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Jüdische Wochenschau · 1964-06-12 · 2068 (12.6.1964) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2068 (12.6.1964)
Date
1964-06-12
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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- — Viernes 12 de .Junio de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — No. 2068 Südafrikas Juden auf dem Pulverfass Bücher-Broschüren-Zeitschriften | Ein Korrespondent des ^Jewish Observer and Middle ■JEast Review“ berichtet aus Johannesburg u. a.: Sobald ein antisemitischer rfVorfall in die Schlagzeilen! äer Presse kommt, beginnt '■Innerhalb der jüdischen Gei «neinschaft des betreffenden Sjandes eine Debatte darüber, wie stark eigentlich der An. tisemitismus dort sei. In Südafrika wurde die Debatte durch die Zwischenfälle im Parlament eröffnet und durch Weitere Vorfälle gestärkt. So berichtete die Johannesfourger Zeitung „Sunday Express". dass in einem kleinen Ort südwestlich Petorias, in Knoppieslagte, zwei echte Afrikaans. Familien lebten, die Du Bois und die Potgeiters. Sie erklärten dem Reporter der Zeitung, sie hätten verhungern können, wenn sie sich auf ihre Landsleute und auch auf ihre Kirche verlassen hätten, die ihnen trotz ihrer Bitte um Hilfe keinerlei Unterstützung leisten wollten. Dagegen lebt dort die Familie Levinson, die ein Geschäft an dem Orte führt, und diese Familie half den weissen Afrikaner- Familien mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken und besorgte den Männern Arbeit. Nunmehr hat die protestantische Reformierte Kirche des Ortes einer der Familien ebenfalls Hilfe zuteil werden lassen, allerdings unter der Bedingung, dass sie „nicht von Juden oder Indern kaufen“ Flau Levinson erklärte in einem Interview, sie und ihre Familie hätten immer geglaubt, Südafrikaner zu sein, und sie hätten keine Unterschiede zwischen Rassen und Religion gekannt. Nun aber, durch die antise. mitiscße Kampagne der Nationalisten werde den Juden brutal klargemacht, dass sie Büiger zweiter Klasse sind. „Es ist furchtbar zu sehen, dass dieses Land den Weg Nazideutschlands beschreitet“, erklärte sie. Die Haltung der Mrs. Levinson ist für die Juden ty. pisch, die in den kleinen Städten Südafrikas leben, wo die Beziehungen zur Bevölkerung im allgemeinen gut sind und nur in Schwierigkeiten geraten, wenn irgendein störendes Ereignis ein. tritt, so wenn etwa ein jüdischer Name auftaucht, oder Israel in den UN gegen Südafrika stimmt. Die jüdische Führung weist darauf hin, dass es keinen offiziellen Antisemitismus gibt, und das ist an sich richtig. Der Mann der Strasse aber weiss, dass sowohl die herrschende Partei als auch die Kirche zu wenig tun, um den Gefahren des Antisemitismus entgegenzutreten. Die südafrikanische Judenheit lebt schizophren: wirtschaftlich tut sie so. als gäbe es keinen Antisemitismus, auf der geistigen Ebene sieht die Sache anders aus. Den Juden Südafrikas geht es materiell sehr gut. Sie haben an der aufsteigenden Wirtschaftsentwicklung des Landes gebührenden Anteil. Sie kämpfen auch für besse. re Lebensbedingungen für die Farbigen. Bisher gibt es kein Anzeichen dafür, dass mehr Juden Südafrika verlassen als andere Bevölkerungsgruppen. Man kann eher das Gegenteil feststellen. Das jüdische Interesse an Grundbesitz, sowohl des Linzeinen als auch der Gemeinschaft, ist eher stärker geworden. Viele Juden sind