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Jüdische Wochenschau · 1964-04-24 · 2061 (24.4.1964) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2061 (24.4.1964)
Date
1964-04-24
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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JÜDISCHE UlOüflSCWUl PUEYRREDON 2190 — 1’ tea. ABo XXV. JkJ&njanaJsAjGielUa BUENOS AIRES. VIERNES 24 DE ABRIL DE 1964 1 E. 0 3 2 6 1 3 No. 2161 Ein freundliches Telegramm Zum israelischen Nationalfeiertag sandte Bundespräsident D1'- Lübke dem Präsidenten des Staates Israel, Zalman Shazar, das folgende Glückwunsch-Telegramm, wie die deutsche Presseagentur mitgeteilt hat: „Mit allen Deutschen hoffe ich, dass der Frieden auch im kommenden Jahr ihrem Land erhalten bleiben möge. Ich verbinde da. mit meine beeten Wünsche für eine glückliche und ge sicherte Zukunft Ihren Volkes.“ Soweit die Pressemeldung. — ...... Es ist durchaus üblich, dann aus Anlass eines Unabhängigkeitstages derartige Telegramme geschickt werden. Es ist viellei-ht auch erfreulich, dass sich die Haltung des deutschen Volkes, wie sie aus diesem Telegramm mitgeteilt wird, eine grundlegende Wandlung erfahren hat, sodußs der Präsident der Bundesrepublik dem Präsidenten Israels dieses Telegramm senden konnte, während zur gleichen Zeit im Auschwitz- Prozess über die deutsche Vergangenheits-Schande zu Gericht gesessen wird. Unter den vielen Widersprüchlichkeiten unserer Zeit ist dies eine mehr. Damit dürfte aber dier,e . Angelegenheit noch nicht abj geschlossen sein, weil auch! zwischen der Bundesrepuj blik und Israel (sowie dem ■ jüdischen Volk) noch man- | che Rechnung offen steht. Das hat alles mit dem freundlichen Telegramm Lübkes nichts zu tun. Denn ein solches Kabel entspricht letztlich nur der interstaatlichen Courtoisie. Dem Jour, nalisten wie dem Politiker dagegen ist es erlaubt, der artige Freundschaftsbezeugungen zum Anlass oder Ausgangspunkt weiterer Betrachtungen zu machen. Dr. Lübke wünscht ,,mit allen Deutschen, dass der Frieden auch im kommenden Jahr ihrem Land erhalten bleiben möge“, ein frommer, beacntens werter Wunsch des Präsidenten der Bundesrepublik, die mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen möge, mit diesem Frieden Israels in Verbindung stehen könnte. Si cherlieh erinnert sich der Bundespräsident daran, dass im Israel benachbarten Kairo und Umgebung eine stattliche Reihe bedeutender und erfahrener deutscher Atom-Experten am Werke sind, die im Dienst des rachedürstenden Nasser stehen. Israel hat auf diese Deutschen, die im Geiste noch immer mit Hitler, Goebbels, Himmler und allen anderen Nazis mitmar schieren, wiederholt aufmerksam gemacht. Seit langer Zeit ist über diese Fx-age in der breitesten Oeffentlichkeit debattiert worden. Zunächst machten die deutschen Politiker in Bonn den Einwand, es fehle an einer gesetzlichen Grundlage, um diese Deutschen zurnckzurufen. Der Altkanzler Adenauer selbst bemühte sich zu solcher Ei’klärung. Spä. ter hiess es schon deutlicher, man habe keine Möglichkeit, solche Gesetze zu schaffen. Die Folge ist, dass deutsche Staatsbürger mit deutschen oder ägyptischen Pässen einen Vernichtungs. krieg gegen Israel vorbereiten helfen. Dieser Grundtatbestand ist heute nicht mehr bestritten! Dies stellt keinen Hinderuogsgrund für den Präsi. von B. B. SAMUEL denten aller Deutschen dar, j sicherlich mit herzlicher j Ehrlichkeit