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Jüdische Wochenschau · 1964-09-04 · 2080 (4.9.1964) · p. [Seite 13]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2080 (4.9.1964)
Date
1964-09-04
Page
[Seite 13] (sequence 13)
Language
German, Spanish
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JlSCHANAH Mif der heMÉen Von Dr. ÜEIER TEICH sn(- - Band I, auch im “Ud (Kai! f.) des % rom Priih¡i¿ Ni»an auffr ™ 1. Tiafc Mittelmeer tg * Oaan - chah dies in j. ier aus % unitive und am LandwirBchaj Hienmg hmusals Folge ei® uomischen i®. landel und Vs. 5ui Warenai#- ugten, wekfes «nbedingungei, 'Aja sogar an «gelungen *1 Kalenderände lerlich mack spateren Epo, chichte und ii itreligioneu die Römer, der Engländer us». len wurden, ¡0 ra im sechsten -d.g.Z„ dass die praehe zur «e. rache der ganiatischen Ke. ie ersetzte lei len nicht nur ia!e Verkehrs- ¡m wurde zur prache, deren Spuren sieh erhalten haand auch in 1 Region et Veränderung ichen Struktur bedingte Kalender_Reform statt. Für den Warenaustausch, den Zahlungsverkehr und die wichtigsten Fälligkeitstage konnte man nicht mehr mit dem Beginn des landwirtschaftlichen Jahres, sondern nur mit der Zeit der allgemeinen Ernte und der wichtigsten Verkäufe rechnen; man verlegte daher den Jahresbeginn auf den 1. Tischri. Dieser selbe Tag wurde aber auch dazu bestimmt, die legislativen Versammlun. gen einzuleiten. Verfassungsänderungen, die gar nicht selten vorgenommen wurden, wurden in den Tagen dieses Neujahrsbeginns zu Rosch Haschana am 1. Tischri durchgeführt, so wie es am 1. Tischri des Jahres 444 v. d. g. Z. in einer grossen Volksversammlung „vor dem Wässerter“ Jerusalems unter Es. ra geschehen ist. So war Rosch Haschana damals und später zum Tag des weltlichen und religiösen Jahresbeginns, und gleichzeitig zum Tag der Verfassung, der gesetzgebenden Versammlung, der Kalen der reform usw. geworden. Ein lebendiges, in steter (Äonomischer und kultureller Entwicklung sich wandelndes Volk musste selbstverständlich seine Institutionen und Gesetze ebenso der Zeit und dem Zeitgeist anpassen. Das Leben tritt nicht auf der Stelle, sondern muss vorwärts ge. hen. Ein lebendes und lebendiges Volk kann seine Fortentwicklung nicht unterbrechen. In der Diaspora, der Zerstreuung, zog es den „Zaun um die Lehre“ ,und erstarrte in seiner religiös.nationalen Entwicklung. Und aus dieser e„Alte Synagoge“ zu Berlin (Rosch Mana 1714) älteste SP«- a, ein Sinnidischen Bei sich in ei* ,e Rosenst». e, Heidereueinige Pri'* m Jahre1611 -fußt fü« iriebene jMj in der Mw» id insbesonde. te aufneh®® ich war aber äüichen R® »liehe W& bildeten Sta» an musste ei schreitene® »shaus ® «• •keiten kor£ ir IM ersten i#*1 ge. bkhw' ¡ch ha»*»® He ft»“* ftdem^ •henk ** vmpelb*u 8:1 rife datenkor^ ■r hatte. idiea^S r “TÍi ers £CS ■hora-B*5! men^ Sg ¡*ä >•* agoge“. Anderthalb Jahrhunderte danach, als die grosse Synagoge in der Oranienburgerstrasse zu Berlin als „Neue Synagoge“* (1866) entstand, wurde die Synagoge in der Heidereutergasse in die „Alte Synagoge verwandelt. Mehrfach im Laufe der Zeiten umgebaut, behielt diese ihren eigenartigen Charakter; Prediger und Kantoren von Weltruf haben an ihr gewirkt; un. ter den letzteren sei besonders Aron Friedmann genannt, der den Titel „Königlicher Musikdirektor“ führen durfte, und dem wir viele schöne Kompositionen verdanken. Derjenige Rabbiner, der von der Kanzel der „Alten Synagoge“ von 1928 bis 1937 als einer der letzten an dieser Stätte wirken konnte, was der gelehrte Dr. Jakob Freimann, ehemaliger Rabiner von Posen. In der Kristallnacht von 1938 verbrannte man die Synagoge nicht, um die angren. zenden Häuser nicht zu gefährden. Es soll noch an den Hohen Feiertagen 1942 ein sehr zusammengeschmolzener Kreis jüdischer Menschen dort gebetet haben. Doch 1943 oder 1944, bei einem der grossen Bombardements von Berlin, wurde auch diese ehrwürdige Synagoge vernichtet und damit einer der letzten Reste von Alt-Berlin. 