Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2058 (3.4.1964)
- Date
- 1964-04-03
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDOIM 2130 — 1? izo- £cu Jfemcut&JshjcubWtG, T E. 83-2613 Año XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 3 OE ABRIL DE 1964 No. 2058 Anklagen verstummen nicht paris — j 1 das offizielle Sprachrohr der französischen Kommun.stischen Partei, übte zum er. sten Mal Kritik an der Sowjetunion und griff in einem Leitartikel in scharfen Worten die in Kiew erfolgte Her. ausgabe des Pamphlets ..Judentum ohne Schminke'' an, das in allen Ländern des Westens als Muster für eine antisemitische Schmäh, schrift verurteilt wurde. Die Zeitung druckte den Leitartikel ab, der in dem jiddischen Blatt „Naie Presse“ des jüdisch-kommunistischen Flügels der Partei veröffentlicht worden war. und in dem ein formelles Eingreifen der sowjetischen Behörden gegen diese Publikation der ukrainischen Akademie der Wissenschaften gefordert wurde. ITALIENISCHE * " KOMMUNISTEN Rom. — Die KommunLti. sche Partei Italiens folgte dem Beispiel ihrer Parteigenossen in Frankreich und Nordamerika und wandte sich gegen die Broschüre ,.Judentum ohne Schminke“. Der Leita.akler der Zeitung „Paese Sera“ schreibt, es gebe keine Entschuldigung. die ,,die klassischen antisemitischen Karikaturen in diesem Buch, die an die Zeiten des wütenden Ein Echo aus Moskau London. — Zum eitäten Mal seit dem Beginn der Protss'e, die in den westlichen Ländern gegen die Herausgabe de,s Pamphlets „Judentum ohne Schminke“ laut wurden, hat die offizielle sowjetische Nachrichten-Agentur „Tass“ diese Broschüre scharf kritisiert, wie aus Moskau gemeldet wurde. Besonders sind die in diesem Buch erschienenen Karikaturen streng verurteilt worden. Eine derselben zeigt Ben Gurion, wie er aus den Zehn Geboten das Wort „nicht ausradiert, so dass es „du sollst töten, lügen, stehlen ‘ heisst. In einer anderen Karikatur sieht man Ben Gurion der gerade seine Unterschrift unter einen Vertrag’ mit einem SS.Offizier zur Lieferung von Kriegsmaterial an Deutschland setzen will, als er von der Hand eines Ueberlebenden aus Auschwitz zurückgehalten wird. Die Verurteilung des Pamphlets durch „Tass“ erschien in dem Nachrichtenblatt dieser Agentur in englischer Sprache für Abonnenten im Ausland und wur de von der Zeitung „Daryanska Kultura“ publiziert. Dieser Kommentar rügt das Buch, weil er es eihen Angriff auf die jüdische Religion mit „Kritiken am Leben im Staat Israel“ verbindet, der, wie betont wird, „demokratische und fortschrittliche Institutionen und Arbeiter besitzt, welche die friedliche Koexistenz. die demokratische Freiheit unterstützen und den Kolonialismus und Imperialismus ablehnen“. Wie inzwischen verlautete, soll das Pamphlet in aller Eile aus den moskauer Buchhandlungen entfernt worden sein. Antisemiten Julius Streicher aus der Naziära erinnern, rechtfertigen könne.“ Die Regierung der Sowjetunion wird ersucht, die Vorhände nen Exemplare der Broschüre „einzusammeln“, die schliesßlich und endlich nur dazu geeignet sei, der antisowjetischen Propaganda zu dienen, da die sowjetischen Gesetze den Antisemitismus als ungesetzlich erklären. In der gleichen Ausgabe der italienischen Zeitung erscheint ein Bericht ihres WIE ICH ES SEHE Die menschliche Würde moskauer Korrespondenten, der darauf hinweist, daiss die in der Stadt hergestellten Mazzot nicht ausreichen, um die Bedürfnisse der Juden von Moskau zu befriedigen. Der Korrespondent bemerkt, die „bürokratischen Einschränkungen“ in dieser Frage hätten nur erreicht, die sowjetischen Behauptungen, dass in Russland Religionsfreiheit herrsche, Lügen zu strafen. MASSNAHMEN GEFORDERT Pariß. — Die Angriffe gegen die Sowjetunion wegen der Veröffentlichung der Broschüre „Judentum ohne Schminke“ haben noch nie dagewesene Ausmasse angenommen. Das in jiddischer Sprache erscheinende kommunistische Blatt „Naie Presse“ lehnte den Abdruck einer Antwort auf den Protest ab, die der Redaktion von der offiziellen sowjetischen