Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2078 (21.8.1964)
- Date
- 1964-08-21
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Vieilles, 21 de Agesto de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — No. 2078 — 7 , K£R£« tfAyemer CCtSfLAEC PP Hoffnung auf bessere Zukunft COMITE CENTROEÜROPEO Corrientes 2294 - VI. Stock - T. E. 48-3695 . 48 5683 TISCHRI-AKTION 5725 Die Kinder unserer Jugendgruppen haben am vergan. genen Sonntag un ere Freunde in Belgrano besucht, um den Glückwunsch des KKL für das Jahr 5725 zu übergeben. Auch für den kommen, den Sonntag haben sich d^e Jugendgruppen zur Verfü- | gung gestellt, um jene Fa. milien zu besuchen, die nicht i zuhause angetroffen wurden | Wir bitten alle unsere; Freunde, diese jugendlichen J freiwilligen Mitarbeiter, die ' mit Eifer ihre Pflicht erfiil. len, freundlich in ihrem : Hause zu empfangen. Cooperativistas Agrarios Latinoamericanos en Israel Los integrantes del Curso de Cooperativismo Agrícola, organizado por el Centro de Estudios Cooperativos y Laborales (creado por la Confederación del Trabajo — His. Paul Maas ¿estorben London. — Der bekannte Gelehrte Prof. Paul Mass verschied küizli n im Alter von 83 Jahren. Seit seiner Ankunft in England vor Aus. brach des Zweiten Weltkrieges lehrte er an der Universi. tat Oxford. Paul Maas, ein geborener Frankfurter, hatte eine Professur an der Universität Kö. nigsoerg. 1934 zwangen ihn die Nazis, sein Lehramt niederzulegen. Er weigerte sich jedoch, Deutschland zu ver. lassen und wurde 1939 von den Nazis verhaftet. Dem Tod in einem Vernichtungslager entrann er nur durch die Bemühungen des englischen Politikers Enoch Powell, der kurz vor Kriegsaus, brach nach Deutschland flog und ihn befreien konnte. — (ITA) Posthume Ehrung Haifa. — Eine Strasse der Stadt wird nach David Raziel benannt, einem Führer des Irgun Zwi Leumi, der im Zweiten Weltkrieg im Irak starb. i tadrut — y el Departamento ¡ de Cooperación Internacional ¡ del Ministerio de Relaciones j ■ Exteriores de Israel), planta-; | ron árboles con sus propias manos en el Centro de Plan- , ■ taciones del Keren Kayemet Leisrael en Sanhedría. Jera, salón, en ocasión de su visi- ■ ta a la capital de Israel. [ El curso de este año a barj : ca participantes de 16 países! I de la América Latina, entre ¡ ellos graduados en economía, ' agronomía, derecho, filosofía, maestros y personas especia, lizados en el campo de cooperativismo agrícola y del desarrollo societario. | Los integrantes fueron recibidos por el Sr. Oscar Sa.! | polinsky, Director a. a. del Departamento I.atmamerica-, no del KKL, quién habló so ¡ ' bre la? actividades del KKI, principalmente en el terreno! de la forestación, y el signi. ficado de la plantación de ár | : boles con las propias manos por turistas y huéspedes que visiten Israel. ¡ i Unser 1 Telegrammdienst: j I Glü B?;unsch- sowie Trauertelegramme und Baumdii j plome bei jeder Gelegenheit, j bitten wir, unter folgenden ¡ i Telefon. Nummern aufzuge | ben: : _ 73-9026 Sra. Weinetein i 68-7404 Sra. Ehrlich 64-2966 Sra. Lubaseher i 54.3209 Frl. Wertheimer! 48-3695 Sekretariat 48-5683 Sekretariat. Tel Aviv. — Ministerpräsi. dent Levi Eshkol sprach die j Hoffnung aus, dass die inneren Wandlungen in der So | wjetunion zusammen mit j dem Druck der Weltmeinung das sowjetische Regime ver- I anlassen könnten, den russi-; sehen Juden das Bekenntnis zu ihren Glauben und auch | die Wiedervereinigung mit ' ihren Familien in Israel zu : gestatten. Dies äusserte Esh. | kol auf der feierlichen Eröffnung der Konvention sozialii stischer zionistischer ParteL I en, die in Bet Berl, in der . Nähe von Kfar Saba, ihre Sitzungen aufnahm. Ueber 200 Delegierte aus 25 Län. | dem und über tausend Gäste; nehmen an dieser Tagung teil. I Unter den zahlreichen Eh- 1 rengästen befand sich Staatspräsident Salrr.an Sbazar, ' der das Wort ergriff. Er be. zeichnete die Aufgaben der , zionistischen Bewegung in der Jetztzeit als „den Kampf gegen den jüdischen Selbst. \ betrug, den Aufbau Israels und die Stärkung der geistigen Grundlagen der Judenheiten in anderen Ländern.