Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2046 (10.1.1964)
- Date
- 1964-01-10
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1? izq. Lx Jktvucata. j&uk&liia 1. E. 83-2013 Año XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 10 DE ENERO DE 1964 No. 2046 besuchte Israel Jerusalem. — Am Tage der Ankunft des Papstes Paul VI. in Israel herrschte strahlendes Wetter. Hunderttausend« von Israelis, Christen. Juden und Mohammedaner jubelten dem hohen Gast auf seiner Wallfahrt durch das Heilige Land zu. Der Papst iibenschritt mit seinen Begleitern, drei Kardinalen und anderen ho hen Geistlichen, die israelische Grenze bei Tanach, einem dem transjordanischen Grenzdorf Yenin gegenüberliegenden Ort. Dort wurde Paul VI. von den israelischen Funktionären begriisst. Aussenminister Goldä Meir konnte sieh zu dem Empfang nicht einfinden, da sie. eine Verletzung am Bein hat und in einem jerusalemer Krankenhaus interniert werden musste. Motorisierte israelische Polizei öffnete der Autokolonne des Papstes | dein Weg,, der von Sicher-'; heitspolizisten frei gehalten würde, so darts die begei-| eterte Menge nicht die ei- | •gens errichteten eisernen 1 Barrikaden durchbrechen! körnte. I Auf dem Hügel von Me-; giddo hatte eine israelische! Ehrehkompagnie Aufstel- : Jung genommen, die dem , Stadt, der Stadt Davids, bin ehern und der Verwirkli- Papst zum Klang der Trom- ' ich und sind die Mitglieder \ chung des Traumes unserer Jerusalem. — Am Tage vor dem Eintreffen des Papstes in Israel gab Ministerpräsident Levi Etshkol eine mit diesei Ereignis im Zusammenhang stehende Erklärung folgenden Wortlauts ab: „Morgen wird auf einer Pilgerfahrt zu den der Christenheit heiligen Stätten Papst Paul VI. in Israel eintreffen. Wegen seiner historischen Bedeuturg, die keine Paraliele ln der Geschichte hat, erweckt der Besuch des höchsten Würdenträgers der Katholischen Kirche ein weites Interesse in der ganzen Welt. Das Volk Israels wird die Wünsche des Papstes über den Zweck seiner Reise respektieren. Die Regierung trifft alle notwendigen Vorbereitungen, um diese Wallfahrt zu erleichtern und trägt allen hiermit verbundenen Umständen Rechnung. Der Paptst ist das Oberhaupt der Katholischen Kirche und der geistige Vater von hunderten Millionen ihrer Gläubigen, zu denen zehrttausende israelische Bürger zählen. Wir werden den Paptst *n einer Weise empfangen, die seinem Rang und seiner Person würdig ist. Wenn wir ihn an den Toren unseres Land-ets begrüssen, so wollen wir uns seines besonderen Interesses und seines unermüdlichen Bemühens um den Frieden der Welt bewusst eein. Die von Israels Propheten vor tausenden Jahren in diesem Lande verkündete Friedensbotschaft ist ständig Gebet und Hoffnung unseres Volkes, das heute, in unserer Generation, in seinem Lande geeint lebt. Der Frieden bildet heute wie niemals zuvor die tiefste Sehnsucht der Menschheit. Möge der Besuch des Papstes zur Stärkung des Strebens nach Frieden in unserer Region und in der ganzen Welt beitragen. Bei seiner Ankunft in Israel begrüssen wir den Papst mit Wärme und Hochachtung mit dem alten Gruss unseres Volkes: ,Baruch bo'acha be shalom1.