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Jüdische Wochenschau · 1964-07-31 · 2075 (31.7.1964) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2075 (31.7.1964)
Date
1964-07-31
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1? izq. fa JfewtúM&J¿ShJCJZlÍ£G, I E % 3 2 0 13 Año XXV. BUENOS AIRES. VIERNES 31 DE JULIO DE 1961 No. 2075 WIE ICH ES SEHE Eine ándete Konstellation von JEHUDA GOTTHEiMER Vorr Zeit zu Zeit ist es angebracht, eine Analyse der Situation zu unternehmen Man stösst. häufig auf die Meinung, der Kalte Krieg habe an Intensität verloren. Auf der anderen Seite muss man aber leststellen, dass die brennenden politischen und sozialen Fragen, die den Hintergrund des Kalten Krieges gebildet haben, keines wegs eine Lösung gefunden haben, die zu einer Befriedung und zur Ueberwindung der bestehenden Gegensätze hinüberleiten könnte. Die prinzipiellen Probleme, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu immer neuen Spannungen und zu jener Lage geführt haben, die man als den Kal ten Krieg zu bezeichnen pflegte, bedrohen auch jetzt noch die Menschheit. Kriege kleineren oder ernsteren Ausmasses spielen sich an verschiedenen Fronten, vor allem in Asien, ab, die sich täglich zu grösseren Konflikten ausweiten können. Vietnam, Korea. Indonesien und andere Zonen sind Schauplätze blutiger Auseinandersetzungen, auf denen sich Weltmächte versteckt oder offen gegenüberstehen, ihre Waffen erproben und Kampfmassnahmen einleiten, die mitunter an das Experimentieren im Spanischen Bürgerkrieg erinnern, mitun ter aber auch dann als ernste kriegerische Unternehmungen angesprochen werden müssen, wenn man sie auf der westlichen Hemisphäre auch nicht empfindet und unter ihren Auswirkungen liier nicht leidet. Welche Ziele werden bei die. sen Kämpfen verfolgt? Wer sind die Gegner, die dort ih. re blutigen Waffen kreuzen? Streitet dort irgendein ehrgeiziger Fürst um die Erweiterung seiner Macht? — Die. se Fragen müssten geklärt werden, um zu weiteren Erkenntnissen zu gelangen. Un. schwer wird man verstehen, dass in Vietnam das Volk Selbst nur der unmittelbar Leidtragende, nicht aber der unmittelbar Interessierte ist. Wir wissen, dass alle Menschen, dass die sogenannte breite Masse in allen Konti, nenten und Gegenden dieser Erde nur ihren Frieden, ihre Ordnung, ihr Brot und ihr Heim haben will. Die Masse ist ebenso wie der einzelne Unbekannte nicht an einem Krieg interessiert. Hinter diesen namenlosen Einzelnen, hinter dieser aufgepeitschten und getriebenen Masse steht selten eine Idee, sondern befinden sich diejenigen, die um die Macht auf dieser Erde ringen. Man wirft dem Volk Parolen zu, an dia vielleicht anfangs sogar geglaubt wild. Aber die ersten Bomben, die platzen, die er. sten Toten, die fallen, zeigen 'dem einfachen Mann sehr schnell den Zufall einer Schlacht und die Sinniosig keit eines mörderischen Kampfes, in welchem er nur Nummer, niemals aber Träger irgendeines Wertes sein kann. Selbst der so oftmals gepriesene Mannesmut ver fliegt in Erkenntnis und im nationaler Beziehungen gemacht, die schon allein deswegen gefährlich ist, weil sic in Millionen Menschen Illusionen erweckt, die eines Ta. ges unter dem Krachen an derer Bomben weggefegt werden können. Wenn man den Mut hat, die Realität zu erkennen dann muss ein echter Skeptizismus Platz greifen. Von einer Aenderung der interna, tionalen Lage zu sprechen, ist verfehlt. Unzweifelhaft haben die Begegnung Eshkols mit Erhard! Tel Aviv. — Die Abendzeitung „Maariw" berichtete über die Möglichkeit eines Gesprächs zwischen Mini, sterpräsident Levi Eshkol und dem deutschen Bundeskanzler Ludwig Erhard. Wie die Zeitung schreibt, soll dieses Treffen noch in diesem Jahr und zwar ausser, halb Deutschlands stattfinden. Eshkol wird in den nächsten Monaten nach Europa reisen. Erhard plant, ungefähr zur gleichen Zeit verschiedene europäische Länder zu besuchen und „neue Kontakte zwischen Westdeutschland und Israel werden für den Ort und Zeitpunkt der Unterhaltungen ausschlaggebend sein“. Es heisst, dass beide Staatsmänner eine solche Zusammenkunft für