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Jüdische Wochenschau · 1963-12-13 · 2042 (13.12.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2042 (13.12.1963)
Date
1963-12-13
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 219« - 1» i*«. JûxJènuiKuJsA&eliia T. E. 83-2613 AÑO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 13 OE DICIEMBRE DE 1963 No. 2942 Auf der Suche nach Wahrheit Mit dem grüsste« Interesse hat die ganze zivilisierte Welt den Ablauf des Oekumenischen Konzils verfolgt. Ohne Zweifel war in den von JEHUDA GOTTHEIMER ein Wagnis in einer Zeit, die sich in einem schonungslo- , , , . , , . , sen Interessenkampf verlor misierung bedrohte. Das Abfluss der Päpßte nicht nur in der internationalen Politik zuriiekgegangen, sondern auch das allgemeine Interesse an der inneren Struktur und der Entwicklung der Kirche war erlahmt. In katholischen Laien-Zeitschriften konnte man harte Kritiken lesen, die sich mit der erstarrten kirchlichen Doktrin und einer gewissen Lebensfremdheit des Papstes beschäftigten. Man verlang te eine Harmonisierung zwischen der Welt kirchlicher Ideen und Forderungen in einer Zeit, die nicht mehr mit den alten Masstäben zu sinken der moralischen Kräfte war evident. Weite und entscheidende Kreise, vor allem in der westlichen, der „bürgerlichen“ Welt brachten keines falls die Energien auf, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Man versuchte an materiellen Werten zu retten, was möglich war. Man schuf militärische und strategische Positionen, die dem Vordringen der anderen Welt, der Welt des hietorischen Materialismus und der verlockenden Ideen messen sei. Dieser Ruf wureiner besseren marxistischen de vor allem in den intellek Zukunft — um dieses Schlagtuellen katholische« Laien- Kreisen laut, die an der Treue zur Kirche und ihrer Tradition ehrlich interessiert waren. Wie stark geschichtliches Wirken und Denken von Persönlichkeiten abhängig sein kam. zeigte die letzte Ent Wicklung. Mit dem Papst Johannes XXIII. wurde ein Mann zur Führung der Katholischen Kirche berufen, der neben seinen grossen menschlichen Qualitäten den Mut besasß, neue Wege zu beschreiten, und seine Aufgabe darin erblickte, „den Staub vom päpstlichen Thron abzcßchütteln. der sich seit den Tagen Konstantins ge sammelt“ hat. Nur die überlegene Autorität, die er sich zu schaffen verstand, gestattete ihm, diesen Plan zu ■beginnen, trotzdem sehr heftige Widerstände bemerkbar waren, die sich bis zu seinem Tode verstärken sollten. Der Papst Johannes XXIII war ein Mann der Tat. Ge whii war er nicht der erste, der mit Besorgnis die „Verweltlichung“ im Leben und in den Beziehungen der Menschen beobachtete, gew'iis war er nicht der erste, der verstand, dass das Fort schreiten der Materialinierung und Mechanisierung des Denkens zu einer Entfernung nicht allein vom re ligiösen Leben und der religiösen Gedankenwelt hinüber leitete, sondern eine allgemeine Kräfteverlagerung in der Erziehung der Jugend und bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens mit «ich brachte und zu einem guten Teil bereits hierzu geführt hatte. Aber er war der erste, der von der Erkenntnis zur Tat schritt. Die Einberufung des Vatikanischen Konzils war wort zu gebrauchen — Ein halt gebieten sollten. Man begnügte sich damit. Mach! |* gegen Macht einzusetzen, ohne zu verstehen, dass die bewegenden Kräfte im Leben der Menßchen und der Völker nicht nur die Gewalt oder die Macht sind, sondern die grossen Ideale, die unerfüllten Hoffnungen und die ungestillte Sehnsucht der Menschheit nach Freiheit und Frieden. Mit Besorgnis musste man diesen Lauf der Dinge be obachten. Den Kritikern und Philcßophen, manchen Politikern und Soziologen sowie vielen nachdenklichen Menschen blieb es nicht verborgen, dass gerade in unserer westlichen Welt, die sich mit solchem Pathos gegen den Materialismus wandte, die «ehr realen, rein materiellen Interessen im Vordergrund standen, der Kampf um die Güter der Erde, um den .Welthandel', um Einflusssphären. um die Entwicklungsländer, mit einem Wort um die Machtpositionen Rüstungswettlauf, Atombomben-Versuche. Waffenindustrien. Vorstcßs in den Kc«- mos, Steigerungen der Pro duktion und Kampf um das Petroleum sind