den Frieden für I Israel herbeizuwünschen, j Aber es müsste doch bei die- | ser Sachlage auch einen Weg geben, etwas dafür zu tun, um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, soweit er von der Bundesrepublik abhängt. Und hier könnte sehr viel — und nicht nur etwas und nicht nur mit Worten — geschehen. Während sie — wie wir nochmals untei’streichen — in Regierungskreisen ehr lieh den Frieden wünschen, bleiben die gleichen Kreise tatenlos, obwohl deutsche Bürger an der Vernichtungspolitik Nassers teilnehmen. Diene Herrschaften Tn Kairo können sich ebenso wenig wie die Regierung in Bonn darauf berufen, von den wirklichen Absichten Nassers nichts gewusst zu haben. Nasser hat doch schon das Datum angegeben, wann ungefähr er be. reit zu sein hofft, um „Israel von der Landkarte zu löschen“. Sollte man wirklich in der Politik soweit gehen können, offiziell einem Lande den Frieden zu wünschen, aber tatenlos zuzusehen, wenn von den eigenen Landideuten am Untergang desselben Landes gearbeitet wird? Es mag Menschen geben, die hierin Politik, Diplomatie oder allgemeine Höflichkeit erblicken, für mich ist das Zynismus. Auch in manchen anderen Punkten könnte die Bundesrepublik zur Festigung der politischen und wirtschaftlichen Position Israels beitra gen, wobei durchaus nicht an finanzielle Hilfe gedacht zu werden braucht. Die Aufnahme Israels in die EWG (Europäische WirtschaPsgemeinschaft), deren Präsident übrigens auch ein Deutscher ist. hängt auch j erheblich vom deutschen; Votum ab. | Die Kontrolle der Bundesrepublik den arabischen lässt manches zu wünschen! übrig. Dabei sollten doch' die Deutschen für diese Dinj ge nach ihrer eigenen Ver.> in der j studierenj Studenten“ gangenheit „allergisch“ sein und alles zu vermeiden trachten, was an diese düsteren Vorgänge erinnert.— Ein besonderes Kapitel stellen auch die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Israel dar, oder besser ge. sagt, die Debatte über d.e Aufnahme solcher Verbindungen. Ohne Zweifel war e»s die Bundeerepublik, die ursprünglich solche Beziehungen wünschte, weil sie sich damit schneller hätte rehabilitieren können. Es wäre eine im wesentlichen moralische Rehabilitierung gewesen, die allmählich durch das Wirtschaftswunder ersetzt wurde. Jedenfalls brauchen die Deutschen jetzt nicht mehr unbedingt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel, die heute ”on manchen Kreisen Israels gewünscht werden. An diese Auseinandersetzungen und Kontroversen, die unsichtbar ausgetragen werden, erinnerten — wenigstens den Schreiber dieser Zeilen —, die gut gemeinten Wünsche Bonns für Inrael am Tage der 16. Unabhängigkeit. WIE ICH ES SEHE Kalter Krieg hoert auf von JEHUDA GOTTHEIMER Entspannungen Daes sieh Moskau und Wa. shington in den letzten Monaten näher gekommen sind, kann nicht bestritten werden. Ob dieß bereits das Ende des Kalten Krieges bedeutet, der dieser Nachkriegszeit seinen grässlichen Stempel aufgedrückt hat, muse noch dahingestellt bleiben. Poütische Entwicklungen von solcher Tragweite vollziehen sich nicht plötzlich und nicht inner, halb wenige* Monate, trotz des Uebertempos unserer Zeit. Der Tod Kennedys hat keine Unterbrechung dießer Tendenzen gebracht. Es ist der nordamerikanißchen Diplomatie gelungen, die Kontinuität der int-ei'nationalen Beziehungen und angebahnten Entwicklungen zu wall ren, was bei der Schwierigkeit der Lage als ein