Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2082 (18.9.1964)
- Date
- 1964-09-18
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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to Viernes, 18 «e Septembre de 1964 Año XXV. — N? 3882 N „^Ppe Jk erst, ï* tr« h kr hei, **** mit;r '’Olyin Jnt*r den « h 14 o,,, ’^en Akarionsmint. Dr Meir ani dem ber 5.00fl und kaue nahu a n 28 ües sind 5 im ver- Theodo. ktor der »nd-SUfr esen Zu. sn Interdiesen Kindern «n auch «Erbe, onderen, »g*r der ng nach «lischen ‘ rden.— Uraufführung: “Vivir aquí ff Das Teatro San Telmo | führte „Vivir aquí“ von Car- ¡ loe Gorostiza auf, ein zeitge- : nössisches Werk; denn es handelt sich um das Treiben von durch geheimnisvolle Be- . fehle auf die Strasse gejagj ten jungen Leuten, wo sie mit Revolvern Juden und Kommunisten erschrecken sollen, und zeigt, was herauskommt, wenn Juden einmal Zurückschlagen. Jedoch ist es keineswegs, wie der Autor im Programm darlegt ein Stück; von „universaler Reichweite“, Dazu ist es zu lokal begrenzt, und die Tendenz des Autors . wrid besprochen, jedoch nicht I in Handlung umgesetzt. Geblieben ist ein kleinbürgerli- I ches Drama von Ressenti-' ment-erfiillten Personen, die nicht mehr wie ihre Vorfahren zur Gesellschaft gehören und deshalb glauben, „sie müssten mit Gewalt ändern, was sie anders nicht ändern können“. Der Autor führte auch Regie, korrekt und ordentlich Er stützte sich auf ein ausgezeichnetes Bühnenbild von Luis Diego Pedreira, das einen Patio und zwei Zimmer von armen Leuten vereinte, denen man ansah, u.a. durch eine in Gang befindliche Pendeluhr, dass sie einst bessere Tage gesehen hatten. Die Typen waren klar ge. zeichnet und wirkungsvoll gegeneinander abgesetzt. Jorge Rivera Lopez gab den . K£A£n lCAy£tlt£T| C£T£itJt£C PP COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E, 48-3695, 48-5683 EL FESTIVAL INFANTIL DE SIMJAT TORA Gomo ya lo anunciáramos la semana pasada, se reali- «ará nuestro TRADICIONAL-FESTIVAL INFANTIL con motivo de Simjat Tora el domingo 18 de octubre pxmo. en el Colegio Pestalozzi a partir de las 13.30 horas con el siguiente programa: Torneo de Baby.Football por la copa del KKL con la participación de varones de 10—13 años. — Torneo de Golpe-Gool por la Copa del KKL con la participación de niñas de 10—13 años — A todos los integrantes de los equipos se entregarán medallas! — Concurso de Manchas con valiosos premios — participan los niños que no toman parte en los torneos deportivos — Baile israelí — Sketch, con la actuación de la Agrupación Juvenil de ACIBA — Mago — Rifa — Entrega de premios a los campeones de la Acción Tischri — Coca Cola y masas para todos! - Todos los chicos participan en el alegre Festival del KKL! — Vayan entrenándose por la Copa del KKL! “AMISTAD EN EL AMBITO HISTORICO” Siguiendo el emotivo acto/ realizado con motivo del 2? j centenario del natalicio de j Artigas, en el bosque que el ¡ KKL plantó en los Montes de Judea, por encargo de la judeidad uruguaya, recibió el Presidente del Directorio | Mundial del Fondo, don Jaj cobo Tsur, una carta de reconocimiento del Agregado Cultural de la Embajada Uruguaya en Israel, don Zona Baitler, quién entre otras co_ sas dice: ‘‘Porque el acto como símbolo de exteriorizar la noble figura del Héreo y la preocupación y dignidad llevada a un muy alto nivel por los oradores y en colaboración por las figuras eminentes de Israel, determinan un inmenso honor y estrecha amistad de dos pueblos en el ámbito histórico y espiritual’’. Si al analizar el patronímico del verbo “artigar’’ de donde arranca el nombre Al’, tigas, que significa remover la tierra y cultivar los montes, estaríamos en los nobles ideales del KKL, la placa, colocada en la alta cumbre de la sombra de los pinares, engarza la más bella de las expresiones y orientaciones del “Protector de los Pueblos Libres’’, Unser T elegr ammdienst? Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Weineteisi 68-7404 Sra. Ehrlich 64 2966 Sra. Lubascher 54.3209 Frl. Wertheimer 48-3695 Sekretariat 48-5683 Sekretariat. Wir machen unsere Freun. de auf unsere Telegramme in Luxus - Ausführung mit Golddruck zum Preise von $ 150_aufmerksam, und bitten sie, bei besonderen Anlässen, von diesen Gebrauch zu machen. DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS BUENOS AIRES TEATRO LICEO RIVADAVIA ECKE PARANA Indendant: KURT JULIES SCHWARZ UNSERE NAECHSTE PREMIER, DIENSTAG, DEN 22. SEPTEMBER, UM 21 UHR: „DER TALISMAN rr von JOHANN NBSTROY Bearbeitung und Einrichtung von Kurt Julius Schwarz Bühnenbild: Maria Julia Bertotto Mitwirkende: Sissy Adam, Karl Ewald, Cissie Henckell, Helmut Kramer, Rolf Maertens, Lilly Rapp, Kurt Julius Schwarz, Beatrize Umbricht, Lilly Wiehert. WIEDERHOLUNGEN: Freitag, 26. 9., 19 Uhr; Sonnabend, 26. 9., 15 Uhr; Sonntag, 27. 9., 15 Uhr; Dienstag, 29. 9., 21 Uhr; Mittwoch, 30. 9., 19 Uhr; Freitag, 2. 1«., 19 Uhr. KARTENVERKAUF werktäglich: 13—19 Uhr, Samstage 10—12 Uhr sowie 1 Stunde vor der Vorstellung. Ferner nachmittags bei: Lih- Cosmopolita, Belgrano; Lib. Beutelspacher, Belgrano; Lib. Knuth, Villa Ballester, Cucaré, Martines. Extremisten herrisch, nervös, überspannt und nachher weinend, als er sah, was er angerichtet hatte. Sehr ordentlich. Lydé Lesant war seine Frau. Zuerst etwas leblos, doch natürlich. Sie wächst wenn sie aus ihren, vom Autor kaum ausgesprochenen Träumen, in die Wirklichkeit zurückfindet. Ihre Anklage war eindrucksvoll, ihr hyste. rischer Lachanfall schauspielerisch weitaus das Beste des Abends. Leda Zanda als Unfrieden stiftende Mutter war ein herrlich befehlendes Biest. Corrado Corradi und Francisco Rullán stellten die beiden Väter ansprechend dar, Corradi schtnerzverhalten, RuHán sehr lebhaft. Oscar Viale machte aus einer winzigen Rolle eine gelunge. ne Type, der humoristische Lichtblick des Werkes Héctor Bereite, Betto Gianola, Graciela Martinelli, Héctor Biuchet und Antonio Ruocco gestalteten ihre Figuren gut. Es ist begrüssenswert, dass so ein wesentliches Zeitproblem wie das der verantwortungslosen nationalistischen Strassenkämpfer und Hekkenschiitzen klar 'aufgezeigt worden ist, auch dann, wenn es nicht in seinem Wesen er. schöpfend behandelt wurde. Das Publikum verstand es so und spendete (mit einigen enra gierten Bravo-Schreiern) Beifa" Dr. Karl Kost Armee für den Frieden mmm '&■ 3«ásé¿ ■■ ' mm «i i-c.; m . Auf unserem Bild sieht man einen ISRAELISCHEN SOLDATEN, der eine Schafherde kontrolliert, die in einem Kibbuz gezuechtet wurde, dem dieser Soldat angehoert, Wie dieser Soldat erhalten Tausende an* dere eine landwirtschaftliche Schulung gleichzeitig mit ihrer milüaerischen Ausbildung. Musik in Buenos Aires „OEDIPUS“ und „BLAUBART“ IM COLON Nach lljähriger Abwesenheit von unserem Opernhaus wurden „Oedipus Rex“ von Strawinsky und „Herzog Blaubarts Burg“ neueinstu. diert. Für meine Begriffe ist die in Töne gesetzte Tragödie nach Sophokles neben dem „Sacre“ das markanteste Werk des grossen Russen. Knapp, direkt und fast grausam komponiert, ist das Cocteausche Opern - Oratorium (1927 uraufgeführt) noch im. mer von durchschlagender Wirkung. Die komplizierte Partitur wurde von dem hiermit am Colon debütierenden jungen TEATRO COLON Viernes 18, á las 21.30 hs.: fuñe, extraord. de Ballets para el Congreso de Ginecolo. gía. “El Porquerizo del Rey“ (Carlos Veerhof), “Combate“ (Rafaelo de Banfield), “Jeux“ de Debussy. Direct. de orqu.: Manfredl Argento. Orqu. Filarmónica de Bs. Aires, cuerpo de baile est. Sábado 19, a las 17.30 hs.: conc. extraord. “Niños cantores de Murialdo”. Sábado 19 a las 21.30 hs.: ecpec. extraord. de danza: ‘El porquerizo del rey' (Veer. hofí-Grigorieva) ‘‘Jeux” (Debussy-Itelman); “El combate” (Banfield-Dollar). Orq. Filar, mónica de Bs. As. dir. por Maníredi Argento. Cuerpo est. del T, Colón. Domingo 20, a las 10.30 hs. conc. extraord. Orq. Sinf. Nacional. I Domingo 20 a las 17 horas: 13a. fuñe. ab. dom.: “Las Bodas de Fígaro’’, ópera de Mo. zart, con: Vict. de los Angeles, Holm, Ludwig, Bertoletti, Cesari, Berry, Feller, Falzetti. Dir. de orq.: Istvan Kertesz. Regie: Karlheinz Haberland. Esc. y vest. A Durañova y Vedia. Martes 22 a las 21 horas: “Las Bodas de Fígaro”, ópera de Mozart. 