Agentur „Novosti“ zugesandt wurde. Die „Naie Preriäe“ publizierte nur kurze Auszüge aus der offiziellen sowjetischen Entgegnung,, in der es heisst, die Autoren des Pamphlets hätten von den Rechten Gebrauch gemacht, die die sowjetische Verfassung denen gewährt, die antireligiöse Propaganda treiben, ebenso wie die gleiche Verfassung auch die Rechte der Gläubigen schütze. Allerdings gibt ANTISEMITISMUS UHCHR1STLICH Borton — Eine Mahnung an alle Christen, „das geizige jüdische Eibe in uns nicht zu vergessen und in jedem Augenblick dessen eingedenk zu sein, dass wir, ebenso wie die Juden, Söhne Abrahams, Isaaks und Jakobs i;nd“, wurde von Kardinal Richard Cushing in seiner Botschaft zum Osterfest ausgesprochen. „Wir müissen uns vor Augen halten, dass Christus als Jude geboren wurde, und dass Maria und Josef Juden wa’-en“, führte der Kardinal in seiner Predigt aus. „Christus war ein frommer Jude. Er ging in die Synagoge. Seine Jünger waren Juden. Er folgte den Weisungen der Schriften, die den Juden ebenso wie uniä heilig sind. Die Lehre, die Christus verkündigte, wurde ihm im Tempel en'üllt. Das Vateruroer, das er seinen Schülern gab, ist fast identisch in seinen Worten mit dem heiligen Kai. uieoh der jeden und beginnt mit der gleichen Bitte, „Geheiligt und gepriesen sei der Namen Gottes. Sein Reich, möge kommen, und Sein Willen möge auf Erden geschehen'.“ Und Kardinal Cußhing fuhr fort: „Die Christen sollen bedenken, dass die Juden, auch wenn sie Christus nicht als den Messiaß ansehen, keineswegs die hehren Ideale ablehnen die Christus predigte, und die da sind; Demut. Gerechtigkeit, Gnade, Brüderlichkeit und Liebe. Die geistigen Wurzeln der christlichen Religion sind die gleichen wie die Fundamente, auf denen das Judentum ruht. Daß Kreuz ist ein Trennungspunkt in unseren Traditionen, aber wir müssen uns et et.5 der christlichen Doktrin bewusst sein die uns lehrt: „Christus starb für die Sünden aller Menschen. Er starb für alle Menschen, die vor ihm lebten, für seine Zeitgenossen und für jene, die nach ihm kommen werden. Darum ißt der Antisemitismus eine zutiefst unchristliche Einstellung.“ (ITA) die staatliche Agentur zu. dass die Autoren „ihrer Aufgabe nicht in der besten Weise gerecht geworden sind“, und bestätigt zur gleichen Zeit, dasc die Broschüre „zur Entfesselung einer antisowjetischen Propaganda Anlass bietet.“ In ihrem Leitartikel distanziert sich die „Naie Presse“ von der von „Novosti“ erteilten Antwort und fordert die Konj fiszierung des Buches und ' eine Untersuchung des Fal.! i •*e'3- | Die Morgenzeitung „Libe- ] ration“ schliesst sich dem j von der kommunistischen I Wochenschrift „L’Expreßs“; in einem Leitartikel ausge-! sprochenen Proteßt gegen die j Verbreitung des Pamphlets I aus Kiew an und fordert die I Prozessierung der Verant- | wörtlichen für die Herausga. j be der Broschüre, „die nach I (Schluss auf Seite 8) Deutsche Apathie London. — Die Deutschen reagieren völlig apathisch auf die wiederholten Beschreibungen der „haarsträuber.ßten Greuel, über die die Zeugen in den jetzigen Prozeßen gegen Kriegsverbrecher aussagen“. wie der „Manchester Guardian“ aus Bonn meldet. Der Korreopondent dieser Zeitung berichtet aus der Bundeshauptstadt, dass nur einige wenige der Deutschen, die er bei einer gewissen Gelegen, heit befragt habe, mehr aiß die Ueberschriften eines ausführlichen Kommentars über die Naziverbrechen gelesen hatten. (ITA) von JEHUDA GOTTHEIMER i. ' In der Politik werden viele Schritte, Masßnahmen und Entscheidungen mit der Notwendigkeit, dem Zwang und „höheren“ Interessen gerechtfertigt. Die Politik sei die Kunst des Möglichen. Da« Unmögliche möglich zu machen, ist eine Meißterprobe der politischen Fähigkeiten des Staatsmannes. Mit diesen und manchen ähnlichen Phrasen wird versucht, menschliche Schwächen und menßchliehes Versagen zu entschuldigen oder gar zu rechtfertigen. Gesinnungslosigkeit und sogar Verrat werden zu politischen Erfolgen umgebogen. Jeder Mensch kennt die Schändlichkeit »solchen Verhaltens und diese Einstellung. Nichtsdestoweniger applaudiert man diesen Glücksrittern des Prinzips der Prinsipicßigkeit, die sieh über die Normen eines zivilisierten internationalen Lebens binwegsetzen. Ein Mann des politischen Erfolges war Hitler. Er war bereit, jeden feierlichen Ver ♦rag „wie einen Fetzen Papier“ zu zerreissen. Er hat Versprechungen gegeben und Schwüre abgelegt, die er kurze Zeit später brach. Tausende oder gar Millionen jubelten ihm zu, weil seine vermeintlichen Erfolge ihn au einem „politischen Genie“ stempelten. In Wahrheit war er ein Verneiner, der die Grundlagen jede« geordneten staatlichen wm itibernationalen Lebens *er- ‘«tört hat und durch seinen brutalen Defaitismus <tta Welt in den Abgrund gestürzt hätte, wenn er niftüt noch im letzteu Augenblick zerschmettert worden wäre. Der „Führer“ wurde hier nur als Typuß des Ferments der Dekomposition genommen. Er war, weil er sich auf das deutsche Volk stützte. in seinen Extremen besonders ausgeprägt und in seinen Wirkungen beßonders gefährlich. Er hatte gewisse Vorläufer und er hat seine Epigonen, die noch heute ihr Unwesen treiben können, weil die übrige Weh seit dem nazistischen Zusammenbruch vieles oder alles vergessen hat, was geschehen ist. Wieder gibt es Erfolgspolitiker, die sich über die Grundsätze des Friedens, der Freiheit und des Rechte« hinwegsetzen und auf diese Weis.» zu Erfolgen gelangen, die anderen versagt j sind. Sie verfahren nach den Normen des Faustrechtes; sie betreiben eine Politik des permanenten Verratß, der Untreue, der Gewalt, der Vernichtung. Und die übrige Welt verharrt in Schweigen, weil sie sich im. mer ruhig und beschwichtigend verhalten hat, wenn Schwache oder Schwächere angegriffen wurden. Chamberlain verschenkte das Sudetenland, um Englandß Frieden einzuhandeln. Als er merkte, dass dieser Handel eine Fehlspekulation gewesen ist, war es sehr «pät. Wenn man die Situation des Augenblicke betrachtet, muss man den Eindruck, gewinnen, dasg alles vergessen wurde. Najßer erfreut sich grossen Ansehens trotz «einer Expansionspolitik, trotz der Greueltaten gegen seine Gegner z. B. im Ye- Warnung an Nasser London. — Der israelische Arbeitsmin.'ster Jigal Allon erklärte in einer Rede vor der Vereinigten Israel-Kampagne „falls die Araber angreifen, so wird d.:ß Resultat das gleiche sein wie in den Jahren 1948 und 1956“. Er warnte Nosser, dass es von Aegypten nach Israel ebenso weit sei wie von Israel nach Aegypten und fügte hinzu, „Israe’s Sicherheit ist heute gefestigt“. s Zu Israels Bewässerungs-Projekt äusserte der Mi. ni-ter, diese Pläne würden in einer Weise durchgeführt, dass es möglich sein wird, „unsere Leitung an ein ausgedehntes System anzuschlieosen,, wenn die Araber hiermit einverstanden sind“. Die arabischen Drohungen, das Projekt zu verhindern, wies Allon mit folgenden Worten zurück: „Wir werden niemals unser Recht, frisches Waseer in den Negew zu pumpen, aufgeben. Eine Ableitung der Wasser durch die Araber wurden wir als Aggression betrachten. E« ist ein tra. g-ßcher Irrtum der Aegypter zu glauben, sie könnten uns durch die Anhäufung von Raketen einschüchtern. Aegypten ¡st ebenso verwundbar wi« Israel.“ (ITA) men, trotz seiner Verhöhnung der UN-Resolutionen und trotz der Verletzung der direkt mit Israel abgeschlossenen Waffenßtillstandßverträge. Die von der „Welt“ anerkannte Politik des Erfolges, die Nasser betreibt, verstösßt gegen die menschliche Würde, weil 6ie nicht das Recht, sondern die Willkür zur Maxime hat. Wenn die Geschichte die Lehrmeisterin der Menschheit sein sollte oder wenn sie es wirklich ißt, werden wir mit Sicherheit noch einmal Zeugen dessen werden, wie das Unrecht stürzt und die Würde des Menschen triumphiert. II. Gewiss konnte Nasser, der sicherlich ein aussergewöhnlicher, geschickter Aktivist ist, den Zwiespalt zwischen Ost und West für die Vorteile Aegyptens verwerten. Er war einer der vielen Nutzniesser der Tragödie einer Nachkriegszeit, die nicht , die Kraft und menschliche j