Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2067 (5.6.1964)
- Date
- 1964-06-05
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/9616703-9614256-9614471--3350-9614472- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
fueïbredon 2190 — 1» Uq- JßxJknuutaDk\jGij&liia r E. 83-2613 Afio XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 5 DE JUNIO DE) 1964 No. 2067 LEVI ESHKOL IN WASHINGTON Tel Aviv. — Vor seiner Ab. reise nach Washington gab Levi Eshkol der Zeitung „Maariw“ ein Interview und erklärte unter anderem: „Es ist lebenswichtig, dass die Vereinigten Staaten Israel auch weiterhin unterstützen, denn nur so kann das Land seine Entwicklung beschleu. nigen und seine Produktion zur Erlangung neuer Märkte erhöhen. Wir müssen unserer Bevölkerung, die in den nächsten zehn Jahren vier Millionen Seelen betragen .wird, Arbeit geben. — Ebenso dringend benötigen wir die Mitwirkung der USA bei der Errichtung eines Atom. Reaktors für die Ableitung des Meerwassers, da der Jordan nur einen kleinen Teil unseres Bedarfs befriedigen kann. Man wird riesige Anlagen zur Entsalzung und De. stillierung des Meerwassers benötigen, und dazu braucht man entsprechende Brennstoffe und Atomkräfte.“ Von einer militärischen Hilfe der USA sagte Eshkol nichts, doch weiss man. dass auch diese Frage während der Konferenzen mit seinen engsten Mitarbeitern besprochen wurde. Einige Beobachter meinen, dass der israelische Premier in seinen Besprechungen mit dem Präsidenten Johnson um gewisse Waffentypen an- -suchen wird, die der Verteidigung dienen und die Aufrechterhaltung des Gleichger wichts der Kräfte zwischen Israel und Aegypten gewähr, leisten sollen, _ ein Ansuchen, das umso mehr gerechtfertigt ist, als ja auch Krutschew den Aegyptern Waffenhilfe zugesichert hat. Eshkol gab keine Kommentare über die Auswirkungen von Krutschews Besuch auf die Sicherheit Israels. Er stellte nur fest, dass das Nachlassen der Spannung zwischen Ost und West im Mittleren Orient bisher nicht zu bemerken sei. LANDUNG IN PHILADELPHIA Philadelphia. — Der israe lische Premierminister Levi Eshkol kam am Montag auf dem internationalen Flug, platz von Philadelphia an, wo er vom Intendenten James Tate und den Mitgliedern der jüdischen Delegation herzlich empfangen wurde. Tate überreichte Frau Eshkol einen Blumenstrauss. Ein Funktionär des State Department, Rafael Sancho-Benet, begrüsste Eshkol im Namen der Regierung. Mehr als 500 Personen hatten sich auf dem Flugplatz eingefunden; sie schwenkten' Spruchbänder mit hebräischen Aufschrif ten und sangen: „Havenu Shalom Aleichem“. Eshkol unterbrach die im Protokoll vorgeschriebene Zeremonie, um die Leute lächelnd zu begriissen -und viele Hände zu drücken. Die Ka. pelle intonierte die „Hatikva“ und die nordamerikanische Hymne. Unter den Anwesenden befanden sich der israelische Botschafter Avraham Har. man, der israelische Botschafter bei den UN, Michael Comay, und Frederick Mann, der Leiter der Handelsabteilung von Philadelphia. (Mann hatte seinerzeit die Fonds für das Auditorium „Mann“ in Tel Aviv zur Verfügung gestellt). Auf dem Weg zum Hotel Straf ford, wo Eshkol und seine Gattin für einen Tag abstiegen, hielt die Wagenkolonne vor dem Monument der Opfer des Nazismus. Am nächsten Morgen waren alle Minister und Mitglieder des diplomatischen Korps an. wesend, um