Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2071 (3.7.1964)
- Date
- 1964-07-03
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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L A SEMANA ISRAELITA 4 — Vierais. 3 de Julio de 1964 A Ae XXV. —. No. 2071 Aktionsplan der OSFA für 1964 In der Zentrale der „Orga- Irüzacidn Sionista Femenina Argentina“ (OSFA) fand im Beisein zahlreicher Teilnehmerinnen eine Plenarsitzung statt, in deren Rahmen der Aktionsplan für 1964 unter tfer Devise „Erziehung ist Sicherheit“ festgelegt wurde. Als erste sprach die Abteilungsleiterin des „Departament» Acciön“, Ana L. de Yaffupsky, die sich in ihren Ausführungen auf die in Israel durchgeführte, energische Erziehungskampagne be- Bog. Da Israel ein Land ist, das von einzelnen Menschengruppen verschiedener Kultur und Zivilisation gebildet (Wird, muss eine Vereinheitlichung auf hoher Ebene idurchgeführt werden. Israel feefindet sich inmitten unter, entwickelter Länder, und Wenn deren kultureller Standard gehoben werden soll, muss erst Israel sein eigenes Erziehungssjrstem verstärken. Bas allein bildet schon ein «schweres Problem und au. eserdem, — fügte die Vortragende hinzu, — befinden wir uns gegenwärtig in einem Zeitalter der grossen Entdekkungen und Erfindungen und Wissenschaft und Technik bilden die fundamentale Grundlage jeder praktischen Aktivität. Die Erziehung erst gliedert Unns in die moderne Zivilisation ein; Erziehung und Bildung geben der Frau jene Sicherheit, die sie in ihrem ¡Heim und Innerhalb der Gesellschaft, In der sie lebt, benötigt. Die WIZO habe schon seit Ihrer Gründung im Jahre 1920 eine Kampagne zur Ereäehung und Bildung durchgeführt und es sei immer Behon das Bestreben dieser Organisation gewesen, den Standard der Frau durch 'Ausbildung für einen Beruf Oder ein Amt zu heben In ih- »en weiteren Ausführungen schilderte die Rednerin die Rolle der WIZO in Israel auf dem Gebiet der Sozialhilfe, der Kultur und des öffentlichen Gesundheitswesens und sie erwähnte auch die Klubs, die die WIZO in Ashdot und für die Ulpanim von Natania gegründet hatte. Frau Yagupsky beendete ihren Vortrag mit der Feststellung, dass die WIZO eine Organisation 1st, die gemeinsam mit dem Staat ihr Hauptbeßtreben auf die Erziehung richtet, Insbesondere auf die Heranbildung der Jugend, die Israels Zukunft ist. Anschliessend sprach die Präsidentin der Organisation, Dra. Hadassa Grinberg,; die mit der Feststellung begann, dass die Devise, die! man alljährlich für den Ak-! tionsplan wählt, immer dem i Hauptproblem des Augen- | blicks entspricht: die Devise I dieses Jahres unterscheidet ■ sich von denen der vergan. genen Jahre, denn während! man früher das Hauptaugen- \ merk auf die Anforderungen I des Lebens in Israel wandte will man jetzt mit dem Schlagwort „Erziehung ist Sicherheit“ das gesamte Judentum erfassen. „Durch eine gründliche Ausbildung erlangen wir jene Sicherheit, die gleichbedeutend ist mit Glücklichsein“, erklärte Frau Grinberg. „Seit Israel seine Unabhän. gigkeit errang, gelang dies auch anderen Ländern, die teils unter Fideikommiss, teils unter Mandaten standen. Ein Staat muss, um sich befreien zu können, die nötige Reife besitzen, sich selbst zu verwalten, sich selbst zu verteidigen und sich selbst zu versorgen. Diese Reife aber müs. I sen die Männer besitzen, die den Staat lenken, denn ein Staatswesen