Mitglieder der Nationalistischen Partei (!) und teilen die Ansicht der dortigen Zeitung „Die Burger“, die behauptete, Frau Helen Suz. man, die Parlamentsabgeordnete der Progressiven Party für das reiche jüdische Stadtviertel Houghton, werde nicht wiedergewählt werden. Wenn man den geistigen Aspekt der Juden in Südafrika betrachtet, muss man die Ansicht des Generalsekretärs des South African Jewish Board of Deputies zitieren, der erklärte, es gebe keine einheitliche jüdische Meinung in allen Dingen, die Südafrika betreffen, auch nicht in der Rassenfrage. Die Meinungsverschiedenheiten sind unter den Juden ebenso gross wie bei der übrigen Bevölkerung. Selbst jene Juden, die noch das Judentum hochhalten, sind der Ansicht, die Juden als Gruppe sollten keine abgegrenzte Politik in der Rassenfrage führen Eshkol über Schulreform New York. — Bei einem Bankett." das der United Jew- . ish Appeal für ihn veranstal- 1 tete, sprach Escbkol über das Projekt einer Kampagne für j die Schulreform in Israel, j Man brauche Fonds, so führ, te er aus, um ein Mittelschul- ■ netz auszubauen, das jene ] Mängel im Erziehungswesen beseitigen soll, die die Zuj kunft des Landes gefährden. Es bestehe in Israel eine grosse Kluft zwischen Schul- ] kindern, die aus dem Westen j stammen und solchen, die | aus Nordafrika und anderen ' unterentwickelten Ländern j kommen. Von 100 Kindern,; die in die Volksschule ein. j treten, sind 43 afrikanischer! oder asiatischer Abstammung. In der Mittelschule sinkt diese Proportion auf 25 Prozent und auf den Hochschulen auf 12 Prozent. „Diese Situation bedeutet für die Zukunft des Landes eine grosse Gefahr; wir können und wollen keine Nation SAS wieder in Israel Tel Aviv. — Die skandinavische Luftfahrtlinie SAS, die vor fünf Jahren den Dienst nach Israel eingestellt hatte, nahm vor kurzem einen zunächst einmal wö. chentlichen Flugdienst nach Kopenhagen von Lod über Athen—Wien und Düsseldorf ■wieder auf mit einer zweigeteilten Bevölkerung von kultivierten und unkultivierten Men. sehen sein. Wir müssen erreichen, dass die Mittelschulbildung kostenlos sei und für alle befähigten Kinder erschwinglich.“ Israel braucht grosse Beträge, um die ständige und stets noch zunehmende Einwanderung zu finanzieren, um eine überdimensionale Streitmacht zur Abwehr der arabischen Angriffe aufrechtzuerhalten, und um im Negew und in Galiläa ein gi. gantisches Entwicklungsprogramm durchzuführen. Es kann noch 10 bis 15 Jahre dauern, bis Israel so weit sein wird, die finanzielle Verantwortung für einen kostenlosen Mittel, und Hochschulunterricht übernehmen zu können. „Aus diesem Grunde müssen wir unverzüglich versuchen, Mittel und Wege ausserhalb des Kostenvoranschlags der Regierung zu finden, die den Zugang zu den Mittelschulen auch den breiten Massen eröffnen und deshalb wenden wir uns um Beteiligung an alle jene, denen Israel und seine Zukunft wichtig sind. Der „United Jewish Appeal“ will mit einer Kampagne für diesen Zweck beginnen und ich begrüsse diese Initiative“, schloss Eshkol seine Ausführungen. — (ITA) Diese Neutralität wird strikt eingehalten. Als die Presse erbittert über ein neu. es Gesetz debattierte, das Verhaftung und Gefangenhaltung eines Menschen für drei Monate ohne Gerichtsverhandlung ermöglicht, haben die Juden sich dazu in keiner Weise geäussert. Da. mit aber haben die Juden ihre religiöse Gemeinschaft, jedenfalls im Vergleich zu den anderen