Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2030 (17.9.1963)
- Date
- 1963-09-17
- Page
- [Seite 19] (sequence 19)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Martes, 17 de Septiembre de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2030 — 19 Die neue Silhouette von Tel Aviv Jüdische Gemeinden i Mitglied der UN Das Dan-Hotel in Tel Aviv, mehrfach erweitert und verbreitert, wird sich bald fast schämen müssen, was sei ne Höhe angeht; denn eine grössere Anzahl anderer telaviver Gebäude, darunter das im Bau befindliche Hilton-Hotel im Norden der Stadt, werd-n wesentlich höher sein, und zehn bis zwanzig Etagen werden bald nichts Besonderes mehr dar stellen. Den Rekord verspricht vorläufig der Herzlia- Wolkenkratzer an der Achad Haam Strasse, Ecke Herzl- Strasse, mit seinen über 30 Stockwerken, aber auch das im Bau befindliche Stadthaus am Kikar Malche Israel, unweit der Frischmann- und der Ihn Gab.rol strasse wird sich mit seinen rund 20 Etagen sehen lasi sen können. Gleichzeitig 1 wurde kürzlich ein weiteres Hochhaus angekündigt, diesmal im Zentrum der Stadt, in der King Georg-estra.-se: es handelt sich um den Parteipalast der Cherut, der an dieser Stelle — dort, wo neute die „Mezudat Seew“ mit ihren bescheidenen drei Stockwerken steht — geplant wird. Die städtische Baukommission hat die Pläne bereits bestätigt, und nun kann man ar,3 Sammeln gehen. Die zunächst notwendige Summe soll nicht höher sein! als rund zwei Millionen IL, i und die will man vor allem 1 im Ausland, wohl mit Genehmigung der sonstigen öf- I fentlichen Sammelstellen, 1 aufbringen. Prominente Na-! men haben sich als Protek- SOCIEDAD DE DAMAS ISRAELITAS DE LA REPUBLICA ARGENTINA Y HOGAR ARGEN¬ TINO DE HUERFANAS ISRAELITAS Zu den Hohen Feiertagen von Roech Haschana und Jom Kippur gelten unsere beeten Wünsche der jüdischen Gemeinschaft, die uns bei unserem Werk des guten Willens so grosszügig ihre Hilfe leiht. Wir hoffen, auch in dem jetzt beginnenden Jahr mit der so notwendigen moralischen und materiellen Unterstützung rechnen zu dürfen und den Mädchen eine glückliche Kindheit bieten zu können, die auch Waisenkinder verdienen. Zugleich mit dem Ausdruck unseres Dankes bitten wir Mitglieder und Wohltäter, ihre Spenden nicht an Personen auszufolgen die nicht mit einem Ausweis unserer Institution ausgestattet sind. E 261 SALUDOS DE ROSH HASCHANA DE LA DAIA En vísperas de Rosch Haschana la DAIA se dirige una vez más a la colectividad y al trasmitirle sus mejores augurios para el año que se inicia, no puede dejar de recordar que la celebración e,3 propicia a una severa meditación. Abre como siempre la tradicional festividad renovadas perspectivas en la que concuerdan esperanzas comunes a todos los seres humanos sin distinción de ninguna índole. El mundo todo, al igual que nuestro país, ha vivido y viven horas de prueba en ceta etapa de universal transformación en que se advierten los signos ciertos de una nueva era plena de espléndidas posibilidades. En medio de las mayores dificultades ce vislumbran sin embargo, caminos hacia la pacificación de los espríritus en el reconocimiento de que la meta conjunta es la fraternidad de todos los hombres. La conciencia histórica judía fortalecida por una dura experiencia que se aproxima a los seis milenios apoya con su propia supervivencia toda profunda fe en el destino de la humanidad. En momentos en que comienza el año 5724 la responsabilidad judía que es esencialmente responsabilidad humana se afirma en torno a ideales comunes argentinos y judíos, que no pueden excluirse porque unos y otros complementan ese espíritu humanista que impulsó la independencia y el eer nacional desde su nacimiento. En la plena consubstanciación 'del ya secular arraigo judío en el país que es el propio esta anual salutación de Rosch Haschana abarca por igual a todos los argentinos quienee su exclusión por razones de origen, de raza o de credo, son los destinatarios de este fraternal mensaje de la DAIA y sus cálidos augurios de paz y felicidad, de bienestar y de progreso. Buenos Aires, Setiembre 18 de 1963 E 2M AMA CICLO CULTURAL 1963 TODOS LOS DOMINGOS A LAS 12,30 hs.POR TV CANAL 7 I torcn des Bauprograir.ms zur Verfügung gestellt, eo I Bürgermeister Oved Ben | Ami, der viel