Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2030 (17.9.1963)
- Date
- 1963-09-17
- Page
- [Seite 21] (sequence 21)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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r Martes, 17 de Septiembre de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2030 — 21 AFRIKANISCHE STUDENTEN werden in Israel ausgebildet. mm f - V* ¡¡*:**V ' V ..* VON DEN JUDEN IN RUSSLAND Die alte Synagoge in Minsk, das letzte der jüdischen Bethäuser in Mir.ßk, wird abgerissen, um einem Wohngebäude Platz zu machen. Vom Bürgermeister wurde mitgeteilt, es sei nicht geplant, eine neue Synagoge zu errichten, ,,da niemand eine solche verlangt“ habe. Es beständen in der Stadt zwei Kirchen; auch der Bau eines baptistischen Gotteshauces sei abgelehnt worden, den Baptisten sei ein Saal zur Verfügung gestellt worden. Die Juden könnten ihr Leben nach ihrem Wunsche weiterführen. Allerdings sei der Rabbiner vor sechs Jahren gestorben, und in der Gemeinde wolle niemand das Amt übernehmen. In die Synagoge seien jeweils nur eine Handvoll ältere Juden gekommen; die jüngere Generation habe damit überhaupt nichts mehr zu tun. Die Behörden von Kiew haben eine Frist gesetzt, um 10.000 Gräber des Friedhofee Likjanowka in einen anderen Friedhof überzufüh i i ren. Das Friedhofsareal ist zum Bau eines Wohnkomplexes bestimmt. Schon einige Male wurde dis Frist erstreckt. Nach der sejterzeitigen Intervention durch Staatspräsident Ben Zwi bei Präsident Breschnew war di? Bewilligung erteilt wor den, aa>3 Grab des jüüi=chsozialistischen Führers Bär Borochov nach Israel zu überführen. Kürzlich brachte Rabbiner Harry Bronstein von Brooklyn die sterblichen Ueberreste vou Rabbi Josef Horowitz, dem Gründer einer Reihe von Jeschiwot, der 1920 in Kiew starb, nach Israel. Wie in Israel mitgeteilt wurde, ßind die sowjetischen Behörden bereit, weitere Bewilligungen zu erteilen. Zehn Tage vor Schawuot wurde der kurz vorher ernannte Kantor der Synagoge von Moskau durch die Behörden veranlasst, die Stadt wieder zu verlassen. Er kam aus der Provinz und hatte einen so grossen Erfolg, dass der Gottesdienet stärker denn je und sogar „0LAMENU“ TEL AVIV POB 3002 ISRAEL NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina I., Grccsoktavformat — 180 Textseiten — 42 Bildertafeln 239 Illustrationen Ganzleinenband S 20.00 — Luxusausgabe $ 35.00 GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina II., Grossoktavformat — 232 Textseiten — 51 Bildertafeln 457 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe $ 35.00 SUBSKRIPTIONS- EINLADUNG GOLD: Geschichte der Juden in Wien I., Hauptredaktion: Dr. Y. L. Bato, Dr. N. M. Gelber ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: Vor Erscheinen $ 15.—. nach Erscheinen $ 25.— BILDPROSPEKT KOSTENLOS DURCH: Edition „0LAMENU“ TEL AVIV. P.O.B. 3002. ISRAEL Alle Publikationen erscheinen in deutscher Sprache Die Preise sind in U$A Dollar angegeben. von vielen Jugendlichen besucht war. Der ZIM-Dampfer „Jerusalem“ war auf einer Rundfahrt durch das Mittelmeer und Schwarze Meer. In den Hälen von Odessa, Jalta und Sotschi wurde ein Halt eingeschaltet. Das Schiff mit 220 Passagieren, meistens Nordamerikanern und Engländern uni etwa 20 Israelis, traf Ende Mai in Odessa ein. Die Flaggen der USA, Israel und der Sowjetunion waren auf dem Quai gehisst. Die Passagiere konnten während zweier Tage Ausflüge unternehmen; viele haben