beachtenswerter Erfolg angesehen werden muse. Auch wenn es nicht unerhebliche Aeusserung des Papstes Rom. — Papst Paul VI. erklärte, dass der Text über die in ter .religiösen Beziehungen, der auch den Entwurf über die Juden enthält, vom Oekumenischen Konzil in der nächsten Sitzung bestätigt werden könnte. Kardinal Augustin Bea, Leiter des Sekretariats zur Förderung eines Vereinigten Christentums, betonte, dass lediglich Zeitmangel der Grund dafür war, dass das Konzil bisher die Behandlung der Fragen über katholisch-jüdische Beziehungen und Religiorßfi'eiheit aufgeschoben hat. (ITA) Unterschiede in Haltung, Auffassung und Politik zwischen dem ermordeten Kennedy und Johnson geben sollte, haben eich diese Nuancen bisher nicht weiter t --merkbar gemacht. Hierdurch haben die Nordamerikaner zweifellos den Prestigevei-lust, den eie durch die unglaubliche Mordtat erhalten hatten, ein wenig Wieder ausglei'chen können. Der kalte Krieg ist heute sinnlos geworden, jedenfalls noch sinnloesr, als er früher gewesen ist. Man hat sich daran gewöhnt, den Begriff der friedlichen Koexistenz zu gebrauchen, obwohl er von dem russischen Ministerpräsidenten und Parteichef Krutschew stammt. Zu den Bemühungen, manche schwebenden Streitfragen durch politische Fühlungnahme einer Kläi-ung oder sogar einer Lösung näherzubringen, hat Krutschew selbßt durch eine grössere Flexibilität erheblich beigetragen. Amerikaner und Rustsen sind bereiter als früher, sich über gewisse Fragen zu verständigen. Der französische Pr. sident, Charles de Gaulle, hat sich die neue Konstellation zunutze gemacht; er wollte offensichtlich bei seinen Be. stx-ebungen. eigene politische Wege zu schreiten, die ihn von den Amerikanern unabhängiger machen, keine Zeit und Gelegenheit verlieren. Deswegen hat er die allgemeine Entspannung zum Anlas-s genommen, mit der kommunistischen Regierung in Peking in diplomatische Beziehungen zu treten. Dieser Schritt war sowohl gegen die nordamerikanißchen wie die russischen Interessen gerichtet. Jedenfalls musete dieser Eindruck entstehen. Denn die Nordame rikaner wollen die Rot-Chinesen nicht anerkennen, und die Russen standen mit ih. nen am Rande des Abbruche diplomatischer Beziehungen. De Gaulle trat als Retter auf und erhöhte durch diesen kühnen Schritt sein und seines Landes Ansehen ei’heblich. Sicherlich mit einigem Erstaunen etell. ten alle Mächte fest, dass das Wagnis de Gaulles gelungen war, keine Konsequenzen mit eich brachte, durch welche der Weltfrieden belastet werden könnte,! und die These der Möglich- | keit einer friedlichen Koexil stenz bestätigte. — j Unter diesem Aspekt war 1 die französische Initiative | ein Erfolg Krutßchewß, dem! auch die Roten Chinesen , Recht geben mussten: in- ' dem man in Peking einen I Pakt mit Frankreich schloss, j wurde incidentei zugegeben, | dase es einen Weg des Frie-; dens und der Verständigung I mit der westlichen, söge. | nannten .kapitalistischen’ | Welt gäbe. Daß aber hatten j gerade die Chinesen gegenüber Moskau bestritten. Pe- , king hatte kategorisch erj kläi't: Nur dui'ch einen Krieg i kann die Entscheidung zwi. j sehen der kapitalistischen | und kommunistischen Welt j herbeigeführt werden. De j Gaulles Husarenritt nach \ China hatte die ehinesi sehen Ideologen sozusagen entwaffnet . Die Roten Chinesen hoffen, endlich in die UN aufgenommen zu werden. Frankreichs Stimme diirf te hierbei ausschlaggebend werden; denn es gibt viele Ex-Kolonialländer, die sich weitgehend nach den französißchen Auffasßungen richten. Schliesslich wird man kaum noch länger dem Volk von 700 Millionen Chinesen den Weg in die United Nations versperren können, wo eie genau so nur eine Stimme haben wei’den wie die kleir.