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Jüdische Wochenschau · 1964-09-18 · 2082 (18.9.1964) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2082 (18.9.1964)
Date
1964-09-18
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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VtornM. IS to MMn to ISM lí «Té M A ft A ISRAEL I T A Año XXV. — N* — 1 Kampfansage an Israel London. — Die arabische Spitzenkonferenz nahm am letzten Sitzungstag ein ägyptisches Drei - Punkte - Programm zum Kampf gegen Is. rael an. Andererseits jedoch zeigte die Konferenz mehr Divergenzen als Einigkeit in der arabischen „Einheitsfront“ auf. Das von der Konferenz gebilligte Programm ist folgendes: 1. „Befreiung Palästinas“ von der israelischen Okkupation, 2. Jeder arabische Staat ist gehalten, Einzelheiten über seine Fähigkeit mitzuteilen, zur Stärkung des arabischen Einheitsheeres für den Kampf gegen Israel beizutragen, 3. das Einheitskommando soll einen Bericht über die mit der Aufstellung und Erhaltung dieses Heeres verbundenen Kosten unterbreiten. In einer nur fünf Minuten dauernden Sitzung, die ausserhalb des Rahmens der eigentlichen Konferenz abgehalten wurde, verpflichteten sich fünf Teilnehmerstaaten insgesamt 80 Millionen Dollar im Zeitraum von fünf Jahren für das Emheitskommando bereitzustellen. Diese Staaten sind Saudi Arabien, Kuwait, Libyen, Marokko und Jemen. Die Kriegspläne ge. gen Israel wurden als äusserst dringlich behandelt, weil man damit rechnet, dass Israel in dem Augenblick, in dem die Araber mit der Ableitung des Jarmuk- Flusses beginnen, eine Offensive gegen die ihm benach. barten Staaten, Transjordanien, Syrien und Libanon lanzieren dürfte. Die londoner „Times“ schreibt, „wenn die Araber den Rhythmus der Arbeiten am Jarmuk-Projekt dem Niveau ihrer militärischen Auf. rüstung anpassen, so wird der Prozess nur langsam vor sich gehen. Vor seiner Beendigung könnte die Entsalzung des Meerwassers beschleunigt worden sein oder irgendein anderer Faktor das Gleichgewicht der Wasserbedürfnisse der an den Flussufern gelegenen Länder, einschliesslich Israels, geändert haben.“ Die Beobachter haben fest- MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäf te mit der grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. E. 35 - 7033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten. Zahlungserleichterungen Zuvorkommende fachmännische Bedienung. gestellt, dass die Gipfelkon-, ferenz zumindest vier Streit, fragen zwischen den Arabern erwiesen hat. Syrien hat Aegypten offen beschuldigt, die kontrollierten Nachrichten über die Konferenz, deren Sitzungen „geheim“ sein sollten, „entstellt zu haben“. Zwischen Syrien, Transjordanien und Libanon herrscht noch keine Einigkeit über das von Aegypten ausgeübte Einheitskommando und die Truppen, die auf ihren Territorien stationiert werden sollen. Diese Länder fürchten, dass fremde Truppen auf ihrem Boden eine latente Gefahr sein könnten. Sie wollen, dass der Jarmuk abge. leitet werden soll, um Israel und seinen Plan im Negew zu schädigen, aber sie wollen nicht von Israel angegriffen werden und von der Militär hllfe abhängen, die Aegypten ihnen zu leisten gewillt sein wird. Ferner ist es auch zu keiner Einigung zwischen Saudi Arabien und Aegypten über den Kampf zwischen den sogen. Realisten und Republikanern in Jemen gekommen. Aegypten hat 40.000 Soldaten im Jemen, und Saudi Arabien verlangt ihren Abzug, bevor es mit Nasser zu verhandeln bereit ist. ZWEISCHNEIDIGE WAFFE Rom. — Die Resolution der arabischen Gipfelkonferenz in Alexandrien, einen grossen Fonds für den Kampf gegen Israel unter Führung eines arabischen Einheitskommandos bereitzustellen, könnte Israel dazu veranlassen, weiter aufzurüsten, und „die gleichen Summen den im Inland notwendigen Aufgaben zur Hebung des Lebensniveaus der Araber entziehen“. Dies schreibt die Zeitung „II Messagero“. Der Korrespondent dieses Blattes in Alexandrien zweifelt dar. an, dass die für einen Krieg gegen Israel notwendigen Summen „wirklich“ aufgebracht werden können. „ES wird auch interessant zu beobachten sein“, heisst es weiter, „ob Libanon und Transjordanien, die keine sowjeti. sehen Waffen wünschen, von England und Nordamerika Kriegsmaterial erhalten werden. Selbst diese Ankündigung wurde von den beiden Ländern nur widerwillig gemacht, nachdem Nasser an die Konferenz appelliert hat. te, sich nicht selbst ein moralisches Armutszeugnis auszustellen.