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Jüdische Wochenschau · 1963-10-04 · 2032 (4.10.1963) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2032 (4.10.1963)
Date
1963-10-04
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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Das vatikanische Konzil PUF.YRREDON 2190 — 1? iza. JûxJenuut&J&i&elUa X. E. 832613 ANO XXIV BUENOS AIRES, VIERNES 4 DE OCTUBRE DE 1963 No. 2032 Südafrikas Juden und Israel Jerusalem. — Das Aussenministerium lehnte einen Kommentar zu der Rede ab, die der südafrikanische Premierminister Hendryk Vorwoerd am vergangenen Wochenende in Pretoria gehalten hat. Verwoerd hatte sich beechwert, dass Israel seinen Botschafter Simchat Pratt zurückberufen hat. Dieser wurde in der vergangenen Woche abberufeu, weil er, wie es offiziell hiess, seine Amtszeit beendet hat. und nach New York geschickt, um dort in die israelische UN-Delega- , tion einzutreten. E« verlautet, dass Israel von der Ent- \ Sendung eines neuen Bot-, schafters Abstand nimmt, so dass die israelische Miesion in Südafrika einem Gej schäftsträger überlassen j bleibt. Bei einer politischen Ver- , anstaltung in einem Vorort ( von Johannesburg erklärte Vorwoerd: „Die heutige Re-[ gierung Israels wird nicht j mit der Hilfe Südafrikas rechnen können, wenn sie diese brauchen sollte.“ Er verwies an anderer Stelle auf die israelische Haltung I bei den Abstimmungen in j asiatischen Agitatoren zu den UN. bei denen Israel finden ist“, durch seine ''Stimmabgabe Obwohl das israelische Au- Südafrika wegen seiner Po- «senministerium sich zu der litik der Apartheid scharf kritisiert hat, und stellte fest: „Ich kann diese Politik nur entschieden anprangern. Wenn Israel glaubt, sich hierdurch die Unterstützung der afrikanischen und asiatischen Völker im Falle eines Konflikts mit Aegypten sichern zu können, so baut es auf Sand.“ Er ermahnte seine Anhänger, den 100.000 in Südafrika lebenden Juden die Position Israels nicht als Schuld anzurechnen, denn „es wäre nicht ritterlich, sich an ihnen für das zu rächen, was andere Südafrika antun. Die südafrikanischen Juden sind Bürger unseres Landes, und sie haben bewiesen, dass sie die Haltung Israels bedauern und missbilligen“. Vorwoerd fügte hinzu, „Wir sind alle nur Menschen“ und er nannte es unrecht, „wenn gewisse Leute dazu neigen, die jüdische Ge- Rede Vorwoerds nicht äu ssern wollte, so erwartet man doch, dass Aussenminister Golda Meir in ihrer Rede vor der UN-G.neralver- Sammlung auf die Ausführungen Vorworeds antworten dürfte. „DANKBAR“ Johannesburg. — Der südafrikanische Board of Deputies -sprach in seiner regelmässigen monatlichen Sitzung dem Ministerpräsidenten Hendryk Verwoerd seine Dankbarkeit au«, dass er dem Lande erklärt habe, die südafrikanischen Juden seien für Israels Haltung zur Politik der Regierung Südafrikas „nicht verantwortlich“. Auf einer Versammlung, auf der Leon Dulzin, der Leiter der Wirtschafts-Abteilung der Jewish Agency sprach, erklärte der Vizepräsident der südafrikanidie Worte Dr. Verwcerds. dass die jüdische Gemeinschaft hier nicht für das Vorgehen Israels verantwortlich gehalten werden darf. Israel ist ein souveräner Staat, der für sich selbst -verantwortlich ist. Die südafrikanischen Juden sind Bürger Südafrikas, deren Loyalität im Frieden und im Krieg bewiesen wurde.