“ streckt sich vor uns das Tal I von Jet:,r&el, dessen Felder j wieder Frucht tragen und dessen Landschaft von zahlreichen Kolonien geziert ist, i die auf Arbeit. Gleichheit! i und Gerechtigkeit gegründet j | sind. | ’ „Es sind Anzeichen vori j handen, dass das Verspre- | i eben eines neuen Lebens in j J Erfüllung geht. Und so wird! unser Glauben gestärkt, I 1 dass der Traum unserer I! Propheten sich erfüllt und I! Frieden und soziale Gerechj tigkeit auf Erden herrschen! I werden. Die Menschheit wird von ihrer Furcht be-! i freit und die Welt auf Gej . rechtigkeit aufgebaut sein, I j und unsere Augen betrachj ten all dieses. I | „Gesegnet sei der hohe Gast, der unter uns weilt.“ | I DIE WORTE DES i , PAPSTES I Heimkehrer marschieren Dr. W.: — Vor wenigen Wochen marschierten ri.ttd | 20.000 .Heimkehrer* durch die Strafen der Bundeshauptstadt Bonn. Sie forderten durch ihren Schweigemarsch und auf einer anschliessenden Kundgebung eine bessere Entechüdigung für die ehemaligen Kriegsgefangenen. In Blöcken von 300 Marti, angeführt von 50 Heimkehrern in Uniform oder der Kleidung der Gefangenschaft zogen sie — wie et? in einem Bericht he:sst —, diszipliniert durch die Strassen . Es ist interess:nt. dr.ss solche Schweigemärsche „Ehemaliger“ gerade zu dein Zeitpunkt vor sich gehen, wo die Novelle zum Bunc-itsentschädigungsgesetz in Beratung gegeben wurde. Diere Regie kann man noch nicht einmal a\s sonderlich geschickt bezeichnen. Der Präsi ent des Verbandes dieser „Ehemaligen“ fragte ob man vergessen habe, drtss die Generation des Ersten Weltkrieges zum Gegner der Weimarer Republik geworden und dieser demokratische Staat schliesslich an dieser Gegnerschaft zerbrochen sei. Natürlich diesmal habe sich der Verband darum bemüht, die Heimkehrer vor Radikalisierung zu schützen und viele stünden sogar hinter der benner Regierung . . Wenn man diese Ausfüh rungen richtig interpretiert, dann bedeuten sie, daso die Heimkehrer bei richtiger Bezahlung sogar für die Regierung stimmen würden, sonst würde sich die Weimarer Tragödie wiederholen. Das aber ist e.ite innerdeua'-ehe Angelegenheit die uns garnicht berührt. Der Bundeskanzler Erhard hat bereit erklärt, er werde Gerechtigkeit gegen jedermann üben, aber keinerlei- Gruppenuteressen berücksichtigen, um wen es sich auch handeln würde. Wenn die Deutschen ihre Gefangenen .entschädigen* wollen, so ist dies ihre Sache. Schliesslich oind sie alle unter Hurra-Geschrei in den Krieg gezogen, dessen Ausgang sie sieh allerdings ganz anders vorgestellt* hatten. Um Forderungen ganz anderer Art handelt es sich bei den Ansprüchen, die von den Verfolgten deß Naziregimes geltend gemacht werden. Hier handelt es sich um Rechtsansprüche, die durch organisierten Mord und Raub entstanden sind, an dem vielleicht auch viel« unter den Heimkehrern recht atktiv teilgenommen haben. Deswegen führte auch Erhard die Gruppe der Verfolgten nicht unter denjenigen auf, deren Gruppeninteressen nicht gesondert berücksichtigt, werden könnten. Jedenfalls dürfte es richtig sein, auf den grortscu Unterschied h:nzuweisen, um eine noch weitergehende Verwirrung als die bereits herrschende zu vermeiden. Nach den Begrüstsungsj Worten des israelischen Präsidenten Shazar sprach der! Papst: i „Die freundliche und herz- : liehe Aufnahme, die Eure Exzellenz uns zuteil werden : liessen, indem Sie persönj jjen un(j sje unter