religiösen Gemeinden des Landes, in den Augen ihrer eigenen Mitglieder herabgesetzt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch deshalb Tausende von jüdischen Studenten kaum jemals eine Synagoge besuchen und ihr Judentum praktizieren. Vielleicht wird deshalb auch der Kampf zwischen Othodoxen und Reformierten innerhalb der jüdischen Gemeinschaft so hart ausgefochten; da man für keine Prinzipien kämpft, reagiert man seinen Schuldkomplex auf andere Weise ab. | Konflikte im Weltkommu. nismus, Eine Dokumentation ' zur Krise Moskau-Peking, ge- 1 schrieben von Hermann Weber, erschienen bei Kindler in I München. — , Es war eine gute Idee, das i Buch Webers zum aktuellen , Thema des tiefen Risses 'in 1 der kommunistischen Welt zwischen Moskau und Peking | in der Reihe der Kindler. ' sehen Taschenausgaben er- | scheinen zu lassen. Der Au- I tor, einer der besten Kenner der kommunistischen Ideoloj gie und des einschlägigen Schrifttums — er gab u. a. i die erste deutsche umfassen, de Lenin-Ausgabe (erschienen ebenfalls bei Kindler); heraus —, geht mit grosser Sachkenntnis auf alle Einzel-; heiten des Problems ein, das , zu einer dramatischen Wand, lung der weltpolitischen La- 1 ge geführt hat. — j Ernst Cassirer: modernos ■ mitos politicos, Heft 5 der | Sammlung „Derechos humaj nos“, herausgegeben von der DAIA. I Diese, ins Spanische iiber- : setzten Ausführungen des be. | rühmten deutsch - jüdischen ' Philosophen und Neukantia- I ners, Ernst Cassirer, sind! kurz vor dem deutschen Zuj sammenbruch niedergeschrie. | ben worden. Sie haben ihre Gültigkeit auch heute behal-! ten. —:o:— Stefan Schwarz: Thomas G. Masaryk, Verlag Jakob Mendelsohn, Nürnberg 194. — Diese kleine Broschüre über Masaryk, erschienen bereits 1949, wurde uns jetzt übersandt. Sie verdient es, auch heute noch erwähnt zu werden, denn sie bringt das Porträt eines der unvergesslichen Kämpfer für die Freiheit seines wie aller Völker, dessen Persönlichkeit in unserer Erinnerung, in der jüdischen wie der allgemeinen Menschheitsgeschichte weiterleben wird. — —:o:— Nach dem Eichmann-Pro. zess. Zu den Kontroversen über die Haltung der Juden. ' herausgegeben vom Council j of Jews from Germany. i Diese Broschüre mit einer Musik in Buenos Aires LUACH - (KALENDER) Freitag, den 12. Juni 2. Tamus Sonnabend, den 13. Juni 3. Tamus Parschat KORACH 4. B. M. XVI 1 — XVIII 32 Haftara 1. Buch Schmuei XI 14 — XII 22 Sonntag, den 14. Juni 4. Tamus Montag, den 15. Juni 5. Tamus Dienstag, den 16. Juni 6. Tamus Mittwoch, den 17. Juni 7. Tamus Donnerstag, 18. Juni 8. Tamus Freitag, den 19. Juni 9. Tamus Sonnabend, den 20. Juni 10. Tamus Parschat CHUKAT 4. B. M. XIX 1 - Haftara Richter XI 1 — 33 - XXII 1 Sonntag, den 21. Juni 11. Tamus Montag, den 22. Juni 12. Tamus Dienstag, den 23. Juni 13. Tamus Mittwoch, den 24. Juni 14. Tamus durch die konzertsaele Schon öfters schrieben wir an dieser Stelle, welch ausserordentlicher Beliebtheit sich die vom „Mozarteum“ und der SEGBA veranstalteten Gratis-.