Eshkol zu verabschieden. Auf seiner Reise nach Washington begleiteten ihn Shimon Peres, Vize-Vertendigungsminister Jaim Ya. jil und Jaakov Herzog, der Generaldirektor und der Vizedirektor der Staatskanzlei. Vor seiner Abreise erklärte Eshkol der Presse dass der Zweck seines Besuches darin bestehe, von Angesicnt zu Angesicht dem Präsidenten Johnson den israelischen Standpunkt in Angelegenhei. ten der Aussenpolitik und in wirtschaftlichen Fragen klarzumachen. „Ich begrüsse die Gelegenheit“, sagte Eshkol, „persönlichen Kontakt mit dem Prä. sidenten, den führenden Männern und dem Volk von Nordamerika zu nehmen, — jenem Volk, das stets mit Freundschaft und Sympathie die Gründung und die Entwicklung Israels verfolgte. Ich freue mich auch auf die Erneuerung des Kontaktes mit der grossen jüdischen Gemeinde dieses Landes, de. ren Rolle in der Entwicklung Israels von lebenswichtiger 1 Bedeutung war und ist. und mit der wir so eng verbun- , den sind. Ich hoffe, dass mein Besuch dazu beitragen : wird, die ' Beziehungen zwi : sehen den USA und meinem Land zu festigen.“ BEIM PRESIDENTEN Washington. — Präsident Lyndon Johnson empfing den israelischen Premier Levi Eshkol herzlich. Nachdem er ihn in warm empfundenen und aufrichtigen Worten zu den Errungenschaften Israels beglückwünscht hatte, versicherte er ihn seiner Unterstützung sowohl für die Si. cherheit Israels als auch für die Aufrechterhaltung des Friedens im Mittleren Orient. Er habe Kenntnis von den Problemen, die Israel mit seinen Nachbarn hat. erklärte der Präsident der USA. Und er wisse auch, dass der jüdische Staat nur den Frieden wünscht. Er betonte die | Notwendigkeit der friedli. I chen Lösungen. Nachdem er | den Beitrag Israels zur Eri richtung einer besseren Welt, 1 die Entwicklung und den Fortschritt dieses Landes gewürdigt hatte, erklärte er, dass die Vereinigten Staaten entschlossen seien. Israel auch weiterhin insbesondere beim Bew'ässerungsprojekt zu unterstützen. Abschliessend sagte er: „Es bereitet mir ein besonderes Vergnügen, Ihnen „Shalom“ zu sagen.“ JOHNSON SEHR HERZLICH Dieser Empfang wurde von Personen, die ähnlichen Besuchen ausländischer Würdenträger beim Präsidenten Johnson beigewohnt haben, als einer der wärmsten und herzlichsten gekennzeichnet, die man bisher erlebt habe. Johnson hatte erwähnt, dass die Vorgänger Eshkols die USA nur inoffiziell besucht hatten und dass er sich sehr freue, Eshkol als offiziellen Gast der Vereinigten Staaten begriissen zu können. „Das ist der erste offizielle Besuch eines israelischen Premiers in Nordamerika ' und ich fühle mich sehr i glücklich, ihn liier zu emp- I fangen“, sagte Johnson. „Wir Nordamerikaner bewundern I (Schluss auf Seite 8) WIE ICH ES SEHE' Ein denkwürdiges Datum von JEHUDA GOTTHEIMER Vor 20 Jahren Am 6. Juni 1944 begann eine der grössten militari, sehen Operationen der Geschichte: die Invasion des von den Nazis okkupierten Europa. Damit wurde die Endphase des Zweiten Weltkrieges eingeleitet. Es ging ein Zittern durch die freie Welt, als die Meldung über die ersten Truppenlandungen auf dem europäischen Festland bekannt wurden. Das war also der grosse Tag, auf den alle gewartet hatten, der Tag, an dem die zweite Front eröffnet werden sollte, um den Feind der Menschheit zu zertrümmern. Wie viele junge Leben mussten ausge. löscht werden, um den Weg frei zu