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Jüdische Wochenschau · 1963-10-25 · 2035 (25.10.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2035 (25.10.1963)
Date
1963-10-25
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1? iza. j&Jk4nx¿K¿yMxx&lUa r. e. 83-2613 ANO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 25 DE OCTUBRE DE 1963 No. 2035 Eshkol vor der Knesset Jerusalem. — Es sind Anzeichen vorhanden, das« Israels ,,aufrichtiger Wunsch nach Frieden einen wachsenden Eindruck auf das Gewissen der Welt ausübt“, erklärte Ministerpräsident Levi Eshkol. Gleichzeitig betonte er, dass Israel sich gezwungen sieht, angesichts der ständigen arabischen Drohungen seine „Militärmacht“ zu stärken. Eshkol sprach vor der Knesset, die ihre erste Sitzung nach den Sommerferien abhielt. In seiner Rede über ,,die Lage des Staates“ legte er besonderen Nachdruck auf den Friedenswillen der Regierung und ihre Bereitschaft zur Landesverteidigung ..Wenn wir unsere Vorbereitungen zur Verteidigung treffen“, führte er ai*s, „werden andere friedliebende Staaten ihre internationalen Verpflichtungen erfüllen müssen, um in verschiedenster Weise zur Aufrechterhaltung des Friedens in unserem Raum beitragen zu können. Die Verantwortung der Grossmächts ist besonders schwer, denn sie sind es, die am ehesten einen hemmenden Einfluss geltend machen kennen.“ Der Ministerpräsident wies WIE ICH ES SEHE" darauf hin, dass Aegypten mit Zerstörungß waffen beliefert worden ist und fügte hinzu: „Ein Hindernis könnte auf dem Weg zum Frieden beseitigt werden, wenn deutsche und andere Wissenßchaftler ihre Arbeit an der Herstellung von Angriffswaffen in Aegypten aufgeben würden. Unsere Regierung wird sich weiterhin gegen die Hilfe wenden, die deutsche Wissenschaftler und Techniker bei den ägyptischen Plänen zur Vernichtung Israels leisten. Wir hoffen auch, dass die deutsche Bundesregierung dem Bundestag ein Gesetz vorlegen wird, das diesen Zuständen ein Ende setzt.“ Viele Nationen haben sich von der Israel feindlichen Haltung der arabischen Staaten „losgesagt“, so stellte Eshkol fest, indem er als Beweis hierfür die von verschiedenen Regierungen vor den UN abgegebenen Erklärungen und die Einstellung der afrikanischen Länder auf der Konferenz in Addis Abeba anführte. Auch die Stellungnahme deß kürzlichen Internationalen Sozialistenkcugresses in Amsterdam erwähnte er in diesem Zusammenhang, der ebenfalls das feindselige Verhalten der Araber zu Israel verurteilt hat. Ohne die Sowjetunion mit Namen zu nennen, kündigte Eshkol an, dass Israel in den UN über den Status der Juden in Russland sprechen werde, um den Wünschen der Juden in Israel und des ganzen jüdischen Volkes zur Verbesserung der „Lage der Juden in gewissen Ländern“ Ausdruck zu verleihen. Im weiteren bezog sich Eshkol auf die Lockerung der internationalen Spannung nach Abschluss des Dreierpaktets über eine Einstellung der Atomversuche, der „die Hoffnung erweckt hat, dass auch andere Spannungen in der Welt herabgemindert werden“, und fügte hinzu: „Besonders in unserer Region ist der Kontrast j besonders scharf, denn zwischen den Hoffnungen auf | Frieden und der in Wirklich- | keit herrschenden Feindseligkeit, tritt er sichtbar zutage, da die arabischen Regierungen fortfahren, selbst die Existenz Israels zu bedrohen“. Mit Hinblick auf die innere Front berichtete Eshkol, dass das verflossene Jahr zu den stabilsten Zeiten in der Der Marsch ins Unglück wn JEHUDA GQTTHEIMER Im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Propaganda stand vom Beginn bis zum Ende dee ruchlosen Wirkens dieser Bewegung eine hemmungslose Hetze gegen die Juden. Mit den billigste».! antisemitischen Parolen gingen die Nazis bereits zu der Zeit auf Stimmenfang, als Hitler noch ein unbedeutender Redner im Dienste unzufriedener und Umsturzpläne schmiedender Militärs gewesen ist. Jede seiner vielen Ansprachen aus der damaligen Zeit war stets auf den gleichen Grundton abgestellt: Schimpfkanonaden gegen den Imperialismus. gegen den .Schandvertrag‘ von Versailles und gegen die Herrschaft des „Weltjudentume“. Wenn man die ausführlichen Dokumentationen