umkämpfte | Kunstsachverständige Dr. 1 Gamsu u. a. Bereits in ei- | nem Jahr soll der Cherut-; Wolkenkratzer fertig sein, i und er wird dann ausser | den eigentlichen Parteibüros i auch die Parteizeitimg und! sonstige Partei-Institutionen j aufnehmen. Ausser den Biij ros werden Versammlungsräume. Konferenzzimmer und erfreulicherweise eine umfangreiche Park-Garage zur Verfügung stehen. Wenn man recht versteht, so wird sich diese im dritten Stockwerk des Hauses befinden, und die Wagen werden dorthin über eine Rampe bezw. besondere Aufzüge gelangen können. Man kann sich vorstel'en, wie die Mapai hochgehen wird, wenn diese kühnen Hochhauspläne der Hauptoppositionspartei zur Verwirklichung gelangen; bisher befindet sich die Mapaizentrale bekanntlich in einem relativ kleinen Haus — in der Jarkonstraree — nur drei, vier Stockwerke — in der Jarkonstrcsse, schräg gegenüber dem üppigen Dan- Hotel. WO SOLLEN AUTOS PARKEN? Nicht alle Pläne von Wolkenkratzern in Tel Aviv scheinen sich besondere Sorge um die zahllosen Autos zu machen, mit denen zweifellos die vielen Büroöesucher in den Hochhäueeru eintreffen werden. Häufig wurde schon gerügt, dass der kürzlich fertiggestellte ,,E1 Al-Wolkenkratzer“ in der Ben Jehudastrasse, Ekke Schalom Alechem-Strasse, keineswegs ausreienenden Parkplatz zur Verfügung stellt; offenbar hat man an diese kleine Nebensache nicht gedacht, oder sich darauf verlassen, dass die Fahrer ihre Wagen einfach in den schon sonst völlig überfülltzn benachbarten Strassen parken. Aehnlich scheint es bei dem forsch im Bau befindlichen neuen Stadthaus am Kikar Maiche Israel zu stehen. Dort verlässt man sich vielleicht darauf, dass der freie Platz vor dem städtischen Wolkenkratzer später die zahlreichen Fahrzeuge aufnehmen wird. Gleichzeitig wird aber erklärt, dass dieser schöne, repräsentative Platz ein Park werden soll. Oder — eine andere Variante —, man deutete an, dass die Autos ganz einfach unter dem Platz abgestellt werden könnten — freilich dermaleinst. wenn die Mittel für unterirdische Grossparkanlagen vorhanden sein werden. 100 x 30 METER Das Stadthaus verepneht, 100 Meter lang und 30 Meter breit zu werden. Das Geld für den Bau gibt zum grössten Teil der englisch-.tüdi sehe Philanthrop Wolfson — doch in diesem Falle als Anleihe mit 15jähriger Laufzeit. Als besondere Attraktion des Riesenhauses wer den den Israelis nicht nur gewaltige Luftschutzkeller versprochen, sondern auch Erdbeben-Sicherheit Obwohl an sich beschlossen worden war. dass vorläufig öffentliche Bauten möglichst zurückgestellt werden sollen, .so kann man doch die Notwendigkeit eines zentralen Stadthauses in der grinsten Munizipalität des Landes eigentlich nicht bestreiten; denn bisher waren die wichtigeren Büros der Stad-Verwaltung auf rund 30 Häuser in den verschiedensten Stadtgegenden verteilt, und das vereinfacht und verbilligt naturgemäss nicht gerade die Administration. Im Stadt - Wolkenkratzer sind nicht weniger als zehn | Fahrstühle vorgesehen, ein - Restaurant und eine riesige | Empfangshalle, in der das , Publikum alle notwendigen! Auskünfte erhalten kann — jedenfalls verspricht man I dies. Das bieher übliche Hin- ' und Herrennen von Büro zu I Büro soll in Zukunft wegfallen — so jedenfalls ist es I geplant. j LUFTIGE HOEHE Die früher herrschende I Auffassung, dass das in den meisten Monaten de,3 Jahres j so heisse Tel Aviv sich Wind und Luft abhaltende Ritsenhäuser nicht leisten könne, ist Ja nun im Hinblick auf die gewaltige Bevölkerungszunahme und die ebenso gewaltig gestiegenen Baupreise endgültig aufgegeben worden. Und wirklich herrscht in den höheren Etagen der Wolkenkratzer, wie man in den bereits fertiggestellten ohne weiteres feststellen kann, eine höchst angenehme Atmosphäre; ein weiter Blick, relative Ruhe (der Autolärm „spielt sich“ tief unten ab), viel Licht und Luft,, durch zentrale Kühlanlagen gut reguliert. Freilich, die benachbarten, kleineren Häuser haben ^s da nicht leicht, aber der .Drang nach oben* lässt eich nicht mehr aufhaltcn. Da wür von öffentlichen Gebäuden sprechen: von Zeit zu Zeit vernimmt man einen Notschrei der telaviver Oper, die bekanntlich in dem uralten ehema'igen Knessetgebäude am Meeres ufer untergebracht ist. Wirklich ist das Defizit dieser, der Kunst dienenden