legen, der zum Frieden führen sollte. Zwangsläufig drängt sich die Frage auf, ob die Nationen und ihre grossen Staatsleute wirklich alles getan ha. ben, um eine Wiederholung dieses Geschehens unmöglich zu machen. Die Frage aufzuwerfen, bedeutet leider, sie zu verneinen. Wenn man allein überlegt, w;as mit dem Kostenaufwand eines einzigen Invasionstages für gute Werke hätten getan werden können, wird man das Unbe. greifliehe und Widersinnige jedes Krieges erkennen. Unter dem Schutz von 11.000 Flugzeugen wurde eine Flotte von 4.500 Schiffen in Bewegung gesetzt, wobei die kleineren Boote nicht mitga rechnet sind, um die Invasion einzuleiten. 10.000 Tonnen Explosivstoffe prasselten auf die 180 Kilometer lange Front nieder. Vier Wochen nach dem Beginn der Schlacht hatten die Alliierten 590.000 Menschen nach Europa gebracht, 89.828 Fahrzeuge waren eingesetzt wurden und 200.000 to Brennstoff wurden herangeschafft Das sind nur die Materialien der Alliierten. — Die erste Lehre, die härte gezogen werden sollen, ist die, dass man mit dem Teufel niemals paktieren soll. Das aber hatten dieselben Verbündeten getan die nachher mit Leid und Blut, mit Tränen und viel Geld ihre Fehler berichtigen mussten. Erst zu spät begriffen sie, dass die Welt eine einheitliche und geschlossene Welt ist, dass man nicht ungestraft andere preisgeben darf, um sich selbst zu retten. Roosevelts These von den fünf Freiheiten wurde zur Richtschnur einer Politik, die im ersehnten Frieden realisiert werden sollte. Für diese Freiheiten starb die beste Jugend. Als aber die Waffen endlich ruhten, begann derselbe Machtkampf mit anderen Rollen. Die Menschheit wurde nicht von Angst und Elend befreit. Die Gefahren verringerten sich zwar zeitweise, aber heute bedrohen sie wieder eine aufgeschreck te, in ihr eigenes Unglück taumelnde Welt, die zum Untergang bestimmt ist, wenn sie sich nicht im letzten Augenblick besinnt. Den Frieden zu errichten, ist nicht gelungen. Hass, Not NAZIS AM WERK Washington. — In prince Georges, einem Vorort von Washington, richteten einige Vandalen grosse Verwüstungen an der orthodoxen Synagoge an und zertrümmerten elf Fenster. Diese - Synagoge, „Shomrei Emunä“. wurde erst vor kurzem eingeweiht. Dies war die letzte einer Reihe antisemitischer Ausschreitungen, die sich in der jüngsten Ver. gangenheit ereignet haben. (ITA) und Sorgen schweben über den Köpfen der Völker, die nichts sehnsüchtiger erftjhen, als in Ruhe und Ordnung leben zu können So ist denn der zwanzigste Jahrestag der alliierten Invasion zu einer Mahnung zur Umkehr geworden. Die flammende Parole „Nie wieder Krieg“ ist zu einer Phrase herabgesunken, aber hat nichts an Wahrheit und nichts an Notwendigkeit eingebiisst. II. Atome für den Frieden In diesen Tagen verstarb Prof. Leo Szilard. einer der Gelehrten, die den Grundstein zu unserem „Atomzeitalter“ gelegt haben. Szilard musste vor Hitler entfliehen, ging zunächst nach England und dann in die USA, wo er seine Forschungen über die Atome (gemeinsam mit dem italienischen Wissenschaftler Enrico Fermi) mit grossem Erfolg fortgesetzt hat. Es war Szilard. der Einstein bewegte, seinen berühmt gewordenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Roo. sevelt zu richten, in welchem Einstein auf die überragende Bedeutung der neuen Forschungen und Erfindungen für die Verteidigung