„Conciertos de Mediodía“ erfreuen. Kürzlich hörten wir Tila und John Montés, welche das wenig kultivierte Genre des Spiels auf zwei Klavieren oder auf einem Flügel vierhändig pflegen. Das bekannte und geschätzte Künstler.Ehepaar, welches erst kürzlich von einer sehr erfolgreichen Europa - Tournée zurückgekehrt ist, bot aus der vierhändigen Literatur von Claude Debus. sy: „Six EpigTaphes Antiques“ und die „Petite Suite“. Wie der Kommentarist Ernesto Epstein eingangs humorvoll meinte, sei dies ein Programm für „Superentendidos“. Die Künstler gaben erneut überzeugende Proben ihrer untadeligen Technik und ihres tiefen Verständnisses und Ausdeutungsvermö. gens der gespielten Werke. Sie wurden mit grossem Beifall bedacht Einen Zykius von drei Programmen bot der hier debütierende Dirigent Andreas Paridis mit dem Symphonie - Orchester von Radio Nacional in der Aula der Rechtsfakultät. Der griechische Orchesterleiter ist Titulardirigent des athener National. Orchesters und alterniert seine dortige Tätigkeit mit der Leitung der Oper und des Radio-Orchesters. Es handelt sich um einen versierten, äusserst temperamentvollen, fa3t immer kontrollierten Mu. siker, dessen Programme Klassiker (Beethoven „Siebente“ und „Leonore Nr. 3' >, Romantiker (Tschaikowsitvs „Vierte“, die Dvorak-Sym» phonie Nr. 9 e.moll „Aus der Neuen Welt“, Borodins „Polovetzer Tänze“), argentinische und neuzeitliche griechische Komponisten um. fasste. Marti Llorca war mH seinen Variationen opus 10 Pompeyo Camps mit einer tiefgründigen „Homenaje a Roberto Arlt“ und Jacobo Eicher mit der Uraufführung seiner „Obertura Festiva“ opus 98 vertreten, einem optimistischen, klar konzipiertem Werk, welches mehr Anklang fand als Paridis’ Landsmann Manolis Kalomiris. Dessen symphonische Dichtung „EU Corsario“ ist eine uninteressante, epigonenhafte Komposition; hochinteressant dagegen war die Welturaufführung der dodekaphon — sehr frei — geschriebenen „Variaciones sobre 4 esquemas ritmicas“, opus 24, die in klarer, zum Teil logisch serieller Ausführung sehr beeindruckten. Antonio De Raco war der durchgeistigte Interpret des Beethovenschen 3. Klavierkonzerts c-moll, op 37, und wurde von dem überlegenen Andreas Paradis und dem fast durchwegs gut spielenden LRA-Orchester ausgezeichnet begleitet. Der Dirigent wurde durch einen Empfang der griechischen Kollektivität und einen weiteren in der Botschaft seines Landes sehr geehrt, zu welchen auch die Kritiker eingeladen waren. Curt B. M. YVeissslein Reihe ausgezeichneter Aufsätze zum einschlägigen Thema ist bereits mehrfach erwähnt worden, sie stellt erne Antwort auf die völlig absurden Ausführungen der Frau Hanna Arendt dar. — —:o:— Im Namen der VüJker — im Namen der Opfer: Herausgegeben vom Ausschuss für deutsche Einheit und der Vereinigung demokratischer Juristen Deutschlands, Berlin (Ostdeutschland). — ES handelt sich um eine Zusammenstellung von sehr interessanten Dokumenten und Auszügen aus dem Schauprozess gegen Dr. Hans Globke vor dem Obersten Gericht der DDR. Wer diese erschütternden Dokumentationen liest, vergisst den Streit um die Frage, ob die DDR ein Recht gehabt habe, diesen Prozess zu führen oder nicht. Man fragt sich vielmehr, wie es nur möglich war, dass in einem demokratischen Land wie der Bundesrepublik ein Globke die „rechte Hand“ eines demokratischen Kanzlers vom Range Adenauers gewesen sein kann. Oder stimmt hier bei der Formulierung irgendetwas nicht, weil die Rechnung nicht aufgeht?... Briefe der Weltliteratur: Deutsche Klassiker I. Unter diesem Titel begann Kindler in Taschenbuchform die Publikation einer Serie von Büchern, die „Briefe der Weltliteratur“ zu veröffentlichen. Der erste Band enthält Briefe de rfoigenden deutschen Klassiker: Geliert, Gleim, Klopstock, Mendelssohn, Lessing, Wieland. Claudius und Herder. Illustre Namen illustre