nur einige Merkmale dieses Ringens um die materielle Beherrschung md die Hegemonie bei der Auseinandersetzung mit den Sozialisten-Kommunißten, die auf der gleichen Linie operierten und den gleichen Weg ins Chaos beschritten hatten. Nur vereinzelt und sehr selten wurden Bemühungen klar, durch die Schaffung neuer Voraussetzungen für das Leben der Menschen; ten, die den hungernden oder zurückgebliebenen Massen ein Leben sicherten, in j dem es eben keine Verelen- I düng und keinen Hunger gab, in dem auch ihnen ein ¡echter und gebührender Mindestanteil an den Segnunj gen des Fortschritts, der I Kultur, der Zivilisation und der Technik geboten wurde. Wer satt ist, braucht nicht auf die angeblich erlösenden md die Merßchheit vor der weiteren Verarmung rettenden kommunistischen Heilmethoden zu warten Es ist doch kein Zufall, dass in den Ländern mit einem hohen oder angemessenen Lebensstandard der kommunistische Einfluss gering ist, einfach deshalb, weil kein echtes Bedürfnis für solche Heilslehren und Praktiken vorhanden ist. Die Notwendigkeit, sich mit den Problemen der Gegenwart zu konfrontieren und zeitgemässe Lösungen zu finden, erkannte Papst Johannes XXIII, Seine Enzyklika .Mater et Magistra“ beschäftigte sich mit der gesellschaftlichen Ordnung un serer Zeit und zeigte Wege zu ihrer Lösung, die der päpstliche Stuhl für richtig hielt. Auch hier war Johannes XXIII. nicht der erste Papst, der die »sozialen Fragen zum Gegenstand einer Enzyklika, eines päpstlichen Rundschreibens an die Bi schöfe, machte. Bereits Papst Leo XIII. hatte 1891! das Rundschreiben „Rerum i novarum“ herausgegeben , und 1931 war ihm Pius XI. mit seiner Enzyklika „Quadragesimo Anno“ gefolgt. Immerhin war die Enzyklika „Mater et Magistra“ eine deutliche Stellungnahme des Papstes zur Wirtschafts- und I Gesellschafts - Politik einer i neuen Zeit, die gegenüber ' den Jahren 1891 und 1931 sehr erhebliche Wandlungen des Weltbildes mit sich gebracht hatte. Bemerkenswert war u. a., dass die vorangegangenen Rundschreiben der Päpste, 1 die sich mit der sozialen Frage beschäftigt hatten, : das soziale Problem auf die | Arbeiterfrage begrenzt hatten. während Johannes XXIII. den Blick auf das , Ganze, auf die Gesellschaft | als solche und auf den Men sehen richtete, wo immer er durch die Entwicklung in I seinen materiellen Existenz-; bedingungen und ate Person j gefährdet ist. Schon die früheren Enzykliken bemühten sich auf die Frage vom Wert und der Würde, von der Unantastbarkeit der Person und; den Rechten der Familie zu ■ sprechen, die in der modernen industrialisierten Wirt- I Schaft und Gesellschaft ge wahrt werden müssten. Zweifellos nähern sich hier die Gedanken der Kirche ei- : nem westlichen Neoliberalis ‘ (Schluss auf Seite 2) Auf Kosten der Opfer Dr. W.: — Gerade in diesen Tagen ging die Nachricht durch die allgemeine Presse, dass die Bundesrepublik Deutschland einen umfangreichen Kredit den Paraguayer» gegeben hat. die das Geld sicherlich sehr gut gebrauchen können' In Afrika, in Asien, vor allem in den arabischen Ländern, aber auch in Südamerika stellen die vom Wirtschaftswunder heimgeßuehten Bundesdeutschen grosse Darlehen und Entwicklungshilfen für die „zurückgebliebenen Länder“ zur Verfügung. Und all diese Wohltätigkeit auf internationaler Ebene wird mit Geldern gemacht, die von der Bundesrepublik den Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung wegen Mangel an Mitteln nicht gezahlt werden können, wenn man einmal von den ungeheuren Beträgen absehen will, die für eine sim- und nutzlose Aufrüstung bezahlt werden. Wir werden nicht müde werden, jene eigenartige, r.eudeutsche Gerechtigkeit anzuprangern, die nur das als berechtigt bezeichnet, was nach Meinung des Finanzministers und seiner Experten als zahlbar angesehen wird. Nach dem Mats der Leistungsfähigkeit wird die Berechtigung der Ansprüche be- _ _ stimmt, jedenfalls auf dem Gebiet der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts. Das ißt übrigen« bei anderen Gesetzen, die sich mit der Bewältigung der deutschen Nazivergan genheit beschäftigten, nicht der Fall. Werfen wir nur einen kurzen Blick auf die Debatte im Deutschen Bun-; destag. die über die Rechte der (deutschen) Flüchtlinge und