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Jüdische Wochenschau · 1963-10-04 · 2032 (4.10.1963) · p. [Seite 11]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2032 (4.10.1963)
Date
1963-10-04
Page
[Seite 11] (sequence 11)
Language
German, Spanish
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Viernes, 4 de Octubre de 1963 .KéAÇ« ,«¿fly£HV£T t£tS«-ft££ LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. No. 2032 11 ä® * \¡? H COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 - VI. Stock - T. E, 48-3695, 48-5683 I AUS UNSERER ARBEIT Herr Erico Schnock, Valentin Alisina, überwies u«.is anlässlich der Hohen Feiertage eine Spende von 5.00Q.— Pesos. Das Ehepaar Ulrich und Sara Lewinsky überwies uns anlässlich der Barmizwab ihres Sohnes Jorge 4.000.— Pesos; Jorge wird im ,,Sefer Barmizwah“ eingetragen. Anlässlich der Barmizwahfeier von Alfredo José Berli ner führten die Damen Frau Susana Droller und Frau Susana Margariner eine Sammlung durch, welche die Summe von $ 2.500.— ergab; auf den Namen des Barmizwah werden Bäume in Israel gepflanzt. Anlässlich der Brith Milah des Sohnes des Ehepaares James und Pessy Laus wurde der Betrag von $ 2.550.— ZUM AUFBEWAHREN WIE LIESEN DIE FEIERTA6E IM JAHRE 9124 2. Tag Sukot Hoschana Rabba Sichemini Azeret Simchat Tora Schabbat Bereschit Krew Chanukka 1. Tag Chanukka 8. Tag Chanukka Fasten Assara beTewet Chamischa Assar biSchwat Neujahr der Bäume Faeten Ester Purim Schuschan Purim Schabbat Hagadol Erewr Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto (27. Nissan) Ycm Haatzma’ut ■ Lag BeOmer Erew Schawuot 1. Tag Schawuot Fasten Schiva assar beTamus Erew Tischa beAw Fasten Tischa beAw Erew Rosch Hascbana 5725 Freitag, den 4. Oktober Mittwoch, den 9. Oktober Donnerstag, den 10. Oktober Freitag, den 11. Oktober Sonnabend, den 12. Oktober Dienstag, den 10. Dezember Mittwoch, den 11. Dezember Mittwoch, den 18. Dezember Donnerstag, d. 26. Dezember Mittwoch, d. 29. Januar 1964 Mittwoch, den 26. Februar Donnerstag, den 27. Februar Freitag, den 28. Februar Sonnabend, den 21. März Freitag, den 27. März Sonnabend, den 28. März Sonntag, den 29. März Freitag, den 3. April Sonnabend, den 4. April Donnerstag, den 9. April Freitag, den 17. April Donnerstag, den 30. April Sonnabend, den 16. Mai Sonntag, den 17. Mai Sonntag, den 28. Juni Sonnabend, den 18. Juli Sonntag, den 19. Juli Sonntag, den 6. September ERNTE, FREUDE, FRIEDEN Das Sukkotfest, im Zeitalter der Emanzipation in Westeuropa vernachlässigt, ist in Israel zu neuer Schönheit und Bedeutung erstanden. ..Etrogim“ und Feststrauss werden dort, ate alte und sinnreiche Symbole, auch von Menschen erworben die nicht religiös sind im traditionellen Sinne des Wortes, und die Sukka, mit dem unvergleichlichen Zauber, der von ihr ausgeht, vermisst man rur ungern, weil sie mit der Geschichte des jüdischen I Volkes, dem Wandei,Schicksal, innig verbunden ist. Noch wichtiger ist das Fest in Israel dadurch geworden, dass man die u/geheure Bedeutung der Bewässerung des Landes in den Mittelpunkt der Kolonisation stellte, und e« ist doch eine« der Hauptmerkmale des Festes, dass die Gebete um Regen, der bald nach diesen Tagen einsetzen muse, eine grosse Rolle in der religiösen Liturgie spielen. Der Negew vor allem lechzt nach