ist nur eine juridische Formel, — entscheidend sind immer die Men. j sehen, die es regieren. i „Die Unabhängigkeit Israels“, setzte Dra. Grinberg! fort, „wurde auf eine ganz . ungewöhnliche Weise und I anders, als bei anderen Län-! dern errungen; im Falle Is- , raels war die Unabhängigkeit i ein Ergebnis der Entwicklung und der Reife des zionisti. j sehen Plans ' Der Staat Israel schuf für die Juden, die ausserhalb sei- | nes Territoriums lebten, eine ' Reihe von Perspektiven und | Möglichkeiten: als die Unab- ' hängigkeit proklamiert wur- . de, betrug die Bevölkerungs. zahl des neuen Staates 650.000 Juden. Heute, nach 16 Jah- : ren beträgt die Bevölkerungs-; zahl fast zweieinhalb Millionen. Aus verschiedenen Quel. i len strömten die Menschen 1 nach Israel und die ursprüngj liehe Bevölkerung, die vor I wiegend aus europäischen Juden höherer Kulturstufe bej stand, absorbierte den Zustrum einer Mehrheit, deren ‘ geistiger Standard unter dem | Durchschnitt der in zivilisierten Ländern üblichen Bil- STATT KARTEN Für die vielen guten Wünsche und Aufmerksamkeiten anlaesslich meines 80. GE¬ BURTSTAGES sage ich hierdurch allen Verwandten, Bekannten und Freunden meinen herzlichen Dank. HERMAN KLEIN Juncal 1958, IV. A. LÜACH — (KALENDER) Freitag, den 3. Juli 23. Tamus Sonnabend, den 4. Juli 24. Tamus Parschat PINCHAS 4. B. M. XXV 10 — XXIX 39 Haftara Yirmeyahu II — II 3 Neumondankündigung AV Sonntag, den 5. Juli Montag, den 6. Juli Dienstag, den 7. Juli Mittwoch, den 8. Juli Donnerstag, den 9. Juli Freitag, den 10. Juli Rosch Chodesch AV Sonnabend, den 11. Juli _ Parschat MATOT MESSE XXXI — XXXVI 13, 4. BM. Haftara Yirmeyahu II 4 — III 4 Sonntag, den 12. Juli 3- Av Montag, den IS. Juli 4- Av Dienstag, den 14. Juli 5. Av Mittwoch, den 15. Juli ®- Av Donnerstag, den 10. Juli 7. Av 25. Tamus 26. Tamus 27. Tamus 28. Tamus 29. Tamus 1. Av 2. Av j dungsstufe stand. Heute be- , steht die Bevölkerung Israels zu 45 Prozent aus Menschen, '■ die aus unterentwickelten j Strom einer Mehrheit, deren; Kenntnisse nur sehr rudi mentär sind. Daraus ergibt sich, dass das Niveau der ursprünglichen Bevölkerung in einer Weise herabgedrückt wird, die so. gar für die Existenz des Staates bedrohlich werden kann. Das Hauptproblem bestehe darin, zu verhindern, dass die Einordnung der neuen Emigranten das Gesamtbild beeinträchtige und zu einem bedenklichen Herabsinken des allgemeinen Niveaus führe, — das aber ist ein Unter- ' nehmen, das mit enormen Kosten verbunden ist. Doch das Erziehun g sp ro_ blem in Israel ist eine Frage von Sein oder Nichtsein; denn Israel, das sozusagen etwas Licht in den Mittleren Orient gebracht hat, muss, um sich den Respekt der anderen Länder zu bewahren, eine Tiefe besitzen, die seiner Dimension nicht entspricht; eine Qualität, die über seiner Quantität steht. Die israelische Regierung arbeitet mit staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, wie es auch die unsrige ist, an der Belebung aller ethischen, ökonomischen und moralischen Werte, die das wahre Vaterlandsgefühl bilden, um über und durch das Erziehungswesen das Bestehen des Staates zu sichern. Die Organisation der WI. ZO informiert und orientiert die Frau; sie hilft den jungen Mädchen, einen Beruf, eine künstlerische Tätigkeit oder Landwirtschaft auszuüben; mit einem Wort, sie formt das Individuum zum nützlichen Element. „Diese Art von