des Friedens hingewiesen hat. Aehnlich der Einstellung und Haltung Einsteins und ande rer jüdischer Gelehrter, deren Arbeiten bahnbrechend auf dem Gebiet der Atomforschung gewesen sind, wurde Leo Szilard nicht müde, die Menschheit aufzurufen, damit sie die vernichtende Kraft der Atomwaffe erkennt und die Ergebnisse der Atomforschung nur für friedliche Zwecke benutzt. So war es kein Zufall, dass er mit dem Preis „Atome für den Frieden" ausgezeichnet worden ist. Millionen Menschen haben die zerstörende Kraft, der Goldmann über Polen New York. — In einer Pressekonferenz sprach Dr. Nachum Goldmann Uber seinen vor kurzem erfolgten Besuch in Polen, wohin er zur feierlichen Enthüllung des Mahnmals von Treblmka eingeladen worden war Er würdigte mit lobenden Worten die Haltung der polnischen Regierung, die alles tut, um den kleinen jüdischen Gemeinden in Polen das Leben zu erleichtern und die ausserdem auch ‘n fast allen ehemaligen Konzentrationslagern künstlerisch schöne und kostspielige Monumente zum Andenken an die ermordeten Juden errichtet. „Es ist natürlich tragisch, die kleine jüdische Gemeinde von 30.000 Seelen zu sehen, wenn man bedenkt, dass vor der Nazi-Barbarei und dem Zweiten Weltkrieg die jüdische Gemeinde in Polen dreieinhalb Millionen Menschen umfasste. Doch wird man dennoch sehr positiv von der Haltung der Regierung beeindruckt, die alles tut, um diesen wenigen Juden das Leben im Land zu erleichtern. Die Erhaltung der jüdischen Kultur wird weitgehend gefördert. So wird ein jüdisches Theater, jüdische Zeitungen und jüdische Verlagsanstalten von der Regierung finanziert und es gibt auch Schulen mit ausschliesslich jiddischem Unterricht. Diese Politik der polnischen Regierung muss besonders hervorgehoben und gelobt werden, insbesondere, wenn man sie mit derjenigen Russlands vergleicht, wo die kulturellen Bestrebungen der Juden nicht nur nicht gefördert, sondern unterdrückt werden und man ihnen nicht einmal gestattet, aus eigenen Mitteln das jüdische Leben aufrechtzuerhalten.“ ...UND UEBER DEUTSCHLAND „Ich war auch in Deutschland“, setzte Goldmann sei. neu Bericht fort, „wo ich Gelegenheit hatte, mit den höchsten Regierungsstellen über die Schlussgesetzgebung der Wiedergutmachung zu sprechen. Diese bisher noch nicht bestätigten Gesetze, deren langwierige Erledigung berechtigte Skepsis hervorruft, sollten dazu dienen, jenen Opfern des Naziregimes, ,die von der bisherigen Gesetzgebung nicht erfasst wurden, eine Wiedergutmachung zukommen zu lassen und solchen, die es verdienen, eine Erhöhung der Entschädigung zuzubilligeu. Ich hoffe immer noch, dass es gelingen wird, zu einer zufriedenstellenden diesbezüglichen1 Einigung mit der Bun-! desregierung zu kommen. Es wäre sehr traurig, wenn nach | zwölf Jahren und einer Uebereinstimmung. die in der ¡ Mehrzahl der Probleme erreicht werden konnte, gerade in | der letzten Etappe der Wiedergutmachung ernste Meij nungsverschiedenheiten zwischen den jüdischen Organisa- | Uonen und der deutschen Regierung entstehen sollten, : noch dazu in Fiagen, die in finanzieller Hinsicht verhält. j nismässig unbedeutend sind. j Wir müssen hoffen, dass Bundeskanzler Erhard und; seine Regierung erfassen werden, was Dr. Adenauer sich : stets vor Augen hielt.; dass die Entschädigung der Nazicpfer vor allem eine moralische Verpflichtung darstellt, die nicht den nüchternen, fiskalischen Erwägungen unterworfen werden darf.