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Jüdische Wochenschau · 1964-06-05 · 2067 (5.6.1964) · p. [Seite 9]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2067 (5.6.1964)
Date
1964-06-05
Page
[Seite 9] (sequence 9)
Language
German, Spanish
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Viernes, 5 de Junio de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — No. 2067 — 9 't Sigo. del Estero 454, IX, of. 36 *3 V3 von Kindern und Jugendlichen in Israel Zu den neuen Arbeitsgebieten der THG wird die Be. íatung von Eltern gehören, die bereit sind, ihre Kinder zur Erziehung und Ausbildung nach Israel zu senden, ohne dabei eine spätere Alija in Betracht zu ziehen. Um jetzt schon einiges über dieses sehr interessante Thema zu berichten, hat die THG zwei junge Frauen mit c.er Aufgabe betraut, dem Delegierten der Agencia Judía, Asher Arad, der sich speziell mit dieser Mission in Argentinien befindet, zu befragen. Asher Arad ist in Argentinien geboren und seit einigen Jahren in Israel ansässig. Wir konnten feststelien, dass es sich um eine sehr dynamische Persönlichkeit .ran. delt, selbstverständlich sehr gut informiert in allen "'ragen, die im Zusammenhang mit seiner Aufgabe auftauchen. Herr Arad ist nur für das Programm der Jugend- Alija zuständig, das heisst für die Einordnung von Kin. dern zwischen 12 und 16 Jahren in das israelische Sekunciar-Schulsystem. Die THG wird aber auch Jugendliche beraten, die älter als 16 Jahre sind und Interesse zeigen, einige Zeit in Israel zu verbringen, um entweder dort zu studieren oder nur.^utn im Lande die Sprache, Gebräuche und Bewohner kennenzulernen. Wir geben anschliessend den Wortlaut der Unterhaltung mit Herrn Arad: Pregunta THG: Señor Arad, ¿qué estudios pueden seguir chicos en Israel, que han terminado el 6“ gi a:1o en las escuelas primarias argentinas y jóvenes del secundario? Respuesta ' Sr. Arad: La Aliá Hanoar (Jugendalija) se encarga de enviar grupos de chicos de 12 a 16 años quienes, habiendo terminado el 6“? grado aquí, pueden seguir el bachillerato en Israel o bien cursar toda clase de oficios especializados: escuelas agrícolas, técnicas, comerciales, etc.; o para niñas en economía doméstica, alta costura, etc. En general, reciben una noción muy profunda del saber judío. Pregunta: ¿Cuánto tiempo dura el estudio de cada especialidad o cuál sería el mínimo de estadía en Israel para completarlo? Respuesta: Lógicamente, lo ideal sería que aprovecharan los 4 años del bachillerato. Si eso no fuera posible, o en caso de haber iniciado ya algún estudio aquí, la permanencia mínima en el país sería de dos años. Pregunta: ¿Es reconocido en la Argentina el bachillerato en Israel? Respuesta: Es reconocido en casi todas las grandes universidades, como ser la Sorbonne, Oxford, etc.; aquí aun no. Justamente se están haciendo ges. tiones para que las universidades argentinas también lo reconozcan. El bachillerato argentino, en cambio, es reconocido en Israel. Ello tiene la finalidad de fomentar la continuidad de los estudios de los jóvenes de todo el mundo en Israel. Pregunta: ¿Qué posibilidades hay dentro del programa educativo para estudiantes de habla española quienes aun no dominen el ivrit? Respuesta: Lógicamente lo primordial es el idioma; de modo que cada joven, que aun no lo domine, tendría que dedicarse a sus estudio intensivo durante los primeros seis meses en escuelas creadas especialmente para ello. Pregunta: ¿Cuándo comienza en Israel el año lectivo? Respuesta: Las clases comienzan el 1? de Septiembre, de modo que sería muy conveniente que, al finalizar las clases en la Argentina, los estudian, tes iniciaran el vieje; así dispondrían de los seis meses necesarios para aprender el idioma, antes de comenzar las clases en Septiembre. 