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Jüdische Wochenschau · 1964-06-26 · 2070 (26.6.1964) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2070 (26.6.1964)
Date
1964-06-26
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEVttREDON 2190 — l9 teQ- Hx. jktvtaKa J&iaeUia I E » 3 2 0 13 Año XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 26 DE JUNIO DE 1964 No. 2070 Hoggans Hintermaenner entlarvt Dem lieben, guten, friedlie-; benden Adolf Hitler ist von den bösen Kriegsfanatikern! in Polen und England im Au. ( gust 1939 der Krieg aufge-1 zwungen worden. Las ist die \ These des Dr. David Hoggan aus USA — obwohl die Aggressionspläne Hitlers dokumentarisch feststehen. In sei. j nem bisher nur in der Bundesrepublik veröffentlichten Buch „Der erzwungene Krieg“, über das schon berichtet wurde, versteigt sich der als „Historiker und Professor“ plakatierte junge amerikanische Schul.Lehrer auch zu der Feststellung, Hitler habe den in der „Kristallnacht“ von 1938 ausgepliinder. ten Juden Versicherungszahlungen zugestanden — wäh. rend solche in Wahrheit gerade von ihm konfisziert wurden. Das sind nur einige von den massiven Unwahrheiten, die ein echter Historiker, wie Dr. Helmuth Krausnick vom „Institut für Zeitgeschichte“ in München und fast alle wirklichen deutschen Historiker in Hoggans üblem Machwerk festgestellt haben. „Unredlich“, „unwahr“, „irreführend“ und noch weit schärfere Worte wurden in der deutschen Presse, im Ra. dio und Fernsehen sowie in der Fachliteratur als vernichtende Zensuren für diesen sogenannten „Historiker“ verbucht Innenminister Herman Höcherl, die Histo. riker-Gesellschaften, Wiederstandskämpfer, kurz fast die gesamte öffentliche Meinung verdammten den etwa 40jährigen „Hilfsprofessor“ aus Kalifornien wegen seiner „Kriegsschuldlüge“. Der einst als begabt geltende Ph. D. der Harvard University ist auch längst von seinen ame. rikanischen Lehrern fallengelassen worden. Warum entstand trotzdem 1 ein so riesiger Wirbel in Bonn, Heidelberg, Düsseldorf und München, als Hoggan kürzlich in Deutschland ankam? Obskure, mit den legitimen Historikern in keiner Verbindung stehende Gruppen hatten Hoggan bis. her nicht bestehende, einzig und allein zu diesem Zweck gestiftete „Preise“ verliehen: den „Leopold von Ranke- Preis" der „Gesellschaft zur Förderung geschichtlich-wis. senschaftlicher Forschung“ in Düsseldorf, den „Ulrich von Hutten-Preis“ der „Hei. delberger Gesellschaft für freie Publizistik“, dazu noch den „Leuchter - Preis“ des „Deutschen Kulturwerks eu. ropäischen Geistes“: doch sind dies alles nur die hochtrabenden Decknamen politischer Hasardeure. Ist der junge Amerikaner, der nach dem Kriege meh. rere Jahre in Müncheh studierte, nur das Aushängeschild oder der bewusste Mit. arbeiter rechtsradikaler Kreise, die ihre These über die Schuld am Zweiten Weltkrieg und zur Glorifizierung Hitlers mit reichlichen Geld, mittein propagandieren? In der Wochenschrift „Der Spiegel“ (vom 13. Mai) wird Hoggans Treiben einer vernichtenden Reportage unterzogen. Gleichzeitig werden die Hintermänner Hoggans entlarvt. Es heisst in dem Ar. tikel: Während auf Versammlungen von Rechtssplittergruppen und Vertriebenengrup- VOII Dr. ROBERT M. W. KEMPNER pen das Interesse an dem amerikanischen Kriegsschuld. Revisor