notwendig erachten, um verschiede, ne, mit den gegenseitigen Beziehungen in Zusammenhang stehende Fragen zu klären, die sowohl wirtsch-aft. licher Natur sind als auch die für Aegypten arbeitenden deutschen Wissenschaftler betreffen. (ITA) Bewusstsein der Ohnmacht des Menschen gegenüber der Mordmaschinerie des Krieges. Wir leben heute nicht mehr in der Zeit, wo Mann gegen Mann mit einem Hoiz. Schwert oder mit ande. ren Instrumenten in direktem Zweikampf miteinan. der ringen. Wir befinden uns mitten im technisierten Zeit alter der ferngelenkten Geschosse. Öb der Einzelne Mut und Kraft, Intelligenz und Geschicklichkeit entfaltet, ist längst unwichtig ge. worden. Der Mensch, der die Maschine schuf, ist das Op fer seiner Erfindungsgabe. Dort in dem für uns fernen und weitgehend nicht be ■ kannten Vietnam, das hier als Beispiel für alle anderen Kriegsschauplätze inmitten unserer Friedenszeit genannt wird, stehen sich die führenden Weltmächte in einem durchaus nicht .Kalten Krieg' gegenüber. Dieselben Mächte stossen dort mit aller Bruta. lität aufeinander, die ein mo. derner Krieg mit sich bringt, die an den vielen Verhand. lungstischen internationaler Konferenzen nebeneinander sitzen. Wenn man dies so bezeichnen will, wird durch diese .moderne' politische oder diplomatische Methode eine Unaufrichtigkeit oder Verlogenheit zur Grundlage inter täglich zu beobachten und für alle, die in diesen Ländern leben, zu spüren. Die Folgen sind Unruhen und in. nere Kämpfe, Revolutionen, Geldentwertungen und Wirtschaftskrisen, die in Spannungen und schwere Auseinandersetzungen zwi sehen einzelnen Bevölkerungssteilen und in Beschuh digungen gegen Minderhei ten ausarten. Weil die weltweiten Probleme der ökono mischen Planung und der Ueberwindung der krassen Gegensätze zwischen denen die nichts besitzen, und de nen, die alles haben, ungelöst sind, tragen auch die lateinamerikanischen Völker an den Auswirkungen der hierdurch hervorgerufenen Konflikte. Der ununterbrochene Kampf und die steten Auseinander. Setzungen fallen oder bewirken einen trostlosen circulus vitiosus, der es verhindert. Ursache und Wirkung auseinanderzuhalten und zu klaren Ueberzeugungen zu gelangen, die wiederum die erste Voraussetzung für die Ueberwin. düng der Krise wären. Den noch sollte man endbeh erkennen, dass hier politische Fragen oder Kräfte erst in (Schluss auf Seite 2) Ein Wunder unseres Jahrhunderts Tel Aviv. — Israels Aussenminister Golda Meir er klärte, dass „Israel glücklich wäre, Russland bei der Lö sung seines jüdischen Problems zu helfen“. Sie sprach auf der Schlussitzung des Ichud Olami und nannte es das „Wunder unseres .Jahrhunderts“, dass es den russischen Juden überhaupt gelungen sei, ihr Judentum zu bewahren. Einstimmig wurde eine Resolution angenommen, in der die Sowjetunion ersucht wird, -den Juden zu gestatten, ihre eigene Kultur zu pflegen und sich rr.it ihren Familien zu vereinigen. In ei*‘er anderen Resolution wird betont, dass es die Pflicht eines jeden zionistischen Sozialisten sei, nach Israel auszuwandern. Der Ichud Olami wird zu diesem Zweck in den nächsten Monaten besondere Einwanderer-Gruppen organisieren. (ITA) Jüdische Geschaefte geplündert Rochester. — Bei den nächt liehen Ausschreitungen de Neger wurden am letzten Wochenende zwischen 75 und 100 zumeist jrtd.sc.be Geschäfte zerstört und geplündert. Die Stadt Rochester, die unter ihren insgesamt 330.000 Einwohnern 25.000 Juden und 35.000 Neger zählt, ist von Nervosität ergriffen. Die jüdischen Geschäftsleute schä.t zen ihre Verluste auf Tausende von Dollar. Städtische Polizei und So-daten des Staates, die Gouverneur Rofc kefeller geschickt hat, patrouillieren die Strassen dei Stadt in dem Bemüten weitere Gewaltausbrüche zu verhindern, während die Stadt, behörden die Polizeistunde verhängt haben. Die Plünderungen nahmen ihren Anfang in einem Viertel, in dessen Hauptstrasse fast ausschliesslicn Ne gewöhnen, die GechäFte jedoch zu 90 Prozent Juden gehören. Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten in diesem B izirk fast nur Juden, von denen einige schon seit über einem halben Jahrhundert ihre Geschäfte, haben und in den alten Loka ■ len verblieben sind. „Die jüdischen Geschäfte waren zufällig dort und daher am schwersten betroffen, als die Dinge plötzlich den Händen der Behörden entglitten“, erklärte Eimer Lewi, der amtsführende Vorsitzende des Jüdischen Gemeinderats von Rochester. Die gleh che Ansicht wurde von Polizeiinspektor Sam Shaxpe aus gesprochen, der ¡m Namen der Stadtverwaltung auftrat. Die Beobachter naben festgestellt, dass während der Tumulte auf der Josxph Ave nue, die am meisten in Mit leidenschaft gezogen wurde, der Sitz der CORE ider Bewegung für die Bürgerrechte der Neger) und eine den schwarzen Muselmanen gehörende Moschee unversehrt blieben, während die nebenanliegenden jüdischen Geschäfte überfallen wurden. Entschaedigiuig für die Nutzmesser von KURT R. 5RÜSSM! Eigenartige Auffassung Washington. — Ein Kirchenhistoriker, Pater F. Murphy, verteidigte die Haltung des Papstes Pius XII. und der Kirche zu den Nazis und griff die „jüdischen Führer" an, die er als verantwortlich für den misslun. genen Versuch, Hitlers Aufstieg zu verhindern, bezeichnete. Diese Behauptungen machte Murphy in einem in der „Washington Post“ erschienenen Kommentar, in dem der Pater gegen das Büch von Guenther Lewy „Die Katholische Kirche und Nazideutschland‘‘ zu Felde zieht. Murphy schreibt, „Lewy behandelt die jüdische Frage als grundsätzlich, aber er tut nichts, um den Leser über die Verantwortlichkeit der jüdischen Führung bei dem Aufstieg Hitlers und der Führung seiner Kriege aufzuklären“. (ITA) Auseinandersetzungen Gebie te erreicht, die bisher im wesentlichen ausserhalb der internationalen Gefahrenzone lagen, in erster Linie Südamerika. Dass siidamerikani sehe Länder, mitunter sehr spät, in den Zweiten Weltkrieg eintraten, hatte — von vereinzelten Ausnahmen abgesehen, — nur eine deklaratorische Bedeutung. Im heutigen Stadium der allgemeinen Entwicklung und ins. besondere der jetzigen internationalen Beziehungen ist es undenkbar, dass ein ganzer Kontinent aus der Kamp feszone ausgeschlossen -bleibt. Der Kalte Krieg jedenfalls hat alle Länder erfasst, die meisten gegen ihren Willen. Aber auf die Willensausrich tung dieser Völker und Staaten kommt es schon nicht mehr an. Noch niemals barg dieses Schiller _ Wort „Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht ge. füllt“, eine so tiefe und erbarmungslose Wahrheit wie in unseren Tagen. Dieses Schicksal erleben heute die südamerikanischen Nationen. Die meisten, wenn auch nicht alle Probleme wurden von aussen her an diese Völker herangetragen Vielleicht hätten sie auf ihre Art an die Lösung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten herantreter können, wenn man sie nur in Ruhe gelassen hätte. Aber Ideen überschreiten auch dann alle Grenzen, die von Menschen gezogen werden, wenn man ihnen mit polizeilichen Massnahmen entge. gentritt. Dass die .selbst noch von Grossmächten vor einigen Jahrzehnten mit Erfolg proklamierte ,splendid isolation' heute nur noch eine gefährliche Illusion ist muss ten alle begreifen, so schmerzlich auch diese Erkenntnis sein mag. Die Konsequenzen dieser Entwicklung und der hierdurch geschaffenen Lage ist Der „Zentralverband demokratischer Widerstandskämpfer und Verfolgtenorganisa tionen“ hat gegen einen Initiativentwurf eines Gesetzes zur Entschädigung von Reparations-, Restitutions- und Rückers tat. tungssehäden schärfstens protestiert. Es heisst in dem Protest: „Sie würde es möglich machen, dass sich viele bewusste Nutzniesser der NS- Verfolgung als gutgläubige Rückerstat. tungsverpflichtete meiden und für ihre Arisierungskäufe Entschädigung erhalten, die weit über den Abgeltungen liegen die den Opfern der NS-Verfolgung in den Wieder gutmachungsgesetzen zugebilligt sind. Die vor geschlagene Regelung würde damit den Gedanken einer sozial, und rechtsstaatlich gestalteten Rangordnung unserer NS- und Kriegsverfolg ten-Gesetzgebung einfach auf den Kopf stellen.