1 regunta. ¿Qué alojamiento encuentran los estudiantes al llegar a Israel? Harry S. Traman 80 Jahre Respuesta: La Aliá Hancar tiene en Israel una red de 250 escuelas, de las cuales 150 están ubicadas en kibutsim. Las restantes están distribuidas por todo el país. Son institutos educativos independientes, con casas-hogares para dar alojamiento a los jóvenes; éstos tienen, además, oportu nidad de trabajar la tierra durante sus ratos libres en aldeas juveniles de estos institutos. Pregunta: ¿Cuánto costará todo, aproximadamente? Respuesta: Como el estado quiere promover esta tipo de t educación, se ha fijado como costo mensual USS 70.—; incluyendo vivienda, comida estudios, libros, cuidado de la ropa y todas las demás necesidades del estudiante. Este plan educacional está subvencionado por la Agencia Ju. día; el viaje corre por cuenta del estudiante. Pregunta: ¿Hay ayuda financiera para los menos pudientes? Respuesta: Para Aliá, sí; para estudios temporarios, no; ello exceptúa a jóvenes muy dotados quienes abtuvíesen una beca. Como este plan educacional está aun en formación, todavía no existe ayuda financiera. Está prevista la creación de : un comité que patrocine el estudio de estudian- > tes no pudientes. | Pregunta: ¿Es posible vivir y trabajar durante un tiempo! detei minado en un kibuts? I Respuesta: Como ya se mencionó, gran parte de estas es. j cuelas se encuentran en kibutsim; en todos los i programas se trata de que los jóvenes conozcan el espíritu de camaradería y el amor a la tie- ¡ rra. Se transmite al joven, a más de su estudio, la profunda unión a su tierra y a su pueblo. | THG: Nada más, Señor Arad; muchas gracias y buen! éxito. I Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten von Norda nerika, Harry S. Truman, der am 8. Mai das 80. Lebens, jahr vollendete, ist mit jüdischer Geschichte weit stärker verbunden, als vielleicht allgemein bekannt ist. Hieran zu erinnern, ist eine wohlver diente Ehrung für diesen grossen Freund Israels und der jüdischen Fache. Es gibt ein Foto aus dem Jahre 1943, auf weichem zu sehen ist, wie Prof. Chauu Weizmanu s. A. dem damaligen Präsidenten der USA eine Tiio: arolle übergibt. Lhes geschah im Augenblick, da Weizmann sich von Truman verabschiedete, um nach Israel?u gehen und sein Amt als 1. Staatspräsident der Medinah anzutreten. Luc! dies war diejenige Ehrung, die beider Teile würdig war, denn Truman ist ein bioelkundiger Mann, der sein tiefes Gerechtigkeitsgefühl und seine Menschenliebe der religiösen Erziehung im Elternhause und vielleicht auch den Erfahrungen eines harten Lebenskampfes verdankt. Im November 1944 zum Vizepräsidenten gewählt, hatte er am 12. April 1945 einen Staatsmann von überragen, dem Format F. D. Roosevelt zu ersetzen, und wenn auch der Krieg gegen Hitler- Deutschland entschieden war, so blieben dem Nachfolger noch unendlich viele sehwie- Israel und die UN ' von SAUL CARSON UNSERE ANTWORT: Solidaritaet mit Israel durch Einheitskampagne und Zionistische Organisation Was würden Sie von einer Firma halten, die an 127 Pro. jekten in 71 verschiedenen Staaten arbeitet, einen Kostenvoranschlag von mehr als 36 Millionen Dollar jährlich