Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2076 (7.8.1964)
- Date
- 1964-08-07
- Page
- [Seite 9] (sequence 9)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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’¡¡*16 Viernes, 1 de Agosto de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — N" 2076 — 9 uf(.0nnen m *r tecLAHfeton4 ätLG^tt0' A«e a^n die schwe. Ur^' d«n verlo 11 Glauben. «trauen»^ P,ir ihn, an ^Präsident aus, 1 ”reiche und a. sondern nur ia assoziierte“ f« Kämpfe für «■atie, Freiheit M und gegea Mit Freude b* *** Seminar als 'er geistigen a. >m Wohle aller id aller Reit «schaffen, die ‘Sd seien. Beifall folgte mgen des Herrn ier dem ganzen Festakt mit Kresse gefolgt uss bildete der Gesang des tebetes und ein ■agenes Gebet bb. Dr. Winter das mit dem Priestersegen jclies den 16. ds. le Eröffnung es Jüdischen nem Festakt ir mit einem rischen Projie Festrede Jchmueli, der tehilla nach kommen ist, ier jüdisches und Literaof. Schmue. er Leiter des dviesens und jrofessor in ligkeit fabriken ¡ede **** pino 2639 jgXA'T1 Sigo, del Estero 454, IX, of. 35 I. E. 31-5816 Jüdisch-nationale Seibstbehauptang Die Diskussion über die Notwendigkeit des Fortbestandes der Zionistischen Weltorganisation hat gerade in letzter Zeit neuen Auftrieb erhalten. Dies ist umso weniger zu ver. sieben, als der Oeffentlichkeit von hierzu berufener Seite klargemacht wird, dass die grossen Aufbaufonds, Keren Hajessod und Keren Kajemet Leisrael, an denen sich die Weltjudenheit in hohem Masse beteiligt und mit denen sie sich identifiziert, auch nach der Staatsgriindung die Finanzinstrumente des Welt. Zionismus geblieben sind. Sie führen in engster Zusammenarbeit mit den Behörden des Staates Israel die weitreichenden Kolonisationspläne und Entwicklungsprojekte im Lande ebenso wie die Wanderung sehr erheblicher Volksteile aus den verschie. densten Diasporazentren und deren Einordnung in Israel durch. Dieser seit nunmehr 67 Jahren bestehenden Bewegung ist die Schaffung des Staates gelungen. Dies war ei- „Ohne Thora — kein Zionismus, / Ohne Nationalstolz — kein JudeseinV (Dr. Schmarjahu Levin, 1925) | I | ne Tat von einmaliger Gröi sse in unserer neueren Ge.! schichte des jüdischen Vol- | I kes, die sich aus der dynami. j; sehen Kraft des Zionismus; , aus seinem Glauben an den 1 j Lebens- und Zukunftswillen 1 aller Juden der Welt und aus l dem Vertrauen heraus ergab, : dass dieses alte Kulturvolk! auf dem eigenen Boden, der I | geheiligten Erde von Erez Is.! rael, und nur hier, sich entj | faltet hat. I I n. j Doch die Endziele der na- I tionalen Bewegung sind noch; nicht erreicht. Zunächst ein- | mal lebt erst ein relativ klei-! ner Teil des Volkes in Isra. j el. Weite Gebiete d?s Landes j müssen noch kolonisiert und konsolidiert werden, um alle 1 Sicherheiten für die Aufnah | men von vielen Hunderttausenden zu schaffen, die aus. allen Weltteilen in den nach, sten Jahren nach Israel streben und entscheidend dazu beitragen werden, dass der jüdische Staat das bedeutendste moralische und kulturelle Zentrum des gesam. ANSPRACHE Soll man über Assimilation polemisieren? Die Gemeinde der Nordzone unternimmt nun diesen Versuch, mit einem Artikel in ihrem Boletin und Veranstaltungen, die ausschliesslich diesem Thema gewidmet