“ Und an anderer Stelle: „Dies schliesst nicht aus, dass wir meinschaft Südafrikas anzu- | sehen Zionistischen Föderagreifen, wenn gelegentlich , tion, Josef Daleski: „Jeder ein Jude unter den afro- WIE ICH ES SEHE' Der merkwürdige de Gaulle Der Präsident Frankreichs, > düngen und Einflüsse im 1 Mittleren Osten anzumelden. Diese Haltung Frankreichs, sein steigendes Interesse am Nahen Osten dürfte sich auch auf die Position Israels auswirken, das bemüht ist, zu einem Ausgleich oder einer Art von Vorverständigung mit sei nen, bisher unversöhnlichen Nachbarn zu gelangen. Da Frankreich ohne jeden Zweifel in vielen Fällen, die sich in den letzten Jahren Charles de Gaulle, hat eine R-ede gehalten, die eine neue Aera in der internationalen Politik einleiten kann, ifie Haltung de Gaulles und seine Ideen sind für da« Schicksal aller Völker von grosser Bedeutung, nicht zuletzt auch für Israel, das sich mit Frankreich aus guten Gründen eng verbünde« fühlt. De Gaulle unternimmt zur Zeit eine Reise durch französische Provinzen, die er selbst „Begegnung mit dem Volk“ genannt hat. De Gaulle wiederholte zunächst seine de« öfteren vertretene Auffassung, dass Frankreichs Einfluss in der Welt wieder erhöht werden müsse. Man wird sich erinnern, dass der Präßident Frankreichs erst vor einiger Zeit die gleiche Auffassung in einem Gespräch mit dem transjordanischen König Hussein geäussert hatte, um neue Beziehungen, Verbinauf dem Boden seiner Vorfahren verbunden sind. Der Zionismus ist Teil der Hoffnungen, der Träume und des Glauben« der Juden.“ Dr. Verwoerd hatte in seiner Rede auch festgestellt, dass „der Entschluss Israels, seinen Botschafter in Südafrika nicht zu ersetzen, nicht nur eine Beleidigung für die südafrikanische Regierung sondern auch ein Schlag ins Gesicht der südafrikanischen Judenheit ist, die soviel getan hat, um Israel zu helfen“. Er hatte auch daran erinnert, dass , „als Israel geschaffen wur- Jude m Südafrika begrüest de und 6ich so viele Völker abseits hielten, Südafrika als eine der ersten Nationen den jungen Staat anerkannte und ihn unterstützte. Heute wendet sich Israel gegen Südafrika, um die afrikanischen Staaten zu umwerben. Israel verurteilt die südafrikanische Apartheid, aber seine eigene Existenz gründet sich auf eine Art von Apartheid, der« es will I auf seinem Gebiet die ara-! von JEHUDA GQTTHEMER von GUSTAV L. KAHh Das Zweite Vatikanische Konzil ist feierlich eröffnet worden. Die Welt und keineswegs nur die katholische, knüpft greese Hoffnungen an diese oberste Kirchenversammlung, zu deren Zielen die Annäherung der verschiedenen christlichen Bekenntnisse, aber auch die Kooperation mit anderen, nichtchristlichen Glaubensgemeinschaft gehört. Parst Johannes XXIII. hat währ i d seiner verhältnismäßig kurzen Regierung das Ansehen der Kirche gehoben, indem er von den giossen Möglichkeiten Gebrauch gemacht hatte, in dieser Zeit der ständigen Auseinandersetzungen und Konflikte die Menschlichkeit als das wesentliche Ziel und die eigentliche Aufgabe zu unterstreichen, um dr« Verbindende zwischen den Individuen und den Nationen hervorzuhebtn und auf diesem schweren und doch*einfachen Wege die Voraussetzungen zur Befriedung zu schaffen. Johannes „der Gute“ hat ihn der Yolksmund genannt. Manche Kritiker, die eigentlich ein wenig voreilig Urteile abgeben, haben gemeint, der neue Papst könne niemals die Popularität erreichen, deren sich sein Vorgänger erfreute, der das Vatikanische Kcnzil einberief, obwohl keine der Voraussetzungen hierfür gegeben erschienen. Sicher ist aber dass Paul VI. sich die Ziele des kürzlich verstorbenen Papstes zu seinen eigenen gemacht hat. Sor.