“! Auch Dr. Nachum Goldmann gehörte zu den Red nern. Ei gab Auskunft über die zionistische Arbeit, wobei er die Haltung der Regierung Eshkols zur zionistischen Bewegung rühmend hervorhob. Anthony Greenwood, ein führendes Mitglied der engli- | sehen Labour.Partei, versicherte den Anwesenden, dass seine Fraktion die Freund- 1 Am Sonntag, den 16. August, entschlief sanft nach schwerer Krankheit, im 69. Lebens, jahr, unsere liebe Mutter, Cousine, Tante und Schwaegerin, Frau HERMINE KAHN geb. GRITZ Im Namen den trauernden Hinterblebenen HEINZ HAMBURGER und Frau ELLEN geb. KAHN Die Beerdigung hat bereits stattgefunden. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen. Juramento 1823, 5° A. TEATRO COLON Sábado 22 a las 17 horas: 8o. conc. del ab. 10 solistas, recit. de Claudio Arrau (pian'). Sábado 22 a las 21 horas. 10a. función ab. a sábados: ‘•Job“, respes, saca de ntagi Da'lapiccolia (este, sudameri. cano), con: Mattiello, Bene. gas, Casey, Valori, Mostromel, Sassola, Algorta. — “Turandet“ fábula china seg. Cario Gozzi. Texto y música de Fe rruccio Busoni (estreno sud. americc), con: Marg. Rcberti, Luisa Bartoletti, Cossuttg,, Algjrta, Ed. Ferraeani, Falzetti, Mastromei, Catena. Dir. de orq.: Fernando Previtali. Regie: Ernst Poettgen. Escen. y vest.: Paul Walter. Dir. le coro: Tulio Bor.i, Corecgr.: Tamara Grigorieva Orques ta, coro v cuerno es1del baile del Teatro Colón. Domingo 24 a las 10.30 hs.: Conc. sinf. de la Orquesta Sinfónica Nacional. Domi go a las 17 horas: “Madama Butterfly“, ópera de Giacomo Puccini. Dir. de orq.: Manfred Argento. Rege: Enrique Sivieri. Dir. de coro: Tulio Boni, con: L. de la Merced, Sassola, Mattiello, Mastromei. Lúnes 24 a la? 21.30 horas: 12o. y últ. conc. del abono Orq. Filarmónica de Buenos Aires: Bruno Maderna. Sol. Belly Alien (soprano). Vor den Hohen Feiertagen Einheitskampagne! COMITE CENTROEÜROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Karen Ha jawed) Sarmiento 2376, III. — T. E. 47-3820 schaff mit den Arabern wiin. sehe, doch nicht auf Kosten Israels. Er betonte, dass die Labour-Partei die kürzlichen Unterhaltungen zwischen dem Premierminister Eshkol und dem Präsidenten John, son in Washington lebhaft begrüsst habe, und fügte hinzu, dass weder das israelische Wasserprojekt noch die Versuche der Entsalzung des Meerwassers eine Drohung für die benachbarten arabischen Länder bedeuten. Die wahre Sicherheit Israels und der Araber liege vielmehr in der Zusammenarbeit und der Entwicklung. Seine Partei be. daure den Rüstungswettlauf im Mittleren Osten und die Anwesenheit deutscher Wissenschaftler in Aegypten, die dort an der Herstellung von Vernichtungswaffen mitarbeiten. Seiner Meinung nach, so äusserte Greenwooc schliesslich, helfe Russland dem Mittelcsten mehr bei der Durch, führung von Projekten, wie der Bau des Staudamms von Assuan, als durch die Liefe, rung von Waffen an die Ara ■ ber. Jizchak Korn, Generalsekretär der Mapai, würdigte die Verdienste seines Vorgängers Meir Argow sowie des kürzlich verstorbenen Ge. neralsekretärs des Farband, Lcuis Sega!. DIE REDE BEN GURIONS Ex-Premierminister David Ben Gurion, kampflustig wie nur je, wandte sich wiederholt gegen die „Heuchelei“ mit der die zionistischen Debatten und Arbeiten durch, geführt werden. Er forderte die Delegierten auf, keine Resolutionen anzunehmen, die später d'ch nicht erfüllt würden. Erneut unterstrich er die Notwendigkeit, dass die zionistischen Führer ein persönliches Beispiel geben müssen, und wies darauf hin. dass die Errungenschaften Israels denen zu verdanken seien, die sich im Lande ansässig gemacht haben. „Die. ses Land wird mit oder ohne die Hilfe aus dem Ausland leben und sein Fortbestand wird von denen abhängen die in ihm wohnen“, versicherte er. Er wies die Vorwürfe