Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2064 (15.5.1964)
- Date
- 1964-05-15
- Page
- [Seite 12] (sequence 12)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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_ oaa S3 - t 2 O <*» O w¡ n Im 4> < ü FRANQUEO PAGADO Concesión 908 TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 Año XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 15 DE MAYO DE 1964 No. 2064 EL EJEMPLAR en toda la República PUEYRREDON 2190 19 Uq. T. E. 83 2613 Buenos Aires Rund um den Auschwitz-Prozess Unter den demokratischen i Deutschen, die den Auschwitz-Prozess als moralische Klärung und gerechte Sumie für die Verbrechen der Deutschen ansehen, sowie in den jüdischen Kreisen gab es an dem Tage, als die Angeklag ten im SS-Reiter-Prozess vor dem Braunschweiger Schwurgericht wegen fortgesetzter Beihilfe zum Mord in mindestens 5.000 Fällen nur 4 bis 5 Jahre Zuchthaus und Aber, kennung der bürgerlichen Rechte auf 3 Jahre erhielten, eine verzweifelte Stimmung. Manche sagten, das Braun- Schweiger Schwurgericht i.abe sich als „braunes“ Ger ich; erwiesen, weil es mit dem Strafmass erheblich hinter den Anträgen der Anklage zurückgeblieben war. Die Zuschauer, die an diesem Tag dem Auschwitz-Pro. zess beiwohnten, meinten in den Gesichtern der angeklag. ten Naziverbrecher fröhliche und siegesbewusste Mienen zu sehen. Dieser Eindruck musste sich am nächsten Tage nur noch verstärken, als ei. ner der Verurteilten, der 47. jährige Zech-Nenntwich, der wegen Beihilfe zum Mord 4 Jahre Zuchthaus erhalten hat te. aus dem Gefängnis entfloh, trotzdem er sechs verschiedene, streng gesicherte Türen passieren musste. Generalstaatsanwalt Bauer erklärte bei dem jetzt statt, findenden Euthanasie - Pro. zess im Zusammenhang mit den verschiedenen Morden und Selbstmorden, dass man mit Sicherheit annehmen könne, dass die letzten Vorkommnisse mit der Tätigkeit einer internationalen Nazi. Organisation in Verbindurg stehen. Es habe keinesfalls dieser für die Nazis ermutigenden Geschehnisse und Zwischenfälle bedurft, um die Angeklagten im Auschwitz-Prozess in gute Steil, mung zu versetzen. So waren sie auch in guter Stimmung, als kürzlich in der ers m Reihe acht sowjetische Journalisten als Zuhörer sasssn : und auch als der Präsident der Zionistischen Weltorganisation Dr. Nachum -Gold. I mann der ganzen Vormitj tagsverhandlung beiwohnte. Alle konnten in den Gesichtern der Auschwitz Angeklagten nur Zuversicht und gu. ten Mut lesen. ' von M. KILAI (z. Zt. Berlin) Nachum Goldniann und die Journalisten der UdSSR suchten in den Gesichtern der Nazi-Angeklagten veigebens eine Spur der Reue. Man hat bei der Verhandlung mitunter den Eindruck, als seien nicht die Mörder, sondern die Ermorderen die schuldigen und wenn nicht die Ermordeten, daun die am lieben Gebliebenen, die Zeu. geiiaussageii machen. Die Zeugen werden von einem Nazi Verteidiger, ob es nun Lateinser ist, oder andere, so behandelt, als ob sie irgendwo auf ihre Zeugenaussage präpariert worden wären. Damit soll aber nicht gesagt werden, dass das Gericht nicht bemüht ist, gegen diese Dinge einzuschreiten. Es ereignen sich beim Auschwitz-Prozess Zwischen, fälle, die sonst nicht an deutschen Gerieten üblich sind. Als