3.300 Seelen zählte die Gemeinde Berlin im Jahre 1714, als die „Alte Synagoge“ errichtet worden war, doch dann währte es 150 Jahre, bis das zweite grosse Gotteshaus folgte, trotz beträchtlicher Zunahme der jüdischen Bevölkerung. Auch dies war ein Zeichen des neuen Denkens im Zeitalter der Emanzipation und -Assimilation. Cwt Wilk Erstarrung erwuchs das Grundgesetz des Exils: dass es ewige, unveränderliche Wahrheiten gäbe, die — im ältesten Schrifttum verankert — die einzig zulässige Verfasung bilden, auch wenn ein moderner Staat — nach den ungeheuren wissenschaftlichen, technischen, kulturellen und ökonomischen Revolutionen im Laufe der Jahrtausende und inbesondere der letzten Jahrzehnte — nur mit dem Blick aui die Vergangenheit überhaupt nicht existieren kann. Man kann natürlich die Vertreter dieser starren Auf. fassungen leicht widerlegen, wenn man ihnen die Frage vorlegt: Welche alten Institutionen gehören nun zur gültigen Verfassung? Wenn auch M.d.K. Raw Po rosch auf die Frage seines Kollegen David Hacohen, wann man endlich die nötigen Reformen angehen werde, zur Antwort gab: „sie werden niemals kommen; die alten Gesetze gelten bis zum Ende der Tage... “, — so könnte er doch nicht konkret darauf erwidern, wenn man ihn fra. gen sollte: Königtum oder Republik? Die gewaltige Anklagerede des Propheten Samuel u.v.a. gegen die zu schaffende Monarchie oder David und seine Nachfolger? Theokratie, Priesterstaat oder Demokratie? Da alle diese Institutionen, so wie sie im alten Schrifttum Vorkommen, sich gegenseitig ausschliessen, kann man nicht von etwas ewig Feststehendem sprechen! Auch die Ausrede, dass nur ein Synhedrion allein zuständig wäre, ■ ein solches aber gegenwärtig unmöglich sei, weil es an den dazu be. rufenen „Weisen“ fehle, hat historisch absolut keine Grundlage. Denn das alte Synhedrion war, wie schon sein Namen besagt, eine der griechischen, demokratischen Verfassung entnommene Nachahmung. Diese jüdisch-parlamentarische Volksrepräsentanz bestand zum geringeren Teil aus Priestern und zum überwiegenden Teil aus weltlichen Vertretern: Gelehrten, Wissenschaftlern, Juristen, Verwaltungsbeamten etc. Dass das Synhedrion mehr wäre, als eine demokrtaische Repräsentanz, ist eine der bekannten Idealisierungen „vergangener Zeiten , so wie sie bei allen Völkern Vorkommen, bedeutet aber eine totale Verkennung der zu vergleichenden Lebensnotwendigkeiten einer wieder zum Staatsvolk gewordenen Gemeinschaft. Jede Konstituante hat zumindest die gleiche Legitimation, dem Volke die dringend notwendige Verfassung zu geben und die nötigen Institutionen der Verfassungs¬ und Verwaltungsgerichtsbar. keit zu beschlossen und zu legiferieren, wie die legislativen Repräsentanten. Versammlung des Altertums, als noch lange nicht die modernen Kautelen der Respektierung des Volkswillens bestanden. Eine Religion, die grundsätzlich keine Dogmen kennt und nur soziale und ethische Lebensregeln zur Grundlage