dem ersehnten Nass, und der Bürger ven Israel versteht besser als wir, wie notwendig es ist. dass die Regenfälle pünktlich ¡ und in reichem Masse einsetzen. j Ernte, Freude und Frieden geben dem Feste seinen besonderen Charakter. Der Keren Kajemet Lejisrael, ei- I tier der entscheidendn Faktoren beim Aufbau des Landes, hat durch seine mehr al« sechzigjährige Arbeit die- ' sen Gedanken gefördert. Er hat wesentlich dazu beige- I tragen, dass man den Ertrag einsammeln, Ernte halten kann; der KKL hat neue Fieude und Befriedigung in die jüdischen Familicu gebracht, und sein grosses friedliches Aufbauwerk entspricht ganz den Idealen der jüdischen Friedeussehnsucht. Der Gemeinschaftssinn, im Feste der Ernte, der Freude und des Friedens klar in Erscheinung tretend, hat den Sukkottagcu einen neuen Inhalt gegeben, von dem wir hoffen, dass auch Inspirationen, Anregungen, segensreiche Einflüsse auf uns Diaspora-Juden ausgehen werden. Sie mögen sich nicht zuletzt in Opfern für die Aufgaben des KKL auswirken. EL FESTIVAL INFANTIL DE SIMJAT TORA Recordamos a los chicos que hasta ahora no han entregado las Composiciones y dibujos para les Concursos, deben hacerlo basta el día 7 de octubre pxmo. El FESTIVAL se relizará el domingo, 20 de octubre pxmo. en el Colegio Pestalozzi, Freire 1848. En esta oportunidad se entregarán los premios a los ganadores de loe Concursos. Asimismo habrá un programa completamente renovado! Graudes sorpresas! Juegos nuevos! RIFA, PE¬ LICULAS! CONCURSO DE PREGUNTAS Y RESPUESTAS! Con la intercalación de un intervalo humorísteo bajo el lema: VISTASE CADA CUAL COMO PUEDA! — UN CON JUNTO MUSICAL DEL COLLEGIUM MUSICUM! SE SORTEARA UNA BECA POR VALOR DE i 5.000,— POR GENTILEZA DEL COLLEGIUM MUSICUM PARA EL AÑO 1964! — NADIE DEBE FALTAR! Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 10) Die Einheitskampagne teilt mit: Sofort nach den Hohen Feiertagen traten die Mitglieder unseres Comités zu einer Sitzung zusammen, um einen Bericht über den Ver lauf der Aktion 1963 in den letzten Wochen entgegenzunehmen. Mit Befriedigung nahmen die Anwesenden daven Kenntnvs. dass sehr viele und grosse Beisteuerungen eingegangen sind und ausführlich wurde über die Fortführung der Kampagne gesprochen, die auf jeden Fall am 31. Dezember abgeschlossen sek% muss. Das zentraleuropäicche Comité wendet sich erneut an alle Menschen unseres Sprachkreises mit der Bitte, zu spontanen Mitarbeitern der Einheitskampagne in ihren Freundeskreisen zu wer den uud immer wieder und überall auf die Notwendigkeit einer würdigen Beisteuerung aufmerksam?u machen. Unsere Kollektivität muss einen stärkeren moralischen Druck auf die Hartherzigkeit ausüben, dann die Beteiligung an der Einheitskampagne ist Ehrenpflicht eines jeden Juden! Trommelfeuer gegen Demokraten von KURT KAISER-BLUETH *01 A9& AMENABAR 2972 — Capital Meisterschaft der L. I. F. A. Das Hauptepiei der 6. Runde endete mit einer Ueberraschung, da es der ehrgeizigen Mannschaft von SIJA gelang, dem bisher unge schlagenen Tabellenersten Maccabi beide Punkte abzufür den KKL gesammelt; das Kind, Hermann Ariel, wird im „Sefer Hajeled“ eingetragen. Frau Ella Kramer spendete anlässlich der Feiertage $ 1.000.— für die Pflanzung von Bäumen zum Andenken an ihren Gatten, Benno Kramer s. A. Herr Dr. Carlos Hendel spendete $ 1.000.