wuchs, schälten sich als Horte der Hoggan-Huldigung heraus: Die „Gesellschaft zur Förderung geschichtswissen, schaftlicher Forschung“, Stiflerin des „Ranke-Preises“. Zu ihren Gründungsmitgliedern zählen Dr. Carl Haida (NSDAP Gauredner und NS. Oberbürgermeister von Düsseldorf) , Paul Zimmermann (SS - Brigadeführer), Georg Böhme (Träger des Goldenen Parteiabzeichens). Düs. seldorfs Ex-Gauleiter Florian ist der Gesellschaft freundschaftlich verbunden; Mitglied ist er nicht. Vorsitzen, der Riitzdorf: „Der ist uns zu exponiert“. Die „Gesellschaft für freie Publizistik“, Stifterin des „Hutten-Preises“. Prominente Mitglieder: Helmut Sündermann (stellvertretender NS.Fiihrer); Welsberg (NS- DAP-Mitglied von 1927 und Halbbruder Ribbentrops; Dr. Peter Kleist (SS-Obersturmbannf(ihrer und Angehöriger des ,3üro Ribbentrop“), Dr. Hjalmar Schacht (Reichs, bankpräsident), Ex-Minister Theodor Hanges (Redakteur der „Deutschen Nationalzeitung und Soldaten-Zeitung“) sowie der Rechtsanwalt Klaus Petri, der sich einst als Stu. dent zum Verteidiger der Konzentrationslager aufspiel te (Spiegel 34/1957). Vorsitzender ist der Heidelberger Verleger Kurt Vowinkel; der Schriftsteller Kurt Ziesel („Der rote Rufmord“) ist noch Mitglied, aber nicht mehr im Vorstand. Vowinkel: „Der ist uns zu unheimlich,” Das „Deutsche Kulturwerk“, Stifter des „Hoggan-Deuchters“ Prominente Mitglieder: Der HJ-Dichter Gerhard Schumann, Dr. Hans W. Ha gen (Mitarbeiter im Reichspropaganda - Ministerium), Walter Bloch (Oberbannführer). Vorsitzender ist der SA_Dichter Dr. Herbert Böhme („Führer, führe uns, wir folgen Dir“). Der Bundesinnenminister Höcherl hat die Gruppen um Hoggan als „rechtsradikal“ bezeichnet und darauf hinge - wiesen, dass sich unter ihnen ehemalige Mitglieder der in Nürnberg als verbrecherisch verurteilten Nazi-Organisationen befinden. Was sollen die bundesdeutschen Behörden tun? Die öffentlichen Säle, in denen die „Verleihungen“ stattfinden sollten, wurden für diese Nazitricks gesperrt. Man kann aber dem US-Bürger Hcggan schwerlich den Aufenthalt in der Bundesrepublik verbieten oder ihm die Redefreiheit verwehren, solange er sich nicht strafbar macht. Aber sein Buch überschreitet diese Grenzen: es ist Volkerver. hetzung, Beschimpfung des Andenkens gefallener Soldaten, und aller, die gegen Hitler kämpften. Es ist eine indirekte Verherrlichung der nazistischen Massenmörder Jeder Staatsanwalt ist in der Lage, das „objektive“ Ver. fahren zur Einziehung des Buches ebenso glatt durchzuführen, wie er dies bei unpolitischer Pornographie gewohnt ist. Ebenso wichtig ist es aber, dass die Verfassungs. Schutzämter in die Umtriebe der „Gesellschaften“, deren Protégé Hoggan ist, hinein, leuchten. A rahische Mochenschüften von ö, iE fci* Die , politischen“ Schritte, die von den arabischen Ländern in uon letzten Monaten unternommen und eingeleitet woiden sind, trugen zu einer weiteren Verwirrung der Lage im Mittleren Osten bei. Vcn einer klaren Linie oder von festliegender VoisboUungen „a.m in keiner Hinsicht die Rede sein, wenn men das uns interessierende Grundthema, den sehen k.ankhaften Hass gegen Israel, einmal als Voraussetzung für die arabische Haltung annimmt. Als Folge dieser arabischen Winkelzüge bleibt ein sich dauernd änderndes Panorama. Ständig wechseln