sind. Die Frage ist: Lohnt es sich? Ist nicht die Zeit, die jüdische Zeit schon über dieses Problem hinweggeschritten? Las Vorhandensein einer kleinen Gruppe in unserem Sektor, die eine andere Meinung vertritt, ändert nichts an der Berechtigung dieser Frage, ganz besonders, wenn man ihre Worte einer näheren Analyse unterzieht. Nun wird man uns aber sagen, dass wir die Diskussion durch unseren Vorwurf ausgelöst haben. Aber ganz davon abgesehen, dass es zu unseren Aufgaben gehört, auf einen Misstand hinzuweisen, ohne unbedingt darüber polemisieren zu müssen, bewegt sich die Argumentation auf dem falschen Gleis. Einerseits wird nicht zu der von uns kritisierten Assimilation Stellung genommen und andererseits ist die Anwendung von gewissen Behauptungen im erwähnten Artikel nicht ungefährlich. Die aufgeführten angestrebten Assimilationsfaktoren sind gar keine, da alle unsere Kinder die argentinische Kultur in sich aufnehmen und versuchen, sich im Lande einzuordnen. Dies spricht nicht gegen den Zionismus. Stellen doch heute die in Argentinien geborenen Juden, teilweise schon die vierte Generation, den weitaus grössten Anteil in der Zionistischen Organisation. Glauben Sie nicht auch, dass mit dieser Beweisführung der Fehler begangen wird, Ursache und Wirkung miteinander zu verwechseln? Viel ernster sind aber Worte wie . der kann und soll hier nicht bleiben und in keinem Land, in welchem er Assimilation als etwas Schimpfliches betrachtet“, die der Artikelschreiber sich bemiihsigt fühlt auszusprechen. Oder über den bösen Weltzionismus, der die verantwortlichen Führer der gro. ssen jüdischen Gemeinden (welche Führer eigentlich und welcher Gemeinden??) in der Welt verächtlich macht. Hier hat, bewusst oder unbewusst, das Wörterbuch, der Arabischen Liga oder auch der Wortschatz der Herren Oliva. Linares etc. herhalten müssen. Und hier hört der Spass auf! * Wir Zionisten verstehen unter einer abzulehnenden As. similation nicht den natürlichen, objektiv gegebenen Angleichungsprozess, sondern die gewollte Aufgabe jüdischer Werte und jüdischer Pflichten um vorgeblich den äusseren Notwendigkeiten unserer Umwelt gerecht zu werden. _ Sind Sie nicht auch der Meinung, dass man heute nicht mehr dieses Zwiestreites bedarf, um sich für diese Aufgaben einzusetzen? Um klar auszudrücken, welche Assimilation wir ablehnen, wird die Theodor Herzl Gesellschaft demnächst in einer Veranstaltung den Standpunkt der Zioni. stischen Organisation zum Vortrag bringen. Bis zur nächsten ANSPRACHE ten jüdischen Daseins wird. Hierzu kommt ein zweites: Der Zionismus hat das hohe Ideal, eines Tages der Zerstreuung der Juden über die Erde ein Ende zu bereiten, d. h., zu erreichen, dass ihre Majorität im eigenen Lande lebt, denn nur dann ist eine volle Selbstbefreiung denkbar. Je stärker und geachteter der jüdische Staat unter den Nationen der Welt sein wird, desto mehr besteht Hoffnung für die Wahrung I der jüdischen Rechte in den verschiedenen Wohnländern. j Dr. Nac.hum Goldmann, Präsident der Zionistischen; Organisation und des Jiidi. \ schon Weltkongresses, gab vor einiger Zeit eine Erklä-; rung ab, welche die grösste; Beachtung verdient. Eh sagte: j „Noch nie hat es in unserer Geschichte eine solche; Epoche gegeben, die derart j gefährlich für das Fortbeste, hen des Volkes Israel in historischer Hinsicht war wie; die gegenwärtige; weshalb? In der Diaspora sehen die Jui den nur die Fassade ihres Le-! bens, wirtschaftliche Aus. I sichten, Gleichberechtigung, j Die anonymen, verstecken Kräfte, welche in Wirklich- . keit den Entwicklungsgang; bestimmen, sehen sie nicht. Und dies ist die grösste Ge-! fahr: Die Mehrheit der Ju- | den ist bereit, sich den Wer; ten und dem Charakter des j 20. Jahrhunderts anzupas- | sen.