“ Was wird dann aber mit den Jordanwassern geschehen?, so fragt der Korrespondent. „Dieses vom militärischen und technischen Standpunkt aus komplizierte Problem wurde kaum be. * rührt. Im Prinzip beschloss man die Ableitung der Wasser des Jarmuk, eines der hauptsächlichsten Zuflüsse des Jordans. Dies jedoch ist eine zweischneidige Waffe, * denn der untere Teil des Jor- Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKTUPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN FUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eign« FaMfcMeon — U* vorhin dlieiie Vorführung Auf Wunsch Zahl«ngserlekhterHHgen MASCHINEN TEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. Verkauf an Private nur Samstag und Sonatag von 9—19 Ufer im Ausstellungahaus Calle AMXJNAEGUI 2083 Tel.: 52-2993 4 Quader von Station Urquiza dans fliesst auf arabisches ' ner Stelle durchgeführt wer- Territorium zurück und mit, den, wo sie Israel nicht stöder Ableitung des Jarmuks I ren würden. „Im allgemeiwürde er auch hier wasser-1 nen“, so schreibt der Korre. arm sein. Man fragt nicht i spondent des londoner Blatnur, wo die 200 Millionen LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENDIENTE Bs. Aires — PUEYREDON 219«, 1’ izq. — T. E. 83-2613 12. Tisohri 5725 18. September 1964 Dollar herkommen sollen, die für die Arbeiten am Jarmuk notwendig sind, sondern es erhebt sich auch eine andere Frage. Wenn die arabischen Flüchtlinge zu Kommandos rekrutiert werden, um den Guerillakrieg auf israelischen Boden zu tragen, wer wird diese Aufgabe übernehmen? In Alexandrien wurden viele enthusiastische Reden gehalten, aber niemand machte praktische Vorschläge zur Lö. sung der bestehenden Schwierigkeiten“. VORSICHTIGE BESCHLUESSE London. — Der kairoer Korrespondent des „Eeonomist“ vertritt den Standpunkt, dass „im Vergleich mit der ersten Spitzenkonferenz der Araber im Januar, die im allgemeinen dazu dien, te, sich lächelnd miteinadder zu versöhnen, die zweite Gipfelkonferenz eine sehr ernste Angelegenheit gewesen ist“. Die Gründe hierfür seien offensichtlich. Auf der ersten Konferenz hatten die Araber beschlossen, gegen die Ableitung der Jordanwasser durch Israel positiv in Aktion zu treten und ihrer alten Politik des ,.ständigen Auf. schubs“ zu entsagen. Sie kamen ebenfalls überein, sich in sieben Monaten wieder zu treffen und Rechenschaft über ihre Vorbereitungen abzulegen. Diesmal gab General Hassouna, der Sekretär der Arabischen Liga, bekannt, dass die Jordanpläne fertiggestellt seien und forderte zu ihrer 'Realisierung auf. Ge. wisse Probleme, die sich nunmehr stellten, waren vorher noch nicht behandelt worden. In erster Linie wurde darauf hingewiesen, dass die Ableitung der Jordanquellen in Libanon einen israelischen Angriff auslösten dürfte. Libanon erbat die Stärkung seiner ungenügenden Streit, kräfte, weigerte sich aber gleichzeitig, Truppen anderer arabischer Länder ins Land zu lassen, um das christlichmohammedanische Gleichgewicht nicht zu stören. Andere arabische Länder beschuldigten Libanon, dass es wohl den arabischen Boykott unterstütze, weil es hieraus Vorteile zieht, aber da. gegen ablehnt, andere Dinge zu tun, die ihm schaden könnten. „Libanon kann zweifellos jede arabische Aktion gegen Israel lahmlegen“, so wurde eingewandt, ,,denn jedwede Massnahme gegen Israel muss gemeinsam durchgeführt werden“. Hiergegen wandte sich Syrien mit der Behauptung, dass die Gipfelkonferenz Israel überschätzt und forderte die sofortige arabische Invasion Israels, damit die Araber jeder Bewegung der Israelis zu ihrer Verteidigung zuvorkämen. Ein anderes Problem wur. de von General Amer aufgezeigt, der forderte, alle arabischen Truppen in Israels Nachbarländern sollten mit sowjetischen Waffen ausgerüstet werden, was weder Transjordanien noch Libanon wünschen. Nasser schlug Kompromiss - Lösungen auf längere und kürzere Frist vor. Er machte das Angebot, die Armeen Syriens, Libanons und Transjordaniens sollten jährlich eine Zuwen. düng von 5 Millionen ägyptische Pfund erhalten. Zur Bereitstellung dieser Summe würden Algerien, Saudi Arabien, Aegypten, Kuwait, Libyen, Marokko und Jemen beitragen. Die Ableitungsarbeiten sollen auf den Jarmuk be. schränkt bleiben und an eites. „haben die arabischen Führer gelernt, Vorsicht zu üben. Jeder einstimmige Beschluss ist von kurzer Dauer, aber ob er die arabische öffentliche Meinung beeindruckt, das ist schon eine andere Frage.