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Jüdische Wochenschau · 1964-05-08 · 2063 (8.5.1964) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2063 (8.5.1964)
Date
1964-05-08
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 8 de Mayo de 1964 LA S EMANA ISRAELITA Año XXV. — No.?<K¡3 Ereignisse der Woche — . , S»tinsiwht unserer! len der Arabischen Lisa und I (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) dieses Befreiungswunder, das erstmalig in der Mensch heitsgesehichte gewesen sem dürfte. . Abrahams Monotheismus ist von Mose für immer ge. festigt worden, und unter ihm und seinem Nachfolger Josua erfolgte die sogenannte „Zweite Alija“. Doch das jüdische Volk wich oft vom Wege der Thora ab, und dieser Abfall, Gegenstand der leidenschaftlichen Warnungen und Mahnungen der Pro. pheten, musste zur grossen Katastrophe, der Deportation nach Babylonien, führen. Rückkehr vor 2500 Jahren Der Referent schilderte nun, wie Cyrus, der grosse Perserkönig, im Jahre 539 v. d. g. Z. das chaldäische Reich unterworfen hatte Es gäbe keine Parallele für dieses aussergewöhnliche Ereignis der Rückkehr des Volkes in sein Land. 50.000 waren diesem Rufe gefolgt, dessen Umwandlung in die Tat ein ungeheures Mass an Organisa tion voraussetzte. Im Exil war das Volk frei vom Götzendienst geworden Zwar hatte der liberale König nur den Tempelbau erlaubt, doch, je weiter wir diese Geschehnisse betrachten, desto mehr sind wir von der eigenartigen Nebeneinander Stellung von Vision und Rea - lität beeindruckt. Beim weltumfassenden Anspruch der jüdischen Religion wurde der Tempel zu Jerusalem nicht als einer von vielen angesehen, sondern als „Haus des Gebets für alle Völker“. So wurde diese Rückkehr zum grossen Wendepunkt der jü. dischen Geschichte. Zugleich war dies der Be ginn der Kanonisierung de Bibel, die Epoche, da das Buch Hiob verfasst wurde, und die Zeit der 1. Thora Vorlesung am 1. Tischri, dem Neujahrstage, von der Ne he. mia berichtet. Mit dem Hinweis auf die Kontinuität der | jüdischen Geschichte schloss 'der Redner seinen Vortrag, der die Zuhörer sichtlich beeindruckte. In seinem Schlusswort dankte Rabb. Dr. Rosenberg dem Gast für die Fülle des Wissens, die hier ausgebreitet worden war, und spracn von der Sehnsucht unserer Menschen, zu den Quellen des Judentums zurückkehren zu wollen. Dieser erste Weltbibeltag stelle hierfür den er. sten Schritt dar. Hospital Ezrah \ I Die Vereinigung für das ' Hospital Ezrah, die Asocia | ciön Israelita de Benefieen. j cia y Socorros “EZRAH“, I Hospital Israelita. wie sie mit ' ihrem vollen Namen heisst, I legte einen Reehenschaftsbe-! rieht mit Bilanz vor, der ei I nen Einblick in die umfang und segensreiche Tätigke't des Jüdischen Krankenhau. ses bietet, dessen Aufgaben- und Pflichtenkreis mit der fortschreitenden Verarmung der jüdischen Massen wäcnst Welche Rolle das Jüdische Krankenhaus im jüdischen Leben dieser Stadt oder dieses Landes spielt, kann mu derjenige ermessen, der sicu einmal die Mühe nimmt, ein paar Stunden des Tages in den Vorräumen des Kranken, hauses zu beobachten. Ueber die Bedeutung des Kranken hauses im nichtjüdischen Kreis sei besonders aufmerksam gemacht. Auch Spenderlisten werden neben der Bilanz veröffentlicht, denn dieses Kranken haus wird aus freiwilligen Spenden aufrecht erhalten. Unter den Spendern befinden sich auffallend wenig Mit glieder unseres Sektors, was umso bedauerlicher ist, wen die Hilfe für Alte, Kranke und Bedürftige in den Kreisen des deutschsprechender. Judentums einen besonders hohen Platz eingenommen hat. Leider hat man nicht verstanden, diese Tradition, dieses wahre Erbe des deutschen Judentums, das übet ein Bekenntnis mit Worten hinausgeht, auch hier fort zusetzefi. DAIA beim Presidenten Aus Anlass der judenfeindlichen Kampagne, die von io kalen Nazigruppen und der Arabischen Liga unter anü 2donistiSv.hen und anti.israelischen Schlagworten durchge führt wird, sprach eine Delegation der DAIA unter Führung ihres Präsidenten Dr. Isaac Goldenberg beim Prä. sidenten Illia vor. In seinen Ausführungen wies Dr. Goldenberg daraut hin, dass die gemeinsam* Hetzaktion des Repräsentan Bei Ihren Reisen überall hin IST IHNEN