«t hättef er nicht — programmgemöss — zur Zweiten grossen Versammlung des Konzils die geistlichen Würdenträger aus aller Welt zusammengerufen. Weitgehende Reformen sind vorgesehen, durch welche die Struktur der Kirche modernisiert, mit anderen Wormit der nationalen Wieder-! fen den neuen Zeitverhältnissen angepeest werden soll, gebürt des jüdischen Volkes jm £uge dieser Veränderungen soll auch die Position der katholischen Kirche zu den anderen religiösen Gemeinschaften einer Revision unterzogen werden. Unzweifelhaft war Johannes XXIII. der erste Papst, der sich die Aufgabe gestellt hat, auch die Stelling der Kirche zu den Juden zu überprüfen, die durch verschiedene Glaubenssätze und Lehren seit Jahrhunderten eine Kampfposition gewesen ist. Johannes XXIII. eliminierte bereits einige Stellen aus den kirchlichen Gebeten, in denen die Juden gebrandm&rkt wurden. Die Juden in aller Welt haben das Wirken des Pap- «tes Johannes XXIII. nicht nur mit tiefer Sympathie, sondern auch mit ehrlicher Erwartung verfolgt, dass nunmehr endlich ein trauriges Kapitel in der Geschichte seinen Abschluss finden würde. Mit den gleichen ehrlichen Erwartungen sind unsere Blicke auf die Fortsetzung des Konzi1« gerichtet. Wir wissen, dass erhebliche Widerstände vorhanden sind. Konservative Kräfte halten am Gewesenen fest. Man darf jedoch annehmen, dass sich die gerechte Sache durchsetzen wird, denn die Zukunft der Menschheit ist ven der Verständigung zwischen c’en Völkern und nicht von ihrer Differenzierung abhängig. Die Klarheit kirchlicher Entßcheidungen, die man erwartet, wird die unabdingbare Voraussetzung dafür sein, dass die geplanten Reformen — auch in der Haltung zu den Juden — nicht nur in aen obersten kirchlichen Gremien zu praktischen Konsequenzen führen, sondern auch vcu allen Gläubigen anerkannt werden. (Nachbemerkung der Red.: Wir werden laufend über alle Fragen des Konzi1« berichten, die sich in ihren Auswirkungen auf die Stellung zu den Juden beziehen können). — (Schluss auf Seite 8) grosse jüdisch» Gemeinschaft beherbergt. Nach «einen ersten, recht allgemein gehaltenen Erklä rungen über die Notwendigkeit der Erhöhung des frani zeichnet den Weg eines unzösischen Einflusses in der Welt, der sich auch auf Ostasien, vor allem auf Vietnam, wieder erstrecken soll, wurde de Gaulle nunmehr deutlicher. Es bestehe durchaus kein Zwang, so bemerkte de Gaulle, dass Frankreich zu einem der ergaben, auch gegen die i beiden Blocke gehöre, die Auffaseungen der Anglo- ^eute ,von, Nordamerika Amerikaner die israelischen i und Russland geführt die Interessen und Forderungen I Welt in zwei Teile zerzu stützen, zu verteidigen schneiden. Frankreich gehö- und zu erfüllen entschlossen I .n... a ,n Nationen, war, ist seine künftige Poligleichgültig wie gross ihre tik im Orient von einer transzendentalen Bedeutung. Das rechtfertigt in einem erhöhten Umfang da« jüdische Interesse, ganz abgesehen davon, dass Frankreich selbst heute — im Gegensatz