ßten Länder und Stadtstaaten. Inzwischen kamen auch aus Moskau wieder ver. söhnlichere Töne für Peking, genau drei Tage nach Noch keine Verbesserungen Dr. W.: — Die hier zur Darstellung gelangenden, mitunter komplizierten Fragen der Wiedergutmachung, Entschädigung und RUckerßtattung sowie verwandter Ansprüche auf dem Gebiet deß Lastenausgleichß sind nicht nur für diejenigen von Bedeutung, die etwas zu fordern haben sondern in gleicher Weise auch wesentlich für alle, die an der Wiederherßtellung des von den Nazis geschändeten Rechtes ein echteß Interesse haben. Bei verschiedenen Gelgenheiten wurde besonders darauf hinge wiener, dass sich auch auf dem Gebiet der Ueberwindung der Vergangenheit und der Wiedergutmachung vieles Grüne nützliches geändert hat. Dass sehr viele Juden durch diese Gesetze und die erhaltenen Gelder ihre v,'i,tß',haftliche Position ändern und verbessern konnten, manche sogar wieder ein neues Leben zu beginnen imstande waren, wird nicht bestritten und ist bekannt. Mehr aber als die Juden haben die Deutschen die Wiedergutmachung gebraucht, um ihre politische und wirt. ßchaftliche Rehabilitierung durchzusetzen. Aber die Deutschei; haben diese Wiedergutmachung nicht allein dringender benötigt ais die Juden, sie haben hierdurch auch ein V;elfuches erreicht: hier liegt ein wesentliches Hilfnmittel zur Wiedererstarkung der Bundesrepublik. Da die Bundesrepublik heute nicht mehr darauf angewiesen ißt, von Seiten deß jüdischen Volkes eine Hilfs- Stellung zu erhalten, wirkt sich diese politische Konstellation immer deutlicher und fühlbarer auf die Wieder- , gutmachung aus. Jetzt enst tritt mit voller Stärke der j schwere Irrtum klar zutage, dass mit Einverständnis der; Juden diejenigen zu Richtern über das nazistische Un- I recht gemacht wurden, die selbst direkt oder durch an- I dere die Verbrechen begangen oder an diesen Untaten; durch Untätigkeit oder Schweigen mitgewirkt hatten, i Dasselbe Volk, um einmal eine weitgehendei’e Formulierung zu gebrauchen, die den einzelnen Bürger entlaßtet, | dac die Verbi’echen beging, sitzt über die Wiedergutma- | chung dieser Schäden in den Entschädigungsämtern, Tri. | bunakn und sonstigen Hilfsorganen zu Gericht, | Auf allen Gebieten wirkt sich heute die veränderte Si; tuatien aus. Die Arbeit der En'ßchädigungsämter ist un- | befi-iedigend, die höchstricnteriiche Rechtsprechung findet;;ran er weitere Einwände, um die Forderungen zu be- I grenzen, die durch das Gesetz gegeben woi'den ßind, die! Arben, der Auslandsßtellen wie der Konsulate und der! von diesen eingesetzten ,,Vertrauensärzte“ — das Ver. trauen der Betroffenen allerdings besitzen ßie nicht —, k nn nur noch als eine Verhöhnung der Opfer der Naziverfolgungen angesehen werden, wobei es gewius löbliche Ausr hmen gibt. Wie lange wird diecer Zustand noct^ anhaiten? Es ist durchaus damit zu rechnen, dtßs unerfreulich. Reaktionen ein treten. Ii diesem Zusammenhang ist die unerhörte Behandlung der Schlußsgesetze zu erwähnen —. die bereits längst nätter erscheinen sollen, die aber noch immer mit ständig einengenden Vorßchlägen auf ihren Erlass