hat, muss sich den wandelnden Lebensbedingungen stets anpassen. Rosch Haschana sollte alle Verantwortlichen im Staate Israel daran erinnern, wie wenig der starre Konservativismus eines kleinen Tei. les des Volkes begründet ist, und wie sehr er im Gegensatz gerade zur Reformfreudigkeit des alten jüdischen Volkes steht, solange es eben Staatsvolk warl Womit hätte Papst Paul VI. im Märtyrer-Gewölbe ein Gedenklicht entzünden können, wenn ein Besuch daselbst rechtzeitig vorgesehen gewesen wäre? Der Hailaer Architekt und Berater des Religio ns . Ministeriums für synag.gale Kunst, Meir Ben- Uri, hat die Antwort parat: eine aus 6 Teilen geflochtene, mit 6 Dachten versehene weissblaue Kerze in rotem Saffian-Behälter hatte man dem hohen Besucher (zum Andenken an die 6 Millionen Opfer) in die Hand geben können... Sogar der Entwurf ist vorhanden: man kann ihn im Studio Ben-Uris über seiner Wohnung in Kiriat Schmuei (Haifa.Bucht) bewundern. Es ist nicht die einzige Idee des graubärtigen Graphikers und Architekten, der übrigens auch komponiert und dem es an Einfällen in keiner Weise mangelt. Der Besuch von Papst Paul VI. an den christlichen Heiligen Stätten, so meint Len. Uri, müsste die Israelis eigentlich an ihre vernachlässigten jüdischen Heiligtümer erinnern: sie verdienen würdigere Ausgestaltung. Immer noch teiilweise unentschie. den ist der Kampf gegen die Bettler und Schnorrer, die ihren „Standplatz“ vor und in gewissen Heiligtümern sozusagen als traditionsgeweihte Pfründe betrachten. Ist doch ihr „Standplatz“ oft 150 Jahre alt, und wie alt ist schon die Medinat Israel die manche von ihnen sogar als besoldete Beamte einstellen wollte? Manches, meint Herr Ben-Uri, ist allerdigs schon erreicht. An der Eüas.Höhle und bei anderen Heiligtümern wird nicht mehr offen geschnorrt; vielmehr werden Handarbeiten teilweise sakralen Charakters verkauft, die auf Ben-Uris Betreiben von Frauen dortselbst her. gestellt werden: Aber das Aeussere der Stätten bleibt weiter oft unbefriedigend... Vielleicht. :o meint er, könnte der Besuch des katholischen Kirchenoberhauptes auch in Richtung jüdischer Kultstätten einen Anstoss zu ihrer Verschönerung geben... In das Dach-Atelier von Ben_Uri gelangt man über eine Art Freitreppe, die mit Malereien jüdischer Motive (Thora-Zeiger mit Hand etc.) verziert ist. Audi unten in der Wohnung des Häuschens mit seinen „Struck- Gewölbe.Bogen“ fehlt es nicht an Kunstschmuckbemalte Türen und Fenster überall... Oben im Atelier ist das Haupt- und Prachtstück derzeit eine kunstvol. le Trennungswand für ¿ine Frauenabteilung in einer Synagoge: eigentlich ist es übrigens gar keine „Wand“, sondern eine Art „Mobile“, ein luftiger Vorhang aus freischwebenden gehämmerten Kupferblechteilen. Sie stellen fünf Harfen und sieben Pauken (Trommeln) dar and tragen je ein hebräisches Wort: zusammen ergeoen sich Sprüche aus dem Lied der Debora im Buch der Richtet bzw. aus der Beschreibung des Spiels und Gesanges von Miriam (2. Buch Mose, 15. Kap. 20) Mit Absicht, so erklärt Herr Ben. Uri, habe er Sprüche gewählt, die Frauen als Heldinnen schildern. Die Trennung von Männern und Frauen sei zw-ar geradezu die „konstitutionelle“ Form der Synagoge, die sie vom Profansaal oder der Kirche unterscheide; andererseits aber sollen sich die Frauen nicht wie im Käfig oder nin. ter einem Bank-Kassenschalter fühlen. Die rabbinische Vorschrift fordere nur ein Undeutlichmachen der Gesichtszüge, „lischbor et ha zura“, damit die Mäner nicht „abgelenkt“ würoen. „Wenn ich etwas Glitzern, des aufhänge, dann ist die Trennunswand schon nicht mehr wie ein Gefängnis, man denkt nicht mehr an einen Bankschalter oder an einen Zoo, und die Synagoge w'ird gleichzeitig geschmückt!