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Jüdische Wochenschau · 1963-08-18 · 2034 (18.8.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2034 (18.8.1963)
Date
1963-08-18
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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JÜDISCHE lUOCHEnSCHnU PUEYRÄEDON 2190 — 1’ iz«. JûïJkénxïitaJshjGiJzliicL T. E. 832613 ANO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 18 DE OCTUBRE DE 1963 No. 2034 Entwicklungshilfe und Politik Die cogenannte Entwick- , lungshilfe, fiie von wohlhabenden oder mächtigen Völkern den armen oder noch nicht entwickelten Nationen geleistet wird, ist in dieser Form, wie sie sich uns heute präsentiert, ein politisches Novum und ein neuer politischer Begriff wie etwa der ,,Kalte Krieg“ cd-*r die „Allianz für den Fortschritt“. Selbstverständlich haben auch schon in naher wie weiter Vergangenheit die besitzenden Völker den Besitzlosen durch Kredite, Sachlieferungen, Anleihen oder auf sonstige Weise geholfen. Wenn man will, bedeutete der Kolonialismus auch eine Hilfeleistung für die noch nicht entwickelten Nationen. In der Mentalität mancher .helfender Regierung und Völker von heute hat sich gegenüber dem früheren Kolonialßystem ohnehin nicht allzu viel geändert. Schon der Begriff der „nicht entwickelten“ Völker zeugt von den Resten einer Gedankenwelt, die aus der kolonialen Epoche der Menschheitsgeschichte stammt. Natürlich wird sich Aegypten dagegen sträubsn, als eine weniger entwickelte Nation angesprochen zu werden, trotzldem es eigentlich von allen Ländern Entwicklungshilfe erhält, irgendwelche finanziellen Möglichkeiten hierzu verfügen, Obwohl man immer wieder versucht, diese Stützungsaktionen für schwache Wirtschaften — wie man die Entwicklungshilfe treffender (bezeichnen würde — als edle und beglückende Hilfsbereitschaft zu verbrämen, handelt es sich doch um nichts anderes, als auf diese moderne Weiße neue Einfluss Sphären zu schaffen oder alte zu erhalten. Man konnte sich zwar dem Streben nach Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit der .jungen“ Völker nicht widersetzen und musste ihnen weitgehende Konzessionen machen, auf dem Umwege der Entwicklungshilfe jedoch nimmt man neuen Einfluss. Natürlich wissen dies auch die Jungen“ Nationen, aber es bleibt ihnen keine Wahl, um aus dem Elend her iuszufinden und auch zu ökonomischer Selbständigkeit zu gelangen. Dass diese Entwicklungshilfen nur ein Wettlauf um die Gunst wichtiger Linder ist, zeigt sich am Beispiel Aeypten besonders deutlich. Dort konkurrieren die Amerikaner, die Russen, die Engländer, die Franzosen und eine Reihe anderer Nationen um die Ehre, Wicklungshilfe leisten und grosse Kredite geben zu dürfen. Zu den Ländern die sehr gross« Kapitalien in Aegypten inveßtieren, gehört von B. B. SAMUEL immer an der Oberfläche liegen und deswegen von Aussenstehenüen schwer erkannt und häufig übersehen werden. Aegypten hat einen ungeheuren Bedarf an Geldern. Wenn das Land wirklich seinen grossen Möglichkeiten entsprechend aufgebaut werden sollte, sind tatsächlich eifernd, offensichtlich d:n Standpunkt des .Kanonen statt Butter“ __yertritt. Jedenfalls sind die Versprechungen nicht gehalten wordeif. Die Bevölkerung ist unzufrieden und durch die radikalen Zwangsmaßnahmen der Diktatur mundtot gemacht. Nur gelegentlich hört man von Protesten, gewaltige Summen erforder- Kundgebungen Polizeiaktionen, Konzentrationslagern und den üblichen scharfen lieh, um eine sich über lange Jahrhunderte erstreckende Fehlwirtschaft wieder auszugleichen und den Bedürfnissen einer neuen Zeit anzupassen. Die grossen sozialen Veränderungen, die notwendig sind und der Bevölkerung immer wieder zugesagt wurden, ßind bis heute nicht durchgeführt, da der ägyptische Diktator, grösseren Vorbildern nach- Terror-Urteilen. Die Aegypten-Hilfe der verschiedenen Grossmächte steht klar erkennbar im Zeichen der Politik. Als jetzt die Deutschen aus gegebenem Anlaß ihre Hilfsmassnahmen einschränken wollten, äussert:n die Amerikaner hiergegen Bedenken, da durch einen solchen Schritt1 den russischen Bemühungen um die ägyptische Gunst Vorschub geleistet werden könnte. Selbst gegen den Abzug der deufcchen