— für die Pflanzung von Bäumen zum Andenken an seinen Vater Herrn Joee F. Hendel s. A. Frau Betty Jaboksohn spendete $ 1.000.— für die Pflanzung von Bäumen zum Andenken an: Michel und Marta Rosenberg s. A. Wir danke* allen unseren Freunden und Mitarbeitern. Die „Gruppe 47“, eine Gemeinschaft zeitnaher und fortschrittlicher deutscher Schriftsteller, die der Wirtschaftswunder - Taumel der selbstzufriedenen westdeutschen Spießbürger nicht korrumpiert hat. ist gewis sen an chronischer Kulturverfettung leidenden Bonzen im bonner Autoritäten-Kraal ein ständiges Greuel. Nur so ist das Trommelfeuer zu verstehen, das seit einiger Zeit schon auf diese kleine tapfere Gruppe von Non Konformisten in der Bundesrepublik niedergeht. Man nahm ihnen z. B. ihre kompromisslose Stellungnahme in der „SpiegeF'-Affäre übel, mau wirft ihnen! die Kritik vor, die sie nur zu berechtigterweise an der indirekten Renazifizierung üben, die die deutsche Bundesrepublik vergiftet, und man verzeiht ihnen nicht, dass sie sich, obwohl gute Demokraten und keineswegs kommunistisch angekränkelt, gegen die stupide Schwarz-Weiss Malerei wenden, die im Westen alles ro-! sig und im Osten alles grau in grau sehen will. Und besonders etört gewisse Davongekommene, dass der Kreis der „Gruppe 47“ jenen hysterischen Anti-Kommunismus ablehnt, der ein I ganz spezielles Gebräu aus | nehmen. Die einzelnen Ergebnisse waren: 1 Gruppe A; i SIJA — Maccabi 3:1! Hakoah — Rehut 4:0 NCI A — Bet Israel A 1:0 Gruppe B: CIB — Bet Israel B 2:0 Bet Am — ACIBA 1:0 NCI, B — NCI, V. Ball. 2:0 In der Gruppe A haben nunmehr Maccabi. SIJA. D. Wolffsohn, Hakoah und Igud je 2 Verlustpunkte, dass noch interessante Wettkämpfe zur erwarten sind, bis der diesjährige Meister ermittelt ist. In Gruppe B ist das kommende Spiel zwischen CIB und Bet Am wohl auisschlaggeben für den 2. Platz, hinter Bar Kochba, die ohne Punklverlust (10:0) führen. Am letzten Sonntag muss ten die Spiele wegen schlechter Bodenverhältnisse auefallen und die 7. Runde wird am kommenden Sonntag, den 8. Oktober, wie folgt äusge tragen: Sportplatz: Defensores de Beigran«: 12.30 Uhr: Bar Kochba — NCI. Villa Ballester. 14 Uhr: CIB — Bet Am 15.30 Uhr: Macabl—Rehut. Sportplatz: Excursionistas 12.30 Uhr: NCI. B — Bet Israel B. 14 Uhr: D. Wolffsohn — NCI, A. 15.30: Bet Israel A — Igud Man sieht wieder einmal, dass ein eigener Sportplatz nötig ist. den Sudeiküchen der Goebbels‘schen Meinung«Grossbetriebe war und der wenig zu tun hat mit den Einwänden, die die Demokraten gegenüber den Regimen der Ostblock-Länder zu erheben haben. Kurzum, diese Schriftstel- | 1er sind keine taktisch umgeschalteten ehemaligen | Nazis, die aus der Demokra-! tie ein Geschäft gemacht ha- ] ben, um Deutschland in den Kreis der gesitteten Nationen wieder einzußchalten, sondern Menschen, denen das Bekenntnis zu Freiheit, Toleranz und Menschenwürde im Blute liegt. Das ist! der Grund, weshalb man sie verdächtigt, antidemokrati- : sehe, von Pankow ferngeleij tete Spretigminen in der I Bundesrepublik zu legen.! Man beschimpft sie als „li- ] terarieche Agenten des Ostens“, man nennt sie dekatente Nihilisten und Kritikaster um jeden Preis, und es fehlt nur noch, dass man sie als „Intelligenzbestien“ und als „Untermenschen“ vor der entfesselten Meute des geistig unterernährten Mobs an den öffentlichen Pranger stellt.