“ DIE REAKTION ISRAELS Jerusalem. — Israel wiederholte seine Warnung, dass es „jedwede arabische Aggression“ zunichte machen werde und entschlossen sei, seine Pläne zur Bewässerung des Landes aus dem Jordan- Fluss durchzuführen, trotz der arabischen Drohungen, den oberen Lauf des Jordans abzuleiten, um das israelische Projekt zu stören. Diese Erklärung gab ein israelischer Regierungsprecher ab, nachdem das Kabinett über die arabische Spitzenkonferenz Beratungen gepflegt hatte. Israel richtete gleichzeitig an die Völker der Welt die Aufforderung, den „aggressiven Erklärungen“ der Araber entgegenzutreten, die als ihr Ziel die „Befreiung Palästinas vom zionistischen Imperialismus“ verkündet hatten. Der Sprecher wies darauf hin, dass die dreizehn arabischen Regierungen ihre Absicht kundgetan haben, „einen anderen Staat, der ebenfalls Mitglied der Vereinten Nationen ist, zu vernichtön und einen militärischen Angriff gegen Israel vorzubereiten“. Er wandte sich an „alle friedliebenden Staaten, die Vereinten Nationen und die aufgeklärte öffentliche Meinung“, die es nicht zulassen dürften, „öffentliche Erklärungen entgegenzunehmen, die den Zweck der UN-Oharter und die Prinzipien verletzen, die von den Regierungen als richtunggebend in den gegenseitigen Beziehungen zwischen den Völkern anerkannt worden sind.“ „Diese Ankündigung wurde in einem Augenblick gemacht“, heisst es weiter, „in dem die Völker der Welt beerfordern.“ Er fügte hinzu, müht sind, sich besser zu ver. j dass , jn dem Mass, in dem stehen und friedliche Lösungen für ihFe Konflikte zu finden. Es wäre angezeigt für die Welt, nicht wieder einmal stillschweigend au dulden und untätig zu verharren, . wenn aggressive Absichten1 angekündigt und von militä- 1 gierungen zu rischen Vorbereitungen bej damit sie von gleitet werden, um Droiiun. gen in die Tat umzusetzen“. die öffentliche Weltmeinung die Stimmen der Aggression und Feindseligkeiten verurteilen und eine positive und konstruktive Entwicklung begünstigen wird, Israels Willens ist, die arabischen Reunterstützen, ihrer Politik der gefährlichen Abenteuer Abstand nehmen, und es wird Mit Bezugnahme auf die von der arabischen Spitzenkonferenz angenommene Resolution, die die Ableitung der Zuflüsse des oberen Jordans fordert und die ..Durchführung der arabischen Pläne auf militärischem und technischem Gebiet, einschliesslich revolutionärer Arbeiten“ in Aussicht stellt, wiederholte der Sprceher die Warnung, die Levi Eshkol in der Knesset ausgesprochen hatte, als er sagte, dass Israel „dem Tiberias-See die Mengen von Wasser entnehmen wird, die ihm im Rah. men des von dem verstorbenen Eric Johnston aufgestellten Plans zugeteilt worden sind.“ Israel wird sich ungesetzlichen unüateralen Massnahmen seitens der arabi. sehen Länder widersetzen und so handeln, wie es seine lebenswichtigen Interessen seinen Beitrag zum Fort, schritt der Region auf dem Wege des Aufbaus und des Friedens leisten“. Das Ergebnis der arabischen SpHzenkonferenz wird vom israelischen Aussenministerium sorgfältig geprüft, das über die Schritte entscheiden wird, um in den, grossen Hauptstädten der Welt die Regierungen der einzelnen Völker über den wahren Charakter der arabischen Drohungen und die da. mit verbundenen Gefahren zu unterrichten Die israelischen diplomatischen Vertreter werden den verschiedenen Regierungen Israels Entschluss mitteilen, die arabi. sehe Aggression abzuwehren und seine vitalen Interessen zu wahren, falls die Araber versuchen sollten, die Zuflüsse des Jordans abzuleiten. (ITA) A E1LAT POR EILAT Extraordinaria excursión a Israel Salida'. 6 dé diciembre, vapor “FEDERICO C”. 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