Wissenschaftler aus Aegypten, der von Israel verlangt worden ist, und für den die Bundesregierung angeblich nicht verantwortlich zu machen sei, machten die Amerikaner (!) Bedenken geltend. Es könnten die Plätze, die durch einen eventuell an Fortgang der deutschen Wissenschaftler und Techniker frei werden, von rußischen Experten eingenommen werden. Das sind nur einige der Hintergründe, die bei der Politik der Entwicklungshilfe eine Rolle spielen. In einem weiteren Artikel soll die deutsche Entwicklungshilfe am Mittelmeer einer weiteren Betrachtung unterzogen werden). — Der Rücktritt Adenauers Dr. Konrad Adenauer, der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, hat in der vergangenen Wocjie ceirfiÄ'iih^r n€n Rücktritt eingereicht, der seit vielen Monaten Gegenstand heftiger Diskussionen zwischen den Parteien und ununterbrochener Verhandlungen gewesen ist. Mit Konrad Adenauer tritt eine Persönlichkeit von der Bühne des internationalen Lebens, die seit mehr als einem Jahrzehnt in der vordersten Linie das Schicksal seines Landes und darüber von SEM FRANKENSTEiN könne, die das deutsche I Volk gegenüber den Juden auf sich geladen hat. ob man nun von einer Gesamtschuld sprechen will oder nicht. Deshab trat Adenauer zu allen Zeiten, auch gegen Einflüßse in seiner eigenen Partei, für die Wiedergutmachung des durch die Nationalsozialisten angerichteten Unrechts ein. Wenn es auch unrichtig ist, in ihm den einzigen Verteidiger und Verfechter dieser Gesetze zu erblicken, so verlangt es die Gerechtigkeit anzuerkennen. hinaus der westlichen Welt | dass die Reparation- und Reßtituticnsleistungen zugunsten Israels und der Juden gestaltet hat. Adenauer war 73 Jahre alt, als er das verantwortungsvolle Amt eines Kanzlers übernahm, um ein neues Deutschland aufzubaueti, eine« Teil-Deutschlands, das übrig geblieben war, nachdem das Dritte Reich Europa und die übrige Welt an den Rand des Abgrunds geführt hatte. Auf Trümmern baute Adenauer mit einem Volk, das nicht nur in zwei Weltkriegen besiegt worden war. das vielmehr durch die nazistische Aera sich selbst verloren hatte. Adenauers Verdienst vor der Geschichte wird es bleiben, jedenfalls den Versuch zum Aufbau eines demokratischen Landes und Volkes zu wagen, das bisher dem Faschismi’rs in seiner verabscheuungswertesten Form gedient hatte. unter seiner Regierung beschlossen und durchgeführt worden sind. Konrad Adenauer ist nicht nur von der Opposition oft und vehement angegriffen und kritisiert worden. Es ist nicht unsere Sache, seine verschiedenen politischen Unternehmungen und Auffassungen zu analysieren. Seine schroffe antikommunistische Haltung war ebenso wie seine herausfordernde Stellung gegen die ostdeutsche Verwaltung Gegenstand ernster Auseinandersetzungen. Von jüdischer Seite wurde Adenauers Eintreten für Globke heftig kritisiert, Argentiniens neue Regierung In der vergangenen Woche übernahm der ii den letzten Wahlen siegreiche Dr. Arturo U. Illia die Präsidentschaft der Republik. Damit ist eine iange Epoche deF Unruhe und Unsicherheit vorerst beendet worden. Nach dem Sturz des Präsidenten Dr. Frondizi dauerte es eine längere Zeit, bis nach einer Reihe von Umsturzversuchen und gelungenen Revolutionen die letzte Regierung des Präsidenten Dr. Guido die Durchführung von Wahlen garantieren und die Amtsübernahme erreichen konnte. Die Herstellung der konstitutionellen Regierung bedeutet für das Land die Voraussetzung für seine soziale Befriedung und einen neuen wirtschaftlichen Aufstieg. Die Möglichkeiten die sich Argentinien hierfür bieten, sind eigentlich nicht begrenzt. Der grosse natürliche Reichtum seines Bodens wartet nur darauf, endlich erschlossen zu werden. Das Volk, geführt von einer Regierung, die über die notwendige Lebenserfahrung und politische Reife verfügt, sollte endlich begreifen, dass der wahre Reichtum einer Nation nicht in den Bodenschätzen oder in der Weite seiner Ländereien liegt, sondern dass der natürliche Reichtum jeden Volkes in der Arbeitskraft und dem Arbeitswillen seiner Menschen besteht die unter rechter Führung nicht nur selbst durch Fleiss und Intelligenz glücklich werden würden sdnderu auch ihr Land auß den Schwierigkeiten befreien