Verwandte getroffen. Der israelische Kapitän stammte aus Rvesland und hat dort seinen Bruder besucht. Die Synagoge in Odessa hatte 400 Besucher während der Schawuot-Feiertage. Die Israelis wurden alle aufgerufer,; zu diesem Zweck wurde an 15 Tischen aus der Tora gelesen. In Odesca gibt es etwa 250.000 Juden unter 700.000 Einwohnern. In Jalta und Sotschi spielte das Schiffsorchester, und aus der grossen Menschenmenge sangen viele die Lieder „Hawa Nagila“ und ..Heveuu Schalom Alechem“ mit. Musiker des Jahres Rio de Janeiro. — Der junge Dirigent Isaac Karabchevsky, der einer zionistischen Jugend - Organisation angehört, wurde von der Zeitung „O Globo“ und der TV Station „Tupi“ als „Musiker des Jahres 1903“ erklärt. (ITA) Taetigkeit des H1AS Genf. — In diesem Jahr wird der United HIAS Service rund 46.500 Männer, Frauen und Kinder in verschiedenen Ländern unterstützen. Zu diesem Zweck hat die Organisation 2,7 Millionen Dollar bereitge stellt. (AWZ) Teatro San Telmo Die Proben für das neue Stück „Rachomon“, das Anfang Oktober zur Aufführung gelangen wird, sind im vollen Gange. Das Ensemble „Grupo del Sur“ bedient sich einer neuen Version die von Fay und Michael Kanin nach den Erzählungen von Ryunosuke Akutagawa adaptiert worden ist. Die Uebersetzung stammt von Carlos Gorostiza. Die Aufführung steht unter den Auspizien der Municipalidad von Buaio*; Aires. Mitwirkende sind: Maria Rosa Gallo, Tito Alono, Jorge Rivera Löpez, Maurice Jouvet, Pepe Soriano, Enrique Taliön, Zulema Katz, Carlos Roman und Maria E. Fernändez. Die Inszenierung besorgt Carlos Gorostiza und die Szenographie Luis Diego Pedreira. Würde «»d Freih.H | J^ppßH />/£ [JN Washington. — Rabbi Joachim Prinz erklärte im Na- Unity House (Penr.cylva- | stimmig angenommen und men des Amerikanischen ' nia). — 500 Delegierte, die \ UN Generalsekretär au ee- Jiidischen Comité,3 dass der ■ dem'Kongress der jüdischen j fordert, die Frage der A' Kampf der Neger um ihre | Arbeitercomites beiwohnen, : rottung des jüdischen kuKu- Würde und Freiheit „zum | ersuchten die UN-General-! rellen. religiösen und geersten Mal in der Geschieh-! Versammlung, „die Bedin- I meindlichen Lebens in Küsste des amerikanischen Volgungen zu untersuchen, unland auf die Tagesordnung kes die drei religiösen Bej ter denen die Juden i:i Sowder Generalversammlung zu kenntnisse des Landes vor j jetrussland zu leben gezwunj setzen, die am kommenden eine gemeinsame Aufgabe ■ gen sjn(j.“! Dienstag;n New York crgesteilt hat." (ITA) ) j)je Resolution wurde ein- 1 öffnet wird. (ITA) Hehraeischer A l n-ssn (^nntinsn “ri©y trp^pp i©p© dn .-tonp D^xpsn ninP1? -j?n nnx iftpin© a^puípn •To’’ D313 rn ,nn?sn de T \ 2 T T : “ -p“! *?y ínterin n©x .a^ir ppy1? ,annn ap^n .mxSpn: -trpopn napay xppp yp; a^iy na rn Vnx ,}pTr -3© np/nyn yxip —Tipa »npnöx-pDsa ,n. a^iy ^xi ,opsp ,)ppv Daipa nx axsa nsiTxa T » : v 2 T T .“inrhpn ’aiya a^iy Tnfnpn ■ai^na -n1? irr’pxn •’p paspa px*? ninap npiDi ©in niix ap? "X^pn f]py Saipan *7X“iy .nTsn ainnai T ’ “ * “ T * * S (ivbVív rvnav nna riNxina T '1 '1 - T X UNA DECADA DE LAS COLONIAS DEL “CORREDOR” (Columna derecha) Cuando se abrió durante la guerra de liberación el camino a Jerusalén, se estableció un extenso corredor desde la llanura hasta Jerusalén. A lo largo de este corredor —lindando de ambos lados con territorio enemigo— empezaron a construirse colonias judiaß. El fin de la fundación de estas poblaciones era