Erziehung“ schloss Dra. Grinberg ihre Ausführungen, „ist die leichte Art. Es gibt eine viel schwerere Erziehungsaufgabe, der unsere Organisation sich im besonderen widmet und das ist der Kampf zur Vorbeugung gegen die Jugendkriminalität in Israel. ES gibt bereits zwei wichtige Modell- Institute, die der Umbildung von Schwererziehbaren dienen und zwar „Maya Rosenberg“ in Rechovot und die Schule „Ajuzat Yeladim“. Am Ende ihres hochinteressanten Vortrages forderte die Präsidentin der OSFA alle Anwesenden auf, persönlich an der Aktion 1964 mitzuarbeiten. Herta Kravina als,,Elektra “ Gersteins Witwe Düsseldorf. — Jüdische politische Führer und eine Gruppe von ehemaligen Konzentrations-Häftlingen beteiligen sich an einer Kampagne, die der Witwe Gersteins und ihren drei Kindern eine Pension verschaffen soll. Gerstein war bis 1936 aktives Mitglied der Nazipartei, dann wurde er aktiver Nazigegner und starb 1945 unter mysteriösen Umständen in einem Gefängnis von Paris. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Entlarvung der Naziverbre. chen gegen die Juden; er tat alles, um die Welt auf Auschwitz und die anderen Konzentrationslager aufmerksam zu machen. So übermittelte er eine diesbezügliche Information an den Baron von Otter in der schwedischen Botschaft von Berlin. Gerstein ist eine der Figuren, die Rolf Hochhuth in seinem Drama verewigte; Hochhuth selbst befürwortet auch die Erteilung der Pension an Gersteins Witwe, deren diesbezügliches Gesuch vor einigen Jahren abgelehnt wurde, — (ITA) Die hochdramatische Ge. schichte der Atriden ist seit Aeschylos und Sophokles immer wieder neu gedichtet worden. Hugo von Hofmannsthal gestaltete die Elektra zu einem Opemlibretto für Richard Strauss, einem so starken Werk, dass es auch ohne Musik von einer grossen Schauspielerin zum Erfolg getragen werden kann, genau wie Maria Orska mit Wildes „Salome“ Triumphe feierte. Hofmannsthal stellt sein Werk auf eine Person, Elektra, und einen psychologisch dauernd variierten Grund, zug: ihren Rachedurst und ihre Blutgier. Seine Verse sind ein wahrer Genuss für jeden Liebhaber der gehobenen deutschen Sprache. Kurt Julius Schwarz bewies mit dem Engagement von Herta Kavina, Karin Ra. senaek und Horst Keitel kritischen Blick und eine überaus glückliche Hand. Er führ, te Regie und sorgte bei allen Schauspielern für abgetönt gepflegte Sprache und teils wilde, teils abgemessene Bewegungen, die immer zu vollendetem Zusammenspiel führten. Er beleuchtet fast dauernd das Gesicht der Kravina, (leider blieb es just während des Mordes im Dunkel des Türschattens), sodass sie mit ihrer anziehenden Mimik und sprechenden Gestik den anderen Darstellern während ihrer ausgezeichneten Monologe (Cissie Henkell und Ka. rin Rasenack) einen Teil des Interesses des Publikums raubte. Bei einer vom Autor so krass in den Vordergrund gestellten Figur wie der Elektra und einer Schauspielerin wie der Kravina mag dieses sonst anfechtbare Verfahren erlaubt sein. Herta Kravina ist von einer gütigen Fee mit allen historischen Gaben gesegnet: helle Augen in einem abgetönten breiten Gesicht, die wenn weit aufgerissen unwahrscheinlich viel Weiss leuchten lassen. Darunter ein Mund, der mimisch einfach alles ausdrücken kann, den Schmerz und die Freude, (nur einmal erlaubte ihre Rolle das göttlich befreiende edle Lachen), jede Form des Lachens und Lächelns, das