unseren lieh zu unserem Empfang eigenen Fürzen fühlten. Das wir empfanden, als wir diese Erde, auf der einst die Patriarchen, die Väter unseres Glaubens lebten, mit unseren eigenen Augen sapeten salutierte. Auf dem Gipfel des Hügels erwarteten den Papst Staatspräsident. Salman Shazar. Ministerpräsident Levi Eshkol, Vize-Premierminister Abba Eban, Religionsminister Zoj'aeh Wahrhaftig, der Chef des Obersten Gerichtshofes Jizchak Olshan, Polizeiminister Bechor Shitrit, Kneuset- Präsident Kadtech Luz und andere Persönlichkeiten. In seiner Eigenschaft als Dekan des Diplomatischen Korps war auch der russische Botschafter Michael Bodrow ensehienen. ANSPRACHE SHAZARS Als der Papst seinem Auto entstieg, schritt er auf einem roten Teppoch zu der Stelle, an der ihn der Präsident Israels, Salman Shazar, erwartete, der den illustren Gast mit den folgenden Worten begrüswte „Mit grünster Achtung und im vollen Bewusstsein der historischen Bedeutung dieses Ereignissen, das in den Annakn von Generationen nicht seine?3gleichen hat, bin ich im Namen des Volkes von Israel gekommen, um dem Haupt und geistigen Vater der Katholischen Kirche in der ganzen Welt mein Willkommen zu entbieten. Dies tue ich mit dem alten Seger.isspruch: „Gesegnet seist Du bei Deiner Ankunft!“ ,,Aon Jerusalem, unserer der Regierung Israels, die Propheten entgegenzugehen: mich begleiten, nach Megid- | „Ich werde dir dein Herz do gekommen, der Stadt, die aus Stein aus dem Fleische Salomon erbaut hat, damit | re.'osen und dir ein Herz von wir Sie willkommen heissen I Fleisch geben“, körnen in dem Augenblick, : „Das Land rund um uns da Sie unseren Boden, diese 1 heilige Erde, betreten. Mit*! grösstem Interesise haben I wir von den Gebeten um das : Wohl der ganzen Menschheit erfahren, die Hunger und Konflikte erleidet, und di« 1 sich nach Frieden und Wohlergehen, nach Freiheit und 1 Gerechtigkeit sehnt. „Die Zerstörung, die mein j Volk in den letzten Genera- . tionen heimgesucht hat, ist j ohne Zweifel eine bitter« Warnung vor Verrohrung , und vor dem Verlust den göttlichen Bilden, zu denen! Vorurteil und Rassenhass die Menschen hinreissen 1 können, wenn kein reinigen-! der Geist besteht, solange i noch Zeit int, diese Gefahren für immer zu bannen, j „Desgleichen setzen der ■ Fortschritt und die Wissen- | Schaft, Stolz der modernen! Zeit, die den Menschen zum 1 Herrn über viele Naturkräf- | te gemacht haben, alle kom- : menden Generationen den | Gefahren einer unvorstellba- , ren Vernichtung aus. Das-i I Herz der Menschen in der , : ganzen Welt ersehnt eine : I grosse moralische Wieder- : ■ gebürt, um dem Uebel zu-! vorzukommen, und um Hun- ,; ger, Hass und Tyrannei aus- I zurotten, den Frieden zu si- : ist ein lebender Zeuge dass gekommen sind, hat uns tief bewegt. Wir wünschen unse-! re Dankbarkeit auszusprej eben, die wir für alle Auf-! merksamkeiten empfinden, ' deren Gegenstand wir während unserer Reise von Seiten der Behörden waren. „Mit unseren eisten Worsich die Prophezeiungen eri ten möchten wir der Bewefüllen. Von Megiddo aus ergung Ausdr.uck geben, die ist das Land, in welchem im! Laufe der Jahrhunderte die; Stimme der Propheten ge- ' hört wurde, die im Namen j des Gottes Abrahams, Isaaks; und Jakobs sprachen. Die- 1 se Erde, die schliesslich