die Konstellationen, die Bündnisse, die Pläne. Nach dem Besuch Krutschews in Aegypten, der lang, aber offensichtlich nicht von den erwarteten Ergebnissen begleitet war, schlossen Nasser, der Aegypter, und Aref, der | Iraker, völlig unerwartet einen neuen „Einheitsvertrag“, der die Errichtung eines Präsidialiates vorsieht und den endgültigen Zusammenschluss dieser beiden grossen arabischen Staaten vorbereiten soll. Wann es hierzu kommen soll, wurde nicht gesagt. Im Irak soll dieser Schritt Arefs den Beifall einiger Ki-eise gefunden haben. Die inneren Spannungen in diesem Land wurden durch dieses Abkommen eher geschürt als überbrückt. Die seit Jahren bestehenden Differenzen wurden verschärft. Man wartet in diesem Land, das seit Jahrzehnten von inneren Auseinandersetzungen zerrissen wird, auf die nächste blutige Revolution. Während Beobachter meinen, dass in wenigen Monaten ein neuer Sturm in Bagdad losbi’echen wird, stellen andere fest, dass aus den Versühnungsversuchen der Kairoer Spitzenkonferenz bisher nichts geworden ist. Kenner der Lage sehen in dem neuen ägyptisch-irakischen Vertrag eine antisyrische Aktion. Schon vorher hatte Aref in Aegypten jede Gelegenheit benutzt, um an der syrischen Baath. Regierung Kritik zu üben. Die Baath-Partei hat auch zahlreiche Anhänger im Irak, die von Aref ausgeschaltet worden sind Ec sei daran erinnert, dass Syrien und Irak bis zum letzten Umstuiz eine Art .Einheitsstaat“ bildeten, der von der syrischen und irakischen Baath.Partei regiert wurde. Die Formen dieser Auseinandersetzungen der Araber unter sich weichen nicht von ihren Praktiken gegen Israel ab. Aref sagte in Aegypten: „Die Leute des Errath behaupten, sie seien Araber, doch nur Tiere sind sie. Sie tun recht daran, sich von al Bitar behandeln zu lassen.“ Hier handelt es sich um ein Wortspiel. Das arabische Wort .Bitar“ bezeichnet den Tierarzt. Salah ul Din al Bitar aber ist der augenblickliche syrische Ministerpräsident... Kuiz nach Abschluss des neuesten Vei'trages zwischen Kairo und Bagdad trat im arabischen Teil von Jerusalem der 1. Nationalkongress der WIE ICH ES SEHE Wir sind ein Volk con JEHUDA GOTTHEIMER Der Mann Am 3. Juli 1904, den 20. Tammus 5664, starb Dr. Theodor Herzl, erst 44 Jahre alt. Bis zum Jahre 1895 ist er im jüdischen Leben kaum hervorgetreten. Er hatte trotz seiner Jugend eine glänzende Karriere als Schriftsteller, gefeierter Theaterdichter, Jourxxalist und Ausländskorrespondent hinter sich. Er war ein Mann des ,fin de siècle“, elegant und geistreich, eine blendende Erscheinung, ein erfolgreicher Poet, anerkannter Zeitungs mann, dessen Artikel und Berichte überall gelesen wurden. Das jüdische Problem interessierte ihn gewiss, aber dieses Interesse trat hinter den weltpolitischen Fragen zurück, mit denen er sich be_ schäftigte, und die damals j im Mittelpunkt des Gescheheiis standen. I Als Student in Wien war ¡ er der Burschenschaft Albia beigetreten, einer schlagenden Verbindung, die freiheitlich gesinnt war. Es fehlte aber zu dieser „glücklichen“ Zeit durchaus nicht an antisemitischen Strömungen und Publikationen, mit denen sich der Burschenschaftler auseinandersetzte. Damals erschien die Schrift des Prof. Eugen Dühring, die erste eigentlich antisemitische Veröffentlichung, die sich zur Begründung