könnten, in welchem es sich seit vielen Jahren befindet. Wenn es in Argentinien nicht gelingt, die grossen sozialen Gegensätze aufzuheben oder wenigstens die tiefe soziale Kluft zwischen den Reichen und den Menschen in den Elenc’ßnestern auszugleichen, wird der Frieden und die Ruhe nicht hergestellt werden können. Das sind im übrigen nicht nur nationale Probleme, sondern Fragen, die alle Länder dieses Kontinents in gleicher Weise erschüttern. Ein falsch verstandener Naitonalismus oder die Irreführung von Jugendlichen in faschistischer, antisemitischer Richtung, wie dies unter Führung einiger katholischer Geistlicher geschieht, wird den Prozess der Verschärfung der Gegensätze in unseliger Form beschleunigen. Die wirklichen demokratischen Kräfte, die über alle Parteien hinweg im Lande lebendig ßind, erwarten von der neuen Regierung einen klaren Weg zur Befriedung des Landes und zur Sicherung der Verhältnisse durch Massnahmen, mit denen nicht einzelne begünstigt werden, sondern daß ganze Volk in seiner überwiegenden Mehrheit, das Arbeit und Frieden haben will, geschützt und gefördert wird. gegen jenen Globke, der Adenauers rechte Hand war und bis zum letzten Augenblick blieb, obwohl er der Kommentator der Raßsengecetze Hitlers gewesen ist. Hieran müssen wir einen schweren Widerspruch in der Haltung Adenauers erblicken, der zugleich der Re flex der schwierigen deutschen Situation im allgemeinen ist, der Nichtüberwindung einer traurigen Vergangenheit, deren Folgen in der demokratischen Bundserepublik bis heute trotz und mit Adenauer nicht beseitigt wurden und immer deutlicher hervortreten. Globkß Namen steht hier für viele, die zwar nicht in der unmittelbaren Nähe Ade- J ist. nauers arbeiten, die aber in wichtigen Positionen des öffentlichen Lebens in allen seinen Verzweigungen, in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft und Diplomatie geblieben sind. Der alte Bundeskanzler wird sich nicht völlig auß dem politischen Leben zurückziehen; wie er angekündigt hat, fühlt er sich hierzu noch zu jung. Mit grosser Aufmerksamkeit wird man auch in Zukunft in allen Kreisen seine Worte, Ansichten und politischen Schritte beobachten und schätzen, auch wenn ihm die Burda der Verantwortung abgenommen worden WIE ICH ES SEHE Das diskutierte Drama üvn JEHUDA GCTTHEIMER Die Diskussion über das t dig auf die Bühne gebracht Mit einer berwunderns- Entwerten Energie und geradezu verbissenen Folgerichtigkeit hat Adenauer seine Ziele verfolgt und seine Arbeit geleistet. Nur widerwillig . . „ hat der nunmehr 87-Jährige auch die Bundesrepublik sein hohes Amt niederge’.egt. Deutschland. Die deutsche j In der Außsenpolitik dürfte Aktion in Aegypten hat I sein grösster Erfolg die Anebenfalls einen klaren polinäherung an Frankreich und tischen Aspekt, der neben den wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund der deutsch-ägyptischen Beziehungen steht. Dieser Fragenkomplex ißt aus mehreren Gründen auch für die jüdische Welt von die Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft sein, die — gewiss nicht das Werk eines einzelnen — mit der entschlcßsenen Unterstützung des Kanzlers rechnen konnte. Unter Drama des deutschen Dich ters Rolf Hochhuth hält an. Soweit es eich um literarische Kritiken handelt, soll hierzu in diesem Zusammenhang nicht Stellung genommen werden. Immerhin ist es beachtlich, dass sich in letzter Zeit die Stimmen mehren, das Schauspiel Hochhuths könne einer ernsthaften Analyse als Dichtung nicht standhalten. Nicht alle literarischen Kritiken haben einen ausschliesslich literarischen Charakter. Auch dort schwingen politische Anschauungen, eeien sie zustimmend oder abweisend, häufig mit. Einer der Kritiker meint: „Für eine nachhaltige Wirkung (dieses Schauspiels) fehlt die wesentliche Voraussetzung; die legitime Form. Zweifellos kann Hochhuths Problem, ob sich der Papst angesichts der Judenverfolgungen hätte anders verhalten müssen, im Drama durchgespielt werden. Doch zu werden, sodass es nicht erßt eines Dramaturgen oder Regisseurs bedarf, der die richtigen, d. h. wohl für das Theater zweckmässigen Proportionen herstellt. Gibt es ten Regisseurs zu einem wirklichen Bühnenerfolg gebracht wurde. Dass ein Dichtwerk übermässig lang ist, kam keinen Einfluss auf seinen Wert oder seine Bedeutung — auch nicht in lidoch viele Dramen, die ih- : terarischem Sinn — nehmen, ren Weltruf begründen und .