zurück, dass seine Regierung sich geweigert hätte, die Zio°_ mstische Bewegung zu unterstützen. Synagogenweifee in Johannesburg Das neue Gebäude dei Gemeinde „Temple Shalom*. einer der drei Synagogen der „United Progressive Jewish Congregation of Johannes, bürg“, wurde in feierlicher Zeremonie von Rabbi Dr. Ahron Opher eingeweiht. Da die Gemeinde, die 15.000 Seelen umfasst, in den vergangenen Jahren wiederholt unter Befehdungen von gegnerischer Seite zu leiden hatte, führte Dt. Opher in seinem Einweihungsgebet folgendes aus: „Wenn wir dieses Heiligtum weihen, weihen wir uns selbst dem Judentum. Wir beken. nen uns zur Reform, weil wir das Judentum lieben, nicht weil wir die O.hodoxie ablehnen. Wir glauben, dass die Reform wahres und dauerndes Judentum bedeutet dass sie das Erbe der Vergangenheit festhält mit dem Ausdruck für die Zukunft. Deshalb bauen wir Reform. Synagogen überall ln der Welt für unsere Kinder und für die Kinder unserer Kinder. Wir werden nicht nach. lassen in unserer Hingabe an den jüdischen Glauben.“ Ferner wird berichtet, dass das Bet Din von Johannesburg den orthodoxen Rabbinern verboten hat, an Veranstal tungen teilzunehmen, bei denen Reformrabbiner eingeladen sind, ein Gebet oder einen Segen zu sprechen. Medizinischer Kongress Jerusalem. — Etwa 200 Aerzte aus 14 Ländern waren bei der Eröffnung des dritten Kongresses der pa. zifisch-asiatischen Gesellschaft für Hämatologie anwesend, der seine diesjährige Tagung in der He. bräischen Universität in Jerusalem abhält. (ITA) Dr. Warner W. Rogosinski gestorben I Kopenhagen. — Dr. Werner Wolfgang Rogosinski, Profes- : sor für Mathematik an dar Universität von Aarhus, starb im Alter von 70 Jahren. I Der in Deutschland geborene jüdische Mathematiker hatte an der Naturwissen-; schädlichen Fakultät von Göttingen gelehrt. Ei war emeritierter Professor der Universität Durham sowie lei. tendes Aiitglied des dänischen Mathematischen Instituts. (ITA) i Israelische Erfindung Athen. — Israelische Wassererhitzer durch Sennenenergie erscheinen auf dem griechischen Markt. Der Erfinder des Systems i:t Prof. Tabor von der Hebräischen I Universität, und das von ihm erfundene System ist in verj schiedenen Ländern erprobt und erfolgreich verwendet | worden. Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) vergleichliche und heute in aller Welt höchst geschätzte Kunst in völlig neuem Pro. gramm zu zeigen. Bis dahin aber ist noch Zeit, denn inzwischen steigt unser kleines Fest am Sonnabend, zu dem wir sie alle, alle, alle erwarten. Die restlichen Karten können an der Abendkasse er. worben werden. Unser Restaurant ist geöffnet. AM KOMMENDEN MITTWOCH um 20 Uhr ist erster, um 2030 Ulir zweiter Aufruf zur Generalversammlung. Sie haben sicherlich inzwischen Tätig, keitsbericht und Bilanz erhalten; sollte das nicht der Fall sein, reklamieren Sie es im Sekretariat! AM KOMMENDEN SONN¬ ABEND, DEM 29. AUGUST ist grosses Bridgeturnier. Unsere Experten haben alles sorgfältig vorbereitet. Es wird ganz „international“ z igehen und so, wie es sich bei einem Turnier gehört, mit Schied», lichter und a’lem Zubehör. Melden Sie sich ra ch im Sekretariat an! UNSERE JUGEND hat vom 14. bis 18. August an der Makkabiade in Tucumän teilgenommen; wir werden im Sep'-ember.Bulletin ausführlich darüber berichten. Theodor Herz! Gesellschaft Gottesdienst an den Hohen Feiertagen KA R TENA US GA BE IM SALON SARMIENTO 2523 JEDEN SONNTAG VON 10—12 UHR TELEFONISCHE AUSKUENFTE: 73.4696 Wir bitten dringend, die reservierten Karten abzuholen. Gratulieren Sie Ihren Verwandten und Freunden in Amerika, Israel und Europa zu Rosch Haschonoh 5725 mit einer 7 & HJÍP Glückwunsch-Anzeige in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU LA SEMANA ISRAELITA Di* SONDERNUMMER erscheint nm Freitag, DEN 4. SEPTEMBER 1964. Annahme taeglich ausser Sonnabend and Sonntag in unserem Büro in der Pusyrrtdon 2130, I. St. links (m* Las Nsras) T. E. 83.2613