Vertriebenen geführt wird. Diese deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen sind in ihrer überwiegenden Mehrheit jene alten Naziß, die beim Anrücken der Alliierten und der Russen fliehen mussten, weil sie als Kriegs-; treiber und Mörder bekannt gewesen sind, vor allem j Mitglieder der Partei und ihrer Terror-Verbände. — \ Die Bundesrepublik hat seit ihrer Existenz grosses | Interes&e gerade für diese 1 Kreise gezeigt, die einen erheblichen Faktor bei den Wahlen darstellen. Man konnte all die Ehemaligen natürlich nicht ignorieren, auch Adenauer nicht, der ohnehin eine Schwäche für schwer Belastete wie Glob- ’ ke und Oberländer gehabt hat. Daran hat sich heute , auch nicht viel geändert. Hier haben wir einen klaren Israelreise des Papstes Jerusalem. — Das israelische Kabinett beschleus bei seiner al.'ßonntägliehen Sitzung die Veröffentlichung eines Communiqués, in dem es den bevorstehenden Besuch des Papstes Paul VI. begrißst. In dieser Erklärung hebst es, dies sei ein „denkwürdiges Ereignis“ md die israelische Regierung werde alles tun, um die Vorbereitungen zu tref- ARABISCHE STIMMEN Rom. — Die ohne Beispiel dastehende Pilgerfahrt des Papsttß Paul VI. in das Heilige Land bot Anlass zu feindseligen Aeusserungen gegen Ißrael von arabischer Seite. Die staatlich gelenkte ägyptische Presse kritisierte den Vatikan und schrieb, diese Reise sei eine katholische Anerkennung der jü-! dischen „Aggression und fen, die dem „einzigartigen nisterielle Komml»lon „r-; ,„llg VhauptJi.'’; de, die den Papst zu dieser de ernannt, um alle Einzelheiten deß Besuches festzulegen. An ihrer Spitze steht Ministerpräsident Levi Eshkol, und ihr gehören Religionsminister Zora Wahrhaftig, Aussenminister Golda Meir und Polizeiminister Betör Shitrit an. Erau Golda Meir erstatte der Völker solche Be i te Bericht über die gepkndingungen zu schaffen, die sich gegen die Ideenattraktionen deu Ostens abschirm- Der Kampf geht weiter Vereinte Nationen. — Israel verpflichtete sich erneut. seinen Kampf für die Menschenrechte zugunsten aller Völker in der ganzen Welt forizusetzen. Hierbei wurde jedoch hervorgehoben, daßs Israels Regierung und Volk die Tatsache feststellen müssten, dass 15 Jahre nach Annahme der UN-Deklaration der Menschenrechte. die „in diesem Dokument verkündeten hehren Prinzipien noch immer nicht in ein bindendes Gesetz im nationalen und internationalen I,eben um gewandelt wurden“. Diese Erklärtng ißt in einem Schreiben von Botschafter Michael Comay, Chef der israelischen Delegation vor den UN, enthalten, welches dieser an den Präsidenten der Generalversammlung Dr. Carios So sa Rodriguez richtete. Comay übergab seine schriftliche Erklärung gelegentlich einer Sender,¡itzung der Generalversamm lung. auf der Reden zur Feier der 15. Wiederkehr der Annahme der Deklaration der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen gehalten wurden. UTA) ten Vorbereitungen, und ein; Sprecher des Kabinet*« gab angesichts der grossen Bei deutung, die das Kabinett dem Besuch beimisst, die folgende Erklärung ab: „Der Entschluss deß Papstes Paul VI., eine Pilgerfahrt in daß Heilige Land zu unternehmen. den er auf dem Oekumenischen Konzil der Katholischen Kirche ankündigte, ist von ausserordentlicher Bedeutung. Es ist ein einzig dastehende« und denkwürdiges Ereignis. Die Regierung IsraeV, begrüsst die Absicht des Papstes, unser Land zu besuchen. Wir werden keine Bemühungen scheuen, um al- 1 le Bedingungen zu schaffen; und alle notwendigen Vorbe Teilungen zu treffen, die der erklärten Absicht des Papstes und dem einzigartigen Stand enV.prechen. die der : Papst für hunderte Millio-! nen von Katholiken und in der ganzen Welt einnimmt,“ Reise bewegen, seien politischer Natur. Hiera« knüpfte j sie die Frage: „Besteht ir gendeine Beziehung zwischen 1 diesem Besuch und dem vaj tikanischen Dokument Uber i die Juden? Das dem Kir-! chenkonzil unterbreitete Do kument über die Juden wur- , de vom Zionismus internaj tional gegen die Sache der palästinensischen Araber j aißgebeutet, obwohl es noch ' nicht angenommen worden ist.