— der Führung Adenauers Bedeutung, nicht allein mit j wurde die Bundesrepublik _ _ Rücksicht auf die feindliche | zu einem der einflussreichi dann käme es dar’auf'an ein wKr ^eg£Pten; stei\ Staaten, eine Gross- Stück zu schreiben, das nicht seit der Schaffung des Staamacht, die zwar keine Stirn- I zu lang ist, um auch tes gegen Israel eingenomj me in den UN hat. in der ’ " . ' Politik aber von grossem Gewicht ißt, Adenauer verstand besser als viele andere, dass man mit Worten allein nicht die gewaltige Schuld abtragen men wird, und die schon zweimal zu kriegerischen Handlungen geführt hat. Es handelt sich um ein komplexes Problem mit verßehiedenen Aspekten die nicht nur halbwegß vollständig auf der Bühne realisiert zu werden.“ Sicherlich kann man darüber streiten, ob eine solches Schauspiel kurz genug sein sollte, um ungekürzt oder nur halbwegs vollstänbehalten konnten, obwohl sie über einen „erträglichen“ Theaterabend hinausgehen. Schliesslich ist cg auch von Zeit und Publikum abhängig, was geboten werden kann, um .erträglich“ oder halbwegs vollständig zu sein. Diese Betrachtungen beschränken sich allerdings nur darauf, ob Hochhuth „gut“ gedichtet hat. ob sein Werk einen hohen literarischen Wert besitzt, ob er ein grosser Dichter ist. Mit dem politischen Gehalt seines Stückes hat diese Debatte nichts zu tun. Wenn man die Diskussion über das Stück „Der Stellvertreter“ auf dieses Gebiet verlagern will, so soll man nicht unbeachtet lassen dass die grosße Streitfrage, die dieseg Drama aufgeworfen hat, mit literarischen Erwägungen wenig oder garnicht in Verbindung steht. Im übrigen wäre es nicht das erste Bühnenwerk, das erst durch die zügelnde Meisterhand eines fachkundigen Dramaturgen oder geschick- Das von Hochhuth aufgeworfene Problem, die von ihm uns Zeitgencosen wie späteren Generationen gestellte Frage verliert auch dann nicht ihre Berechtigung, wenn literarische Kritik begründet wäre. Wir dürfen sogar unterstellen, dass in mancher Hinsicht eine solche Kritik berechtigt sein dürfte. Dann könnte man höchstens zu der Feststellung gelangen, dase Hochhuths Versuch, die von ihm zur Darstellung auf der Bühne vorgetragene Problematik nicht geglückt ist. Zum Inhalt, zum Gegenständlichen, zu der von Hochhuth behandelten historischen Frage ist jedoch hiermit noch nichts gesagt. Ist Hochhuth mit seinen Gedanken im R-cht, so wird hieraus noch lange kein Unrecht, wenn er diese Gedanken in eine nicht angemessene, literarisch zu kritisierende Form gebracht haben sollte. Eß kann also dahingestellt bleiben, ob die von Hochhdth gewählte Kunstform von ihm gemeistert wurde. Dass er sich an diesen Stoff herangewagt hat, zeigt Zivilcourage. Dass Hochhuth mit heftigem Widerspruch gerechnet hat, geht aus neinen „historischen Streiflichtern“ hervor, die er an den Schluss des Dramas zur Rechtfertigung und Erläuterung des von ihm gewählten Themas gesetzt hat. Auch Hochhuth hat gewusst, dass er damit von der Norm abweicht. Er unterstreicht selbst das Ungewöhnliche dieses Beginnens. Er begründet den Anhang, sozusagen das historische Nachwort zu seinem Drama. Er zeigt die Quellen auf, die er benutzt, die ihn inspiriert und zum Schreiben veranlasst haben. Mag dies ungewöhnlich sein, hierin allein aber kann ein Gegenstand zur Kritik nicht gefunden werden. Die echte Diskussion, die Hochhuths Werk „Der- Stellvertreter“ hervorgerufen hat, bewegt sich um andere als literarische Streitfragen. Sie wird auch nicht zwischen Literaten, sondern zwischen Politikern und Historikern geführt werden müssen, wenn sie einmal aus der Sphäre des Persönlichen herausgehoben werden wird. Unlautere Motive eioem Dichter zu unterstellen, ist nicht jedermanns Sache.’ An solchen Vorwürfen hat es bisher nicht ermangelt. Dem Ausser.stehenden der nach der geschichtlichen Wahrheit forscht sind solche Polemiken zuwider. Sie gehen auch am Kern des Problems vorbei. Selbst w^n Horh- (Schluss auf Seite 2) S&sW - TfeWkS,

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