zu den Zeiten vor dem 2. Weltkrieg — eine ISRAEL FUER FRIEDEN UN. — Auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen ergriff Frau Golda Meir, Israels Aussenminister, das Wort und wiederholte das von Israel seinen arabischen Nachbarn gemachte Friedensangebot. Sie entwarf ein Sechs-Punkte-Programm für die allmähliche Herstellung des Friedens im Mittleren Osten. Es gäbe keine unlösbaren Probleme zwischen Israel und den arabischen Ländern; auch das Flüchtlingsproblem «ei nicht unlösbar. Die 6 Punkte sind: 1.) Anerkennung der politischen Unabhängigkeit und der territorialen Integrität aller Staaten dieses Gebietes. — 2.) Nichtintervertion in die internen Angelegenheiten eines anderen Staates. — 3.) Verzicht auf Gewaltandrohung und -anwendung. — 4.) Aufgabe der Kriegspolitik und -massnahmen einschl. des Boykotts und der Blockade. — 5.) L<:ßung aller Fragen durch friedliche Methoden. — 6.) Beginn von Verhandlungen mit dem Ziel der totalen Abrüstung mit Errichtung eines Kontrollsystems. — “ Durch ein solches Friedensprogramm kann di“ Zukunft und der Fortschritt des Mittleren Ostens gesichert werden. Auf dienern Woge würde auch der Weltfrieden gefestigt werden können, fügte Israels Aussenmmister hinzu. — Macht ist,! Keine „ewigen Gegnerschaften“ dürften aufrecht j erhalten oder historisch an- \ erkannt werden, die nicht : überwunden werden könnj ten. De Gaulle unterstrich diese Erkenntnisse oder Auffassung, indem er auf die! heutige Freundschaft zwisehen der Deutschen Bun- I desrepublik und Frankreich hinwies, zwei Länder, die : sich seit vielen Jahrhunder-; ten in einer erbitterten . Feindschaft gegenübergestanden haben und die eich | in wenigen Jahren nicht ali lein politisch und Wirtschaft- ] lieh näherten, sondern auch! eine gemeinsame militärij sehe Streitmacht aufbauten. I Nach schweren Krisen und; Auseinandersetzungen habe , sich Frankreich zu seiner alj ten Höhe erhoben und jene I moralischen Kräfte wieder \ entfaltet, die der ganzen i Menschheit nützlich gemacht werden sollen, wie dies in ■ früheren Epochen bereits 1 der Fall gewesen sei. Die- , ser Prozess der Wie der ge-! burt des alt-neuen Frank- \ reiehs muss zuende geführt; werden; es gilt, stark zu! bleiben, um die erforderlichen . Energien für dieses j Ziel zu entfalten. I Die Laufbahn de Gaulle* gewöhnlichen Menschen. Der ehemalige General und heutige Präsident muss zu den 1 entschiedensten Gegnern des nazistischen Deutschlands j gezählt werden, ein Mann, der niemals in seinem Ur- , teil und in seinem Kampf! gegen das Dritte Reich wich oder nachgab und der selbst , in der Zeit der grossen Niederlagen der so stolzen : französischen Nation und : der grössten Enttäuschun-! gen die Hoffnungen auf; j Freiheit und auf den Sieg j der Gerechtigkeit bewahrt | j! Am Beginn des Zweiten! . Weltkrieges war Charles de j! Gaulle ein Unbekannter. ' Nur Fachleute wussten, | i dass er ein militärwissen- 1 «chaftliches Werk über die : Bedeutung der Panzerwaf- I fen in der modernen Zeit I veröffentlicht hatte, das ei- 1 gentlich nur von seinen ' Gegnern beachtet wurde. Es waren die Nazis, die bereits vor dem von ihnen entfes! selten Krieg die Konsequenzen aus den Lehren und Er-! kenntnissen de Gaulles ge-! zogen haben, während die Ermahnungen des damaligen Oberßten in seinem ei-; genen Land nicht