über Adolf Hitler als Parteiredner aus dem Jahre 1920 studiert, die im Heft Nr. 3. Jahrgang 1963 der ,,Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte“ abgedruckt worden sind, wird mm über die Eintönigkeit dieser Propaganda und dieser politischen Landsknechtsmethodeii heute erstaunt eein und kaum verstehen, wie solche Platituden einmal wachsende Mensehenmassen unterhalten und begeistern konnten. Und doch liegt ein Geheimnis der heute allen Denkenden unverständlichen Erfolge dieses Mannen und seiner Partei in der Sturheit und Beharrlichkeit der von ihm immer wieder vorgetragenen Behauptungen. Lügen und Verleumdungen, die so lange auf die Mausen eingehämmert wurden, bis sie allmählich daran zu glauben begannen. Auch die meisten Parteigänger der NSDAP waren der Ueberzeugung, dass die ausgegebenen Parolen nur die Begleiterscheinungen der „Kampfzeit“ ßein würden, dass aber mit der Uebernahme der Macht eine Normalisierung eintreten werde. Die Juden neigten ebenfalls zu dieser Auffassung. da es ihre Vorstellungskraft überstieg, dass auch nur ein Teil der etändig gegen sie geschleuderten Drohungen verwirklicht werden könnte. Die „Nazi-Bibel: Mein Kampf“ wurde nicht ernst genommen, auch dann noch nicht, a.'ß alle Anzeichen dafür sprachen, dass die Nazi« systematisch an die Realisierung ihres Vorhabens schreiten werden Das gross« Pogrom gegen die deutschen Juden, das in wenigen Stunden im November 1938 durchgeführt worden ist, war nur ein sichtbarer Ausdruck auf dem Wege der systematischen Vernichtung. Vielleicht verstanden in diesen Tagen zum ersten Mal die verantwortlichen Staatsmänner der Demokratien, dass der Marsch ins Unglück mit dieser Sünde gegen Europa, gegen die Zivilisation, gegen die Menschlichkeit und die Kultur kaum oder überhaupt nicht mehr aufzuhalten ist. Wie stark die Werbetrommel gegen die Juden bereits 1920 gerührt wurde, ergibt ein offizieller Bericht über eine Versammlung, auf der ein längst vergessener Schriftsteller R. J. Gorsleben vor 1200 Zuhörern über das Thema „Ariertum und Judentum“ sprach. Langweilig war es, ßchrieb der Bericht, viele verliessen vorzeitig den Saal, aber Hitler „Reichswehrsoldat, Grup^ penkommando IV, Nachrichtenabteilung“ brachte noch Leben in die Versa mm lung mit Ausfällen gegen das Judentum, die Presse, die Reichsregierung, welche die alte Beamtenschaft korrumpiert habe und vor der Entente krieche. — Dies eind. in einigen wenigen Worten zusammengefasst die Grundanschauungen der Nazis gewesen und geblieben, Schuldige zu suchen md Unschuldige anzuprangern. Aber Hitler wurde. wie es in dem zitierten Bericht weiter heisst, deutlicher: „Wir wollen keine Pogromstimmung erzeugen, ßondern es beseelt uns die unerbittliche Entschlossenheit, das Uebel an der Wurzel zu packen und mit Stumpf und Stiel auszurotteu. Um unser Ziel zu erreichen, muss uns jedes Mittel recht sein, selbst wenn wir unc mit dem Teufel verbinden müssten. (Beifall!)“ In diesen wenigen Sätzen erkennen wir bereits die spätere Taktik der Nazits in allen ihren Aktionen. Vorausgeschickt wird, was sie nicht wollen. Bei diesem Beispiel ist ee die Bemerkung ,,Wir wollen keine Pogromstimmung schaffen“, aber dann folgt die Pogromhetze. Das gilt auch für die späteren außsenpolitischen Unternehmungen der Regierung des Dritten Reiches, sobald Hitler erklärte, was er nicht tun wolle, z. B. ein Land überfallen. Aber dann folgten die Ausfälle und Beschimpfungen, Beleidigungen und Verdächtigungen gegen die Regierung des Staates, der mit Sicherheit das fiächste Opfer der nitleristischen Expanßionspolitik werden sollte, ob dies nun Oesterreich, die Tschechoslowakei oder Polen gewesen ist. Wenn man die Vorgänge der Kristallnacht verstehen will, muss man sich vergegenwärtigen, was sowohl vor wie nach der Machtübernahme vorausgegangen war. Denn die Flammen, die in Geschichte Israels gerechnet werden dürfe. Die Preise blieben fest, die Produktion stieg rapide, das hohe Niveau der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt konnte gehalten und die Zahlungs bilanz verbessert werden. Hier nahm Eshkol auch auf daß Entwicklungsprojekt für den Galil Bezug und erwähnte den heutigen Stand der Einwanderung in Israel. Hierzu bemerkte er, dass ein steigender Einwandererstrom aus den freien Ländern und im besonderen aus Südamerika zu verzeichnen sei, so daßs Grund zu der Annahme bestehe. ,,daes diese Einwanderung im bisherigen Verhältnis anhaltcn und im kommenden Jahr recht erheblich sein dürfte“. Eshkol würdigte abschliessend die moralißche und materielle Hilfe, die die Weltjudenheit bei der Einwanderung und Eingliederung geleistet hat, fügte jedoch hinzu, dass „dieser Beitrag in den letzten Jahren zu unserem Bedauern nicht die riesigen Bedürfnisse gedeckt hat.