Persönlichkeiten, deren Individualitäten in ihren Briefen klarer mitunter als in ihren Werken er. kennbar sind. Einen breiten Raum des vorliegenden D>ppelbands 3016/17 nimmt der Briefwechsel zwischen Men. delsshon und Lessing ein. — Briefe der Weltliteratur: Antike. — Griechenland. Hier wurden erhalten ge- U.ebene Briefe zusammenge stellt von: Platon, Isokartes, Demosthenes. Epikur, Paulus, Basileios, Julian. Der Sachkenner wird dem Verlag für dieses wichtige und äusserst interessante Werk sehr dankbar sein. — —:o:— Hubert Schorn: Die Gesetzgebung des Nationalsozialismus als Mittel der Machtpo. litik. — Dieses Buch eines ausgezeichneten Juristen, der auch der anlijüdischen Gesetzgebung des Dritten Reiches einen breiten Raum widmet, ist lesenswert. — Heinrich Heine: Sämtliche Werke, Band III, erschienen bei Kindler in München. — Das lobenswerte Vorhaben I Kindlers zur Herausgabe der [ Werke Heinrich Heines wurde bei der Besprechung der beiden ersten Bände bereits hervorgehoben. Inzwischen Hegt der dritte Band vor. Er bringt Romanzero — Späte Gedichte und Nachlese zu den Gedichten (I), mit einem Wort: wir lesen den unvergänglichen Heine in einer! sehr beachtlichen neuen Ausgabe. — —:o:— Comentario, eine Publikation des J üdisch-Argentinischen Institus, Heft 38, Jahrgang 1964. — Wie alle in dieser Schriftenreihe veröffentlichten re-! gelmässigen Publikationen I sollte auch dieses 38. Heft i die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums finden. I Auf einen Aufsatz von Giin, I ter Lewy über „Die Juden! und die Katholische Kirche I in Deutschland“ seit besonders aufmerksam gemacht. Enrique Braun und Frau Irma Jacobo Azubel und Frau Sara geben die VEiRMAEIHLUNG ihrer Kinder H0RACI0 CARLCS WEIL und ALICIA DORA WEIL geb. AZUBEL auf diesem Wege bekannt. TRAUUNG: Sonnabend, den 20. Juni, um 19 Uhr 30 in Bet Israel, Crämer 2050. Avda. B. Marqués 561 San Isidro (FCNGBM) Estrada 3277 O1ÍV06 (FCNGBM) Wir gratulieren herzlichst unserem 1b. Vater und Opa, Herrn HERMANN KLEIN zu seinem 80. GEBURTSTAG SEINE KINDER Empfang: Sonntag, den 14. Juni, von 17—19 Uhr Juncal 1958, 4. A. ANLAESSLICH DES 150. JAHRESTAGES SEIT DEM JUDENEDIKT VOM 10. JUNI 1813. dem Beginn der Emanzipation des bayerischen Judentums, erschien soeben im Dr. Olzog-Verlag (vorm. Isar Verlag) München und Wien das Werk von: STEFAN SCHWARZ: Juden in Bayern im Wandel der Zeiten mit einem Vorwort des bayerischen Ministerpräsidenten ALFONS GOPPEL. Es ist ein Buch, welches die Geschichte der Juden in Bayern aufgrund bis jetzt unveröffentlichten Aktesmaterials schildert. Namhafte Profeesoren und Historiker schreiben nach Uebei'prüfung des Manuskripts: „Schwarz kann Anspruch darauf erheben, die erste erschöpfende Gestaltung des Judenedikts geschaffen zu haben“. — „Das Buch verdient ein Standardwerk zur Geschichte der Juden in Bayern zu werden.“ „Das Werk ist nicht nur lesenswert, sondern auch zum Nachdenken anregend.“ „Das Werk verdient die weiteste Verbreitung.“ E in 9. mes* «erder mit sn gender der Hand sehr des Auf der de, Juden Reden der hen körpei tung und du äelien hervorg mehr Länden nen men, vorgel auch de Culti Stellung In iah unterst: Handel; liehen Messe sehen menhar erhielt sönlich« gentin Wirtsc genio schönen keit Messe wn de sehen steten Paria aas Eine tariem cumán sehen tinien. dar, in We Grup sidenten ksnuner ten an Î3 At

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