Greese bewies, nach einem | überragenden strategischen j Erfolg auch den Frieden zu gewinnen. Wenn dae Russen durch Geld und eine Unzahl von politischen Vorteilen, durch Waffen , und Fachleute. durch Anleihen und Ingenieure die Aegypter förderten, so taten sie dies, um die Amerikaner und deren Stellung zu erschüttern, nicht aber um den Aegyptern zu helfen. Nicht ander« präsentiert sich diese 3 Panorama für die Amerikaner. Inzwischen ergaben sich , durch die neuesten Entwick-! hingen neue Variationen und , andere Perspektiven, die; aber in der Betrachtung; de« Grundsätzlichen keine , Aenderung bewirkten. Op- 1 portunismus wird immer! noch mit Politik und forutaj le Gewalt oder Säbetrasselei mit echter Gross« verwechselt. — Mk grosser Begeisterung hat Nasser seine Sympathie für den russischen Friedens. plan verkündet, jedoch zu gleicher Zeit unteißtrichen, dacs dieses sowjetische Programm auf den Mittleren Osten nicht zur Anwendung gelangen könne, da Aegypten oder alle arabischen Länder an Israel Rache nehmen wollten. In dießem Punkte ist Nasser allergisch. Er treibt offen zum Krieg, er schürt den Hsgs, er provoziert und hetzt. Gleichzeitig beteuert er, ein Apostel des Friedenß und der Verständigung zwischen den Völkern zu sein, auch in dieser Beziehung sein „glanzvolles“ Vorbild imitierend. Und die grossen Völker, die Hüter der Ordnung, der internationalen Annäherung, de« Weltfriedens und der Versöhnung hören ruhig zu. schweigen und warten mit geschlossenen Augen, wa« eigentlich geschehe« wird Wieder dominiert jene verhängnisvolle Gesinnung: solange es nicht gegen uns geht, imereßsiert uns die Sache nur bedingt. Man wartet, erst ein neue* München ab. Allerdings verkennen die Mächtigen heute, dass we. nigsten« ein Land aus den Erfahrungen der anderen seine Konsequenzen zu ziehen bereit ist: Israel. Dieser junge Staat wird nicht warten oder ruhig Zusehen, wenn, fremde Mächte dem Usurpator Konzessionen zu machen bereit sein sollten. Ohne jeden Vorbehalt spricht Nasser beinahe täg. lieh davon, dass der Krieg mit Israel unvermeidlich sei. Die UN nahmen diese Deklarationen nicht zur Kenntnis. Dabei wäre es doch zumindestens erforderlich gewesen, dass die UN ihr Sicherheitsrat oder ihr Generalsekretär dem ägyptischen Führer einen Verweis gegeben hätten. Selbst das geschah nicht. vielleicht weil Nasser ständig hinzuzufügen pflegt, dass der Zeitpunkt für einen Revanche- Feldzug noch nicht gekommen sei. Das Verhalten der verantwortlichen Welt. Inßtanzen und der hinter ihnen stehenden Grossmächte verstösst gegen alle historischen Erfahrungen, aber auch gegen die Menschenwürde, die durch dießee traurige Schweigen aufs tiefste verletzt wird. Die „Schuld des Schweigens“ hat gerade jetzt Menschen vieler Völker aufgewühlt. Wir wissen, das« diese Welt und ihre grossen Repräsentanten nicht nur zu Judenmassakern geschwiegen haben. Das aber ändert nichts an dem Problem und seinen weitausßtrahlenden Konsequenzen. Warnend steht vor allen, die Verantwortung tragen, jene Mahnung vor der „Schuld des Schweigens“, die hoffentlich noch lange 'Zeit hindurch das menschliche Gewissen nicht zur Ruhe kommen lässt. III. In die grosse „Politik“ schaltet eich immer deutlii eher und bewusster die westdeutsch« Republik ein. Es wäre gewase eine lohnenswerte Aufgabe, die geL i stige Struktur dieses widerspruchsvollen Landes zu , analysieren, in dem ohne Zweifel starke, einflussreiche und ernste Strömungen zur Umorientierung vorhanden sind. Di« schreckliche Vergangenheit soll, nach den i Hoffnungen vieler, iiberwun. den werden. Jedoch kann es i kaum zweifelhaft sein, dass! im gleichen Lande der nazistische Ungeist — bewusst oder unbewusst — lebendig blieb. Diesen tiefen Gegensatz fanden wir in der Person des Altk an zier,; Dr. Ade. nauer. der a!« Symbol des neuen Deutschlands demokratischer Prägung gilt, der sich aber von Globke dem Kommentator der Rassengesotze, nicht trennen konnte. Tatsache ist. dass deutliche Wissenschaftler in Ae. (Schluss auf Seite 2)