des Judenhasses pseudowissenschaftlicher Argumente bediente. Mit dieser Publikation „Die Judenfrage als Rassen-, Sitten- und Kul. turfrage“ (1881) setzte sich der Student ernsthaft auseinander. Er sondert Ri:hti. ges von Falschem und Gefälschtem, er verteidigt sein zu Unrecht angegriffenes Volk, mit dem er nur wenig Kontakt zu haben glaubte. Ehpolemisierte gegen Dührings Worte vom Halbjuden Lessing, gegen seine Ausfälle gegen Gambetta und i.assalle, „der mehr Ehrlichkeit, Volksliebe, Wissen und Ver. stand, Charakter und Eigennutzlosigkeit hatte, als hundert, als tausend solcher weggejagter, ärgerlicher, ordinä. rer Professoren, solcher schäbiger Freiheitspfaffen vom lumpigen Solllage des Herrn Dühring“. Wenig später veranstaltete der Verein deutscher Studenten in Wien einen Gedächtniskommers zu Ehren des kui-z vorher verstoi-benen Richard Wagner, an dem auch Vertreter der Albia teil. nahmen. Herzl las in einem Zeitungsbericht, dass die Rede seines Albia-Kameraden Hermann Bahr, der in seinen Anfängen lobende und anerkennende Worte für Herzl ge. funden hatte, den Höhepunkt auf dieser Versammlung gebildet hatte, die in einem gross-deutsch - antisemitischen Bekenntnis ausklang. Die Polizei hatte die Versammlung daraufhin aufge. löst. Bahr wurde vom akademischen Senat relegiert und von der Albia gefeiert. Herzl trat aus der Burschenschaft mit einem scharfen Schreiben aus. Ehbekannte sich offen und stolz als Jude, der es mit seiner Würde nicht vereinbaren könne, weiterhin einer Burschenschaft anzu. gehören, von der die Ideale der Freiheit und Menschlichkeit auf diese Weise verletzt worden sind In zahlreichen E’euilletoxis, Kurzgeschichten und Theaterstücken behandelte Herzl immer wieder die jüdische Frage. Aber er blieb der Theatermann, der Journalist, der Feuilletonist, bis er selbst Zeuge des Dramas werden sollte, das — vom Leben geschrieben — den tiefsten Eindruck auf ihn machte und zum Wendepunkt nicht nur seines eigenen Schicksals Israels Verteidigung Jerusalem. — In zwei Interviews, die der Premier Levi Eslikol den Zeitungen „Haaretz“ und „Dawar“ ge wählte, erklärte er, dass seine mit Präsidenten Johnson abgehaltenen Konferenzen „entscheidend für Israels Sicherheit in den kommenden Jahre sein würden.“ „Das verringert natürlich in keiner Weise die Not. ■wendigkeit, unsere Abwehrkräfte auch weiterhin in Bereitschaft zu halten“, sagte er. Denn wenn auch anzunehmen sei, dass die USA im Falle eines Angriffs auf Israel eingreifen würden, dürfe man das nicht als ei. ne Versicherung betrachten, „Maariv“ berichtete allerdings, dass Eshkol im Ministerrat ei-klärt habe, die nordamerikanischen Truppen könnten im Ernstfälle binnen weniger Stunden in der Zone sein und dass die USA im Prinzip erklärte haben, das Gleichgewicht der Kräfhzwisehen Israel und den arabischen Staaten erhalten z« wollen. (ITA) werden sollte, sondern auch zur Wende in der Geschichte seines Volkes. II. Drama des Lebens Ebne Aufsehen erregende Spionage-Affäre hielt Europa in atemloser Spannung. Eün junger Offizier des französischen Generalstabs wurde beschuldigt und verurteilt, Geheimnisse an die Deutschen verraten zu haben. Sein Name war Alfred Dreyfus. Das Verfahren fand unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. Erst sehr viel später sollte