beispielsweise der Naziverteidiger Laternser in einer ungebührlichen Art dem Landgerichts - Direktor Hofmeyer widerspricht, wird dem Verteidiger das Wort entzogen. Nach einer Pause erscheint das Gericht wieder und verkündet, dass die Entziehung des Wortes an Dr. Laternser zu Recht erfolgt sei. Eine ~ute Assistenz für den Richter Hofmeyer, der bei Hitler Heeresrichter war und nicht Nazi-Sonderrichter, ist der Landgerichtsrat Hümmerich, ein evangelischer CDU- Mann, der dem Staatsanwalt sehr viel Arbeit abnimmt und zielsichere Fragen stellt. Man muss das umsomehr berücksichtigen, als es in Deutschland heute noch Zei. tungen gibt, die vielen Deutschen die sehr leichte und bequeme Ausrede Zuspielen, „es wäre gar nicht so schlimm und sehr vieles übertrieben“. So schreibt die „Deutsche Nationalzeitung und Soldaten, zeitung“ über die „Wahrheit von Auschwitz“ und kommt zu dem Schluss, dass es „reinste Phantasie“ sei, wenn man über Millionen spricht, die in Auschwitz umgekommen seien. Die Zeitung stellt sofort eine Gegenrechnung auf, wie vielt Deutsche in der CSR oder in Polen von den Rus- „Werk - Spionage“ - Prozess Zürich. — Zwei schweizer Bürgern wurde der Prozess gemacht, weil sie angeblich der Firma Motor Turbinen & Pumpen in Zürich geheime technische Pläne gestohlen haben. Die Firma gehört dem Aegypter Hasan Kainil und stellt Ersatzteile von Jagdflugzeugen für das Aufrüstungsprogramm her, an dem die deutschen Wissenschaftler arbeiten. Die beiden Angeklagten, denen vorgeworfen wird, zugunsten der israelischen Militärbehörden gegen Aegypten zu arbeiten, sind Johann Nee ser, der jüdischer Abkunft sein soll und Wilhelm Naef. Der Anwalt Neesers, Dr. Manfred Kuhn, forderte dessen Entlassung aus der Haft, widrigenfalls „man sich gezwungen sähe, Eröffnungen zu machen, die die internationalen Beziehungen der Schweiz weitgehend gefährden könnten". Kuhn erklärte, dass man Neeser im Juli 1963 auf Grund einer anonymen Anzeige verhaftet habe. Im Besitz Neesers befanden sich Geheimdokumente, die er sich von den britischen Eehörden auf dem Flugplatz in Croydon beschafft hatte, anlässlich seiner ersten Reise, die ihn mit einem israelischen Agenten zusammenführen sollte. Im Besitz des Staatsanwalts von Zürich befindet sich auch ein' Dokument mit einer Drohung Kainils, in der er die schweizer Behörden vor jedem Schritt warnt, , der den Kampf des Staates Israel gegen die deutschen Tech, niker in Aegypten unterstützen sollte." (ITA) sen ermordet wurden und w'ie viele Deutsche bei den Bombardierungen durch Eng. länder und Amerikaner ums Leben gekommen sind. Die Zeitung fordert unentwegt Amnestie für die Schuldigen von Auschwitz. Demgegenüber werden die Zeugen von den Naziverteidigern in einer Weise verdächtigt und ausgefragt, dass eine liberale Zeitung sich ver. anlasst sah, zu fragen, warum die Bundesrepublik nichts unternähme, um diese Ueberlebenden von Auschwitz besser zu empfangen. „Die Welt“ (Hamburg) schreibt ,,Die Zeugen, die das mit Ge walt Verdrängte hervorho- ' len; vor einem deutschen; Schwurgericht; Auge in Auge mit den Männern, die sie gequält, geängstigt, gehetzt hatten; einer übermächtig erscheinenden Phalanx von j Verteidigern gegenüber, die das Recht haben und sogar; die Pflicht, die Ueberleben. . den