hat und dennoch so organisiert ist, dass der Präsident der Firma in mindestens 16 Staaten die Operationen der Firma nicht kontrollieren kann? Wenn Sie das Wort „Firma“ durch ein anderes ersetzen, das besser für die UN und ihre Zweigstellen passt, dann haben Sie die genaue Konzeption. Denn dieser Zustand, was Projekte, Länder und Kostenvoranschläge anbelangt, ist die genaue Situation, in der sich die UNICEF, der UN-Fond für die Kinder, befindet. Und diese Situation wurde durch die Anomalie der arabischen Feindschaft gegen Israel geschaffen. Vor kurzem wählte die UNICEF als Präsidentin ihres Exekutivcomites eine Dame, die zwölf Jahre lang eng mit der Arbeit der UN.Filiale verbunden war: Frau Zena Harman aus Israel. Ihre Arbeit in der UNICEF war so erfolgreich, dass kein einziges arabisches Land es wag. te, gegen sie zu stimmen und auch Russland tat es nicht. In London geboren, absolvierte Zena Harman volkswirtschaftliche Studien; sie doktorierte in Internationa, lern Recht und studierte dann im Morley College Soziologie. Im Jahre 1940 liess sie sich in Jerusalem nieder, wo sie bald zur Direktorin der Kinderabteilung des sozialen städtischen Hilfswerks ernannt wurde. Damals heira. tete sie Avraham Harman, der gegenwärtig israeliscner Botschafter in Washington ist. Von 1951 bis 1955 war Frau Harman ständiges israelisches Mitglied der UN. Da sie Sozialarbeiterin war, bestand ihre Tätigkeit naturgemäss in der Teilnahme an der sozialen, humanitären und kulturellen Tätigkeit der Generalversammlung. Gleich, zeitig war sie bereits aktiv am Aufbauwerk der UNICEF in den Jahren 1957 und 1958 beteiligt und wurde in'cTen Jahren 1959,1962 und 1963 zur Präsidentin der Kommission gewählt. Jetzt ist sie Präsidentin des Exekutivcomités. Für die Projekte, die seinerzeit von dem von ihr geleiteten Comité empfohlen wurden, ist sie nun verantwortlich; es sind 63 Projekte auf lange Sicht in 16 Ländern des Mittleren Orients; 16 sanitäre .Stationen von grundlegender Bedeutung und mehr als 26 Pro. jekte für die Kontrolle von Malaria und anderen Krankheiten, Unterernährung, etc Doch die überwiegende Mehrheit der Länder dieser Zone ist mit Israel verfeindet. Und so könte sie auch in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der UNICEF keine Aufenthalts . Bewilligung erhalten, wenn sie um eine solche ansuchte — was sie übrigens auch nicht tut. Es gibt bei den Vereinten Nationen keinen liebenswürdigeren, tüchtigeren und bescheideneren Diplomaten als Zena Harman. Und in den zwölf Jahren ihrer segensreichen Tätigkeit mussten die - Araber erken. nen, dass ihre Spezialität die Kinder und die Mütter sind, gleichgültig, ob schwarz, braun, gelb oder weiss, arabisch oder noch arabisch. Das ist auch ausserhalb der UN in der ganzen Welt bekannt. Und manchmal fragt man sich, wie Zena Harman es macht, um genügend Kraft, Zeit und Energie aufzubringen für all das, was sie leistet. (ITA) DAS SEKRETARIAT ist umgezogen, in die Santiago del Estaro 454, 9. St., oficina 36, Telefon 38-5816. Es ist eine Sprechstunde eingerichtet worden, am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr. Telefonische 1 Anrufe können ausserdem Montag, Mittwoch und Freitag von 12 bis 18 Uhr au das Sekretariat gerichtet werden. Wohnungsbau in Israel In Asehdod gibt es 4.000 fertige Wohneinheiten und die gleiche Zahl befindet sich jetzt im Bau. Im Budgetjahr 1964—1965 will das Wohnbau . Ministerium in Asehdod weitere 750 Wohnungen zur Unterbringung ven