erwiesen werden, dass seine Ankläger die Verräter waren, obwohl Dreyfus van Anfang an seine Unschuld beteuerte. Assimilierter Jude, der sich inner- und äusserlieh vom Judentum entfernt hatte, begriff Dreyfus das Intrigenspiel. E!r wusste, dass man ihn nur deshalb anklagte, weil er Jude war Er war zu öffentlicher Degradierung und lebenslänglicher Verbannung verurteilt. Die antisemitischen Regisseure wollten die niedrigen Instinkte aufwühlen. Im Lan. de der Freiheit, im Lande der Gleichheit und Brüderlichkeit ertönte der antijüdische Hassgesang in seiner primitivsten Form. Herzl war Zeuge der Degradierung. Dieses abstossende Schauspiel, sich am Unglück eines Menschen zu weiden, war ihm zuwider. Ehüberlegte. Er meinte, es sei wohl ausgeschlossen, dass ein Jude, der eine so glänzen, de Laufbahn als Generalstabsoffizier vor sich habe, das Verbrechen des Verrats begangen haben könnte. Herzl wurde stutzig. Offensichtlich war er zunächst wie alle anderen von der Schuld Dreyfus’ überzeugt, weil man sich die Gemeinheit der beteiligten hohen Offiziere nicht vorstellen konnte. Aber dann hörte er den Ruf der Menge: Tod allen Juden Und Herzl fragte sich: Warum Tod allen Juden, weil einer ein Verräter war? Dieses Erlebnis erschütterte ihn. Die Judenfi-age in ihrer ganzen Schwere und Grausamkeit trat in den Mittelpunkt seiner Existenz. (Schluss auf Seite 2) Palästina-Araber zusammen, der von Delegationen fast aller arabischer Länder beschickt war. Der Kongress beschloss die Gründung einer „Befreiungsorganisation für Palästina“. Ebne Charter wurde ausgearbeitet, und verschiedene Kommission wur. den eingesetzt. Zum Präsidenten wurde Achmed Shukeiri gewählt, der eine geraume Zeit hindurch der Sprecher Saudie Arabiens in den UN gewesen ist und dort wegen seines ungewöhnlich rüden Tones auffiel. Die sauditische Regierung enthob ihn damals seines Postens. Jetzt erklärte er, dass er Palästina auf der nächsten UN. Vollversammlung vertreten werde. Der Kongress beschloss auch, den Ausschluss Isaels aus den UN zu verlangen und verurteilte die west, liehen Grossmächte wegen ihrer Haltung gegenüber Israel. Russland und Rotchina dagegen erhielten ein Lob. Niemand zweifelt daran, dass dieser Nationalkongress nur ein weiteres Instrument in der Hand Nassers ist. Shukeiri kann so radikal sein, wie es Nasser gefällt. Er selbst muss immer wieder Rücksichten auf die Westmächte nehmen, die er nicht vollkommen verärgern darf. Die Syrer präsentierten auf diesem Kongress einen Plan, um bereits jetzt einen neuen Staat Palästina zu schaffen. Sie erklärten sich bereit, das kleine Gebiet, das sie von Palästina übernommen hatten, zuriiekzugeben. wenn Aegypten den Gaza-Streifen und Transjordanien das cis. jordanische Gebiet zur Bildung dieses neuen Staates zur Verfügung stellen, was von Nasser und Hussein, dem König Transjordaniens, rundweg abgelehnt worden ist. Als weiteres Detail bleibt nur zu berichten, das Saudi Arabien an diesem Nationalkongress nicht teilnahm weil Shukeiro sich vorher nicht an die während der Gipfelkonferenz getroffenen Vereinbarungen gehalten hatte. Durch diese neuesten Schachzüge ist die arabische Situation weiter kompliziert worden. Morgen schon können sich die Frotxlen wieder verlagern.

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