“, ereifert sich der Künstler. „Und doch wird auch das glanzvollste Ge. schmeide einer eventuellen Synagogen - Gemeinschaft „übertönt“. Ben-Uri hat übrigens zu. hause beste Gelegenheit, sich mit dem Problem „Frau und Religion“ zu befassen. Zu seiner Familie gehören nämlich ausser Gemahlin und Sohn im demnächst militärpflichtigen Alter auch vier Töchter, — genauer gesagt: gehörten, denn die Aeltcste hat im vorigen Jahr geheiratet. Und da Herr Ben-Uri nicht nur kunstbeflissen ist, sondern auch so etwas wie ein Original, hat er für seine Aelteste die denkwürdige Hochzeitsfeier in der haifaer Eliashöhle veranstaltet, die damals im In. und Auslande viel Aufsehen erregte. Der stolze Brautvater zeichnete nicht nur eigenhändig die kunstvoll verschnörkelten Einladungen, sondern dichtete und komponierte auch Text und Musik für die komplizierte Zeremonie, die er mit militärischer Pünktlichkeit auch „inszenierte“. Das junge Paar iebt heute in Rosch Pina. Es ist durchaus möglich, dass die übrigen Töchter „zu ihrer Zeit“ gleichfalls an unge. wohnlichen OTten heiraten werden. Die nächste z. B. vielleicht in Meron?... Ben-Uri hat sich schon frühzeitig sowohl für Kunst als auch für Religion interessiert. Der 1908 als Maximilian Wasbutzky in Riga ge. Literarische Notizen Jecheskel. Kaufmann. Lehrstuhl Kurz nach seinem Ableben wurde Professor Jecheskel Kaufmann durch die Errichtung eines nach ihm be. nannten Lehrstuhls für Biblische Studien an der Hebräischen Universität geehrt. Das Ehepaar Efroymson aus Carmel, Indiana, hatte für diesen Zweck die Summe von 150.000 Dollar zur Verfügung gestellt. Von der gleichen J U E D I S C H E : BUCHHANDLUNG : TADESSIM, MACHSO-? J RIM (span. Uebersetzg., LUACH 5725, Neujahrs. Glückwunschkarten J : G. KAPLANSKY l 2 Pueyrredön 451 X * T. E. 89.3431 1 Seite wurden schon mehrfach grosse Spenden an die Universität gemacht. Salomon.Schechter.Preis Die United Synagogue Amerikas verlieh den Salomon.Schechter-Preis an Reverend Dr. Martin Luther King. Damit will sie ihre Unterstützung des Kampfes der Neger um volle bürgerliche Rechte dokumentieren. Den ersten Salomon - Schechter- Preis hatte Senator Herbert Lehman im Jahre 1947 erhal ton. Hebräisch an der Sorbonne Der Senat der Sorbonne ratifizierte die Entscheidung, einen Lehrstuhl für Hebrä. isch zu errichten. Der erste Gastprofessor sollte Professor Chaim Rabin von der Hebräischen Universität sein, dem später Professor Lea Goldberg folgen wird. borene Sohn einer Maltrin ging in München und Kopenhagen zur Schule. Er studierte in Berlin an der Hochschule für Kunst (ange. wandte Büdhanerei) und an der Technischen Hochschule (wo er als Architekt promovierte). Er kam 1932 zum ersten Mal ins Land, wanderte 1934 endgültig ein und wurde ein Schüler von Hermann Struck s. A., der seinem Lieblingsschüler vor allem das Radieren beibrachte. Mit zu den hübschesten Werken im „Studio für synagogale Kunst“ gehören denn a.'