des schlimmsten Vernichtungslagers .auszufragen, , als seien sie suspekt." | Dann wird auf die Tatsa- ' che hingewiesen, dass die | Zeugen amtlich auch nicht ' gut behandelt werden. Sie müssen mit der Bahn fah.; ren, sie bekommen nicht ein. mal eine Flugkarte, sie be- : kommen nur 16 Mark Tage-; geld, und es wird ihnen nicht | einmal die Möglichkeit gebo. j ten, nach den Verhandlungen Gast in Deutschland zu | sein. Die Bundesrepublik, I sagt der Berichterstatter, j tritt für menschliche Kon-! takte zu den Ostblock.Völ- : kern ein. Diese Menschen i aber lässt Frankfurt ohne menschlichen Kontakt in al- . 1er Bitterkeit nach Hause : fahren. Es gibt natürlich viele Deut, sehe, die sich beim Ausch-; witz-Prozesse Gedanken ma- ' chen. Es w'erden Gruppen von ■ reiferer Schuljugend täglich | zum Prozess gebracht. Cha. ■ rakteristisch für die Menta- I lität der Deutschen ist, dass, wenn ein Jugendlicher von einer Zeugenaussage erschüttert ist, (wie es oft auch schon vorkam, dass Frauen j und sogar die Richter Tränen! in den Augen hatten) und . aus Erschütterung oder auch Scham den Kopf in den Hänj den verbirgt, sofort der .Wachtmeister ihm auf die Schulter klopft und ihn an schnauzt: „Sitzen Sie auf-, recht; Sie sind bei Gericht!“ : Dieser blinde Disziplin- und 1 Gehorsamsfimmel der Deutschen ist für viele eine sehr; gute Ausrede und Entschul. j digung, dass sie gehorchen mussten und nicht anders konnten. Sicherlich sind diese Deutschen nicht identisch mit denen, die die Hitlermor- : de beschönigten oder mit- 1 machten. Aber wenn eine , deutsche Zeitung, wie die „Soldatenzeitung“, über den Tod des Vorsitzenden der Jü.; dischen Gemeinde in Belgrad, Dr. Albert Weiss, berichtet und dazu schreibt- „Seine Frau, die angeblich in einem deutschen KZ ver gast wurde“, so besagt dieses „angeblich“, dass wir noch sehr weit davon entfernt sind, annehmen zu dürfen,! dass alle Menschen in Deutschland eine Bestrafung der Mörder wünschen oder ’ j die Judenausrottung bedau. | ern. Für Menschen, die sich bemühen, den Zwiespalt des Deutschen und der deutschen Seele zu studieren, ist ein Buch des Heidelberger Historikers, Fritz Ernst, „Die Deut- ■ sehen und ihre jüngste Ge. schichte“, erschienen im W. i Kohlhammer - Verlag, Stuttgart, sehr aufschlussreich.! Der 59jährige Historiker be-! richtet, dass die Studenten nur höhnisch lachen, w'enn . sie Hitler heute in einer Wo. 1 chenschau sehen. Er sei von . Studenten immer wieder gefragt worden, wieso die ältere Generation auf einen Mann mit solchen Lehren; und übrigens gar nicht nordischem Gesicht hereinfallen konnte. Ernst, der sich selbst zu dieser älteren Generation zählt, obschoner sich 1937 weigerte, der Partei beizutre. ten, meint, dass eine grosse Masse der Deutschen hinter Hitler stand, weil sie den Zu. sammenbruch von 1918 noch nicht überwunden und weil die Weimarer Politik versagt hatte. Die Deutschen hätten 1 nur Hitlers Erfolge gesehen und die Drohungen Hitlers | nicht so gedeutet, dass er ’ Millionen Juden umbringen würde. Ernst sagt, dass seit 1938 jedermann wusste, dass 1 Juden und Linkspolitiker in , unmenschlicher Weise ver- I folgt wurden. Wer das leugnet, lügt> sagt er. | Interessant ist auch eine I Diskussion rund um Dr. Stol. ting II., der