Neueinwanderern errichten. Nicht weniger als 90 der gesamten Bautätigkeit in Asehdod wird von diesem Ministerium durchgeführt i ige Aufgaben. Ti uman wuchs in sie hinein und wurde im November 1948 wiedergewälilt. Zu den Problemen, die in den ersten Jahren seine Aufmerksamkeit stark in Anspruch nehmen sollten, ge. hörte das sogenannte Paiästiuaprobiem. Klar erkannte | er, dass eine moralische Ver. j pnichtung für die Sieger dar.! in bestand, sofort und wirksam eine konstruktive Hilfe für die überlebenden Juden der europäischen Hölle zu leisten. Sein Vorschlag:, auf Grund des Expertenberichtes von 1946 100.000 Juden aus den Lagern nach Erez Israel zu bringen und dann eine jährliche grössere Einwanderung zuzulassen, scheiterte damals am hartnäckigen Widerstand der zionsfeindlichen britischen Arbeitei re. gierung. Doch Truman gab nicht auf; er setzte sich dann besonders für die gerechte jiidisch - zionistische Forderung ein, als die ganze Angelegenheit der Entscheidung der UN oblag. Weizmanns Erinnerungen sprechen häufig von des amerikanischen Präsidenten praktischer Unterstützung, wenn es hart auf hart ging. Die jüdischen Vertreter hatten die sen Mann überzeugt, der offen auszusprechen pflegte, was er dachte. Die Tatsache, dass ein telefonischer Anruf des Weissen Hauses bei Weizmann in dessen New Yorker Hotel die de facto_Anerkennung des Staates Israel aussprach wenige Minuten, nachdem Radio Tel Aviv die Proklamation an jenem 14. Mai 1948 verkündet hatte, war für den gerade gegründeten Staat eine ungeheure moralische Stärkung. Harry S. Truman hat sein Interesse an Israel nicht er. müden lassen. Jüdisches Schicksal liegt ihm am Herzen, nicht weniger als dasjenige der farbigen Bevölkerung seines eigenen Landes, für deren Rechte er kämpft. Die Wahl von J. F. Kennedy im November 1960, nach achtjähriger republikanischer Herrschaft, ist von ihm mit Recht als Sieg der Demokratie aufgefasst worden, die seine politische Ueberzeugung bildet. Wir Juden haben ein besonders gutes Nationalge, diiehtnis für unsere aufrichtigen Freunde in der Ge-* schichte. Deswegen wird auch Harry S. Truman stets ei. nen würdigen Platz in der Erinnerung unseres Volkes einnehmen. Curt Wilk ANSP RA CHE Sind Sie nicht auch der Meinung, dass wir in den letzten Jahren viel vergessen haben? Nun ja, das ist weiter kehr Unglück, denn in unserem Zeitalter gibt es genug Mittel gegen dieses nur allzu menschliche Leiden. Also unternehmen Sie doch et. was gegen Ihre Vergesslichkeit! Vielleicht haben Sie auch schon vergessen, dass die Zionistische Organisation in der Galut eine Notwendigkeit ist und Aufgaben zu erfüllen hat? Aber es könnte auch sein, dass Sie zu denen gehören oie etwa so sagen: „Bueno; der Staat Israel oesteht ja schon und geniesst meine grösste Anerkennung. Ausserdem gebe ich auch für die Einheitskampagne. ‘ Nicht wahr, wenn Sie nicht so denken so haben Sie aber doch schon jemand so sprechen gehört? & Was ist die THG? Dies ist der Titel einer Broschüre der Theodor Herzl Gesellschaft, die über die Aufgaoen der Zionistischen Organisation berichten wird Bald werden wir Ihnen diese Schrift zustellen. Bitte, mein Vorschlag ist zunächst der: „Informieren Sie sich und frischen Sie Ihr Gedächtnis auf!“ Zum Schluss möchte ich Ihnen noch sagen, dass dies keine Moralpredigt ist und dass ich "mir gestatten werde auf der THG-Seite in zwei Wochen Sie wieder anzusprechen durch meine ANSPRACHE

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