Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2083 (25.9.1964)
- Date
- 1964-09-25
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — I? Iza. Hx Jkmjana j&MtßlUa T. E. 832613 Ano XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 25 DE SEPTIEMBRE DE 1964 N? 2083 Gegenwartsnahes Sukkot-Fest Das Laubhüttenfest (Sukkot) nimmt im Reigen der jüdischen Feiertage einen besonderen Platz ein; es wird in der Bibel an verschiede, nen Stellen als das Fest ohne erklärenden Zusatz bezeichnet. Es ist ein Fest der Natur, der Naturverbundenheit, das Fest der Ernte- Bammlung, ein Erntedankfest neben anderen Bedeutungen, die diesen Feiertagen zukom. men. Für die meisten jüdischen Feste ist es charakteristisch. dass sie nicht nur rein religiolsen Charakter tragen, sondern auch schicksalsgebunden mit der Geschichte unseres Volkes in einem en. gen Zusammenhang stehen. Aus diesen beiden Faktoten kann man ein Zweifaches lernen: das Judentum ist nicht in dem sonst üblichen Sinn als eine Religion zu betrachten, da nicht nur die religiössentimentalen oder religiösgeistigen Werte in ihm leben, dig sind, sondern gleichzeitig nationale Elemente. Diese beiden Komponenten wirken gemeinsam und schaffen jene Einheit zwischen Judentum und Judenheit, zwischen unserer Gedankenwelt und volksmässigen Existenz, die ebenfalls ein dezidierender Faktor für das ,,jüdische Ueberleben“, für die Weiterexi. Stenz der Juden und der von ihnen Vertretenen Ideen trotz aller Schrecknisse der Zeiten gewesen ist. In diesem Sinne ist Judentum an das jüdische Volkstum gebunden und trägt einen nationalen und kernen universellen Charakter Nur in der Phantasie einiger Judenfeinde, die weder über das notwendige Wissen noch über den Willen zum Verständnis des Judentums verfügen, ist das Judentum eine universelle, das soll heissen, die Welt umklammernde Idee. Universell ist das Judentum nur in der Prätention, dass seine Auffassungen von Welt und Mensch, von Ethos und Ethik, von Moral und Gesetz wegen ihrer absoluten Gültigkeit den Anspruch auf Anerken. nung aller Nationen und aller Menschen erheben müssen. Aber das Judentum als Idee bleibt dennoch an das jüdische Volk gebunden, ganz im Gegensatz zu allen anderen grossen Religionen, vor von JEHVDA GOTTHEIMER ■, allem im Gegensatz zum ' Christentum, das nicht an , ein einzelnes oder einige be- | stimmte Völker verhaftet ist. I Die Erforschung derjenigen | Geschichtsepochen, die man! im allgemeinen als prähisto. i risch zu bezeichnen pflegt, —; eine Namensgebung, die in i sich irreführend ist, — wo-! mit man jene Zeitabschitte meint, für die angeblich oder I vermeintlich keine Chroniken; vorliegen, und über die man; entweder kaum oder nur dürftige Nachrichten hat, die blüffenden Ergebnissen fiinrten, muss in diesem Zusammenhang verzichtet werden. Nur dass es durch diese Feststellungen gelungne ist. den babylonischen Kalender mit dem allgemein heute giilti. gen in bestimmte Relation zu bringen, sei hier noch vermerkt. Gleichzeitig ist es den Forschern der vergleichenden Völkerkunde aufgefallen, dass es in den verschiedensten, auch geographisch voneinander weit entfernten Völker - Die Juden und die Wahlen in USA New Nork. — Meinungserforschungen unter einer grossen Zahl jüdischer Sprecher und Experten beider Parteien haben ergeben, dass Präsident Johnson mit der überwältigenden Unterstützung der Juden bei den Wahlen im November rechnen kann, wie die „New York Times“ mitteilt. In dem Bericht heisst es, dass der Präsident bei der Demokratischen Konvention im vergangenen Monat den Journalisten eine Umfrage zeigte, die 97 Prozent der jüdischen Wähler zu seinen Gunsten ergeben hatte. Der in der Times erschienene Bericht verweist auf Aussagen von Führern jüdischer Organisationen, Rabbinern, Schriftstellern und Gemeindebeamten, die sich in ihrer überwiegenden Mehrheit für die Liste johnson- Humphrey ausgesprochen haben. Es ist geschichtlich erwiesen, so wird in dem Bericht festgestellt, dass die Juden bei den früheren Wahlen vorwiegend für die Demokraten gestimmt haben, aber überraschend ist diesmal die Proportion, in der dies geschehen