“ Diese Erklärung wurde in vielen Blättern an prominenter Stelle abgedruckt. Die Verfolgten in Deutschland sind, ähnlich wie die Verfolgten draussen, über eine Entwicklung erregt, die in letzter Zeit auf dem Gebiet der Wiedergutmachung einge. schlagen wurde und die ihnen nicht gleichgültig sein kann. Das Problem der Entschädigung der sogenannten „loyalen Ariseure“ wurde wohl das erste Mal in der Bundestagssitzung vom 18. März 1953 angeschnitten, als der PDP-Abgeordnete Dr. Hasemann in der Ta gung, gewidmet der Ratifizierung Deutsehland-Israel-Vertrages, einen xm trag einbrachte, welcher die Bundesregie rung beauftragte, einen Gesetzentwurf zur Entschädigung derjenigen, die das jüdische Eigentum loyalerweise erworben hatten, einzubringen. Die sozialdemokratisch-, Fraktion verliess unter Protest den Sitzungssaal, aber der Antrag wurde mit der Mehrheit der Regierungsparteien angenommen, die übrigens, wie erinnerlich, nicht dieselbe Geschlossenheit für die Ratifizie rung des Deutsch-Israel-Vertrages gezeigt hatte. s In all den Jahren wurde von den Er Werbern jüdischen Eigentums, die sich or ganisiert hatten, viel Agitation betrieben. Das Resultat ihrer Bemühungen sind zwe. Gesetzentwürfe, die der Bundestag in er ster Lesung am 20. II. 1963 beraten hat Während alle Bemühungen, eine Gruppvon Bundestagsabgeordneten dafür zu ge Winnen, durch Einbringung von Initiativanträgen diese Schlussgesetzgebung zu für dern, misslangen, bzw. gar nicht versucht worden sind, ist dem Bundestag ein Ent. wurf der Bundesregierung und ein zweiter weitgehender Entwurf von dem CDU-Abgeordneten Dr. Weber aus Koblenz mit Un terstützung von 09 Abgeordneten der FDP des An. und seiner eigenen Partei vorgelegt worden. Der obige Protest des Zentralverbandei der Widerstandskämpfer richtet sieh gegen den zweiten E'ntwurf, der nicht im Bundesfinanzministerium entstanden ist. Bundesfinanzminister Dr. Dahlgrün hat in seiner Begriindungsrede erklärt: „In die Regelung zur Abgeltung der Re. parationsschäden hat der Entwurf die Schäden einbezogen, welche die loyalen Rückerstattungsverpflichteten erlitten haben. Dabei handelt es sich um Personen, die auf Grund der alliierten Gesetzgebung zur Rückerstattung ihrer in der NS^Zeit legal erworbenen Wirtschaftsgüter verpflich. tet wurden, obwohl üir Verhalten gegen, über den Verfolgten loyal war, um Personen also, die sich während der Nazizeit nicht an fremdem Gut bereichert, sondern es gegen angemessene Gegenleistung erworben hatten...‘‘ Die Problematik der loyalen Erwerbung von Sachgütern, die unter Zwang und in grösster Eile verkauft werden mussten, ist ausserordentlich schwierig zu lösen. Es soll nicht bestritten werden, dass es Fälle der loyalen Erwerbung jüdischen Eigentums ge. geben hat, aber in diesen Fällen ist ein solcher Erwerber bei der Rückgabe entschädigt worden. Es würde sich also bei diesem Gesetzentwurf um relativ wenige Fälle handeln können. Da Gerechtigkeit unteilbar ist. ist im Prinzip keine Einwendung zu erheben, wenn, wie es Minister Dahlgrün ausdrückt, sich die Erwerber nicht au fremdem Gut bereichert haben. Das nachzuprüfen, wird nicht immer leicht sein, aber die Verfolgten, die solche Sachen rückerstattet bekommen habéfi, werden in den wenigen echten Fällen nicht anstchen. Rechtshilfe zu geben. Der Gesetzentwurf will auch sogenann te Reparationsschäden regeln. Der vorlic gende Regierungsentwurf sieht einen fi nanziellen Aufwand von 1,7 Mrd. D-Mar’ vor, der jedoch nach Berechnungen des Fi nanzministeriums nur einen Teil des Scha dens vergüten kann. Wir wissen nic-ht, oh angesichts der Krise um die Schlussgesetzgebung der Augenblick mehr als scbiech! gewählt ist, den, wenn auch loyalen Nutzliessern des grössten Menschlr-ilcverbrechens Entschädigungen zuzuschnnzen, be vor die Verfolgten zu ihrem Recht gekom men sind. Im Sinne der Tilgung einer Eh renschuld müssten die Opfer der Nazi ver folgung Priorität haben. Solange aber die Bundesregierung und das federführende Ministerium sich weigern, den Verfolgten aus den Ostblockländern Wtedergutma. c'nung zu gewähren, solange scheint es mir nicht angängig. „Wiedergutmachung für Wiedergutmachung“ su leisten.

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