harren. Man sollte wieder einmal den politischen Anpskt dieses Problemkreises aufwerfen und fragen, wie lange die Juden noch warten und diesen Zrßtänden ruhig Zusehen werden. Der deutßche Einwand finanziell schwer zu tragender Belastungen ist eine Vortäuschung unrichtiger Tatsachen, im übrigen aber kein Grund, um ausgerechnet den Verpflichtungen — und zwar nicht den moral'ßchen, sondern i-echtlichen Verpflichtungen gegenüber den Juden nicht zu entsprechen. Oder sind die nazistischen Einflüsse so ßtark geworden, dass aus diesen Gründen kein Fortschritt und kein Abschluss auf diesem Gebiet erwartet werden darf? — einem heftigen Angriff, der zum endgültigen Bruch hätte führen können. Auch das liegt im Zeichen einer allgemeinen Entspannung. Wenn man auch nie wißßen kann, wie lange diese günstige Entwicklung anhält, wird doch der Beweis damit erbracht, dass selbst in die eer unheimlich differenzierten Welt ein Krieg vermeidbar eein kann. — II. Die Pilgerfahrt Politiker und Journalisten, die hohe Geistlichkeit und Historiker debattieren noch immer und schreiben unentwegt über die Pilgerfahrt des Papstes Paul VI. inß Heilige Land. Ohne Zweifel dürfte auch diese Begeben heit eines der grossen Ereignisße gewesen sein, die zu ei'leben unserer Generation vergönnt war. Man darf dabei ruhig davon außge. hen, dass die Rückwirkun gen dießer päpstlichen Reise, der ersten, die jemals ein Papst inß Heilige Land unternommen hat, im Augenblick noch nicht vollkommen überblickt werden können. Bei aller berechtigten, gesunden und sicherlich auch begründeten Skepsis der Juden ist doch in Israel bemerkbar, dasß der Papst dort war. Man sprich noch nach Monaten hiervon, an verschiedenen Stellen blieben Spuren zurück, es gibt Andenken an diesen Besuch in den mannigfachsten Formen und im Hause des Staatspräsidenten stehen ie grosuen Kandelaber, die der Papst dem Präsidenten Sha. zar überi-eichte. Obwohl der Papßt und die Kirche immer wieder den rein religiösen Charakter der Reise unterstreichen und jeden politischen Aßpekt geleugnet h< tten, wird niemand ernstlich daran zwei fein können, dass die politi sehen Rückwirkungen wahr scheinlich tiefer gehende als die religiösen gewesei sind. Der Wert der politi sehen Demonßtration de: Papstes ist ßicherlich durcl seine Erklärung des apoli tischen Charakter,-, seine: Reiße gesunken. Aber dü Pilgerfahrt hat doch eine: bewiesen: die Möglichkei der friedlichen Koexistenz des „harmonischen Neben einanderß“ der grossei Weltreligionen aller Men ßchen und ihrer Staats ver bände. Der Papst, der als erste! wieder einen grossen Ein fluse auf das international« Geuchehen nehmen konnte Johannes XXIII., hatte be reits im Oktober 1962 au die gemeinsamen Ursprtin ge der monotheistischen Re ligionen hingewießen un« durch die Zusamm nberu fung de« Oekumenischei (Schluss auf Seite 2) Israel gedachte seiner Helden Jerusalem. — Im Gedenken an die Gefallenen der israelißchen Kriege ertönten im ganzen Lan de die Sirenen, und alle Flaggen w’aren auf Halbmast gehißst. Der Trau, ertag begann mit Gebeten in den Synagogen. Die Vergnügungslokale waren geschlossen. Auf allen Friedhöfen wurden beßondere religiöse Zere rnonien veranstaltet und in den Schulen fanden Feiern und Aufmärsche statt. Nach Beendigung des Trauertages begannen sofoi-t die Festlich, keiten für den Jom Haazmaut. (ITA) \ I

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