dürfte. (ITA) sen und JEerkenntnissen gelangt. Eia die Struktur der menschlichen Seele und auch die dem Menschen gegebe. nen geistigen Gaben überall vorhanden, wenn auch nicht überall in gleichem Masse oder Umfang entwickelt sind, dürfte die Aufnahme und Verarbeitung der den Menj sehen umgebenden Naturereignisse überall gleichartige oder ähnliche Reaktionen hervoiTufen. Deswegen finden wir auch sehr häufig | (oder gar hei allen Völkern?) die Verehrung der je. nigen Naturkärfte, die entweder dem Menschen nutzen oder schaden, in jedem Fall aber für sein Leben irgendeine Bedeutung haben. Erst fortgeschrittene Völker sind zu Abstraktionen imstande, die anstelle der vielen Kräfte, die in der Na. Israel wird sich verteidigen Vereinte Nationen. — Israel richtete durch seinen Repräsentanten Michael Comay ein Schreiben an den Präsidenten des Sicherheitsrates der UN, in dem es heisst, „Israel wird sich zu verteidigen und jede Aggression abzuwehren wissen“, die von den arabischen Staaten als Resultat der auf der letzten Spitzenkonferenz angenommenen Resolution versucht werden könne, welche die dreizehn Mitgliedstaaten der Arabischen Liga zur „Vernichtung“ Israel auffordert. Comay ersucht in seinem Schreiben um eine Sitzung des Sicherheitsrates über diesen Fall, den er als „dringend“ bezeichnet, und bittet gleichzeitig, seine Ausführungen den Ratsmitgliedern bekanntzugeben. Er weist darauf hin, dass die Araber in ihrem Beschluss einstimmig erklärt haben, dass „die gemeinsame nationale Aufgabe die Befreiung Palästinas und die Verfolgung eines arabischen Aktionsplans in der Gegenwart und Zukunft ist“. Im weiteren lenkt er die Aufmerksamkeit der Mitglieder des UN-Sicherheitsrates auf eine andere arabische Resolution, die die Aufstellung „eines palästinensischen Befreiungsheeres“ vorsieht das den Krieg gegen Israel führen soll. (ITA) Ehrenbürger von Jerusalem tur walten, die Natur als solche oder eine oder mehrere andere überirdische Kräfte verehren, wobei es sehr erhebliche Unterschiede, man darf sagen: fundamentale Unterschiede gibt. Während noch die in ihren kultu- (Schluss auf Seite 2) Jerusalem. — Vor 400 jüdischen führenden Persönlichkeiten empfing im Saal der j Stadtverwaltung Mosche Sharett, Präsident der Exekutive der Jewish Agency, ehemaliger Ministerpräsident und Aussenminister, die Bhrenbürgerschaft der Stadt Jerusalem, in der er vor 58 Jahren angekommen war. Unter den Teilnehmern an der Festveranstaltung befanden sich Staatspräsident Salman Shazar, Premierminister Levi Eshkol, der Präsident der Zionistischen Organisation Dr. Nachum Goldmann, Angehörige des Rabbinats, Mitglieder des Kabinetts und Richter des Hohen Gerichtshofes. Der Bürgermeister von Jei rusalem, Mordechai Isch | Shalom, Levi Eshkol und Na- , ehum Goldmann würdigten I die Verdienste Sharetts „auf vielen Gebieten“. Eshkol unterstrich, dass Jerusalem sich selbst ehre, wenn es Sharett zu seinem Ehrenbürger ernenne. Dr. Goldmann führte aus, Mosche Sharett sei , ,,die Verkörperung des Zionismus in seinem besten Sin- I ne als Mann aussergewöhn- ' licher moralischer Eigen- | schäften“. I Der frühere Ministerpräst- \ , dent David Ben Gurion san<J-! te eine Botschaft aus seiner! Residenz in Sde Boker, für 1 die ihm Sharett mit einem Schreiben dankte, in dem er Erinnerungen an die ersten Tage in ETez Israel wach-; rief. (ITA) Zum Rückerstattungsgesetz Erforschung dieser alten Zeiten hat in den letzten Jahrzehnten recht erhebliche Fortschritte gemacht. Der dichte Schleier des UnWissens und der Nichtkenntnis lüftet sich allmählich, wobei alle möglichen Wissenschaften den Historikern oder Altertumsforschern wichtige Hilfestellungen gewähren. In diesem Zusammenhang muss man an die Messapparatur zur Kohlenstoffdatierung des amerikanischen Professors Willard F. Libby erinnern, mit deren Hilfe er das Alter von Stoffen (Funden) sehr genau ermitteln kann. Hierdurch wurden zahlreiche Hypothesen der Geschichtsforscher bestätigt, zahlreiche aber auch korrigiert. Und die Libbysche Messuhr irrt sich nicht. Auf die Wiedergabe von Beispielen, die zu ver-; schäften und alten Kulturen;! bestimmte ,Mythen“ oder Sa-! gen, Legenden oder Märchen; gibt, die in Wirklichkeit gar keine Märchen oder Legen- | den sind, deren Inhalt überraschende Aehnlichkeiten auf. : , weisen, wobei man ausschliei ssen kann, dass solche Be-!! richte einfach übernommen I oder nacherzählt wurden. Ei. ■ nes dieser immer wiederkeh- , renden Ereignisse in den Vorj i Stellungen der verschiedenj I sten Völkerschaften oder - I Stämme ist die Erinnerung , oder die Erzählung vorzeitlii I cher.d h. in alten Zeiten vor.! ■ gekommener Ueberschwem- | j mungen, mit anderen Worten!! die Geschichte von der Sintj flut, die nicht nur von der! : Bibel berichtet wird. 1 Die Uebereinstimmung in; den Sagenmotiven zahlrei¬ Dr. W.: — Am 24. Juni hat der deutsche Bundestag eine Novelle zum Bundesrückerstattungsgesetz (BRüGj in 2. und 3. Lesung verabschiedet. Am 10. Juni hat der Bundccrat der Novelle zugestimmt. Die Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten und die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist danach zu erwarten. Mit den Inkrafttreten des Gesetzes wird ein bedeutsames Teilgebiet der Wiedergutmachung seinen Abschluss finden, nämlich die Entschädigung für Ansprüche wegen Entziehung feststellbarer beweglicher VermögensgeeensUinde (z. B. Wertpapiere, Hausrat, Lifts, Schmuoksachen, Edelmetallgegenstände, Pelze, Briefmarken usw.) durch das Deutsche Reich und ihm glerehgestellte Rechtsträger. Trotz sehr langer Debatten wurden die Forderungen der Verfolgtenverbände nicht oder nicht voll berücksichtigt. Die wesentliche Forderung auf Wiedereröffnung der Anmeldefristen wurde unbeachtet gelassen. Das ist im Rahmen der Rückerstattung Gegen arabischen Boykott Canberra. — Zwei Minister des australischen Kabinetts erklärten, die Regierung beabsichtige nicht, irgendeinem arabischen Boykott des australischen Handels mit Israel nachzugeben. Die Frage wurde in der Deputiertenkammer von dem liberalen Abgeordneten C. Haworth aufgeworfen, der von Aussenminister Paul Hasluck wissen wollte, ob er über den Fall der Fluggesellschaft Quantus informiert sei, der vorgeworfen wird, unter arabischem Druck Liga sei keine offizielle Organisation und besitze keinen internationalen Status. Sie sei vielmehr ein privates Unternehmen, das „diese Kampagne gegen Israel durchführte“, und die australische Politik „ist klar“. Nach den Worten des Ministers wünscht Australien „mit Israel und mit der VAR in Freundschaft zu leben, und dies ist heute der Fall“. Allerdings, so fügte er hinzu, sind die Fragen des australischen Handels und der Freiheit der Handelsbeziehungen ihren Plan der Eröffnung ei- 1 ’Ausschliesslich Angelegenheit der Regierung Australiens, die es sich angelegen lassein sein wird, jeden Versuch zur Störung der Freiheit australischer Kaufleute in ihrem Handel mit irgendeinem Land der Welt aufmerksam zu überwachen“. Der australische Handelsj minister John McGowen, der nes Büros in Tel Aviv aufgegeben zu haben. . Der Minister antwortete, er habe Beweise der Manöver einer Organisation gesehen, die unter dem Namne Liga für den Arabischen Boykott bekannt ist, und australischen Geschäftsleuten in Zu>- schriften gedroht hat. sie auf in der pichen Frage interschwarze Listen zu setzen. 1Jeniert wurde, formulierte Han el seine Entgegnung in ähnlitreiben. Er fugte hinau, die j Chea Ausdrücken. (ITA) eher Völker der fünf Kon. | unerhörtes Unrecht, weil auf diesem Wege sehr viele Anspruchsberecihtigte ausgeschlossen werden, die vorher ihre Rechte garnicht geltend machen konnten. Di es sich hier um nicht einfache Rechtsfragen handelt, wird in diesem, Zusammenhang auf ihre Darstellung im einzelnen verzichtet. Aber die Novelle der Regierung geht noch einen Schritt weiter. Sie trägt nicht allein der Tatsache keine Rechnung, dass manche Geschädigte garnicht in der Lage gewesen sind, den Anspruch fristgemäss anzumelden, sondern hebt die bisherige Rechtsprechung auf, die zugunsten dieser Fälle eine goldne Brücke getaut hatte. Die bisherige, durch die Obersten Rückerstattungsgerichte geschaffene Praxis wurde erheblich zuungunsten der Berechtigten eingeschränkt. Sehr wichtige Kreise sind