“ Die Knesset sprach Levi Eßhkol nach seiner politischen Erklärung mit 51:34 Stimmen ihr Vertrauen aus. Blick in die Welt von HAROLD SCHWARCZ Der britische Premierminister Harold 1VIacMül n ist wegen einer schweren Erkrankung von seinem Amt zurückgetreten. — Der kubanische Diktator Fidel Castro, der den Versuch einer doppelzüngige Politik zwischen Rotchina und Moskau unternahm, wurde vom Kreml scharf kritisiert. Repressalien wurden angedroht. — Der Pakt zum Verbot von Atombomben-Versuche, der zwischen der Sowjetunion, Nordamerika und Grcßsbritannien unterzeichnet worden war, ist uunmehr in Kraft getreten. — Der Chemiker Linus Pauling wurde mit dem Nobelpreis für den Frieden 1962 ausgezeichnet. Pauling erhielt bereits im Jahre 1954 den Nobelpreis für Chemie. Nur Madame Curie erhielt bisher zwei Nobelpreise (1903 für Physik gmeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie und H. A. Becquerel und 1911 für Chemie). — Kennedy und Gromyko, der rusßische Aussenminister. führten neue Verhandlungen durch, nachdem die USA den Verkauf von Getreide an die Sowjetunion beschlossen hatten. Gromyko echlug weitere Abkommen vor. — Als einen Sturm im Wasserglas bezeichnsten die Russen den von ihnen provozierten Zwißchenfall, nachdem sie einen amerikanischen Militärconvoy stundenlang unrechtmässig auf dem Weg nach Berlin festgehalten hatten. — Bei einer zu seinen Ehren abgehaltenen Parade erklärte Dr. Konrad Adenauer, dass die Bundeswehr den Frieden für die Bundeisrepublik, Europa und die ganze Welt erhalten habe. Warum er auf diesen eigenartigen Gedanken kam, sagte er nicht. Adenauer ist einer der wenigen Deutschen dieser Altersklasse, der niemals eine Uniform getragen hat. — Die kommunistischen Länder werden zu einer Konferenz zusammentreten, um über die rußsisch-chinesischen Differenzen zu beraten. — In den Vereinten Nationen wurde der „Himmelsraam“ neutral erklärt... Obwohl dieses Abkommen unbedingt zu begrüssen ist, erscheint allein der Gedanke absurd und beschämend, auch noch den Weltraum zum Kampfobjekt werden zu lassen. — Kirche und die Juden INFILTRANTEN Tel Aviv. — Ein Sprecher der Armee gab bekannt, dass ein arabischer Infiltrant aus Transjordanien von der israelischen Grenzpolizei in der Gegend von Beisan getötet wurde. Der Sprecher teilte mit, dacs die Grenzpolizei zwei Infiltranten verfolgte, die in einen dort gelegenen Kibbuz einzudringen versuchten, wobei sich ein Schusswechsel entspann, bei dem der eine der Araber getötet wurde, während es dem anderen gelang, den Jordan zu durchschwämmen und dae trarojordanische Ufer zu erreichen. (ITA) der Kristallnacht aufleuchteten, waren nicht von einem Blitz aus heiterem Himmel entzündet worden. Schritt für Schritt hatten die Nazis die jüdischen Positionen zerstört. Sie haben nicht bei der Machtübernahme ki einer „Nacht der langen Messer“, wie sie es vorankündigten, das von ihnen gezüchtete jüdische Problem gelöst, obwohl sie die Macht hierzu gehabt haben. Denn Hitler war kein Held, er wagte seine grossen Würfe nur, wenn er sicher eein kennte, dass die anderen nicht reagieren werden. Er hatte sogar in dießem Stadium der Entwicklung noch Angst vor seinem eigenen Volk. Das schrittweise Vorgehen entsprang durchaus nicht allein den Erwägungen, was das Ausland sagen würde, das der nazionalßozialistischen Regierung mit einer äussersten Skepsis begegnete. Hitler fürchtete mindestens in gleichem Masse, wenn nicht mehr, in dießen ersten Monaten und Jahren seiner Herrschaft die Reak tion im deutschen Volk, das zwar nicht ungern