BEHILFLICH BETTY DRESEL COS'JLICH PASAJES V TURISMO SRL Avda. Cordoba 379 32-8461-65 Bitte um vorherige Anmeldung 54.3175 DEINE SPARKASSE DEIN HOBBY STAMPS CENTER 94 Allenby Rd. TEL AVIV P. O B. 4444 JUAN JULIUSBURG MALERARBEITEN 73-II48 BLANCO ENCALADA 1646 ten der Arabischen Liga und! der judenfeindlichen Elemen; te des Landes bedrohliche [ Formen annehme. Er führ, te aus, dass der Zweck aie. ser Aktion darin bestehe, un ter anti-zionistischen und antisemitischen Slogans ein Zerstörungswerk durchzuführen, das vom Ausland aus di rigiert wird und im Lande ei.i gefährliches Klima soziale Unruhen heraufbeschwöreu soll. Die Delegation gab ihre“ Befriedigung über die ver schiedenen offiziellen Mass rahmen und Erklärungen der Sicherheitsbehörden, die für die Aufrechterhaltung der demokratischen Grundsätze einstehen wollen. Ausdruck. Auch das dem Paria ment übersandte Projekt über Reformen der Gesetzes. gebung sei mit Beifall aufgenommen worden. Dr. Illia hörte den Aus führungen Dr. Goldenberg.; aufmerksam zu und sein*» Antwort war kategorisch; die Regierung werde nicht zulas. sen, dass ausländische Eie mente die Harmonie des argentinischen sozialen Lebens stören. Inbezug auf das Gesetzes.Projekt gab er der Hoffnung Ausdruck, dass alle Sektoren des Parlaments es gutheissen würden und dass die neue Gesetzesgebung, einmal in Kraft, für eine strengere Justiz sorger würde. Im Verlauf der Konversa tion erklärte der Staatspräsident, dass wenn auch da* Recht der Versammlungen respektiert wird, man keinerlei Versuch zu Ruhestörun. gen dulden würde. Dr. Moisés Goldman zeigte sich sehr befriedigt über die Ausführungen des Präsidenten und meinte, dass oie öffentliche Meinung der de mokratischen Welt sie begrüssen werde. Während des kordiaien Meiungsaustausches lenkte die Delegation die Aufmerksamkeit des Präsidenten auf die Taktiken, die die Agen ten der Arabischen Liga an wenden, indem sie falsche Gerüchte über das Judentum und den Zionismus verbreiten. Als konkreten Fall fiih - te man die wiederholte Erwähnung eines nicht existie renden Dokumentes des CE- PAL an und wies auf die Ge. fahr einer Gegnerschaft zweier Sprachgemeinden hin. Dr. Illia erklärte, dass eine Regierung, der er vorstete, niemals zulassen würde, dass zwei traditionel] befreundete Sprachgemeinden, wie die jüdische und arabische, *‘i Feinden würden nur weil daran interessierte, dem Staat fremde Elemente pro. vozierten. Im Verlauf der Audijnz die mehr als dreissig Minuten dauerte, zeigte der Prä sident der Nation eine umfassende Kenntnis aller in Frage stehenden Probleme. Er gab seinem Bedauern Ausdruck, dass solche Pro me me überhaupt bestehen, und erklärte, fest entschlossen zu sein, den aus dem - Ausland dirigierten Kampagnen, die nur zu Störungen des Frie dens im Lande führen, ein Ende zu setzen. : . Die im Hintergrund sichtbare Luftstaffel, mit der die Parade des diesjährigen JOM HAAZMAUTH eingeleitet wurde, formiert das Wort Z(a)h(a)l, Abkürzung für Zawah Haganah Lejisrael, in hebräischen Buchstaben, das Verteidigungsarmee bedeutet. Aufnahme; Judith Swarsensky (Jerusalem) General Dori in Argentinien Der Leiter des Technikums in Haifa, General Jacob Dori, der einer der Hauptkom. i mandanten der Hagana ge-1 wesen ist, befindet sich zur; Zeit in Buen Aires, wo er im Ha^se der israelischen Botschaft eine Konferenz für die jüdische Presse gegeben hat. Das Technion in Haifa, das vor 60 Jahren von deutscher Juden erbaut wurde, ist die einzige technische Hochschule in Israel zur Ausbildung von Ingenieuren. Israel benötigt, wie General Dori aus. führte, eine auf hohem Niveau stehende Technik, um i das kleine Land zu entwik- ' kein, de-. Lebensniveau zu er- . höhen und eine relativ gro.! sse Bevölkerung ernähren zu können. Man ist sich darüber im klaren, dass Israels Bevölke- : rung in den nächsten Jahren auf etwa fünf Millionen er-; höht werden muss. Ausserj dem besteht die Notwendig, keit, tausende Familien, die I nach Israel auswandern wol- 1 len oder müssen, dort aufzu- 1 nehmen. Deswegen muss jede! Möglichkeit der Entwicklung des kleinen und an Naturschätzen nicht reichen Ter. ritoriums durch die Technik ausgenutzt werden. Hochqualifizierte Menschen