.ch die gezeichneten „horizjnta. len Bildstreifen“, die Ben- Uri für seine Töchter zu ihren Batwitzwa-Peiern verfer. tigte und als — „ihre vlitgift“ bezeichnet. Eis handelt sich um lange, mit Sorgfalt kalligr&phierte „Strips“, eine Art fortlaufender Bibel- und Geschichlen.Ulustration. Vier Monate dauert die Arbeit an einem solchen Streifen über die alten Römer und Hebräer, Rabbi Schimon Bar Jochai u.v.a.m. Diese Merkwürdigkeit wird horizontal gerollt wie eine Thora-Rolle und kann mit einem Projektionsapparat an die Wand gezaubert werden. Dazu läuft ein Text vom Tonband ab, von der betreffenden Tochter selbst ge. sprechen. Zum grossen Leidwesen des Künstlers öisst sich dieser „gezeichnete Film“ aber nicht fotografieren oder reproduzieren, weil die Bilder „nahtlos ineinandergehen“. Die Streifen, meint Herr Ben.Uri, wären so eines der Mittelchen, mit denen er versuchte, seine Töchter zur Religion zu erziehen. „Die Religion soll für Kinder kein Joch sein, man soll sie ihnen „schmackhaft“* machen.“ Neben der bildenden Kunst Ar chitektur und Religi.n beschäftigte ton übrigens frühzeitig die Musik: schon 1930 war er Chardirigent und Liederkomponist, und in sei. nem Exinnerungsalbum finden wir einen Prcgrammzettel einer jüdischen muss aliichen Veranstaltung vc. m Tag des Relchstags'cr^naes... In Israel lebte er eine Zeit, lang im religiösen Kib uz Sde Eiiahu. Ei“ war dann als Architekt und Städtebauer tätig, gewann 1926 zusammen mit Max Lceb s. A. dessen Helfer er war, den 1. Preis für einen Entwurf für die haifaer Hauptsynagjge. Auch seine Vorliebe für originelle Hochzeiten stammt nicht von heute. Ben-Uri heuatete seibst in einer Ba. racke neben der einstigen Struck-Viua, die a'.s „Arche Noah“ auigestattet und citko. riert war! Dabei wurde Een- Uri übrigens zum Schwiegersohn von Peretz Bcrnsvein. Man schrieb das Ja .r i940, und an der Misr&ch-VVand hatte Ben.Uri aktueller weise unter den W. gen der Sintflut die Häuser des Hadar Hacarmei angedei tet. Wie er überhaupt die symbolischen Anspielungen liebt: so bringt er „Uri“ (Licht) mit seinen Bild-Pr jekiü.nen und Bibel.Illust'.a ionen in Verbindung: „I-lustrieren heisst erleuchten... “* 1962 wurde Mer- Ben-Uri eingeladen, die Gestaltung der Sakralteile einer Synagoge in Montreal zu Uberi.en. men. Aber unterdessen hat er zahlreiche neue PM'.ne ausgeheckt. Vom „Tnora-Vor. hang für den Unabhängigkeitstag“ bis zum „Papst- Licht“ und zum cierzeitigen Lieblingsprojekt, der Wand für die SynagogenJrrauen- Abteiiung. Die Brücke zu den Kulturwerten unserer Zeit Mjpf BERLIN — DARMSTÄDT — WIEN mit ihren beiden BiiGh&rstuben IM ZENTRUM: SUIPACHA 472, 1. St., Tel. 35-3205 IN BELGRANO: MENDOZA 2304 Tel. 76-5988 Fordern Sie die kostenlose Ueberscndung der illustrierten Zeitschrift „DIE LESESTUNDE“ M 187 Kindler-T aschenbücker IN DEN LETZTEN WOCHEN SIND DIE FOLGENDEN BAENDE ERSCHIENEN: Nr. 38: ROBERT WALSE1R: Jakob von Gunten, Roman Nr. 30/40: ALFRED KANTOROWICZ: Tagebuch, Band I Nr. 41: PAER LAGERKVIST: Gast bei der Wirklichlichkeit (Roman) Nr. 42/43: HERMANN WEBER, Konflikte im Weltkommunismus (Eine Dokumentation zur Krise Moskau-Peking) Nr. 44/45: WILHELM v. SCHRAMM, Aufstand der Generale (Der 20 Juli in Paris) Nr. 46: MARQUIS DE SADE: Verbrechen der Liebe (Ausgewählte Erzählungen) Nr. 47: LEONHARD FRANK: Bruder und Schwester (Roman) Nr. 48: Nach dem Tauwetter, Neueste Russische Eizäh. lungen. Nlr. 49. ALDOUS HUXLEY: Affe und Wesen, Roman Nr. 50/51: RUMER GODDEN: Immer und einen Tag, Roman. Es kosten: Einfachband DM 2.50 Doppelband DM 3,80 Dreifaehband DM 4,80. Bestellungen durch alle Buchhandlungen Kindler Verlag G.m.b.H., München

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