im Auschwitzpro-! zess als Verteidiger auftritt.; Stolting ist ein altes Mitglied | der NSDAP noch vor 1933. ■ w'enn er auch behauptet, dass er 1938 aus dem Staatsdienst entfernt wurde; er gibt aber selbst zu, 1940 wieder in den I Staatsdienst und in die I NSDAP eingetreten zu sein. I Es ist aber erwiesen, dass : Dr. Stolting im Landgericht 1 Bromberg am 20. Oktober; 1941 eine Polin für 5 Monte : ins Straflager schickte, weil; sie mit Kriegsgefangenen j Umgang gepflogen hatte und j einem englischen Kriegsge. I fangenen ein achtel Pfund! Bonbons schenkte. Dr. Stol- > ting ist nicht nur Rechtsan- I W'alt, sondern auch Präsident des Deutschen Tierschutz.; bundes. Der Hamburger Tier-! schutzverein, der seit 1841 existiert, ist aus Protest ge- ' gen Dr. Stolting ' aus dem , Tierschutzbund ausgetreten. | ■ Dem Hamburger Beispiel ] folgten auch die Tierfreunde i in Hannover und zwei klei. nere Tierschutzvereine. j i Daraufhin w’urde am 19. ' April in Frankfurt der Tierschutzbund aus ganz Deutschland zu einer Tagung einberufen. Herr Recv i,sanwalt Stolting brauchte sieh nur 20 Minuten zu verteidigen und blieb mit 183 Ja.Stimmen gegen 62 Nein-Stimmen Präsident. Wieweit sogar die Tierfreunde in Deutschland einem früheren Nazi die Treue halten, beweist die Tatsache, dass bei der Internationalen Tierschutztagung Dänen und Holländer die Ver. j gangenheit des Tierfreundes; Stolting, der Massenmörder j verteidigt, zur Sprache brach- | ten, worauf angeblich der! Deutsche Tierschutzbund aus | dem Internationalen Verj band ausgetreten sei. [ Wenn man diese Tatsachen kennt, dann wundert man sich nicht, dass der sowjetische Journalist Pawel Nau. Mahnmal In Trebünka Krakau. — Auf Einladung der polnischen Regierung traf Dr. Nachum Goldmann . dieser Tage in Warschau ein, | Um in seiner Eigenschaft als ■ Präsident des iidischen Welti kongresses und der „Claims Conference“ bei der feierli- ¡ chen Einweihung des Monu-; ments für die achthundert-! tausend in Trebünka ermor-; deten Juden zugegen zu sein. : Er befand sich in Begleitung , von Dr. Moisés Goldman, ' dem Präsidenten der südame. rikanischen Abteilung des Weltkongresses, Dr. Gerhard Riegner, dem Genfer Vertretreter der Organisation und Armand Kaplan, dem Generalsekretär des Weltkongres. ses in Frankreich. Goldmann wurde im Flugi hafen von Jan Pierusinski, I Sekretär des polnischen : Staatskar.zlers und Generalj Sekretär des polnischen Rats | für Denkmalschutz und einer Delegation des jüdischen Sozial- und Kulturverbandes von Polen empfangen. Nachdem er die jüdische Gemeinde von Lodz besucht hatte, : reiste Goldmann mit seinen! Begleitern nach Auschw’itz , weiter, wo er die Todeslager und das Museum von Birkenau besichtigte. Von Auschwitz begab sich die Gruppe nach Krakau, wo sie in der Synagoge einem Gottesdienst j beiwohnte und anschliessend i den alten jüdischen Friedhof I besuchte. DIE EINWEIHUNG Trebünka. — Unter feierlichen Zeremonien und dem Absingen des Kadisch und El Male Rachamin fand in Gegenwart von 15.000 Menschen die Einweihung des Monuments zum Gedenken an die 800.000 in den Gaskammern ermordeten Juden statt. Die Zeremonie dauerte vier Stunden und es sprachen polnische Autoritäten und eine führende Persönlichkeit der polnischen jüdischen