asegurar el acceso a Jerusalén mediante la creación de aldeas que sirvan como protección contra la penetración de infiltrantes árabes y también, simultáneamente, para desarrollar la zona desolada e infundarle nueva vida. En estos días festejamos la “década" de las colonias en el corredor de Jerusalén. También antes de la creación del Estado había algunas poblaciones a lo largo de la ruta desde Jerusalén a la llanura que cumplían una función importante en el levantamiento del citio de Jerusalén. (Columna izquierda) Ellas servían como bases de las fuerzas armadas que lucharon en el sector de Jerusalén. Los puntos construidos después de la fundación del Estaco, eran en su mayoría colonias de inmigrantes que se esta biecieron en las lomas de las montañas y empezaron a ocuparse de trabajar la tierra. En gran parte ellos llegaron al país desde el Yemen mediante la acción dé la “Alfombra Mágica”, pero hubo también inmigrantes de la antigua comunidad hindú de Kuchin. del Africa del Norte, de Kurdistan, de Persia; y también inmigrantes desde Europa hallaron su lugar en las colonia« del corredor. Los colonos del corredor pueden estar satisfechos de haber logrado crear una zona nueva y floreciente en el Estado de Israel que sirve para la capital Jerusalén como fuente de abastecimiento y seguridad. -vr*? ■qTT.n nxppi “i©xp nnn©n npn'pp •’¡ya d^© Vgin© ipx Tbrhs nsia fpx1? aix np©3 P3J© ,nj “inrhp mp1? i*?nn ,ms iio? rnpp .D’Hirr a^pr^ rppn1? nn’n nVx t *?y ^Tjn nx -*ü iQ^x^pn irvy -pp rvYHn ppp ]Jpp wm .jnp1? )pi iQ^ppy apan nn 13 iTDn^i n»a© pítx - - t; t t : .Q-n ninn1? nyn nVx nnnnpp rroirnn1? “ii©yn .D^bn'’ r t; npprn pp1? aa D^pyp □"pi©: iö*ppn Q?l??i‘V’p “iriv3 3i©n Tppri ix’j’p© a^^n'' ‘inn©*? p3xas - T : i-! 1 T “í EIN JAHRZEHNT „KORRIDOR“- SIEDLUNGEN (Rechte Spalte) Als man während des Befreiungskrieges den Weg nach Yeruscbaiayim sch.ug, schuf mni einen langen Korri;or, der von der Ebzne bis nach Yeruschalayim fuhrt. Längs dieses Korridors — auf beiden Seiten an Feindesland grenzend — begannen jüdische Siedlungen zu emtehen. Der Zweck dieser Siedlungsgriindungcn war, den Weg nach Yeruschalayim durch Schaffung von landwirtschaftlichen Punkten zu sichern, die als Schutz gegen das Eindringen von arabischen Infiltranten dienen, andererseits auch dem öden Bezirk entwickeln und ihm neues Leben einhauchen sollten. In diesen Tagen feierten wir da« „Jahrzehnt“ der Jerusalem-Korridor-Siediungen. Schon vor der Staätsgründung existierten einige Siedlungen längs der Chaussee von Y'eruschalayim nach der Ebene, dis eine wichtige Funktion im Kampf um die Entstehung Yeruschalayims erfüllten. (Linke Spalte) Sie dienten als Basen für die militärischen Krälte, die auf dem Abschnitt Yerus« halayim kämpfien. Die nach der Staatsgründung err’ch teten Punkte waren meistenteils Siedlungen von Einwanderern, die sich auf den Bergrücken niederliessen und sich mit Landwirtschaft zu beschäftigen begannen. Zum grossen Teil gelangten sie durch die Aktion ZAUBERTEPPICH aus Jemen ms Land, aber ee gab auch Olim aus Kucr, n, der antiken indischen Gemeinde, aus Nordafrika. aus Kurdistan, aus Persim; ja. auch Olim aus Europa faeden ihren Platz in den Korridor-Siedlungen. Die Korridor-Siedler können mit Genugtuung darauf hinweisen. dass es ihnen gelang, einen n°uen und blühenden Be-irk im Staate Israel zu schaffen, d*r der Hauptstadt Yerunchalayim als VruLegungs- und Sicherheits-Etappe dient.