* Herr Dufhues, der Vorsitzende der C.D.U., ein Mann also auf höchst prominentem Posten von dem man annehmen sollte, dass er seine Worte zu wägen weiss, hat sich unlängst den höchst unerfreulichen Scherz geleistet, ausgerechnet diesen antifaschistischen Autoren gegenüber das böse Wort von der „Reiehsschrifttumskammer“ aazuwenden. Eine Partei, die so im Glashaus sitzt, wie die C.D.U. sollte indessen nicht Sprachschätze aus dem NS-Jargon anderen vor die Füsse werfen. Der Stil, mit dem gewisse bonner Politiker gegen diese von dem ausgezeichneten Schriftsteller Hans Werner Richter geleitete „Gruppe 47” kämpft, ist gewiss nicht «ehr fein und ähnelt in manchem der Dreschflegeltaktik vergangener Zeiten, die Optimisten als für immer verschwunden ansahen. Ein gewisser Josef Müller, C.D.U.- Bundestagsabgeordneter von Aachen-Land, hat, um in der landwirtschaftlichen Sphäre zu bleiben, die Herr Müller im Parlament von Bonn vertritt, eine wahre Kuhmistsalve auf den bekannten berliner Schriftsteller Wolf Dietrich Schnurre abgeschossen. Er warf ihm vor, am Rundfunk einen „brutalen, ungerechtfertigten Schlag“ gegen die Bundesrepublik geführt zu haben. Herr Müller sagte wörtlich, dass Schnurres „mit geifernder Stimme ausgespuckte Story glatt erlogen“ gewesen sei. Bei allem Verständnis für die unfreiwillige Komik dieser Polemik, die in ihrer Bildhaftigkeit nicht zu überbieten ist, muss man sich doch gegen den zügellosen Hass wenden, der aus dieser Sprache spricht, die eines Volksvertreters sehr unwürdig enccheint. Dieser Hass gegen die geistige Elite der Bundesrepublik beweist, wie sehr die tief verdrängten Komplexe einer unheilvollen Vergangenheit bn Unterbewusstsein der konservativen Kräfte Westdeutschlands noch eine Rolle «pielen, selbst wenn die davon Befallenen glauben, von ihrem einstigen Leiden völlig geheilt zu sein. Im Ausland registriert man derartige Ausbrüche der Intoleranz gegen die wahrhaft ehrlichen Vertreter der jungen deutschen Demokratie mit ebensoviel Aufmerksamkeit wie Unbehagen. Dass die wirklichen Kräfte der sozialen und politischen Umbildung und Erneuerung in der Bundesrepublik noch in der Opposition stehen und also nicht die Nation und ihr Wollen repräsentieren, ist bekannt. Aber das ist noch kein Grund dafür, diese positiven Elemente des im Ganzen sehr wenig befriedigenden bundesdeutschen Kräftepanoramas mit einer Taktik niederzukartätschen, die in Diktaturßtaaten die Re gel. in Demokratien jedoch zum Glück verpönt ist. Dr. JOSEPH J. SCHWARTZ, exektuvire Vice-Praesident der amerikanischen Organisation "DEVELOPMENT CORPORATION FOR ISRAEL", mit Sitz in New York, 215, Foutrh Avenue, übermittelt zum Neuen Jahr, das der Verstärkung der Einwanderung nach Israel und dem Ausbau des Negew gewidmet sein soll, seine besten Grüsse der Regierung von Israel, dem Israelischen Botschafter, sowie allen, die am Aufbau und der Entwicklung Israels durah den Ankauf von Israel Bonds mithelfen, und wünscht ihnen aHen ein herzliches SNANAH T0VAH! - WANDERUNG - ORDNUNG - HEITSKAMPAGNE | COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL Sarmiente 2376, 3er. p. — T. E. 47-3629

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