Gemeinde ergreifende Worte. Die offiziellen Teilnehmer legten 200 Blumenkränze zu Füssen des Mo numents nieder. Dr. Nachum Goldmann, der seit Ausbruch des zweiten Weltkrieges zum ersten Mal nach Polen kam, um dem Akt beizuwohnen und andere Vertreter jüdischer Organisationen waren sich darüber ei. nig, dass die Fnthüllungszeremonie dieses Monuments die eindrucksvollste war, die das Land seit 1948 — dem Einweihungsjahr des Heldendenkmals des Warschauer Ghettos — gesehen hat. Das Monument, das genau an der Stelle steht, wo die Verbrennungsöfen waren und wo die Asche hunderttausender, ermordeter Juden begraben ist, stellt einen Grabstein dar, auf dem eine grosse Menorah steht. Der Stein ist von vielen, kleineren Steinen umgeben, die Tausende von Grabsteinen symbolisieren, sie tragen die Namen der Städte und Ortschaften eingeprägt, aus denen man die jüdischen Opfer nach Treblinka gebracht hat. Eine Gruppe von elf Steinen repräsentiert elf euro. päische Staaten, aus denen die Nazis die Menschen verschleppten. Man sieht auch Eisenbahnschienen, die direkt zu den Verbrennungsöfen führen. An der Pforte, die zum Monument führt, besagen Inschriften in sechs Sprachen, dass hier 800.000 Juden von den Nazis ermordet wurden. (ITA) BEI DEN JUDEN IN POLEN Warschau. — Die auslän. dischen Vertreter jüdischer Organisationen, die anlässlich der Denkmalsenthüllung von Treblinka offiziell eingeiaden wurden, nahmen an einem Empfang des Vizemini. sters Janusz Vieczorek, dein Präsidenten des Rats für Denkmalschutz, teil. Dr. Nachum Goldmann hielt eine Rede, in der er die wirksame Unterstützung der jüdischen Kulturbestrebungen durch die polnische Remow, der aussenpolitische Kommentator der Moskauer „Frawda“, nach seiner Reise die deutschen Kollegen u. a. gefragt hat: „Wie war es möglich, dass der Staatsmechanismus der Bundesrepublik, wie es in zahlreichen Publikationen hier zugegeben wird, praktisch in der Hand der „Ehemaligen“ ist?“ Eine andere Frage lautete: „Die Zentrale der Landesju. stizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in Ludwigsburg hat bis jetzt 540 Fälle solcher Gewaltverbrechen aufgeklärt. Dennoch haben nur 72 Prozesse stattgefunden. Ist das nicht zu we nig?“ H gierung würdigte. Er gab auch seiner tief empfundenen Befriedigung darüber Ausdruck, dass die Regierung und das polnische Volk das Andenken an die Millionen jüdischer Märtyrer hochhai. ten. „Die Polen und die Juden waren die beiden Völker, die am meisten während des zweiten Weltkrieges zu leiden hatten“, sagte Goldmann. „Es gibt kein stärkeres Band, als das der gemeinsamen Leiden. Es wird uns auch weiterhin gegen Rassenhass, Antisemitismus und Unduldsamkeit verbinden.“ Nach ihm sprachen noch Charles Jordan, europäischer Direktor des Joint, der rumänische Oberrabbiner Moses Rosen und der Präsident der jüdischen Gemeinde von Prag, Frantisek Ehrmann, in gleichem Sinne. Dem Akt wohnten der Vize-Aussenminister Winiewiez, I der Bürgermeister von War- : schau und andere hohe; Staatsbeamte bei.! Anschliessend besuchten Dr. Goldmann und seine Begleiter das ehemalige Warschauer Ghetto und legten zu Füssen des Mahnmals Blu. I nieder. (ITA) Impreso en la Imprenta POLIGLOTA — Rivadavia 831 Registro de la Propiedad Intelectual No. 735 104