“ Obzwar aus israelischen Regierungskreisen verlaute te, dass keine offizielle Benachrichtigung eingetroffen ' sei. so werden doch strikte \ Pläne für die Sicherheit des Papßtes bei seinem Besuch durchgeführt. Es wird heri vorgehoben, dass alles getan \ wird, um dem Papst ein „angemessenes, warmes 1 Willkommen“ zu bieten. Die! aus Rom stammende Infor j mation, das« ein Beamter i des päpstlichen Sekretariats im vergangenen Monat geheime Verbindungen mit israelaschen Funktionären auf genommen habe, wurde in Abrede gestellt. Israel-Botschafter Maurice Fischer versicherte, es Bundesrat über den Entwurf eines Gesetzes über die Beweissicherung und Feststellung von Vermögensverlul 6ten in der sowjetischen Besatzungszone Deutschland und den Sowjetsektor von Berlin < Beweissicherungsgesetz). So sprach der Berliner Senator Exner als Berichterstatter: „Geßtatten Sie mir alß Berichterstatter darauf hinzu weisen, dass der federführende Ausschuss für Flüchtlingsfragen für notwendig erachtete Aenderungen nach sorgfältiger Abwägung aller Konsequenzen, aber auch unter Berücksichtigung der politischen Aspekte empfohlen hat. Wer die berechtigten Erwartungen der Zonenflüchtlinge nicht enttäusche»! will und ausserdem aus den Erklärungen der politischen Parteien und aller Fraktionen des Deutschen Bundestages die gemeinsame Absicht erkennt, dieseß Gesetz als weiteren Schritt zur völligen rechtlichen Gleichstellung der Flüchtlinge mit den Vertriebenen anzusehen, kann diese Entwicklung nicht aus fiskalischen Bedenken hemmen...“ Und dann wird noch h.iizugefügt: „Der Ausschuss für Fliicht- Fall, wie man für jene Kreilingßfragen hält die politis« sorgen mur«: Debatte im i sehen Momente für gravie- | render“. —! Wir sehen also, dass je- ' denfalls zugunsten der ehemaligen Nazis fiskalische Bedenken die Entwicklung zur Entschädigung nicht hemmen dürfen, und dasii politische Momente gravierender seien. Wenn die Opfer der Verfolgungen nur den Verfolgern gleichgestellt werden würden, dürften sie : die gleichen Gesichtspunkte für sich auch reklamieren: daßs finanzielle Bedenken nicht die Rechte einschränken. Oder sind bei den Veni folgten jene politischen Ge- ' sichtspunkte nicht so gravierend? — Gleichstellung würde z. B. auch zur Neueröffnung der Fristen für bisher nicht angemeldete Ansprüche bedeuten, denn auf dem Gebiet des Lastenaußgleichs, der in erster Linie die alten Nazis begünstigt, sind alle Fristen aufgehoben worden, nicht aber im Entschädigungsrecht! — Wie lange wollen sich die Verfolgten eigentlich diese „politischen Memente“ noch gefallen lausen? Sind sie eigentlich nur vom .Wohlwollen“ ihrer Verfolger abhängig? [ beßtünden keine Schwierig ■ keiten, da die Reise des Papstes einen „rein religiösen" Charakter trägt. Mit Hinblick auf die diplomatischen Kontakte, ist Israels Situation die gleiche wie die Transjordaniens. Autorisier te vatikanische Quellen betonten, dass di« Angelegenheit nichts mit Politik oder Protokoll zu tun habe. BERICHTERSTATTER AUS DEM AUSLAND Jerusalem. — Eine grosue Zahl ausländischer Zeitungen hat für ihre Korrespondenten Zimmer in hiesigen Hotels für die Woche be stellt, in der der Papst in Israel erwartet wird. Das gleiche tat auch die TV-Geselißchaft NBC, die zehn Personen zu schicken plant. Man nimmt an, dass Papst Paul VI, ungefähr 12 Stuo den in Israel bleiben wird und dass sein Besuch am 5. Januar stattfinden dürfte. Der arabische Boykott , P_a.™- ~. j?.wei französische Reisegesellschaften, der Cliib Mediterrane und der französische Touring- Uub, wurden vom Arabischen Boykott Büro in Beirut davon unterrichtet, dass sie wegen ihrer „Kontakte" mut Israel auf die Schwarze Liste gesetzt worden sei- Beide Gesellschaften bedienen hunderttausende fr.?"zo?!scJie Tour:«ten. Der Club Mediterrane unterh*U Ferienlager in Achizw in Israel und plante ein ähnliches Unternehmen im Libanon zu eröffnen' Das Arabische Boykott-Büro teilte nun dem Klub mit das« er hierfür nicht die Erlaubnis erhalten werde’ Der Präsident des Clubs, M. Gulbert TrCn^te zu einem Korrespondenten der Jüdischen Telegrafen Agentur, die Gesellschaft habe keine l .¿t und sei auch von dem arabischen Boykott nicht beeindruckt «ondern sie bedaure e,s für die Araber, da diese sich selbst um eine beträchtliche Einnahmequelle aus dem Touristenverkehr bringen.“ (ITA)

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