“ ] III. I Beschränken wir uns auf unseren Sektor, die Ueberle.. j benden der einstigen jiidi- , sehen Gemeinschaften Zen- , traleuropas. Ihnen gewährte j das 19. Jahrhundert und das : erste Drittel des 20. ungeheure Möglichkeiten, die sie aus. nutzten. Die Emanzipation hatte ungeheure Kräfte, die j früher unterdrückt worden | waren, freiwerden lassen. Der liberale Staat der „Weimarer Republik“, der am Ende dieser Entwicklung stand, enthielt uns Juden keinerlei Rechte vor. Er war tolerant gegenüber den Minderheiten und forderte kein Bekenntnis zum deutschen Volkstum. Braucht daran erinnert zu werden, welche innere jüdische Situation wir vorfan. den, als der totalitäre Staat im Jahre 1933 den demokratischen Rechtsstaat mit ei. nem Federstrich beseitigte, die den Juden rund 120 Jah. re zuvor gewährten menschlichen und zivilen Rechte aufhob, sie als „vogelfrei“ er. klärte und sich völlig neu organisierte. Die Katastrophe wäre für uns weniger gross gewesen, wenn uns nicht Hunderttausende dadurch verlorengegangen wären, dass man um die Wende des 19. Jahrhunderts die nationalen Hoffnungen preisgegeben und die grosse jüdische Volks., Glaubens- und Schicksalsgemeinschaft, das geschichtliche Erbe von Jahrtausenden, verkleinert und verengt hat. te zu einer „konfessionellen Gruppe“, die sich lediglich durch bestimmte religiöse Auffassungen von der nichtjüdischen Umwelt unterscheide. Dieses gefährliche Experiment musste scheitern, weil eine weltanschauliche Basis in einer völlig veränderten Zeit nicht mehr ausreichte, in der das Festhalten an den notwendigen, unentbehrli. chen sozial-religiösen Einrichtungen ausserordentlich erschwert, oftmals unmöglich gemacht, worden war. Der Druck von aussen hatte im 19. Jahrhundert talentvolle, aufstrebende Juden dazu ver. leitet, das ohnehin durch die Aufklärung stark gelockerte Band mit der Religion ganz zu zerreissen. Dadurch, dass man das Judentum auf eine nur-religiöse Basis stellte, wurde der Abfall begünstigt. IV. Heute behauptet man vielfach, dass nur die Religion jüdische Kinder beim „un. sterblichen jüdischen Ideal zu halten vermöge, obwohl die Religion — leider — längst ihre beherrschende, zentrale Stellung von .einst eingebüsst hat. Sprechen wir aber vom ethischen Monotheismus, der von Israel ausging und einst die Mensch, heit erfüllen soll, muss dies nicht bei der Jugend das Bewusstsein wecken, einer besonderen Gemeinschaft anzugehören, die ein stark.ausgeprägtes Nationalgefühl besitzt? Wenn die Schrift sagt: „Mein Volk ist es, das Ich Mir gebildet habe, auf dass es Meinen Ruhm verkünde“, so bedeutet es nichts anderes als dies: Gott hat die na. tionale Eigenart Israels in der Weise bestimmt und ent. wickelt, dass dieses Volk geeignet ist, der Träger des ethischen Monotheismus zu werden. Rabb. Leo Baeck s. A„ auf den sich das religiös-progres. sive Judentum besonders gern beruft, obwohl er die radikale Reform scharf ablehnte und z. B. bis zum Jahre 1941 die Benutzung eines Fahrzeugs am Schabbat entschie. den verweigerte, stand der zionistischen Bewegung von jungen Jahren her mit tiefer Sympathie gegenüber, wjas ihn u. a. veranlasst hatte, im Jahre 1922 ein deutsches Keren Hajessod-Comite mitzubegründen und für das Palä. stina-Ideal mit Eifer tätig zu sein. Die volksmässige Grundlage des Judentums bejahte er aus vollem Herzen, und j das Schriftwort: „Heilig sollt | ihr sein, denn heilig bin Ich. der Ewige, euer Gott“, pflegte Baeck so zu deuten: „Was ist gemeint? Soll der jüdische Mensch ein „Heiliger“ sein? Nein! Heilig bedeutet „An. ders zu sein als die Umwelt.“ Und er fügte hinz:u „Ein Ju. de, der nicht anders sein will als die Umwelt, der nicht die Eigenart seines Volkscharakters wahren will, hat aufgehört, Jude zu sein.' In einem Aufsatz (1955) „Gedenken an zwei Tote“ („Deutschen Judentum — Aufstieg und Krise, 1963) schrieb er: „In den Jahren vor 1933 war von den Juden in Deutschland ein zu grosser Optimismus gegenüber den immer drohenderen Gescheh. nissen gehegt worden. Als ich Ende der zwanziger Jahre in Allenstein in einer Versammlung Verständnis für den Keren Hajessod wecken wollte, sagte, dass vielleicht der Tag kommen werde, wo die „Heimstätte“ im Lande Israel nicht nur für Juden aus Gebieten wirtschaftlicher und politischer Not in den östlichen Ländern notwendig sein werde, sondern auch für die Juden Deutschlands, erweckte dies weithin Verwunderung.“ V. Wenn wir innerhalb der jüdischen Auseinandersetzung von „Assimilation“ sprechen, so meinen wir logischerweise SEKRETARIAT SANTIAGO DEL ESTERO 454 - S. St. - Of. 36 TELEFON 38.5816 SPRECHSTUNDE. nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung, jeden MITTWOCH von 18 bis 20 Uhr. nicht das selbstverständliche; Bemühen aller unserer Men- : sehen, in Sprache und Kulturunseres Gast- und Wohnlan . des so weit wie möglich ein. zudringen, sondern den Ver such, auf Kosten des Judeseins allen anderen Werten grössere Bedeutung beizumessen. In diesem Sinne haben wir mit „Assimila.; tion’ bis zur tieferen Selbstj erniedrigung recht traurige Erfahrungen in vielen Ländern gemacht. Darf man dar- , an erinnern, dass um das Jahr 1910 der jüdische Lite, j raturprofessor Ludwig Gei-! ger, Sohn des gelehrten Rab-; biners Abraham Geiger, seij nen Sitz in der Berliner Ge.! meinderepräsentanz aufgeben; musste, weil er in einem Zeij tungsaufsatz geschrieben hatj te, „er fände nichts dabei. | wenn jüdische Kinder sich 1 am Weihnachtsbaum erfreu- 1 ten, denn dieses Fest sei kein j christliches ursprünglich ge. j wesen, sondern ein germani. sches“? Solche Früchte konn- | te die hemmungslose Assimi. lation zeitigen. So war es na-; türlich, dass ein „Schimpf.; wort“ entstand, weil wir be- ■ wussten Juden die schreckli- , chen Folgen jener Assimila-! tionsbestrebungen auskosten! durften, die in der Strei.; chung von Zion und Jerusaj lern, in der Ausmerkunz der-! jenigen Gebetstellen, die von i den jüdisch - messianischen | Zukunftshoffnungen und von der Rückkehr in die historische Heimat sprachen, ihren Höhe, oder besser gesagt, ihren Tiefpunkt fanden. VI. Wir wehren uns