und I für ewige Zeiten durch die j Gegenwart Jesus’ für alle; (Fortsetzung auf Seite 3) WIE ICH ES SEHE' Die staendigen Drohungen von JEHUDA GOTTHEIMER AM MAHNMAL FUER DIE OPFER Jerusalem. — Der or thodoxe Erzbischof für den amerikanischen Kontinent, Primas Jakobos, besuchte das Mahnmal für die jüdischen Opfer auf dem Zionsberg und entzündete sechs Kerzen zum Gedenken an die sechs Millicnen europäischen Juden, die von den Nazis ermordet wurden. Dies tat er auf VeranlEtsnung des orthodoxen Patriarchen Athenagoras. Erzbischof Jakobos der von dem Richter John Pappas und Spyros K-ouras, dem Präsidenten der 20 Century Fox begleitet wurde, besuchte auch dr>3 Grab des Königs David. (ITA) Verstaenanis für Israel Paris. — Der israelische Vize-Verteidigungsminister kehrte nach Israel zurück, nachdem er hier mit dem französischen Verteidigungsminister und hohen Funktionären verschiedene Unterhaltungen hatte. Wie man glaubt, schleus Peres einen wichtigen Vertrag zur Lieferung französischer Ausrüstungen für das Heer und die Luftflotte seines Landes. Peres besuchte in Begleitung des Kommandanten der Luftwaffe, Brigadier Ezer Weizmann, verschiedene Luftbasen und Flugzeugfabriktn und konferierte auch mit dem Kommandanten der französischen Luftflotte General Martin. Bei seinem Abflug erklärte Peres, er sei von seinem Besuch „vollauf befriedigt**, den« er habe „die unverändert herzliche Freundschaft Frankreichs und sein Verständnis für Israel und dessen Bedürfnisse feststelleu ki'unen“. (ITA) Im Inselstaat Zypern führten vor wenigen Wochen die Spannungen zwischen dem griechischen und türkischen Bevölkerungoteil zu Unruhen. die ohne Zweifel die Existenz dieses Landes bedro hen. Der Konflikt zwischen diesen beiden Bevölkerungsgruppen ist alt. Er wurde mühselig durch di« Verfassung überwunden, konnte aber nicht länger ausgeglichen werden, ¡sodasu sich die Unzufriedenheit in bewaffneten Ueberfällen und blutigen Zusammenstössen Luft machte. Ob Kräfte ausserhalb dioser Insel ihre Hände im Spiel hatten, mag dahingestellt bleiben. Die Möglichkeit ist kaum zu leugnen, da immer derselbe Drahtzieher im Mittleren Orient versucht, die Schwierigkeiten anderer Länder zu vergrössern, um dadurch die internationale Lage zu kom plizieren. Dem Präsidenten Zyperns dem Erzbischof Makariosj gelang es, durch einen Vermittlungsvorßchlag zunächst die Ordnung wiederherzustellen. Britische Truppen wurden um ihre Mithilfe gebeten. Dies ist gewiss eine Merkwürdigkeit, nachdem es jahrelanger Kämpfe bedurft hatte, um den Engländern die Insel zu entreissen, die Lord Beaconisfield einst dem Imperium Ihrer Majestät, der Königin Viktoria, einverleibt hatte. Alle streitenden Parteien einigten sich jetzt auf eine Round Table-Konfereuz in Lcndon, um zu einer Verständigung zu gelangen, die eine dauerhafte Grundlage für die politische Zukunft der Insel bilden sollte. In diesem Stadium der Entwicklung ertönt die Stimme des Rote« China. Grcosbritannien und die Türkei werden der militärischen Intervention auf Zypern beschuldigt. Was soll diese Meldung bedeuten? Haben die roten Chinesen wirklich keine anderen Sorgen, als sich um die Zustände auf einer kleinen Insel zu kümmern, die 1 tausende Kilometer weit entj fernt vom chinesischen! Reich liegt? j i