der Meinung, dass die?e Bestimmungen insoweit gegen das deutsche Grundgesetz verstossen, eine Auffassung, die vor allem von den Vorsitzenden des parlamentarischen Wiedergutmachungsausschusses ver. treten wird. Von manchen (jüdischen) Stellen und Autoren wird die Ansicht vertreten, dass „die vom nationalsozialistischen Regime verursachten Schäden so katastrophal“ seien, sodass „eine volle Wiedergutmachung unmöglich ist“. Dies ist nicht einzusehen. Nun ist bekannt, dass die deutsche Wiedergutmachimgs- Entschädigung« und Rück. erstattung-Gesetzgebung ohnehin die vorhandenen Rechte der Oofer sowohl ihrem Umfang wie ihrer zeitlichen Begrenzung nach durch Einführung von Anmeldefristen tinente und der Meeresinseln stellten die Menschen- und Völkerkunde vor ein schwieriges Problem. Möglicherweise waren mit den Völkerwanderungen auch die Gedanken und Vorstellungen \ in fernere Länder mitgenommen worden. Aber wie kaj men solche Berichte auf abgelegene Meeresinseln, deren; Bewohner die Meere nicht durchqueren konnten und , tatsächlich nicht überquert haben. Völker, die noch heute in der Steinzeit leben, be- I sitzen die gleichen oder ähnlichen Sagenmotive wie alte! Kulturvölker, sodass man ' fragen müsste, warum nur i die Sagenmotive, nicht aber die Kulturen oder die Technik mitgewandert sind. Die Erklärung hierfür liegt wahrscheinlich in der Tatsache, dass diese Sagenmotive nicht von Sagen, sondern von Fakten ausgehen und wirklichen Ereignissen in der Natur, in alten Zeiten vor. gekommenen schrecklichen Katastrophen entsprechen. Diese Ansicht setzt sich immer stärker durch, je weiter die prähistorische Forschung und die vergleichende Völkerkunde in ihren Ergebnise in schränkt. Nach dem Bürgerlichen Ge. setzcuch hätte jedes Opfer aes nazistischen Unreell tsregimes weitergehende Rechte. Schon aus diesem Grunde wäre die Fr „ge auizu werfen, ob die einengenden Bestimmungen dieser Sondergesetzgebung nicht mit dem Grundgesetz im Wiaerspruch stehen. Die genaue Untersuchung dieser Frar ge ist jeder Mühe weit. Wir können es dahingestellt sein lassen, ob der bekannte Kämpfer für die Wiedergutmachung, Prof. Boehm, jn diesem Fall Recht hat, dass das vorliegende Rücker. stattungs-Schlussgesetz „eine ausserordentlich bemerkenswerte wiedergutmachungsgesetzgeberische und wiedergutmachungspolitiiche Leistung dareteilt“. Wie gesagt, karm diese Auffassung starke Zweifel auslösen. Denn die Befriedigung der gewaltigen Ver. nrögensschäden durch Leistungen aus einem Härtefonds muss schon im Prinzip als eine völlig verfehlte Auegangsbasis für eine Rechtsfindung und Rechtsprechung angesehen werden. Ausserdem ist die Begrenzung der Ansprüche ihrer Höhe nach eine so ungerecht niedrige, dass von Recht oder von Rückerstattungeigentlich überhaupt nicht gesprochen werden kann. Für im besetzten Gebiet erfolgten Entzug von „Edelmetall - Gegenständen“ (also Gold, Silber und dgl.) gewährt der Härtefonds einen Ausgleich von 1.000,— D'M, allerdings kann dieser Betrag durch eine Rechlsverordnung erhöht weiden, die bis zum 1. Juli 1967 (!) erlassen werden muss. Wie kann man solchen Bestimmungen von Recht oder von bemerkenswerten Absichten des Gesetzgebers in einem, positiven Sinn sprechen? Im übrigen ist das Gesetz noch nicht verkündet. Man hat in Bonn Zeit. Man dürfte wohl mit Reiht die Auffassusg vertreten, dass dieses BRiiG weder den Willen zu einer gerechten Wiedergutmachung zeigt, noch in irgendeinem Verhältnis zu den begangenen Verbrechen und den wirklich angerichteten Schäden steht. Es wäre beinahe klüger gewesen, wenn die Verfolg, tenverbände diese Regelung global ahgelehnt hätten. Auf den Einwand nicht mehr zahlen zu können, soll hier nicht noch einmal eingegangen werden. Denn dieser Einwand ist heute wie früher kein juristischer, im übrigen aber steht er mit den realen Tatsachen deutscher Ausgaben für Entwicklungsbüro, z. B. für die Aegypter, in krassem Widerspruch. ES ist eine Tragik oder Ironie des Schicksals, dass mit den eigentlich den Ju, den zustehenden Geldern die ägyptische Kriegsindustrie für ihre unverhohlenen Angriffsabsichten gegen Israel finanziert wird.