sind erforderlich, um die Wirtschaft und die Verteidigung zu stär- . ken. | Heute besuchen etwa 3.000 Studenten das Technikum, | darunter 40 Argentinier und 60 Afrikaner. Das Techni. I kum, das rieh nur zu einem! Teil aus eigenen Mitteln er-; halten kann, wird von der! israelischen Industrie und : von den Freundesvereinigungen der ganzen Weit gefördert. Vom Misrachi Der Generalsekretär des is. raelischen Misrachi und Hapoel Hamisrachi, Herr Mosche Krone, ist im Auftrag des Merkas Haolami des Misrachi nach Lateinamerika gekommen, um hier das reli. giöse Leben der jüdischen Gemeinschaft zu studieren und zur intensiveren Mitarbeit am Aufbau eines religiösen Lebens in Israel aufzurufen. Herr Krone berichte, te in einer Pressekonferenz über das rege Interesse, das man in Israel am argentinischen Jischuw nimmt. Er gab der Hoffnung auf eine verstärkte Alija aus Lateinamerika Ausdruck. Herr Mosche Krone statte, te der Redaktion der „Jüdischen Wochenschau“ einen Besuch ab und erläuterte im einzelnen die ihm bei dieser Reise gestellten Aufgaben. Er ist in Argentinien mit allen dem Misrachi nahestehenden Kreisen in Verbindung getreten, um auch die notwendigen Vorbereitungen für die Wahlen zum nächsten Zioni. stischen Kongress zu treffen, soweit dies diese Kreise betrifft. Zu seinem besonderen Auftrag gehören vor allem die i Fragen der Erziehung, denen ■ er sich durch Vorträge und | zahlreiche Besprechungen l widmet. TM New York. — Argentinische Deputierte, die vom State department eingeladen, die Ver ] einigten Staaten besuchten, beschuldigten die Araber in i Argentinien der antisemitischen Hetzpropaganda. Die Beschuldigung brachte der Deputierte Oscar Rial vor, der im Namen von acht j argentinischen Gesetzgebern auf einem Empfang des Ame : rican Jewish Committee sprach. , Rial erklärte, dass die ar. gentinische Regierung keinerlei judenfeindliche Kund-; CGT und Araber In einem Presse-Commu. nique erklärte das CGT-Sekretariat, dass es sich ge. zwungen sehe, die Berichte einiger Zeitungen richtig/.u. stellen, wonach im Rahmen einer Veranstaltung der Jugendgruppe eine Adhesion der CGT an die arabischen Staaten stattg«. funden habe. Die Sympathie-Kundgebung der CGT habe lediglich den arabischen Ländern gegolten, n.cht aber den politischen Konzepten, die die Redner der in Frage stehenden Veranstaltung vertraten. Auch bestehe keinerlei Verbindung zwischen der CGT und ge. wissen Vereinigungen und Gruppen, die an dem Fest, akt teilnahmen. (ITA) gelungen dulden würde. Sie habe erst kürzlich zwei antL sémitische Gruppen, Tacuara und Guardia Restauradora Racionalista, aufgelöst. Der Deputierte versicherte, dass der Antisemitismus dem ar gentinischen Volk fremd sei und dass 99 Prozent des argentinischen Volkes Gegner des Antisemitismus seien Er gab seinem Bedauern über die kürzlich in Argentinien stattgefundenen, an tisen» ¡tischen Ausschreitungen Ausdruck, doch setzte er hinzu, dass die Berichte, die darüber ins Ausland drangen, über, trieben waren. Freundschaft mit Uruguay Montevideo. — us Anlass des 139. Gedenktages der Ein. schiifuug der 33 Pioniere und des Jom Haazmaut fand im überfüllten Solis-Theater ein Freundschaftsakt der beiden Din der statt, an dem der israelische- Gesandte, prominente Vertreter der jüdi. sehen Vereine, sowie Politiker und namhafte Wissenschaftler Uruguays teilnahmen. (ITA) Taxis Tel Aviv. — Zur Zeit sind 2.500 Taxiß in Israel in Be. trieb. Die BAR MIZWA unseres Sohnes DAVID JORGE findet s.G.w. am 16. Mai um 9 Uhr in der Synag ge Chaim Weizmann, Arcos 2319, statt. BERNÄRDO HOLLÄNDER und Frau RUTH. geb. TEGER — Ich gratuliere auch auf diesem Wege meiner lieben Oma, Frau STISJA TEGER-ROSENBERG (früher Berlin) allerherzlichst zu ihrem 86. GEBURTSTAGE am 15. Mai. Ihr Enkel DAVID JORGE HOLLÄNDER Neuer Riesenkran Haifa. — Ein Riesenkran im Gewichte von 260 to, der zum Bau von Hochhäusern bestimmt ißt. traf aus Frank, reich im Lande ein. ALFREDO STERN MALERARBEITEN ALLER ART Departamentos — Büros — Haeuser — Fabriken Unverbindliche Kostenvoranschläge für jede Arbeit T.E. 76-7281 y 76-9088 Virrey del Pino 2639 D E P O S I T O : V. de la Plaza 1779"

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