die Zurückdrängung des ihm eingeredeteten jüdischen Einflusses beobachtet, niemals jedoch mit einer brutalen (Schluss auf Seite 2) Rom. — Stimmen aus dem Vatikan dementierten eine in einigen nordamerikanischen Zeitungen erschienene Nachricht, in der behauptet wurde, dass eine Erklärung über die Beziehungen zwischen der Katholischen Kirche und dem jüdischen Volk vollendet und in Druck gegeben worden cei, um unter den" Konzilsmitgliedern verteilt zu werden. Dem Sekretariat für die Förderung der christlichen Einheit nahestehende Kreise verßieherten. die Annahme, dass Kardinal Augustin Bea, der diesem Sekretariat vor- ■ steht, eine zur Verteilung bestimmte Erklärung aufgej! setzt habe, »sei nicht der Fall ‘ und nichts werde gegenwärtig gedruckt. Sie wiesen dar-! auf hin, dass an der Verferj tigung des betreffenden Dokuments noch gearbeitet werde. Desgleichen stellten | sie in Abrede, dass Kardi- I nal Bea in Bälde vor dem! Konzil eine Ansprache über; dießes Thema halten werde. I Die USA-Presse hatte im I Zusammenhang mit der betreffenden Erklärung berichtet, dasß diese folgende Punkte enthalten werde: „1. Die Kirche dankt ihre Ursprünge dem Judentum, mit dem sie das Erbe des Alten Testaments teilt. 2. Die römischen Katholiken dürfen niemals vergessen, dass Chrißtus Jude war und dass seine Familie und die Apostel Juden gewesen sind. 3. Die Schuld am Tode Jesu musß der ganzen Menschheit eher zur Laßt gelegt werden als den Juden. 4. Die Kirche missbilligt den Antisemitismus der Vergangenheit und Gegenwart, sie hegt stets Liebe für die Juden und blickt ernstlich beßorgt auf jene, die sie mit Hase und Verachtung betrachten oder sie verfolgen.“ Die nordamerikanische Presse berichtete, man wisse noch nicht, ob die Debat-; te über diese Erklärung j noch in der jetzigen Sitzung des Kcnzils abgehalten werden würde, die vor den Weihnachißtagen abgeschlossen werden soll. Mit aller Sicherheit jedoch werde über diese Erklärung diskutiert werden, wenn das Konzil wie geplant im kommenden Frühjahr wieder zu sammentritt. Der von den USA-Blättern veröffentlichte Bericht unterstreicht mit Nachdruck, dass die Erklärung des Konzils ein für alle Male feßtstellen würde, dass sich die Katholische Kirche offiziell von den alten Beschuldigungen des Gottesmordes distanziert, die gegen die Juden erhoben werden. Eine vorläufige Massnahme zur Reinigung der katholischen Liturgie ven beleidigenden Hinweisen auf die Juden wurde vom verßtorbenen Papst Johanne« XXIII. getroffen, der diu Auslassung des Eigenschaftswortes ..perfide“ bei der Erwähnung der Juden im Zusammenhang mit der Kreuzigung Christi aus den Karfreitagsgebeten verfügt hatte. Die päpßtliche Anordnung wurde von der kirchlichen Ritenkommiißion durchgeführt. ANTWORT AUF FRAGEN Rom. — Das Sekretariat für christliche Einheit gab folgende Erklärung ab: „In Beantwortung von Fragen, die nach der Veröffentlichung von Zeitungsartikeln gestellt -worden sind, bestätigen wir, dass die Abfassung eines Dokumentß über die rein religiösen Beziehungen zwischen Katholiken und Juden schon vor zwei Jahren begonnen wurde, und dass der endgültige Text im vergangenen Juni den Konzilbehörden unterbreitet worden ist, die als einzige berechtigt sind, über seine Veröffentlichung und Weiterleitung an die Konzilteilnehmer zu entscheiden. Diese Behörden haben bisher noch nichts über die Veröffentlichung der Erklärung oder ihre Verteilung unter den Teilnehmern am Konzil beschloßsen.“ Dazu verlautete aus Kreisen, die den jüdischen Weltorganisationen und im besonderen dem Jüdischen Weltkongress und der Bne Brit naheßtehen und in der Konferenz jüdischer Organisationen zusammenai-beiten, dr.ßs sie ihre gemeinsamen Gesichtspunkte über die katholische Haltung zu den Juden vor einiger Zeit dem Vatikan unterbreitet und die Entwicklung seither in allen ihren Phasen verfolgt haben. Natürlich wäre es zu begrüßsen. so wurde betont, wenn die „Anregungen“ für die katholisch-jüdischen Beziehungen angenommen werden sollten, gleich an welcher Stelle sie innerhalb de« Oekumenischen Konzils zur Debatte gestellt werden. —

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