“ Dr. Goldmann hofft, im Verlauf des Monats Juni neuerlich nach Deutschland zu reisen, wo er mit Erhard und anderen Regierungsstellen weiter verhandeln wird. ARABISCHE HETZPROPAGANDA Zu diesem Thema bemerkte Dr. Goldmann, dass dies eine unleugbare Tatsache sei, insbesondere in Chile und in Argentinien. „Die Allianz der Provokateure und Propagandisten der Arabischen Liga mit den einheimischen antisemitischen Gruppen dieser Länder bildet ein sehr ernstes Problem“, stellte Dr. Goldmann fest. „Dennoch besteht im Augenblick keine unmittelbare Gefahr für die Juden in Chile und Argentinien.“ „Bekanntlich leben 500.000 Araber in Argentinien und die Juden lebten mit ihnen bisher stets in grösster Eintracht; sehr viele der in Argentinien ansässigen Araber empfinden die Wühlarbeit der Arabischen Liga als beschämend.“ (ITA) | Kriegswaffen kennen gelernt,! die im Laufe des Zweiten Weltkrieges eingesetzt wor den sind. Die Deutschen waren die ersten, die mit ihren Kampf- und Bcmbenfliegern | wehrlose Städte zertrümmer-! ten, wobei nur an Rotterdam 1 und Coventry erinnert zu! werden braucht. Was später i mit den japanischen Ort. 1 schäften geschah, auf die ■ nur eine einzige Atombombe! fiel, ist bekannt. Dabei muss j man sich vor Augen führen, I dass es sich um die ersten : Waffen dieser Art handelte, i und dass heute manche | Grossmächte über Bomben von vielfacher Zerstörungs-! kraft verfügen.! Zwanzig Jahre nach der; ■ Invasion sind die Folgen des i letzten Krieges noch keineswegs überwunden. Das Bj'd unserer Erde hat sich in einem ungeahnten Umfang geändert. Neue Möglichkeiten, neue Ideen, neue Menschen haben neue Perspektiven er. öffnet. Aber die Gefahr der Zerstörung ist nicht gebannt worden. Die Aufforderungen, die Szilard und andere unermüdlich an die führendem Staatsmä nner gerichtet haben, gewinnen täglich an Be deutung: Atome für den Frieden. III. Voelke-rmord in Afrika Aus Elisabethville im südlichen Kongo, Hauptstadt von Katanga, wird gemeldet, dass die führenden Chefs der (Schluss auf Seite 2) KATHOLIKEN UND JUDEN : Rom. — Wie das offizielle I Organ des Vatikan, „Osser.' I vatore Romano“ mitteilt, : wird für die Erklärung über | die jüdisch-katholischen Be- Ziehungen, die in der 3. Siti zung des Oekumenischen i Konzils oehandelt wird, nicht das neu geschaffene Sekre. ' taviat für Nicht-Katholiken zuständig sein, sondern nach ' wie vor das Sekretariat des Kardinals Bea für ein ,,geein_ | tes Christentum“. Kardinal! Paolo Marolla. Leiter des Se-! kretariats für Nieht.Katholi-! ken, erklärte, dass sein Amt | seine Tätigkeit unabhängig | vom Konzil ausüben werde. | Er dementierte auch die Gerüchte, die von der Einladung nlchtcliristlicher Beobachter zum Konzil wissen wollen. Der Kardinal umriss las Aktionsgebiet des neuen Sekretariats, das dazu bestimmt sei, neue Kontakte zu suchen, die auf Sympathie gegenseitigem Verständnis und vor allem gegenseitiger Aufrichtigkeit basieren. Unwissenheit. Vorurteile und böser Wille hätten zu Verzerrungen der Wahrheit boigetragen und es sei die Pflicht der Rehgion, für eine neue Aera der Eintracht und des Verständnisses zu kämpfen. Das Sekretariat soll vorläufig eine kleine Institution in Hem sein, doch soll sein Einfluss überall ausserhalb Roms fühlbar werden. (ITA) /