gegen das falsche Wort „Galutzionis. mus“. Dieser Begriff existiert nicht in unserem Lexikon. Es gibt nur einen Zionismus, der berufen ist, die Führung im jüdischen Leben zu übernehmen. Es kann nichts Verkehrteres geben, als dass eine bestimmte jüdische Richtung sich für Rechnung einer anderen als „staatstreuer“ herauszustellen versucht. Als der „Centralverein' im einstigen Deutschland über seine ursprünglichen und eigentlichen Aufgabe hinausging, zu einer Kampforganisation gegen den Zionismus wurde und andere deutsche Juden, die Zionisten waren, als „geringwertigere Bürger“ anprangerte, damals, etwa ab 1920, begann sein schwerer historischer Irrtum. Denn zur Pflege deutscher Gesinnung benötigte man keine jüdischen Institutionen; hierf iir gab es deutsche Einrichtun. gen. Man hüte sich davor, die „alten Ladenhüter“ herauszukramen; die Jugend wird diese Phrasen nicht mehr hinnehmen, weil sie auch weiss, dass im Judentum die „Tat“ noch weit über dem „Glauben“ steht, und dass Judentum eine nationale Einheit darstellt, die in der Leh. re, in der hebräischen Kultur und in der unlösbaren Verbundenheit mit Medinat Jisrael ihre für sie charakteristische Eigenart besitzt. Jüdische Lehrer und Gemeinde. Verantwortliche soll, ten endlich verstehen, ejass NACHRICHTEN AUS ISRAEL STADION Die Stadtverwaltung von Tel Aviv beschloss die Aufnahme einer Anleihe in Höhe von 3 Millionen IL für die Erweiterung des im Bau befindlichen städtischen Stadi. ons. NATIONALMUSEUM Die jerusalemer Stadtverwaltung beschloss die Zuwendung von 500.000 IL für das neue Nationalmuseum. EIN PROBLEM Der Erziehungsminister erklärte kürzlich, dass die is. raelische Oper sich in einer schwierigen Lage befände und vorläufig keine Lösung dieses Problems ln Aussicht stehe. KUPAT OH OLIM Das Budget der Kupat Oho. lim für das Rechnungsjahr 1964—65 erreichte allein für den jerusalemer Distrikt eine Höhe von 12,25 Millionen IL. AUSGRABUNGEN Bei Ausgrabungsarbeifen bei Tiberias wurden zwei Ge. bäude und eine Anzahl von Münzen aus der Römerzeit entdeckt. VERGNUEGUNGSPARK Die telaviver Stadtverwaltung hat kürzlich mit einer Gruppe südamerikanischer Finanzleute ein Abkommen über die Errichtung eines Vergnügungszentrums für Tel Aviv jenseits des Jarkon, in der Nähe der Grenze mit Herzlia, unterzeichnet. *- EXPORTZIFFERN In den ersten elf Monaten des Jahres 1963 stieg der israelische Export in die EWG. Länder um 27 Millionen Dollar — von 67 Millionen in der gleichen Zeit des Vorjah.' res auf 94 Millionen Doilar. Der Anteil der EWG-Länder am gesamten israelischen Ex. port stieg von 26 Prozent auf 30 Prozent, W'obei die grösste Exportsteigerung nach Westdeutschland festzustellen war, nämlich 10 Millionen Dollar mehr als im Jahre 1962. das religiöse Judentum, dessen Renaissance wir alle herbeisehnen, auf nationalen Grundlagen wird ruhen müs. sen oder überhaupt nicht wird bestehen können. Man richte keine Verwirrung in den Köpfen junger Menschen an und gebe ihnen keinen „Fifty_Fifty-Ersatz“. Nur wer für die Erhaltung der jüdischen Nation und für die EessergestaHung ihrer Lebensbedingungen arbeitet, mit dem jüdischen Staat .m Mittelpunkt seines Denkens und Tuns, nur ieser Jude arbeitet für die Erhaltung und Erhöhung der jüdischen Religion und ihre Wiedergeburt. Curt Wilk