauern gern ein. Kurt Julius Schwarz hat Nestroys Text ein wenig mo- . dernisiert und führt wirk- : sam Regie. Br lässt die Darsteller sich voll ausspielen und sie soweit möglich wiener Dialekt sprechen. Die Geschichte vom Friseurgehü- ■ fen Titus Feuerfuchs, der, ebenso wie die Gänsemagd. ¡ wegen seines roten Haares : gemieden wird und mit Hilfe j verschiedener Perrücken auf- ■ steigt und fällt, wobei kleine menschliche Schwächen; blossgestellt werden, gefällt jedem Publikum. Schwarz spielt die dankbare Titelrolle, tänzelnd, über- ¡ legen und singt sehr ansprechend seine Lebensweisheiten. Die drei Witwen, die; ihn zu erobern trachten, werden, jede in ihrer Art verschieden, doch komisch und j wirksam, von Cissie Henkkeil, Lilly Wiehert und Lilly Rapp gestaltet. Sissy Adam ist eine entzückende Gänsemagd, von der die blinden Männer wegen ihrer roten Haare nichts wissen wollen. Beatrice Umbricht, Karl Ewald und Helmut Kramer füllten ihre kurzen Rollen gut aus. Der junge Rolf Maertens bewies erneut komödiantische Begabung.Bin Sonderlob verdient Juan Porst- TEATRO COLON Sábado 26 a las 21 horas: 13a. func. ab. sábad. noct.: “Las Bodas de Figaro1', ópera de Mozart, con: De los Angeles, Holm, Ludwig, Bartoletti, Oesari, Berry, Feiler, Falzetti. Dir. de orq.: Istvan Kertesz. Regie: Karlhenz Haberland esc. y vest. Alv. Durañova y Vedia. Domingo 27 a las 10.30 hs.: Concierto de la Orq. Sinf. Nacional. Sol.: Salvatore Accardo. Domingo 27 a las 18 horas: func. extraord. Ballets “El porquerizo del rey“ (Veerhof- Grigorieva), “El combate“ (R. de Banfield), “Jeux“ Debussy-Itelman. Dir. de orq.: Manfredi Argento. Orq. Filarmónica de Bs. As. Cuerpo est. de baile del T. Colón. Martes 29, a las 21 horas; “Las Bodas de Figaro“, ópera de Mozart. Dir. de orq.; Istvan Kertesz. Regie: Karlheinz Haberland, con los mismos intérpretes del dla 26, ner, der einzige, der mit i Wohlgefallen im Wiener Dialekt schwamm, und so einen I komischen Erbonkel hinl^g-; te, dass er, ebenso wie ’ Schwarz und Lilly Wiehert i i (für ein brillant gebrachtes ■ . und getanztes Chanson) Bei- ' , fall auf offener Szene er- : hielt, ausser dem reichen Beifall, der bei jedem Fallen des Vorhangs allen galt. j Manfred Gynt begleitete am IClavier feinfühlig Schwarz und die Wiehert. Er spielte ausserdem die Zwischenakts-; mu&ik, die alte Originalmusik, so entzückend, dass man bedauerte, dass die Umbauten nicht länger dauerten. Mit dem , .Talisman“ schliesst früher als vorgesej hen die Spielzeit des Deutschen Schauspielhauses, die weit über dem Niveau der letzten Jahre stand. Nur sehenswerte Klassiker standen auf dem Programm, das keinen Versager kannte. Goethes „Urfaust“ und Shakespeares ...Lustige Weiber“ sowie die modernen Fassungen der „Elektra“ und „Medea“, die ihre Daseinsberechtigung durch zwei überragende Gestaltungen von Herta Kravina erhielten. Zwei moderne Werke, Diirrenmatts „Elle i des Herrn Missisippi“, die sich neben dem Film sehen lassen konnte, und „Robinson soll nicht sterben“, ln dem Max Wächter kurz vor seiner Erkrankung bewies, welcher Leistungen er fähig ist. Dazu „Kokuspous“ und „Der Talisman“ nach dem Geschmack des Publikums. Kurt „AMIGOS“: FESTIVAL BACH Wir können nur kurz dieses markanteste Ereignis der laufenden Saison