13a. fuñe, de Gran Abono, con los mism. intérpr. del día 20. — Nota: Para esta fuñe, es obligat vest. de gala p. damas y ca. bañeros en plat. y palcos. Jueves 24, a las 21 horas’ 2da. fuñe, del ab. espec. a 5 noct. “Las Bodas de Figaro” ópera de Mozart, con los mismos intérpr. del día 20. Istvan Kertesz eindrucksvoll, umsichtig und absolut über der Sache stehend dirigiert. Das gut klingende Colon-Orchester und der von Tullio Boni bis ins Letzte überragend einstudierte, direkt vor dem szenischen Ablauf ge. setzte Col6n-(Männer-)Chor waren willige Instrumente in Kertesz’ wissenden Händen, die auch Carlos cossutta,, einen erstklassigen Protagoni. sten, Betty Allen (die als ,,Jocaste“ ebenfalls auf dieser Bühne, wenn auch nicht in Buenos Aires glanzvoll debutierte), Victor De Narké! (imponierender „Kreon“) und i Carlos Feiler (ein wenig schwacher ,,Tiresias“) sicher leiteten. Das Klima der griechischen Mythologie wurde in Bühnenbildern und Kostü. men von Héctor Basaldúa stilistisch einwandfrei erfasst; sie gaben dem mit der Materie restlos vertrauten Regisi seur Karlheinz Haberland j Gelegenheit, die Beherr. ] schung seines „Métiers“ un- : ter Beweis zu stellen. j „Herzog Blaubarts Burg“ ■ ist ein aus dem Jahre 1911 datierendes Jugendwerk von Bêla Bartok, in welchem dieser noch nicht restlos als „er selbst“ erscheint. Das Opus, welches sich noch sehr im Impressionismus und speziell in der Sphäre Debussys bewegt, nimmt jedoch in Vie. lern schon die Bartoksche einmal ige Schreibweise ' voraus, unter welcher der grosse ungarische Komponist eigentlich erst posthum unsterblich wurde. Istwan Kertesz am Pult und Karlheinz Haberland auf der Bühne sorgten auch hier für eine werktreue, in jeder Hinsicht denkwürdige Aufführung im Rahmen der geglückten Dekorationen Hai. ner Hills. In der Titelrolle machte der seit 1958 abwesende Walter Berry ein stürmisch bejubeltes „Rentrée“. Sein Bariton hat seitdem noch erheblich an Volumen gewonnen. Als Partnerin (auf der Bühne und im Leben) stellte sich als „Judith“ Christa Ludwig vor, deren wun. dervoller, gleiehmässig strömender Mezzosopran durch Anmut und gelöste Bühnensicherheit vollendet ergänzt wurde. Beide Werke, vollendet dargestellt und ausgeleuch. tet, brachten Sängern, Dirigenten und Regisseur langen Beifall ein. —:oi— „STREICHQUARTETT TEL AVIV“ Leider nur in zwei Konzerten, im Colon und in der! „Wagneriana“, spielte die sich aus Chaim Taub und I Menachem Breuer (Violinen). | Daniel Benyamini (Viola) | und Uzi Wiesel (ViolonceL j lo) zusammensetzende Kamj mermusikvereinigung, denen : sich in einigen Werken noch : der Klarinettist Yona Ettlin-! ger zugesellte. Es handelt! sich um ein ,,junges“, nichts. öestoweniger aber kongenial! musizierendes und auf hohem Niveau stehendes Streichquartett, dem man gern noch bei mehr Gelegenheiten ge* lauscht hätte. Frisch musiziert wurde das Haydn-Quartett d-dur opus 20 Nr. 4, während das Schu_ mann-Quartett Nr. 3 a-dur ei-; ne schwermütige, charakterj volle Interpretation erfuhs.! Das Glanzstück war zweifellos das 1. Bartok-Quartett (opus 7, 1908), in denen die Künstler eine ernste, das mit j technischen Schwierigkeiten ) überladene Werk voll erfas-! sende Version boten. Sowohl I im Klarinettenquintett von I Mozart (a-dur, KV 581) als , auch im Opus desselben Gen- ■ re von Brahms (b.moll, opus 115) gelang es den Ausübenden, überragende und ausser* ordentlich musikalische Ausdeutungen zu geben. •- Die fünf Künstler wurden an beiden Abenden mit Applaus überschüttet. Gurt B. M. Weissstein Heute mehr denn je: Solidaritaet mit Israel! COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) Sarmiento 2376, III. — T. E. 47*3820 .:.i v