Institution recht erheblich, wie es sich für ein Opernhaus sch'okt und wie er überall in der Welt üblich ist. Könnte man aber nicht der Oper und der Küstenlinie helfen, in dem dieses alte Gebäude um- oder neugebaut wird und eine Art Hochhaus mit zahlssen Sälen entsteht, wodurch die Rentabilität naturgemäss steigt — und die Oper gleichzeitig ein repräsentatives Haus erhält. Moskau liefert Anlagen für Raketen Lcndon. — Im Irak gibt es von der Sowjetunion gelieferte Anlagen für den Abschuss lenkbarer Flugzeugabwehrraketen. Es handelt sich nach Feststellung sachkundiger Seite dagegen nicht - um Abschussrampen für sowjetische ballistische Mit- 1 tel- oder Langstreckenraketen. Seit Monaten w'aren im- 1 mer wieder in der weatli- 1 chen Presse Berichte aufgetaucht. dass die Sowjetunion im Irak Abschussrampen für ihre Raketen gebaut habe oder deren Bau plane. (AWZ) in Aegypten! London. — Trotzdem Nas- ' ser keine Gelegenheit vor- : beigehen lässt, um den Sfaat 1 Israel anzugreifen, und trotz- 1 dem die jüdischen Touristen ' Schwierigkeiten haben, ein : Visum zu bekommen, lisst - er die jüdißche Restgemein- I de in Kairo „unangetastet“. Die zwei Synagogen sind ge- . öffnet und es besteht eine! eigene jüdische Schule; zu | den Hohen Feiertagen gibt | es Glückwünsche der Regie- \ rung. | In den Statistiken wird angegeben, dass jetzt noch 3.000 bis 4.000 Juden in Ae-; gypten leben; man hat aber 1 Anlass zu glauben, dass es nicht mehr als 2.000 sind In der Provinz gibt es keine Juden mehr, sondern nur noch in Alexandrien und Kairo. Die Schule in Alexandrien muss auch moslemische Kinder aufnehmen. Das Vermögen der jüdischen Bevölkerung ist beschlagnahmt worden. Die zahlreichen früher vorhandenen Synagogen sind bis auf zwei geschlossen worden. Die jüdische Bevölkerung ist vollkommen isoliert. Die geöffneten Synagogen sind mehr als Se \ henswürdigkeit für die Tou- , risten gedacht, damit sie in; der Welt berichten können, dass den Juden „kein Haar j gekrümmt“ werde. New York. — Kuwait wurde 111. Mitglied der UN. Die Vollversammlung nahm ohne Abstimmung und ohne Widerspruch die einstimmige Empfehlung de,3 Sicherheitsrates an, Kuwait als Mitglied aufzunehmen. Die arabischen Delegationen von Marokko und Algerien waren die ersten, die die Aufi nähme Kuwaits begrüssten.; (AWZ) i Tagung der Gemeindeführer London. — In London trafen sich vor kurzem auf Einladung des Central British Fund eine Anzahl jüdischer Gemeindeführer, die sich besonders mit der H.ifsarbeit beschäftigten. Als Ergebnis der Wanderung aus Osteuropa und au,3 Afrika gibt es zahlreiche Gemeinden, deren soziale Bedürfnisse nicht befriedigt werden können, weil nicht genügend Mitte] vorhanden sind. Insbesondere sind die Experten darüber beunruhigt, dass di« Zahlungen der Cla’ms Conference im nächsten Jahre aufhören. An der Tagung waren 14 Länder vertreten. Die Konferenz befasete sich mit den neuen Methoden der Geldaufbringung und der Schaffung eines Nachwuchses für die Gemeindearbeit. CENTRO HANNA SZENES gratuliert ihren Chawerot zum Neuen lahr und dankt für ihre verständnisvolle Mitarbeit. 1 : n : n n:it: >—»«*• » I J w , 233 Die Zionistische Organisation in Argeniinien ur.M ihre angeschlossenen Abteilungen für Alija, KAI.KALIT, ALIJA HANOAR, PATWA, NOAR VE’ECHALUZ, SEFARADIM, GISBARUT, TAR- BUT VE CHINUCH und CHINUCH TORANIT entsenden ihre herzlichsten Glückwünshe dem Präsidenten von Israel und seiner Regierung sowie dem jüdischen Volke, der Leitung der Zionistischen Weltorganisation, den Juden in Argentinien und in der ganzen Welt, der Zionistischen Bewegung und den angesehlcssenen Jugendorganisationen zum Beginn des Neuen Jüdischen Jahres 5724 und wünschen, dass das neue Jahr ein Jahr des Friedens und Wohlergehens für den Staat Israel sowie einer verstärkten Alija sei, und dass es alle Juden in ihrer Arbeit für die zionistischen Ideale und Pflichten einen möge. E 255 Das Präsidium des Zentraleuropäischen Comites der CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL wünscht seinen Mitarbeitern und allen Bsisteuerern miß n3»5 und appelliert an Alle, die noch in den Ehrenlisten der EINHEITSKAMPAGNE fehlen, sofort ihre Zeichnungen abzugeben. COMITÉ CENTROEUROPEO DE LA CAMPANA UNIDA PRO ISRAEL Sarmiento 2378. III. — T. E. 47-3°20