würdigen, für das die bonaerenser Musikwelt den Veranstaltern .Amigos de la Música“ hohen Dank zollt. Karl Richter, der mit vier täglichen Proben die Sisyphusarbeit leistete, innerhalb 18 Tagen 9 Konzerte zu dirigieren respektive zu spielen, gab im abermals mit provisorischen ©tehparterren überfüllten Colón ein Konzert mit den zur Komplettierung noch fehlenden „Brandenburgischen Konzerten“ Nr. 1, 2 und 4 sowie die Orchester-Suite d-dur, Nr. 4, wieder mit dem sich selbst übertreffenden Bachtrompeter Maurice André und Estela Kersenbaum am Cembalo. Auswendig wie dieses Konzert dirigierte der phänomenale Bach - Wissenschaftler in der „Socorro“-Kirche einen Abend mit folgenden Kantaten; Nr. 12 (Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen), Nr. 140 (Wachet auf, ruft uns die Stimme), Nr. 55 (Ich armer Mensch, ich Sündenknecht) und Nr. 79 «Gott der Herr ist Sonn’ und Schild), ebenfalls mit dem „Amigo“-Orchester, dem Chor des „Collegium Musicum (Juan schultis), dem der „Socorro“ (Presb. Sagade), Maria Kallay (So pran), Susana Naidich (Alt), Waldemar Kmennt «Tenors, Angel Mattiello (Bariton) und Victor de Narké (Bass). Erste Flöte wie beim vorhergehenden und folgenden Konzert: Alfredo ianelli und ebenso erste Oboe: Alfredo Perona. i Auch diesem Konzert driiek- __! Julius Schwarz bewies mit dieser „bunten Platte“, dass er genau wie sein Titus se - j nen Kopf in jeder Farbe er- ¡ folgreich durchzusetzen ver- 1 steht. I Dr. Karl Kost > te Karl Richter den Stempel der Authentizität auf, weU che ebenfalls für die Kulmi« nation dieser denkwürdigen Bachfestspiele gilt: Die „Johannes-Passion“, die er wieder völlig auswendig vom Cembalo her leitete, und a deren Solisten »ich gesellten beziw. sie ablöeten: Myrtha, Garbarinl (Sopran) und Bete ty Allen (Alt). Konzert meV ster, wie stets; Ljerko Spüler, und bei dieser Gelegenheit sang der „Lagun-Onak“- Chor unter R. P. Malle*. Es war ein einziges Aufgehen im Bach-Oratorium, dessen m der „Pieö ad “-Kirche erfolgten Zelebration seine besone dere Weihe durch den Gesang von Waldemar Kmennt in der Partie des Evangelisten erhielt, dessen erschütternde Kunst an den früheren weltberühmten Karl Erb* gemahnte. (Gesamt-Einstudierung Leo Schwarz). Und zum Abschluss uni Abschied bot Karl Richter, dem es gelang, Künstler aller Konfessionen zu diesen wundervollen Bach - Feiern heranzuziehen, ein Konzert auf der ,)Socorro“-Orgel, mit den beiden „Tokkata und Fuge“ f-dur, d-moll, Präludium und Fuge e-moll, welche die Trio-Sonate Nr. 6 g* dur und den Orgel-Choral ,Schmücke Dich, oh lieb« Seele“ einrahmten. Die stupende Manual-, Register» und Opus-Beherrschung Karl Richters liess auch hier keine Wünsche offen. Wer Richter beim Proben erleben konnte, weiss, wass für ungeheure und konzentrierte Arbeit zum Gelingen dieses „Festival Bach“ notwendig war. Wer den Konzerten beigewohnt hat, kann von Erschütterung und Erlebnis berichten, welche die Festspiele bei den „Amigo“ Mitgliedern und weit darüber hinaus bei tausenden ,,Aussenstehender“ hinterlassen haben. Curt ,B. M WeUsstein Heute mehr denn je: Solidaritaet mit Israel COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) Sarmiento 2376, III, — T. E. 47-3820 ' .r^', >;

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