vertierte, das verbissene, das höhnische und ironische, das selbstgefällige und überlegene. Rollende, sich bäumende und tänzerisch wiegende Arme mit sprechenden Händen. Ein biegsamer geschmeidiger Körper, der zu schreiten, zu tänzeln und katzenhaft zu springen versteht. Dazu ein zu jedem Ausdruck fähiges Organ, vom sanften und doch melodischen Hauch bis zum schweren getragenen Ton. Und die sehr intelligen- Literarische Notizen Studentenheim Auf dem Campus der Hebräischen Universität in Jerusalem wurde kürzlich ein von der Amerikanischen Frauenliga für Israel erbautes Studentenzentrum einge. weiht. Diplomarbeit über jiddische Sprache Eine Diplomarbeit über die jiddische Sprache wurde der Universität Toronto zum erstenmal in der Geschichte der Institution eingereicht. Die Arbeit des nicht jüdischen Studenten, eines Mittelschullehrers, ist betitelt: „Eine Studie über die polnischen und litauischen Dialekte des Jiddischen, wie sie in der Gegend von Toronto gesprochen werden“. Dieser Arbeit wurden Schallplatten beigegeben. te Herta Kravina weiss von ihnen Gebrauch zu machen, sodass sie eine denkbar eindrucksvolle Elektra gestalte, te. Man kann Elektra anders spielen, weniger nervös und selbstbewusst, sondern ver- „Der Stellvertreter“ in Israel Tel Aviv. — Im Nationaltheß ter „Habima“ fand kürz, lieh die israelische Uraufführung von Rolf Hochhuths Drama „Der Stellvertreter“ statt. Das Publikum, unter tierter und gewaltiger, doch! dem sich Ueberlebende der Konzentrationslager und des Warschauer Ghettos befanden. sowie zahlreiche Juden, deren Angehörige von den in der Art der Kravina kaum je vollkommener. Neben einer so überlebendigen Elektra werden selbst ■ Nazjg umgebracht worden so ausgezeichnete Darstelle-! rinnen wie Cissie Henkell und Abraham Moss ¿estorben Karin Rasenack in den Hintergrund gedrängt. Schade: Cissie Henkell, die schon 1963 (neben der Schlichter) dieses undankbare Geschick traf, war in ihrem wahnsinnigen Ausbruch des grellen Lachens der Freude und Erleichterung j (ITA) erschütternd. Karin Rasenack i gestaltete mit ihrem sanften : und doch klanglich varüerenden Organ Hofmannsthals! Verse zu einem Ohren- I Schmaus, zu reinster Musik! auch ohne Richard Strauss. | Michael Burg als Orest sah sehr gut aus, doch sonst , nichts mehr. Horst Keitel bewies in seiner kurzen Rolle Persönlichkeit und Karl ISwald verhaltenes Gefühl. Der altgriechische Chor fand in Sissy Adams, Maria Holl, mann, Martha John, Lilly Rapp, Beatrize Umbricht und Rosemarie Allers zuverlässige gute Darstellerinnen. Das Publikum war von der ausfezeiehneten Aufführung gepackt und tief ergriffen. Schwarz, die Henkell und die Rasenack erhielten reichen Beifall und die Kravina eine wahre Ovation. Dr. Karl Kost waren, nahm das Werk tief erschüttert auf, und man hörte unter dr ücktes Weinen, Niemand applaudierte. Der Autor schickte ein Telegramm, in dem er erklärte, über die israelische Aufführung seines Werkes sehr beeindruckt und ergriffen zu London. — Abraham Moss, der erst kürzlich zum Präsidenten des Board of Deputies gewählt wurde, verstarb im Alter von 65 Jahren an einem Herzanfall. (ITA) Sehenkung Tel Aviv. — Mit einer Schenkung des Rothschild. Fonds von 50.000 Pfund Sterling soll eine jüdisch-arabische Jugendorganisation unterstützt werden, deren Ziel es ist, die Mauern zwischen der Jugend jüdischer und arabischer Abstammung