bers — nicht übergangen i werden darf. Die ebenso! chinesische Erklärung un-! terstreicht die hier geäusserj te Vermutung, daiss di« Regisseure der neuesten zy- , priotischen Unruhen ausser- | halb dießes Landes zu suchen sind. I Ohne Zweifel stört die Po-; litik des Inselstaatefs Zypern j die hochfahrenden Pläne Nassers nicht unempfind- | lieh. Der ägyptische Diktai tor hatte gehofft, dass sich Zypern meinen Weisungen unterwerfen werde, wats aber in keiner Beziehung . i der Fall war. Vor allem Die iotchines,isch.e „Volks-; wollte Nasser Zypern in den zeitung schreibt u. a.: „Die j Ring seiner anti-israelischen England und der Tür- \ Boykott-Massnahmen mitkürzlich eingeleitete mi- ‘ einbeziehen. Hierfür aber mansche Intervention bej war der kleine Staat nicht nutzte einen wegen interner i zu haben. Im Gegenteil, es konstitutioneller Fragen ent- , entwickelte sich ein lebhafmachen, indem er gewisse innenpolitische Gegensätze überraschende wie verfehlte 1 im Iran (Persien) für se»- standenen Konflikt zum Vor wand, stellt aber in Wahrheit eine vehemente Verletzung der Unabhängigkeit und der Souveränität Zyperns dar.“ Man kann zwar sagen, dass China weit entfernt i,st, um so näher befindet eich Chinas Ministerpräsident Chou En-Lai am Schauplatz dieses Geschehens. Die entsprechenden Informationen hat er eicherlich in Kairo erhalten. Sein Eingreifen soll gleichzeitig die interna tionale Bedeutung Chinas ter Handel zwischen Israel und Zypern, ein (Starker Tourastenstrom aus Israel — und in kleinerer Proportion aus Zypern — verband die beiden kleinen Länder in freundschaftlicher Weise; die Beziehungen waren sachlich und angenehm. Man braucht sich nur daran zu erinnern, dass der ägyptische Diktator bereite gegenüber viel grösseren und mächtigeren Ländern wie etwa Persien den Versuch unternommen hat, die Tatunteistreichen, das zu allen j sache diplomatischer Bezie- Stellung nimmt : hungen zwischen diesem und dessen Meinung — jej Land und Israel zum Ausdentalis nach der Meinung I gangspunkt politischer Akder chinesischen Machtha-; tioneri und Interventionen zu 1 ne Zwecke auszunutzen bestrebt war. Diese Form eines Interventionalismuis, wie ihn jetzt China betreibt, trägt zur Erhöhung immer bestehender internationaler Spannungen bei und stelt eine ständige! Bedrohung dets Weltfriedens! dar. Zwar hat sich das kom- I fnunistisehe China in den I letzten Wochen dem Standj punkt und der Auffassung I Krutechews genähert, dass j eine Art Koexistenz mit der I .kapitalistischen* Welt nicht ausgeschlossen sei, während Peking bisher nur einen ■ Dritten Weltkrieg als die Lösung der internationalen Probleme betrachtet hat. Diese Manöver zur Beein- -fliwsung der öffentlichen Meinung haben jedoch wenig Sinn, da hierdurch keine gröstsere Sicherheit in das Zusammenleben der Völker getragen wird. Trotzdem man die möglichen Auswirkungen des Zypern-Konfliktes bei der Fanatisierung der Griechen und Türken, die sich seit Jahrhunderten feindlich gegenüberstehen — und nicht nur auf Zypern —, keinesfalls unterschätzen darf liegen die Spannungsfelder heute nur wenige hundert Kilometer ven diesem Schauplatz des 'Geschehens entfernt aber auch im Mittleren Orient. Die grossen Fehlschläge aller arabischen (Schluss auf Seite 2) „•> ...;-