befolgt; worden sind. Am Beginn des i Krieges war de Gaulle Unterstaatssekretär im Natio- 1 nal-en Verteidigungsministerium, konnte sich aber als 1 solcher nicht gegen die herrschende Militärclique durchsetzen, die durch ihre Tak- | tik de« Zauderns Frank- , reich den deutschen Angreifern auslieferte. Aber Charles de Gaulle 1 gab sich nicht geschlagen. Er wollte sofort beim Durchbruch der deutschen Truppen den Guerilla-Krieg organisieren, für den er ent- I schlossen bei einer Konfe- 1 renz mit den englischen Bundesgencßseu eintrat, an der auch Churchill teilgenommen hatte. „Er war jung und energisch und hatte auf mich einen sehr günstigen Eindruck gemacht“, j schreibt Churchill in seinen Erinnerungen überjlen Zweiten Weltkrieg. De Gaulle rebellierte gegen die Verzagtheit der militärischen Führer des Vorkriegs Frankreichs, was Churchill veranlasst hatte, beim Aueeinandergehen der Konferenz zu ' ihm die Worte zu sagen: ..Du bist der Mann des j Schicksals“. Erst Jahre später sollte sich erweisen, wie recht der erfahren.“ Staats- , marn mit die«er lakonischen Bemerkung gehabt hat j Noch bei einer anderen Gelegenheit begegneten sich diese beiden Männer, die von dem gleichen fanati sehen Glauben an die Zu- , kunft der freien Welt besessen waren, als die Mächte der Finsternis sich über Europa ausbreiteten, bevor de Gaulle Frankreich verlassen mvßste. Damals wollten die Franzosen die Engländer dazu bestimmen, allein die Verteidigung des französischen Festlandes zu übernehmen. was aber Churchill ablehnte. De Gaulle, so berichtet Churchill, der bis dahin kaum gesprochen hatte, wandte sich plötzlich zu ihm und sagte: „Ich glaube. Sie haben vollkommen recht“. Hierzu sagt Churchill: „Unter seinem (de Gaulles) undurchdringlichen, unerschütterlichen Aeusseren besass er. so schien mir, eine grosse Leidensfähigkeit. Im Verkehr mit dem hochgewachsenen, phlegmatischen Marn festigte sich in mir der Eindruck „Dies ist der Connétable von.Frankreich“. Allmählich verwandelt sich de Gaulle in den Bannerträger einer neuen Zukunftshoffnung für die ganze Menschheit. — Churchill, dessen Urteil für die Erforschug der ge- «chichtlichen Zusammenhänge in den Jahren der jüngsten Vergangenheit von grosser Wichtigkeit sein und in Zukunft noch mehr werden wird, hatte in den Kriegs- (Schluss auf Seite 2) Sowjetunion und Israel Jerusalem. — Die sowjetisch-israelischen Beziehungen bildeten Gegenstand einer anderthalbst findigen Unterhaltung zwischen Ministerpräsident Levi Esliko! vnd Sowjetbotschafter Michail Bodrow Das Gespräch fand auf Ersuchen Eshkols statt und’war das erste seit seiner Uebern&hme der Regierung Veretändlieherweise bildete die Lage der russischen Judenheit eines der Themen, und auch der Stand der israelisch-sowjetischen Handelsbez ehungen die seit dem Sinaifeldzug im Jahre 1956 praktisch paralysiert sind, gelangte zur Sprache. Man erwartet dass dieee Unterredung im gegenwärtigen Augenblick’ wo die Beziehungen zwischen Ost und West sich Gebessert haben, zu der Hoffnung berechtigt dass die Entspannung sich auch auf den Mittelosten außdeb er. wird. . Wie gl?ubt> erwähnte Eshkol auch die sowjetischen Waffenlieferungen an die arabischen Länder die den gefährlichen Rüstungswettlauf im Nahen Orieut nähren. (ITA) .+ 'i*

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