niederzureissen, Dieses Jugendzentrum, das im vergangenen Jahr auf Anregung des Bürgermeisters Aba Chuschi gegründet wurde, hat bereits mehr als 700 Mitglieder. — Musik in Buenos Aires “SIMONE BOCCANEGRA“ WIEDER IM COLON In den letzten Jahren bot unser Opernhaus nahezu alle Werke in Neueinstudierungen. Nun beginnt man, auf diese Repertoire-Schöpfungen zurückzugreifen. Die publikums.unwirksame, musikalisch jedoch gehaltvolle Verdi-Oper, die im mittelalterlichen Genua spielt, lernte Buenos Aires in neuem Geist und Gewand 1961 kennen. Am Pult stand diesmal Bruno Bartoletti; er hatte in der vorjährigen Saison hier in Puccinis „Trittico“ debütiert und war bei den Bonaerensern „in Gnade gefallen“, die ihm einen rauschenden „come back“ Beifall spendeten. Bartolettis wissender Taktstock zeugt von tiefem Verständnis und Einfühlung in die sentimentale Partitur. Die kraftvollen Ensemble- Partien gelangen ihm besser als die langen lyrischen Stellen, denen zuweilen die grosse Linie fehlte. Die grossartige Regie von Emst Poettgen mit Dekorationen und Kostümen von Paul Walter, die wir seiner, zeit ausführlich würdigten, flösste auch diesmal dem szenischen Geschehen Leben ein; wieder beeindruckten sowohl die glanzvollen Massenszenen wie auch die psycho logisch bis ins Letzte durchdachten Monologe und Arien. Die für Poettgen typische moderne Ausleuchtung Hess den dramatischen Ablauf auf der Schrägrampe greifbar werden. Von den Hauptrollen war lediglich „Pablo“ wieder von dem prachtvpll singenden argentinischen Bariton Gian. Piero Mastromei besetzt Die übrige Besetzung war neu. Sein Landsmann Carlos cossutta, dessen Tenor längst auf sehr vielen bedeutenden Opembühnen brilliert, war in jeder Hinsicht ein grossartiger „Gabriel Adorno“. „Simo-! ne Boccanegra“ wurde von j dem uns bestens vertrauten i USA-Bariton Cornell Mac- Neil ideal gegeben, und der sonore Bass des souveränen William Wildermann stellte und sang einen unvergleichlichen „Jacobo Fiesco“. Leyla Gencer — Last not least — verkörperte eine herrlich intonierende „Maria Boceane. gra“. Die Nebenrollen waren ausreichend besetzt. Eän Sonderlob dem „outstanding“ singenden Colön- Chor unter Tullio Boni. Das Orchester machte Bartoletti alle Ehre. Es gab freundlichen Applaus. Cort B. M. Weissstein TEATR 0 COLON Sábado 4 a las 17 horas: recital extraord. Maria Tipo (piano). Sábado 4 ä las 21 horas: 6ta func. ab. sábados: “Simone Boccanegra“, ópera de Giuseppe Verdi, con: Gencer, MacNeil, Oossutta, Wildermann. Mastromei« Dir. de orquesta: Bruno Bartoletti. Regie: Ernst poettgen, escen. y vest.: Paul Walter. Direc. de coro: Tulio Boni. Domingo 5 a las 10.30 hs.: Concierto Orquesta Sinfónica Nacional. Dir. Wülem van Otter loo. Domingo 5 a las 17 horas: func. extaor.: “Madama Butterfly“, ópera de Giacomo Puccini. Dir. de orq. Pedro L. Calderón. Regie: Enrique Sivieri Dir. de coro: Tulio Bo_ ni. Escen. y vest.: Héctor Basaldua. Lünes 6 a las 21.30 horas: 5to. concierto sinf Orquesta Filarmónica de Bs. As. Dir.: Rafael Frühbeck de Burgos. Sol. Wilhelm Kempff, Miércoles 8 a las 19.30 hs.; Io., del ab. 3 conc. “Mozarteum Argtino“, recital Wilhelm Kempff (piano). Jueves 9 a las 21 hs.: func. de gala, concierto sinf 6co extraord. Orq. y coro es. tables del T. Colón. Localidades p. invitación. Nota: para este conc es obligat, traje de gala p. damas y caba. Heros en plat. y palcos.